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Aktuelles vom APHV
Informationen aus dem Bundesverband

Termine zu Messen / Ausstellungen oder Veranstaltungen finden Sie ab sofort in unserem Veranstaltungskalender


 


 

4.2.2016 wm

Philatelie und Postgeschichte „vom Feinsten“ bei der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion vom 15. bis 19. März 2016

(Wiesbaden) Die 362. Auktion vom 15. bis 19. März 2016 in Wiesbaden verheißt einen spektakulären Start in das Heinrich Köhler Auktionsjahr 2016. Sammler aus aller Welt erwarten mit Spannung die Versteigerungen des weltweiten Angebots, das mit einem gewichtigen Hauptkatalog und zwei Sonderkatalogen mit Schwerpunkt auf den altdeutschen Sammelgebieten erneut eine herausragende Auswahl feinster Philatelie und Postgeschichte präsentiert.

Bayern und Altdeutschland im Fokus
Insbesondere die Bayern-Sammler fiebern schon der Auktion entgegen, denn mit dem ersten Teil der Kollektion „Bayern 1849 bis 1875 – Die Sammlung Hilmar Kraus“ kommt eine ebenso einzigartige wie wertvolle Sammlung unter den Hammer. Die Titelseite des Sonderkataloges schmückt ein Brief von Augsburg nach Lyon von 1853, frankiert mit acht (!) 9-Kreuzer-Marken der Quadratausgabe in lebhaft-grün – eine echte Augenweide! Das Prädikat „Erste Klasse“ verdienen zahlreiche Lose dieser Ausnahmesammlung, die mit weiteren Auslandsdestinationen, aber auch einer stattlichen Anzahl „Schwarzer Einser“ sowie einem großartigen Bereich Nummernstempel beeindruckt.
Ein weiterer, nicht minder spektakulärer Teil der Auktion bildet die Auflösung der Sammlungen „Altdeutsche Staaten, Auslandspostämter und Kolonien“ von Heinrich Sanders. Der Sonderkatalog umfasst nahezu 900 Einzellose, darunter hochwertige Marken, seltene Stempel und zahlreiche fantastische Belege. Schwerpunkte dieser Sammlungen sind die Gebiete Braunschweig, Bremen, Hannover und Oldenburg. Heinrich Sanders hat über Jahrzehnte die Marken, Stempel aber insbesondere die Belege der ihm am Herzen liegenden norddeutschen Gebiete zusammengetragen. Kenntnisreich hat er die gesammelten Stücke – stets in Verbindung zur Geschichte der Region – recherchiert und auf individuell gestalteten Albumblättern aufgezogen, wodurch eine einzigartige Sammlung entstanden ist. Die Versteigerung dieser Sammlung wird den kompletten Freitag (18. März) in Anspruch nehmen!

Das ganze Spektrum der Philatelie im Hauptkatalog
Ein herausragendes Angebot weltweiter Philatelie und Postgeschichte mit einer großen Vielfalt an wertvollen Marken, Belegen und Sammlungen präsentiert auch der Hauptkatalog. Höhepunkte der Auktionswoche werden sicherlich die Versteigerungen der  Heimatsammlung Stettin von Klaus Eitner mit exquisiten Stücken der deutschen und internationalen Schiffspost sowie die Auflösung einer Spezialkollektion Germaniamarken von 1920 von Dieter Kamradt sein. Ein Spezialangebot Markenheftchen Bayern bis Bundesrepublik bietet ausschließlich hochwertige Markenheftchen in bester Qualität. Dabei ist ein erstes Danziger Markenheftchen von 1925, welches in dieser hervorragenden Erhaltung erstmals seit Jahrzehnten angeboten wird.
Thematik-Sammler dürfen sich auf die Sammlung „Die Luft über den Olympiastadien“ von Charly Biernat freuen, welche themenbezogene Flugpostbelege ab 1912 präsentiert. Die international mit Gold prämierte Kollektion „Vasco Da Gama“ beeindruckt mit Schiffspost aus aller Welt vom 18. bis 20. Jahrhundert inklusive zwei Briefen mit der bekannten „Lady McLeod“-Briefmarke  von Trinidad. Fortsetzung finden auch die Sammlungen Luxemburg Klassik (Teil II), die Tony-Zonneveld-Sammlung Iran/Persien (letzter Teil) sowie die Jan Frijling-Sammlung mit Briefen der Klassik und Semi-Klassik aus Aller Welt.

Ab dem 13. Februar 2016 werden alle Einzellose und Sammlungen mit ausführlichen Informationen und zahlreichen Bildern unter www.heinrich-koehler.de im Online-Katalog (auch als PDF) verfügbar sein. Der Katalogversand erfolgt nur wenige Tage später. Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

1.2.2016 wm

„Philatelistischer Spätschoppen“ in Bonn am 11. März 2016

(wm) Wie im vergangenen Jahr eröffnet das Consilium Philatelicum (CPh) auch in diesem Jahr seine Jahresveranstaltungen mit einem „Philatelistischen Spätschoppen“ im Haus der Philatelie und Postgeschichte in Bonn. Dieser findet an einem Freitagabend von 18–21 Uhr statt und das Thema des Referenten Wolfgang Maassen lautet: „Ein Pionier der deutschen Philatelie: Hugo Schwaneberger. Der Mann, der dem MICHEL-Verlag seinen Namen gab!“

Hinter dem ungewöhnlichen Titel verbirgt sich – philateliegeschichtlich gesehen – eine kleine Sensation, denn der Referent belegt sein Thema ausschließlich mit Originaldokumenten, mit Briefen und Postkarten, Fotos und Werbematerial, das nicht nur Bezug zum Thema hat, sondern nach bisherigem Stand des Wissens von Hugo Schwaneberger selbst bzw. dessen Familie herrührt!

Einlass im Haus der Philatelie und Postgeschichte (Mildred-Scheel-Straße 2, 53175 Bonn) ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Kostenbeteiligung von fünf Euro pro Teilnehmer erwünscht. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

1.2.2016 wm

Autogrammstunde mit Antonia Graschberger in München am 3./4. März 2016

(wm) Sie zählt zu den bekanntesten Briefmarkendesignerinnen der Bundesrepublik, die von ihr gestalteten Marken haben ungezählte Liebhaber, ihren Namen kennen viele, ihre Marken noch mehr: Antonia Graschberger, diplomierte Kommunikationsdesignerin, aus München. Wer ihre Kunst bewundern will, sollte sich die Michel-Nummern 1281; 1300; 1320; 1360; 1361; 1362; 1363; 1415; 1492; 1503; 1553; 1555; 1574; 1705; 1707; 1708; 1788; 1792; 1848; 1888; 1961; 1984; 2051–2054; 2067; 2143–2147; 2218–2222; 2317; 2321; 2414; 2416; 2511; 2516; 2592; 2599; 2640 und andere aus den letzten Jahren anschauen. Wer sie selbst einmal treffen und sich Autogramme – vielleicht passend zu von ihr entworfenen Marken – geben lassen möchte, ist am 3. oder 4. März bei der Internationalen Briefmarken-Börse München richtig. Ab 12 Uhr am 3. März bzw. 11 Uhr am 4. März finden die Autogrammstunden jeweils im FORUM neben dem Großstand der Deutschen Post statt.

1.2.2016 wm

Folienschäden an Briefmarken – eine philatelistische Katastrophe

(wm) Das Thema erregt seit Jahren die Gemüter zahlreicher Sammler im In- und Ausland. Es schlägt hohe Wellen, die nicht selten – gerade im Internet und in sozialen Netzen – für endlos viele Einträge sorgen. Christian Geigle, der Präsident des Bundes Philatelistischer Prüfer, ist mit diesem Thema bestens vertraut und bereits der Titel seines Vortrages deutet die Tragweite an. Mehr dazu wird er am 4. März 2016 ab 12 Uhr im FORUM der Internationalen Briefmarken-Börse München (gleich neben dem Großstand der Deutschen Post) interessierten Zuhörern näher bringen.

1.2.2016 wm

Erfolgreiche Fortagne & Lipfert-Auktion in Leipzig

(kf) Vom 15. Bis 16. Januar 2016 fand die 168. Leipziger Briefmarkenauktion der Firma Fortagne & Lipfert statt. S standen 3 800 Lose zum Verkauf, davon 900 Sammlungen und Lots, die überwiegend mit beachtlichen Steigerungen verkauft wurden.
Besonders gefragt waren auch Einzellose der Bereiche deutsche Zeppelinpost, Postgeschichte, Heimatphilatelie, alte deutsche Ansichtskarten, historische Wertpapiere/Notgeld, Sachsen und Deutsches Reich mit Privatganzsachen, bes. Gebiete 2. WK, Deutschland nach 1945 mit Lokal-, OPD- und SBZ-Ausgaben sowie DDR-Besonderheiten mit Plattenfehlern, Farben, bessere Wasserzeichen und Druckvermerke.

21.1.2016 wm

Daniel Stade übernimmt Raith-Auktionen

(wm) Seit über drei Jahrzehnten hatte sich das Auktionshaus von Hartmut Raith, 1983 im hessischen Langgöns gegründet, für Postkartensammler und Philatelisten aus aller Welt zu einer verlässlichen Institution etabliert. 33 Jahre und 66 Auktionen lang konnte man dort ungezählte Schätze finden oder auch zur Versteigerung feilbieten. In diesen erfolgreichen Jahren fanden unzählig schöne und wertvolle Ansichtskarten, Vorläufer, Lithos, aber auch Philatelie, Ganzsachen, Bücher, Orden und weitere Memorabilien über das Auktionshaus ihren Weg in die weite Welt. Die letzte Auktion fand am 7. November 2015 statt.
Nach einer so langen und erfolgreichen Zeit beabsichtigte Raith sich etwas zurückzuziehen, fand in Daniel Stade einen würdigen Nachfolger, der selbst bereits seit zehn Jahren nach Übernahme des Auktionshauses von Walter Dienger sich einen Namen in der Branche gemacht hatte. Stades Auktionen hatten sich in den letzten Jahren zu einer der renommiertesten Adressen für Sammler alter Ansichtskarten weltweit etabliert. Zum Jahresbeginn übergab nun Hartmut Raith sein Traditionshaus an seinen Nachfolger. Er selbst bleibt dem Unternehmen aber auch weiterhin bei der Bearbeitung von Einlieferungen verbunden. Ab 2016 wird es statt bisher drei künftig vier Stade-Auktionen geben, was allein schon für die Präsenz des Hauses im Markt spricht. Jeweils 20 000 Lose bei einer Verkaufsquote von rund 90 Prozent signalisieren die Stärke des Unternehmens. Weitere Info: www.stade-auktionen.de

15.1.2016 wm

philatelie-Index 2015 erschienen

(wm) Die Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ bietet interessierten Lesern jedes Jahr einen Index, in dem die bibliografischen Angaben zu allen Beiträgen, die im Vorjahr erschienen sind, detailliert aufgeführt werden. Dieser liegt nun bereits für das Jahr 2015 vor und kann kostenlos als pdf-Datei von der Geschäftsstelle des Bundes Deutscher Philatelisten in Bonn (E-Mail: info@bdph.de) abgefordert werden. Gegen Kosten-/Portoerstattung sind die neun Seiten DIN A4 auch gedruckt erhältlich. Kontakt: Tel. 02 28/308 580

15.1.2016 wm

Vorausschau 33. Gärtner-Auktion vom 10.–12 Februar und vom 22.–27. Februar 2016

(Bietigheim-B.) In insgesamt zehn Katalogen präsentiert das Auktionshaus Gärtner in seiner 33. Auktion vom 10.–12. Februar Münzen und Banknoten sowie vom 22.–27. Februar Briefmarken, postgeschichtliche Belege, Ansichtskarten und Sammlungen an seinem Stammsitz in Bietigheim-Bissingen. Insgesamt kommen ca. 38.000 Lose von über 1.400 Einlieferern aus der ganzen Welt zur Versteigerung.
Als Asienspezialist bietet das Auktionshaus Gärtner am ersten Auktionstag mit 3.200 Einzellosen Asien, darunter viele Highlights. Das Angebot an Einzellosen Übersee, Europa und Thematik umfasst ca. 10.000 Lose von feinen Klassikmarken bis zu modernen Abarten und Besonderheiten.
Die thematische Philatelie beginnt mit einem hochkarätigen Angebot an Antarktis-Belegen. Ebenfalls stark besetzt sind die Motive Olympische Spiele, Medizin und Pfadfinder.
Bei Übersee ragt Mauritius besonders hervor. Zu den bemerkenswertesten Stücken gehört ein Brief aus dem 1864 aus Port Louis/Mauritius in die französische Kolonie Saint Pierre et Miquelon. Auch die POST PAID von 1848 ist in einem sehr frühen Exemplar vertreten, das ähnlich rar wie die berühmte Post Office  („Blaue Mauritius“) ist. Im Bereich der Flugpost sticht eine Postkarte aus Windhuk hervor, die für die 7. Südamerikafahrt des LZ 127 bestimmt war, aus Anschlussgründen aber mit Lufthansa nach Pernambuco/Brasilien befördert wurde.
Das Titelbild des Europakataloges ziert eine wohlbekannte Basler-Taube mit Plattenfehler von 1845 auf einem Börsenbericht an Herrn Hensler & Co in Basel. Eine der bekanntesten Norwegen-Raritäten, ist eine diagonale Halbierung der blauen 4 Skilling auf einer Ortsbriefvorderseite aus Christiana, von der weltweit nur zwei Belege bekannt sind. Ein Tête-Bêche-Paar im überrandigen Viererstreifen der 20 c. Ceres ist ein einmalig schönes Stück der französischen Klassik.
Der Katalog Deutschland mit weit über 5.000 Einzellosen enthält ebenfalls viele beachtenswerte Stücke und Raritäten. Auch in den Sammlungskatalogen mit über 10.000 Sammlungslosen können sowohl Sammler als auch Händler und Investoren aus dem Vollen schöpfen. Kapitalkräftige Vogelliebhaber, die beim vorhin erwähnten Basler Tübli gezuckt haben, werden bei der „Traumsammlung des Vogelbeobachters“, in der in über 55 Alben mit 18.000 Marken und Blocks über 3.300 verschiedene Wildvogelarten dargestellt werden, fündig. Auch Ländersammler finden ein breites Angebot vor.
Münzen, Medaillen werden vorab am 10. Februar versteigert, gefolgt von den Banknoten – Einzelstücke und Sammlungen – am 11. und 12. Februar. Insbesondere bei den Banknoten lässt eine umfangreiche Sammlungsauflösung, in der viele Raritäten zur Versteigerung kommen, die Sammlerherzen höher schlagen.
Es fällt schwer, aus der Fülle des Auktionsprogramms hier nur einige Beispiele aufzugreifen. Wer sich ein genaues Bild über das komplette Angebot verschaffen möchte, dem sei ein Besuch auf www.auktionen-gaertner.de empfohlen. Alle Lose sind hier mit Abbildungen aufgeführt und können über die Suchmaschine bequem recherchiert werden.

13.1.2016 wm

Dr. Derichs (Köln) mit neuem „Name Sale“

(Köln / wm) Seit Jahren ist das bekannte Auktionshaus in Köln für seine „name sales“ bekannt, also für Auktionen, bei denen exquisite Kollektionen namhafter Philatelisten angeboten und zuvor in einem Sonderkatalog dokumentiert werden. Nun gab Roland Meiners, geschäftsführender Alleingesellschafter von Dr. Derichs-Auktionen (Köln/Berlin), die Versteigerung der Sammlung „Ernst Heemann – Preußen“ am Kölner Stammsitz des 1957 gegründeten Auktionshauses bekannt, die diese bisherige Tradition der „Name Sales“-Versteigerungen in besonderer Weise fortführen wird.
Die Sammlung umfasst ausschließlich die Kopfausgaben des Königreiches mit Schwerpunkt auf den Ganzsachen und den als Freimarken verwendeten Ganzsachenausschnitten. Detailliert wird das Objekt in etwa 300 Einzellose, davon alleine 80 mit den so beliebten „Oktogonen“, von denen ein Umschlag auch philateliegeschichtlich von großem Interesse ist: ein postalisch echt verwendeter Neudruck-Umschlag des 7-Silbergroschen-Oktogones an den französischen Philatelisten „Berger-Levrault“, der portorichtig als Doppelbrief in der preußischen Rheinprovinz aufgeliefert wurde und den Postweg ordnungsgemäß durchlief.
Ernst Heemann, Jahrgang 1948, ist als Vermögensverwalter in seiner westfälischen Heimat Gronau-Epe ansässig und betreut vermögende Kunden und Familien bundesweit sowie im europäischen Ausland mit der entsprechenden Zulassung der BaFin. Bestandteil der Firmenstrategie ist auch das Asset Management mit einem eigenen Fonds.
Roland Meiners erklärte auf Befragen hierzu: „Nachdem ich im April 1989, da war ich erst 21 Jahre alt, meine erste Auktion nach Übernahme des Auktionshauses von Dr. Derichs machte, lernte ich Ernst Heemann schon im darauffolgenden Jahr kennen, also vor 26 Jahren. Sehr bald entwickelte sich ein von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Verhältnis und so versteigerte ich früher schon diverse andere Sammlungen aus seinem Besitz, wie etwa seine bedeutende Schweiz-Flugpostsammlung oder seine erste Preußen-Sammlung. Ähnlich wie Kurt Metzer begann er später eine zweite Preußen-Sammlung, die zu versteigern ich nun die Ehre habe. Über diese drei Jahrzehnte war mir persönlich nicht nur der philatelistische Austausch mit Ernst Heemann wichtig. Gerade in der Zeit, als ich ein noch junger Unternehmer war, waren für mich die Gespräche von Unternehmer zu Unternehmer sehr wertvoll und Ernst Heemann konnte mir manches Mal mit seiner nahezu 20 Jahre größeren Lebenserfahrung einen Rat geben, von dem ich profitieren konnte und der mich vor Schaden bewahrte.“
Die beeindruckende Reihe von „Name Sales“ – wie etwa die Professor-Franz- oder Knieper-Auktionsserien – findet also mit der Sammlung Heemann eine Fortsetzung im Jahr 2016. Der Auktionstermin ist im Frühjahr und wird noch bekanntgegeben. Aufgelegt wird für die Sammlung ein Sonderkatalog mit Leinen-Festeinband und Schutzumschlag in ähnlicher Aufmachung wie die bekannten anderen Werke aus gleichem Hause. Der Sonderkatalog kann schon jetzt beim Auktionshaus bestellt werden und wird kostenlos an alle Interessenten verschickt. Kontakt: Dr. Wilhelm Derichs GmbH, Burgmauer 22, 50667 Köln, Tel. Telefon 0221-2576602, Fax 0221-2576745, E-Mail: derichs_gmbh@web.de

12.1.2016 wm

Zum Herunterladen – Kostenlose Broschüre: Wie der Tag der Briefmarke entstand

(hs) Die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im Bund Deutscher Philatelisten bietet Vereinen und Verbänden an, eine Broschüre zur Entstehung und Entwicklung des Tages der Briefmarke im Jahr der 80. Wiederkehr des ersten Tages der Briefmarke in Deutschland kostenlos zu nutzen. Vor 80 Jahren, am 7. Januar 1936 fand mit einer zentralen Veranstaltung in Berlin der erste Tag der Briefmarke in Deutschland statt.
Ziel des „free download“ ist es, Werbemaßnahmen von Vereinen und Verbänden aus diesem Anlass zu unterstützen und einen Beitrag zur Pflege des Festes der Briefmarkensammler und Philatelisten in aller Welt zu leisten. Die Broschüre steht als PDF-Datei auf der Internetseite der Forschungsgemeinschaft zur Verfügung.
http://www.tag-der-briefmarke.org/index.php?id=18
Sie ist für das Format DIN A 5 vorgesehen und hat einen Umfang von 12 Seiten.
Voraussetzung für die Nutzung ist, dies und den Anlass dafür über info@tag-der-briefmarke.org mitzuteilen sowie nach Drucklegung ein Belegexemplar an den 1. Vorsitzenden, Claus Bellgardt, zu schicken.
Die 12 Seiten der Broschüre sollen unverändert übernommen werden; zusätzliche vereins- oder verbandsspezifische Seiten sind selbstverständlich möglich.

12.1.2016 wm

Neues vom Prüferbund

(bpp-pr) Drei langjährige BPP-Mitglieder beenden zum 31.12.2015 ihre Prüftätigkeit: Dr. Raymond Goebel (Frankreich), Berend Hey (Deutsche Besetzungsausgaben 1914 bis 1918) und Bernd Meyer (Deutsche Inflationsausgaben)
Zum 31.12.2015 beendete Dr. Helmut P. Oechsner seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der Inflationszeit (Deutsches Reich Mi.-Nr. 98 bis 337, D 16 bis 98, Dienstkontrollaufdrucke Frankfurt, Langenschwalbach, Mecklenburg, Stuhm, Wiesbaden und Erlenhof). Die weiteren Prüfgebiete werden von Herrn Dr. Oechsner unverändert fortgeführt.
Tilo Rismondo (Sachsen und Alt-Österreich) setzt seine Prüftätigkeit bis Mitte 2016 aus. Für Sachsen steht Arnold Vaatz zur Verfügung, für Alt-Österreich Arnold Goller.
Dr. Julius Böheim (SBZ-Bezirkshandstempel und Deutsches Reich Dienst Kontrollaufdrucke) setzt seine Prüftätigkeit für die SBZ-Bezirke 3, 16, 20, 27, 37 und 41 bis zum 31.12.2017 aus. Für die Bezirke 3, 16, 20, 27 und 41 steht Dr. Klaus Kalb zur Verfügung, für den Bezirk 37 Heinrich Fullgraf. Herr Dr. Böheim führt seine übrigen Prüfgebiete (SBZ-Bezirke 14, 29, 36, 38 und Deutsches Reich Dienst Kontrollaufdrucke) uneingeschränkt weiter.
Rüdiger Soecknick, Wien, kann wegen akuter Arbeitsüberlastung das Prüfgebiet Danzig nur eingeschränkt bearbeiten. Er bittet darum, sich im Vorfeld einer geplanten Prüfsendung mit ihm in Verbindung zu setzen.

12.1.2016 wm

Über 40 Tonnen Neueingänge

(Mülheim) 11.000 Auktions-Lose werden in der 168. Rauhut & Kruschel-Auktion am 12. und 13. Februar 2016 angeboten. Einer der Schwerpunkte ist der umfangreiche Altdeutschland-Einzellos-Teil. Etliche Spezialsammlungen, z.B. von Preußen und Thurn und Taxis, werden detailliert aufgelöst angeboten. Weitere bedeutende Angebote im Einzellos-Teil sind u.a. die Bereiche Deutsches Reich Inflation sowie seltene Probedrucke Schweiz „Strubel“ und „Sitzende Helvetia“. Sowohl bei Briefmarken als auch bei Münzen ist das Angebot unberührter Nachlässe und Sammlungen wieder besonders umfangreich. Über 40 Tonnen Material haben Harald Rauhut und seine Mitarbeiter in den letzten Monaten zusammengetragen, die nunmehr verteilt auf 4000 Sammellose, von großen Regalposten mit hunderten von Alben, bis hin zu kleinen Lots, zum Angebot gelangen. Der Auktionskatalog ist erhältlich unter: www.rauhut-auktion.de

14.5.2015 wm

Von der EDITION D’OR zur EDITION SPÉCIALE – drei herausragende Publikationen zur Monacophil 2015 vorgestellt

(Wiesbaden) Keine Buchvorstellung ohne Überraschungen! So kennt man die Präsentationen neuer Publikation der Häuser Heinrich Köhler, Corinphila und der verbundenen Unternehmen im Global Philatelic Network (GPN). Auch zur MonacoPhil 2015, die erneut den passenden Rahmen für eine Erstpräsentation bot, luden die Auktionshäuser gemeinsam zu einem Empfang mit „Premiere“ von gleich drei neuen Titeln. Abgesehen von der Anzahl der zu präsentierenden Bücher wurde im Vorfeld wieder traditionell Stillschweigen über die Details bewahrt und so wurden am 3. Dezember 2015 zahlreiche Gäste im Hotel Columbus nahe der Ausstellung in Monte-Carlo mit drei herausragenden Publikationen überrascht.

Die neuen Bücher waren angekündigt als Werke der EDITION D’OR Buchreihe, was durchaus zutreffend war – und auch wieder nicht, denn diese gehören einer der EDITION D’OR verbundenen, jedoch eigenständigen Buchreihe mit dem Namen „EDITION SPÉCIALE“ an. Der Unterschied ist klein, aber fein. Während die EDITION D’OR-Titel ausschließlich Ausstellungssammlungen dokumentieren, die mit Groß-Gold-Medaillen oder Grand Prix-Auszeichnungen geehrt wurden, werden in der EDITION SPÉCIALE-Reihe herausragende Sammlungen verewigt, die in dieser Form niemals zuvor ausgestellt worden sind. Es sind bereits fünf Werke dieser Art, die sich auch durch ein eigenständiges Design auszeichnen, erschienen. Erst kürzlich, im Oktober 2015, wurde in Appeldorn/Niederlande das Buch „Kleurrijke Nederlandse – Postgeschiedenis 1852–1867 / Netherlands – ‚Bright and Beautiful‘ Postal History 1852–1867“ vorgestellt, die Dokumentation der außergewöhnlichen Niederlande-Sammlung von Luis Alemany Indarte.

In Monaco waren es nun gleich drei Werke, die dem interessierten Publikum erstmals präsentiert wurden und die Reihe der EDITION SPÉCIALE bereichern. Das erste Buch hört auf den Titel „Bayern – Auslandsbriefe von 1850 bis 1870“ und dokumentiert die einmalige Kollektion von Hilmar Kraus. Die Sammlung zeigt ebenso erlesene wie wertvolle Briefe aus Bayern in alle Welt – von Europa bis nach Übersee, Destinationen von Australien über Asien und Afrika nach Nordamerika. Altdeutschland-Sammler und speziell Bayern-Liebhaber werden ihre wahre Freude an den spektakulären Frankaturen haben. Die Faszination am Außergewöhnlichen zeichnet auch das zweite vorgestellte Werk, „Juwelen der Philatelie – Die Sammlung ‚Amadeus‘ – Altdeutschland und Österreich-Raritäten des 19. Jahrhunderts“, aus. Niemals zuvor ausgestellt, vereint diese Sammlung ausschließlich erlesene Stücke von besonderer Schönheit, herausragender Qualität und höchster Seltenheit. Diesem Ansatz folgend erwarb der Sammler zahlreiche Stücke mit besten Provenienzen, darunter ex Burrus, Caspary, Kirchner und Boker, stets von führenden Experten geprüft. Eine besondere Vorliebe hatte der Sammler für Halbierungen, Fehldrucke und Bogenränder, mit zahlreichen Liebhaberstücken, die er in seiner Sammlung vereinen konnte und die dem Betrachter wahre Freude bereiten. Die dritte Veröffentlichung, „France et Colonies – Sélection de raretés classiques – La collection ‚Besançon’, ist ein echter Leckerbissen für Freunde der Philatelie und Postgeschichte Frankreichs. Wie es der Titel bereits verrät, dokumentiert das Buch ausgewählte klassische Raritäten aus der Zeit des Kaiserreichs und der Republik Frankreich, darunter seltene Einzelmarken, wertvolle Einheiten, Essais, aber auch Ballonpost-Briefe sowie vieles mehr.

Weitere Informationen zu den neuen Büchern sowie zum Bezug bei: Heinrich Koehler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Tel.: (+)49 (0)611 39381, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

14.12.2015 wm

100 Jahre Deutsch-Afghanische Beziehungen

(fjp) Am 24. Januar 1916 wurde in Kabul zwischen dem afghanischen Emir Habibullah Khan und der deutschen Expedition unter der Führung des Oberleutnants Oskar Niedermayer und des Diplomaten Werner Otto von Hentig das erste Abkommen über Freundschaft und Zusammenarbeit unterzeichnet. In der Folge haben sich intensive und vertrauensvolle Beziehungen entwickelt, die auch heute noch Bestand haben. Nach der diplomatische Anerkennung Afghanistans 1919 folgte 1923 die Eröffnung der Deutschen Gesandtschaft in Kabul, der Staatsbesuch König Amanullahs in der Zeit der Weimarer Republik, Freundschafts- und Kooperationsverträge und eine zunehmend enge Zusammenarbeit in Kultur, Wirtschaft, Entwicklung und Bildung. Heute ist Deutschland einer der wichtigsten Partner Afghanistans und drittgrößter Geber für den zivilen Wiederaufbau. In Afghanistan wird diese Freundschaft hoch geschätzt, viele Afghanen haben eine besondere Beziehung zu Deutschland. Bei uns haben aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen am Hindukusch rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger mit afghanischen Wurzeln eine zweite Heimat gefunden. Die Forschungsgemeinschaft Indien e.V. im BDPh e.V. (FGI) nimmt das historische Ereignis zum Anlass, mit dem Forschungsbericht Nr. 5, einer „Briefmarke Individuell“ sowie einem Sonderstempel und Belegen daran zu erinnern.
In der FGI werden die Staaten des indischen Subkontinents philatelistisch bearbeitet, der "Indien-Report" berichtet über aktuelle Entwicklungen, die attraktive Homepage ist gut gepflegt und eine umfangreiche Vereinsbibliothek steht ebenfalls zur Verfügung. Detaillierte Informationen können angefordert werden beim 2. Vorsitzenden der FGI, Franz-Josef Pütz, Mohrenstr. 9, 10117 Berlin, E-Mail: berlin-phila@t-online.de

14.12.2015 wm

Nürtinger Briefmarkenfreunde begleiten Kunstausstellung

(ga) Wie in den Vorjahren wird sich der Verein der Briefmarkenfreunde Nürtingen/N. e.V. an der Kunstausstellung der Stadt Nürtingen beteiligen, die vom 9. Januar bis zum 21 Februar 2016 in der Nürtinger Kreuzkirche stattfindet und den Surrealisten Salvador Dali und Joan Miró gewidmet sein wird. Die beiden Künstler haben seltsame, dem Unbewussten verbundene Fantasie- und Traumwelten auf die Leinwand gebracht – Welten, in denen schmelzenden Uhren, brennende Giraffen, merkwürdige Stelzen und allerlei magische Symbole vorkommen. Zu diesem Anlass legt der Verein verschiedene Sonderumschläge, einen Sonderstempel sowie eine Briefmarke Individuell (zum neuen Portowert von 0,70 Euro!) auf. Die Bildmotive dafür entsprangen einem Schülerwettbewerb, an dem sich Nürtinger Schulen beteiligten und mit dem nebenbei auch bei den Schülern Interesse an der Philatelie geweckt wurde. Alle Belege wie auch die Briefmarken sind jeweils am Wochenende in der Ausstellung erhältlich. Post, die man in die dort aufgestellte Box wirft, kommt mit dem Sonderstempel „Dali-Miró-Ausstellung“ abgeschlagen zum Versand – erste Leerung am 10. Januar, die letzte am 5. Februar 2016. Weitere Informationen unter www.vdb-nuertingen.de. Auskunft erteilt auch Johannes Häge, Aichtal, Tel. 07127-59540.

14.12.2015 wm

MICHEL-Motivkatalog Flugzeuge – Ganze Welt 2016

(Unterschleißheim/wm) In diesem Katalog wurde zusammengestellt, was die Redaktion der MICHEL-Kataloge an Flugzeugbriefmarken ab 1915 weltweit gefunden hat. Flugzeuge in der Luft und am Boden, mit ihren Konstrukteuren oder Piloten, manchmal nur klein auf der Briefmarke über einer Landschaft, hin und wieder nur Teile von Flugzeugen wie Leitwerke oder Motoren. So sind gut 4 500 Ausgaben weltweit zusammen gekommen. Die Auswahl wurde auf Luftfahrzeuge beschränkt, die schwerer als die von Ihnen verdrängte Luft sind, Ballons und Luftschiffe sind also nicht enthalten. Sehr wohl dabei sind aber Hubschrauber sowie Gleit- und Segelflugzeuge.
Viele Briefmarken in diesem Katalog zeigen Flughafengebäude mit Flugzeugen bei der Abfertigung. Aber Briefmarken, die einen Flughafen ohne Flugzeuge zeigen, wurden nicht berücksichtigt. Weiter gibt es Briefmarken, die berühmte Flieger und Fliegerinnen zeigen, die dabei ohne ihre Fluggeräte gezeigt werden. Auch solche Marken wurden nicht aufgenommen.
Format 148 x 210 mm, 750 Seiten, in Farbe, kart., VP: 64 Euro. ISBN 978-3-95402-110-9. www.michel.de

14.12.2015

MICHEL-Junior-Katalog 2016

(Unterschleißheim/wm) Die 44. Auflage wurde umfassend bearbeitet und ergänzt und bietet damit aktuellste Informationen zu jedem Sammelgebiet. Alle gut 31 000 Preisnotierungen wurden geprüft – mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen. So zeigen sich die Gebiete Altdeutschland, Deutsches Reich, Marienwerder, Generalgouvernement, Sudetenland, Deutsche Besetzungsausgaben im Zweiten Weltkrieg, aber auch die SBZ, die ersten Jahre der DDR sowie das Saarland und die frühe BRD besonders aktiv; einige dieser Gebiete verzeichnen beachtliche Preissprünge.
Komplett neu bearbeitet wurden die Ausgaben für das besetzte Estland mit neu aufgenommenen Falzpreisen, aktualisierten Farbbezeichnungen und ergänzten Farbabbildungen. Erstmals enthält der Junior-Katalog Falzpreise für die Lokalausgaben nach dem Zweiten Weltkrieg.
Format 155 x 188 mm, 618 Seiten, in Farbe, VP: 9,95 Euro. ISBN 978-3-95402-136-9. www.michel.de

14.12.2015 wm

MICHEL-UNO-Spezial 2016

(Unterschleißheim/wm) Neben den Briefmarken und den Ganzsachen der drei UNO-Postämter in New York, Genf und Wien – dem Kernbereich der UNO-Philatelie – sind in diesem Nachschlagewerk auch die „Vorläuferausgaben“ des Völkerbundes und der Unterorganisationen der UNO, die französischen Dienstmarken für die UNESCO, die Ausgaben der Interimsverwaltungen in West-Neuguinea, Kosovo und Osttimor sowie eine belgische Ausgabe für die UNO von 1958 aufgenommen.
Der aktuelle Band ist der erste MICHEL-UNO-Spezial seit vier Jahren. Er erscheint im neuen, höheren Format und bietet dadurch mehr Ausgaben auf einer Seite Platz. Alle Informationen wurden auf den neuesten Stand der Forschung gebracht, Ergänzungen eingefügt und sämtliche Preisnotierungen überprüft und aktualisiert, zugleich wurde eine Mindestpreisnotierung von 30 Cent je Marke eingeführt. Bei allen drei UNO-Postämtern kam es zu einer Vielzahl von Preisbewegungen. Ab den 2000er Jahren sind durchwegs steigende Notierungen, auch bei den Ersttagsbelegen festzustellen.
Deutliche Anhebungen waren bei frühen Dienstbriefen aus New York sowie beim Völkerbund fällig. Die oftmals kostspieligen Grußmarkenbögen halten das erreichte hohe Preisniveau, einige legten sogar noch zu. Eine der interessantesten Neuaufnahmen ist eine bis dahin nicht erfasste Zähnung bei New Yorker Grußmarken sowie eine Abart beim ersten Genfer Block. Die Nummerierung der Marken, Blocks und Markenheftchen ist identisch mit der der entsprechenden MICHEL-Nachschlagewerke für Europa und Übersee.
Format 150 x 225 mm, 574 Seiten, in Farbe, kart., VP: 56 Euro. ISBN 978-3-95402-139-0, www.michel.de

12.12.2015 wm

The Philatelic Auction House of the Year

(Brüssel) Am 4. Dezember durfte Sébastien Delcampe, bei einem Cocktail-Empfang im Hotel Columbus im Rahmen der Monacophil, dem Auktionshaus La Postale Philatélie feierlich die Auszeichnung „The Philatelic Auction House of the Year“ überreichen.
Insgesamt standen 29 Auktionshäuser aus mehreren Ländern für diesen prestigeträchtigen Preis zur Wahl. Mit insgesamt 1019 Stimmen sicherte sich das Auktionshaus „La Postale Philatélie“ schließlich den Titel.
Gewählt wurde dieses Siegertrio von den Mitgliedern der Website www.delcampe.net. Insgesamt 7047 Teilnehmer gaben ihre Stimme ab und bewerteten die zur Wahl stehenden Auktionshäuser anhand folgender Kriterien: allgemeine Zufriedenheit, Qualität der angebotenen Artikel, Preis, Übersichtlichkeit bzw. Gestaltung des Katalogs sowie Servicequalität.
„La Postale Philatélie“ erzielte hierbei eine durchschnittliche Bewertung von 4,11/5. Als wichtigster Aspekt galt hierbei laut der Teilnehmer der Punkt Servicequalität.

12.12.2015 wm

„philatelie“ sahnt ab!

(wm) Anfang Dezember erreichte die „philatelie“ bei der diesjährigen Auslobung der CG-Awards in Monaco den zweiten Platz. Nunmehr erreichte die Redaktion die Urkunde der Ausstellung NOTOS in Athen, bei deren Literaturklasse diese Verbands- und Fachzeitschrift des Bundes Deutscher Philatelisten im Wettbewerb mit einer Großvermeil-Medaille ausgezeichnet worden war. Kenner wissen, dass dies für „normale“ Publikumszeitschriften der höchste Rang ist, der zu erreichen ist. Üblich ist für eine gut gemachte professionelle Philatelie-Zeitschrift bestenfalls „Vermeil“. „Gold“ hat es in der Geschichte bisher erst einmal gegeben, und zwar für die Vereinszeitschrift der Royal Philatelic Society London. Dessen „London Philatelist“ – dies ist eher ein reines Forschungsblatt als eine Publikumszeitschrift – erreichte bei der LONDON 2015 tatsächlich erstmalig den Gold-Rang. Insofern spielen die namhaften Publikumszeitschriften, die ja viele Interessen fachlich zu berücksichtigen haben, in einer anderen Liga. Und in dieser wurde nun die „philatelie“ mit der höchsten Auszeichnung bedacht, die sie einmal mehr erreicht hat.

12.12.2015 wm

Ausstellung „Markenkunst im Lauf der Geschichte“ in München

(mm) Eine Ausstellung im Kulturzentrum Gasteig in München widmet sich vom 12. Dezember 2015 bis zum 19. Januar 2016 dem Thema „Markenkunst im Laufe der Geschichte“. Hier geht es nicht in erster Linie um das Thema Briefmarken, sondern viel mehr um die „Marke“ an sich, deren Geschichte zurück geht zu den ersten Hoheitszeichen, den Siegeln der Herrschaftshäuser. Die Ausstellung würdigt in vier Abteilungen die Geschichte des Schellacksiegels bis zur Siegelmarke, historische Reklamemarken, unter Philatelisten auch als Werbemarken bezeichnet oder „Cinderellas“ bezeichnet, Etiketten von nasssklebend bis selbstklebend sowie moderne Labels mit integrierten Funktionen. Für Philatelisten von hervorgehobenem Interesse sind wahrscheinlich die den Briefmarken oftmals nachempfundenen Werbemarken, welche mit dem Schwerpunktbereich der Reklamebilder aus Deutschland von 1900 bis 1930 vertreten sind. Für diese Abteilung der Markenkunst verantwortlich zeichnete u.a. Siegfried Michl und Dr. Helmut Schreiner, deren Angaben zufolge eine Ausstellung in dieser breiten Form noch nie zu sehen war. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt geöffnet von 8 bis 23 Uhr. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Interessenten im Internet unter www.gasteig.de

8.12.2015 wm

In Erinnerung an Jürgen W. Glaeser

Am 1. Dezember 2015 verstarb in seiner Heimatstadt Hagen Jürgen Glaeser, ein bekannter Sohn der Stadt, der sich von 1999 bis 2014 als Bezirksbürgermeister von Hagen-Mitte einen Namen gemacht hatte. Von 1997 bis 2010 war er als ehrenamtlicher Richter am Oberverwaltungsgericht Münster tätig. Glaeser war Inhaber des Briefmarken-Fachgeschäftes Wolfgang Engbers, das er 1975 übernommen hatte. Seitdem war er im Berufsverband des Deutschen Briefmarkenhandels APHV eine bedeutende Größe. Er gehörte dessen Vorstand über viele Jahre an, ebenso dem Vorstand des Fachverbandes des Westdeutschen Briefmarkenhandels.

Glaeser kam 1941 in Berlin zur Welt. Die ersten Lebensjahre wuchs er in Staßfurt bei Magdeburg auf, bis seine Eltern nach Westfalen umzogen, wo sein Vater als Rektor einer katholischen Schule Arbeit fand. Während seines sechsjährigen Bundeswehrdienstes schlug er die Laufbahn eines Raketenelektronikers ein, verbrachte eineinhalb Jahre in El Paso, USA, aber auch einige Zeit als Ausbilder bei der Flugabwehrschule in Aachen. Danach absolvierte er eine Einzelhandels-Kaufmannsausbildung bei Briefmarken Barkemeier in Hagen. Dort lernte Glaeser Wolfgang Engberts Nichte Carla kennen und erwarb dessen Briefmarkengeschäft 1975. Es folgte die Ehe mit Carla G. und dann eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung des Geschäftes. 1994 gehörte Glaeser zu den Initiatoren der Sachverständigen Gruppe im Bund Philatelistischer Prüfer e.V., war viele Jahre deren Sprecher, ebenso Sprecher der Einzelhandelsgruppe im APHV, außerdem Mitglied der Prüfungskommission für Sachverständigenbewerber bei der IHK Hagen.

Mit Arnim Hölzer, dem heutigen Präsidenten des APHV, vertrat er den Verband über Jahrzehnte bei allen Fachmessen und setzte sich stets für die Belange des seriösen Handels ein. Sein politisches und philatelistisches Engagement brachte es zu höchster Anerkennung: Am 11. April 2008 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz und am 27. März 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

8.12.2015 wm

Todesfall bei der MonacoPhil 2015

(wm) Mit Bestürzung und Trauer vernahmen die Besucher und Gäste der diesjährigen MonacoPhil in Monte-Carlo die Nachricht vom plötzlichen Ableben von Max Koesling. Dieser war beim Besuch des Ausstellungsbistros am frühen Nachmittag des 5. Dezembers plötzlich und völlig unerwartet verstorben. Koesling war Polarpost-Philatelist und seit dem 1. August 1978 Mitglied des Polarpostsammlervereins Bielefeld. Dem Vorstand des Vereins gehörte er über Jahre als stellv. Vorsitzender an. Auch als freier Mitarbeiter der DBZ hatte er sich über lange Zeit einen Namen gemacht und das Sammelgebiet in der Zeitschrift präsentiert. Bei dem abschließenden Palmarès der MonacoPhil 2015 wurde seiner in Würde gedacht.

8.12.2015 wm

Die ersten beiden Plätze des CG-Award 2015 gingen nach USA und Deutschland!

(wm) Der namhafte internationale Literaturpreis des Jahres 2015, gestiftet von Christoph Gärtner, dem Inhaber eines gleichnamigen Auktionshauses in Bietigheim-Bissingen, wurde am Eröffnungstag der MonacoPhil 2015, dem 3. Dezember, in Monte-Carlo zum dritten Mal vergeben. 65 Autoren, Studiengruppen, Vereine und Institutionen aus aller Welt nahmen dieses Mal am Wettbewerb teil, um einen der zehn vorderen Plätze oder den Sonderpreis für das beste digitale Medium sowie das beste Jugend-Medium zu erreichen. Die Jury – ebenso international besetzt mit u.a. Rainer von Scharpen (D), Patrick Maselis (B), Richard Johnson (SA) – arbeitete völlig unabhängig voneinander, jeder vergab für sich seine Punkte digital in eine Datenbank, deren Addition dann erst nach Ende der Bewertung zu einer Platzierung führte.

Der Sonderpreis „Jugend“ ging mit einem Scheck in Höhe von 750 Euro an die Jungen Briefmarkenfreunde Simeon-Hamm nach Hamburg, der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis für das beste digitale Medium erhielt die American Philatelic Research Library in den USA. Unter den zehn bestplatzierten waren die Society of Israel Philatelists (Platz 10), die American Philatelic Society (9), die Motivgruppe Musik e.V. (8), die Forschungsgemeinschaft China Philatelie (7), die Hong Kong Philatelic Society (6), die Rossica Society of Russian Philately (5), die Nederlandse Vereniging voor Thematische Filatelie (4) und die American Association of Philatelic Exhibitors (3), die bereits 82,33 Punkte erreichen konnte.

Einen Hauch besser schnitt die deutsche Fachzeitschrift „philatelie“ mit 82,5 Punkten ab, die Platz 2 mit einer Zuwendung von 1.000 Euro erreichte. Den Vogel schoss der Collectors Club of Chicago mit 83,83 Punkten und einem Preisgeld von 2.000 Euro ab.

8.12.2015 wm

Erfolgreiche 10. MonacoPhil-Ausstellung

(wm) Bereits zum zehnten Mal fand in Monte-Carlo vom 3.–5. Dezember 2015 eine der mittlerweile legendären Philatelie-Ausstellungen statt, die Berufsphilatelisten und Sammler aus aller Welt rund um Handel, Post und Philatelie zusammenführen. Auch in diesem Jahr zeigten die Mitglieder des Club de Monte-Carlo 100 Weltraritäten, bereichert um einige ausgesuchte einmalige Objekte aus der Sammlung von Fürst Albert II. von Monaco und Königin Elisabeth II. aus England. Der wie gewohnt zu dieser Raritätenschau aufgelegte und in edlem Samt gebundene Katalog war bereits während der Ausstellung ausverkauft, so gut war die Nachfrage.
Fürst Albert II. zeigte sich einmal mehr bei dem offiziellen Rundgang während der Eröffnung sehr interessiert und Patrick Maselis, Präsident des Club de Monte-Carlo präsentierte ihm dabei Exponate mit Geschichte, so u. a. die einzigartige British Guiana-1c-Marke von 1856, die Besitzer Stuart Weitzman, der sie unlängst für knapp 10 Millionen $ erworben hatte, ausstellte. Philatelistischer Schwerpunkt der Gesamtausstellung war eine Polarphilatelie-Ausstellung, die gut zum Fürstentum passte, hatte sich doch einer der Vorfahren des heutigen Fürsten, Albert I. (1848–1922) aktiv und engagiert selbst an verschiedenen Polarpost-Expeditionen beteiligt. Seit 1898 hatte er vier solcher Expeditionen geplant und organisiert und dabei für die damalige Wissenschaft wertvolles Material entdecken und bewahren können. In einem prächtig gestalteten Buch („Ahead of the Pack. Postal History Sampling of Heroic Age Polar Expeditions“, 277 Seiten, Großformat, Hardcover mit Schutzeinband) wurde die Geschichte dieser Expeditionen und ihrer Heroen philatelie- und postgeschichtlich ansprechend gewürdigt.
Besucher der MonacoPhil konnten eine 84-Seiten-Broschüre, verfasst von Dr. Mark Bottu, mitnehmen, in der die Geschichte dieser bislang zehn Ausstellungen und ihrer verdienstvollen „Matadoren“ unterhaltsam erzählt und reichlich illustriert wurde. Die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und Journalisten, hatte diese herausgegeben und damit jedem Interessenten, der die Ausstellung in Monte-Carlo besuchte, kostenlos bereitgestellt. Eine „Edelversion“ als Hardcover dieses Werkes wurde in nur 30 Exemplaren aufgelegt und war innerhalb weniger Minuten ausverkauft.
Die AIJP, einer der Patronatspartner der diesjährigen Ausstellung, führte ebenso wie die Europäische Akademie der Philatelie und die IFSDA, der Verband nationaler Händlervereine, seinen diesjährigen Kongress in Monaco durch. Dabei wurde als Nachfolger des bisherigen AIJP-Vizepräsidenten Dr. Giancarlo Morolli der Belgier Vincent Schouberechts einstimmig gewählt. Schouberechts ist ein bekannter Autor und Redakteur, aber auch als Mitarbeiter von Patrick Maselis, dem Präsidenten des Club de Monte-Carlo, verantwortlich für die Realisierung und Organisation dieser MonacoPhil-Ausstellungen.
Alles in allem bestätigte auch die diesjährige zehnte Ausstellung dieser Art, dass das Konzept beim Publikum, das zahlreich aus Italien, Frankreich und nicht zuletzt aus Monaco selbst in die Hallen geströmt war, gut ankam. Die elfte Ausstellung wird – und das ist dann auch keine Überraschung – wiederum in zwei Jahren am gleichen Ort stattfinden.

29.11.2015 wm

50.000 Euro für eine deutsche Briefmarke!

(Aachen) Titelstück der 57. AIX-PHILA Auktion am vergangenen Wochenende war eine neuentdeckte Marke aus dem Deutschen Reich, ein 2-Mark-Wert der Ausgabe „Germania“ von 1921. 20 000 Euro war der Ausruf, die Mitbewerber aus dem Saal waren schnell aus dem Rennen, bis sich schließlich telefonisch ein österreichischer Sammler mit einem Anleger aus den USA um das begehrte Stück stritten. Der Hammer fiel dann zugunsten des amerikanischen Bieters bei unglaublichen 50 000 Euro, mit Aufgeld locker der Gegenwert einer Oberklassenlimousine.
Genauso begehrt war auch das übrige Angebot von Briefmarken und Münzen, ganz gleich ob der Startpreis bei 10 oder 1 000 Euro lag: Eine Goldmünze aus 1905 mit dem Wappen von Hamburg kletterte von € 1.000 auf € 1.500, eine moderne Anlegerpartie Euromünzen wurde mit € 5.000 zugeschlagen, ein Vorlagekarton zur Kontrollratsausgabe 1946 mit € 1.500 oder japanische Freimarken von 1914 mit € 1.550.
Den traditionellen Höhepunkt bildeten dann die mehr als 1.500 Sammlungen und Partien, die am Samstag im gut besuchten Auktionssaal fast vollständig versteigert wurden. € 11.400 erzielte eine Kollektion Altdeutschland (Ausruf € 4.000), € 5.600 eine Kollektion Frankreich und sogar € 14.500 eine Zusammenstellung VR China. Teils noch spektakulärer waren die Steigerungen im unteren Preissegment: So schoss eine Steckkartenpartie mit Marken aus Deutschland und Europa von 10 auf € 1.400 oder eine Zusammenstellung Alt-Russland von € 150 auf € 1.550. Auch Sammler mit kleinerem Budget kamen natürlich auf ihre Kosten, gab es doch auch reichlich Zuschläge zwischen € 10 und € 100.

29.11.2015 wm

Ein neues digitales Museum der Philatelie auf dem iPad

(wm) Das Genfer Auktionshaus David Feldman hat eine neue Idee entwickelt, die es in Kürze in Monaco vorstellen wird: ein digitales Museum der Philatelie, die man sich als app auf seinem iPad anschauen kann. Preisgekrönte Exponate können in dieser „hall of fame“ ihre Kollektionen in hoher Auflösung virtuell vorstellen. Damit beschreitet Feldman einen neuen Weg, solche Raritäten des 19. Jahrhunderts allen Sammlern, Kollegen und der eigenen Familie ortsunabhängig verfügbar zu machen.

29.11.2015 wm

Vincent Schouberechts ist neuer Schriftleiter des FFE-Journal

(Postiljonen) „Fakes, Forgeries & Experts Journal (FFE)“ heißt die seit 1998 erscheinende Buchreihe, die in hervorragender Weise über Fälschungen informiert und diese damit bekämpft. Nun beginnt ein neues Kapitel dieser Erfolgsgeschichte mit dem neu ernannten Schriftleiter Vincent Schouberechts, der die Buchreihe weiter entwickeln will. Er arbeitet bereits an dem kommenden Band 19 der Reihe.
Schouberechts ist ein engagierter Sammler, speziell der philatelistischen Literatur. Er war einer der Organisatoren der Literatur-Ausstellung während der MonacoPhil 2013 und ist außerdem Mitglied der AEP, FRPSL, AIJP und gehört dem Verwaltungskomitee der Belgischen Akademie an.
Die erste FFE-Ausgabe wurde 1998 von Paolo Vollmeier verantwortet. Seitdem erschienen über vierhundert Fachbeiträge. Verfasst von mehr als 200 Autoren. Vollmeier folgten der Ehrenpräsident der FIP, Knud Mohr, der zehn Ausgaben betreute, danach Jonas Hällström. Sie entwickelten das Journal zu einer der bedeutendsten Wissensquellen über Fälschungen und Verfälschungen in der ganzen philatelistischen Welt. Die einzelnen Ausgaben enthalten jeweils ein breites Spektrum an verschiedenen Themen, aber auch bedeutsame Insider-Einblicke zu den Themen. Mittlerweile sind die Bände selbst aus der Jurorenfortbildung kaum noch wegzudenken.
Seit Beginn der Buchreihe erschient diese in enger Zusammenarbeit mit der AIEP, dem Internationalen Verband Philatelistischer Experten, deren Mitglieder jährlich eines der neu erscheinenden Bücher dieser Reihe erhalten.


25.11.2015 wm

e@uction am 9. Dezember 2015 bei Felzmann (Philatelie) 20.11.2015

(Düsseldorf) Für die e@uction im Dezember steht einmal mehr ein spannendes philatelistisches Programm für jeden Geldbeutel bereit. Zu finden sind über 1000 kleine, feine Lose, gespickt mit etlichen hochkarätigen Stücken. Darunter sind viele gesuchte deutsche Ausgaben aus Altdeutschland, dem Deutschen Reich und den Deutschen Kolonien. Hervorzuheben ist ein Sachsen Dreier mit K2 Leipzig (Los 10247), eine zeitgerecht gestempelte Inflationsausgabe 8 Tsd auf 30 Pfg (Los 10339), eine 1 RM „Burg Rheinstein“ (Los 10400) oder eine ungebrauchte 50 Pfg Handstempelaufdruck der Deutschen Post in China (Los 10449). Auch Danzig, die SBZ und die Bundesrepublik sind bestens vertreten. Mit dabei sind eine 2 Mk „Großer Innendienst“ zeitgerecht entwertet auf Pracht-Briefstück (Los 10489), Markenausgaben aus Sachsen und Thüringen (Lose 10753, 10765, 10778 und 10789), sowie ein postfrischer Posthornsatz (Los 10069). Zudem kommen Raritäten aus Europa und Übersee unter den virtuellen Hammer. Beispielhaft ein postfrischer Kinderblock aus China (Los 10069) oder ein postfrischer WIPA-Block aus Österreich (Los 10132).
Alle Lose stehen ab dem 27. November im Online-Katalog auf www.felzmann.de zur Ansicht zur Verfügung.

25.11.2015 wm

‚Haben wir noch Stühle?‘ – Corinphila Auktion in Zürich sprengte den Rahmen!

(Zürich) Wieder einmal fanden sich Sammler aus aller Welt in der vergangenen Woche zur November-Versteigerungsserie des Traditionshauses Corinphila in Zürich ein, das mit den Auktionen 202 bis 204 erneut ein ebenso umfangreiches wie hochwertiges Angebot an Philatelie und Postgeschichte von der Schweiz bis Übersee präsentierten konnte. Corinphila-Versteigerungen werden nicht erst seit kurzem dafür gerühmt, ein echtes Erlebnis zu sein – dies bei oftmals vollem Auktionssaal und spektakulären Sessionen, zuweilen bis tief in die Nacht.

(Alt-) Schweiz begeistert im Jubiläumsjahr der Basler Tauben
Diesem Ruf wurde insbesondere das „Finale“ der Versteigerungsserie, die traditionelle Alt-Schweiz-Auktion, am Samstag gerecht. Waren die Räumlichkeiten bereits am Freitag voll besetzt, traf dies umso mehr für die Auktion am Samstag zu. „Permanent mussten wir Stühle aus dem Besichtigungssaal nach holen und die Leute im Gang zwischen den Tischen im Auktionssaal und direkt vor dem Podium und der großen Leinwand platzieren, auf der das Internet-Live-Bieten in den Auktionssaal übertragen wird“, so Corinphila-Geschäfstführer Karl Louis. Das starke Angebot stieß auf eine ebensolche Nachfrage und so bestach die Schweiz-Auktion nahezu durchgängig mit beeindruckenden Zuschlägen und spektakulären Steigerungen.

Vielleicht war es das Jubiläum ‚170 Jahre Basler Taube‘, das Schweiz-Liebhaber im wahrsten Sinne ‚beflügelte‘. Während eine schöne Jubiläumsausstellung eines anderen Schweizer Auktionshauses zum Jubiläum der Basler Taube die Sammler ‚nur‘ träumen ließ, erfüllten sich diese Träume bei der Corinphila-Auktion in Zürich, die zahlreiche Exemplare dieser weltberühmten Briefmarke präsentieren konnte. Hervorzuheben ist unter anderem das Los 4016, eine Basler Taube mit Bogenrand und auffälligem Plattenfehler Punkt unter ‚AS‘ von ‚BASEL‘, das sensationell von CHF 7.500 Ausruf auf CHF 32.000* gesteigert wurde. Den Höchstzuschlag der Schweiz-Auktion sicherte sich Los 4169, die früheste bekannte Verwendung einer Doppelfenf auf Brief vom 24. Oktober 1843, mit sagenhaften CHF 100.000*. Die spannendste Steigerung lieferte das Gefecht um Los 4373, das eine Rayon II- und Rayon III-Marke von 1850 auf Zierbrief der National-Vorsichts-Kassa präsentierte. Bei einem Start von CHF 2.000 fiel der Hammer bei unglaublichen CHF 32.000*!

Europa und Übersee mit hervorragenden Zuschlägen
Auch die Versteigerungen der Gebiete Skandinavien (Sonderkatalog – Auktion 203) sowie Europa und Übersee (Auktion 202) ließen kaum Wünsche übrig. Von Dänemark über Finnland bis Schweden wurden zahlreiche Lose der nordischen Staaten Europas zu Spitzenpreisen zugeschlagen. Herausragend im europäischem Bereich war auch das Angebot Rumänien, darunter Los 1658, ein Brief mit der 27 Parale Ochsenkopf-Ausgabe, das von CHF 45.000 Ausruf auf CHF 65.000* gesteigert wurde. Eine ungebrochen hohe Nachfrage war für die südamerikanischen Sammelgebiete, von der Vorphilatelie bis in die Moderne, zu verzeichnen. Ein Höhepunkt war sicherlich Los 186, das bei CHF 25.000* zugeschlagen wurde. Der Brief aus Brasilien, freigemacht mit der 60-Reis-Ausgabe von 1843, datiert vom 19. August 1843 und ist der zweitfrüheste, mit einer Briefmarke frankierte Brief vom amerikanischen Kontinent.

Die komplette Ergebnisliste der Corinphila-Versteigerungsserie 202 bis 204 ist wie gewohnt online unter www.corinphila.ch einzusehen. Hier haben Sammler auch die Möglichkeit, unverkaufte Lose im Nachverkauf zu erwerben. Die nächste Internationale Corinphila Auktion findet im Mai 2016 in Zürich statt. Weitere Informationen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8034 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch
*Zuschlag ohne Aufgeld und Mwst.

25.11.2015 wm

Classic Iceland at the Spring Auction 18-19 March!

(Malmö) Postiljonen is very happy to have been entrusted the sale of the fantastic
“Indriði Pálsson Large Gold Medal Collection of Classic Iceland”.
This collection is world famous and was regarded the most important and complete collection of classic Iceland in 2001 when it was awarded Large Gold at the HAFNIA 2001 Exhibition.
The late Mr. Indriði Pálsson was a well-known and respected businessman in Iceland. Mr. Pálsson was CEO for Shell Iceland for almost 20 years, he was also a valued board member of large companies such as Icelandair and Iceland’s largest shipping company, Eimskipafélag Íslands.
His collections will be offered through three auctions starting with the International Spring Auction 18-19 March 2016 in Malmö. Part I will include highlights such as a cover with 4 skilling sent from Hjardarholt to Reykjavik in 1873. This is the only known skilling cover with this cancellation. For sale at the first auction is also a 16 skilling on cover sent to Denmark in 1874. The only known cover with this denomination in perforation 14 x 13 ½.
When the auction gets closer, collectors can visit the website for more information and catalogues www.postiljonen.com


25.11.2015 wm

Numismatik – Griechenland: 50-Euro-Goldmünze „Kulturelles Erbe – Delphi“

(mm) Delphi und seinem kulturellem Erbe hat Griechenland Anfang September die Ausgabe einer 50-Euro-Goldmünze (999,9/1.000, Auflage: 1.000, PP) im Kleinformat gewidmet. Die „Minigoldmünze“ würdigt einen der heiligsten Orte der griechischen Antike, somit auch das legendäre Orakel und den bedeutenden Apollontempel. Delphi war eines der wichtigsten religiösen und politischen Zentren der antiken Welt und wurde seinerzeit von den Griechen als Nabel der Welt betrachtet. Die Münze zeigt auf der Vorderseite ein Wappen der Republik umgeben von 12 ornamentalen Knoten in Anlehnung an den „Bänderschmuck“ des steinernen Omphalos, der sich im Apollontempel von Delphi befand. Die Bildkomposition wird umgeben von der Landesangabe und der Nominale. Rückseitig bildet ein antikes, in den Ruinen Delphis gefundenes Votivschild das Zentrum des Motivs, umgeben von der Legende „Delphi“ und der Jahresangabe 2015.

25.11.2015 wm

Numismatik – Lettland: 5-Euro-Silbermünze „150. Geburtstag von Rainis und Aspazija“

(mm) Eine aus zwei Teilen bestehende 5-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 7.000, PP) Lettlands erinnert an das Ehepaar Rainis und Aspazija, die als Dichter, Übersetzer und politische Aktivisten für das Land von großer Bedeutung waren. Rainis war nach der Unabhängigkeit Lettlands unter anderem Mitglied des Parlaments und Kultusminister. Beide prägten ihre Heimat jedoch vor allem durch ihre Dichtkunst. Auf der Vorderseite der zweiteiligen, symmetrisch ineinander greifenden Münze ist jeweils eines ihrer Gedichte samt Unterschrift zu sehen, außerdem die Staatsangabe, Nominale und Ausgabejahr. Die Rückseite zeigt beide in einer sitzenden Ansicht auf ihrem jeweiligen „Münzteil“, darüber ihre Namen „Rainis“ und „Aspazija“.

25.11.2015 wm

Numismatik – Luxemburg: 2-Euro-Sondermünze „125 Jahre Dynastie Nassau-Weilburg“

(mm) Vor 125 Jahren, im Jahr 1890, wurde nach dem Tod des niederländischen Königs Wilhelm III. die Personalunion Luxemburgs mit dem Königreich der Niederlande aufgehoben und Herzog Adolf von Nassau aus dem Hause Nassau-Weilburg wurde Großherzog von Luxemburg. Aus diesem Anlass emittierte das Großherzogtum im Oktober eine 2-Euro-Sondermünze (Auflagen: 500.000 in NP, 7.500 in Stgl. und 4.000 in PP). Die nationale Seite zeigt Großherzog Henri und seine fünf Vorgänger aus dem Hause Nassau-Weilburg, außerdem die Legende „1890 – DYNASTIE NASSAU-WEILBOURG“ sowie die Landesangabe „LUXEMBOURG“ und das Emissionsjahr „2015“.

25.11.2015 wm

Numismatik – Österreich: 10-Euro-Münzen „Österreich aus Kinderhand – Burgenland“

(mm) Als achte Ausgabe der Bundesländer-Serie „Österreich aus Kinderhand“ ist am 7. Oktober 2015 die Münze „Burgenland“ in den Varianten Kupfer (Auflage: 130.000, NP) und Silber (925/1.000, Auflagen: 40.000 in hgh. und 30.000 in PP) erschienen. Wie bei den Vorgängermünzen wurde die Rückseite nach Vorlage eines Kindes aus dem entsprechenden Bundesland gestaltet und bildet typische Wahrzeichen des Burgenlandes ab, darunter Wein und Trauben, Schloss Esterhazy, den Neusiedlersee und einen Weißstorch. Die Vorderseite zeigt im vordergrund zwei Reiher im Neusiedlersee sowie im Hintergrund zwei Kirchtürme der Stadt Rust und Weinberge vor einer Hügelkette. Umgeben wird das Bild von der Staatsbezeichnung, Nominale und Ausgabejahr sowie darunter dem Hinweis „NEUSIEDLERSEE“.

25.11.2015 wm

Numismatik – San Marino: 2-Euro-Sondermünze „25. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung“

(mm) Zum Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung hat auch San Marino das Thema numismatisch aufgegriffen und am 3. Oktober 2015 eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 100.000, Stgl.) emittiert. Die Münze zeigt auf der nationalen Seite das Brandenburger Tor, welches diagonal geteilt und gespiegelt eine leicht versetzte Einheit bildet und sinnbildlich die Wiedervereinigung von Ost und West darstellen soll. Die Münzlegende weist zusätzlich auf den Anlass hin und nennt Ausgabejahr sowie Staatsbezeichnung.

18.11.2015 wm

Neuheiten der Deutschen Post zur Portoumstellung

(Bonn) Zum 1. Januar 2016 wird der Preis für den nationalen Standardbrief der Deutschen Post von 0,62 Euro um 8 Cent auf 0,70 Euro erhöht. Briefmarken mit der Wertangabe 62 Cent werden bis zum 31. Dezember 2015 für den bis dahin geltenden Standardbriefpreis von 0,62 Euro zur Frankatur von Sendungen angeboten.
Damit auch nach dem Jahreswechsel nicht aufgebrauchte 62-Cent-Briefmarkenbestände weiter verwendet werden können, bietet die Deutsche Post eine 8-Cent-Briefmarke als Ergänzungsmarke an. Bereits ab dem 3. Dezember 2015 ist die Marke erhältlich und ab diesem Datum können Kunden auch schon die ersten Briefmarken mit der neuen Wertangabe 70 Cent erwerben.
Die vorzeitige Information über die Preisänderung und das Briefmarkenangebot ermöglicht den Kunden der Deutschen Post, ihre Bevorratung mit Briefmarken für die Freimachung von Standardbrief-Sendungen rechtzeitig und bedarfsgerecht umzustellen. Die Umstellung wird durch das flankierende Angebot der Ergänzungsmarke wesentlich erleichtert. Kunden können ihren Bestand an 62-Cent-Briefmarken dem absehbaren Bedarf anpassen und auch noch nach dem 1. Januar 2016 unter Verwendung der 8-Cent-Ergänzungsmarke kontinuierlich aufbrauchen. Ein Umtausch „alter“ Marken ist daher weder notwendig noch vorgesehen.
Parallel zum Bestandsabbau bei den 62-Cent-Briefmarken können die Kunden ihren jeweils benötigten Anfangsbestand an 70-Cent-Briefmarken rechtzeitig aufbauen.

Die Neuheiten vom 3. Dezember 2015 (vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur)
• PWz „Ergänzungsmarke“; Thema: „Ziffer 8“; Motiv: Die Ziffer 8 großformatig und die Wertangabe 8 Cent klein auf blauen Preisfeld; Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn; Wert: 8 Cent;
• PWz Dauerserie „Blumen“; Thema/Motiv: „Schokoladen-Kosmee“; Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn; Wert: 70 Cent;
• SPWz der Serie „Mikrowelten“; Thema: „Kieselalge“ und „Blüte Odermennig“; Motive: (1) Kieselalge in 600-facher Vergrößerung“; (2) Blüte Odermennig in 40-facher Vergrößerung; Entwurf: Andrea Voß-Acker, Wuppertal; Wert: Motiv 1-Kieselalge: 70 Cent, Motiv 2-Blüte Odermennig: 70 Cent;
• SPWz „250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg“; Motiv: Mineralien aus der Nähe Freiberg, Farbige Mineralienabbildung und Schriftzug; Entwurf: Elisabeth Hau, Nürnberg; Wert: 70 Cent;
• SPWz „Paul Klee – Gemälde: Himmelsblüten über dem gelben Haus“; Motiv: Aquarell und Gouache „Himmelsblüten über dem gelben Haus“; Entwurf: Sibylle Haase & Prof. Fritz Haase, Berlin; Wert: 240 Cent;
• Markenset „Ergänzungsmarke 8 Cent“ mit 20 selbstklebenden PWz der „Ergänzungsmarke 8 Cent“; Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn; VP: 1,60 Euro;
• Markenbox „Schokoladen-Kosmee“ mit 500 selbstklebenden PWz „Schokoladen-Kosmee“; Entwurf: Stefan Klein und Olaf Neumann, Iserlohn; VP: 350 Euro;
• Markenset „Universität Bergakademie Freiberg“ mit zehn selbstklebenden Sondermarken „250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg“; Entwurf: Elisabeth Hau, Nürnberg; VP: 7 Euro;

18.11.2015 wm

Zum Gedenken an Frank-Jürgen Sommerfeld, Berlin

(wm) Am 27. Oktober 2015 verstarb der Jurist Frank-Jürgen Sommerfeld (geb. am 22. November 1941 in Berlin), der sich als Sammler und Verbandsfunktionär viele Jahre für Berliner Vereine, den Berliner Sammlerverband und den Bund Deutscher Philatelisten (Bereich Sammlerschutz) einen Namen gemacht hatte.
Sommerfeld studierte Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Philipps-Universität in Marburg, machte seinen erfolgreichen Abschluss mit Referendariat und war seit 1970 Richter im Staatsdienst und seit 1972 als Zivilprozessrichter beim Amtsgericht Charlottenburg tätig. Sammler war Sommerfeld seit der Kindheit. In den 1980er-/90er-Jahren trat er als verantwortlicher Organisator größerer Berliner Veranstaltungen hervor, z. B. der BEPHILA 93, der Deutsch-Russischen Rang-1-Ausstellung, der Berolina 95, aber auch eines Salons zum 200. Jahrestage des Brandenburger Tores 1991. Verdient machte er sich um die Durchführung des Bundes- und Philatelistentages 1988 in Berlin sowie um den Neuaufbau von Vereinen der früheren DDR nach der Wende, denen er als Rechtsberater zur Seite stand. Als Philatelist spezialisierte er sich auf die Gebiete Deutschland ab 1945, besonders auf Bedarfspost von Deutschland nach 1945 und den SBZ/OPD-Ausgaben.
Er war Mitglied des Clubs Berliner Philatelisten 1931 e.V. seit 1965, ab 1967 Schriftführer und ab 1973 Vorsitzender. Dem Verband Berliner Philatelisten-Vereine gehörte er ab 1983 als stellv. Vorsitzender und von 1985–1995 als Vorsitzender an. Von 1991–1997 war Sommerfeld Beisitzer im BDPh-Vorstand. Für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde er 1989 vom BDPh mit dessen Verdienstnadel in Vermeil geehrt.

18.11.2015 wm

FINLANDIA 2017-Standbuchungen ab sofort möglich

(wm) Bulletin 1 ist im April 2015 erschienen. In Sindelfingen machte Esa Kärkäs, Mitglied des Organisationsteams dieser europäischen Ausstellung in Tampere (24.–28. Mai 2017) die Runde und warb um Standbeteiligungen deutscher Firmen, Auktionshäuser und Verlage. Man erwarte zu dieser Ausstellung 25 000 und mehr Besucher und setze alles daran, dass damit auch der Erfolg für den Handel nennenswert sei. Mitglieder der IFSDA, ASCAT und ASDA erhalten 10 Prozent Rabatt auf die annoncierten Preise. Diese betragen pro m2 170 Euro, Seiten- und Rückwand inbegriffen, selbst ein Teppich ist mit dabei. Eine Verkaufsvitrine mit Unterschrank von ein Meter Breite mit Stuhl liegt bei 160 Euro, ein Verkaufstisch (70 x 120 cm) mit Stuhl bei 60 Euro. Preise jeweils ohne VAT. Die gesamten Daten und Konditionen sind unter www.finlandia2017.fi einzusehen. Bei baldiger Buchung bis spätestens zum 30. August 2016 wird ein Nachlass von fünf Prozent gewährt. Ansprechpartner für den Handel ist Esa Kärkäs (Tel. + 358 400 48 4737 bzw. E-Mail: esa.karkas@filateliapalvelu.com

18.11.2015 wm

Händler in Ihrer Nähe – eine neue Broschüre des APHV

(wm) Gerade Neueinsteiger und Erben suchen häufig nach dem Händler in ihrer Nähe. Sie wollen sich beraten lassen, Vergleiche ziehen, vielleicht auch direkt etwas kaufen oder verkaufen. Um hierzu den Einstieg zu erleichtern, hat der APHV eine Kurzform seines Mitgliederverzeichnisses neu aufgelegt, in dem alle Mitglieder nach Land und Postleitzahlen schnell aufzufinden sind. 32 Seiten plus Umschlag kamen so zusammen. Das Heft wird kostenlos bei Messen verteilt, auch Vereine können diese in gewünschter Zahl für Tauschtage anfordern. Die Broschüre ist kostenlos (per Post gegen Rückporto 1,45 Euro) bei der APHV-Geschäftsstelle, Universitätsstraße 5, 50937 Köln, Tel. 02 21/40 79 00, Fax 02 21/40 95 97, E-Mail: Bundesverband@aphv.de erhältlich.

18.11.2015 wm

Klaus Flinthe verabschiedet sich in den Ruhestand

(wm) Die Entscheidung sei ihm nicht ganz einfach gefallen, meinte Flinthe auf Nachfrage, aber am 1. Januar 2016 gehe er nach genau 49 Jahre Berufstätigkeit beim LEUCHTTURM ALBENVERLAG in Geesthacht nun in den Ruhestand. Am 1. Januar 1967 begann Flinthe dort eine Ausbildung zum Industriekaufmann, anschließend folgten 18 Monate Militärdienst. Danach machte er sein Hobby „Briefmarkensammeln“ zum Beruf und trat Mitte 1971 als Assistent in die Philatelistische Redaktion des Verlages ein, übernahm diese dann im Juli 1979 als Chefredakteur und leitet diese bis Ende dieses Jahres verantwortlich. Diese besondere und nicht alltägliche Tätigkeit, die Entwicklung und Gestaltung von Briefmarken-Vordruckalben hat ihm, so bekannte Flinthe freimütig, immer sehr große Freude bereitet. Es waren schöne und interessante Jahre, die er nicht missen möchte und auch gerne in Erinnerung behalten wird.
Die vielen Besuche von Briefmarken-Ausstellungen und -Messen im In- und Ausland waren ihm für seine Arbeit sehr wichtig, um dort nicht nur beratend tätig zu sein, sondern auch um die Wünsche und Gedanken der Sammler zu erfahren. Diese Erkenntnisse ermöglichten es ihm, u.a. Produkte zu entwickeln, die höchsten Ansprüchen genügten. Im Laufe der Jahrzehnte sind so zig-tausende von neuen Albumseiten entstanden – er habe sie nie gezählt, meinte er!
Auf diesen Veranstaltungen konnte Flinthe auch zahlreiche Kontakte knüpfen, die für seine Tätigkeit sehr bedeutend waren. Dadurch habe er im Laufe der Jahrzehnte viele interessante und nette Menschen kennengelernt. Aus solchen Kontakten entstanden z.T. auch persönliche Verbindungen und sogar Freundschaften: vom „kleinen Sammler“ bis zum hochdekorierten Philatelisten, Händler, Verleger, Postverwaltungen, Agenturen, Vereins- und Verbandsfunktionäre, Redakteure, Auktionatoren, Autoren, Veranstalter und Aussteller.

18.11.2015 wm

Erfolgreiche deutsche Aussteller bei der NOTOS 2015

(wm) Firmen, Verlage und private Aussteller zeigten bei der Internationalen Ausstellung NOTOS, die in Athen vom 12.–15. November 2015 stattfand, einmal mehr, über welches Potential sie verfügen. Denn dies schlug sich sichtbar in den Bewertungen der Jury nieder, bei denen Wolfgang Bauer, Arnim Knapp und Wolfgang Maassen mit dreimal Großgold in der Ehrenklasse vertreten waren. Knapp schrammte dabei haarscharf am „Grand Prix de la Classe des Champions“ vorbei, erhielt aber für sein zweites Exponates zusätzlich noch Gold. Er war zuvor einer der beiden für den Grand Prix nominierten Kandidaten. Der Preis ging allerdings letztlich an die französische Postgeschichtlerin Michèle Chauvet. Zweimal Gold gab es des Weiteren für die Köhler- und Moschkaubiografie von Wolfgang Maassen, dreimal Großvermeil für die Spezialkataloge von MICHEL zu Österreich, Schweiz/Liechtenstein und USA. Die Zeitschriften „philatelie“ des BDPh und PHILA HISTORICA wurden ebenfalls mit Großvermeil geehrt, ebenso die MICHEL-Europa- und Übersee-Katalogreihe. Die drei von Köhler/Corinphila ausgestellten Edition d’Or-Bände brachten es zu Vermeil-Anerkennung.

17.11.2015

ROSSIKA 2016 in Berlin

(Unterschleißheim) Nachdem die Internationale Literaturausstellung ROSSIKA in Moskau bereits im September 2013 und Oktober 2014 großen Zuspruch fand, plant die Nationale Philatelistische Akademie Russlands (Präsident – Andrej Strygin) eine weitere Ausstellung. Die ROSSIKA 2016 wird vom 19. bis 21. Mai im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin (Friedrichstr. 176–179) stattfinden.
Bei der Organisation unterstützt wird die russische Akademie von der Philatelistischen Akademie e.V. (1. Vorstand – Hans W. Hohenester) und dem Schwaneberger Verlag. Im Mai dieses Jahres wurde die internationale Zusammenarbeit der Akademien mit einer Partnerschaftsurkunde bekräftigt.
Außerdem beteiligt sind: das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin, der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V., der Akademieklub der Elite der Russland-Philatelie „Rossika“ und der Verein der Briefmarkenfreunde Russland/UdSSR Berlin e.V.
Eingeladen sind alle, die ein Interesse an Russland-, Aero-, Astro- und Zeppelin-Philatelie haben, denn die Ausstellung findet anlässlich gleich mehrerer Ereignisse statt:
* 150. Jahrestag der Herausgabe der ersten russischen Semstwo-Briefmarke
* 85. Jahrestag Briefaustausch zwischen dem deutschen Luftschiff Graf Zeppelin und dem sowjetischen Eisbrecher Malygin
* 55. Jahrestag der ersten bemannten Weltraumfahrt
* 125. Jahrestag des ersten Fluges von Otto Lilienthal
Detaillierte Informationen zu den Ausstellungsmodalitäten finden Interessenten im ROSSIKA-Ausstellungsreglement 2016. Kontakt: presse@michel.de, Tel.: +49-(0)89 32393-221

17.11.2015 wm

Ein erfolgreicher Abschluss des Auktionsherbstes bei Felzmann

(Düsseldorf) Die durchweg guten Ergebnisse der 154. Felzmann-Auktion (5.–6. November 2015) gaben Anlass zur Freude bei Käufern und Einlieferern. Den Auftakt der Auktion machte ein umfangreiches Angebot an Zeppelin- und Flugpost mit annähernd 1 000 Losen. Besonders angetan hatte es den Bietern eine Weinkarte von Bord des LZ 129 „Hindenburg“. Diese seltene Version des Kurgarten-Hotels wurde bei 150 Euro ausgerufen und für 1.200 Euro zugeschlagen (Los 4099). Ebenso interessiert zeigte sich das Publikum an einer Postkarte aus Liegnitz von 1913, befördert mit dem Zeppelin LZ 17 „Sachsen“. Das einwandfrei erhaltene Stück ging für 1.600 Euro an einen schriftlichen Bieter (Los 4192, Ausruf 1.200 Euro). Ein Brief zur Olympiafahrt 1936 stach mit einer sechsfachen Steigerung des
Startgebots im Bereich Thematik besonders heraus. (Los 7520, Ausruf 250 Euro, Zuschlag 1.500 Euro). Viele weitere Lose dieser Rubrik konnten ihren Schätzpreis um ein Vielfaches steigern.
Den höchsten Zuschlag der Auktion beanspruchte der zinnoberrote Merkur für sich. Für 40.000 Euro plus Aufgeld sicherte sich ein Liebhaber im Saal die wunderbar erhaltene Alt-Österreich-Rarität (Los 5140, Ausruf 38.000 Euro). Stark nachgefragt wurden auch seltene Markenausgaben aus Altdeutschland. Allen voran eine echt gestempelte ½ Schilling Marke aus Bergedorf in schwarz auf dunkelblau. Bei 2.500 Euro ausgerufen lag das letzte Gebot eines Saalbieters bei 4.400 Euro (Los 5358). Den Schätzwert mehr als verdoppeln konnte eine schöne 10 Groschen-Marke aus Hannover, die mit ihrem ideal zentrisch platzierten Stempel großes Interesse weckte. Ungeachtet des Katalogwertes in Höhe von „nur“ Euro 1.100 erfolgte der Zuschlag des Auktionators erst bei 2.500 Euro (Los 5396, Ausruf 1.200 Euro). Spitzenergebnisse lieferten auch zwei legendäre „Sachsen Dreier“. Los 5427 mit einem der Klassiker auf attraktivem Luxus-Briefstück brachte 7.500 Euro (Ausruf 6.500 Euro). Los 5428, ein besonders farbtiefes Exemplar in braunrot mit farbigem Stempel erzielte sogar 9.000 Euro (Ausruf 8.000 Euro).
Interessiert zeigte sich die internationale Bieterschaft auch an einer faszinierend vielfältigen Sammlung an Belegen aus der Zeit der Hochinflation. Vor allem eine Einschreiben-Rückschein-Karte nach New York, frankiert mit 88 Milliarden Mark, hatte es den Sammlern angetan und wurde von 180 Euro auf 1.300 Euro gesteigert (Los 5849).
Für mehr als das Vierfache des Ausrufpreises wurde eine Fotoessay-Serie zur Internationalen Automobil-Ausstellung Berlin 1939 zugeschlagen. Die amtliche Vorlage für spätere Ausgaben der Marken ging für 2.700 Euro an einen neuen Besitzer (Los 5967).
Wenig später stand eines der beliebtesten Sammelgebiete des Deutschen Reiches auf dem Programm: Die Deutschen Auslandspostämter und Kolonien. Die Kauflaune der Sammler erwachte insbesondere bei Los 6039, einer 30 Pfg „Handstempelaufdruck“ der deutschen Post in China auf außergewöhnlich schönem Briefstück mit einem Startpreis von 2.400 Euro. Nach zahlreichen Steigerungen konnte sich ein Saalbieter mit einem Gebot von 4.600 Euro gegen Kontrahenten aus dem Internet durchsetzen. Ebenso entschlossen ging ein Bieter bei einer 2 ½ $-Marke aus Kiautschou vor. Für 3.200 Euro erhielt er den Zuschlag für das wundervoll gestempelte Stück (Los 6104).
Im Bereich der Deutschen Besetzungsgebiete II. Weltkrieg sorgte unter anderem die Abart einer Marke aus Serbien für Aufsehen. Es handelte sich um eine 1,50 D Marke mit Netzüberdruck, jedoch ohne Landesnamen, da dieser im Blinddruck ausgeführt wurde. Die ausgerufenen 800 Euro konnte die Seltenheit mit 2.000 Euro Zuschlag mehr als verdoppeln (Los 6581).
Den Höhepunkt im Bereich deutsche Nachkriegsphilatelie bildeten die stark nachgefragten Bezirkshandstempelaufdrucke der SBZ. Es waren Handstempel aus Bezirk 3 und 29, die bei Liebhabern dieses Sammelgebietes besonderen Anklang fanden. Dies schlug sich folglich in deutlichen Gebotssteigerungen nieder. Bei Los 7013, einem Bezirkshandstempel aus Berlin-Hohenschönhausen auf 5 Mk, lag das letzte Gebot bei 1.400 Euro (Ausruf 500 Euro). Noch höher gingen die Gebote für einen Stempel aus Dessau 1 auf 60 Pfg. Ein Kommissionärskunde erhielt für 3.400 Euro den Zuschlag (Los 7069, Ausruf 1.000 Euro).
Die DDR hielt ebenfalls einige Raritäten bereit. Hervorzuheben ist eine 5 Pfg-Marke aus der Bogenecke auf den großen Preis der DDR, unten ungezähnt mit klar aufsitzender Entwertung Karl-Marx-Stadt. Bei 2.700 Euro fiel der Hammer des Auktionators nach intensivem Wettstreit zweier Telefonbieter (Los 7267, Ausruf 500 Euro). Großer Beliebtheit erfreuten sich auch Seltenheiten aus der Bautenserie der Bizone. Eine postfrische 60 Pfg Type I erzielte 1.400 Euro (Los 7390, Ausruf 300 Euro), eine gestempelte 40 Pfg-Marke sogar 1.600 Euro (Los 7386, Ausruf 250).
Alle Ergebnisse der Auktion sind auf www.felzmann.de in der Ergebnisliste einsehbar. Unverkaufte Lose der

17.11.2015 wm

Brief ans eigene 45-jährige „Ich“

(Bonn) Im Rahmen einer internationalen Schreibaktion der UN-Sonderorganisation „Universal Postal Union“ (Weltpostverein) startet die Deutsche Post einen Briefschreibwettbewerb in Deutschland. Kinder und Jugendliche unter 15 Jahre sind aufgerufen, einen Brief an ihr eigenes 45-jähriges Ich zu schreiben. Damit sollen die jungen Menschen dazu angeregt werden, sich Gedanken über ihre aktuellen Träume, Ansichten oder auch Probleme zu machen, diese strukturiert zu Papier zu bringen und ihr älteres Ich damit zu konfrontieren. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Es gibt lediglich einige Formalitäten, die zu beachten sind: Die Briefe müssen in Briefform geschrieben sein, also mit Ort und Datum, Empfängeradresse (eine echte oder eine ausgedachte), Anrede, Gruß und Unterschrift. Sie sollten mindestens 500 und maximal 800 Wörter enthalten. Die Briefe müssen bis zum 29. Februar 2016 an diese Adresse gesandt werden: Deutsche Post AG, Zentrale, Z 12B2-9, Briefschreibwettbewerb, 53250 Bonn
Den Teilnehmern winken attraktive Preise – von einer Uhr über Postbus-Gutscheine bis hin zu einem 1-wöchigen Urlaub in Österreich. Der Sieger des nationalen Wettbewerbs nimmt zudem am internationalen Schreibwettbewerb des Weltpostvereins teil. Dessen Gesamtsieger erhält dann eine Einladung nach Bern (Schweiz) zum Sitz dieser UN-Sonderorganisation, wo ihm im November 2016 die Goldmedaille vor dem Verwaltungsrat des Weltpostvereins verliehen wird.
Der Weltpostverein (englisch: Universal Postal Union, kurz UPU) wurde 1874 gegründet und regelt die internationale Zusammenarbeit der Postunternehmen. Der Hauptsitz des Weltpostvereins ist seit Gründung Bern. Insgesamt hat der Weltpostverein 192 Mitgliedstaaten. 2016 veranstaltet der Weltpostverein den internationalen Briefschreibwettbewerb zum 45. Mal.
Weitere Informationen zum Schreibwettbewerb des Weltpostvereins:http://www.upu.int/en/the-upu/international-letter-writing-competition-for-young-people/2016-competition.html
Infos zum nationalen Briefschreibwettbewerb der Deutschen Post gibt es hier: https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland/briefschreibwettbewerb.html


17.11.2015 wm

Christoph Gärtners 32. Auktion – Ergebnisse

(Bietigheim-B.) Wieder einmal ist es Christoph Gärtner und seinem Team gelungen, eine herausragende Auktion auf die Beine zu stellen und tausende von Verkäufern und Käufern zusammen zu bringen. So war auch seine 32. Auktion, die vom 19. bis zum 24. Oktober (Philatelie & Numismatik) sowie am 27. Oktober (Banknoten) 2015 in Bietigheim-Bissingen stattfand, eine philatelistisch hochinteressante Versteigerung mit einem breiten Spektrum, netten Teilnehmern und vielen guten und überraschenden Ergebnissen – so ein generelles Resümee. In insgesamt elf Katalogbänden wurden über annähernd 40.000 Lose offeriert – ein gigantisches und faszinierendes Angebot mit sehr vielseitigem Material von mehr als 1300 Einlieferern aus aller Welt.
Entsprechend turbulent, lebhaft und ausdauernd fanden sich viele Lose umkämpft, und mehr als 4000 Bieter, einige davon waren aus aller Welt persönlich angereist, ermöglichten schließlich ein gutes Gesamtergebnis von über 8,7 Millionen Euro (inklusive Aufgeld) vor dem Nachverkauf.  Alle weiteren Ergebnisse finden Interessenten auf der Internetseite (Online-Katalog) www.auktionen-gaertner.de

17.11.2015 wm

AIJP-Vorstandswahl in Monaco

(wm) Wie die AIJP bereits im Philatelic Journalist, Nr. 148/Oktober 2015 auf Seite 28 bekannt gab, werden bei dem kommenden Jahreskongress am 4. Dezember 2015 in Monte-Carlo Neuwahlen der beiden Vizepräsidenten anstehen. Aad Knikman, Niederlande, einer der bisherigen Vizepräsidenten, hat sich bereit erklärt, für vier weitere Jahre diese Aufgabe zu übernehmen und steht somit zur Wahl. Dr. Giancarlo Morolli, Italien, hat aus Alters- und Gesundheitsgründen gebeten, ihn von dieser Aufgabe zu entbinden, so dass ein zweiter Vizepräsident neu zu wählen ist.
Dankenswerterweise hat sich Vincent Schouberechts aus Belgien bereit erklärt, zu kandidieren. Die AIJP freut sich, mit ihm einen jüngeren, kompetenten und vielen bekannten Autor und Redakteur den Mitgliedern vorstellen und zur Wahl vorschlagen zu können. Weitere Kandidaturvorschläge sind bis zum Kongress in Monaco möglich.
Vincent Schouberechts (Jahrgang 1965) ist seit vielen Jahren an Postgeschichte interessiert, zumal an der Reitpost und den Routen und Postwegen, die diese zur Verteilung der Post nahm. 2009 war er Ko-Autor mit Patrick Maselis und Léo Tavano eines Standardwerkes über die Enklave von Lado in Zentralafrika. 2013 schrieb er mit Ko-Autor Wolfgang Maassen ein Werk über die Geschichte der philatelistischen Literatur im 19. Jahrhundert. Jedes Mal, wenn diese beiden Bücher bei internationalen Ausstellungen im Wettbewerb teilnahmen, erhielten diese höchste Auszeichnungen.
Schouberechts wurde 2012 die Ehre zuteil, zum Fellow der Royal Philatelic Society London ernannt zu werden. Er ist ebenfalls Mitglied der A.I.J.P. (Association Internationale des Journalistes Philatéliques) und gehört dem Herausgeber-Komitee des Magazines «Le Philatéliste Belge» an. Dies ist das offizielle Organ des belgischen Sammlerverbandes, der ältesten immer noch aktiven Institution in Belgien.
Er ist Mitglied und einer der Administratoren der Belgischen Akademie der Philatelie und ebenso Mitglied der Europäischen Akademie der Philatelie.

9.11.2015 wm

Aus INFOPOST wird DIALOGPOST

(wm) Die Deutsche Post plant eine radikale Umstellung ihrer bisher und bis zum Jahresende noch geltenden Bedingungen für den Bereich der Infopost. Künftig soll die Vielfalt der Formate der aufzuliefernden Sendungen von vier auf zwei, die der bisher 2.033 format- und gewichtsabhängigene Beförderungspreise auf sieben Preise reduziert werden, statt der Laufzeit „E + 4“ künftig drei Laufzeiten (Standard: Zustellung Woche nach Auflieferung, außerdem „Schnell“ und „Termin“-Lieferungen, dann aber wohl gegen Aufpreis) eingeführt werden.
Für Vereine oder kleinere Communities dürfte die Änderungen der Mindestmengen bedeutsam werden. Wie bisher sind bundesweit mindestens 4 000 Sendungen aufzuliefern, um in den Genuss des vergünstigten Portos zu kommen. War es bisher aber möglich, bereits mit 50 Sendungen im Leitbereich oder 250 Sendungen in der Leitregion aktiv werden zu können, fällt die Vergünstigung für den Leitbereich weg. Ab 2017 müssen mindestens 200 Sendungen für eine Leitregion aufgeliefert werden – oder eben 4 000 für bundesweiten Versand.
Ab 2017 gibt es nur noch Standard- oder Großformat für Infopost-Sendungen. Bis 20g kostet das Standardformat 28 Cent, von 21–50g dann 35 Cent. Bei dem Großformat ergeben sich die Kosten durch das unterschiedliche Gewicht: Bis 50g 45 Cent, bis 100g 58 Cent, bis 250g 72 Cent, bis 500g 79 Cent und bis 1000 g 92 Cent. Während der günstigste Ausgangspreis gleich geblieben ist, haben sich andere verändert, je nach Gewichtszahl durchaus auch zum Vorteil des Kunden.

9.11.2015 wm

Liechtenstein-Post vertreibt Lindner-Falzlos-Programm

(wm) Geschäftsfelder zu erweitern, neue aufzubauen, selbst Kooperationen mit Firmen in Angriff zu nehmen, deren Produkte man vertreibt: All dies ist nicht neu. Die Postverwaltung von Liechtenstein überraschte indes vor wenigen Tagen mit einem für sie neuen Schritt und führte dazu selbst aus: „Eine gepflegte Kollektion ist der Stolz jedes Sammlers. Damit Sie Ihre Sammlungen optimal archivieren und präsentieren können, haben wir neu das ganze Produktsortiment der renommierten Firma Lindner für Sie im Angebot. Das hochwertige Sammelzubehör von Lindner steht seit Jahrzehnten für höchste Qualität und edles Design.“
Ungewöhnlich daran ist nicht die Tatsache, dass eine Postfirma zu ihrem eigenen Angebot auch passende Alben offeriert (das macht die Deutsche Post, allerdings mit Eigenprodukten, seit vielen Jahren), auch nicht, dass sie Zubehör oder Literatur anbietet (z.B. Kataloge), sondern, dass sie ein komplettes Verlagsprogramm in ihr eigenes Angebot aufnimmt. Für den Anbieterverlag mag dies nützlich sein, vielleicht auch für die Post, aber der traditionelle Laden- und Versand-Handel wird dadurch einmal mehr tangiert.

5.11.2015 wm

2016 wird das Consilium Philatelicum 30 Jahre alt!

Im Januar 1986 wurde dieses Gremium auf Anregung des damaligen Präsidenten des BDPh, Dr. Heinz Jaeger, gegründet. Waren es zu Beginn nur wenige Mitglieder, die dazu gehörten, stieg deren Zahl später auf bis zu 24 an. Die Berufung gilt als eine Auszeichnung, denn sie kommt nur denen zu, die über lange Zeit die deutsche Philatelie in besonderer Weise geprägt und gefördert haben. „Verbandsmeriten“ alleine reichen dazu nicht aus, Forschung und Lehre, zählen ebenso dazu, was dieses Gremium des BDPh so manchen Philatelistischen Akademien des Auslandes vergleichbar macht. Dabei versteht sich das deutsche Consilium Philatelicum alles andere als eine wissenschaftliche Ideenschmiede. Eher ist das Consilium populär, denn jährlich führt es zahlreiche Seminare und Symposien durch, konzipiert die Philatelistische Akademie des BDPh und tritt mit zahlreichen Publikationen seiner Mitglieder in den Vordergrund.

Zur Ausstellung in Heidelberg vom 17.–19. Juni 2016, der SÜDWEST 2016, ist eine Jubiläums-Präsentation zum runden „Geburtstag“ geplant und in einer kommenden Ausgabe der Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ wird die Geschichte dieser Institution näher vorgestellt. Der griechische Philatelistenverband war allerdings noch schneller: Er publizierte bereits in seiner jüngst erschienenen September-Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „Philoteleia“ eine Würdigung dieses international anerkannten Gremiums – auf griechisch!

5.11.2015 wm

Ein „Festschmaus“ für Niederlandesammler

(wm) Sammler wie Händler, die das Gebiet „Altniederlande“ pflegen, werden sich den Termin vom 9.–12. März 2016 rot im Kalender anstreichen. Denn dann versteigert Corinphila Veilingen in Amstelveen nahe Amsterdam die bekannte Niederlande-Sammlung des Spaniers Luis Alemany Indarte. Drei Auktionssitzungen sind für dieses gewaltige Objekt eingeplant: im März und im September 2016 sowie eine letzte im März 2017. Allein dies lässt schon ahnen, was Interessenten zu erwarten haben. Näher informiert ein speziell dafür entworfenes Buch „Netherlands – ‚Bright and Beautiful‘ Postal History 1852–1867“ (139 Seiten), das für 69 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich ist. Weitere Informationen: www.corinphila.nl


5.11.2015 wm

Eine Stettin-Sammlung als Vermächtnis

(wm) Der Name Klaus Eitner ist vielen deutschen Philatelisten unvergessen. Peru-Sammlern wird Eitner Kollektion der Erstausgaben noch in Erinnerung sein, die vor Jahren erfolgreich bei Corinphila versteigert wurde. Klaus Eitner starb am 10. Mai 2014 und hinterließ noch zwei bereits mehrfach mit Gold national ausgezeichnete Sammlungen, die in absehbarer Zeit auf den Markt kommen: seine „Heimatsammlung Stettin“, die ihm als dort am 26. Juni 1931 geborener besonders nahe stand und eine Peru-Sammlung späterer Ausgaben, die er nach Verkauf der ersten Sammlung neu begonnen hatte. Die Kollektionen werden bei den Auktionshäusern Heinrich Köhler in Wiesbaden (im März 2016) und bei Corinphila Zürich versteigert.

5.11.2015 wm

David Feldman präsentiert die Original-Druckplatte der Mauritius-Post Office-Marken in Monaco

(wm) Gleich zwei Weltraritäten hält das namhafte Genfer Auktionshaus David Feldmann an seinem Stand in Reihe „E“ bei der MonacoPhil 2015 zur Besichtigung bereit: die Originaldruckplatte der legendären Post Office-Mauritius-Marken und den einmaligen „Bombay-Brief“, der einzige Brief mit zwei Exemplaren der 1p orange Post Office Mauritius. Zumindest letzteren kann man im Privatkauf erwerben. Es ist damit zu rechnen, dass eines Tages auch die Druckplatte zu Verkauf steht. Angesichts der Preisvorstellung, die sich wohl eher an Verkaufspreisen der 1c British Guiana mit ca. zehn Millionen US-$ orientieren könnte, dürfte die in Frage kommende Interessentengruppe allerdings eher überschaubar sein. Besucher der MonacoPhil sollten die Besichtigung dieser beiden Schaustücke der Philatelie nicht nur deshalb einplanen, denn der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.

5.12.2015 wm

Ein wertvolles Bremen-Archiv für jedermann!

(wm) Für Sammler klassischer deutscher Briefmarken, zumal für Bremen-Sammler, dürfte die Adresse www.bremen-archiv.de künftig eine wichtige Informationsquelle sein. Dem bekannte Raritätenhändler Till Neumann aus Bremen gelang es in Zusammenarbeit mit dem Bremen-Spezialisten Armin Steyrer ein professionell gestaltetes und für die Möglichkeiten des Internets optimiertes Archivsystem zu entwickeln, in dem nicht nur alle bisher bekannten Briefe mit den Ausgaben von Bremen (MiNr. 1–15), natürlich auch die der jeweiligen Unternummern, aufgeführt sind, sondern dazu quasi auch zusätzliche Provenienz-Angaben zu finden sind. Zum Beispiel, wann und wo diese Belege jemals versteigert wurden, zu welchen Preisen usw. Jeder Beleg ist abgebildet und mit allen philatelietechnischen Daten bis hin zu Stempeln etc. beschrieben, häufig von der Vorder- und Rückseite zu sehen, selbst in Vergrößerung. Till Neumann, er ist auch Fachprüfer BPP für Bremen, hat hier quasi ein Expertenarchiv freigestellt, das jeder kostenlos einsehen und nutzen kann. Beispielhaft und sicherlich eine Besichtigung wert.

5.11.2015 wm

Philatelie aller Epochen gefragt!

(Sindelfingen) Tausende Briefmarken-Enthusiasten sorgten vom 29. bis 31. Oktober 2015 in der Messe Sindelfingen für einen guten Besuch und überwiegend zufriedene Gesichter bei den über 100 Händlern und Postverwaltungen aus dem In- und Ausland. Die Deutsche Post, mit 300 qm der größte Aussteller, konnte sogar einen Ausverkauf melden: die Zuschlagsserie „Für die Jugend 2015 – Süßwasserfische“ war im Bogen nicht mehr erhältlich. Produkte zum Thema „25 Jahre Deutsche Einheit“ – u.a. die Messe-Ganzsache – wurden gut nachgefragt. Absoluter Renner waren der an allen Messetagen erhältliche Sonderstempel und der Numisbrief mit Sondermünze und -marke. In einer Frage- und Autogrammstunde hatte der Berliner Graphiker Prof. Detlef Fiedler Gelegenheit, den Besuchern seinen künstlerischen Ansatz für die kontrovers diskutierte Gestaltung der Jubiläumsmarke zu erläutern.
Mit einer Überraschung warteten die Postverwaltungen von Großbritannien und Jersey auf, die Briefmarkenautomaten aufgestellt hatten, die vier verschiedene Automatenmarken von Großbritannien und gar sieben der Kanalinsel mit dem speziellen Aufdruck „Sindelfingen Oktober 2015“ ausspuckten. Aber nicht nur moderne Briefmarken waren begehrt, sondern auch solche aus der klassischen und semi-klassischen Periode vor 1945. Weiterhin im Trend liegen Briefe, Postkarten und andere Belege aller Sammelgebiete, wobei diejenigen besonders beliebt sind, die Rückschlüsse auf das soziale, ökonomische und historische Umfeld zum Zeitpunkt der Aufgabe zulassen. Reaktionen von Händlern und Besuchern zeigten, dass der Angebots-Mix stimmte.
Anregungen für Einsteiger und Fortgeschrittene vermittelten Fachvorträge rund um das Briefmarkensammeln und spezielle Themen der Postgeschichte. Die Informationsstände der 40 Arbeits- und Forschungsgemeinschaften sowie der Salon „70 Jahre Vereinte Nationen“ gaben tiefere Einblicke in einzelne Sammelgebiete. Viele Fragen beantworteten auch die Experten der Verbände in den beiden Kompetenzzentren. Immer wieder blieben die Besucher an den Rahmen des Ansichtskarten-Salons stehen, in dem 25 Exponate die Vielfalt dieser Sammelrichtung zeigten. Für junge Besucher hatte die Briefmarkenjugend Südwest den mittlerweile 12. Themenpark unter dem Motto „Jugend-Rittertage“ aufgebaut und den Teilnehmern das Leben im Mittelalter nahegebracht.
Mit Spannung wurden die Ergebnisse der internationalen Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte LIVE“ erwartet, die dieses Mal noch hochkarätiger besetzt war als ohnehin üblich. Mit Isabel Vieira gewann zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder eine Sammlerin ein „Goldenes Posthorn“. Zwei weitere 1. Plätze in anderen Klassen durch Luis Frazao und Eduardo Barreiros untermauerten die Qualität der portugiesischen Sammlungen, die einen Schwerpunkt darstellten. Weitere „Goldene Posthörner“ gingen an die Schweizer Adriano Bergamini und Ivo Bader und den Österreicher Dr. Hadmar Fresacher sowie die deutschen Aussteller Hansmichael Krug und Dr. Gertlieb Gmach. Auf der Wettbewerbsausstellung „SÜDWEST“ junior 2015 mit überwiegend thematischen Exponaten gewannen acht junge Sammler eine Goldmedaille.
Der Termin der 34. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits fest: 27. bis 29. Oktober 2016. Wie bereits in der Presse bekannt gegeben, bleibt es bei dem bewährten Rhythmus Donnerstag-Samstag. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.briefmarken-messe.de.

5.11.2015 wm

Sammlung „Martina“ offeriert „Philatelie weltweit“

(wm) Wenn das bekannte Hamburger Auktionshaus Schwanke bereits Monate vor seiner nächstjährigen Versteigerung am 5. Februar 2016 die Auflösung einer besonderen Kollektion mit einem Sonderprospekt ankündigt, dürfen Sammler sicher sein, dass es sich um etwas Ausgefallenes handelt. Zur Sammlung selbst meint Versteigerer Hans-Joachim Schwanke: „Es ist eine Sammlung ‚Ganze Welt‘, begonnen in der guten alten Zeit‘ und bis in die Neuzeit geführt, oft doppelt gesammelt mit vielen Varianten und Besonderheiten.“ – Das klingt für Philatelisten, deren Sammelinteressen international ausgerichtet sind, vielversprechend, zumal die Sammlung nach Ländern aufgeteilt, in 350 Losen ausgerufen und in einem Sonderkatalog dokumentiert wird. Weitere Informationen finden sich auf www.schwanke-auktionen.de

5.11.2015 wm

Sammler im „1-Euro-Fieber“!

(wm) Wolfgang Baldus, ein bekannter Autor und Philatelist aus München, entfachte vor knapp drei Jahren mit seiner Artikelserie „Aus den 1-Euro-Messekartons“ in der Fachzeitschrift „philatelie“eine Begeisterung, die mittlerweile Messen und Vereine erfasst hat. So gab es bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen erstmals einen Messestand, auf dem ein Anbieter ausschließlich Kisten mit 1-Euro-Belegen offerierte. Von morgens bis abends drängelten sich die Sammler, standen vor dem Stand in den Gängen und jeder hoffte, für kleines Geld den großen bedeutenden Beleg zu finden. Dass man dabei ebenso gut fündig werden kann wie Wolfgang Baldus monatlich den Lesern beispielhaft vorführt, belegt Peter Aldenhofen, der in diesen Tagen das Thema mit einem Lichtbildervortrag bei den Briefmarkenfreunden des BSV Phila Kaldenkirchen präsentiert. Selbst die „Rheinische Post“ berichtete am 3. November darüber. Und die Redaktion der genannten Zeitschrift „philatelie“ hat ein Problem: Immer mehr Leser wollen ihre tollen Funde vorstellen, die sie bei Messen und Tauschtagen in den sog. 1-Euro-Kisten gefunden haben. Was beweist, das Hobby ist lebendig, reizvoll und verspricht, dass man mit Kennerblick so manches entdecken kann, was bisher vor sich hinschlummerte. Bei begeisterten Sammlern kommt wieder einmal „Schatzsucher-Fieber“ auf.

3.11.2015 wm

Forschungsgemeinschaft Sachsen gewinnt den Rauhut-Literatur-Preis 2015!

(wm) Dieses Jahr war dem Rennen der Arbeitsgemeinschaften im BDPh um diesen begehrten und mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Literaturpreis ein besonders spannender Zieleinlauf beschieden. Nahezu 35 Studiengruppen hatten ihre Rundbriefe und Periodika eingereicht, eine Jury – besetzt mit dem Vizepräsident des BDPh, Alfred Schmidt, dem Leiter der Bundesstelle für Forschung und Literatur, Rainer von Scharpen, dem Redakteur Heinrich Mimberg und dem Preisstifter Harald Rauhut – hatte dann zu entscheiden, wer in diesem Jahr vom „Treppchen“ ging.
Abweichend von früheren Jahren wurden dieses Mal insgesamt zehn Platzierungen vergeben, von denen die Plätze 3–10 (nachfolgend in Klammern) jeweils eine Urkunde als Anerkennung für diese Spitzenplätze erhielten. Da sich ArGen mit ihren Publikationen jährlich bewerben können, wird man so leicht in Zukunft die jeweils erreichten Rangplätze sehen können. In diesem Jahr gehörten dazu die Arbeitsgemeinschaften:

Fiskal-Philatelie e.V. (10)
Alliierter Kontrollrat 1946/48 e.V. (9)
Infla-Berlin Verein der Deutschlandsammler e.V. (8)
Poststempelgilde e.V. (7)
Germania-Marken e.V. (6)
Brustschilde u. Nachverwendete Altdeutschland-Stempel (5)
Krone/Adler e.V. (4)
Bayern (klassisch) e.V. (3)

Platz 2, verbunden mit einem Preisgeld von 1 000 Euro, ging an die ArGe Bayern, gegr. 1997. In der Begründung führte Preisstifter Harald Rauhut aus: „Mit rund 30 Beiträgen von über einem Dutzend Mitgliedern und einer Themen-Palette von der Vorphila bis zur Pfennigzeit ist der Rundbrief äußerst vielfältig, dazu übersichtlich und sorgfältig gestaltet. Kurze Berichte wechseln sich ab mit ausführlichen Ausarbeitungen, und nicht zuletzt ist der Umfang von 180 Seiten absolut bemerkenswert.“

Platz 1 als Sieger im diesjährigen Wettbewerb besetzte die Forschungsgemeinschaft Sachsen, zu deren Leistungen Rauhut sagte: „Der diesjährige Sieger hat ebenfalls einen umfangreichen Rundbrief von 136 Seiten vorlegt. Hier hat die Jury neben der brillanten Aufmachung hinsichtlich der Typographie, Layout und Illustrationen in besonderer Weise die Qualität der einzelnen Artikel überzeugt, die teilweise das Niveau von kleinen philatelistischen Doktor-Arbeiten haben. Die Liste der Autoren liest sich wie das ‚Who is Who‘ der führenden Experten des Sammelgebietes, und wer die Namen Knapp, Herbst, Springer, Kolditz und Grugel hört, erkennt auch sofort den diesjährigen Sieger des mit 1 500 Euro dotierten 1. Preises: Es ist die Forschungsgemeinschaft Sachsen e.V. Herzlichen Glückwunsch einer Arbeitsgemeinschaft, die sich mit diesem vorbildlichen Rundbrief getrost zur Elite der deutschen Philatelie zählen darf!“

2.11.2015 wm

Das war die ITALIAFIL Firenze 2015 – tolle Ausstellung, starker Auftritt der BDPh Aussteller

(Thomas Höpfner, BDPh) Am 23. und 24. Oktober fand in Florenz die Nationale Ausstellung ITALIAFIL Firenze 2015 statt. Die Exponate und die zahlreichen Händlerstände präsentierten sich im ehrwürdigen Fortezza da Basso, und die Hauptversammlung des Italienischen Verbands FSFI sorgte dafür, dass deren komplette Führungsmannschaft anwesend war. Die sechs BDPh-Aussteller hatten einen starken Auftritt und erhielten zweimal Vermeil, zweimal Gold und zweimal Großgold. Zudem gab es Auszeichnungen für das beste Exponat in der Traditionellen Philatelie (Rainer Fuchs) und in der Postgeschichte (Rolf Haspel).
Der BDPh hat damit die italienisch-deutsche Partnerschaft eindrucksvoll mit Leben erfüllt. Der Verband FSFI hat sich am Ende nochmals dafür bedankt, dass der BDPh Partner der ITALIAFIL war und sieht weiteren gemeinsamen Vorhaben gerne entgegen.

2.11.2015 wm

Ein neuer Phil*Creativ-Ratgeber: Wolfgang Maassen: Auktionen, Versteigerungen und Ausbietungen. Wertvolle Tipps für Käufer, Verkäufer, Erblasser und Erben

Manche werden vielleicht sagen, dieses Buch sollte man nicht lesen, andere werden genau das Gegenteil behaupten, bietet es doch all das, was man in den schönen Hochglanzbroschüren bekannter und namhafter Auktionshäuser nicht zu lesen bekommt. Wohl nur seriöse Versteigerer werden es empfehlen – und sie haben guten Grund dazu. Denn der Autor behandelt das Geschehen rund um Auktionen von ihren ersten Entwicklungen bis zu auch heute nicht selten anzutreffenden Fehlentwicklungen. Einem kurzen Einstieg in die Geschichte und in das Thema öffentliche Auktionen folgen erst einmal zwei umfangreiche Ratgeberkapitel für Käufer sowie für Einlieferer. Jeder Aspekt wird dabei berührt: vom ersten Schritt bis zum erfolgreichen Abschluss. Checklisten und übersichtlich angeordnete Resümees erleichtern den Einstieg und den Durchblick.
Den Erblassern und Erben ist ein spezielles Kapitel gewidmet, kann man doch auch hier alles falsch machen, was nur denkbar ist. Ebenso Augenmerk empfiehlt der Verfasser bei Prüfungen und Attesten und die Beispiele seiner „Prüfer-Lyrik“ sind alles andere als überflüssiger Humor. Spätestens beim 30-Seiten-Kapitel zum „Kleingedruckten“, also zu den möglichen Fallen und Fallstricken bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommt einem das Lachen sowieso abhanden. Was hier alles möglich ist, lässt einen fast erschauern. Dagegen nimmt sich ein trockenes Thema wie Mehrwertsteuer & mehr fast schon beruhigend aus. Erstmals behandelt ein Autor das Thema der Online- und Internetauktionen in gebotener Dichte. Vom Dschungel bis zum Paradies reichen die Einschätzungen, die allerdings in diesem Buch in sehr sachlich ausgewogener Weise Darstellung und Konkretisierung finden.
Bereits zu Beginn betont der Verfasser, dass die Fülle der Belegbeispiele den (falschen) Eindruck erwecken könnten, jeder Auktionator sei ein Gauner. Genau dies sei nicht der Fall. Aber die Zahl der tatsächlichen bei wenig seriösen Häusern vorkommenden Problembereiche geben guten Grund für diesen Ratgeber. Deshalb standen auch erfahrene Berufsphilatelisten mit ihrer Erfahrung zur Seite. Insofern ist das Buch ein Insiderwerk, das einen Blick hinter die Kulissen wirft. Aber in erster Linie bleibt es ein Ratgeber für all diejenigen, die sich im Auktionsmarkt bewegen und bewegen wollen. Es ist allerdings kein Lesebuch, sondern versteht sich eher als Nachschlagewerk, wenngleich so manche Passagen, manche Teilkapitel fast schon einem Krimi ähneln – eben von beinah „Kriminellem“ zu berichten wissen. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und ein noch weit umfassenderes Stichwortregister ermöglichen den schnellen Zugriff – und den höchstmöglichen Nutzen für einen selbst.
Format DIN A5, ca. 200 Seiten, 55 Abbildungen, in Farbe, broschiert, Band 11 der Reihe „Ratgeber für Briefmarkensammler“, Art-Nr. 9385, Phil*Creativ Verlag, Schwalmtal 2015, ISBN: 978-3-932198-77-9 , VP: 19,90 Euro, Versand innerhalb Deutschlands per Büchersendung kostenlos, international zzgl. 3,50 Euro Versandkosten. Bestellungen (inkl. Bezahlung) über www.phil-shop.de oder an Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Deutschland, faktura@philcreativ.de, Tel. +49 (0) 2163/30777, Fax (0) 2163/30003

2.11.2015 wm

Edwin J. F. Delsing: Qualität von Briefmarken. Zur Einstufung der Erhaltung von Briefmarken

Der Titel mag trocken klingen, der Inhalt ist aber höchst brisant und dürfte so manche Illusion, die sich vielleicht der ein oder andere Sammler bis heute macht, in Nichts auflösen. Denn Briefmarken sind eine „aussterbende Spezies“, eine bedrohte zudem – und eben dies versteht der Autor akribisch und statistisch nicht nur zu beschreiben, sondern in Wort und Bild nachzuweisen. Genau genommen ist dies eine Ersterscheinung, auf die die philatelistische Welt 150 Jahre warten musste; vielleicht war die Materie einfach zu schwierig, vielleicht wollte man das Thema aber auch nicht wahrhaben?
Delsing schreibt selbst: „Meine eigene Erfahrung … hat mich gelehrt, wie sehr unsere kleinen Schätze aus Papier dem Zerfall ausgesetzt sind, und wie wenige, vor allem alte Briefmarken, heute noch in einem unversehrten Zustand sind. … Es ist mir klar geworden, wie wichtig der sorgfältige Umgang mit Briefmarken für deren Erhalt ist.“ Beides vermag er in diesem Buch eindrücklich zu belegen. Zuerst widmet er sich den potentiellen Ursachen der Mängel, die bis zu Verfall und Zerstörung führen können. Bereits hier bleibt kein Aspekt außen vor, gleich ob es um Papier, Farbe, Aufbewahrungsart, moderne Folien, Feuchtigkeit, Licht oder UV-Strahlung geht. Auch das Vorgehen der Sammler selbst unterzieht er einer kritischen Prüfung. Danach präsentiert er eine Übersicht der Qualitätseinstufungen, die die Bereiche der Echtheit, des Schnitts, der Zähnung, Zentrierung, der Bildqualität berühren, diverse Beschädigungsarten qualifizieren (bis hin zu Reparaturen) und dann die Bereiche der Abstempelungen und Gummierung behandeln.
Delsing ist ein Perfektionist, der das, was er behauptet, an zahllosen Bildbeispielen vorstellt. Man sieht seine beschriebenen Mängel, gleich welche Ursache sie haben. Man sieht sie derart gut – natürlich in Farbe –, dass man sich sofort angesprochen fühlt. Er belegt aber auch die Methodik seines Vorgehens, all diesen Mängelarten Wertigkeit zu- oder abzusprechen und liefert zahllose Musterblätter dazu, so dass man die gebotenen Beispiele auch auf sein eigenes vorhandenes Material übertragen kann.
Man ginge fehl, wenn man behaupten würde, der Autor habe damit dem Markt seinen Nimbus genommen. Nein, beileibe nicht. Aber er hat ihm – und damit jedem Sammler wie Händler – den Spiegel der Realitäten vorgehalten. Insofern ist dieser Ratgeber ein wichtiges, gar unerlässliches Buch, das jeder lesen sollte, der Briefmarken sammelt oder zu sammeln beginnt. Denn es zeigt auf, wie man mit seinen „Schätzen“ umgehen muss, auf was man achten sollte, wenn man statt auf Illusionen auf sachliche Empfehlungen vertrauen will. Deshalb ist dieser Ratgeber ein nützliches Werk, dem man die Tipps zur Wertbeständigkeit, zum Sammelwürdigen, aber auch zum Liebenswerten an Briefmarken entnehmen kann.
Format DIN A5, 148 Seiten, über 500 Marken- und Detailabbildungen, über 50 Tabellen und Grafiken, komplett in Farbe, broschiert, Band 9 der Reihe „Ratgeber für Briefmarkensammler“, Art-Nr. 9384, Phil*Creativ Verlag, Schwalmtal 2015, ISBN: 978-3-932198-74-8, VP: 19,90 Euro, Versand innerhalb Deutschlands per Büchersendung kostenlos, international zzgl. 3,50 Euro Versandkosten. Bestellungen (inkl. Bezahlung) über www.phil-shop.de oder an Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Deutschland, faktura@philcreativ.de, Tel. +49 (0) 2163/30777, Fax (0) 2163/30003

2.11.2015 wm

Erfolgreiches AIJP-Mitgliedertreffen zur Messe in Sindelfingen

(wm) Wohl selten trafen sich derart zahlreiche Autoren, Journalisten, besonders aber auch Redakteure und Chefredakteure zu einem „normalen“ Meeting der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philateliejournalisten, wie am 31. Oktober in Sindelfingen. Der AIJP-Vorstand stellte die neue Schriftenreihe der AIJP vor, in der bereits im Frühjahr eine deutschsprachige „Stilfibel“ für die schreibende Zunft erschienen war. Nun konnte auch die zweite gerade aus der Druckerei gekommene Broschüre von David Beech, dem früheren Kurator der Philatelistischen Abteilung der British Library präsentiert werden, in der zwei Vorträge in deutscher und englischer Sprache über Fragen der Forschung und des methodischen Vorgehens sowie zur Konservierung enthalten sind. Beechs klare Ansage: „Wenn schon Plastikfolien, dann ausschließlich Polyester!“
Der Präsident der AIJP, Wolfgang Maassen, berichtete über die laufende Arbeit. In den kommenden Wochen wird eine 70-Seiten-Dokumentation über die bisherigen Ausstellungen in Monaco erstellt und am 4. Dezember 2015 findet der Jahreskongress in Monte-Carlo statt. Weiter ausgebaut wird die Kurzratgeberreihe für Autoren im „Philatelic Journalist“, der Zeitschrift des Verbandes, dessen erste Folge bereits mehrfach in anderen Ländern, darunter den USA, nachgedruckt wurden. Mehr zur AIJP erfährt man auf www.aijp.org
 

2.11.2015 wm

Auktionshaus Heinrich Köhler präsentierte zwei neue Bücher zur Messe in Sindelfingen

(wm) Ein Forschungswerk und – einmal etwas ganz anderes -, nämlich „philatelistische Belletristik“ versprach der Geschäftsführer und Mitinhaber des bekannten Wiesbadener Auktionshauses den zahlreich anwesenden Gästen bei einer Buchpräsentation in Sindelfingen. Er wusste, wovon er sprach, denn statt der Edition d’Or-Buchreihe zeigte sich die Firma Köhler einmal mehr als Verleger bedeutsamer philatelistischer Fachliteratur. Heinrich Köhler selbst hatte diese Förderung der Literatur und Forscher bereits 1930 begonnen, Volker Parthen diese weitergeführt und nun war es an Dieter Michelson, den erwartungsvoll harrenden Besuchern zwei ungewöhnlichen Werke zu präsentieren. „Memelgebiet. Handbuch der Stempel 1920–1925“ lautete der Titel des Forschungswerkes von Tobias Huylmans. Dieser ist als Prüfer im BPP für dieses Gebiet seit Jahren bekannt, außerdem als Berufsphilatelist eine Größe und das gut 240 Seiten umfassende Handbuch (mit Bewertungen und Abbildungen aller Stempel sowie deren Dokumentation auf philatelistischen Belegen) ist einen Blick wert. Das gilt noch mehr für den Titel „Blitzlichter der Vergangenheit“, den Dieter Michelson für den Autor Dr. Heinz Jaeger vorstellte. Den Autor selbst brauchte man wohl kaum vorzustellen: Dieser ist Ehrenpräsident des BDPh und des Consilium Philatelicum, RDP und wohl der bekannteste Philatelist der letzten 50 Jahre in Deutschland. Ein kurzweiliges Buch, ein Buch, das auch nicht sonderlich mit der Philatelie vertraute Menschen gut lesen können. Weitere Informationen sind erhältlich bei Heinrich Köhler Auktionshaus, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, www.heinrich-koehler.de

2.11.2015

AIJP, AIEP und FEPA bei der NOTOS 2015 im Stempelbild

(wm) Es kommt nur sehr selten vor, dass drei international renommierte Verbände bei einer Ausstellung – wie in diesem Fall der NOTOS 2015, die vom 12. bis 15. November in Athen stattfindet – im Bild von postalischen Sonderstempeln verewigt wird. Nun ist es soweit, denn jedem dieser Verbände wird ein spezieller Tag gewidmet. Der AIJP, dem Weltverband der Autoren und Philateliejournalisten, der 13. November, der AIEP, dem Internationalen Verband Philatelistischer Prüfexperten der 14. November, und der FEPA, dem Europäischen Verband nationaler Sammlerverbände der 15. November. Die Stempel sind ansprechend mit den offiziellen Logos der Verbände gestaltet.

2.11.2015

Vespermann-Gedächtnis-Preis für DASV

(wm) In diesem Jahr ging der bekannte Vespermann-Gedächtnis-Preis an den Deutschen Altbriefsammler-Verein, kurz genannt DASV. Der Bund Deutscher Philatelisten würdigt damit die immense Schaffenskraft, Forschung und Literaturpublikation dieser nahezu ältesten Forschungsgemeinschaft begeisterter Philatelisten, die sich seit Bestehen um Altbriefe der Vormarkenzeit und die frühe Postgeschichte gekümmert hat. Im kommenden Jahr wird der DASV, wie er weltweit genannt wird, 75 Jahre alt. Genau genommen und zieht man seinen Vorläufer, den bereits 1931 von Baron Anton Kumpf-Mikuli gegründeten Vorläuferverein mit ein, ist er also noch älter. Das „alt“ aber nicht „veraltet“ heißt, zeigt der DASV mit seinen Projekten, darunter einer immens großen Internetseite, auf der alle ihm bekannt gewordenen Postverträge von Beginn an dokumentiert sind. Seine Rundbriefe sind – bereits mehrfach ausgezeichnet – „erste Sahne“ und seine Mitglieder gehören zur Elite der Philatelie. Der Vorstand des BDPh sprach dem rührigen Verein dafür mit der Verleihung des Preises seine Anerkennung aus.
Zum Foto von Heinrich Mimberg (v.l.): BDPh-Präsident Uwe Decker, DASV-Präsident Klaus Weis, BDPh-Vizepräsident Alfred Schmidt und BDPh-Vorstand Thomas Höpfner.

27.10.2015 wm

Zum Gedenken an Gerhard Webersinke

(wm) In der deutschen Philatelie ist der Name des ehemaligen Chefredakteurs Gerhard Webersinke unvergessen, auch wenn es in den letzten Jahren ruhig um ihn geworden war. Webersinke – am 11. August in Aussig (Tschechien) geboren – starb bereits am 3. September 2015. Er war 43 (!) Jahre für das renommierte damalige Münchner Verlagshaus tätig, davon 38 Jahre als Chefredakteur. Heute eine kaum glaubliche Zeitspanne, während der es ihm gelang, vereint mit seinem kongenialen Geschäftsführer Hans Hohenester, die Marke MICHEL zu einer Weltmarke weiterzuentwickeln und das Verlagsprogramm auf 50 Kataloge auszubauen. Auflagen für Deutschland-Kataloge in sechsstelliger Größenordnung wurden jahrelang erzielt, neue Produkte wie der Telefonkartenkatalog, das „Handbuch der deutschen Kolonialvorläufer“ oder das MICHEL-Sammler-ABC von ihm entwickelt. Er hatte ein Gespür für das, was Sammler wollten und er verstand es, mit seinem Redaktionsteam diese Wünsche umzusetzen. Als er am 11. November 1993 in den verdienten Ruhestand ging, konnte er auf ein Lebenswerk zurückblicken, das seinesgleichen sucht. Der AIJP, dem Weltverband der Philatelie-Autoren und –Journalisten, gehörte er nahezu seit Beginn 1962 an; er war Mitglied Nr. 40. Der Verband des Deutschen Briefmarkenhandels (APHV) würdigte seine verdienstvolle Tätigkeit 1993 mit seiner Silbernen Ehrennadel. Im gleichen Jahr erhielt er den Sieger-Preis für Literatur (1993) für seine Chefredaktion bei den MICHEL-Katalogen. Webersinkes Wirken wurde in dem Buch von Wolfgang Maaßen, Von ersten Alben und Katalogen zu Verlagen von Weltrang, Schwalmtal 2010, hier Kap. 4.11, besonders S. 589–591, angemessen verewigt.

27.10.2015 wm

Neues vom Prüferbund BPP

(bpp(gg) Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim, prüft ab sofort wieder folgende Lokalausgaben: Glauchau Mi.-Nr. 9, 11, 18-42 und Meerane-Provisorium, Meißen und das Prüfgebiet: Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen) nur auf Anfrage. Dr. Penning stellt Prüfungen für folgendes Prüfgebiet ab sofort vorübergehend ein: Niesky. Für das Prüfgebiet Niesky steht der BPP-Prüfer Herr Jens Kunz zur Verfügung.

Homepage des BPP nun auch auf Englisch
Steigende Zugriffszahlen aus allen Teilen der Welt zeigen, wie bekannt der BPP international inzwischen ist. „Wir werden um eine englischsprachige Version unserer Homepage nicht herumkommen“, erklärte der EDV-Experte des Verbandes, Tobias Huylmans, im Mai in Nürnberg. Jetzt sind die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wie aus einem Guss präsentiert sich die erweiterte Homepage, für die Prüfkunden aus aller Welt bleiben keine Wünsche offen. Oder doch? „Vielleicht werden wir irgendwann auch eine französische Version nachschieben“, so Huylmans bei der Präsentation. Erst einmal will er aber ein wenig durchschnaufen.

27.10.2015 wm

Vorbericht zur 146. Dr. Reinhard Fischer-Auktion

(Bonn, rf-PR) Am 13./14. lädt das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer zur 146. Versteigerung nach Bonn an den Rhein ein. Ein umfangreiches Angebot von über 10.700 Losen in zwei Luxuskatalogen wird offeriert.
Am Auktionsfreitag haben Numismatiker und Anleger die Auswahl aus ca. 2.500 Losen, dabei zahlreiche Anlagemünzen, seltene Goldsets Russlands, China mit ausgesuchten Stücken sowie die Auflösung der Sammlung <<Colonia>> eines Kölner Numismatikers.

Das umfangreiche Angebot der weltweiten Philatelie wird am Auktionssamstag versteigert und bietet zahlreichen Seltenheiten, Raritäten und gesuchte Standards. Angefangen bei einem Qualitätsstück der ersten deutschen Briefmarke, dem Bayern Einser (1.600) lockt das umfangreiche Angebot Altdeutschland mit etlichen Briefen, Stempellosen, Abarten, dabei u. a. 30 Kreuzer Baden gestempelt, 70 Kreuzer Württemberg ungebraucht und gestempelt. Der Norddeutsche Postbezirk bietet zahlreiche interessante Belege in außergewöhnlich guter Erhaltung, dabei seltene Frankaturen!
Unter den Ausgaben des Deutschen Reiches 1872 – 1945 fallen zahlreiche gesuchte Standards, Briefe sowie Besonderheiten auf, so z. B. die seltenen Hitler-Werte 801 und 802 in B-Zähnung in gestempelter Ausnahme-Erhaltung. Auch gesuchte Wasserzeichen-Varianten der Nothilfe-Ausgaben der 1920/1930er Jahre sind sowohl im Angebot wie eine reichhaltige Auswahl Markenheftchen, Zusammendrucke und Heftchenblätter. Abgerundet wird das ganze durch eine schöne Auswahl gesuchter Zeppelin-Belege.
Das umfangreiche Angebot der deutschen Auslandspostämter und Kolonien glänzt mit zahlreichen gesuchte Standard-Ausgaben, Vorläuferausgaben, Stempellosen, Typen und Besonderheiten.  Dabei u. a. China Mi.-Nr. 7II sog. Futschau-Provisorium in postfrischer und gestempelter Erhaltung. Ebenso die seltene Mi.-Nr. 27I von China in ungebrauchter Kabinetterhaltung. Unter den Ausgaben Marokkos finden sich die wegen Umrechnungsschwierigkeiten unverausgaben Werte in Pfennigwährung, weiterhin Mi.-Nr. 10II/15II amtlich nicht verausgabt mit fettem Aufdruck postfrisch. Unter den Ausgaben der Dt. Kolonien fallen Plattenfehler und etliche Typen ins Auge, Deutsch-Südwest-Afrika bietet eine große Seltenheit: ein Zwischenstegpaar der 25 Pfg Krone/Adler in b-Farbe in tadellos postfrischer Luxuserhaltung. Schon eine Einzelmarke ist in dieser Qualität selten, als Zwischenstegpaar ist es eine kleine Rarität.
Unter den Ausgaben der sog. „Deutschen Gebiete 1914 – 1935“ fallen bei Danzig etliche Probedrucke und bessere Typen auf, Memel bietet den Satz 206/29 in gestempelter Luxuserhaltung. Ebenso angeboten wird ein gestempelter Grün-Aufdruck. Auch unter den Ausgaben des Saargebiets gibt es zahlreiche hochwertige Stücke wie Aufdruckfehler, kopfstehende Aufdrucke, gesuchte Standard-Ausgaben wie u. a. gestempelte Werte aus dem Urdrucksatz mit neuen Attesten Geigle BPP.
Neben der Auflösung der hochwertigen Sammlung „Kanalinseln – Guernsey und Jersey“ von Dr. Rommerskirchen in etwa 250 Losen bieten die Ausgaben der  deutschen Besetzung im 2. Weltkrieg zahlreiche gesuchte Standard-Ausgaben, bessere Werte Dünkirchen und Festung Lorient mit aktuellen Prüfungen Lothar Herbst VP. Die Feldpostausgaben bieten zahlreiche Seltenheiten wie u. a. Kurland-Schnellbrief mit aktuellem Attest Guido Gabisch BPP.
Im Bereich Deutschland nach 1945 finden sich zahlreiche Raritäten, u. a. Deutsche Lokalausgaben, SBZ mit vielen Typen und Besonderheiten, ebenso die Ausgaben der DDR. Das Angebot der  Westzonen bietet zahlreiche Highlights, z.B. Bizone I/IX Type I + II gestempelt mit aktuellen Schlegel-Attest, weiterhin u. a. alle gesuchten Standard-Ausgaben Bundesrepublik Deutschland und Berlin, Bund Mi.-Nr. 137YU **, Plattenfehler und Besonderheiten.
Unter den Ausgaben Europas fallen interessante Offerten von Frankreich, Schweiz, Österreich und Liechtenstein ins Auge, aber auch interessante Stücke von Jugoslawien und Kroatien kommen zum Aufruf.
Den Höhepunkt bildet ein umfangreiches Sammlungsangebot mit über 1.800  aus Privathand stammenden Losen, angefangen beim kleinen Briefposten im Umschlag bis hin zur mehrere Bände umfassenden Spezialsammlung im großen Karton. Aber auch etliche Fundgruben und Nachlässe ohne Detaillierung werden angeboten. 470 Sammellose sind auf der Homepage vollständig abgebildet.
Über das umfangreiche Auktionsangebot, die Besichtigungszeiten und weitere Fotos, auch der im Katalog nicht bebilderten Lose kann man sich online auf der Internetseite www.ReinhardFischerAuktionen.de informieren. Die optimierte Suche im Online-Katalog ist für die „Online“-Besichtigung eine gute Hilfe.
Abbildungen: 2510 Bayern 1Ia gest., Attest Stegmüller BPP Ausruf 1600,-
5144 DSW 9b **Ausruf 1000,-
6144 Memel 234/37I BS, Attest Klein VP Ausruf 2.400,-

22.10.2015

Im Gedenken an Francis Kiddle RDP Hon. Fellow der RPSL

(wm) Am 21. Oktober 2015 verstarb Francis Kiddle aus Fleet/Hampshire, England, nach kurzer Krankheit im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Beruflich war er bis 1997 in der Raumfahrtforschung, zuletzt als stellv. Direktor eines Forschungszentrums, beschäftigt. Seine ganze Liebe galt aber der Philatelie, der Postgeschichte, der Literatur und Thematik, besonders aber den Fiskal- und Werbemarken, die in England unter dem Begriff „Cinderella“ bekannt sind.
Kiddle war ein namhafter und international bekannter britischer Austeller, Autor, internationaler Juror und Verbandsfunktionär. Als Juror war er bei zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen im Einsatz, international z. B. bei der GENOVA 82, PHILEXFRANCE 89, STAMP WORLD 90. Er war Jury-Präsident der LONDON 2010 und 2015, aber auch Literaturjuror bei der IPHLA 2012 in Mainz.
In seinem Heimatland war er für die englische Philatelie ein „Urgestein“. In der Royal Philatelic Society London bekleidete er hohe Ämter bis hin zum Präsidentenamt (Council Member seit 1977; Honorary Librarian 1979–1994; Präsident der RSPL 1994–1996 sowie Kurator des Perkins Bacon-Archive der RPSL). Aber auch in der FIP, dem Weltverband der nationalen philatelistischen Sammlerverbände, übernahm er Leitungsaufgaben, so als Chairman der FIP Philatelic Literature Commission (2000–2008) und als Chairman der FIP Revenue Commission (2008–2015).  Unvergessen sind seine jahrzehntelangen Beiträge für Fachzeitschriften des In- und Auslandes. Seine Kompetenz war stets gefragt.
Man wusste seine Leistungen auch zu würdigen. Mit dem Royal Mail Lifetime Achievement Award (2001), mit seiner Zeichnung der Roll of Distinguished Philatelists (2006), mit dem USA Smithsonian Lifetime Achievement Award (2006). 2009 wurde ihm die Honorary Fellowship der RPSL zuteil und zuletzt der Lichtenstein Award (2012).
Als Sammler pflegte er mit seinem Bruder Charles die weltweit größte Sammlung von Werbemarken, dabei auch der philatelistischen Werkemarken seit dem 19. Jahrhundert, von denen er Teile im Dezember 2014 bei einer Ausstellung („Dealers“) bei der RPSL in London ausstellte. Dies war einer seiner letzten großen Auftritte als Aussteller, die unvergessen bleiben.
Die Philatelie verliert mit Francis Kiddle einer ihrer großen und bedeutenden Persönlichkeiten. Er wird unvergessen bleiben.

21.10.2015

Preisanpassung für Standardbrief auf 70 Cent mit Preisstabilität für drei Jahre geplant. Genehmigung bis Ende des Jahres erwartet

(Bonn, 21.10.2015) Der Preis der Deutschen Post für den Standardbrief zum Versand innerhalb Deutschlands soll zum 1.1.2016 auf 70 Cent erhöht werden und dann drei Jahre stabil bleiben. Die Bundesnetzagentur hat heute die beabsichtigte Maßgrößenentscheidung für die Briefpreisregulierung der Jahre 2016 bis 2018 veröffentlicht, die der Deutschen Post einen entsprechenden Preiserhöhungsspielraum einräumt. Sollten die heute veröffentlichten Rahmenbedingungen mit der endgültigen Maßgrößenentscheidung, die für Ende November erwartet wird, bestätigt werden, wird die Deutsche Post die Genehmigung des neuen Entgelts bei der Bundesnetzagentur beantragen. Die Behörde wird dann bis Mitte Dezember über den Antrag entscheiden. Um allen Kunden Gelegenheit zu geben, sich rechtzeitig darauf einzustellen, kündigt die Deutsche Post die geplanten Preismaßnahmen bereits jetzt schon an.
Neben der genannten Anpassung des Preises für den Standardbrief innerhalb Deutschlands auf 70 Cent soll sich auch der Preis für den internationalen Standardbrief und die Postkarte ins Ausland von 80 auf 90 Cent erhöhen. Der Preis für den Großbrief bis 500 Gramm ins Ausland erhöht sich von Euro 3,45 auf Euro 3,55. Die Preise für alle anderen Briefformate innerhalb Deutschlands bzw. ins Ausland bleiben unverändert. Der neue Preis für die Beförderung von Standardbriefen innerhalb Deutschlands gilt auch für Geschäftskunden, wobei hier eine Erhöhung der Teilleistungsrabatte für den Standardbrief um 5 Prozentpunkte geplant ist.
Preisanpassungen auch bei ausgewählten Brief-Zusatzleistungen vorgesehen
Neben den genannten Preisänderungen für einzelne Briefformate sind auch Preiserhöhungen für einzelne Zusatzleistungen geplant. So soll unter anderem das Einschreiben zukünftig sowohl innerhalb Deutschlands als auch ins Ausland Euro 2,50 kosten, die Zusatzleistungen „Einschreiben Einwurf“, „Eigenhändig“ bzw. mit „Rückschein“ jeweils Euro 2,15.
Selbst nach der geplanten Anpassung auf 70 Cent läge der Preis für den Standardbrief in Deutschland immer noch im Mittelfeld, verglichen mit dem Briefpreisniveau in anderen europäischen Ländern. Durch die geplante Preisstabilität für drei Jahre und weiterhin zu erwartende Preiserhöhungen in anderen Ländern auch in den Folgejahren wird sich diese Position weiter verbessern.
Für die bis zum Jahresende nicht aufgebrauchten Briefmarkenbestände werden Ergänzungsmarken mit einem Wert von acht Cent in den Filialen oder online unter www.efiliale.de zum Kauf angeboten. Somit können vorhandene Briefmarken auch nach dem Jahreswechsel weiter verwendet werden. Auch noch vorhandene Ergänzungsmarken aus den Vorjahren können weiterhin genutzt werden. Ein Umtausch ist nicht nötig. Briefmarken mit dem neuen Portowert von 70 Cent und Ergänzungsmarken können ab dem 3. Dezember in den Postfilialen und im Internet erworben werden. Darüber hinaus lassen sich einzelne Briefmarken zu jedem gewünschten Portowert jederzeit an einem der bundesweit 2.700 Briefmarkenautomaten ausdrucken.
 

21.10.2015

153. Felzmann-Auktion: Ein gelungener Start in den Herbst

(Düsseldorf) Die Sammlungs-Auktion bei Felzmann am 16. Oktober war ein voller Erfolg. Die über 1 100 Sammlungen, Nachlässe und Briefposten entfachten bereits bei der Besichtigung ein starkes Interesse bei Händlern und Sammlern. Dies spiegelte sich dann auch in einer regen Beteiligung am Auktionstag wider. Insbesondere unberührtes Material und gepflegte Sammlungsaufgaben sorgten bei Bietern im Saal, am Telefon und per Internet immer wieder für intensive Bietergefechte.

Auf lebhaften Zuspruch traf gleich zu Anfang der Auktion eine großartige Ausstellungssammlung zur Thematik Sport mit Schwerpunkt „Turnvater Jahn“. Das Ausnahmeobjekt in sieben Bänden, das vornehmlich Ansichtskarten ab dem späten 19. Jahrhundert enthielt, konnte mit 6.000 Euro Zuschlag seinen Ausrufpreis verdreifachen (Los 250).
Einen phantastischen, über lange Zeit vollkommen unberührten Bestand an Ganzsachen aus Aller Welt sicherte sich ein Kommissionärskunde für 7.600 Euro, womit er sich gegen zahlreiche schriftliche Vorgebote durchsetzte (Ausruf 1.500 Euro, Los 283).
Bei Los 332 kamen Liebhaber der chinesischen Philatelie voll auf ihre Kosten. Die mit sämtlichen Spitzen bestückte Kollektion wurde von einer Vielzahl an Interessenten vorbesichtigt, was bei der Versteigerung zu einem intensiven Bietergefecht führte. Erst bei 34.000 Euro fiel der Hammer des Auktionators (Ausruf 20.000 Euro).
Im Bereich Europa überzeugte eine urige Alt-Sammlung und erzielte 3.400 Euro (Ausruf 1.000 Euro, Los 392), ein Sammlungsbestand mit Schwerpunkt Frankreich brachte 4.200 Euro (Ausruf 1.500 Euro, Los 448).
Im mit Spannung erwarteten Teil Altdeutschland und des Deutschen Reiches setzten gleich mehrere Objekte positive Akzente. Begehrlichkeit weckte vor allem eine uralte Deutschland-Sammlung, die viele Etappen der deutschen Postgeschichte abbildete. Die Schätzung von 3.000 Euro wurde mit einem Zuschlag von 6.000 Euro verdoppelt (Los 653). Hinzu kam ein umfangreicher Briefposten mit Belegen aus Altdeutschland, dem Deutschen Reich, Nebengebieten und Zonen. Dieser enorme Fundus überzeugte einen Sammler, der für 4.400 Euro den Zuschlag erhielt (Ausruf 1.500 Euro, Los 674). Eine umfassende Pracht-Sammlung Deutsches Reich sicherte sich ein Bieter für 10.000 Euro (Los 724). Noch höher gingen die Gebote bei einer hochkarätig besetzten Qualitätssammlung, ebenfalls aus dem Gebiet des Deutschen Reiches. Die angesetzten 8.000 Euro ließ das Los binnen Sekunden hinter sich und wurde nach ausgiebigem Bietergefecht für einen Spitzenpreis von 13.000 verkauft (Los 728). Eine Highlight-Sammlung der deutschen Kolonialgebiete sorgte ebenfalls für Spannung im Auktionssaal. Die über 40 Jahre unberührt gelagerte Sammlung startete bei 3.000 Euro und ging zu guter Letzt für 8.500 Euro an einen beharrlichen Saalbieter (Los 853).
Erfreuliche Ergebnisse lieferten auch Sammlungen aus Nachkriegsdeutschland. Besonders begehrt war eine Kollektion mit über 1000 Briefen, die Ihren Ausrufpreis von 800 Euro mehr als verdreifachte (Los 971). Los 986 überzeugte mit einer gehaltvollen Sammlung hochwertiger Lokalausgaben. Das Objekt wurde für 2.000 Euro ausgerufen und fand für 5.200 Euro einen neuen Besitzer. Die Bereiche der SBZ inklusive Bezirkshandstempeln und anschließender DDR knüpften an die durchweg guten Ergebnisse an. Besonders die Lose 1126 und 1127 brachten die Sammler in Kauflaune: Zum einen eine umfassende, hochgradig spezialisierte Materialsammlung sämtlicher OPDen sowie der Allgemeinen Ausgaben, zum anderen eine SBZ-Luxussammlung der Jahre 1945-49 mit Ausstellungscharakter. Beide Objekte lagen bei Zuschlag weit über ihrem Ausruf. Los 1126 erzielte 8.500 Euro (Ausruf 5.000 Euro), Los 1127 kam für 15.000 Euro unter den Hammer (Ausruf 8.000). Eine sechsbändige, sehr gepflegte Nachlass-Sammlung Bezirkshandstempel brachte mit 10.000 Euro mehr als das Dreifache ihres Startpreises (Los 1136). Eine weitere Sammlung mit Bezirkshandstempeln wurde für 7.400 Euro verkauft (Los 1137, Ausruf 3.000 Euro).
Gegen Ende der Auktion stand noch eine reichhaltige DDR-Kollektion in drei selbst gestalteten Alben auf der Liste vieler Interessenten. Bei 600 Euro angesetzt, wurde das urige Objekt erst bei 3.400 Euro zugeschlagen (Los 1148).

Alle Ergebnisse der Auktion sind auf www.felzmann.de in der Ergebnisliste einsehbar. Unverkaufte Lose der 153. Auktion können ab sofort mit einem Nachlass von 10 Prozent - mit Ausnahme limitierter Lose - im Nachverkauf erstanden werden. Die Besichtigung von unverkauften Losen ist ausschließlich am Nachverkaufstag, dem 27. Oktober 2015 im Düsseldorfer Auktionshaus möglich. Der Nachverkauf endet am 13. November 2015.

20.10.2015 wm

Neu gewählter Vorstand des Verbandes Österreichischer Philatelisten-Vereine

(wm) Am 26. September 2015 wählten die österreichischen Vereine in geheimer Wahl einen neuen Verbandsvorstand. Diesem gehören nun an: Mag. Helmut Kogler (Präsident), Ing. Alfred Kunz (stellv. Präsident), Mag. Erich Böck (Schriftführer), Jaromir Matelja (stellv. Schriftführer), Horst Horin (Kassier) und Friedrich Pölz (stellv. Kassier). Als Finanzreferent wurde Peter Riedl gewählt, das Veranstaltungswesen betreut Mag. Wolfgang Schubert, das Referat Jugend Sybille Pudek, das Referat Gesamtphilatelie Dr. Wolfgang Weigel und das Referat Rechtswesen Mag. Dr. Christoph Wiesinger.

20.10.2015 wm

Philatelie-Autoren, Journalisten und Redakteure treffen sich am 30. Oktober in Sindelfingen

(wm) Die Internationale Briefmarkenbörse Sindelfingen ist traditionell der Ort, an dem sich namhafte Persönlichkeiten der schreibenden Zunft bei einer Einladung der AIJP zu einem „Meeting“ versammeln. Dieses Jahr findet es im Hotel Mercure (Raum TS 6) am Samstag, den 30. Oktober 2015 von 11–12.30 Uhr statt. Rainer von Scharpen, Generalsekretär der AIJP, stellt die drei ersten Nummern der neuen AIJP-Schriftenreihe vor, darunter die Stilfibel von Dr. Birken und Wolfgang Maassen, aber auch eine gerade aus der Druckerei gekommene Neuausgabe von David Beech, dem ehemaligen Kurator der British Library, die den Themen Forschung und Konservierung gewidmet ist. AIJP-Präsident Wolfgang Maassen präsentiert drei neue Bücher der Ratgeberreihe des Phil*Creativ-Verlages, von denen ein Band dem für jeden Autor wichtigen Thema „Persönlichkeits- und Urheberrecht“ gewidmet ist. Gäste und Interessenten sind herzlich willkommen!

20.10.2015

„BonnPhilatelie“ präsentiert am 6. November 2015: Dr. Hans-Karl Penning und „Der Postverkehr in Sachsen 1945/46“

Der letzte „Philatelistische Spätschoppen“ dieses Jahres findet am Freitag, den 6. November 2015 im Haus der Philatelie und Postgeschichte, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn statt. Dr. Hans-Karl Penning bietet einen Einblick in den Postverkehr in Sachsen in den ersten Monaten nach der Kapitulation (Mai bis August 1945), den man sich – selbst wenn man Kenner dieser Zeit und dieses Gebietes ist – nicht entgehen lassen sollte.
Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de
Einführung zum Thema
Sachsen wurde erst ganz am Schluss des Zweiten Weltkriegs von den alliierten Truppen besetzt. Es waren die Amerikaner, die zwischen dem 10. und 17. April 1945 zuerst sächsisches Gebiet betraten, bis sie kurz vor Chemnitz ihren Vormarsch stoppten. Den Russen, die der Operation Berlin den Vorrang gaben, gelang es erst einige Wochen später, Sachsen zu besetzen. So wurden Meißen am 6. Mai, Dresden am 7. Mai und Chemnitz erst vom 9. Mai auf den 10. Mai 1945 von den Russen eingenommen. Zwischen den Russen und den Amerikanern lag wochenlang ein unbesetztes Gebiet, ein sog. Niemandsland, das Stefan Heym in seinem Roman „Schwarzenberg“ literarisch verarbeitet hat.
Bekanntlich kam es in den von den westlichen Alliierten besetzten Gebieten gemäß Gesetz Nr. 76 zur sofortigen Einstellung des Postverkehrs. Ganz anders war dies in den von den Russen besetzten Gebieten Sachsens. Der Postverkehr ging im Bereich der RPD Chemnitz praktisch ohne Unterbrechung weiter und im Bereich der OPD Dresden wurde er nach zweiwöchiger Pause wieder aufgenommen. Auch im russisch besetzten Teil der RPD Leipzig, der sowohl von der RPD Chemnitz als auch teilweise von der OPD Dresden mitbetreut wurde, kam der Postverkehr sofort wieder in Gang.
Im russisch besetzten Teil Sachsens durften die bisherigen Marken weiterverwendet werden, jedoch mussten die Symbole des Dritten Reiches, wie Hitlerkopf, Hakenkreuz usw. unkenntlich gemacht, d. h. geschwärzt werden. Im Bereich der RPD Chemnitz wurden diese sog. Sächsischen Schwärzungen – im Michel-Katalog als Aufbrauchsprovisorien bezeichnet (abgekürzt AP jeweils vor der Mi.-Nr. des Dritten Reiches) – vom 11. Mai bis zum 8. August 1945 (geduldet sogar bis zum 19. August 1945) und im Bereich der OPD Dresden vom 22. Mai bis zum 20. Juni 1945 verwendet.
Bemerkenswert ist die Vielfalt der postalischen Erscheinungen in diesem Raum und während dieser Zeit, die Dr. Hans-Karl Penning den Teilnehmern vorstellen wird. Ein wahrlich interessantes Thema aus turbulenter Zeit, präsentiert von dem Experten Dr. Hans-Karl Penning. Nochmals: Umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de


20.10.2015 wm

Nachbericht: BPP Schnupperseminar in Wiesbaden

(bpp-gg) Am 17. Oktober 2015 fand in Wiesbaden in den Räumen des Auktionshauses Heinrich Köhler ein Schnupperseminar für Prüfernachwuchs statt. Insgesamt hatten sich 29 Interessenten angemeldet. Einige Teilnehmer wollten sich nur ganz allgemein über den BPP und die Anforderungen an einen Prüfer informieren, während andere schon recht genaue Vorstellungen über ein mögliches Prüfgebiet und die Anforderungen hatten. Von der Seite des BPP waren sämtliche Vorstandsmitglieder, sowie der Ehrenpräsident Dr. Hans-Karl Penning, Herr Florian Berger für die Verbandsprüfstelle und die Prüfer Carsten Brekenfeld, Rolf Tworek und Tobias Huylmans anwesend.
Das Seminar begann gegen 10 Uhr mit einer Begrüßung der Teilnehmer durch den Präsidenten des BPP, Christian Geigle. Es folgten Vorträge durch Dr. Hans-Karl Penning über die Geschichte des BPP, von Peter Sem über die Erwartungen und Anforderungen an Interessenten und Carsten Brekenfeld über rechtliche Fragen des Prüfwesens. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge gab es für die Seminarteilnehmer Gelegenheit zu Fragen an die Referenten, die auch intensiv genutzt wurde. Von 12:30 bis 13:30 wurde eine Mittagspause eingelegt, zu der von der Firma Heinrich Köhler ein kaltes Buffet mit Snacks und Getränken zur Stärkung zur Verfügung gestellt wurde. Auch hier ergab sich die Gelegenheit für die Teilnehmer, Fragen an die anwesenden BPP-Mitglieder zu richten. So entstanden interessante Gesprächsrunden. Im Anschluss an die Mittagspause hielt Rolf Tworek einen Vortrag über die technischen Hilfsmittel, die für eine Prüftätigkeit Voraussetzung sind. Sämtliche Geräte, wie z.B. ein hochwertiges Stereomikroskop, diverse UV-Lampen, Wasserzeichenprüfgeräte und Lupen standen zur Verfügung und konnten von den Seminarteilnehmern getestet werden.
Nach einer weiteren Fragerunde und diversen Einzelgesprächen endete das Seminar gegen 16:30. Das Echo der Teilnehmer war durchweg positiv. Auch durch den BPP wird die Veranstaltung als Erfolg gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach einer ersten Einschätzung eine Reihe von Teilnehmern als potentielle Nachwuchsprüfer in Frage kommt. Eine Wiederholung des Seminars ist in den Jahren 2017 oder 2018 geplant.

13.10.2015 wm

Kostenloser Zugang zum PHILOTAX Online-Katalog für junge Briefmarkensammler

(philotax-PR) Um den philatelistischen Nachwuchs zu unterstützen, bietet PHILOTAX seit 1. Oktober 2015 allen Sammlern unter 18 Jahre die kostenlose Nutzung des gesamten Online-Kataloges unter www.philotax-online.de an. Damit spart sich jeder Jugendliche Briefmarken-Enthusiast die Investition von 99 Euro p.a. (aktueller Tarif) bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres! Der junge Briefmarkenfreund muss nur einen Zugang mit Benutzername, Kennwort und Emailadresse unter www.philotax-online.de anlegen sowie per Email an info@philotax.com einen Nachweis erbringen, dass er unter 18 Jahre alt ist. Dann wird ihm kostenlos und bis zum Ende seines 18. Lebensjahres ein Zugang zu „allen kostenpflichtigen Katalogen“ auf der PHILOTAX-Website freigeschaltet.
Mit über fünf Millionen Bildern ist dieses Katalog-Portal das umfangreichste seiner Art. Detaillierte Abbildungen und Beschreibungen vieler Abarten, Plattenfehler, Zähnungs- oder Farbvarianten ermöglichen es, diese zu entdecken und zu bestimmen. Ebenso dazu gehören Ganzsachen – wie das umfangreiche Plusbriefportal – oder Markenheftchen, Heftchenblätter und vieles mehr.
Bei den Markenausgaben erhält der Online-Katalog z. B. auch Antworten auf die Frage: „Warum wurde die Briefmarke herausgegeben?“. Alles ist bei PHILOTAX online nachzulesen und zwar inklusive der umfangreichen Texte, die die deutschen und österreichischen Postverwaltungen zu den einzelnen Ausgaben veröffentlicht haben. Nicht zuletzt kann sich der jugendliche Sammler auch informieren, zu welchem Preis die einzelnen Ausgaben tatsächlich gehandelt werden. Dazu gibt es das Preisarchiv, das PHILOTAX in den letzten Jahren mit den Verkäufen vieler Auktionshäuser und Händler online verknüpft hat.
Mit dieser Aktion, die unbefristet ist, will PHILOTAX weiter die Jugend für das Briefmarkensammeln begeistern und bei der Stange zu halten. Computer lassen das 175 Jahre alte Kulturgut Briefmarke nicht „alt“ aussehen, sondern eignen sich ideal, um Detailwissen und Marktkenntnisse über unser Hobby kostengünstig zugänglich zu machen. Philatelie hat Zukunft – PHILOTAX ist dabei!

13.10.2015 wm

Vorschau 57. AIX-PHILA-Auktion in Aachen

(Aachen) Im Mittelpunkt der 57. AIX-PHILA Auktion in Aachen am 27. und 28. November steht die Versteigerung einer spektakulären Neuentdeckung aus dem Sammelgebiet Deutsches Reich: Von der Germania-Ausgabe 1920 zu zwei Mark existierten bisher mit Wasserzeichen Kreuzblüten lediglich drei gestempelte Exemplare, alle übrigen wurden offensichtlich unerkannt aufgebraucht bis auf dieses erst kürzlich entdeckte postfrische Exemplar. Bei einem Ausruf von moderaten € 20.000 darf man gespannt sein, wohin die Reise geht.
Nicht so spektakulär aber dennoch sehr selten ist die sogenannte Elbinger Postfälschung einer Brustschildausgabe von 1872, welche zum Schaden der Post in Umlauf gebracht wurde. Der Startpreis von € 400 dürfte auch hier schnell Makulatur sein. Ansonsten ist die DeutschlandPhilatelie wieder sehr stark vertreten, ob es sich dabei um die postfrischen Zeppelinsätze aus der Weimarer Zeit handelt oder um gesuchte postfrische Abarten der Saar wie z.B. Nr. 17 K (Ausruf € 400) oder Nr. 30 I (€ Ausruf 1.000) handelt. Stark vertreten ist die SBZ mit gesuchten Marken wie Nr. 43 Ac oder Nr. 163 BYb, die mit € 400 ins Rennen geschickt wird. Postgeschichtlich sehr interessant dürfte auch ein Beleg sein, der während der CSSR-Krise 1968 im Konzentrierungsraum um Bautzen per Kurier befördert wurde (Ausruf € 120). Aus einem guten Querschnitt der internationalen Philatelie ragt u.a. eine 4 Rappen Zürich (Ausruf € 1.000) sowie die Freimarken-Höchstwerte von Japan aus 1914 postfrisch hervor, welche mit € 1.200 angesetzt sind.
Höhepunkt der Versteigerung sind die mehr als 1.500 Sammlungen, Posten und ganzen Nachlässe, die bei Startpreisen von € 10 bis € 5.000 Philatelisten mit jedem Budget nach Aachen locken dürften: Eine nahezu komplette Sammlung Altdeutschland mit Bayern-Einser, Sachsen-Dreier und sonst allem, was Rang und Namen hat, wird genauso mit € 5.000 ins Rennen geschickt, wie eine komplette Sammlung Deutsches Reich ab 1923 oder eine umfangreiche Sammlung Vorphilatelie von Lombardei und Venetien. Wenigstens € 2.500 soll eine Kollektion Deutsche Kolonien einspielen und je € 2.000 überkomplette Sammlungen von der Bundesrepublik und Westberlin. Stark vertreten sind die europäischen Länder und besonders Übersee, wo z.B. die VR China mit € 2.500 oder Französisch Polynesien mit € 1.000 angesetzt sind. Und selbst Exoten wie Aruba, Tadschikistan oder Tuvalu sind bei AIX-PHILA zu haben.

13.10.2015 wm

Die tanzende Schildkröte von Acre (Schwanke-Auktion, Hamburg 20.–21.November 2015)

(Hamburg/wm) Das Auktionshaus Schwanke in Hamburg ist nicht nur für seine stets außergewöhnlichen weltweiten Angebote bekannt, sondern auch für die Geschichten, die Inhaber Hans-Joachim Schwanke dazu erzählen weiß. So auch dieses Mal, wenn Schwanke über eine tanzende Schildkröte von Acre berichtet:
Gehen wir zurück in das Jahr 1899 – Schauplatz ist der tiefste Dschungel Amazoniens. Hier liegt die Provinz ACRE im Dreieck zwischen Peru, Bolivien und Brasilien. Ein Gebiet von rund 165.000 Quadratkilometern und damit immerhin fast halb so groß wie das deutsche Staatsgebiet. „Kautschuk“ ist der Rohstoff der Stunde, es ist die Zeit, in der das riesige Opernhaus in Manaus entsteht und die Kautschukbarone sich ihre Zigarren mit 100 Dollar-Noten anzünden.
ACRE möchte sich von Bolivien abtrennen und sucht den politischen Anschluss an Brasilien. Im Jahre 1899 kommt es zu einer Revolution und der Abenteurer Luis Galvez, der selbsternannte „Kaiser von Amazonien“, ruft die REPUBLIK ACRE aus. Doch alles ist nur von kurzer Dauer. Nach ein paar Jahren von Revolution und Gegenrevolution kauft schließlich im Jahre 1903 Brasilien das Gebiet für 2 Millionen Pfund von Bolivien. Heute ist ACRE das westlichste Departement Brasiliens. Kautschuk wird noch immer gesammelt.
Zu den hoheitlichen Insignien eines neu entstandenen Staates zählt traditionell die Ausgabe eigener Münzen und Briefmarken, und so nimmt es nicht Wunder, dass auch der neue Herr in der Republik einen Druckauftrag für Briefmarken erteilt. Hintergründe und Details beschreibt Wolfgang Baldus in seinem Werk „The Postage Stamps of the INDEPENDENT STATE OF ACRE“. Von diesen Marken sind heute nur noch 5 bis 6 Exemplare bekannt (Wolfgang Baldus listet in seinem o.g. Werk vier Exemplare auf) – sie darf zu den seltensten Briefmarken der Welt gezählt werden. Das bei Schwanke angebotene Stück ist die Nummer 4 im Zensus von Wolfgang Baldus.
Hauptkatalog: Gut 4500 Lose werden in den Tagen vom 20.–21.November 2015 zum Ausruf gelangen. Stark wie immer die „Internationale Philatelie“ mit etwa 1400 Positionen. Dabei im EUROPA-Teil sehr schöne klassische Angebote von FRANKREICH, die Auflösung einer spezialisierten Sammlung RUSSLAND, sehr viel SCHWEIZ und dann ca. 300 Lose ÜBERSEE, hierbei hervorragend vertreten das Britische Weltreich, USA und China. Philatelistische Literatur, Banknoten, Münzen und eine sehr attraktive kleine Abteilung „Alte Photographien“ sind reich illustriert im Einzellosteil enthalten. DEUTSCHLAND ist mit allen Gebieten gut vertreten, insgesamt umfasst dieser Teil ca. 1400 Positionen.
Über 1700 SAMMLUNGEN und POSTEN werden am 21.November versteigert werden. Neben hochwertig ausgebauten Spezialsammlungen verschiedener Gebiete gelangt eine Vielzahl von interessanten Händlerposten zum Ausruf, darunter ein Händlerlager aus ausländischer Einlieferung (ca. 40 Positionen) mit sehr reizvollem, nicht häufig zu sehendem Material. MÜNZEN und BANKNOTEN ergänzen das Angebot. Der Katalog wird ab dem 17.Oktober 2015 online stehen. Die gedruckte Version wird am 21.Oktober von der Druckerei ausgeliefert.

13.10.2015 wm

Nachbericht zur Schlegel-Auktion vom 5.–6. Oktober

(Berlin) Bei der 17. Auktion des Auktionshauses Schlegel vom 5.-6. Oktober kamen erneut Liebhaber verschiedenster  philatelistischer Richtungen auf Ihre Kosten. Die Auktion wurde mit vier ausdrucksstarken Sonderteilen eingeleitet: Während sich die Bieter angesichts eines derzeit allgemein breiten Angebotes bei den Luxemburger Erstausgaben zurückhaltend zeigten, griffen sie bei dem kleinen, aber erlesenen Angebot RUSSLAND umso entschlossener zu. Auch die Ästhetik des bayrischen Klassikteils stand hoch im Kurs, achtzig Prozent der Lose fanden neue Besitzer, angeführt vom Typenmischpaar 1 Kreuzer gelb mit dekorativer Entwertung (Los 248) mit einem Ergebnis von 1.360 EUR (inkl. Aufgeld, ohne MwSt.). Abgerundet wurde der Auktionsauftakt durch den postgeschichtlichen Akzent, den das vielseitige Angebot DESINFEKTIONSPOST 1673-1972 setzte. Hier konnte unter anderem Los 368 (855, „K.K.F.POST 11“-K1 auf Feldpostbrief aus ROMAN nach MÜNCHEN) für einen Zuschlag von 2.200 EUR vermittelt werden.
Der folgende Sammlungs- & Nachlassteil zog – fast schon traditionell – ein starkes Publikum an. Bereits zur Vorbesichtigung hatte das geographisch ausgewogene Sammlungsangebot großes Interesse erregt und erfuhr auch im Auktionssaal gute Nachfrage bei angemessenen Steigerungen. Insbesondere ein Nachlass aus Berlin – aufgeteilt in 76 Lose – traf auf lebhaften Zuspruch und erzielte ein Gesamtergebnis von 105.000 EUR. Ein weiteres Los, das weit über seinen Ausruf hinaus schoss, war das einzigartige Essay-Album Türkei (Los 1664).  Geschätzt auf 500 Euro, wurde es heiß umkämpft - und realisierte schließlich ein Ergebnis von 3.920 EUR. Positive Akzente setzte erneut das diesmal reichhaltigere Münzangebot, das zu zwei Dritteln verkauft wurde und ausgenommen von den teuren Werten des Kaiserreiches hoch im Kurs stand.
Bei den Einzellosen entfachten insbesondere das Polen- und Russlandangebot heiße Bietergefechte, die in beeindruckende Steigerungen gipfelten. Später bescherte der Bereich ALTDEUTSCHLAND einige Erfolge. Das kleine Angebot überzeugte mit guten Quoten. Maßgeblichen Beitrag hierzu leistete die seltene und schöne Einheit Schleswig Holstein Mi-Nr. 1 (Los 3516) aus bekannter Provenienz, die sich mit einem Ergebnis von 10.700 EUR abhob. Zu den spannendsten Momenten des zweiten Auktionstages gehörte die Versteigerung des unverausgabten Sporthilfesatzes 2001 der Bundesrepublik Deutschland (Los 4832), der weit über die Taxe von 40.000 EUR hinausstieg. Der Hammer für diese absolute Seltenheit fiel erst bei 73.000 EUR.

13.10.2015 wm

Eine kleine Schweizer Sensation und hochwertige Philatelie aus aller Welt – Highlights der Corinphila Auktion vom 18. bis 21. November 2015

(Zürich) Mit den Versteigerungen 202 bis 204 präsentiert das Schweizer Traditionshaus Corinphila vom 18. bis 21. November 2015 in Zürich erneut ein hochwertiges Angebot nationaler und internationaler Philatelie und Postgeschichte. Nach den spektakulären Frühjahrsauktionen, der Raritäten-Auktion in London sowie der Corinphila-Auktion in Zürich, die mit ihrem bis tief in die Nacht versteigerten ‚Ägypten-Angebot‘ neue Bestmarken setzen konnte, erwarten Sammler aus aller Welt mit Spannung die bevorstehende Versteigerungsserie.

Prämierte Sammlungen und eine kleine Sensation: Schweiz von Klassik bis Modern
Besonders attraktiv ist das Angebot der Schweizer Philatelie und Postgeschichte. Zahlreiche seltene Stempel, schöne Briefe, bunte Frankaturen, ungewöhnliche Probedrucke und viele Varianten, die das Herz eines jeden Schweiz-Sammlers erfreuen, kommen zum Ausruf. Darunter ein weiterer Teil der international prämierten Grand-Prix-Sammlung ‚Seebub‘, deren Auktionserlöse – wie auch schon in der Vergangenheit – einer Stiftung zugunsten der Wohltätigkeitsorganisation KIRIAT YEARIM zufließen, einem Schweizer Kinderdorf in Jerusalem.
Mit Los 4169 kommt eine Neuentdeckung zum Ausruf, die für Schweiz-Enthusiasten sicherlich einer kleinen Sensation gleichkommt: Die früheste Verwendung einer Doppelgenf auf Brief vom 24. Oktober 1843 (Startpreis: CHF 120 000)! Ein weiterer Höhepunkt ist ein attraktiver Zierbrief der SCHWEIZERISCHEN NATIONAL-VORSICHTS-KASSA mit Rayon I und Rayon II Frankatur (Los 4373 – Startpreis: CHF 2 000), der auch die Titelseite des Schweiz-Spezial-Auktionskataloges 204 schmückt.

Internationale Spitzenphilatelie von Europa bis Südamerika
Bei den ausländischen Sammelgebieten sticht vor allem das Angebot der skandinavischen Länder hervor, darunter Finnland mit dem seltenen Farbfehldruck von 1866, 10 Penni karmin-braun (in der Farbe der 5 Penni). Das traumhaft-schöne Stück (Los 3188) wird für CHF 3 500 ausgerufen. Besondere Beachtung sollte zudem Frankreich finden, das mit der Auflösung der hochwertigen ‚Zwei-Generationen-Sammlung‘ von Henk van der Vlist spannende Lose bereit hält. Gleiches gilt für das Rumänien-Angebot mit berühmten Ochsenköpfen und Nachfolgeausgaben sowie Österreich mit schönen Briefen der ersten Ausgaben. Erneut stark besetzt ist auch das Sammelgebiet Südamerika, etwa mit weiteren Raritäten aus der Dr. Goeggel Sammlung (Kolumbien und Ecuador) sowie Teilen der Goldmedaillen-Sammlung ‚Peru 1879-1885‘ von Klaus Eitner.
Das Altdeutschland-Angebot umfasst ebenso zahlreiche interessante und hochwertige Stücke. Preussen ist unter anderem mit einer 2-Silbergoschen-Marke von 1858 in ungebrauchter Erhaltung in der sehr seltenen ‚schwarzblauen‘ Farbe (Michel Nr. 11c) vertreten (Los 720 – Startpreis: CHF 1 500). Weitere Höhepunkte sind zwei „Zwei-Länder-Mischfrankaturen“ der Altdeutschen Staaten, zum einen mit einer Preussen Adlerausgabe 1 Silbergroschen auf Hamburg Ganzsache ½ Schilling (Los 722 – Startpreis: CHF 1 500), des Weiteren mit einer seltenen Nachsende-Mischfrankatur Preussen und Thurn & Taxis (Los 723 – Startpreis: CHF 750)

Sammlungen und Posten in Hülle und Fülle
Den Einzellosen steht auch das umfangreiche Angebot attraktiver Sammlungen und Posten bei der kommenden Auktion in Nichts nach. Interessante Brieflots, werthaltige Sammlungen und spannende Nachlässe warten nur darauf, besichtigt und ersteigert zu werden. Und einer Sache können sich private Sammler wie auch professionelle Händler sicher sein: Es lohnt sich!

Ab sofort sind die Auktionskataloge der bevorstehenden Versteigerungen im Internet als ‚PDF-Kataloge‘ (identisch mit der Druckversion) und als Online-Kataloge verfügbar. Die gedruckten Kataloge werden ab dem 16. Oktober 2015 verschickt. Im Internet unter www.corinphila.ch werden wie gewohnt viele Tausende Abbildungen der Auktionslose bereitgestellt. Hier finden Interessenten u.a. zusätzliche Fotoatteste von Einzellosen oder Briefrückseiten. Zahlreiche Sammlungen und Posten sind ganz oder auszugsweise erfasst worden und das Bildangebot wird bis zur Versteigerung von Tag zu Tag umfangreicher, da stetig neue Losabbildungen eingestellt werden.
Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8034 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch

12.10.2015 wm

Vorschau zur 154. Felzmann Auktion. Philatelie Einzellose und Zeppelinpost: 5. und 6. November 2015

(Düsseldorf) Das Auktionshaus Felzmann präsentiert seinen nationalen und internationalen Kunden in der großen Herbstauktion ein überaus reichhaltiges Angebot an Spitzen-Philatelie. Am 5. und 6. November 2015 stehen über 2.600 hochwertige Einzellose aus Deutschland, Europa und Übersee auf dem Programm. Das umfangreiche Flug- und Zeppelinpost-Angebot wird in einem eigenen Sonderteil des Kataloges vorgestellt.
Dieses Mal haben Felzmann-Kunden die Chance, eine echte Alt-Österreich-Rarität zu ersteigern. Ein zinnoberroter Merkur präsentiert sich in außergewöhnlich attraktiver, ursprünglicher Gesamterhaltung. Ungebraucht mit vollem Originalgummi, ringsum weißrandig und mit kräftiger Markenfarbe handelt es sich wahrlich um ein frisches und wirkungsvolles Top-Stück der Welt-Philatelie (Los 5140).
Die Alt-Schweiz zeigt ihre Schönheit in zwei Einzelstücken der berühmten 5 C „Doppelgenf“: Die rechte und die linke Hälfte in farbfrischer Kabinetterhaltung und ideal zentrisch, klar und zart aufsitzender, roter Genferrosette (Los 5250 und 5251). Ein weiteres Highlight ist eine 21/2 Rp. Orts-Post mit Kreuzeinfassung, Type 31, zusammen mit einer 5 Rp. Rayon I ohne Kreuzeinfassung in rarer Mischfrankatur auf Komplett-Beleg (Los 5254).
Das Deutsche Reich besticht durch eine 1 M „Gelber Hund“ auf 10 Pfg im senkrechten Paar mit gelbem und zusätzlich blauem Aufdruck. Beide Werte rückseitig auf orangeroter offizieller Karte mit vorderseitig zusätzlich einer Normalmarke und 5 Pfg Germania. Eine Zierde für jede große Deutschland- und Zeppelin-Sammlung (Los 5567).
Die Bezirkshandstempel-Aufdrucke der SBZ präsentieren ein besonders breit gefächertes Angebot. Darunter ein Exemplar aus Halle in postfrischer Prachterhaltung, zusammen mit beiden Zwischenblättern, den Heftchendeckeln sowie der zugehörigen Klammer im vollständigen Heftchen-Ensemble (Los 7040). Ein weiteres Top-Stück der SBZ ist ein kompletter postfrischer Bogen 16 Pfg in schwärzlichopalgrün. In dieser seltensten Farbe sicherlich das Highlight jeder SBZ-Sammlung (Los 7127).
Zeppelin-Begeisterte dürfen sich auf ein Zeppelin-Spezial Angebot freuen. Beispielhaft sind Belege der 1. Südamerikafahrt 1933 und der 5. Südamerikafahrt 1935. Ersterer ein seltener Einschreiben-Brief ab Lattaquia 30.03. mit bunter Flugpost MiF nach Recife und Transit Friedrichshafen (Los 4899). Der Zweite ein R-Brief ab Agadez mit bunter MiF in acht Farben und Transit quer durch die Sahara via Tamanrasset nach Paris, Stuttgart und Anschlussflug nach Friedrichshafen (Los 4916).
Eine beeindruckende Einlieferung erreichte das Auktionshaus noch kurz vor Einlieferungsschluss: Ein Sammler brachte zwei große Ordner voller Belege rund um das Thema Olympische Spiele und Zeppelinpost mit Schwerpunkt Olympiafahrt des LZ 129 Hindenburg.
In dieser ausgiebigen und mit Liebe zum Detail geführten Sammlung lassen sich zahlreiche Postkarten, Briefumschläge, Fotos und einiges mehr zur Olympiafahrt der Hindenburg entdecken. Mit dabei ist auch eine Speisekarte von Bord des Luftschiffes, die von einem Passagier während der Olympiafahrt des LZ 129 mit einem Grußtext vorbereitet und u.a. mit Olympia-Marken innen frankiert wurde. Die Karte trägt zwei lilarote Flugstempel und den Bordstempel vom 01.08.36 (Los 7509). Ebenfalls alles andere als gewöhnlich ist eine Postkarte, die von Köln aus mit der Olympiafahrt über Berlin und im Anschluss per Nachbringerflug zum Dampfer „Europa“ befördert wurde. Die Karte erreichte schließlich in dieser extrem seltenen Kombination ihren Bestimmungsort New York (Los 7511). Ergänzend findet sich ein „Vorbote“ zur Olympiafahrt: Eine offizielle Karte mit dem seltenen SST zum Olympischen Kongress von 1930, in dessen Verlauf Berlin die Ausrichtung der Spiele zuerkannt wurde. Diese dekorative Rohrpost-Luftpostkarte mit Brandenburger Tor und bunten Olympischen Ringen wurde am vorletzten Tag des Kongresses von einem Teilnehmer ab Berlin nach Amsterdam gesandt (Los 7491).
Ein Teil dieser faszinierenden Spezial-Sammlung wird in der 154. Auktion versteigert, weitere Stücke folgen in kommenden Auktionen.
Der Online-Katalog mit allen Losen und Fotos der 154. Auktion ist ab sofort auf www.felzmann.de einsehbar. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden: 0211 - 550 440.

29.9.2015 wm

2020 findet in London die nächste Internationale Philatelieausstellung statt!

(wm) Der Erfolg der diesjährigen EUROPHILEX London 2015 scheint die Herzen der Briten beflügelt zu haben. Sie gaben bekannt, dass vom 2.–9. Mai 2020 eine Neuauflage dieser Ausstellung im Business Design Centre im Londoner Stadtteil Islington stattfinden wird. Es wird sich um eine Ausstellung mit den Klassen Traditionell, Postgeschichte, Thematik, Fiskal, Ganzsachen, Aerophilately, Offene Klassen, Literatur und Jugend handeln, wobei aber – dem Modell der 2010er-Ausstellung folgend – zum 5. Mai die Exponate gewechselt werden, so dass die höchstmögliche Zahl der Ausstellerwünsche berücksichtigt werden kann. Eine Internetseite ist bereits eingerichtet (www.london2020.co) und die Philatelic Traders‘ Society (PTS) in Großbritannien hat ihre Unterstützung zugesagt. Sie wird in Abstimmung mit dem Organisationskomitee, dessen Vorsitzender Frank Walton ist, für die Vergabe der Stände sorgen.

29.9.2015 wm

OSTROPA 2016 in Bautzen abgesagt!

(wm) Der Bund Deutscher Philatelisten teilte unlängst mit, dass die für den 7.–9. Oktober 2016 vorgesehene Rang-1-Ausstellung in Bautzen aus technischen Gründen abgesagt werden muss. Für gewillte Austeller ist dies wenig erfreulich, da es sich 2016 in Deutschland um die einzige Rang-1-Ausstellung für alle Klassen handelte. Für Aussteller gibt es aber zahlreiche Alternativen, 2016 im Rang 1 auszustellen.

  • London, Spring Stampex, Ende Februar (volle Nationale Ausstellung m. int. Beteiligung, ohne BDPh Kommissar)
  • Viana do Castelo / Portugal, LUBRAPEX, 29. April bis 1. Mai (Partner sind Brasilien, Italien u. Deutschland, BDPh Kommissar Alfred Schmidt + Walter Bernatek)
  • Szombathely / Ungarn, AlpenAdria, 2. Mai-Wochenende (nur Bayern, AA Kommissar Thomas Bauer)
  • Gmunden / Österreich, letztes August-Wochenende (kein BDPh Kommissar)
  • Jerusalem / Israel, 13. bis 17. November (BDPh Kommissar Ralph Ebner)

29.9.2015 wm

AIJP lädt zum Meeting am 31. Oktober 2015 in Sindelfingen ein

(wm) Traditionsgemäß treffen sich Philatelie-Autoren und Journalisten, Mitglieder und Interessenten, am Samstag, den 31. Oktobr 2015, von 11 bis 12.30 im Hotel Merkure an der Messe (Tagungsraum TS 6), um sich über neue Entwicklungen und Trends auszutauschen. Die AIJP stellt dieses Mal u. a. auch einige neue Publikationen vor, die für Autoren von besonderer Bedeutung sind: die AIJP-Stilfibel sowie den neuen Ratgeber „Persönlichkeits- und Urheberrechte“, an denen AIJP-Autoren maßgeblich beteiligt war.
 
29.9.2015 wm

Vorbericht zur 17. SCHLEGEL AUKTION (5.–6. Oktober 2015) in Berlin

(Berlin) Das Angebot der 17. Auktion des Auktionshauses Schlegel in Berlin präsentiert sich in gewohnter Spannbreite. Vier Sonderteile LUXEMBURG ERSTAUSGABE 1852, RUSSLAND, BAYERN, DESINFEKTIONSPOST ALLE WELT 1673–1972 sowie der erneut stark vertretene Sammlungsteil bilden die programmatischen Schwerpunkte dieser Auktion.

Ausdrucksstark und herausfordernd bietet sich der erste Sonderteil LUXEMBURG ERSTAUSGABE 1852 (Lose 1–98) dar: Dieser dokumentiert die ERSTE AUSGABE WILHELM III, mit ungebrauchten Spitzenwerten, verschiedenen Briefen, superben Einheiten, Stempeln und Retuschen. Der kleine, aber erlesene Sonderteil RUSSLAND (Lose 101–121) bietet unter den Klassischen Ausgaben 1858–1905 ausgesuchte Seltenheiten je mit neuesten Expertisen. Klassikliebhaber werden zudem im Sonderteil BAYERN (Lose 201–271) aus dem Nachlass eines Sammlers mit Sinn für Ästhetik auf ihre Kosten kommen. Zu den außergewöhnlichen Angeboten dieser Herbstauktion gehört der vielseitige Sonderteil DESINFEKTIONSPOST ALLE WELT 1673–1972: Hier finden sich 178 Lose mit vielen interessanten Bedarfsbriefen, Abstempelungen aus Übersee sowie hauptsächlich Europa. Dokumentiert werden die postalischen sowie administrativen Abwehrmaßnahmen inkl. der sanitären Vorgänge. Vorhanden sind auch seltene Sanitätspässe, Edikte und Verordnungen. Das geographisch ausgewogene Sammlungsangebot bietet im Spektrum von 60 bis 15 000 Euro eine große Zahl interessanter Objekte, allgemein oder spezialisiert. Unter den angebotenen Objekten hat die Spezialsammlung FRANZÖSISCHE GEBIETE IN DER ANTARKTIS 1948-1989 (Los 1796) exzeptionelle Qualität: Das einmalige Objekt, ohne Entnahmen angeboten, beinhaltet u.a. VORLÄUFER, TERRE ADELIE sowie die Territoriumsausgaben Michel-Nr. 1–251, fast komplett. Vorhanden sind auch seltene Künstlerblocks, Farbfehldrucke, Probedrucke, Briefe sowie viele ungezähnte Parallelausgaben. Der Sammler Karl Rathjen ist mit der international prämierten Ausstellungssammlung OLYMPISCHE SOMMERSPIELE 1936 (Los 1931) vertreten. Diese außergewöhnlich gut strukturierte Sammlung umfasst viele seltene Briefe, Karten und Briefstücke inkl. vieler Stempelraritäten sowie diverse Unikate, gegliedert in 10 Themenkreise von der Vorbereitung der Spiele bis zur Schlussfeier inkl. der Sonderveranstaltungen, empfehlenswert auch für sporthistorisch Interessierte.
Interessenten stoßen natürlich auch auf ein ausgewähltes Einzellosangebot. Bei diesen besticht der unverausgabte Sporthilfesatz 2001 der Bundesrepublik Deutschland (Los 4832). Erstmalig kommt damit eine postfrische Serie zur Versteigerung. Eine absolute Seltenheit für den Kenner philatelistischer Preziosen.

Weitere Informationen siehe: http://www.auktionshaus-schlegel.de/

29.9.2015 wm

Vorbericht zur 55. Hadersbeck-Auktionen vom 28.–30. Oktober 2015

Bei der 55. Auktion gelangen ca. 6 000 Lose aller Sammelgebiete zum Ausruf, dabei Alt-China/VR China 70 Lose, darunter schöne Sammlungsteile ab Nr. 1 sowie ein seltenes Ministerbuch. Es folgen 80 Lose Übersee mit interessanten Ausgaben. Weiter geht es mit 370 Losen Europa, anschließend mit 500 Losen Altdeutschland, dabei u.a. auch mit einer Auflösung einer postgeschichtlichen Sammlung Mecklenburg Strelitz (43 Lose!), darunter einer Briefsammlung Ollendorf 1862. Deutsches Reich und Nebengebiete schließt mit 1400 Losen an. Der zweite Auktionstag beginnt mit Lokalausgaben (60 Lose), weiter mit Westlichen Zonen, Bund und Berlin (gesamt ca. 450 Lose), danach SBZ (ca. 400 Lose), DDR (550 Lose!), reichhaltig DDR Dienst und ZKD mit vielen interessanten und seltenen Belegen sowie einer Sammlung sog. „Kleine“-Fälschungen. Am Donnerstag Nachmittag folgt der reichhaltige numismatische Teil (ca. 400 Lose), dabei sind reichhaltige Posten  und Sammlungen sowie etliche gute Einzellose Gold und Silber. Gut bestückt sind auch die Abteilungen Geldscheine, Orden und Medaillen. Am letzten Versteigerungstag kommen über 1600 Auflösungsposten, Sammlungen und Bestände zum Ausruf. Allein das Gesamtgewicht beträgt hier etliche Tonnen und der Inhalt ist enorm reichhaltig, meist aus Sammlerhand und sehr günstig kalkuliert. Erwähnenswert ist auch der sehr schöne Teil Ansichtskarten mit über 160 Losen, darunter viele Posten und auch Einzelkarten. Besichtigung ist ab 21. Oktober 2015 möglich.

Kontakt: Hadersbeck Auktionen Briefmarkenversteigerungen und -handels GmbH, Geschäftsführer: Thomas Wickboldt, Anschrift: Hadersbeck Auktionen, Erich-Steinfurth-Straße 8, 10243 Berlin, Telefon: (030) 29 49 13 90, Telefax: (030) 29 49 13 91, E-Mail: info@hadersbeck-auktionen.com

29.9.2015 wm

Heinrich Köhler Herbstauktion 2015: Baltikum-Spitzensammlung setzt Bestmarken – Philatelie weltweit mit großer Nachfrage

(hk-Wiesbaden) Es war der unangefochtene Höhepunkt der 361. Heinrich Köhler Auktion vom 22. bis 26. September in Wiesbaden. Nach 12 Stunden Auktion von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends – nur unterbrochen von einer kurzen Mittagspause und zwei noch kürzeren Kaffeepausen – ruhte der Hammer und die etwas mehr als 1 000 Lose der Sammlung „BALTICA – Estland, Lettland und Litauen 1918-1941“ von Dr. Hubert Schrödinger waren versteigert. Über ein halbes Jahrhundert hatte Dr. Schrödinger alle großen Raritäten dieser Sammelgebiete zusammengetragen! Dementsprechend groß, um nicht zu sagen riesig, war das Interesse.

Ein „baltischer Tag“ mit zahlreichen Höhepunkten
Sichtlich geschafft, aber ebenso glücklich waren die Heinrich Köhler-Auktionatoren Dieter Michelson und Tobias Huylmanns, die den Tag nahezu im Dauereinsatz verbracht hatten. Gleiches galt natürlich für eine Vielzahl der angereisten Kunden, die „live“ miterlebten wie der Verkauf der Sammlung mit teils sensationellen Steigerungen um das 3-fache, 5-fache, 8-fache und mehr als das 10-fache (einmal sogar um das 30-fache!) wahrlich ein großes Feuerwerk abbrannte. Mit herausragenden Ergebnissen, deren Auswahl beinahe beliebig fortgesetzt werden könnte, beeindruckten u.a. Los 8992 (Ausruf: 800 Euro – Zuschlag: 4 000 Euro), Los 8188 (Ausruf 250 Euro – Zuschlag: 7 500 Euro), Los 8308 (Ausruf: 2 000 Euro – Zuschlag: 11 000 Euro), Los 8324 (Ausruf: 3 000 Euro – Zuschlag: 13 000 Euro) oder Los 8988 (Ausruf: 300 Euro – Zuschlag 11 000 Euro). Sammler aus Russland, Litauen, Estland, Schweden, Norwegen und Israel waren persönlich angereist. Daneben hatte sich eine große Zahl Internetbieter zugeschaltet und auch Telefonbieter waren während der gesamten Versteigerung aktiv, unter anderem ein Sammler aus Asien, der als langjähriger Kunde der Köhler-Schwestergesellschaft John Bull aus Hong Kong und durch die Teilnahme Köhlers an der Ausstellung in Singapur auf die Versteigerung aufmerksam geworden war.

Spitzenphilatelie weltweit: Spezialsammlungen und Posten mit großer Nachfrage
Zu den weiteren Höhepunkten der Auktionstage gehörte auch die Versteigerung der Sammlung WALDERSEE „Kamerun und Togo“, die mit der Titelseite des Sonderkataloges gleichzeitig das Spitzenstück der Sammlung präsentieren konnte. Der seltene Stempel „SSANGA-NGOKO“ auf Postkarte wurde von 5 000 Euro auf 8 500 Euro gesteigert und ein Sammler darf sich nun über ein ganz besonderes Stück freuen. Interessant auch der Text der Karte, dessen Absender dem Adressaten Oberleutnat Franz in Berlin schrieb: „…Ich habe heute die Postagentur Sanga-Ngoko eröffnet…“.

Der Verkauf der postgeschichtlichen Spezialsammlung „IMPERIAL Collection“ (Osmanisches Reich) verlief unter Teilnahme zahlreicher internationaler Kunden, darunter Sammler und Händler, die u.a. aus der Türkei und angrenzenden Ländern eingeflogen waren und für heiße Bietergefechte im Saal sorgten, ebenfalls sehr erfolgreich. Manche Stempel erzielten niemals zuvor erreichte Zuschlagshöhen, so z.B. die Lose 536 (Ausruf: 4 000 Euro – Zuschlag 16 000 Euro) und 564 (Ausruf: 7 000 Euro – Zuschlag 9 500 Euro). Darüber hinaus beeindruckte auch die Sammlung Persien/Iran mit zahlreichen hohen Zuschlägen und außergewöhnlichen Steigerungen, darunter das Los 749 (Ausruf: 5 000 – Zuschlag 12 000). Auch Luxemburg bestach durch ein hochwertiges Angebot loser Marken und Briefe der ersten Ausgaben. Los 299, ein Brief mit einer 8-fach-Frankatur der 10-Centimes-Marke mit dem Abbild König Wilhelm III. (MiNr. 1), erzielte einen Zuschlag von 5 200 Euro (Ausruf: 3 000 Euro).

Eine enorm starke Nachfrage erlebten die Sammlungen und Posten Europäischer Länder und Übersee bei erkennbar steigender Preistendenz. Ein neuer Trend scheint sich im Bereich der Briefe und Postgeschichte der Semi-Klassik um 1900 abzuzeichnen, die besonders gesucht waren und dementsprechend starke Ergebnisse verzeichnen konnten

Alle Zuschläge der Auktion sind jederzeit online unter www.heinrich-koehler.de einzusehen. Weitere Informationen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de


23.9.2015 wm

Soester Gespräche fanden großen Anklang

(wm) Bereits zum 20. Mal wurden am 19./20. September 2015 die weithin bekannten „Soester Gespräche“ vom Verein der Soester Briefmarkenfreunde e.V. ausgerichtet. Diese Tagung richtet sich in erster Linie an Arbeitsgemeinschaften, deren Vorstände und Autoren, für die auch dieses Mal rund 50 Repräsentanten anwesend waren. Mit dabei nahezu der komplette Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten, allen voran Alfred Schmidt, Vizepräsident des BDPh, der die Veranstaltung leitete, und BDPh-Präsident Uwe Decker, der aktuelle Fragen rund um den Verband und seine ArGen beantwortete.
Der Schwerpunkt der Vorträge lag eindeutig bei den Fragen, die die Teilnehmer sichtbar interessierten: Bei digitalen Internetauftritten, bei Tipps zur Gestaltung von Literatur, bei Fragen des Urheberrechts und anderem mehr. Experten wie Michael Lenke, Heinrich Mimberg, Rainer von Scharpen und last but not least Wolfgang Maassen boten hunderte wertvolle Tipps, dazu aber teils auch passende neue Literatur. So erschien genau zu dieser Tagung der Ratgeberband 10 der Phil*Creativ Reihe, in dem aktuelle juristisch relevante Fragen um Text- und Bildrechte ebenso behandelt sind wie die Anforderungen an korrektes Zitieren uns vieles andere mehr.

23.9.2015 wm

A. E. Glasewald-Medaille 2015 an Dr. Oswald Walter verliehen

Lesern der Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ ist der Name Oswald Walter bestens bekannt, hatte er doch seit letztem Jahr einen umfangreichen Fachbeitrag „Private Postdienstleister im Deutschen Kaiserreich“ in zehn Folgen veröffentlicht. Abgesehen davon hat er sich auch sonst große Verdienste um die Erforschung der Privatpost erworben, so dass ihm das Kapitel der Glasewald-Medaille die diesjährige Auszeichnung zuerkannte. Im Rahmen der „Soester Gespräche“ 2015 konnte Horst Müller, Leiter der ArGe Privatpost Merkur, die Ehrung vornehmen.

23.9.2015 wm

Vorausschau 34. Auktion Peter F. Harlos KG am 21. November 2015

(Wunstorf) Postgeschichte weltweit  – heißt das Motto der jährlich stattfinden Auktion der Peter F. Harlos KG. Harlos legt seinen 34. Katalog für den 21.11.2015 vor mit 5000 handverlesenen Briefen und Karten aus aller Welt auf über 500 Farbseiten. Schwerpunkt der diesjährigen Auktion ist die Auflösung der Sammlung von Wolfgang Strobel, „Die Aufnahme des Postverkehrs in Deutschland nach 1945“.
Wolfgang Strobel, Autor mehrerer Bücher und einer Vielzahl von Artikeln hat sich der Postgeschichte Deutschlands im Jahre 1945 nach der Befreiung verschrieben. Harlos hat dazu einen 150-Seiten starken Sonderkatalog erstellt, der in ca. 80 Kapiteln die deutsche Postgeschichte in allen Facetten abbildet. Einige Kapitelüberschriften zeigen die Vielfalt der Belege: Postverkehr vor dem Waffenstillstand (allein drei Belege aus Aachen, Kurierpost, Reichsbank-Kurierdienst, frühe Post von und nach Berlin, Aufnahme des Postverkehrs in den vier Zonen und später zwischen den Zonen, Postsperren, polnisch verwaltetes Pommern, Stettiner Zipfel (ca. sechs Belege), russisch verwaltetes Ostpreußen mit Königsberg-Post, Stettiner Zipfel (ca. sechs Belege), amerikanische Besetzung der späteren SBZ, Post aus Niederschlesien, Besatzungszonenwechsel, Grenzgängerpost, Grußmitteilungen über das Rote Kreuz, Auslandspostverkehr vor der allgemeinen Aufnahme, Postbeförderung über das jüdische Joint Distribution Committee, Kriegsgefangenenpost, Lokalausgaben mit selten gesehener Bedarfspost, frühe Zensuren.
In seinem zweiten Katalog beginnt Harlos mit der Auflösung der Sammlung „Wolfgang Schubert: „Deutsche Postgeschichte 1939 bis 1945“. Ca. 1000 Lose zeigen beanstandete Post im Dritten Reich: Postsperren zu Kriegsbeginn, zensierte Post mit Rückweisungsstempeln, Jüdische Post einschließlich Post aus Ghettos und Lagern, Besetzte Gebiete des 2. Weltkriegs, Unzustellbarkeits-Stempel gegen Kriegsende einschließlich letzter Post. Auch Portostufen-Sammler kommen nicht zu kurz.
Harlos bedient auch alle anderen Sammelgebiete wie Altdeutschland, Kolonien, Besetzte Gebiete des 1. Weltkrieges, Französische Zone bringt eine Vielzahl der dortigen Zensuren, ferner wie immer Europa und Übersee. Ein besonderes Anliegen bei Harlos ist die „social philately“. Es finden sich in vielen Kapiteln Briefe, die zeitgeschichtliche Aussagekraft über das rein philatelistische hinaus besitzen: Wer hat wann wohin geschrieben und warum? Auffallend z.B. die vielen Belege, die jüdisches Leben in Deutschland dokumentieren, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zum Holocaust.
Ein 20seitiges Register erleichtert Heimat- und Motivsammlern das Auffinden gesuchter Belege. Neukunden erhalten den Katalog in Deutschland kostenlos. Eine Besichtigung der Lose auf der Messe in Sindelfingen ist bei Voranmeldung möglich.

23.9.2015 wm

Neues vom Prüferbund BPP

(bpp/gg/wm) Der BPP auf der Messe in Sindelfingen: Der Bund Philatelistischer Prüfer e. V. (BPP) wird auf der Briefmarkenmesse in Sindelfingen mit einem eigenen Stand vertreten sein. Eine kompetente Standbesetzung wird an allen drei Tagen das vorgelegte Material sichten, Interessenten beraten und Tipps für den Umgang mit Prüfsendungen geben.
Alle Beratungsleistungen erfolgen natürlich kostenlos. Konkrete Markenprüfungen können während der Messe nicht vorgenommen werden können.
Von Donnerstag bis Samstag sind durchgängig Josef Bauer, Udo Fleiner, Gunnar Gruber und Rolf Tworek am BPP-Stand. Freitag und Samstag wird Hans-Dieter Schlegel aus Berlin dazukommen, am Samstag zusätzlich noch Detlef Pfeiffer.
Weitere Meldungen: Till Neumann, Bremen, steht ab 1. Oktober 2015 für das Prüfgebiet Bremen wieder zur Verfügung. Lars Böttger, Beaufort, hat eine neue Telefonnummer: 00352 691 340 755.

23.9.2015 wm

Vorschau zur 154. Felzmann-Auktion – Philatelie Einzellose und Zeppelinpost (5.–6. November 2015)

An Spannung und Exklusivität stehen die Einzellose den am 16. Oktober 2015 angebotenen Sammlungen in nichts nach. Dieses Mal haben Felzmann-Kunden die Chance, eine echte Alt-Österreich-Rarität zu ersteigern. Ein zinnoberroter Merkur präsentiert sich in außergewöhnlich attraktiver, ursprünglicher Gesamterhaltung. Ungebraucht mit vollem Originalgummi, ringsum weißrandig und mit kräftiger Markenfarbe handelt es sich wahrlich um ein frisches und wirkungsvolles Top-Stück der Welt-Philatelie (Los 5140).
Die Alt-Schweiz präsentiert sich mit zwei Einzelstücken der berühmten 5 C „Doppelgenf“. Die rechte und die linke Hälfte in farbfrischer Kabinetterhaltung und ideal zentrisch, klar und zart aufsitzender, roter Genferrosette (Los 5250 und 5251). Ein weiteres Highlight ist eine 2½ Rp. Orts-Post mit Kreuzeinfassung, Type 31, zusammen mit einer 5 Rp. Rayon I ohne Kreuzeinfassung in rarer Mischfrankatur auf Komplett-Beleg (Los 5254).
Das Deutsche Reich besticht durch eine 1 M „Gelber Hund“ auf 10 Pfg im senkrechten Paar mit gelbem und zusätzlich blauem Aufdruck. Beide Werte rückseitig auf orangeroter offizieller Karte mit vorderseitig zusätzlich einer Normalmarke und 5 Pfg Germania. Eine Zierde für jede große Deutschland- und Zeppelin-Sammlung.
Die Bezirkshandstempel-Aufdrucke der SBZ präsentieren ein besonders breit gefächertes Angebot. Darunter ein Exemplar aus Halle in postfrischer Prachterhaltung, zusammen mit beiden Zwischenblättern, den Heftchendeckeln sowie der zugehörigen Klammer im vollständigen Heftchen-Ensemble. Ein weiteres Top-Stück der SBZ ist ein kompletter postfrischer Bogen 16 Pfg in schwärzlichopalgrün. In dieser seltensten Farbe sicherlich das Highlight jeder SBZ-Sammlung.
Zeppelin-Begeisterte dürfen sich auf ein Zeppelin-Spezial Angebot freuen. Beispielhaft sind Belege der 1. Südamerikafahrt 1933 und der 5. Südamerikafahrt 1935. Ersterer ein seltener Einschreiben-Brief ab Lattaquia 30.03. mit bunter Flugpost MiF nach Recife und Transit Friedrichshafen (Los 4899). Der Zweite ein R-Brief ab Agadez mit bunter MiF in acht Farben und Transit quer durch die Sahara via Tamanrasset nach Paris, Stuttgart und Anschlussflug nach Friedrichshafen (Los 4916).
Der Online-Katalog mit allen Losen und Fotos der Sammlungsauktion ist ab dem 28. September auf www.felzmann.de abrufbar, der Online-Katalog der 154. Auktion ab dem 09. Oktober 2015. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden unter: 0211 - 550 440.

23.9.2015 wm

Zum Gedenken an Dr. Theo Dahinden RDP FRPSL

(wm) Für seine Freunde war Dr. Dahinden nur „Teddy“ – und Freunde hatte er wahrlich viele. Geboren am 6. Januar 1926 in Zürich engagierte sich der lebensfrohe Chiropraktiker bereits sehr früh in der Philatelie seines Heimatlandes. Er war Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Sammlervereins in Egg und Mitglied weiterer Vereine im In- und Ausland, wobei seine eigenen Sammelinteressen bevorzugt der Aerophilatelie galten. Angesichts seiner Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten wurden schnell auch Verbände auf ihn aufmerksam. Dem Schweizer Philatelistenverband stand er von 1976–1987 als Präsident vor (danach als Ehrenpräsident), dem FISA-Vorstand gehörte er von 1976–1980 an, in der FIP war er von 1981 an Direktor und von 1990–1994 Vizepräsident, danach Ehrenmitglied. Bereits mit 50 Jahren wurde er von seinem Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine mit der goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet, 1981 mit der Goldmedaille der FISA, 1994 mit der FIP-Verdienstmedaille und 1998 zeichnete er die Roll of Distinguished Philatelists.
In den Ehrbezeugungen drückte sich die Dankbarkeit für seine besondere Organisationsbereitschaft und Leistungen aus. Bis 1998 war Dahinden als FIP-Juror bei 41 internationalen Ausstellungen dabei gewesen. Er war zudem Präsident der Organisations-Komitees großer Ausstellungen, wie z.B. der Luraba 1981, NABA 1984, Swiss Stamp Open Winterthur 1996/99, außerdem Koordinator bei neun Welt-Ausstellungen der FIP. Er hatte zudem großen Anteil an der Entwicklung der Zusammenarbeit FISA und FIP (Kommission für Luftfahrt-Philatelie.
Dahinden war auch ein begeisterter und erfolgreicher Aussteller. Mit seinem Exponat „Raumfahrt“ erreichte er bei der LURABA in Luzern 1981 Gold, mit einem thematischen Exponat „Der Hund als Freund und Helfer des Menschen“ bei einer Ausstellung in Israel 1998 Großgold und durfte es 1999 in China im Ehrenhof ausstellen.
Am 12. September 2015 verstarb Dr. Theodor Dahinden-Warzel – so sein vollständiger Name – nach langer schwerer Krankheit. Die, die ihn näher kannten, werden sich an seinen Frohsinn, seinen Humor, seine Temperament und seine Geselligkeit erinnern. Unvergessliche Abende in gemeinsamer Runde, die er stets gut zu unterhalten wusste, werden im Gedächtnis seiner Freunde bleiben.

23.9.2015 wm

Erfolgreiche Messen in Dortmund und Stuttgart 2015

(tb/wm) Am Sonntag, 13. September, sowie am Wochenende 19./20. September 2015 fanden die Münzbörse in Dortmund (13. September) bzw. die Münzenmesse Stuttgart (19./20. September) statt. Beide Veranstaltungen verliefen für die Mehrzahl der Aussteller erfreulich. Zahlreiche Besucher stießen auf ein breit gefächertes Angebot.
Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. bot auf beiden Messen den Besuchern eine attraktive Umtauschaktion an. Er tauschte fünfmal 2 Euro-Münzen (25 Jahre Deutsche Einheit) aller fünf Prägestätten in bankfrischer Erhaltung gegen 10 Euro aus dem Portemonnaie der Sammler. Dazu bekam jeder, der das Angebot nutzen wollte, das dazu passende Sammelalbum der Firma Leuchtturm geschenkt. Insgesamt rund 1.000 Sammler nahmen auf beiden Messen zusammen dieses Angebot an. Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels dankt der Firma Leuchtturm für die großzügige Spende, die die Alben dem Berufsverband kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ebenso dankt er für die Spenden des Gietl-Verlages und von Herrn Erzinger, die dem Verband die Broschüre „Faszination Münzensammeln“ sowie verschiedene Bücher zum Thema Sammeln (Gietl-Verlag) bzw. die Zeitschrift „Deutsches Münzenmagazin“ (Erzinger) zur kostenlosen Verteilung an die Besucher zur Verfügung gestellt haben. Das Interesse der Standbesucher war sehr groß und die Hefte fanden reißenden Absatz. Ein weiteres Dankeschön richtete der Verband an seine Mitgliedsfirma Alben und mehr GmbH für großzügige Spenden zugunsten der Messebesucher.

15.9.2015 wm

Referentenentwurf zum Kulturgutschutzabkommen nun veröffentlicht

(wm) Zwar dauerte es nahezu zwei Monate länger als geplant, aber seit dem 14. September 2015 liegt der angekündigte Referentenentwurf des Kulturstaatsministeriums öffentlich zur Einsicht bereit. 148 Seiten Umfang, in denen jeweils die Änderungen zu dem bereits seit 1954 bestehenden Gesetz farblich hervorgehoben sind.
Aus gut informierten Kreisen verlautete, dass die erhebliche Verzögerung in erster Linie eine Folge der massiven Proteste sich betroffen fühlender Kreise war, deren Kritik sich landesweit in Medien aller Art niedergeschlagen hatte. Offenbar bestand doch Korrekturbedarf, so dass auch seitens des verantwortlichen Ministeriums von Staatsministerin Monika Grütters weit mehr an Aufwand und Zeit zu investieren war, um berechtigten Forderungen nachzukommen. Ob damit alle Vorstellungen erfüllt sind und der nunmehr vorgelegte Text für alle Interessensvertreter akzeptabel ist, ist eine ganz andere Frage, auf die Kenner und Experten sicherlich in der kommenden Zeit ihre individuelle Antwort geben werden.
Der Entwurf, der nun die parlamentarischen Beratungen in den Gremien durchläuft, ist eine Gesetzesvorlage, die unter http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/BKM/2015/2015-09-15-kgsg-entwurf-online.html;jsessionid=C376D616DBF5E9821826E22591FE8FDA.s1t1?nn=811092 herunterzuladen ist. Wenn man z. B. bei Google einfach die Suchworte „Kulturgutschutz Referentenentwurf“ eingibt, wird die Seite der Bundesregierung als erste angezeigt.

15.9.2015 wm

32. Gärtner-Auktion vom 19.–24. und 27. Oktober 2015

(Bietigheim-B./kw) Christoph Gärtner freut sich auf seine 32. Auktion, bei der vom 19.–24. Oktober Briefmarken, postgeschichtliche Belege, Ansichtskarten und Sammlungen sowie am 27. Oktober Münzen und Banknoten versteigert werden. Es wird seine bislang umfangreichste Auktion, mit rund 40 000 Losen.
Seiner Philosophie folgend bietet Christoph Gärtner eine möglichst breite Palette an Einzellosen und Sammlungen aller Art an, wobei sein Hauptaugenmerk auf der Philatelie und der Bewahrung des philatelistischen Wissens liegt. Es ist wirklich schade, wieviel Wissen der Sammler, soweit sie es nicht veröffentlicht haben, verloren geht. Deshalb gilt es so viel Fachwissen wie möglich zu bewahren, und sei es in ausführlichen Losbeschreibungen.
Zu den bemerkenswertesten Stücken der kommenden Auktion gehört die Blaue Mauritius aus der Sammlung der Queen leider (noch?) nicht. C. Gärtner konnte diese Marke zwar in seinen Räumlichkeiten für zwei Tage präsentieren (im Vorfeld der Ausstellung in Gotha), als Einlieferung stand sie jedoch nicht zur Verfügung.
Aber es gibt dennoch eine große Anzahl herausragender Stücke in dieser Auktion. Man nehme nur die einzigartige, neu entdeckte 1 Kr, silbergrau von Baden (1862) in postfrischer Erhaltung – in dieser Form ein Unikat – oder einen ‚Sachsen Dreier‘ im gebrauchten 3er-Streifen, mehrere einzigartige Überseebriefe aus den altdeutschen Staaten, diverse ‚Berühmtheiten‘ wie ‚Vineta‘ oder ‚Jaluit‘-Provisorien, Germania-Marken der Deutschen Post in China mit doppeltem Aufdruck (inklusive 50 Pfg.). Besonders erwähnenswert sind auch ein traumhafter Brief mit einer schweizerischen Doppelgenf, eine frühe deutsch-chinesische Mischfrankatur auf Brief, um nur ein paar Beispiele aus der Reihe solch spezieller Einzelstücke aufzuführen. Hinzu kommen herrliche Sammlungen wie etwa die Kollektion „Ballons Montés“ mit fast 80 Belegen von fast allen Fahrten oder ein erster, großer Teil der  unvergleichlichen J. Kasper-Kollektion von Aerogrammen aus aller Welt. Auch historische Dokumente sind im Angebot, wie zum Beispiel der Ehevertrag zwischen dem französischen König Louis XVI. und Marie Antoinette.
Münzen, Medaillen und Banknoten – Einzelstücke und Sammlungen – werden auch dieses Mal extra versteigert. Am 27. Oktober, einem Dienstag, ist dafür der ganze Tag reserviert, so dass, auch im Vorfeld, genügend Zeit bleibt um die vielen Einzelstücke und hochinteressanten Kollektionen nochmals genau zu inspizieren.

14.9.2014 wm

153. Felzmann Auktion: Große Sammlungsauktion am Freitag, den 16. Oktober 2015

(Düsseldorf/rr) Zum Start in sein 40. Geschäftsjahr hat sich das Düsseldorfer Auktionshaus etwas Besonderes ausgedacht: Den Auftakt in den Auktionsherbst macht eine große Philatelie-Sammlungsauktion am Freitag, den 16. Oktober 2015. Ulrich Felzmann präsentiert seinen nationalen und internationalen Kunden ein breit aufgestelltes Angebot an hochwertigen Sammlungen, umfangreichen Briefposten und attraktiven Dublettenpartien. Dazu jede Menge unberührtes Nachlass-Material, welches die Mitarbeiter von Wohnungs- und Haushaltsauflösungen in etlichen LKW-Ladungen abholten.
Liebhaber der chinesischen Philatelie dürfen sich besonders auf eine sehr gepflegte Sammlung der Jahre 1949 bis 1981 freuen. Neben vielen weiteren Highlights ist der begehrte Schauspiel-Block „MeiLan-Fang“ sowie die Satzausgabe dieses Blocks zusätzlich als ungezähnte Parallelvariante dabei.
Eine außergewöhnliche Motivsammlung „Schildkröten“ hat ein Sammler mit Liebe zum Detail zusammengestellt. In fünfzehn dicken Steckbüchern befinden sich Marken aus den britischen Kolonien, Pazifikstaaten, der Karibik sowie Afrika und Südamerika.
Der Bereich Europa besticht mit einem enormen, postfrischen Investitionsposten aus Österreich, in dem ausschließlich gute, gesuchte Schlüsselausgaben der Jahre 1945 bis 1957 enthalten sind.
Das gesamte Deutsche Reich präsentiert sich in einem unberührten Ausnahme-Objekt von 1872 bis 1945, das ab der Pfennig-Ausgabe sowohl postfrisch als auch gestempelt parallel angelegt wurde. Die hohe Quote an kompetent geprüften Werten und Ausgaben bestätigt die meist überdurchschnittliche Qualität dieser Kollektion.
Eine herrliche, mehrfach Gold prämierte Ausstellungssammlung „Krone und Adler 1889-1900“ zeigt neben den allgemeinen Besonderheiten mit Papierdicken, Farbunterschieden, Probe- und Versuchsdrucken und Plattenfehlern auch Fälschungen zum Schaden der Post. Die Höchster-Fälschung und die Dresdner-Fälschung sogar als ungebrauchtes Paar. Ferner Oberränder, Zwischenstege und eine enorme Stempelvielfalt. Zudem bessere Belege mit Auslandsfrankaturen, R-Briefen und Ganzsachen.
Den Bereich Deutschland nach 1945 deckt eine Wiedervereinigungs-Sammlung von 1945 bis 1990 ab. Die größtenteils sowohl postfrisch als auch gestempelt parallel angelegte Qualitäts-Sammlung der Kontrollratsausgaben, Neusaar, SBZ/DDR und Bi-Zone enthält praktisch alle Spitzen in einwandfreier Prachterhaltung. Hervorzuheben sind u.a. ein SAAR Blockpaar mit SST, die SBZ mit POTSCHTA, 80 X, 150-155 X, Block 1–6, DDR überkomplett inklusive Dienst xl, 29–33 VD 1–3, Bi-Zone Band-/Ziffernaufdrucke 52-68 I + II und Bauten weit und eng gezähnt.
Der Online-Katalog mit allen Sammlungslosen und Fotos der 153. Auktion ist auf www.felzmann.de abrufbar. Die Auktion für Einzellose (154. Auktion) findet vom 5.–6. November 2015 statt. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden unter: 02 11/55 0 4 40.

14.9.2015 wm

Internationale Briefmarkenbörse Sindelfingen bleibt bei bisherigem Termin

(wm) Bekanntlich findet diese beliebte Briefmarkenmesse in Sindelfingen stets am letzten Oktober-Wochenende statt. Früher jeweils von Freitags bis Sonntags, in den letzten Jahren von Donnerstag bis Samstag. In letzter Zeit gab es Überlegungen, wieder zu dem ursprünglichen Termin der Wochentage zurückzukehren. Die Messe nahm daraufhin eine Telefonbefragung unter allen Ausstellern der letzten Jahre vor und dabei zeigte sich ein eindeutiges Bild. Denn die Mehrheit will den Donnerstag–Samstagtermin der letzten Jahre sowie die Verkürzung der Öffnungszeit am letzten Messetag auf 16 Uhr. Die Messe Sindelfingen als wirtschaftlicher Träger der Veranstaltung – die selbst aus logistischen Gründen den Freitag als Starttag bevorzugt hätte – schloss sich diesem Votum an, so dass damit endgültig auch der Termin für die nächstjährige Veranstaltung vom 27.–29. Oktober 2016 auf Donnerstag und Freitag (10–18 Uhr) und Samstag (10–16 Uhr) festgeschrieben ist.

14.9.2015 wm

Kennen Sie den HERMES CLUB?

(wm) Ausstellungen müssen sich heute etwas einfallen lassen, um die hohen Kosten der Durchführung zu finanzieren. Zumal wenn eine solche in einem Land wie Griechenland stattfindet, dass sowieso schon durch bekannte Probleme der Finanzierungskraft und Geldwertstabilität gekennzeichnet ist. Mitte November findet in Athen die NOTOS 2015, eine FEPA-Ausstellung, statt. Zu diesem Event hat der veranstaltende Verband griechischer Philatelisten erneut den bereits 1984 erstmals erprobten „Hermes Club“ reaktiviert. Dieser „Club“ war seitdem für alle großen nationalen Ausstellungen in Griechenland ein Kreis der Förderer, dem man durch freiwillige Spenden helfen konnte, die Vorhaben finanziell zu sichern. Die Freunde Griechenlands und der griechischen Philatelie können somit beitragen, das Konzept auf sichere Füße zu stellen und die NOTOS 2015 zu unterstützen.
Förderbeiträge ab 100 Euro sind gerne gesehen und werden – dafür steht auch der Name des früheren Präsidenten des Verbandes, Anthony Virvilis RDP – ausschließlich zweckbestimmt eingesetzt. Natürlich können die Beträge auch höher, beliebig hoch sein. Spenden sind an die Hellenic Philotelic Society, Piraeus Bank, IBAN GR86 0172 0380 0050 3806 9521 466, BIC PIRBGRAA zu richten.

14.9.2015 wm

Persönlichkeits- und Urheberrecht: Stets mit einem Bein im Gefängnis?

(pc) Dieser Frage – ebenso wie Problemfragen des Zitierrechts – widmet sich am kommenden 19./20. September bei den diesjährigen „Soester Gesprächen“ in der Hansestadt Soest der bekannte Buchautor Wolfgang Maassen, seines Zeichens auch Chefredakteur vier philatelistischer Fachzeitschriften. Er belässt es dabei nicht bei seinen zwei dort vorgesehenen Vorträgen, sondern hat dazu gleich ein Buch mit im Gepäck: Nämlich, den neuen „Ratgeber für Briefmarkensammler“, dessen Band 10 dieser beliebten Buchreihe unter dem Titel „Persönlichkeits- und Urheberrecht. Ein Leitfaden für Autoren und Redakteure der Print und Digitalmedien“ erscheint.
Auf knapp 120 Seiten erwarten den Leser zahllose praxisnahe (Philatelie-)Beispiele, die die allgemeine, häufig gar zu knochentrockene Theorie der gesetzlichen Vorschriften eindrucksvoll erläutern, so dass die gesetzlichen Forderungen leicht in der täglichen Arbeit befolgt werden können. Mit 15 Euro ist das verdienstvolle Werk preisgünstig und dürfte keinen davon abhalten, künftigen teuren Abmahnungen zuvorzukommen. Weitere Information/Bezug: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 0 777, Fax 3 00 03, E-Mail: faktura@philshop.de, Internet: www.phil-shop.de

 

10.9.2015 wm

82. Westfälische Münz- & Sammlerbörse am 13. September 2015 – auch mit Angebot für Briefmarkensammler!

(mb) Passend zum diesjährigen Jubiläum „25 Jahre Deutsche Einheit“ haben sich die Veranstalter der inzwischen 82. Westfälischen Münz- & Sammlerbörse eine attraktive Tauschaktion für die Besucher der beliebten Münzenmesse ausgedacht. Gegen Vorlage der Eintrittskarte hat jeder Messegast die Möglichkeit, fünf der diesjährigen 2-Euro-Gedenkmünzen „Mauerfall“ in einem attraktiven Album gegen 10 Euro zu tauschen.
Selbstverständlich trägt jede der frisch geprägten 2-Euro-Gedenkmünzen jeweils einen Prägebuchstaben der fünf deutschen Prägestätten Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J). „Allein das Münzalbum hat normalerweise einen regulären Verkaufspreis von 9,50 €. Und wann hat man schon die Chance – außer im Handel – auf einmal an den ganzen Fünfer-Satz der 2-Euro-Gedenkmünzen zu kommen? Diese Gedenkmünzen „Mauerfall“ bieten wir in der Erhaltung bankfrisch an. Das sind also alles Münzen, die noch nicht im Umlauf waren“, erklärt Michael Becker, 1. Vorsitzender des Berufsverbands des Deutschen Münzenfachhandels, dem die Messegäste dieses ungewöhnliche Angebot zu verdanken haben. Der Verband garantiert, dass jeder Besucher am nächsten Sonntag bis Messeschluss sein persönliches 10-Euro-Schnäppchen einlösen kann.
„Mit dieser Vorteilsaktion tun wir den Sammlern Gutes und machen auf eine attraktive Veranstaltung aufmerksam, die zweimal jährlich hier in Dortmund stattfindet.” Michael Becker, selbst gebürtiger Dortmunder, liegt die Messe am Herzen: Er hat sich auch für die Werbung im Vorfeld einiges ausgedacht. So dürfte jedem, der in Dortmund dieser Tage aufmerksam mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs ist, die Banner an den Brücken der vielbefahrenen Bundesstraße 1 und Bundesstraße 54 aufgefallen sein.
Doch es lohnt es sich nicht nur wegen des attraktiven Tauschangebots am 13. September 2015 auf das Messegelände Westfalenhallen zu kommen, wenn Dortmund wieder zum Treffpunkt der Münzensammler wird: Rund rund 90 Händler stellen hier auf ca. 2000 Quadratmetern ihre Schätze aus – vom altrömischen Sesterz bis zur modernen 100-Euro-Goldgedenkmünze.
Christiane Kayser vom Messe-Organisationsteam sagt: „Neben den reinen Münzensammlern kommen inzwischen auch viele Anleger von Edelmetallen auf die Dortmunder Messe. Für viele ebenso interessant sind auf der buntgemischten Messe aber sicherlich auch Zubehörhändler, Auktionshäuser, Verlage sowie Händler, die sich auf Spezialgebiete wie Orden oder Banknoten spezialisiert haben.“ Und selbst die Philatelisten kommen hier auf ihre Kosten, denn es haben sich auch Briefmarkenhändler angekündigt.
Wer eine unverbindliche, allgemeine Beratung sucht, findet beim Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels für alle Fragen ein offenes Ohr. Der Berufsverband bietet sogar eine kostenlose und unabhängige Münzenschätzung an. Das kann für diejenigen Besucher eine wichtige Anlaufstelle sein, die keine Münzen oder Edelmetall erwerben, sondern verkaufen möchten. Denn natürlich gibt es auf der Messe auch viele Händler die Münzen und Barren ankaufen.
Die Westfälische Münz- & Sammlerbörse, die am 1. Juni 1975 Premiere feierte, gehört zu den traditionsreichsten Münzenmessen in Deutschland und ist die größte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Zweimal im Jahr, im Februar und im September, treffen sich hier zahlreiche Händler und Sammler aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Für die operative Durchführung zeichnet das erfahrene Team der World Money Fair verantwortlich, das bereits in Berlin, Basel und Stuttgart renommierte Messen ausrichtet.
Die 82. Westfälische Münz- & Sammlerbörse findet statt am Sonntag, 13. September 2015, von 9 bis 16 Uhr in der Westfalenhalle 2 am Rheinlanddamm
Preise: Tageskarte: Erwachsene: 8,50 Euro; Schüler ab 14 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte mit Ausweis: 5,– Euro; Kinder unter 14 Jahren: Eintritt frei.

10.9.2015 wm

BDPh-Ehrungen beim 114. Deutschen Philatelistentag 2015 in Gotha

(wm) In diesem Jahr vergab der BDPh gleich drei Verdienstnadeln in Gold, und zwar an drei langjährig bewährte Vorsitzende seiner Landesverbände, die den Führungsstab an Nachfolger weitergegeben hatten. Dr. Eckart Bergmann war Vorsitzender des LV Thüringen von 1990–2014, außerdem seit 1998 Vorsitzender des Verwaltungsrates, Günther Theile hatte den LV Mecklenburg-Vorpommern seit 1993 geführt und Frank H. Walter den LV Berlin seit 1999. Den mit der höchsten Verbandsehrung ausgezeichneten war es während ihrer Zeit jeweils gelungen, durch bedeutende Veranstaltungen die Philatelie in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und das Ansehen der Philatelie zu stärken.
Die Ehrenmedaille des BDPh – diese wird auch an Institutionen und namhafte Persönlichkeiten verliehen, die den BDPh fördern – ging in diesem Jahr an die Royal Philatelic Society in London, für die diese der ehemalige Präsident Chris King entgegen nahm. King war die enorme Annäherung der englischen zur deutschen Philatelie mit zu verdanken, die ihren Ausdruck nun bereits in zwei Bilateralen Ausstellungen (2014 in London, 2015 in Gotha) und einer Präsentation dieses ältesten 1869 in London gegründeten Vereins der Welt zur Messe in Sindelfingen fand.
Die Aloys-Bögershausen-Medaille 2015 wurde an den namhaften Aussteller, Juror und den „Vater“ der Deutschen und Europameisterschaften für Thematische Philatelie, Prof. Dr. Damian Läge, vergeben. Er hatte den BDPh mehrfach international in bedeutenden Gremien der thematischen Philatelie vertreten und wie kaum ein zweiter diesen Zweig der Philatelie weiterentwickelt.

10.9.2015 wm

Weitere Auszeichnungen beim 114. Deutschen Philatelistentag

(wm) Die Festtage der deutschen Philatelie werden von Verbänden des BDPh auch gerne genutzt, ihre Anerkennung Persönlichkeiten und Vereinen auszusprechen, die für die Philatelie Bedeutsames geleistet haben. Die Kurzübersicht weist in diesem Jahr aus:

Baurat-Luce-Medaille: Sabine Schwanke

DPhJ-Goldnadel: Torsten Berndt

Spalink-Medaille: Heinrich Mimberg

Schlemmer-Preis: für 2013: Rang-2-Ausstellung in Lichtenfels – für 2014: Rang-3-Ausstellung in Würzburg

Ehrenbrief der Stadt Gotha: Ursula und Eckehard Fromm

Der Hermann-Deninger-Literaturpreis der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte, der Sieger-Literaturpreis und die Richard-Renner-Medaille wurden in diesem Jahr nicht verliehen.

10.9.2015 wm

Planète Timbres in Paris nun endgültig „gestorben“!

(wm) Vor Monaten hatte die Nachricht – überbracht von dem Briefmarken- und Messehändler Marc Kniffka –, dass die beliebte Groß-Ausstellung Planète Timbres in Paris doch im nächsten Jahr stattfinden sollte, die Sammler erfreut. Nunmehr wurde durch Rainer von Scharen bekannt, dass diese Information eine „Ente“ war. Zwar findet vom 19.–23. Mai am Porte de Versailles in Paris eine Ausstellung statt. Dies ist aber „nur“ eine nationale Ausstellung, keine internationale (FEPA-)Ausstellung. Damit dürfte auch ein weiteres Event sich von der internationalen Philatelie verabschieden, das in früheren Jahren stets für große Beachtung gesorgt hatte.

8.9.2015 wm

Die „Schatzkammer“ in Gotha brach alle Rekorde!

(wm) Perfekt vorbereitet, bestens arrangiert und präsentiert, durch zahllose Berichte in allen Medien angekündigt wurde die „Schatzkammer“ zum 114. Deutschen Philatelistentag in Gotha (4.–6. September 2015) zum zentralen Mittelpunkt eines Geschehens, wie es die „Adelsstadt“ Gotha wohl seit langem nicht mehr gesehen hat. Mehr als 6 000 Besucher waren zu verzeichnen, die die „Royal Collection“ von Queen Elisabeth II. bewunderten, die von ihrem Kurator Michael Sefi unter Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards begleitet wurde. Jeweils nur ca. 30 Personen konnten für einige Minuten die einmalige Kostbarkeiten, an erster Stelle natürlich die einmalige ungebrauchte „Blaue Mauritius“, besichtigen. So bildeten sich von morgens bis abends lange Schlangen geduldig wartender Besucher, die allerdings am Wochenende leider keinen der 1 000 gedruckten „Führer“ durch die Ausstellung mehr mitbekamen, denn die Auflage war bereits am 4. September vergriffen.

8.9.2015 wm

Neuer Vorstand und ein geschätztes Ehrenmitglied des Consilium Philatelicum

(wm) Das Consilium Philatelicum des BDPh, ein besonderes Gremium, in das bis zu 24 Philatelisten durch den Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten berufen werden können, ist ein Aushängeschild des Verbandes. Besondere Verdienste in Forschung und Literatur, aber auch um die deutsche Philatelie generell, sind die Voraussetzung für eine Berufung in dieses Gremium, das durchaus namhaften Philatelistischen Akademien des Auslandes vergleichbar ist, selbst aber auch durch zahlreiche Veranstaltungen jedes Jahr in Erscheinung tritt. So auch zum 114. Deutschen Philatelistentag in Gotha, bei dem das Consilium erneut eine einmalige Sonderschau – direkt neben der „Royal Collection“ von Queen Elisabeth II. – präsentierte, die große Beachtung fand.
Bei der in Gotha stattfindenden Mitgliederversammlung waren Mitglieder aus dem In- und Ausland angereist und als Gast wurden neben einigen deutschen Gästen auch Hans Schwarz, Repräsentant des Schweizer Consilium Philatelicum Helveticae, herzlich begrüßt. Bei den in diesem Jahr anstehenden Vorstandswahlen wurde Wolfgang Maassen als Vorsitzender für weitere vier Jahre einstimmig bestätigt und als dessen Vertreter – nachdem Konsul a. D. Hermann Walter Sieger aus Altersgründen auf eigenen Wunsch nicht mehr angetreten war – Dieter Michelson einstimmig gewählt. Damit wird die bewährte Tradition, Berufs- und Sammlerphilatelie gemeinsam zu vereinen, sinnbildlich fortgeführt. Unter Beifall aller Anwesenden wurde Hermann Walter Sieger zum ersten Ehrenmitglied dieses seit 1986 bestehenden Gremiums gewählt, dem er selbst seit rund 20 Jahren – und seit 15 Jahren als stellv. Vorsitzender – angehört. Über Neuberufungen (derzeit hat das Consilium nur 19 Mitglieder) wird das Consilium Philatelicum in den kommenden Monaten beraten.

8.9.2015 wm

Philatelistische Bibliothek Hamburg: Wiedereröffnung am 29. September ab 14 Uhr

(wm) Seit dem 1. Juni 2015 ist die Bibliothek geschlossen, denn sie musste sich neue preisgünstigere Räume suchen. Diese wurden in der Basedowstraße 12 in 20537 Hamburg schließlich gefunden und seitdem wird gepackt, verstaut und in den letzten Wochen zum neuen Domizil angekarrt. 300 Kartons warten derzeit noch darauf ausgepackt zu werden, aber Sabine Schwanke, die Vorsitzende des Fördervereins, ist zuversichtlich, dass auch dieses Herkules-Vorhaben pünktlich klappt, bis Ende September auch Telefonanschluss und Internetverbindung funktionieren, so dass der Wiedereröffnung nichts mehr im Wege steht. Am 29. September 2015 um 14 Uhr wird im Rahmen einer kleinen Feier das neue Domizil für das Publikum wieder freigegeben und so manch einer wird froh sein, endlich wieder „seine“ Bibliothek nutzen zu können.

8.9.2015 wm

Literaturkatalog zur NOTOS 2015

(wm) In den vergangenen Monaten war die politische und finanzielle Situation Griechenlands in aller Munde. Das Organisationskomitee der im November in Athen stattfindenden FEPA-Ausstellung bestätigte vor wenigen Tagen, dass ungeachtet dessen alles seinen geplanten Verlauf nimmt und kein Grund zur Beunruhigung bestehe. Literaturaussteller wird es freuen, dass diese sehr umsichtig vorbereitete Ausstellung mittlerweile einen digitalen Katalog erstellt hat, in dem alle Literaturexponate, die während der Ausstellung zu sehen sein werden – und dies sind nicht wenige – einzeln mit allen notwendigen bibliografischen und Bezugsangaben aufgeführt sind. Das ist vorbildhaft und Wolfgang Maassen, der Präsident der AIJP, des Weltverbandes der Philatelieautoren und -journalisten, sprach hierfür dem Veranstalter seinen persönlichen Dank aus. Interessenten können diesen Katalog auf der Webseite http://hps.gr/notos2015/philatelic-literature-supplement/ einsehen und herunterladen.

 

8.9.2015 wm

Vorschlagsfrist für Nominierungen zur Crawford-Medaille läuft!

(London/wm) Jährlich prüft die Royal Philatelic Society London (RPSL), welche literarischen Werke für die nächstanstehende Vergabe der namhaften Crawford-Medaille in Betracht kommen können. Diese Silbermedaille wird für den wertvollsten eigenständig-schöpferischen Beitrag zur Philatelie in Buchform verliehen und dies nicht nur an Mitglieder, sondern auch an Autoren, die kein Mitglied in diesem ältesten Philatelistenverein der Welt sind.
Um eine breite Auswahl in Frage kommender Titel zu ermöglichen, sind Nominierungen von Titeln, die in den Jahren 2014 und 2015 erschienen sind, erwünscht. Jeder, der hierzu bedeutsame Werke, die als Kandidat für diesen Preis in Frage kommen, weiß, kann diese mit kurzen Hinweisen per E-Mail an secretary@rpsl.org.uk oder per Brief an The Royal Philatelic Society London, 41 Devonshire Place, LondonW1G 6JY bis zum 10. Februar 2016 melden.
Die RPSL hofft auf diesem Wege eine möglichst große Zahl von Nominierungen zu erhalten. Sofern ein vorgeschlagenes Buch nicht bereits in der Bibliothek der RPSL vorhanden ist, wird der Antragsteller gebeten, dies mit seiner Meldung einzusenden, wobei es die RPSL schätzt, wenn dieses dann der Bibliothek gestiftet wird.

2.9.15 wm

Vergnüglicher Lesestoff für Sammler: „Der Viererblock“

(Unterschleißheim) Der Schwaneberger Verlag, international bekannt als Herausgeber der MICHEL-Briefmarkenkataloge, präsentiert unter dem Titel „Der Viererblock“ ausgewählte Lokalspitzen von Walther Hohenester, die in den letzten Jahren in der Süddeutschen Zeitung erschienen sind.
Walther Hohenester ist freier Schriftsteller und hat sich besonders mit seinen regionalen Krimis einen Namen gemacht. Daneben verfasste er Kinder- und Familiengeschichten sowie ein Homöopathie-Fachbuch.
Die Anthologie vereint 61 seiner humorigen Glossen. Alles Begebenheiten aus dem bayrischen Alltag, und gewürzt mit einer kräftigen Brise Mundart. Die – in entwaffnend selbstironischem Ton erzählten – Geschichten mit Titeln, wie Cappuccino unterm Glockenspiel, Warum granteln die Münchner oder Wann kommt die Weißwurst „light“?, entlocken mit ihren Pointen nicht nur heimatverbundenen Lesern ein feines Schmunzeln.
Als Bonustitel ist außerdem die Kurzgeschichte Die wertvolle Briefmarke vom MICHEL-Verleger und Neffen des Autors, Hans W. Hohenester, enthalten. Dieser wird auch bei der Buchvorstellung am 22. September (ab 19:30 Uhr) in München in der Musikschule Planegg Krailling (Pasinger Str. 16, 82152 Planegg) für die musikalische Untermalung mit dem MICHEL-Quartett sorgen. Vorbestellungen des Titels sind per Mail (vertrieb@michel.de), telefonisch (089-32393-207) oder auf www.briefmarken.de möglich.
Bibliographische Informationen: Der Viererblock – Ausgewählte Lokalspitzen aus der Süddeutschen Zeitung, von Walther Hohenester und Hans W. Hohenester, 132 Seiten, Format: 125 x 200 mm, Paperback, ISBN: 978-3-95402-444-5, Ladenpreis: 14,80 €

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Walther Hohenester
Walther Hohenester wurde 1935 in München geboren und lebt heute in Planegg an der Würm. Er war fünfundzwanzig Jahre lang selbständiger Apotheker und ist seit 1991 als freier Schriftsteller tätig. Bis 2003 war er Mitarbeiter bei der Süddeutschen Zeitung. Im Schardt Verlag erschienen bisher neun Würmtal-Krimis: 2005 »Mord im Paradies« (4. Aufl. 2009), 2006 »Freinacht « (3. Aufl. 2010), 2007 »Kalter Regen«, 2008 »Tödliches Salz«, 2009 »Die Dollar-Connection «, 2010 »Tatort Kupferhaus«, 2011 »Würmtal-Tristesse«, 2012 »Trick siebzehn« und 2013 »Kräsch«. Home: www.hohenester-krimis.de

1.9.2015 wm

Spektakuläre philatelistische Neuentdeckung

(Aachen, ho) Seit mehr als 100 Jahren sind Philatelisten auf der Jagd nach einem Exemplar der Germania 2 Mark mit Wasserzeichen Kreuzblüten. Gibt es dieses Wasserzeichen bei dem Wert zu 1 1/4 Mark relativ häufig, so wurden von der 2 Mark bisher erst drei gestempelte Exemplare gefunden. Der Katalogwert von 50 000 Mi€ dokumentiert dabei eindrucksvoll, wie begehrt diese unter der Michel-Nummer 152 Y notierte Briefmarke ist. Postfrisch ist diese im Jahr 1920 verausgabte Marke bis heute überhaupt noch nicht entdeckt worden...bis heute!
Einen wahren Glücksgriff machte nun ein Germania-Spezialsammler aus NordrheinWestfalen, als er beim Durchstöbern seiner Sammlung auf genau diesen Wert stieß, der viele Jahre unerkannt in seiner Sammlung schlummerte. Mittlerweile wurde dieses Stück als echt und authentisch bestätigt sowie seine Einzigartigkeit attestiert.
Dem Auktionshaus AIX-PHILA in Aachen wird nun die Ehre zuteil, diese Rarität, welche das Titelblatt schmücken wird, anlässlich seiner 57. Auktion im Herbst versteigern zu dürfen, dabei liegt der Startpreis bei zurückhaltenden € 20.000.

 

1.9.2015 wm

MICHEL-Sammler-Seminar mit Tutorial

(Unterschleißheim) Die Philatelistische Akademie e.V. plant dritte Fortbildung für Briefmarkensammler mit Unterstützung des Schwaneberger Verlags.
Weiterbildungsangebote zu philatelistischen Themen werden immer beliebter. Die Philatelistische Akademie gilt seit 1978 als kompetenter Schulungspartner für Fachwissen über Postwertzeichen und postalische Belege sowie über das Sammeln im Allgemeinen. Der Lehrstoff der Grund- und Aufbaukurse wird per Fernunterricht vermittelt, in einem Abschlussseminar überprüft und bei Erfolg zertifiziert.
Vom 13.-15. November 2015 bietet die Akademie mit Unterstützung des Schwaneberger Verlags ein Sammler-Seminar mit anschließendem Tutorial an (einzeln oder im Paket buchbar). Seminarort ist – wie bereits bei den Seminaren 2012 und 2013 – das gemütliche Hotel Huberwirt in Eching nahe München.
Auf dem Programm stehen neben den Prüfungen der Philatelistischen Akademie einige spannende Fachvorträge externer Experten und der MICHEL-Redaktion. Es werden z.B. 10 raffinierte Fälschungen mit Aha-Effekt präsentiert, der Aufbau einer Spezialsammlung oder der Einsatz von philatelistischen Hilfsmitteln wie Fachliteratur und Software erläutert. Außerdem können die Firmenräume des Schwaneberger Verlags besichtigt werden, es gibt eine Buchvorstellung, Diskussionsrunden mit der gesamten MICHEL-Redaktion sowie gemeinschaftliche Mahlzeiten.
EXTRAS: Alle Seminar-Teilnehmer haben die Möglichkeit, vorab einen Beleg zur kostenlosen Prüfung durch den BPP (Kurzbefund) einzureichen. Als Gastgeschenk erhält jeder einen MICHEL-Deutschland-Katalog 2015/2016 am Ende des Seminars.
Ein detailliertes Veranstaltungsprogramm mit Anmeldeformular und Preisinformationen kann als PDF heruntergeladen oder per Post angefordert werden. Der Frühbucherrabatt (10% pro Anmeldung) gilt nur noch bis zum 30. September 2015.
Anmeldung und weitere Informationen: Philatelistische Akademie e.V., Geschäftsstelle, Herr Dr. Walter Koch, Sudetenstraße 2, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel.: +49 (0)81 41 51 24 51, E-Mail: geschaeftsfuehrer@philatelistische-akademie.de, Homepage: www.briefmarken-akademie.de

25.8.2015 wm

CPh-Präsentation am 21. August: Viel Beifall für Wilhelm van Loo – und eine Kiste Champagner aus Capri

(mt) „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt …“ sagte sich Roland Meiners, Inhaber des Auktionshauses Dr. Derichs, beorderte eine Kiste Champagner zum Haus der Philatelie und Postgeschichte in Bonn, hob das Glas in Capri und mit ihm stießen mehr als 20 Teilnehmer beim „Philatelistischen Spätschoppen“ des Consilium Philatelicum auf das Wohl des Referenten Wilhelm van Loo an und dankten ihm für die unendliche Mühe, die dieser sich mit seiner Präsentation gemacht hatte. 50 Jahre deutsche Philatelie ließ van Loo mit hunderten Fotos am Auge der Betrachter vorbeiziehen, erinnerte dabei an namhafte Philatelisten und Verbandspolitiker und würzte so manches Bild mit persönlichen Kommentaren. Großereignisse wie die ersten Briefmarkenmessen, unvergessene FIP-Ausstellungen in Deutschland, bedeutende Gremien und Institutionen, aber auch die wichtigen philateliefördernden Verbände und deren Repräsentanten wurden ins Bild gesetzt.
Über 100 000 Fotos und mehr als 40 Filme verdankt die Philatelie dem Aachener Bildjournalisten van Loo, der Handel wie Sammlerschaft, Prüfer ebenso wie Auktionatoren früher auf Zelluloid, heute digital festhielt. Davon profitieren nicht nur die Presse und andere Medien, ebenso auch Museen und andere Autoren. In zehn Rahmen dokumentierte van Loo ausgewählte Titelbilder von Zeitschriften und CD-Cover der Filme, die seine Fotos und Reportagen abwechslungsreich dokumentierten, zusätzlich eine 5-Rahmen-Dokumentation zum Thema „Echt oder falsch?“, die sein jahrzehntelanges Wirken als Prüfer, Experte und Fälschungsbekämpfer widerspiegelte.
Die illustren Gäste – darunter die Auktionatoren Ulrich Felzmann (Felzmann-Auktionen) und Dieter Michelson (Auktionshaus Heinrich Köhler), von der Presse Jan Billion (Deutsche Briefmarken-Revue) sowie zahlreiche Freunde und Mitstreiter in früheren Jahren – wussten diesen Ausflug in die Philateliegeschichte, die auch eine Geschichte des Bundes Deutscher Philatelisten ist, zu schätzen. Großer Beifall für einen Großen der Philatelie, der Großes geleistet hat.


25.8.2015 wm

Neue MICHEL-Kataloge im September und Oktober 2015

(MICHEL-PR) MICHEL-Westeuropa-Katalog 2015/2016 (EK 6). 100. Jubiläumsausgabe mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Neubearbeitung von Eupen und Malmedy sowie belgische Militärpost im Rheinland • Bei Britische Post in Marokko neue Nummern bei den Marken in spanischer Währung • Abgebildete Heftchenblätter bei Irland jetzt in Farbe • Nicht ausgegebene Marke MiNr. I neu aufgenommen • Deutliche Preisbewegungen im gesamten Katalog • Umfang etwa 14 500 Abbildungen und über 76 000 Preisnotierungen • Inhalt: Belgien, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Niederlande. In Farbe. ISBN 978-3-95402-116-1, Ladenpreis 66 Euro, Erstverkaufstag: 4. September 2015
MICHEL-Schweiz-Spezial-Katalog 2015/16 + MICHEL-LBK Liechtenstein-Spezial-Katalog 2015/2016 (Set): 34. Auflage – in Farbe. Feste Katalogeinbände mit Lesebändchen. Liechtenstein-Spezial 2015/2016 • Mit MICHEL- und Zumstein-Nummern • Bewertungen in Euro und CHF • Deutliche Preiserhöhungen bei beiden Bänden • Liechtenstein-Katalogisierungen bis Ende 2015 • Preisänderungen in vielen Teilgebieten • Zwei Bände mit je etwa 470 und 500 Seiten • Etwa 14 300 Abbildungen und ca. 73 000 Preisnotierungen. Erstverkaufstag: 4. September 2015    Ladenpreis 72 Euro, ISBN 978-3-95402-129-1

MICHEL-Übersee-Katalog Karibische Inseln 2015/2016, Band 1 A–J (ÜK 2/1), 39. Auflage - neu in Farbe. NEU: Erstmals mit hochauflösenden Farbabbildungen • Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Neues Katalogformat • Erste Neuauflage seit 2008 (Band 2 K–Z erscheint im Oktober 2015) • Viele Katalogisierungen noch übersichtlicher und sammlerfreundlicher gestaltet • Fundgrube für Motiv- und Klassiksammler • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Mit Blockaufstellungen zum schnellen Auffinden der Blockausgaben • Ausführliches aktualisiertes Stichwortverzeichnis aller Übersee-Gebiete im Anhang •, Preisbewegungen im gesamten Katalog • Rund 13 000 überwiegend farbige Abbildungen und über 86 000 Preisnotierungen. Inhalt: Anguilla, Antigua/Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Bermuda-Inseln, Britische Jungferninseln (früher Jungferninseln), Cayman Islands (früher Kaiman-Inseln), Curaçao (ab 2010), Dänisch-Westindien, Dominica, Dominikanische Republik, Grenada/Grenadinen, Guadeloupe, Haiti, Jamaica. Erstverkaufstag: 4. September 2015, ISBN 978-3-95402-125-3, Ladenpreis 84 Euro.

MICHEL-Osteuropa-Katalog 2015/2016 (EK 7) 100. Jubiläumsausgabe mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Fundgrube für Klassik-und Motivsammler • Preisbewegungen in vielen Gebieten • Umfang ca.1132 Seiten • Etwa 14 400 farbige Abbildungen und rund 57 000 Preisnotierungen • Inklusive „Schatzkästchen“ mit internationalen Auktionsergebnissen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen. Inhalt: Karpaten-Ukraine, Republik Moldau, Polen, Russland, Sowjetunion, Ukraine, Weißrussland, Westukraine –  in Farbe, ISBN 978-3-95402-117-8, Erstverkaufstag: 9. Oktober 2015, Ladenpreis 66 Euro

MICHEL-Handbuch Briefmarken bestimmen,1. Auflage, in Farbe. Erstmals aufgelegt • Wertvolle und ausführliche Tipps zur richtigen Bestimmung von Briefmarken • Unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden Sammler, ob Einsteiger oder Profi • Beantwortet Fragen wie: „Woher stammt meine Marke?“ Denn: Auf den meisten Marken steht zwar das Herkunftsland, aber oft nur in fremder Schrift und/oder Sprache • Ratgeber aus über 30 Jahren Erfahrung des MICHEL-Chefredakteurs • Umfang 144 Seiten. ISBN 978-3-95402-140-6 Erstverkaufstag: 9. Oktober 2015, Ladenpreis 29,80 Euro.

MICHEL-Übersee-Katalog Karibische Inseln 2015/2016, Band 2 K–Z (ÜK 2/2). 39. Auflage. NEU: Erstmals mit hochauflösenden Farbabbildungen • Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Neues Katalogformat • Erste Neuauflage seit 2008 • Viele Katalogisierungen noch übersichtlicher– neu in Farbe sammlerfreundlicher gestaltet • Fundgrube für Motiv- und Klassiksammler • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Mit Blockaufstellungen zum schnellen Auffinden der Blockausgaben • Ausführliches aktualisiertes Stichwortverzeichnis aller Übersee-Gebiete im Anhang • Preisbewegungen im gesamten Katalog • Neuheiten-Katalogisierung bis MICHEL-Rundschau 9/2015 • Rund 11 000 Abbildungen und über 74 000 Preisnotierungen. Inhalt: Karibische Niederlande, Kuba, Leeward-Inseln, Martinique, Montserrat, Nevis, Niederländische Antillen, Puerto Rico, St. Christopher/St. Kitts, St. Kitts-Nevis, St. Maarten, St. Lucia, St. Vincent/Grenadinen, Spanisch-Westindien, Tobago, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicos-Inseln. Erstverkaufstag: 9. Oktober 2015, ISBN 978-3-95402-123-9, Ladenpreis 84 Euro.

16.8.2015 wm

EXPHIMO 2016 – Bad Mondorf, Luxemburg

(tr-Exphimo-PR) Der traditionelle Briefmarkensalon EXPHIMO findet im Centre Sportif ,Roll Delles‘, avenue des Villes Jumelées in L-5612 Bad Mondort statt und zwar vom Samstag, den 14. Mai bis einschließlich Montag, den 16. Mai 2016 (Pfingsten). Es ist dies eine nationale Ausstellung mit internationaler Beteiligung.
Die EXPHIMO steht bekanntlich alljährlich unter einem bestimmten Thema. So ist für 2016 (58. Auflage) das Thema „Kunst & Kultur“ vorgesehen. Daher wird der Salon wieder in enger Zusammenarbeit mit den internationalen Motivgruppen veranstaltet und ist vor allem Sammlungen dieser Thematik in und außer Wettbewerb vorbehalten.
Während der drei Ausstellungstage werden mehrere internationale Händler mit vorwiegend thematischem Material anwesend sein, wobei sich interessierte Händler noch beim Vorstand unter www.philcolux.lu melden können, um nähere Informationen zwecks Teilnahme erhalten zu können.
Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2015. Ausstellungsreglement und Anmeldevordruck sind erhältlich bei Roger Thill, 8a rue du Baerendall, L-8212 Mamer oder über die Homepage www.philcolux.Iu.

16.8.2015 wm

Ein Bugatti für 600 000 Euro – oder Bayern Nr. 1–13 in kpl. Bögen für 1,85 Millionen gefällig?

(wm) Beim Auktionshaus Christoph Gärtner kommen nicht nur Briefmarkensammler auf ihre Kosten, sondern auch jene, die „Valuable Collectables“, als Wertvolles aller Art in jeder Preisklasse sammeln. Vorausgesetzt, man hat das nötige Portemonnaie. Dann kann man z.B. 605 Frühwerke aus der Schaffensperiode von Gerhard Richter der Jahre 1949–1961 erwerben, wobei der Preis vornehm „auf Anfrage“ ausgedrückt wird. Konkreter wird man bei einem Bugatti 35 A, einem 8-Zylinder-Grand-Prix-Wagen von 1927, der mit 2,1 Mio. Euro zu Buche schlägt, wobei ein Bugatti Brescia Typ 23 mit 600 000 Euro Ansatz ja schon vergleichsweise preiswert ist. Etwas teurer mit 850 000 Euro ist Anton van Dycks „Beweinung Christi“ und noch teurer Louis Valtats Ölgemälde „Familie Bompart auf den roten Felsen bei Agay“ (1,2 Mio. Euro). Wer aber die Kunst im Kleinformat bevorzugt, hat auch Chancen: Eben mit kompletten Bayern-Briefmarkenbögen der ersten 13 Katalognummern für 1,85 Mio. Euro oder die Richard-Strauss-Oldenburg-Sammlung für 1,75 Mio und last but not least eine Sammlung amtlicher Ganzsachen Deutschlands von 1852 bis heute, die für 500 000 Euro zu haben ist. 540 verschiedene Postkarten der „Wiener Werkstätte“ sind für 450 000 Euro zu haben, 122 Edelstein-Elefanten für 55 000 Euro, 1 100 Drachmen aus der Zeit Alexander des Großen für „nur“ 50 000 Euro. Eine Broschüre mit insgesamt 83 Kostbarkeiten kann man beim Auktionshaus anfordern, das damit seine Angebotspalette durch den Verkauf privater Sammlungen (private treaty) erweitert.

16.8.2015 wm

125. Auktion des Württembergischen Auktionshaus am 11./12. September 2015

(wm) Joachim Erhardt hat es mit der Zahl „5“. Nicht deshalb, weil er 1955 geboren wurde, seit 1975 Berufsphilatelist ist, bis 1985 dreizehn Spezialauktionen mit Peter Feuser in Stuttgart durchführte, bevor er dann in Eigenregie weiter arbeitete. 1995 fusionierte er seine beiden Firmen, was bei seiner 55. Auktion des WAP (Württembergischen Auktionshaus) sichtbar wurde. Und vom 11.–12. September 2015 findet nun seine 125. Auktion statt.
Das Resultat seiner vierzigjährigen Karriere als Kenner und Experte – nicht nur auf dem gebiet der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien – können Interessenten mit vier Katalogen besichtigen, die zu dieser 125. Auktion erscheinen. Weitere Teile der legendären Dr. Helmut-Schmidt-Sammlungen werden offeriert, aber auch andere Kollektionen, die insgesamt in drei Sonderkatalogen beschrieben sind. „Tradition verpflichtet“, ist man angesichts dieser geballten Kompetenz geneigt, zu sagen. Sicherlich hätte sich Erhardts Urgroßvater – dieser besaß schon Ende des 19. Jahrhunderts eine Generalsammlung weltweiter Briefmarken in 20 Bänden – gefreut, den Karriereerfolg seines Urenkels mitzuerleben.
Kontakt: Württembergisches Auktionshaus GmbH, Relenbergstr. 78, 70174 Stuttgart, Tel. 07 11/22 85 05, Fax 07 11/2 28 50 80, info@briefmarkenauktion.de

16.8.2015 wm

40 Jahre Götz-Auktionen

(wm) Wer Anfang September auf 365 Versteigerungen zurückblicken kann, kann getrost sagen, dass er etwas richtig gemacht hat, was Einlieferer wie Käufer seit Jahrzehnten zu schätzen wissen. Dies ist bei dem Oberkircher Auktionator Jürgen Götz (geb. 1947) der Fall, dessen Auktionen in Deutschland zu den größten und erfolgreichsten zählen. Bereits 1997 verbuchte er einen Umsatz von 26 Millionen DM, vier Jahre vorher hatte er bereits seine 175. Auktion durchgeführt. Spezialisiert auf Sammlungen und Großlots war eine Erweiterung des Hauses angesagt, so dass er im Herbst 1994 einen modernen eigenen Neubau mit ca. 1 000 qm Nutzfläche bezog. Sohn Olaf ist seit Beginn der 1990er-Jahre mit im Geschäft und so können beide zur 365. Versteigerung einmal mehr über 6 000 Einzellose und ca. 2 500 Sammlungen anbieten. Kontakt: Jürgen Götz e.K., Steinhof 12, 77704 Oberkirch, Tel. 0 78 02/9 34 40, E-Mail: info@goetz-auktion.de, www.goetz-auktion.de.

17.8.2015 wm

Königlicher Besuch im Auktionshaus Gärtner
Die Blaue Mauritius – Öffentliche Präsentation der Raritäten der Royal Philatelic Collection am 1. September 2015 von 17.00–18.00 und am 2. September 2015 von 10.00–11.00 Uhr im Auktionshaus Gärtner in Bietigheim-Bissingen

(cw/cg-PR) Bevor Michael Sefi, der Kurator der Royal Philatelic Collection mit seinen Preziosen zum Philatelistentag nach Gotha reist, um diese in der dortigen Schatzkammer vom 3.–6.9.15 zu präsentieren, macht er einen Zwischenstopp in Bietigheim-Bissingen.
Er besucht den Firmensitz des Auktionshauses Christoph Gärtner und nimmt an einem Empfang im Rathaus der Stadt Bietigheim-Bissingen teil, bei dem er sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen wird. Christoph Gärtner, Sponsor der Präsentation der königlichen Schätze in Gotha, freut sich, dass ihm und der Stadt Bietigheim-Bissingen die besondere Ehre dieses Besuches zuteil wird. Und ganz besonders freut es ihn, dass Michael Sefi einige Raritäten in einer Preview am 1.9.15 von 17.00–18.00 Uhr und am 2.9.15 von 10.00 bis 11.00 Uhr im Auktionshaus Gärtner persönlich zeigt. Absolutes Highlight ist die Blaue Mauritius, eine ungebrauchte Two Pence Mauritius, die nur äußerst selten in der Öffentlichkeit gezeigt wird. Es handelt sich also um ein absolutes Privileg, dass dieses Spitzenstück der königlichen Sammlung in Bietigheim-Bissingen zu sehen sein wird.
Wer nicht nach Gotha reisen kann, sollte sich die einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen, die Blaue Mauritius und ihre exquisiten philatelistischen Begleiter in Bietigheim-Bissingen selbst in Augenschein nehmen zu können.

17.8.2015

Schweizer Stiftung meldet Zuwachs!

(wm) René Bracher, Geschäftsführer der Schweizer Stiftung zur Förderung der Philatelie, gab vor wenigen Tagen den Geschäftsbericht für das Jahr 2014 bekannt. Der Stiftung gehören drei Vertreter der Schweizer Post und drei weitere des Verbandes Schweizerischer Philatelisten-Vereine an, die gemeinsam über die Vergabe der Mittel gemäß den Statuten der Stiftung entscheiden. Traditionell kamen diese Ausstellungen, Verbands- nd Jugendaktivitäten, aber auch einem Literaturwettbewerb zugute, wobei dieses Mal auch eine nennenswerte Summe zur Sicherung früherer originaler Briefmarkenentwürfe eingesetzt wurde. Dafür wurde bei PR und Werbung eingespart. Dank geschickter Anlagepolitik konnte das Stiftungsvermögen mit einem Plus von rund 122 000 CHF abschließen, während im Vorjahr noch ein Minus von ca. 55 000 CHF zu verbuchen war.
Eine Änderung lässt aufhorchen: Während es bisher nur für große Nationale Ausstellungen einen Sonderblock mit Zuschlag zugunsten der Stiftung gab, diese aber aufgrund der hohen Nominalpreise immer weniger gefragt sind, hat sich die Post entschlossen, stattdessen eine jährliche Zuschlagsausgabe mit einem kleineren Zuschlag zum „Tag der Briefmarke“ herauszugeben, und so zu versuchen, ein breiteres Käufersegment anzusprechen und Zusatzeinnahmen für die Stiftung zu generieren.

17.8.2015 wm

145. Reinhard-Fischer-Auktion ist online!

(rf-PR, Bonn) Für sämtliche Einzellose (13 368) stehen Bilder in drei Größen und in sehr hoher Qualität im Netz, weiterhin hat das Auktionshaus auch sämtliche (2100) Atteste und Befunde abgebildet. Online kann man die leistungsstarke Suchmaschine und das komfortable Online-Bietsystem nutzen. Zum Aufruf kommen insgesamt über 15 000 Lose. Der besondere Service: Über 470 interessante Sammellose (!) sind komplett abgebildet! Nachfolgend ein kurzer Überblick:
Altdeutschland: Interessantes Angebot mit der Auflösung schöner Sammlungen u. a. der Gebiete Preußen, Thurn & Taxis sowie Norddeutscher Postbezirk mit vielen Belegen. Weiterhin der zweite Teil „Sachsen Nummernstempel“ mit über 100 Losen. Deutsches Reich: Umfangreiches Angebot mit Farben, Abarten, Plattenfehlern, gesuchten Standard-Ausgaben, weiterhin umfangreich Markenheftchen und Zusammendrucke sowie eine interessante Auswahl Zeppelinbelege. Deutsche Kolonien / Auslandspostämter: Wertvolles Angebot mit etlichen postfrischen Ausgaben, weiterhin Stempellose, Briefverwendungen, Abarten, ebenso zahlreiche Vorläuferausgaben, einige Probedrucke sowie Ausgaben der britischen und französischen Besetzung deutscher Kolonien. Besetzung I. Weltkrieg/ Abstimmungsgebiete/Danzig/Memel/Saar:  interessantes und abwechslungsreiches Angebot, dabei u. a. Auflösung der Sammlung Oberschlesien von Prof. Urban mit vielen großen und kleinen Raritäten wie u. a. 10 F *, 10F auf portogerechtem Brief als Mischfrankatur, ungezähnte Stücke, Zwischenstegpaare, Abarten und Besonderheiten, Doppeldrucke etc. II. Weltkrieg/Feldpost: Hochkarätiges Angebot mit vielen gesuchten Standard-Ausgaben, als Höhepunkt das umfangreiche Angebot an Seltenheiten „Alexanderstadt“ mit u. a. Mi.-Nr. 2III **, 11K/11 im ** waager. Kehrdruckpaar, 12YK **, 12XK ** sowie 16K **, von der nur 2 Exemplare bekannt sind. Das andere Exemplar befindet sich in festen Händen so das man hier eine eventuell einmalige Gelegenheit hat dieses Stück zu erwerben. Deutsche Lokalausgaben: Umfangreiches Angebot mit ca. 500 Losen, dabei viele gesuchte Standard-Ausgaben, Belege, Typen, Plattenfehler und Abarten.
Westzonen/Bund/Berlin: Mit gesuchten Standard-Ausgaben, Plattenfehlern, Abarten, Markenheftchen und zahlreichen Sammlungen, dabei u. a. Spezialsammlungen Markenheftchen „Burgen und Schlösser“. SBZ/DDR: Interessantes Angebot mit vielen Farben, Abarten, Plattenfehlern und Besonderheiten. Europa: Umfangreiches und reichhaltiges Angebot, vor allem die Gebiete Österreich, Schweiz mit klassischen Ausgaben. Übersee: USA mit zahlreichen klassischen gesuchten Ausgaben.
Ein vielfältiges Sammlungsangebot mit über 1600  Positionen, dabei vom Belege-Posten im Umschlag bis zum Nachlass in mehreren Kartons für praktisch jede Preisklasse etwas enthalten. Dabei u. a. die Auflösung der Sammlung von Klaus Zwanziger mit ca. 150 000 Euro Ausruf. Numismatik: Ausgewähltes Angebot mit ca. 600 Losen, dabei Anlagegold, Sammlermünzen von Antike – Moderne sowie Medaillen.
Insgesamt über 470 Sammlungen können Sie komplett im Internet „besichtigen“ – Fotos sämtlicher Albumseiten geben einen sehr guten Eindruck der Sammlungen. Interessenten finden sämtliche Auktionslose unter http://www.reinhardfischerauktionen.de

12.8.2015 wm

BonnPhilatelie, 21. August 2015 – Wilhelm van Loo: 50 Jahre mit der Kamera erlebte Philateliegeschichte

(wm) Am 21. August 2015, Freitagnachmittag ab 18 Uhr, findet der dritte „Philatelistische Spätschoppen“ des Consilium Philatelicum in diesem Jahr statt. Dieses Mal mit einem sehr ungewöhnlichen Thema, das Wilhelm van Loo – Mitglied des Consiliums und jahrzehntelang das fotografische Auge des BDPh und aller Verbände in Deutschland – den Besuchern näher bringen wird: Eine Geschichte der Philatelie im Focus der Kamera, gespiegelt in Fotos.
Aus mehr als 100 000 Aufnahmen hatte van Loo auszuwählen und er selbst meinte dazu: „Man sagt das zuerst unbedacht, so leicht dahin, über 50 Jahre ehrenamtliche, semiprofessionelle Fotoarbeiten zu reden und begleitend Bilder zu zeigen. Dann folgt die Durchsicht allein der vielen Ordnern im Computer. Es ist wie bei einer Ausstellungssammlung: Soll man nur das Beste heraus zu suchen? Machen wir aber nicht. 50 Jahre stand man den zu Fotografierenden sehr nahe, baute Verbindungen auf und hat dann mehr als 100.000 Mal Menschen bei ihrer Arbeit in der amtlichen Philatelie festgehalten. Aber das reichte nicht. Veranstaltung durchführen, Videos und Schmalfilme herstellen, ganz einfach Erinnerungen. Doch wir werden älter und die alten Haudegen sind meist nur noch Erinnerung... und die wollen wir noch einmal, wenigstens die Wichtigsten, mit Geschichten dazu Revue passieren lassen. Selektion ist angesagt, denn alleine die großen Ausstellungen, die Präsidentenjahre, jede für sich wären abendfüllend, je hunderte Fotos allein für drei geehrte 80 Jährige und deren Ehrengäste. Natürlich hat mein Chefredakteur davon viel veröffentlicht, aber die ernsten Gesichter haben wir nie zu Gesicht bekommen, machen wir´s halt ein paar Mal. Wie sagte Dr. Jaeger immer: ‚sehn wir mal!‘.
Die Besucher erwartet also eine spektakuläre Präsentation, die noch nie zu sehen war. Erinnerungen an unvergessene Zeiten und unvergessliche Momente.
Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

12.8.2015 wm

714. Weiser-Auktion in Frankfurt am 26. September 2015

(tw) Das Auktionshaus BBA-Therese Weiser Nachf. veranstaltet am 26. September 2015 die erste Auktion nach der Sommerpause. Neben vielen schönen Nachlaß-Sammlungen kommen einige Spitzenstücke der Philatelie zum Ausruf, darunter auch einige begehrte Stücke der Volksrepublik China. Einige Beispiele: VR-China 1980, Sonderausgabe zum Jahr des Affen (Mi.-Nr. 1594), 8 F. mit dem seltenen roten Ersttagsstempel, auf Drucksachen-Luftpostbrief, nach Deutschland gelaufen, rückseitig mit Beifrankatur 22 F. (Mi.-Nr. 743, ein weiteres Affenmotiv) und 5 F. (Mi.-Nr.1330). Der FDC mit dem roten Sonderstempel ist selten, gelaufen ist es eine China-Rarität! Ausruf: EUR 800,--.
Die Auktions-Kataloge sind online unter www.Auktionshaus-Weiser.de abzurufen. Kontakt: BBA-Therese Weiser Nachf., Auktionen, Postanschrift: Melibocusstraße 41, 60528 Frankfurt, Stadtbüro: Battonnstraße 23, 60311 Frankfurt, Telefon/FAX: 069-675148 und 069-283149, Web-Site: www.Auktionshaus-Weiser.de, E-Mail : kontakt@stampmaster.de
Bild 1) FDC-Vorderseite
Bild 2) FDC-Rückseite
Bild 3) Montage beider Briefseiten

12.8.2015 wm

e@uction vom 26.–27. August 2015 bei Felzmann (Philatelie)

(rr/Ddf.) Die e@uction im August hält etwa 1 000 Briefmarken und Belege aus allen Kontinenten bereit. Mit dabei sind Marken aus deutschen Sammelgebieten wie Altdeutschland, Deutsches Reich oder DDR, aber auch ein großes Angebot an Überseelosen mit China oder Mauritius.
Besonders interessant wird der Auftakt zur Auflösung der „Vinxtbach“-Sammlung: „Die Zeit des II. Weltkrieges und seine Auswirkungen“. In dieser e@uction werden daraus unter anderem acht Marken des Besetzungsgebiets Zante (Los 10592), eine Tunis Feldpostpäckchen-Marke (Los 10599), eine 6 Pfg Marke der Kontrollratsausgaben in schwarzviolettgrau (Los 10616) und eine 80 Pfg Briefmarke mit Bezirkshandstempel (Los 10743) angeboten. Weitere Lose dieser Sammlung folgen in der 153. und 154. Auktion.
Wie gewohnt spricht die Felzmann e@uction ein breites Publikum an. Anfängersammlungen oder kleinere Geschenke können hier mit Losen ab 20 Euro Ausruf bestückt werden. Ebenso finden sich einzelne Highlights, bei denen Sammler im richtigen Moment zuschlagen und eventuell einen günstigen Kauf machen können.
Dabei sein lohnt sich! Interessierte Sammler müssen sich nur einmalig registrieren und während der Auktion einloggen. Schon kann jeder mit einem Klick sein Wunschlos ersteigern. Alle Lose stehen ab sofort im Online-Katalog auf www.felzmann.de zur Ansicht zur Verfügung. Die Philatelie Auktion wird am Mittwoch, den 26. August 2015 stattfinden. Der Gesamtausruf liegt im Bereich Philatelie bei 53.840 Euro.

6.8.2015 wm

Der „Salon Planète Timbres“ findet 2016 doch statt!

(wm) Mitte April hieß es noch, die besucherstarke zweijährlich stattfindende Ausstellung „salon Planète timbres“ findet nicht statt, da sich die französische Post (La Poste) zurückgezogen habe. Nunmehr teilte Marc Kniffka mit, dass diese Großveranstaltung doch wieder 2016 in Paris stattfinden wird, denn die Post habe sich „nochmals einen Ruck gegeben und weitere Millionen für eine Messe in 2016 zur Verfügung gestellt.“ Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich dürfte die Großveranstaltung im Mai oder Juni kommenden Jahres mitten in Paris stattfinden. Dazu ergänzte Kniffka: „Im Gespräch war in den letzten Jahren immer die Porte du Versailles, wo früher auch die großen Philex-France Ausstellungen stattgefunden haben.“

6.8.2015 wm

Hugh Jefferies zum Ritter gekürt!

(wm) Hugh Jefferies werden speziell die Sammler kennen, die Großbritannien sammeln, Stanley-Gibbons-Kataloge besitzen oder „Gibbons Stamp Monthly“ lesen. Jefferies war seit Juli 1975 bei der Weltfirma in London beschäftigt und wurde 1988 Chefredakteur der bekannten Monatszeitschrift. 2003 übernahm er zusätzlich die Schriftleitung der Gibbons-Kataloge und behielt diese Aufgabe für zehn Jahre – bis zu seinem Ruhestand – bei. Von Ruhestand konnte aber keine Rede sein, denn seitdem ist er als Berater immer noch für die Kataloge der Londoner Firma tätig.
Am 12. Juni 2015 wurde bekannt, dass Jefferies zum Mitglied des Ordens des Britischen Königreiches ernannt wurde, so dass er künftig das Recht hat, seinem Namen das Kürzel „MBE“ anzufügen. Das Kürzel steht für die fünfte Stufe dieses britischen Ritterordens.

6.8.2015 wm

FIFA-Philatelieprogramm Ende Juni in Moskau vorgestellt

(wm) Die FIFA ist ja immer für eine Schlagzeile gut, selbst für philatelistische. Seit 2004 gibt es sog. „offizielle FIFA-Philatelie-Programme“ zu den Weltmeisterschaften und auch 2018 wird diese Tradition zur Fußball-WM in Russland fortgeführt. Das Programm selbst wurde von dem Verlags- und Handelszentrum „Marka“ entwickelt, das mit der Herausgebe und dem Handel mit Postwertzeichen der Russischen Föderation betraut ist. Insgesamt sind in den kommenden Jahren 120 Philatelie-Produkte geplant, von einzelnen Briefmarken über Souvenirbögen und -blocks, künstlerisch gestaltete Umschläge und Postkarten bis hin zu verschiedenen Souvenirsets und -heften. Drei Produkte liegen seit Ende Juli bereits vor: Ein Sonderumschlag, eine Postkarte und ein Souvenirbogen.

5.8.2015 wm

Höhepunkte der 361. Heinrich-Köhler-Auktion (22.–26. September 2015, Wiesbaden)

(hk-pr/Wiesbaden) Nach der erfolgreichen Auktion im Frühjahr und der spektakulären Raritätenauktion zur EUROPHILEX in London im Mai 2015 folgt mit der 361. Auktion des Traditionshauses Heinrich Köhler in Kürze ein weiterer Höhepunkt des Auktionsjahres 2015. Vom 22. bis 26. September 2015 erwartet die Sammler erneut ein herausragendes Angebot weltweiter Philatelie und Postgeschichte, das für Begeisterung sorgen wird. Neben einer erstaunlich großen Vielfalt an hochwertigen Briefen, Belegen und Sammlungen aus aller Welt im Hauptkatalog präsentieren drei Sonderkataloge echte Ausnahmesammlungen, wie man sie wahrlich nur selten sieht.

Erlesene Baltikum-Philatelie – die Sammlungen „Dr. Hubert Schrödinger“
Der Sonderkatalog „BALTICA – Estland, Lettland, Litauen 1918–1941“ dokumentiert das philatelistische Lebenswerk von Dr. Hubert Schrödinger. Zusammengetragen wurden die Stücke über viele Jahrzehnte – ein Zeitraum, der es Schrödinger erlaubte, praktisch alle Raritäten dieser Gebiete zu erwerben. Es handelt sich heute um eine der bedeutendsten Sammlungen der Baltischen Staaten, die je existiert hat. Besonders reizvoll für Sammler dieses Sammelgebiets ist die Tatsache, dass viele der dort enthaltenen Raritäten seit Jahren nicht am Markt angeboten wurden.

Die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte – die Sammlung „Waldersee“ (Teil 2)
Der Begriff „Simultan-Auktion“ bringt Vielen wahrscheinlich noch die Schlagzeilen des letzten Jahres in Erinnerung. Verbunden ist dies untrennbar mit dem großen Erfolg der Auktion des 1. Teils der „Sammlung ‚Waldersee‘ – Deutsche Post in China und Kiautschou“, die im Frühjahr 2014 in Wiesbaden und Hong Kong zeitgleich versteigert wurde. Diese Erfolgsgeschichte findet nun ihre Fortsetzung mit dem Verkauf des zweiten Teils der großartigen Kollektion „Waldersee“. Mit den beiden an der afrikanischen Westküste gelegenen Kolonien Kamerun und Togo erwartet die Sammler auch hier zahlreiche Raritäten und Ausnahmestücke, die man nicht alle Tage sieht.

Künstlerisch wertvoll – philatelistisch herausragend
Das Archiv der Postverwaltung Gibraltars ab 1993: Der Sonderkatalog „Gibraltar – Das Archiv der Postverwaltung ab 1993“ vereint die Philatelie mit der Welt der Kunst. Denn hier finden sich zahlreiche Künstler-Entwürfe, Essays und Probedrucke – vielfach einzigartige Raritäten der modernen Philatelie, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Das komplette Archiv wird während der Ausstellung Herbst-STAMPEX, die vom 16. bis 19. September 2015 in London stattfinden wird, am Heinrich Köhler-Stand zu besichtigen sein.

Kleine und große Highlights von Altdeutschland bis „Alle Welt“
Der Hauptkatalog steht den Sonderkatalogen in nichts nach, finden Sammler doch hier wie gewohnt eine große Vielfalt seltener Briefmarken und wertvolle Briefe aus aller Welt. Wie üblich sehr stark besetzt ist der „Deutschland-Teil“, von Altdeutschland über das Deutsche Reich mit Kolonien, Besetzungsausgaben und Abstimmungsgebieten bis zu den modernen Sammelgebieten nach 1945. Weitere Schwerpunkte liegen bei Frankreich und Luxemburg (darunter seltene Briefe der ersten Ausgabe!) ab Klassik. Nicht zu vergessen die einzigartige „Imperial Collection“ Osmanisches Reich mit Abstempelungen und Postgeschichte sowie der zweite Teil der „Tony Zonneveld Sammlung Iran/Persien“ und vieles mehr.
Außergewöhnlich umfangreich wird in der Auktion das Angebot von Nachlässen, Sammlungen, Posten und Brieflots von Deutschland, Europa und Übersee sein. Mit der „Sammlung Jan Frijling“ (Teil 1) kommt eine Briefe-Sammlung zum Ausruf, die für großes Aufsehen sorgen wird. Über viele Jahre mit großer Kenntnis und viel Engagement zusammengetragen, ist ein wirklich einmalig umfangreicher Bestand entstanden, der insbesondere für postgeschichtliche Sammler mit Briefen aus aller Welt – vor allem aus der semi-klassischen Zeit – zahlreiche hochinteressante Lose zu bieten hat.

Die Kataloge zur Auktion erscheinen am 14. August 2015. Eine Online-Version mit ausführlichen Informationen und zahlreichen Bildern der Einzellose und Sammlungen finden Interessenten bereits ab dem 12. August 2015 im Internet unter www.heinrich-koehler.de. Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

5.8.2015 wm

Vorschau auf die 167. Briefmarkenauktion der Fa. Fortagne & Lipfert in Leipzig (18.–19. September 2015)

(kf-PR/Leipzig) 4 000 Lose sind dieses Mal im Angebot. Den Auftakt bilden 270 Lose Zeppelinpost (1912/1939), dabei Fahrten von LZ 11 „Viktoria Luise“, LZ 13 „Hansa“, LZ 17 „Sachsen“, LZ 120 „Bodensee“ sowie LZ 127 u.a. mit interessanter Zuleitungspost aus Europa/Übersee. Daran anschließend Flugpost Deutsches Reich mit Pionierluftpost 1912/14, dabei „Rhein­Main-Flugpost“ und Europa/Übersee, die Raketenflug-, Schleuderflug-und Ballonpost ergänzen das Angebot.

Aus den Bereichen Schiffspost, Feldpost u. Kgf.-Post kommen ca. 110 Lose und 230 Lose mit Motiven von Bahnpost, Kosmos, Propaganda, Sport bis Zensur und Heimatpbilatelie/Postgescbichte unter den Hammer. Über 300 Lose mit alten Ansichtskarten aus Deutschland, philatelistischer Literatur, Sammelbilderalben, Notgeld, Material zur Zeitgeschichte und ca. 50 alte Lithografien aus SAXONIA (von Altenburg bis Zwickau) erweitern die Angebotspalette.
880 Lose Deutsches Reich mit AD ( 160), dabei Brustschilde, Krone/ Adler und Germania-Ausgaben mit vielen Besonderheiten, Farben, Plattenfehler (teils Belege /Bfs.) und Privatganzsachen, sowie Drittes Reich, Dienstpost, Auslandspostämter/Kolonien, Abstimmungsgebiete und Besetzte Gebiete (1. und 2. Weltkrieg) bieten ein reichhaltiges Angebot. Es folgen 330 Lose Deutschland nach 1945 mit einigen Lokalausgaben von Cottbus bis Unna, OPD-und Kontrollrats-Ausgaben (dabei bessere Farben, Postmeistertrennungen, Plattenfehler) und SBZ-Teil mit interessanten Ausgaben und Belegen.

Das Sammelgebiet DDR hat 390 Lose im Angebot, dabei viele gesuchte Ausgaben, Farben, Plattenfehler, geprüfte Wz.-Besonderheiten, Druckvermerke, Briefe/Karten, Ganzsachen und Dienst/ZKD. Der Europa-und Übersee-Teil beinhaltet ca. 300 Einzellose, dabei klassische Ausgaben/Werte und Belege von Andorra bis Zypern und Algerien über VR China, USA bis Philippinen. Den Abschluss bilden rund 1000 Lots/Engrossposten beliebter Sammelgebiete, ergänzt durch gehaltvolle Sammlungen, dabei: AD, Sachsen, DR, Auslands-PÄ/Kolonien, Abst.-u. Bes. Geb.l./2.WK, OPD und SBZ, DDR, Berlin!Bund sowie Dänemark, Großbritannien, Liechtenstein, Österreich, Russland/UdSSR und Indien, Mexiko, USA.

Kontakt: Knut Fortagne & Christine Lipfert Briefmarkenauktion in Leipzig, Str. des 18. Oktober Nr.35, Telefon: 03 41/2 21 64 46, E-Mail: firma@briefmarkenauktion-leipzig.de, http://www. briefmarkenauktion-leipzig.de


5.8.2015 wm

Italien lockt mit „Oktober-Philatelie“ in Florenz und Rom“

(gm/wm) Gleich mit zwei bedeutenden Philatelieausstellungen lädt die italienische Philatelie im sonnigen Oktober nach Florenz und Rom ein. Am 23. und 24. Oktober 2015 treffen sich Philatelisten aus Italien und anderen Ländern zur nationalen Briefmarkenausstellung „Florence 2015“. Die Stadt von Donatello und Michelangelo präsentiert Exponate in den Klassen Aerophilatelie, Maximaphilie, traditionelle Philatelie und Postgeschichte des 20. Jahrhunderts. Damit führt der italienische Philatelistenverband einen bewährten Ansatz fort, nämlich jährlich mehrere Nationale Ausstellungen auszurichten, die dann jeweils drei oder vier Ausstellungsklassen beinhalten. Neben Florenz werden solche Nationale Ausstellungen in diesem Jahr auch in Vasto (Abruzzen) und Martinengo (Lombardei) durchgeführt. Bei einigen dieser Nationalen wird auch ein offizielles Gastland eingeladen: in diesem Jahr ist die die Bundesrepublik Deutschland. Deren Aussteller können dann ihre Exponate in Florenz und dessen prächtigen Fortezza da Basso, einem Fort aus dem 14. Jahrhundert und Kulturerbe der Medici-Dynastie präsentieren.
Per Schnellzug dauert es kaum 90 Minuten, bis man Rom erreicht und damit eine weitere sehenswerte Ausstellung, die unter dem Motto steht: „Der Quirinal Palast öffnet seine Toren für die Philatelie“. Der Palast, bekannt als Sitz der Päpste, Könige und heute des Präsidenten der Italienischen Republik ist Gastgeber einer hochklassigen Schau, die als Kulturausstellung gestaltet wird. Die Objekte werden auf zahlreichen großformatigen Tafeln so zur Schau gestellt, dass die postalischen Dokumente die Aufmerksamkeit des Publikums finden, ohne dass philatelistische Aspekte zu kurz kommen. Die Ausstellung deckt drei Themenbereiche ab: Der erste betrifft den Ersten Weltkrieg (Italien trat 1915 in den Krieg ein), der zweite das 70. Jubiläum der Befreiuung, während der dritte – last but not least – 100 der bedeutendsten Raritäten der Italien-Philatelie seit 1850 präsentiert. Diese Ausstellung ist sogar vom 15. bis 28. Oktober, also für zwei Wochen geöffnet; der Eintritt ist frei.
Auf Wiedersehen in Florenz und Rom! Arrivederci a Firenze e Roma!

5.8.2015 wm

Vorschau zur 145. Dr. Reinhard Fischer Auktion am 4./5. September 1015

(rf-PR/Bonn) Über 15.000 Auktionslose werden während der 145. Auktion vom Bonner Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer angeboten. Davon 8 000 im gedruckten Auktionskatalog und etwa 7 000 im Online-Katalog, welcher somit einen deutlichen Mehrwert hat.

Im Bereich Altdeutschland gibt es durch die Auflösung mehrerer Sammlungen interessante Offerten beim Norddeutschen Postbezirk, Preußen, Hannover sowie Thurn & Taxis. Ebenso reichhaltig ist das Stempel-Angebot Sachsen-Nummernstempel mit vielen ausgesuchten Stücken. Unter den Ausgaben des Deutschen Reiches gibt es gesuchte Brustschilde, gefragte Standardausgaben und zahlreiche Besonderheiten wie u. a. Mi.-Nr. 12 und 13 je mit Orts-Stempelentwertung und in einwandfreier  Erhaltung. Aber auch andere seltene Stücke wie Mi.-Nr. 81Bb, 112b, 315b und die sehr seltene Dienstmarke Mi.-Nr. 83b sind in gestempelter Erhaltung mit Fotoattesten der jeweils zuständigen Prüfer im Angebot. Ergänzt wird das Angebot durch interessante Zusammendrucke, Markenheftchenblätter und Zeppelinbelege. Unter den Ausgaben der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien gibt es interessante postfrische Ausgaben, Plattenfehler, Stempel und zahlreiche Belege. Auch Zwischenstegpaare sowie Einheiten kommen zum Aufruf.

Einen Schwerpunkt der Auktion setzt die Auflösung der hochkarätigen Oberschlesien-Sammlung von Professor Urban (Krefeld). Professor Urban war langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Oberschlesien und für diese zeitweilig auch als Prüfer tätig. Er trug in jahrzehntelanger Sammlertätigkeit eine reichhaltige Sammlung zusammen, die nun in etwa 300 Einzellosen aufgelöst wird, dabei zahlreiche Seltenheiten wie ungezähnte Werte, Mi.-Nr. 10F und auf portogerechtem Brief, Zwischenstegpaare sowie ein umfangreiches Angebot der Oppelner Notausgabe mit zahlreichen Seltenheiten in ungebrauchter Erhaltung. Viele Stücke wurden durch den Experten Gunnar Gruber attestiert, teilweise handelt es sich um Seltenheiten, die nur in kleiner Stückzahl am Markt vorhanden sind oder aber Unikate darstellen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Auktion bietet ein umfangreiches Angebot Deutsche Besetzung II. Weltkrieg. Neben dem berühmten „Panjewagen“ vom Generalgouvernement mit neuem Attest Pfeiffer: „echt und einwandfrei“ fällt ein interessantes und wertvolles Angebot Alexanderstadt ins Auge. Seltene Werte wie Mi.-Nr. 2II, 12YK, 12X, 16K und andere werden in postfrischer Ausnahmeerhaltung mit neuen Attesten Zirath angeboten. Von der seltenen Mi.-Nr. 16 mit kopfstehendem Aufdruck sind nur zwei Stücke bekannt, das andere befindet sich in festen Händen und gegebenenfalls wird man hier die einmalige Gelegenheit haben dieses Spitzenstück zu erwerben. Auch die anderen Stücke sind nur in kleinen einstelligen Stückzahlen bekannt, in dieser Konzentration gab es in den letzten Jahren kein gleichwertiges Angebot der Ausgaben „Alexanderstadt“ dieser Art am deutschen Auktionsmarkt.

Auch andere interessante Stücke der deutschen und internationalen Philatelie ergänzen das hervorragende Angebot, dabei im internationalen Bereich u. a. interessante Offerten bei Österreich, Schweiz – mit vielen klassischen Ausgaben sowie ein umfangreiches Angebot USA mit zahlreichen gesuchten Ausgaben.

Das Angebot Deutschland nach 1945 bietet gesuchte Standardwerte, Farben, Abarten, Plattenfehler und Besonderheiten in Hülle und Fülle. Viele Stücke werden mit aktuellen Attesten der jeweiligen Prüfer angeboten.
Einen weiteren Höhepunkt bildet die Sammlungsauktion, hier vor allem die Auflösung der großen Sammlung von Klaus Zwanziger. Das umfangreiche Objekt mit einem Ausruf von ca. 150.000 Euro wird in länderweise aufgelösten Sammlungen angeboten. Herr Zwanziger hatte diese Sammlung „mit Gesicht“ – wie der Auktionator in seinem Katalog schreibt – aufgebaut und dies in über sechs Jahrzehnte langer Sammlertätigkeit. Auch die Auflösung vier weiterer großer Sammlungen sowie geschlossener Nachlässe wird für viele Sammler und Händler von großem Interesse sein.

Alle Informationen über das Angebot der 145. Auktion erhält man im Internet unter www.ReinhardFischerAuktionen.de, dort steht neben einem Online-Katalog mit ausgefeilter Suchfunktion ebenso eine PDF-Datei mit den nur im Internet präsentierten Losen zur Verfügung. Weiterhin hat man die Möglichkeit, über 450 Sammlungslose am eigenen Computer zu besichtigen. Neben allen Einzellosen bildet das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer auch alle Atteste ab.
 

5.8.2015 wm

Brasilien beim 114. Deutschen Philatelistentag in Gotha!

(wb/argebras) Anlässlich des 114. Deutschen Philatelistentages vom 3.–6. September 2015 in Gotha ist die ArGe Brasilien mit einem Stand und mit einer Sonderschau, bestehend aus 20 Rahmen, vertreten. Diese Sonderschau bietet einen breiten Querschnitt durch die brasilianische Philatelie von der Klassik bis zur Moderne.
Im Einzelnen: „Ziegenaugen“ – Brasiliens zweite Ausgabe, Die britischen Postämter in Brasilien, „Kreuz des Südens“ – Die Fälschungen zum Schaden des Fiskus und ihre Merkmale, Santa Catarina-Eisenbahn, Brasilien: Die allgemeinen staatlichen Luftpostausgaben ab 1927 und deren Verwendung, Syndicato Condor und Condor Syndikat – 1927 bis 1930, Brasilianische Post der Zeppelin-Südamerikafahrt 1930, Die Gedenkmarken aus Anlass des Besuchs von Kardinal Pacelli 1934, „Alegorias Republicanas“ 1906-1917, Mit Air France aus Brasilien, Die Sondermarken zum UPU-Kongress in Rio de Janeiro 1979, Dom Pedro privat. Letztere ist keine philatelistische Sammlung, sondern ein Querschnitt aus einer großen Grafik- und Fotosammlung über den zweiten brasilianischen Kaiser Dom Pedro II, u.a. mit einem Originalbrief desselben an den König von Württemberg.
Der Monarch, der Brasilien von 1841 an fast 50 Jahre regierte, war eher Wissenschaftler als Regent und vielseitig interessiert. So sprach er mehrere Sprachen, u.a. Deutsch – und hatte eine persönliche Beziehung zum Fürstenhaus Sachsen-Coburg-Gotha. Durch seine Mutter, Erzherzogin Leopoldine von Österreich und durch seine Schwiegersöhne war Dom Pedro II mit diversen deutschen und durch seine italienische Frau mit weiteren europäischen Fürstenhäusern verwandt.
Dom Pedro’s Tochter Isabel (*1846) war verheiratet mit Gaston von Orléans, Graf von Eu, Sohn der coburgischen Prinzessin Victoria von Sachsen-Coburg-Gotha. Seine Tochter Leopoldina (*1847) war verheiratet mit Prinz Ludwig August Maria Eudes von Sachsen-Coburg-Gotha-Koháry, Sohn von Prinz August von Sachsen-Coburg-Gotha. Prinzessin Leopoldina starb mit 23 Jahren in Wien und ist gemeinsam mit ihrem Mann in der linken Krypta, der sogenannten Koháry-Gruft, in der S. Augustin Kirche in Coburg beigesetzt.

4.8.2015 wm

Sonderausstellung  „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“

(jg) Der Merseburger Dom blickt in diesem Jahr auf eine ereignisreiche 1000-jährige Geschichte zurück. Ab dem 10. August 2015 lädt die Sonderausstellung „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“ zu einer hochkarätigen Kulturschau nach Merseburg ein. Die Ausstellung im Dom St. Johannes und St. Laurentius und im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg gibt einen Einblick in die prachtvolle Gründungsausstattung einer Kathedrale und erzählt von der Entwicklung Merseburgs zu einer der bedeutendsten Kaiserpfalzen Mitteldeutschlands. Am 9. August 2015 wird die Ausstellung mit einem ökumenischen Festgottesdienst eröffnet. An diesem Tag befindet sich eine mobile Postfiliale des Teams „Erlebnis: Briefmarken“ auf dem Merseburger Schlosshof, u.a. mit einem speziellen Sonderstempel. Der Merseburger Briefmarkenverein 1898 e.V. bietet aus diesem Anlass einen Schmuckumschlag an. Weitere Informationen und Bestellungen bei: Dr. Jürgen Glietsch, Lahnweg 4, 06217 Merseburg

4.8.2015 wm

Jazzfestival mit philatelistischer Beigabe

(hjp) Der Jazzclub Düren e.V. trägt in diesem Jahr die 25. Dürener Jazztage aus. Aus diesem Anlass hat der Jazzclub in Zusammenarbeit mit dem Briefmarken-Sammler-Vereinigung e.V. Düren eine Briefmarke individuell und eine Ganzsache herausgegeben. Der große Event findet in der Zeit vom 12. bis 16. August 2015 in Düren statt. Am Freitag, den 14. und am Samstag, den 15. wird auch das Team  „Erlebnis: Briefmarken“  auf dem Rathausvorplatz in der Dürener City mit einem Sonderpostamt vor Ort sein. Ein dort erhältlicher Sonderstempel rundet das Jubiläum ab. Gemeinsam mit der Briefmarken-Sammler-Vereinigung e.V. Düren sind weitere Belege aufgelegt, welche ebenfalls am Stand neben dem Sonderpostamt erworben werden können. Die Belege und Briefmarken können vorab beim Briefmarken-Sammler-Vereinigung e.V. Düren, Kontakt: Hans-Josef Peters, Akazienweg 17, 52391 Vettweiß, E-Mail: am-post@web.de bestellt werden.

20.7.2015 wm

Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk zu Gast in Tabarz bei Gotha

(ph/NDP) Vom 4.–6. September 2015 führt die ArGe NDP ihr diesjähriges Jahrestreffen mit Hauptversammlung im Hotel „Zur Post“ in Tabarz durch. An allen drei Tagen werden Vorträge gehalten und es bietet sich reichlich Gelegenheit zu Tausch und Plausch. Im Rahmen des 114. Deutschen Philatelistentages wird am Samstag in Gotha auch die Spalink-Medaille verliehen. Interessierte Sammlerinnen und Sammler sind als Gäste herzlich willkommen. Einzelheiten zum Jahrestreffen bei Ingo von Garnier, Postfach 1104, 53784 Lohmar; E-Mail: info@arge-ndp.de

20.7.2015 wm

Monaco empfängt im Herbst 2015 die Sammler aus aller Welt

(wm) Am 15. November 2015 macht die „Große Sammlerbörse“ im Espace Léo Ferré in Monte-Carlo den Anfang. Es ist bereits die 23. Börse dieser Art und die Post von Monaco widmet der „Grande Bourse“ in diesem Jahr eine hübsch gestaltete 76 Cent-Sondermarke, die bereits am 3. September erscheint und dann für viele Wochen für diese Börse von Sammlern und Händler wirbt, die sich für Münzen, Medaillen und Post-/Ansichtskarten interessieren.
Vom 3.–5. Dezember stehen dann Briefmarken während der MONACOPHIL 2015 ganz im Vordergrund. Diese zehnte Ausstellung ihrer Art im Espace Léo Ferré in Monte-Carlo ist Treffpunkt weltweiter Händler, Postverwaltungen und der Sammler. Traditionsgemäß sind wieder 100 Weltraritäten einschließlich der legendären und einzigartigen 1c British Guiana von 1856 im „Musée des Timbres et de Monnaies“ zu bewundern und zusätzlich eine Sonderausstellung zum Thema „Polarphilatelie“, die im Top Cars Collection-Museum direkt benachbart platziert ist. Ab 3. September wird auch dieses spektakuläre Ereignis mit einer 76 Cent-Sondermarke beworben.

20.7.2015 wm

Rauss & Fuchs startet Auktionen online!

(wf/wm) Das Auktionshaus Rauss & Fuchs in Stuttgart, das seit Januar zur Unternehmensgruppe Gärtner gehört, wird sich künftig auf Online-Auktionen konzentrieren, die 2–3 mal jährlich stattfinden werden. Die nächste Auktion, die 155. Briefmarken- und Münzauktion des Auktionshauses, findet am 31. Juli 2015, ab 13.30 Uhr statt.
Den Online-Live-Katalog mit 708 Losen können Interessenten ab sofort bei www.philasearch.de unter der Rubrik „Auktionen/Live-Auktionen“ einsehen. Man findet viele interessante Lose im Preisbereich von Gebot bis 100 Euro aus aller Welt mit Schwerpunkt bei Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Zeppelinpost.
Außerdem werden Marken weltweit mit Schwerpunkt Europa zu sehr günstigen Ausrufpreisen angeboten. Man kann sowohl schriftlich als auch online oder live während der Online-Auktion Gebote abgeben. Unter www.rauss-fuchs.de stellt der Anbieter ab 21. Juli 2015 auch einen Katalog zum Umblättern ins Netz.
Wilfried Fuchs wird die Auktion wie gewohnt durchführen und steht auch weiterhin als Ansprechpartner unter der bekannten Adresse zur Verfügung. Gerne nimmt er auch bereits jetzt Einlieferungen für die nächste Online-Auktion im Herbst entgegen.

20.7.2015 wm

Neuer FISA-Vorstand im Amt

(wp) Der Internationale Verband der Aero- und Astrophilatelisten-Vereine (FISA) teilt mit, dass anlässlich der 47. Generalversammlung am 12. Mai 2015 in London das neue Präsidium wie folgt bestellt wurde:
Präsident: Wolfgang H. Porges, Berlin/Deutschland
Vizepräsident: Dominique Petit, Paris/Frankreich
Generalsekretär: Dr. Stefan Bruylants, Mechelen/Belgien
Kassier: Peter Beer, Zürich/Schweiz
Hauptaufgabe der FISA ist die Förderung der Aero- und Astrophilatelie weltweit. Dazu soll noch in diesem Jahr der Internet-Auftritt (www.fisa-web.com) komplett überarbeitet und erweitert werden.

20.7.2015

Motivgruppentreffen in der Mühle

(jf) Die Internationale Motivgruppe PAPIER & DRUCK e.V. trifft sich vom 4. bis 6. September 2015 in Homburg am Main zu ihrer jährlichen Zusammenkunft. Neben der Wahl eines neuen Vorstands erwartet die Besucher ein besonderer Programmpunkt, der eng mit dem Motivschwerpunkt der Sammler verbunden ist: der Besuch einer Papiermühle. Vor Ort erwartet die Briefmarkenfreunde Johannes Follmer, der als Papierschöpfer in fünfter Generation das Museum Papiermühle Homburg betreibt. „In der Papiermühle Homburg erwartet den Besucher nicht nur ein Museum, das lebendige und lehrreiche Einblicke in das Leben und Arbeiten einer Papiermacherfamilie bietet, sondern auch eine moderne Manufaktur, die ganz besondere handgeschöpfte Papiere für Kunst- und Gebrauchszwecke anbietet. Einzigartig in Bayern ist, dass die komplette technische Anlage in den Produktionsräumen der Mühle erhalten ist.“ so Follmer. Motivgruppen-Chef Uwe Kraus sieht den Besuch in Homburg in einem Jubiläumsjahr für die Papierbranche als Zeichen dafür, dass auch 625 Jahre nach der Gründung der ersten deutschen Papiermühle, der Nürnberger Gleismühle, Papier nichts von seiner Zukunftsfähigkeit verloren hat. Philatelistisch begleitet der Branchenverband der Papierindustrie das Jubiläum in Franken mit einem Sonderstempel.

20.7.2015 wm

Hansephil e.V. Rostock bei der „Hanse Sail“

(hj) Seit 1991 findet in Rostock und Warnemünde in der zweiten Augustwoche die „Hanse Sail“ statt. In diesem Jahr vom 7. bis 10. August ist es die 25. Veranstaltung. Mit der Teilnahme von jeweils 200 Traditionsseglern und Museumsschiffen sowie durchschnittlich 1,5 Millionen Besuchern gehört sie zu den größten maritimen Veranstaltungen weltweit. Der Sammlerverein Hansephil Rostock e.V. nimmt in diesem Jahr bereits zum 24. Mal aktiv teil und betreibt einen Stand im Stadthafen (direkt an der Kaikante). Am Samstag findet zudem ein Großtauschtag in der Stadthalle Rostock statt. Der Verein beteiligt sich im Vorfeld darüber hinaus auch mit philatelistischen Beiträgen in den beiden zur Hanse Sail erscheinenden Magazinen, die im Kioskverkauf sowie im Buchhandel erhältlich sind. Die Deutsche Post wird anlässlich des Ereignisses traditionell einen Sonderstempel anbieten, der auch am Stand von Hansephil erworben werden kann. Ein Besuch lohnt sich!


20.7.2015 wm

Meiningen unter Dampf 2015

(mr) Am Ersten Septemberwochenende 2015 wird wieder viel los sein auf dem Gelände des Dampflokwerkes. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter an beiden Tagen mit über 12 000 Besuchern. Nicht nur die Eisenbahnfreunde, auch für die Philatelisten gibt es wieder ein vielversprechendes Angebot. Ein gemeinsamer Sonderstempel vom Meininger Dampflokverein und dem Meininger Briefmarkensammlerverein ist bereits Tradition seit dem Jahre 2004. Als Motiv wurde die „Dampflok 994652“ ausgewählt, die nach ihrer Instandsetzung im Meininger Dampflokwerk nun auf Rügen als Ferien- und Touristensonderzug im Einsatz ist. Abgeschlagen wird der Sonderstempel am 5. und 6. September 2015 im Meininger Dampflokwerk. Das Team „Erlebnis: Briefmarken“ aus Nürnberg wird diesmal zu Gast sein. Besonders stolz sind beide Meininger Vereine, die Österreichische Post am 5. September 2015 von 9 bis 17 Uhr begrüßen zu können. Ein dreieckiger Sonderstempel mit der Bezeichnung 1030 Wien wird an diesen Tag abgeschlagen. Eine passende Frankatur ist mit der personalisierten Briefmarke der Österreichischen Post zum Thema „Niederösterreichische Dampflok Mh.1“ möglich. Auch diese Dampflok wurde im Meininger Dampflokwerk instand gesetzt. Darüber hinaus erscheinen auch wieder eine PLUS-Karte und erstmalig ein PLUS-Brief sowie eine Souvenirkarte zu den XXI. Meininger Dampfloktagen. Weitere Informationen bei Matthias Reichel, E-Mail: reichel.matthias@t-online.de oder per Telefon (nach 19 Uhr) unter 03693/891257.

16.7.2015 wm

Weiterbildungsseminar der BPP-Prüfer in Pullach

(gg/bpp) Der Wettergott meinte es gut mit den zehn BPP-Prüfern, die sich am 11. und 12. Juli im beschaulichen Pullach bei München zu einem Weiterbildungsseminar eingefunden hatten. Strahlender Sonnenschein sorgte für gute Laune, die Klimaanlage im Seminarraum für kühle Köpfe bei den vielen Themen rund um die Abwicklung von Prüfaufträgen, Erstellung von Attesten und Befunden oder auch die vielen verschiedenen Regelwerke des BPP.
„Neben dem fachspezifischen Wissen, das jeder Prüfer im BPP für sein Prüfgebiet haben muss, wollen wir auch das „Drumherum“ unseren Mitgliedern immer wieder nahe bringen und mit ihnen neue Ideen entwickeln und umsetzen“, sagte BPP-Präsident Geigle am Rande der Tagung.
Und wenn man schon direkt an der Isar logiert, ist es nur folgerichtig, den lauen Sommerabend auf der Terrasse eines zünftigen bayerischen Gasthofes am Isarhochufer zu verbringen. So mancher philatelistische Gedanke wurde dort bei der einen oder anderen Halben weitergesponnen.
Lars Böttger, BPP-Prüfer für Luxemburg, war vom Seminar und der Prüfergemeinschaft sehr angetan. „Wann sitze ich schon einmal neben einem Bundestagsabgeordneten, um mich mit ihm über Briefmarken zu unterhalten – statt über Griechenland?“, stellte er trocken fest.
Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr war Schluss. Die Teilnehmer machten sich auf den zum Teil langen Heimweg. BPP-Präsident Geigle zeigte sich sehr zufrieden und kündigte an, dass das Seminar nächstes Jahr wieder stattfinden werde.
 

16.7.2015

Neues vom Prüferbund BPP

(gg/bpp) Tobias Huylmans, Nierstein, hat eine neue Adresse: Spiegelbergstrasse 33, 55283 Nierstein, Email: huylmans@bpp.de


16.7.2015 wm

Numismatik – Deutschland: 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald – Linde“

(mm) Als letzte Ausgabe der beliebten Serie „Deutscher Wald“ ist am 26. Juni 2015 die 20-Euro-Goldmünze „Linde“ (999,9/1.000, Auflage: 200.000, Stgl.) erschienen. In Mitteleuropa weit verbreitet können Linden bis zu 40 m hoch und bis 1 000 Jahre alt werden. Dem Lindenbaum kam bereits in den Volksbräuchen der alten Germanen eine große Bedeutung zu, so z.B. bei Trauungen, Festen und Versammlungen, die unter den Bäumen stattfanden. Auch heute noch wird das Holz der Linde, das sich gut für Schnitzarbeiten eignet, geschätzt. Die Blätter des Laubbaums sind zumeist herzförmig und auf der Unterseite weißlich behaart. Die Goldmünze schmückt ein solches Blatt umgeben von dem Hinweis auf die Serie „Deutscher Wald“ sowie die Ausgabe „Linde“. Die Vorderseite zeigt einen Bundesadler umgeben von 12 Sternen sowie Ausgabejahr, Landes- und Wertangabe.

16.7.2015 wm

Numismatik – Griechenland: 10-Euro-Silber- und 200-Euro-Goldmünze „Griechische Kultur – Archimedes von Syrakus“

(mm) Zu Ehren von Archimedes von Syrakus hat Griechenland im April diesen Jahres eine 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 1.500 in PP) sowie eine 200-Euro-Goldmünze (916,7/1.000, Auflage: 750 in PP) emittiert. Archimedes war einer der bedeutendsten Mathematiker, Physiker und Ingenieure der griechischen Antike, dessen Entdeckungen, Erkenntnisse und Erfindungen bis tief in die Neuzeit (und bis heute) von unschätzbarem Wert waren bzw. sind. So fand Archimedes u.a. den Näherungswert für die Zahl Pi, die in seiner Flächenberechnung Anwendung fand, er erfand das sog. „Archimedische Prinzip“, das Hebelgesetz, „Archimedische Schraube“ u.v.m. Die Vorderseiten der motivgleichen Münzen bilden ein großes Zahnrad ab, das mit einem kleinen Staatswappen und verschiedenen geometrischen Zeichnungen versehen ist. Umgeben wird das Zahnrad von der Staatsbezeichnung, dem Emissionsjahr sowie der jeweiligen Wertangabe. Die Rückseiten ziert eine nach links gewandte Büste des Archimedes neben verschiedenen seiner Erfindungen, darunter die Legende „ARCHIMEDES VON SYRAKUS 287-212 v.Chr.“ auf Griechisch.

16.7.2015 wm

Numismatik – Italien: 5-Euro-Silbermünze „100. Jahrestag des Erdbebens von Avezzano“

(mm) Vor 100 Jahren ereignete sich im italienischen Avezzo in den Abruzzen ein schweres Erdbeben, bei dem große Teile der Stadt, darunter die Kirche St. Bartholomeo und die Piazza del Risorgimento, völlig zerstört wurden. In Gedenken an diese Naturkatastrophe hat Italien im April eine 5-Euro-Silbermünze (925/1.000. Auflage: 5.000 in Stgl.) herausgegeben. Die Rückseite zeigt die damaligen Überreste der Kirche St. Bartholomeo und offenbart einen Blick auf die Landschaft von Marsica mit dem See Fucino. Im Vordergrund ist der Ausschlag eines Seismographen zu sehen, außerdem lesen wir die Wertangabe sowie die Jahresdaten „1915 - 2015“. Die Vorderseite der Münze bildet eine Ansicht der nach dem Erdbeben rekonstruierten Kirche ab und wir lesen die Legende „AVEZZANO / REPUBBLICA • ITALIANA“.

16.7.2015 wm

Numismatik – Portugal: 2-Euro-Sondermünze „150 Jahre Portugiesisches Rotes Kreuz“

(mm) Dem Jubiläum „150 Jahre Rotes Kreuz in Portugal“ wurde jüngst eine portugiesische 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 500.000 in NP, 10.000 in Stgl. und 10.000 in PP) gewidmet. Seit 1865 dient das „Cruz Vermelha Portuguesa“ im Sinne der Internationalen Rotkreuz- und Halbmondbewegung zum Schutz des Lebens, der Gesundheit und der Würde der Menschen sowie der Verminderung des Leids von Menschen in Not. Die Münze bildet auf ihrer nationalen Seite eine Hand ab, die nach dem Symbol des roten Kreuzes greift. Ein kleines Staatswappen und die Landesbezeichnung sind darüber zu sehen und wir lesen die Legende „CRUZ VERMELHA PORTUGUESA • 1865 • 2015“.

16.7.2015 wm

Numismatik – San Marino: 2-Euro-Sondermünze „750. Geburtstag von Dante Alighieri“

(mm) Zu Ehren es großen italienischen Poeten und Philosophen Dante Alighieri (1265–1321) hat San Marino am 8. April 2015 eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 100.000 in Stgl.) in Umlauf gebracht. Der in Florenz geborene Dichter überwand mit der sog. „göttlichen Komödie“ das bis dahin dominierende Latein und führte das Italienische zu einer Literatursprache. Sein wohl bekanntestes „Werk“ ist die „Commedia“ bzw. „Divina Commedia“, die sog. göttliche Komödie. Ab 1295 betätigte sich Dante zudem in der Politik, was ihm langfristig jedoch kein Glück brachte und mit seiner Verbannung aus Florenz endete. Die Münze ist relativ schlicht gehalten und bildet ein nach links gewandtes Halbporträt Dantes ab, daneben die Aufschriften „DANTE / SAN MARINO / 1265 / 2015“.

16.7.2015 wm

145 Jahre alt und immer noch modern: Postkarte in Deutschland feiert Jubiläum

(DP AG, Bonn) Postkarten erfreuen sich großer Beliebtheit - trotz Facebook, SMS & Co. Gerade in den Sommermonaten, denn: Urlaubszeit ist nach wie vor für viele Postkartenzeit! Von den 210 Millionen Postkarten, die die Deutsche Post im Jahr 2014 befördert hat, sind 57 Millionen in den Sommermonaten Juni bis August  versendet worden. Der Großteil dieser Postkarten wurde innerhalb Deutschlands verschickt. Ansonsten kamen Postkarten vor allem aus Italien, Spanien, Österreich, Frankreich und den USA – den Top-Urlaubsländern der Deutschen. Außer als Urlaubsgruß wird die Postkarte auch als Humor- und Werbekarte rege genutzt.
Die Postkarte ist „erst“ 145 Jahre alt und damit viel jünger als das Postwesen in Deutschland, das in diesem Jahr seinen 525. Geburtstag feiert. Im Juli 1870 begann offiziell die Ära der Postkarte in Deutschland, seinerzeit noch „Correspondenzkarte“ genannt. Eingeführt hatte sie der Postreformer Heinrich von Stephan als günstige Mitteilungsform für die Bevölkerung.
Heute bietet die Deutsche Post mit der „Funcard“ die Möglichkeit, die persönlichen Grüße per Postkarte mit Hilfe der stets griffbereiten elektronischen Medien zu versenden. Mit der Funcard-App können Nutzer ihre schönsten Momentaufnahmen von ihrem Smartphone oder Tablet verschicken – als gedruckte Postkarte mit echter Briefmarke und individuellem Grußtext. Die Karte wird binnen 24 Stunden in hoher Qualität auf hochwertigem Papier gedruckt und durch die Deutsche Post zugestellt. Weiterer Vorteil gegenüber der herkömmlichen Postkarte: Die Funcard kann auch praktisch und bequem gleich mehrfach an eine Reihe von Empfängern verschickt werden.
Druck und Versand der Postkarte kosten zusammen 1,90 Euro innerhalb Deutschlands und 2,25 Euro in die ganze Welt. Auch die Bezahlung funktioniert einfach, sicher und komfortabel über PayPal oder Kreditkarte. Die hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Post garantieren, dass alle Nutzerdaten effizient geschützt und verschlüsselt werden. Für die Nutzung der App ist zudem keine persönliche Registrierung erforderlich.
Daneben erinnert ein eigens von der Deutschen Post gestaltetes Motiv an den Geburtstag der Postkarte. Auf der Website www.deutschepost.de/individuell kann man damit z. B. die Pluskarte individuell gestalten und direkt ab 1,95 Euro versenden oder ab 10 Stück nach Hause bestellen. Hier können Kunden auch individuelle Briefmarken, Postkarten oder Umschläge mit ihren eigenen Fotos und Motiven entwerfen und nach Hause liefern lassen.

6.7.2015 wm

Neues vom Bund Philatelistischer Prüfer e.V.

(bpp) Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim, stellt folgende Prüfgebiete ab sofort vorübergehend ein: Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen) sowie folgende Lokalausgaben: Bad Schmiedeberg, Döbeln, Glauchau außer Mi.-Nr. 35, 38 und 40, Görlitz, Meißen außer Mi.-Nr. 27–30 und Block 1 und Netzschkau-Reichenbach.
Für das Prüfgebiet Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen) steht Marcell Brett zur Verfügung und für die Prüfgebiete Bad Schmiedeberg, Döbeln, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach steht Jens Kunz zur Verfügung.
Herr Predrag Zrinjscak, Pforzheim, beendet auf eigenen Wunsch zum 30.6.2015 seine Prüftätigkeit für die Gebiete Kroatische Republik Herceg-Bosna ab 1993, Istrien, Zone B
Jugoslawien Mi.-Nr. 1–450 und Porto Mi.-Nr. 1–73, sog. NDH Kroatien 1941–45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken, Kroatien (ab 1991), Triest Zone B
Für die Prüfgebiete Jugoslawien Mi.-Nr. 1–450 und Porto Mi.-Nr. 1–73, sog. NDH Kroatien 1941–45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken steht Mario Huzanic zur Verfügung.

6.7.2015 wm

BMF hat „die Faxen dicke“!

(wm) Eigentlich stimmt es ja nur übertragen, aber am 2. Juli 2015 ließ das Bundesministerium der Finanzen in Berlin die Presse wissen, dass es ab 1. August 2015 keine Pressemeldungen per Fax mehr verschicken wird. Statt dessen können dann Journalisten solche Nachrichten ausschließlich nur noch auf dem E-Mail-Wege erhalten. Das Fax, Anfang der 1980er-Jahre noch als große Errungenschaft gefeiert – und entsprechend teuer -, hat also zunehmend ausgedient.

6.7.2015 wm

Corinphila Veilingen verstärkt sein Management mit Nathan Bouscher

(Amstelveen) Zur Global Philatelic Network Gruppe gehört seit 2010 auch Corinphila Veilingen in den Niederlande (ehemals bekannt als Auktionshaus Wiggers de Vries). Nathan Bouscher, der seit 2013 für Corinphila arbeitet, unterstützt das Haus in den Bereichen Marketing und Kommunikation und wurde am 1. Juli 2015 zum Direktor der niederländischen Firma ernannt. In dieser Funktion wird er den bisher amtierenden Direktor, Gerard Garritsen, unterstützen. Bouscher, 31 Jahre alt, machte seinen Masters-Abschluss im internationalen Recht an der Universität von Amsterdam und arbeitete außerdem für verschiedene gemeinnützige Organisationen. Seit 2015 ist er Mitglied der AIJP, des Weltverbandes der Journalisten und Autoren der Philatelie, und neben seinen zahlreichen Presse-Kommunikationen tritt er auch bereits mit ersten Fachbeiträgen seit 2014 in Erscheinung. Der Vorstand von Corinphila

3.7.2015

Im Gedenken an Wilhelm Steinhagen

(wm) Wie eine Traueranzeige in den „Schleswiger Nachrichten“ am 23. Juni 2015 bekannt machte, ist der 1940 geborene und in Fahrdorf lebende bekannte Philatelist verstorben. Steindorfs philatelistischen Fachkenntnisse waren allgemein anerkannt. Er spielte aber auch im Leben seiner Gemeinde eine hervorgehobene Rolle: Er war Mitglied eines Kegelvereines und gehörte seit 1965 der Altstädter St. Knudsgilde an, war deren Vorsitzender seit 1986 und bekleidete von 1995–2014 das Amt des Gildearchivars.
Sein Herz schlug für die Philatelie von Schleswig-Holstein, die Heimatkunde von Schleswig und die Feldpost 1848–1864 in Schleswig-Holstein. Seit 1973 leitete er ununterbrochen die ArGe für Postgeschichte und Philatelie von Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck e.V., war außerdem Schriftleiter der ArGe-Rundbriefe und Bibliothekar der ArGe. Für seine herausragenden Leistungen wurde er 1995 mit dem Aage-Tholl-Preis der ArGe und 2004 mit der BDPh-Verdienstnadel für Forschung und Literatur in Vermeil ausgezeichnet.

2.7.2015 wm

Dieter Michelson ins ‚Council‘ der Royal Philatelic Society London berufen!

(wm) Das ‚Council‘ dieses ältesten Philatelistenvereins der Welt, der „Royal“, wie der ca. 2.200 Mitglieder starke Verein häufig kurz genannt wird, ist der Verwaltungsrat des Vereins. Dieser besteht aus sieben Mitgliedern und mit der Berufung von Dieter Michelson, FRPSL, durch den erst kürzlich gewählten neuen Präsidenten Frank Walton, RDP, am 1. Juli 2015 ist erstmals ein Deutscher in diesem bedeutenden Gremium mit dabei. Michelson war schon bisher neben Dr. Wolf Hess Repräsentant der „Royal“ für Deutschland und die deutsche „Sektion“ stellt mittlerweile die drittstärkste der Mitglieder, nach Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

2.7.2015 wm

11. Deutsch-Amerikanischer Salon 2016 in Heidelberg

(wm) Wie der BDPh am 24. Juni 2015 bekannt gab, wird der nächste Deutsch-Amerikanische Salon vom 17.–19. Juni 2016 in der Sporthalle I, Sportzentrum Süd (Carl-Diehm-Straße) in 69124 Heidelberg-Kirchheim stattfinden. Bereits bisher war dort eine Rang 2- und Rang 3-Ausstellung mit Jugendklasse und internationaler Beteiligung geplant. Nun wird die Veranstaltung noch durch zwei bedeutende Traditionsveranstaltungen aufgewertet: Einerseits mit einem „Baden-Salon“ zum 75jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Baden und eben mit der nächsten Auflage der Deutsch-Amerikanischen Gemeinschaftsausstellung von BDPh und GPS (Germany Philatelic Society in den USA). Heidelberg ist natürlich für die Amerikaner – man rechnet mit ca. 30 bis 40 Gästen aus den USA – ein „Traumziel“, denn kaum eine deutsche Stadt hat einen derart hohen Beliebtheitsgrad bei US-Amerikanern aufzuweisen. Nur am Rande sei erwähnt: Der erste deutsche Briefmarkensammler-Verein wurde 1869 ebenfalls in Heidelberg gegründet und dessen Gründer, Wilhelm Faber, wanderte ein Jahr später in die USA nach Charleston aus.

1.7.2015 wm

Frist für Teilnahme am CG-Award läuft bis zum 30. September 2015

Vermutlich bringen die Mehrzahl der Sammler das Auktionshaus Christoph Gärtner vor allem mit dessen internationalen Großauktionen in Verbindung. Doch das Auktionshaus versteht sich auch auch als „Botschafter der Philatelie“. Seit vielen Jahren führt es kleine philatelistische Ausstellungen durch und unterstützt seit 2011 mit seinem Projekt „Lust auf Briefmarken – mit coolen Marken voll auf Zack“ die Jugendphilatelie. 2013 ist Gärtner mit der Stiftung des „CG Internationaler Förderpreis Philatelie“ noch einen Schritt gegangen. Sein Ziel war und ist es, die philatelistische Forschung zu fördern und einen Beitrag zu Erhaltung des philatelistischen Wissens zu leisten. Man beschloss deshalb, regelmäßig erscheinende Publikationen, in digitaler als auch in gedruckter Form, zu unterstützen. Der hohe Zuspruch von Teilnehmern aus aller Welt bei der Erstverleihung hat das Haus darin bestätigt, sich weiterhin auf diesem Gebiet zu engagieren.
Weltweit können also alle Arbeitsgemeinschaften, Clubs, Vereine, Verbände sowie Herausgeber philatelistischer Zeitschriften und Mitteilungsblätter, die ein Periodikum veröffentlichen, an der Ausschreibung teilnehmen. Hierbei sollen Druckmedien, Digitale Medien und die Nachwuchsförderung/Öffentlichkeitsarbeit gesamtheitlich berücksichtigt werden. Die Jury bewertet und berät völlig unabhängig vom Auktionshaus Christoph Gärtner.
Es winken attraktive Preise für die zehn besten Objekte, die zwischen 100 für den zehnten Platz und 2 000 Euro für den ersten Platz betragen. Eine Urkunde und Medaille gibt es obendrauf. Die diesjährige Verleihung der Preise findet während der MONACOPHIL Anfang Dezember in Monte-Carlo statt.
Alle Einsendungen, die das Auktionshaus bis zum 30. September 2015 erreichen, werden für den diesjährigen Wettbewerb berücksichtigt. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse http://www.cg-award.com/ zu finden.

1.7.2015 wm

MICHEL ändert Ausgabetermine

(wm) Zwar erscheint der beliebte Deutschland-Katalog wie angekündigt am Freitag, den 3. Juli 2015, aber alle weiteren Neuerscheinungen mussten – so gab der Verlag bekannt – „aus drucktechnischen Gründen“ auf den 17. Juli verschoben werden. Dazu zählen z. B. der MICHEL-Südosteuropa-Katalog 2015/2016 (EK 4), der MICHEL-Nordeuropa-Katalog 2015/2016 (EK 5), die neue 3. Auflage des MICHEL-Postgebühren Handbuch Deutschland und die zweite Neuauflage von MICHEL Germany Specialized 2015 Vol. 2. Der angekündigte „Automobile-Katalog“ wird sogar auf August verschoben.

1.7.2015

200 000 Euro für eine Picasso-Postkarte!

(wm) Mit dem Ergebnis hätte wohl keiner in der Philateliebranche gerechnet. Los 27000, die einzigartige Postkarte mit Zeichnung und Signatur von Pablo PICASSO an den bekannten franz. Poeten G. Apollinaire startete bei 100 000 Euro, was schon manche Insider bereits als unrealistisch einschätzten. Letztlich war aber einem privaten Liebhaber diese einmalige von Picasso gezeichnete Postkarte – bei einem Zuschlagspreis von 166 000 Euro – sogar 200 000 Euro wert, denn inklusive Aufgeld war so viel dafür zu bezahlen. Die Medien berichteten landesweit über diesen spektakulären Zuschlag, der das Haus in Bietigheim-Bissingen in zahllose Tageszeitungen, selbst in Funk und Fernsehen brachte.
Aber auch generell konnte sich die 31. Auktion Gärtners, die vom 15. bis zum 20. Juni sowie am 24. Juni 2015 (Banknoten) in Bietigheim-Bissingen stattfand, sehen lassen. Es war eine philatelistisch hochinteressante Versteigerung mit einem breiten Spektrum, kauffreudigen Teilnehmern und vielen guten und überraschenden Ergebnissen – so das generelle Resümee. In insgesamt 12 Katalogbänden wurden über 31 000 Lose offeriert - ein faszinierendes Angebot mit sehr vielseitigem Material von rund 1 300 Einlieferern aus aller Welt.
Entsprechend turbulent, lebhaft und ausdauernd fanden sich viele Lose umkämpft, und mehr als 4 100 Bieter, einige davon waren aus aller Welt persönlich angereist, ermöglichten schließlich ein gutes Gesamtergebnis von über 8 Millionen Euro (inklusive Aufgeld) vor dem Nachverkauf.

25.5.2015

Ein großer Freund Dresdens hat die Welt verlassen: Peter Rickenback!

(wm) Wer ihm begegnete, war stets beeindruckt, obwohl der hochbetagte 1920 in Dresden zur Welt gekommene Peter Reichenbach eher klein, schmächtig und sehr zurückhaltend war. Rickenback, so sein anglisierter Name, starb am 11. Juni 2015 in London. Er stammte aus einer Rechtsanwaltfamilie, die er 1936 wegen seiner jüdischen Abstammung verlassen musste. Nach drei abenteuerlichen Fluchtjahren vor den Nazis gelang es ihm, über die Niederlande nach England zu emigrieren, wo er sich 1945 einbürgern und dauerhaft niederlassen konnte. Im gleichen Jahr begann er mit einer Briefmarkenfirma („Waltham Stamp Company“), die sich in den folgenden Jahren erfolgreich auf das Sammelgebiet Deutschland spezialisierte.

Rickenback wurde als Philatelist und Freund seiner Heimatstadt Dresden weltbekannt. Er pflegte zahlreiche Spezialsammlungen, u.a. zur Postgeschichte Dresdens (Stadtpost Dresden), zu Dresdener Ansichtskarten und zu Dresdner Werbemarken (letztere stiftete er 2006 dem Stadtmuseum Dresden). Dem Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e.V. gehörte er seit dem Januar 1956 an, dem Verein für Sächsische Postgeschichte und Philatelie Dresden e.V. sogar bereits seit Januar 1948. Für zehn Jahre war er Vorstandsmitglied der britischen Philatelic Trader Society und er gehörte zeitweise dem ersten Vorstand der British Philatelic Federation an. Auch der Weltverband der Philatelie-Journalisten und Autoren (AIJP) zählte Rickenback zu seinen hoch geschätzten Mitgliedern.

1953 gab R. die erste englische Philatelie-Zeitschrift für Deutschland, „German Philatelic Review“, heraus, die bis 1957 erschien. 1955 veröffentlichte er zusammen mit Joachim Hosang die Broschüre „Stamps in Battledress“. Später war er Mitarbeiter am Katalog der Gedenk-Werbe- und Wohlfahrtsmarken von Dresden von H. Wesche sowie bei dem Werk „Benachrichtigungsaufkleber von der kgl. Sächs. Post zur Reichspost“ von Werner Daniel. Bis zuletzt forschte und schrieb er über zahlreiche mit der Stadt Dresden zusammenhängende Fachthemen.

24.6.2014 wm

Poststreik schädigt die Wirtschaft

(wm) Der andauernde Poststreik sorgt für verzögerte Zustellung der Brief- und Paketpost, von der im Einzelfall auch Auktionshäuser betroffen sind, sofern sie in diesen Wochen ihre Versteigerungen durchführen. Terminwichtige Mitteilungen, wie z. B. die Abgabe von Geboten, treffen durch den Poststreik eventuell zu spät ein. Bekannte Auktionshäuser informieren deshalb ihre Kunden per E-Mail und empfehlen, auf Alternativen auszuweichen. So teilte das Düsseldorfer Auktionshaus Ulrich Felzmann seinen Kunden am 24. Juni mit:
„Durch den bundesweiten Poststreik kann es passieren, dass Ihre schriftlichen Gebote für die 152. Auktion zu spät bei uns eintreffen. Um dem vorzubeugen, möchten wir Sie bitten, uns lieber eine Email mit Ihren Geboten an  info@felzmann.de zu senden. Natürlich können Sie uns Ihren Gebotszettel auch per Fax an 0211-550 44 11 zukommen lassen oder uns telefonisch unter 0211 -550 440 erreichen.
Zusätzlich bieten wir auch eine Gebotsabgabe nach Registrierung auf unserer Website www.felzmann.de an - Sie können dort vorab im Online-Katalog oder auch live während der Auktion Ihre Gebote abgeben.
Sollten Sie bereits Gebote per Post an uns versendet haben, rufen Sie uns doch bitte kurz an, um abzuklären, ob diese bei uns eingetroffen sind oder bestätigen Sie uns diese nochmals per Fax oder Email.“

24.6.2015 wm

Philatelie hält jung!

(wm) Blättert man in alten Fachzeitschriften, die vor 100 und mehr Jahren erschienen, fallen einem häufig Hinweise auf, dass so manch Verstorbener im Alter von 60 oder 70 Jahren bereits als „im hohen Alter“ verschiedener Philatelist gewürdigt wurde. Bei einem Sammler von 70 Jahren war nicht selten vom „Greisenalter“ zu lesen. Und heute? Heute zählen diese Altersjahrgänge zu den Aktiven in der Philatelie.
So sind die 20 Mitglieder des Consilium Philatelicum im Bund Deutscher Philatelisten im Altersschnitt 80 Jahre alt, treten aber jährlich mit bis zu zehn Veranstaltungen an die Öffentlichkeit. Literarisch gesehen sind sie eine der produktivsten Philatelie-Gruppierungen, wie man stets bei den Buchpräsentationen dieses Gremiums bei Deutschen Philatelistentagen sehen kann.
Dass Philatelisten oder der Philatelie nahestehende Persönlichkeiten häufig ein hohes Alter erreichen, mögen zwei aktuelle Beispiele belegen. Am 28. Mai 2015 starb Karl-Heinz Schwab im Alter von 104 Jahren. Er galt, so Bodo von Kutzleben, als der älteste Sammler im Bund Deutscher Philatelisten und gehörte 78 Jahre dem Frankfurter Sammler-Verein MOENUS 1911 e.V. an. Im Jahr, als dieser Verein gegründet wurde, kam auch Schwab am 30. April 1911 in Wertheim am Main zur Welt.
Ein zweites Beispiel ist der Schweizer Künstler Hans Erni, der nahezu sechs Jahrzehnte auch für die Schweizer Post gearbeitet hat und dem die Briefmarkensammler viele wunderschön gestaltete Marken verdanken: Der international bekannte Maler und Grafiker wurde am 21. Februar 1909 in Luzern geboren und verstarb dort am 21. März 2015 im Alter von 106 Jahren! Auch Münzsammler werden ihn gut im Gedächtnis – oder in der Hand – behalten, gestaltete er doch noch 2009 eine amtliche 50-Franken-Goldmünze. Briefmarkensammlern begegnen seinen rund 90 Markenentwürfen bei Ausgaben der Schweiz, Liechtensteins und der UNO.
Vielleicht ist also doch etwas dran an dem Spruch des Lörracher Arztes Dr. Heinz Jaeger: „Philatelie ist die beste Medizin!“ Er muss es wissen, denn er ist Ehrenpräsident des BDPh und mittlerweile selbst 91 Jahre alt.

17.6.2015 wm

„Wir sind immer Mensch geblieben!“ Zum Gedenken an den Stuttgarter Auktionator Reinhold Lindner

(wm) Am 19. Mai 2015 starb der weithin bekannte Versteigerer Reinhold Lindner, das „dienstälteste“ Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer. Geboren am 2. Juli 1928 in Pforzheim hatte er Wehrdienst, das Bombardement seiner Heimatstadt, die Kriegsgefangenschaft und manches mehr überlebt, absolvierte ab 1948 eine kaufmännische Lehre und kam Mitte der 1950er-Jahre mit dem Briefmarkenhändler Kurt Rauss zusammen, der seit 1957 Auktionen durchführte. Lindner wechselte 1963 zu Rauss und bis 1988 blieben sie sich geschäftlich, u.a. mit der Firma „Südphila“, verbunden. Bereits 1978 hatte Lindner im Norden Stuttgarts ein eigenes Geschäft und seit 1981 veranstaltete er auch eigene Auktionen. Einem eigenen neuen Geschäftssitz in der Stuttgarter Königstraße folgte 1994 wieder der Umzug in den Norden Stuttgarts, wo er dann sechs bis sieben Auktionen pro Jahr durchführte. Den Namen „Südphila“ trat er 1994 an Peter Feuser ab, der diesen gerne für eigene Versteigerungen nutzen wollte. So entstand die LINDNER KG, die bereits im Frühjahr 2001 die 150. Auktion und 2013 ihre 185. Auktion hinter sich hatte.
Lindner war von 1966–1998 ein hochgeschätztes Mitglied im BSV Stuttgart-Feuerbach und führte auch für diesen Verein mehrfach Auktionen durch). Von 1983 bis 1998 gehörte er dem Verein der Briefmarkenfreunde Nürtingen an, seit 1993 auch Infla Berlin. In seinem Berufsverband APHV wurde er seit Juli 1978 geführt, im BDB seit 1985.
Lindner zeichnete eine hohe Menschlichkeit aus, für die er selbst auch immer einstand. Viele Sammler aus Südwest, aber auch über die Grenzen Süddeutschlands hinaus, kannten und schätzen ihn, zumal er seit der ersten Internationalen Briefmarkenmesse in Sindelfingen stets mit Frau und Tochter (Ute, verh. Dörsam) präsent war und den Kontakt zu seinen vielen Kunden suchte. Sein Wahlspruch: „Wir sind immer Mensch geblieben, das war uns immer wichtig!“ Lindner wird der deutschen Philatelie fehlen.

16.6.2015 wm

Zwei Verbände im Dialog

(BDB-PR/Mülheim) Harmonisch und konstruktiv verlief die letzte Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Briefmarken-Versteigerer e.V. (BDB), die am 13. Juni 2015 in Ludwigsburg stattfand.
Rund die Hälfte der Mitglieder waren erschienen, als Gäste traditionell Arnim Hölzer, Präsident des APHV, sowie Christian Geigle, Präsident des Prüferverbandes BPP, begleitet von Dr. Provinsky, stellvertretender BPP-Vorsitzender, und C. Brekenfeld, BPP-Justitiar.
Gleich zu Beginn der Versammlung hatte der BDB-Vorsitzende Harald Rauhut die traurige Pflicht, des kürzlich verstorbenen Reinhold Lindner, Stuttgart, zu gedenken, der als dienstältester Versteigerer im Mai im Alter von 86 Jahren verstorben war.
In seinem Rechenschaftsbericht schilderte der Vorsitzende, dass die Arbeitsschwerpunkte des vergangenen Jahres darauf lagen, zum einen noch einmal eine Änderung von steuerrechtlichen Regelungen nach Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1.1.2014 zu erreichen, zum anderen das neue BDB-Journal fertigzustellen und die journalistische Arbeit des Autors, W. Maassen, zu begleiten.
Der Schatzmeister, Dr. Reinhard Fischer, berichtete von der nach wie vor soliden Finanzlage des Verbandes, es schlossen sich die stellvertretenden BDB-Vorsitzenden, Klaus Veuskens und Oliver Weigel, an.
Allgemein gelobt wurde das neue BDB-Journal, das für Sammler ein bisher so nicht verfügbares Informations-Medium darstellt, aber auch eine äußerst interessante historische Hintergrundschilderung enthält. Hierzu berichtete Harald Rauhut, dass auch der letzte noch lebende Vertreter der Gründungs-Generation des BDB, Wolfgang Jakubek, hierzu sehr wohlwollende Worte gefunden hatte und der Versammlung seine besten Grüße übermitteln ließ.
Schwerpunkt der Veranstaltung war ein interessanter Meinungsaustausch mit den angereisten Vertretern des BPP über das Prüfwesen. Rechtsfragen, z.B. zum Thema Haftung, wurden ebenso diskutiert, wie das immer wiederkehrende Thema „Prüfkosten“. Verschiedene Versteigerer berichteten von ihren Erfahrungen und die Vertreter des BPP konnten manche Fragen beantworten. Herr Rauhut betonte, dass der hohe Anspruch des Prüferverbandes BPP sich auch in der kulanten Abwicklung von zwar selten vorkommenden, aber doch gelegentlich auftauchenden Fehlprüfungen manifestieren müsse. C. Geigle konnte hierzu feststellen, dass durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Verbänden in der jüngsten Vergangenheit eine unproblematische Lösung für solche wenigen Fällen gefunden worden war.
Insofern sprachen alle Beteiligten zum Abschluss von einer gelungenen Tagung.

16.6.2015 wm

Neues aus der „MICHEL-Bibliothek“

(wm) Der „output“ des Schwaneberger Verlages mehrt sich mit dessen technischen Möglichkeiten. Neue Kataloge erscheinen heutzutage fast schon im Wochentakt, so dass man leicht den Überblick verliert. Die Neuerscheinungen der Monate Juni/Juli seien deshalb kurz im Telegrammstil entsprechend den Verlagsankündigungen vorgestellt.

MICHEL-Südeuropa-Katalog 2015 (EK 3)
100. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-113-0, Erstverkaufstag: 5. Juni 2015, Ladenpreis: 66 Euro
100. Jubiläumsausgabe mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Neuheiten bis MICHEL- Rundschau 5/2015 • Neue Abarten bei Serbische Republik von Bosnien • Preisbewegungen im gesamten Katalog • Preisanstiege bei Bosnien und Herzegowina • Umfang ca. 1472 Seiten • Etwa 16 500 farbige Abbildungen und rund 76 000 Preisnotierungen • Inkl. „Schatzkästchen" mit internationalen Auktionsergebnissen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Fiume, Italien, Jugoslawien, Kosovo, Kroatien, Makedonien, Malta, Montenegro, San Marino, Serbien, Slowenien, Triest, Vatikan.

MICHEL-Österreich-Spezial-Katalog 2015
inkl. Ganzsachen. 36. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-124-6, Erstverkaufstag: 5. Juni 2015, Ladenpreis: 62 Euro
Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Neues Katalogformat • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Zahlreiche neue Abarten und Plattenfehler inkl. Abbildungen • Neuheiten bis MICHEL-Rundschau 5/2015 • Ganzsachenteil noch übersichtlicher strukturiert und mit eigenem Inhaltsverzeichnis • Preisbewegungen besonders bei Portomarken • Umfang etwa 752 Seiten • Über 6300 farbige Abbildungen und mehr als 40 000 Preisnotierungen • Inklusive „Schatzkästchen" mit internationalen Auktionsergebnissen • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Die Briefmarken Österreichs seit 1850 einschließlich Lombardei und Venetien, Bosnien und Herzegowina, Kreta und Levante. Inklusive Ganzsachenteil (1861 bis heute).

MICHEL-China-Katalog 2015 (ÜK 9/1)
42. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-133-8, Erstverkaufstag: 5. Juni 2015, Ladenpreis: 84 Euro
Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Neues Katalogformat Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Fundgrube für Motivsammler • Neuheiten-Katalogisierung bis MICHEL-Rundschau 6/2015 • Preisbewegungen im gesamten Katalog • Preisanstiege z.B. besonders in den 1950er Jahren • Umfang ca. 734 Seiten • Etwa 8000 farbige Abbildungen und rund 51 000 Preisnotierungen • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: China (Kaiserreich und Republik bis 1949), Japanische Besetzung von China, Taiwan, Volksrepublik China (mit FDC-Bewertungen), Hongkong, Kiautschou, Macau, Mandschukuo, Tibet.

MICHEL-Motivkatalog Automobile - Ganze Welt
1. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-118-5, Erstverkaufstag: Juni 2015, Ladenpreis: 64 Euro
Erstmals aufgelegt • Geeignet für sammelnde wie nicht-sammelnde Autobegeisterte • Automobilmarken der ganzen Welt Neuheiten-Katalogisierung bis MICHEL-Rundschau 4/2015 • Umfang ca. 600 Seiten • Etwa 10 000 überwiegend farbige Abbildungen und rund 27 000 Preisnotierungen • Übersichtlicher Katalogaufbau und modernes Layout dank innovativem Herstellungsverfahren
Inhalt: Briefmarkenausgaben aus aller Welt zum Thema Automobile auf Basis der Daten des MICHEL-Online-Katalogs.

MICHEL-Deutschland-Katalog 2015/2016
102. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-126-0, Erstverkaufstag: 3. Juli 2015, Ladenpreis 52 Euro
Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • MICHELsoft easy CD (Bund, Berlin, DDR) und ABC-Suchliste • Übersichtstafel der Wasserzeichen deutscher Sammelgebiete • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Neuheiten-Katalogisierung bis MICHEL-Rundschau 6/2015 • Neubearbeitung der Besetzungsgebiete 2. Weltkrieg mit Estland fortgesetzt • Lebhafte Preisbewegungen im gesamten Katalog; z.B. bei Altdeutschland, den deutschen Gebieten des 1. und 2. Weltkriegs oder den Lokalausgaben und SBZ • Umfang ca. 1120 Seiten • Rund 10 200 farbige Abbildungen und über 61 000 Preisnotierungen • Inklusive „Schatzkästchen" mit internationalen Auktionsergebnissen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Altdeutschland, Norddeutscher Bund und Deutsches Reich, Auslandspostämter, Kolonien, Schiffspost im Ausland, Besetzungsausgaben des Ersten und Zweiten Weltkrieges, Abstimmungsgebiete, Belgische Militärpost im Rheinland, Eupen, Malmedy, Danzig, Memel, Böhmen und Mähren, Generalgouvernement, Sudetenland, Feldpostmarken, Lokalausgaben, Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben, Berlin und Brandenburg, SBZ, Französische Zone, Amerikanische und Britische Zone), DDR, Berlin (West), Saarland mit OPD-Ausgaben, BRD.

MICHEL-Südosteuropa-Katalog 2015/2016 (EK 4)
100. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-114-7, Erstverkaufstag: 3. Juli 2015, Ladenpreis: 66 Euro
100. Jubiläumsausgabe mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Fundgrube für Klassik- und Motivsammler • Neuheiten bis MICHEL-Rundschau 6/2015 • Preisbewegungen in vielen Gebieten • Umfang ca. 1248 Seiten • Etwa 16 500 farbige Abbildungen und rund 69 000 Preisnotierungen • Inklusive „Schatzkästchen" mit internationalen Auktionsergebnissen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Ägäischen Inseln, Bulgarien, Epirus, Griechenland (mit Mönchsrepublik Athos), Ikarien, Ionische Inseln, Kreta, Ostrumelien, Rumänien, Samos, Thrakien, Türkei, Türkisch-Zypern, Zypern.

MICHEL-Nordeuropa-Katalog 2015/2016 (EK 5)
100. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-115-4, Erstverkaufstag: 3. Juli 2015, Ladenpreis 66 Euro
100. Jubiläumsausgabe mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Redaktionelle Überarbeitung des gesamten Katalogs • Neubearbeitung von Norwegen • Fundgrube für Klassik- und Motivsammler • Neuheiten bis MICHEL-Rundschau 6/2015 • Preisbewegungen in vielen Gebieten Umfang ca. 1088 Seiten • Etwa 11 000 farbige Abbildungen und rund 58 000 Preisnotierungen • Inklusive „Schatzkästchen" mit internationalen Auktionsergebnissen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Dänemark (mit Färöer und Grönland), Estland, Finnland (mit Äland), Island, Karelien, Lettland, Litauen, Mittellitauen, Nordingermanland, Norwegen und Schweden.

MICHEL-Postgebühren Handbuch Deutschland
3. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-127-7, Erstverkaufstag: 3. Juli 2015, Ladenpreis: 39,80 Euro
Erste Neuauflage nach 10 Jahren • Unverzichtbares Standardwerk für jeden ernsthaften Deutschlandsammler! • Inlandsgebühren von 1849 bis zur Entgeltänderung vom 1. Januar 2015 sowie Auslandsgebühren ab dem 1. Juli 1875 • Umfang ca. 304 Seiten • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout
Inhalt: Postgebühren der deutschen Gebiete und Nebengebiete für alle postamtlich zugelassenen Versendungsformen. Abgedeckt sind z.B. die Sonderregelungen im zwischenstaatlichen Verkehr mit genauer Angabe der Gültigkeitsperiode, die gebührenrelevanten Änderungen der Postordnung, Sonderflügen (auch Zeppelin) und detaillierte Luftpostgebühren.

MICHEL Germany Specialized 2015 Vol. 2
2. Auflage, in Farbe, ISBN 978-3-95402-121-5, Erstverkaufstag: 3. Juli 2015, Ladenpreis 84 Euro
Ebenfalls neu mit festem Katalogeinband und Lesebändchen • Erste Neuauflage nach 8 Jahren • In englischer Sprache • Enthält die Marken der deutschen Besetzungsgebiete des Zweiten Weltkriegs und der alliierten Besetzung Deutschlands • Umfang ca. 512 Seiten • Etwa 5300 farbige Abbildungen und rund 94 000 Preisnotierungen • Handliches Format mit übersichtlichem modernem Layout • Neue hochauflösende Farbabbildungen
Inhalt: Böhmen und Mähren, Generalgouvernement, Sudetenland, Deutsche Besetzungsausgaben 1939/45, Feldpostmarken, Deutsche Lokalausgaben ab 1945, Alliierte Besetzung mit Gemeinschaftsausgaben, Berlin und Brandenburg, Sowjetische Zone, Französische Zone, Amerikanische und britische Zone.
MICHEL Germany Specialized 2015 Vol. 1 ist voraussichtlich erst im September/Oktober 2015 lieferbar!

MICHELsoft Update Deutschland 2015/2016
Art.Nr. 1415 – Lieferbar Juli/August 2015, empfohlener Ladenpreis 29,80 Euro
Daten-Update mit den Preisnotierungen und Abbildungen aus dem Deutschland-Katalog 2015/2016 • Kompatibel ab der Programmversion 8.0.

12.6.2015 wm

Neues aus dem Prüferbund (BPP)

(wm) Martin Sommer, der Experte für die Brustschildmarken des Deutschen Reiches, starb am 3. Juni 2015 im Alter von 82 Jahren. Sommer war für den Bund Philatelistischer Prüfer von 1988 bis zum Erreichen der Altersgrenze im Jahr 2007 tätig, danach gehörte er dem BPP als Seniormitglied an.

Mario Huzanic aus Schlieren ist unter folgender neuer Adresse zu erreichen: Engstringerstr. 2, CH-8952 Schlieren, Tel. 00 41 / 44 / 731 99 81.

Nikolaus Barabassy aus Budapest hat eine neue Telefonnummer: 00 36 / 30 65 05 557. Arnold Vaatz aus Dresden ist nun unter einer neuen E-Mailadresse zu erreichen: vaatz@bpp.de

12.6.2015 wm

Handel war mit der EUROPHILEX sehr zufrieden

Wie die jüngste Ausgabe des „Philatelic Exporter“ im Juni 2015 berichtete, wurde die im Mai in London durchgeführte EUROPHILEX vom Handel sehr positiv bewertet. Sie sei eigentlich als eine kleinere europäische Veranstaltung geplant gewesen, aber die internationale Beteiligung – selbst aus Übersee – habe die Erwartungen übertroffen.  Über die Hälfte der rund 140 Händlerstände waren nicht aus Großbritannien und rund 25 Händler oder Postverwaltungen kamen sogar von Übersee, sei es aus Australien, Neuseeland oder den Pazifischen Inseln.
Die zehn Pfund Eintritt am Eröffnungstag hätten die circa 3 000 Besucher auch nicht geschreckt; an den Folgetagen seien es jeweils noch Tausende mehr gewesen, die sich das Angebot der Ausstellung, der Sonderschauen und des Handels angeschaut hätten. Es habe zwar Kritik gegeben – z. B. an den Empfängen führender Auktionshäuser, die speziell wohlhabenden Kunden galten, während die Ausstellung selbst wenig für „normale“ Besucher tat –, manche Händler vermissten ihre „alten Kunden“, hätte dafür aber neue gewonnen, weshalb die Veranstaltung insgesamt überaus erfolgreich gewesen sei.

12.6.2015 wm

MICHEL-Radiobeitrag erreicht fast 3 Mio. Hörer

(Unterschleißheim) Am 6. Mai 1840 wurde in Großbritannien die erste klebende Marke, die „One Penny Black“, verwendet. Eine besondere Faszination übt die Briefmarke aber auch 175 Jahre nach ihrer Erfindung noch aus. Vor kurzem wurde wieder ein besonders seltenes Exemplar für über 9 Millionen $ versteigert.
Aber nicht nur bei Sammlern steht die Marke hoch im Kurs. Auch private Postsendungen werden am liebsten mit einer „echten“ Briefmarke frankiert. Schnöde E-Mails, SMS u. ä. können – obwohl praktisch – da nicht mithalten! Bei der Firmenkorrespondenz gilt sogar: Aufmerksamkeit erreicht man mit Marken statt Portostempeln. Briefe werden so nämlich eher als private Post denn als Werbung, Rechnungen etc. wahrgenommen.
Dennoch, das elektronische Zeitalter fordert seinen Tribut. Der Gebrauch der Briefmarke ist insgesamt rückläufig. Und so arbeiten die Postämter weltweit an Ideen zur Renaissance der Briefmarke. Dabei produzieren sie eine Flut an Neuausgaben mit ständig neuen Motiven, Gerüchen, Geschmacksrichtungen, Tönen und mehr.
Der Schwaneberger Verlag, international bekannter Herausgeber der MICHEL-Briefmarkenkataloge, nutzte die Gelegenheit, den Deutschen die Marke mit einem charmanten Radiospot mal wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rufen.
Der Beitrag „175 Jahre Briefmarken“ wurde in Zusammenarbeit mit Tonjuwelen erstellt und vom 3. bis 18. Mai 2015 in ganz Deutschland ausgestrahlt. Über 43 Radiosender erreichte er so fast 3 Millionen Zuhörer. Sämtliche große Printmedien wurden außerdem durch die Verbreitung über on- und offline Presseverteiler aufmerksam. Insgesamt ein toller Erfolg für den Verlag und die „alte“ Briefmarke.
Wer keine Gelegenheit hatte, den Radiobeitrag zu hören, hat diese Möglichkeit noch für eine Zeitlang auf Homepage des Schwaneberger Verlags: http://www.briefmarken.de/news/1876-michel-radiobeitrag-errreicht-fast-3-mio-hoerer
Weitere Beiträge zur Geschichte der MICHEL-Briefmarkenkataloge und ein Video zur Jubiläumsaustellung in Apolda: http://www.briefmarken.de/verlag/ueber-uns.

10.6.2015 wm

Zwei neue Edition d’Or-Buchbände erschienen!

(wm) Bei der EUROPHILEX London 2015 präsentierte das Global Philatelic Network – vielen in Deutschland und der Schweiz besser bekannt als Firmenverbund der Auktionshäuser Heinrich Köhler und Corinphila – zwei weitere Neuheiten zu dieser Buchreihe.

Edition d’Or, Band XLIV: Ungarn – Postgeschichte 1867–1871
Mit diesem 44. Band der weltbekannten Edition d’Or-Dokumentationsreihe wird die Großgold-Medaillen-Kollektion des ungarischen Informatikers Dr. Géza Hommonay Interessenten vorgestellt. Folgend dem bisherigen Konzept beginnt das zweisprachige Buch mit einer Biografie des Sammlers, der in seiner Sammlung den Übergang der neu eingerichteten ungarischen Post vom 1. Mai 1867 bis zur Ausgabe der schon in Ungarn gedruckten „Steindruck“-Briefmarken vom 1. Mai 1871 spezialisiert. Dabei schließt er die dreimonatige Übergangszeit bis zur Ungültigkeit der Markenausgabe von 1867 auf ungarischem Territorium am 31. Juli 1871 mit ein. Provisorische Verwendungen der Ausgabe 1863/64, aber auch vielfältige Verwendungsarten der neuen Markenausgabe Franz-Joseph I. ab 1. Juni sind in selten anzutreffender Brillanz berücksichtigt. Die Sammlung von Dr. Géza Hommonay spiegelt die Post- und Landesgeschichte Ungarns in den vier Jahren des Übergangs von 1867 bis 1871 in die innenpolitische Unabhängigkeit. Die Sammlung ist in englischer Sprache beschrieben und somit leicht verständlich. Das Buch ist in gewohnt bester Qualität produziert.
Format ca. 25 x 33,5 cm, 166 Seiten, in Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 2015, VP: 69 Euro. Bezug: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden, Tel. 06 11/39 381, Fax 06 11/39 384, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, www.heinrich-koehler.de

Edition d’Or, Band XLV: Segelschiffe mit Rahsegeln. Die Jonas Hällström-Sammlungen
Es gibt wohl immer ein erstes Mal, was hier gleichzeitig im vierfachen Sinne zutrifft: Denn zum ersten Mal erschien in dieser Buchreihe eine Sammlungsdokumentation, die im Sinne der Ausstellungsklassen der FIP der Thematik zuzuordnen ist, zum zweiten beinhaltet das Buch die Dokumentation mehrerer Exponate, zum dritten wird das Werk erstmals in einem Schuber ausgeliefert und es ist – last but not least – im Querformat gehalten. Will man noch ein Novum finden, dürfte das Alter des schwedischen Ausstellers – er wurde 1972 in der Nähe von Göteburg geboren – dafür herhalten können.
Der ehemalige Berufssoldat ist auch philatelistisch ein Ausnahmetalent: Er gewann als erster schwedischer Aussteller in drei unterschiedlichen Ausstellungsklassen (Postgeschichte, Ganzsachen und Thematische Philatelie) Gold- oder gar Großgold-Medaillen international. In diesem Buch werden zwei seiner thematischen Sammlungen gewürdigt: „Die Geschichte der Segelschiffe mit Rahsegeln“ und innerhalb dieses Themas die Studie „Dänemark 1972–1952 – Die Ganzsachen mit dem Karavelle-Motiv.“ War bereits bisher die Anerkennung der Thematischen Philatelie durch die zugenommene Vielfalt von seltenem philatelistischen Material gekennzeichnet, so erreichte Hällström dabei eine Verschmelzung der erzählerischen Motivaufbereitung mit der Bedeutung (Rarität) eben dieses Materials.
Das Buch schildert Hällströms Konzept, seine allgemeinen Gedanken zum Wesen der thematischen Philatelie, bevor es dann nach Vorstellung der Gliederungen die Sammlungen im Detail präsentiert. Beeindruckend ist dabei eben die Materialvielfalt ausgesuchter Seltenheiten (wobei natürlich nicht nur Briefmarken, Briefe oder Ganzsachen Berücksichtigung finden), sondern auch andere Dokumentationen, z. B. seltener „passender“ Stempel, Ansichtskarten, Essays, Probedrucke, Autographen und vieles andere mehr. Das Buch zeigt, was man aus einem Thema machen kann und dürfte damit Vorbildfunktion auch für andere Sammler haben, die Vergleichbares beabsichtigen.
Das große Querformat ist dem Blattaufbau der Sammlung geschuldet und sehr übersichtlich zu lesen. Die Produktion des Buches ist wie immer perfekt, nur der Schuber etwas schmal geraten; es bedarf kunstvollen Einsteckens des Buches, damit der Schutzumschlag unversehrt bleibt.
Format ca. 25 x 33,5 cm, 128 Seiten, in Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 2015, VP: 69 Euro. Bezug: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden, Tel. 06 11/39 381, Fax 06 11/39 384, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, www.heinrich-koehler.de

10.6.2015 wm

„Es waren über 70 schöne Philatelistenjahre …“

(wm) Mit diesem Zitat leitet der Hamburger Auktionator Hans-Joachim Schwanke seinen umfangreichen Katalog zur 351. Auktion („Die Sammlung Jürgen Meinert: Deutsche Postgeschichte“) ein, die am 26. Juni versteigert wird. Die Geschichte des Sammlers Meiners ist stellvertretend für das typische Sammlerbestreben, selbst mit begrenztem Budget über die Jahrzehnte eine werthaltige und inhaltsreiche Kollektion zusammenzutragen. Es ist eine postgeschichtliche Sammlung, also in der Regel Poststücke, die den Postweg durchlaufen haben, bei denen man aber sieht, dass der Besitzer hohe Kenntnis und ein gutes Auge für das Besondere hatte. 1500 Lose kamen so zusammen, die in meist kleineren und mittleren Preislagen ausgerufen werden. Vierstellige Ausrufe sind seltener, fünfstellige sucht man vergebens. Dennoch findet der Interessent quer durch das Sammelgebiet Deutschland – also von den altdeutschen Staaten über das Deutsche Reich bis hin zu nahezu allen moderneren Gebieten Deutschlands – Material in Hülle und Fülle, das Aufmerksamkeit verdient und – wie Auktionatoren es gerne formulieren – noch Entwicklungspotential hat. Dies dürfte ebenso für den zweiten Teil der Versteigerung am 27. Juni gelten, bei dem dann wie gewohnt die Sammlungen, Posten und Philatelistische Literatur zum Ausruf kommen. Kontakt: Schwanke Auktionshaus, Tel. 0 40 / 33 71 47, E-Mail: auktion@schwanke-auktionen.de

10.6.2015 wm

166. Fortagne & Lipfert-Auktion erfolgreich beendet

Eine Woche vor Pfingsten fand diese Auktion in Leipzig vor knapp einem Monat statt. Es standen dabei über 3 800 Lose zum Verkauf, dabei fast 800 Sammlungen und Lots, die überwiegend mit beachtlichen Steigerungen verkauft wurden. Besonders gefragt waren auch Einzellose der Bereiche Zeppelin/Flugpost, Historische Wertpapiere, Postgeschichte mit Sachsen/Deutsches Reich, alte Ansichtskarten, DSWA-Belege, Deutschland nach 1945 mit OPD-(SBZ- und DDR-Besonderheiten.

9.6.2015 wm

Auktionshaus Dr. Derichs mit einem „Dreierpack“!

(wm) Roland Meiners, Inhaber des Kölner Auktionshauses Dr. Derichs mit weiterem Sitz in Berlin, verblüfft die Branche einmal mehr mit einem ungewöhnlichen „Dreierpack“. Denn in drei umfangreichen Katalogen präsentiert er ein umfangreiches Angebot der 144. Versteigerung, die in Köln am 26. und 27. Juni 2015 stattfinden wird. Dabei ist Teil 6 der „Professor-Franz-Sammlung Altdeutsche Staaten / Deutsche Auslandspostämter und Kolonien“, der erneut in einem luxuriös gestalteten Hardcoverband in Farbe auf knapp 200 Seiten angeboten wird. Mit diesem Teil ist der Verkauf dieser Ausnahmesammlung beendet. Meiners plant nur noch einen „Nachschlag“ besonderer Art: ein Supplement-Heft aller sechs Auktionen, das er dann mit einem in Handarbeit gestalteten Schuber für die komplette Katalogreihe nach der Auktion fertigen und ausliefern wird. Wie bisher ist das Material breit gestreut, ausführlich und kompetent beschrieben und die Reihe wird damit zu einem wertvollen Nachschlagewerk.
Der zweite Hardcoverkatalog offeriert Teil 2 der Sammlung Knieper „Deutsche Kolonien und Auslandspostämter“. Hier wurde das Angebot mit dreihundert Losen auf gut 100 Seiten etwas reduziert, es enthält dieses Mal keine Sammel-, sondern nur besondere Einzellose. Weit umfangreicher als bei den vorhergehenden Auktionen fällt dafür der Hauptkatalog aus, in dem einerseits Teil 10 des Heinz-Hepner-Nachlasses hervorsticht, andererseits das – nach Aussage des Hauses – beste Einzellosangebot, das seit Jahren von Derichs angeboten werden kann. Gleich mehrere Spezialsammlungen, z. B. Altdeutschlands, sind enthalten und wer fast 100 komplette postfrische Sätze der „Wagner-Festspiele“ auf einmal sehen will, hat hier die seltene Gelegenheit. Meiners äußert sich selbstbewusst, dass „der Hepner-Nachlass viele Rekorde gebrochen hat, die wahrscheinlich mindestens so lange halten werden, bis Miroslav Klose als Rekordtorschütze der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft abgelöst werden wird“. Das klingt spannend – und ist einen Blick wert. Kontakt: Dr. Wilhelm Derichs GmbH, Tel. 02 21/2 57 66 02, E-Mail: derichs_gmbh@web.de

9.6.2015 wm

Hanspeter Frech mit der Kobold-Medaille 2014 ausgezeichnet

(Michael Graetz) Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins Infla Berlin in Wiesbaden wurde die Gustav-Kobold-Medaille als höchste Auszeichnung, die Infla Berlin für herausragende Leistungen bei der Forschung auf dem Gebiete der Deutschland-Philatelie und der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse zu vergeben hat, an Hanspeter Frech verliehen. Frech hat sich besonders durch die Bearbeitung der deutschen Ganzsachen einen Namen gemacht. Seine Bücher, u.a. die Privatganzsachen-Kataloge und Ausarbeitungen zu den Ganzsachen des III. Reiches sowie zur Marine-Postkarte des Kaiserreiches, gehören in jede gute Fachbibliothek.

9.6.2015 wm

„Wertvolles Sammeln“, Heft 2 erschienen

(Unterschleißheim) Der Schwaneberger Verlag präsentiert die zweite Ausgabe seiner neuen Sammlerzeitschrift. Das Magazin „Wertvolles Sammeln“ richtet sich an Sammler wertvoller Dinge, aber auch an alle, die im Sammeln einen Wert sehen, unabhängig von den pekuniären Aspekten. Neben Briefmarken, herausragenden philatelistischen Belegen und Münzen werden weitere exklusive Sammelobjekte, wie z.B. Uhren, Ansichtskarten, Orden, Medaillen, antiquarische Bücher, Oldtimer, Kunst etc. präsentiert.
Das Magazin erscheint zweimal im Jahr. Die erste Ausgabe (Okt. 2015) stand ganz im Zeichen der philatelistischen Zeugnisse des Ersten Weltkrieges. Die bereits am 7. Mai erschienene zweiten Ausgabe widmet sich besonders dem Thema Automobile. Die Magazine sind sowohl als Einzelhefte (je 19,80 €) als auch im Abonnement (je 14,90 € inklusive Versandkosten) erhältlich. Heft 2 umfasst 96 Seiten im DIN A4-Format und ist in Farbe gedruckt. Kontakt: 089-32393-207, per Mail (vertrieb@michel.de) oder im MICHEL-Online-Shop möglich.

9.6.2015 wm

Vorbericht zur 144. Dr.-Reinhard-Fischer-Auktion am 18. Juli 2015 in Bonn

(Bonn/wm) Auch dieses Mal bietet die anstehende Versteigerung mit über 8000 Losen aus Philatelie und Numismatik ein umfangreiches und stark differenziertes Angebot, dazu zahlreiche Besonderheiten, gesuchte Standards und interessante Posten und Partien.

Einige Highlights im Telegrammstil: Bergedorf Mi.-Nr. 3 mit seltener Entwertung durch Einkreisstempel KIRCHWERDER in blau (Fotoattest von Herrn Dr. Mozek, Ausruf: 900 Euro). Braunschweig bietet einen seltenen Dreierstreifen der Mi.-Nr. 11a in tadelloser Erhaltung, die einwandfreie Qualität wird durch ein Fotoattest Lange BPP bestätigt, Ausruf 600 Euro. Deutsches Reich ist u. a. mit gestempeltem Hitler-Provisorium (Mi.-Nr. 331a) in tadelloser Erhaltung vertreten (Fotoatteste Peschl und Dr. Oechsner, Ausruf 1.000 Euro). Deutsche Post in China bietet Seltenheiten wie Mi.-Nr. PVacd, PVaa/e, PVab oder aber seltene Mi.-Nr. VIIl und VIIn in ungebrauchter Erhaltung, die letzten beiden Werte zu je 700 Euro
Deutsche Besetzung II. Weltkrieg – Frankreich – Festung Lorient: Ausgewähltes Angebot mit postfrischen Seltenheiten wie Mi.-Nr. 1L, 2L. 3, 5, 6, 7, 8, 11 je mit neuem Fotoattest Lothar Herbst VP „Die Erhaltung ist einwandfrei“. Propagandaausgaben II. Weltkrieg – seltene Mi.-Nr. 22 Hindenburg als britische Propagandafälschung, Ausruf 900 Euro. Spremberg Mi.-Nr. 15B in postfrischer Erhaltung, Lokalausgaben-Rarität mit kleiner zweistelliger Auflage, neues Fotoattest Kunz, Ausruf 750 Euro
Volksrepublik China: interessantes Einzellosangebot und sehr umfangreiches Angebot Engros-Lose mit Bogenteilen und Blocks in guter Sortierung und zweistelligen Stückzahlen, insgesamt fast 25 000 Euro Ausruf.
Insgesamt stark differenziertes Angebot aller deutscher Sammelgebiete, weiterhin ebenso interessante Offerten Europa mit Schweiz, Liechtenstein, Österreich und anderen Gebieten. Auch Überseeausgaben mit interessantem Angebot. Das umfangreiche Sammlungsangebot bietet vom kleinen Briefposten im Umschlag bis hin zu Nachlässen in mehreren Kartons etliche Positionen und somit für fast jeden Sammler etwas. Ca. 1000 Lose Numismatik von der Antike bis zu modernen Anlagemünzen runden das Angebot der 144. Auktion ab. Info/Kontakt: www.ReinhardFischerAuktionen.de

5.6.2015 wm

Der Weltmarktführer bei Internetseiten für den Verkauf von Sammlerobjekten ist belgisch!

(Tubize) Der 4. Juni 2015 ist ein historischer Tag für das Unternehmen Delcampe.net: Das 1.000.000. Mitglied hat sich eingeschrieben. Dies ist eine enorme Anerkennung für die An- und Verkaufsplattform für Sammlerobjekte.
„Dieser Erfolg erfüllt mich mit Glück und Stolz. Ich möchte allen Mitgliedern für das Vertrauen danken, das sie dem Delcampe-Team entgegenbringen“, sagt Sébastien Delcampe.
Sébastien Delcampe hat das Unternehmen Delcampe im Jahr 2000 gegründet, ausgehend von der Feststellung, dass die klassischen Verkaufsseiten in keiner Weise dem Sammlerpublikum gerecht wurden. Innerhalb von 15 Jahren hat sich das Unternehmen stark entwickelt. Die Seite nimmt täglich hunderte neue Mitglieder aus aller Welt auf. Sammlerobjekte aller Art (Briefmarken, Postkarten, Münzen, antike Dokumente, Bücher, ...) werden dort millionenfach gehandelt. Das Delcampe-Team mit Sitz in Tubize zählt aktuell 30 Mitarbeiter, die Seite ist in sechs Sprachen verfügbar.
„Das millionste Mitglied, das 15jährige Bestehen des Unternehmens und bald neue Services sowie eine neue Benutzeroberfläche für die Seite, 2015 ist gewiss ein erfolgreiches Jahr!“ schließt der Gründer von Delcampe.

5.6.2015

Stuart Weitzman ist der Besitzer der 1c-Br. Guiana, der teuersten Briefmarke der Welt!

(wm) Lange Zeit war gerätselt worden, wer denn wohl der gemeimnisvolle Besitzer der teuersten Briefmarke sein sollte, die vor einem Jahr bei Sotheby’s in London für 9,5 Millionen US-$ versteigert worden war. Angesichts der unklaren Situation um diesen anonymen Bieter vermuteten gar manche, ein Verkauf habe nicht wirklich stattgefunden, dies sei wohl nur ein Scheinverkauf gewesen.
Derartige Gerüchte und Unterstellungen lassen sich nun leicht zurückweisen, denn das National Postal Museum im Smithonian Institute in Washington gab die Besitzerschaft Weitzmans bekannt, der dem Museum diese Marke als Leihgabe bis 2017 (ausgenommen kurze Ausleihwochen zur MONACOPHIL 2015 und NEW YORK 2016) zur Verfügung stellen werde.
Der 1941 geborene Stuart A. Weitzman ist ein weltbekannter amerikanischer (Schuh-)Designer, dessen Produkte in 70 Länder der Erde verkauft werden. Er wird zitiert mit den Worten: „Da war eine nicht gefüllte Lücke im Album meiner Kinderzeit, von der ich sicher war, diese nie füllen zu können. Aber man sollte nie ‚nie‘ sagen. Nach so vielen Jahren der Jagd halte ich es nun für angemessen, Liebhabern der Briefmarke und anderen die beste Möglichkeit zu bieten, diese Marke auch einmal zu sehen. Und dafür gab es keinen besseren Platz als das Smithonian’s National Postal Museum.“
Das amerikanische Postmuseum im Smithonian veröffentlichte mit der Pressemeldung gleichzeitig zwei aufschlussreiche Fotos. Ein Bild zeigt die Marke von der Vorder- und Rückseite, das andere wurde mit einem Infrarot-Filter aufgenommen, der die Magentafarbe des Papiers extrahierte, so dass man den schwarzen Druck viel klarer als je zuvor sehen kann.

5.6.2015 wm

Numismatik – Deutschland: 20-Euro-Silbermünze „200 Jahre Grimms Märchen – Rotkäppchen“

(mm) Als erste „neue“ Ausgabe einer 20-Euro-Silbermünze (925/1.000) wird in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz im Februar 2016 die Münze „Rotkäppchen“ in der Serie Grimms Märchen erscheinen. Der Entwurf der fünften Ausgabe der 2012 begonnenen Serie zum Thema „200 Jahre Grimms Märchen“ stammt von der Berliner Künstlerin Elena Gerber aus Berlin. „Die Bildseite zeigt eine der typischsten Szenen des Märchens: Auf dem Weg zur Großmutter trifft Rotkäppchen auf den Wolf. Der Entwurf überzeugt durch seine gelungene Konzentration auf diese erste Begegnung. Der dunkle Wald mit seinen vertikal ineinander verflochtenen Strukturen symbolisiert das Unbekannte und Unbewusste der Märchenhandlung.“, so die Jury. Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „A“ der Staatlichen Münze Berlin, die Jahreszahl 2016 sowie die zwölf Europasterne. Auf der Wertseite der Münze ist zusätzlich die Angabe „SILBER 925“ aufgeprägt.

5.6.2015 wm

Numismatik – Malta: 2-Euro-Sondermünze „100. Jahrestag des ersten Flugs von Malta“

(mm) Anlässlich des 100. Jahrestags des ersten Flugs von Malta ist im März diesen Jahres eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 300.000 NP, 25.000 Stgl., 10.000 PP) erschienen. Die Münze zeigt auf der nationalen Seite eine Maschine des Typs „Short Admirality 135“. Von diesem Typ war auch jene Maschine, die am 13. Februar 2015 einen Stopp auf Malta machte. Der Doppeldecker mit Kufen, der sowohl vom Land wie auch vom Wasser aus starten (und landen) konnte, war auf dem Weg zu den Dardanellen mit dem Britischen Schlachtschiff „HMS Ark Royal“. Die Münzlegende weist auf das Jubiläum mit der Angabe „FIRST FLIGHT FROM MALTA 1915 – 2015 / 100TH ANNIVERSARY“ hin.

5.6.2015 wm

Numismatik – Österreich: 50-Euro-Goldmünze „Klimt und seine Frauen – Medizin“

(mm) Eine hochwertige Serie von Goldmünzen erinnert seit 2012 an den Künstler Gustav Klimt und seine bedeutendsten Werke. Am 15. April 2015 wurde diese Serie mit einer weiteren 50-Euro-Goldmünze (986/1.000, Auflage: 30.000, PP) fortgesetzt. Die aktuelle Ausgabe setzt die souverän-erotischen Frauen aus den Fakultätsbildern „Jurisprudenz“ und „Medizin“ ins Bild, welche Klimt ursprünglich für den Festsaal der Universität Wien gemalt hatte. Die Vorderseite zeigt zwei Gestalten des Bildes „Jurisprudenz“, die weiblichen Allegorien der Wahrheit und des Gesetzten, sowie Staatsbezeichnung, Nominale und Ausgabejahr. Auf der Rückseite ist mit der priesterlichen Hygieia ein Teil des Fakultätsbildes „Medizin“ zu sehen. Wie lesen außerdem den Buchstaben „M“, der als vierter Buchstabe aus Klimts Namen die Reihe fortsetzt.

5.6.2015 wm

Numismatik – Spanien: 10-Euro-Silbermünze „500. Geburtstag der heiligen Teresa von Ávila“

(mm) Zu Ehren der heiligen Teresa von Ávila (1515–2015) hat Spanien eine 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 7.500, PP) emittiert. Am 28. März 1515 geboren erlangte die prominente spanische Mystikerin und Karmelitin durch die Reformation des Karmeliterordens und der Gründung zahlreicher Klöster Berühmtheit. Ihre Schriften werden zudem als Höhepunkt der spanischen Mystik angesehen. Die Vorderseite der Münze zeigt eines der berühmtesten Bildnisse der Heiligen Teresa von Ávila, ein Gemälde von Peter Paul Rubens, daneben die Legende „SANTA TERESA DE JESÚS / 1515 – 2015“ sowie Landesangabe und Ausgabejahr. Die Rückseite bildet die Gedenkstätte „Los Cuartos Postes“ (Die vier Säulen) ab, darunter die Nominalangabe.

3.6.2015 wm

Philatelistischer Spätschoppen am 5. Juni in Bonn

(wm) Für interessierte Sammler in der Region Bonn und Umgebung bietet Günther Korn, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Philatelisten und selbst ein begeisterter Thematik-Sammler am kommenden Freitag, den 5. Juni, abends ab 18 Uhr das Thema „Das philatelistisch-postgeschichtliche Material in einer thematischen Sammlung“. Die Schwerpunkte seines Thema beschreibt der Referent selbst wie folgt:
„In den vergangenen Jahren habe ich bei der Betrachtung und Bewertung thematischer Exponate bei der Auswahl und der Verwendung des philatelistischen Materials manchmal noch viel  ‚Luft nach oben‘ gesehen. Zwar wurden exzellente thematische Kenntnisse vermittelt, oftmals aber hätten die Nutzung philatelistischer Varianten im Bereich der Marke, des Stempels und die auch in der Thematik erwartete Darstellung postgeschichtlicher Aspekte besser sein können. Schon mit wenigen und auch finanzierbaren Materialergänzungen wäre es möglich gewesen, nicht nur ein besseres Bewertungsergebnis im Wettbewerb zu erzielen, sondern dem Exponat/der Sammlung mehr philatelistische Tiefe und Aussagekraft zu geben.“
Dieser Einschätzung Korns ist also das genannte Vortragsthema gewidmet. Mittels einer Powerpoint-Präsentation sollen Ratschläge und Hinweise gegeben werden u.a. zu den Fragen: Welches Material ist nutzbar? Wo suche und finde ich geeignetes Material? Was ist darüber hinaus bei dessen Integration beachtenswert?
Ein spannendes Thema, zu dem sich u. a. auch der Vizepräsident des BDPh, Alfred Schmidt, und die Vorstandsmitglieder Thomas Höpfner (Ressort Ausstellungswesen) und Walter Bernatek (Schatzmeister des BDPh) angemeldet haben. Für Besucher eine gute Gelegenheit, den BDPh-Vorstand zu treffen.
Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

3.6.2015

Bis tief in die Nacht! – Internationale Auktionstage bei Corinphila vom 26. bis 30. Mai 2015

(Zürich) Nur zehn Tage nach der exklusiven Raritätenauktion von Corinphila und Heinrich Köhler, die gemeinsam mit den Schwesterfirmen des Global Philatelic Network im Rahmen der EUROPHILEX 2015 am 16. Mai 2015 in London stattgefunden hat, trafen sich zahlreiche Philatelisten aus aller Welt zur Corinphila-Versteigerungsserie der Auktionen 196 bis 201 in Zürich. Vom 26. bis 30. Mai 2015 kam das in insgesamt sechs Auktionskatalogen präsentierte Angebot zum Ausruf. Zahlreiche kleine und große Philatelie-Raritäten, seltene Postgeschichte und werthaltige Sammler-Nachlässe sorgten für Begeisterung und die Spannung im Saal war förmlich greifbar.


Ein neues Kapitel der Ägypten-Philatelie
Insbesondere die Versteigerung der Ägypten-Sammlung von Peter A. S. Smith, zu der sich alle bedeutenden Sammler vor Ort in Zürich eingefunden hatten, setzte neue Maßstäbe. Gleich in mehrfacher Hinsicht gingen die Bieter an ihre Grenzen. Aufgeteilt in 875 Einzellose hatten die Auktionatoren die Versteigerung 198 planmäßig um 14 Uhr begonnen. Was folgte, war eine beispiellose Bieterschlacht: Die Startpreise verdoppelten, verdreifachten, verfünffachten sich. Auch Zuschläge um das Zehnfache des Ausrufes waren keine Seltenheit.
Die Gefechte „sprengten“ letztlich auch den zeitlichen Rahmen: „Wir hatten eine Dauer von fünf bis sechs Stunden für den Auktionstag einkalkuliert“, so Corinphila-Geschäftsführer Karl Louis. „Doch da hatten sich alle Beteiligten gewaltig getäuscht. Bald war absehbar, dass wir bis tief in den Abend, ja sogar die Nacht hinein versteigern würden.“ Das Corinphila-Team ließ kurzfristig einen Snack zum Abendessen liefern und servierte gegen 21 Uhr während einer halbstündigen Unterbrechung Kaffee und Getränke im Auktionssaal. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht wurde schließlich das letzte Los zugeschlagen. Aus CHF 400 000 wurden fast CHF 1,8 Millionen Zuschlag, eine Verkaufsquote von 440 Prozent – beispiellos für das Sammelgebiet.
Alle Beteiligten waren restlos geschafft, die Kunden wie auch die beiden sich abwechselnden Auktionatoren Karl Louis und Walter Brühlmann. Doch die Anwesenden waren sich einig: Man hatte gemeinsam ein neues Kapitel in der Ägypten-Philatelie geschrieben. Und man würde auch in vielen Jahren noch den Sammlerfreunden von dieser denkwürdigen „Nachtauktion“ erzählen.
Den Spitzenzuschlag sicherte sich mit einem Ergebnis von CHF 96 000* Los 5615 (Ausruf: CHF 15 000). Der Brief mit den ersten beiden Ausgaben von 1866/67 in Mischfrankatur von Jeddah nach Suez zählt zu den größten Raritäten der Ägypten-Philatelie.


Erfolgsgeschichten… von Schweiz über Europa bis Übersee
Einmal mehr hervorragend schnitt auch das Sammelgebiet Schweiz ab, das mit zahlreichen Ausnahmelosen aufwarten konnte. Los 6106, eine wertgleiche Mischfrankatur der Rayon II 10 Rp. von 1850 mit einer Strubel 10 Rp. von 1854 überzeugte mit einem Ergebnis von CHF 50 400* (Ausruf: CHF 25 000). Los 6039, ein Brief mit Mischfrankatur Winterthur mit Rayon I war einem Sammler CHF 48 000* wert. Ein ungebrauchter Zehnerblock der Rayon III mit großer Wertziffer fand für CHF 30 000* ein neues Zuhause.
Auch die Sonderauktionen Thurn & Taxis sowie Skandinavien konnten beachtliche Zuschläge verbuchen. Beispielhaft genannt sei Los 4038, das eines der Top-Ergebnisse der T&T-Versteigerung erzielen konnte. Die Telegraphische Depesche frankiert mit einer 5 Sgr. braunpurpur sowie einer 1/4 Sgr. schwarz wurde von CHF 3 000 auf sensationelle CHF 11 500 gesteigert. Weitere Top-Ergebnisse reichten von Bulgarien (Los 8249 – Zuschlag:
CHF 12 000*) über Österreich (Los 1018 – Zuschlag: CHF 36 000*) bis nach Brasilien (Los 694 – Zuschlag: CHF 20 400*).
Die komplette Ergebnisliste der Corinphila-Versteigerungsserie ist wie gewohnt online unter www.corinphila.ch einzusehen. Hier haben Sammler auch die Möglichkeit, unverkaufte Lose im Nachverkauf zu erwerben. Die nächste Internationale Corinphila Auktion findet Ende November 2015 in Zürich statt.
Weitere Informationen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8034 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch
* Ergebnisse inkl. Aufgeld ohne Mwst

3.6.2015 wm

152. Felzmann Auktion: Große Internationale Auktion vom 30. Juni bis 4. Juli 2015


(Düsseldorf) Hochwertige Einzelstücke und begehrte Sammlungen werden im Düsseldorfer Auktionshaus vom 30.6. – 4.7.2015 vor einem internationalen Publikum versteigert. Auktionator Ulrich Felzmann wird ein prominent besetztes und breit aufgestelltes Angebot präsentieren. Unter den vielen Highlights sind die seit zwei Jahrzehnten unberührten Bestände des geschätzten Prüfers Dr. Rommerskirchen mit den Spitzen-Sammlungen Albanien, Kroatien und Russland.
Bei den Einzelstücken ragt die Mauritius 2 d „POST PAID“ earliest impression besonders heraus (Los 4132). Die Auktion bietet eine der seltenen Gelegenheiten, diese Rarität zu erwerben. Die Marke im farbfrischen Indigo zierte schon die Sammlung von Philipp von Ferrary, dem wohl berühmtesten Philatelisten aller Zeiten, der einst sogar sechs Stück der ersten Mauritius „POST OFFICE“ besaß. Als Schmuckstück einer jeden China-Sammlung steht der Schauspielblock „Mei Lan-Fang“ postfrisch und in voller Originalgröße auf dem Programm (Los 4049).
Eine der größten Seltenheiten der Deutschen Besetzungsausgaben II. Weltkrieg ist mit der Marke Alexanderstadt 1 Rubel auf 10 Kupeken im Programm (Los 5332), die Auflage dieser Exemplare betrug insgesamt nur 15 Stück. Aus der Prüfsammlung Rommerskirchen stammt der Rotes Kreuz Block von Pleskau ohne Wasserzeichen mit zusätzlichem Rotem Kreuz über dem braunen (Los 4471). Zwei klar aufsitzende Genferrosetten zieren die 5 und 5 C „Doppelgenf“ auf gelbgrün (Los 4304), während im Bereich Altdeutschland die 5 Ngr. bräunlichrot im Viererblock zu erwähnen ist (Los 4472). Diese sitzt auf einem Reko-Übersee-Brief in die USA auf, der zu den besonders attraktiven Sachsen-Raritäten zählt. Eine wunderschöne Vierfarben-Frankatur von Norwegen nach Holland ist mit 4 Sk blau, 2 Sk gelb, 3 Sk grauviolett und 8 Sk hellrosa im Streifen beklebt (Los 4223).
Zeppelin-Sammler dürfen sich auf einen erstmalig angebotenen Beleg der Unglücksfahrt Hindenburg freuen, eine Karte aus der bekannten Korrespondenz Thasler mit typischen Brandspuren, aber auch gut erhaltener bunter Frankatur (Los 3341).
Aus der Forschungssammlung von Herrn Dr. Bunse aus Stuttgart sind zahlreiche Inflationsbogen im Angebot. Freuen können sich Sammler auch auf einen großen Bestand vom Rande der Soester Börde. Vollgepackte Bände von Europa, Afrika, Australien, Amerika und Asien sowie Preußen-Belegen, Berlin und vielen mehr umfasst eine international besetzte Sammlung, die ein Sammler mit der Begeisterung für Blocks über Jahrzehnte aufbaute (Lose ab 6185).
Der Online-Katalog mit allen Losen und Fotos der 152. Auktion ist auf www.felzmann.de abrufbar. Die Münzauktion findet vom 30.6. - 1.7. 2015 statt. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden unter: 0211 - 550 440.

26.5.2015 wm

Ganz Europa in einem Band!

(wm) In zweiter Auflage erscheint ein neuer MICHEL-Katalog, der die Briefmarken der europäischen Sammelgebiete von den Ägäischen Inseln bis Zypern enthält. Dieser neue Katalog ist ein Extrakt aus den sieben gedruckten Bänden der Europa-MICHEL-Katalogreihe, deren 8 750 Seiten auf über 2 800 gekürzt werden konnten, weil die Preise für die Einzelmarken wegfielen, so dass das neue Werk nur Satzpreise bietet. Die Abbildungen aus den Europa-Katalogen – immerhin mehr als 105 000 (!) – wurden beibehalten und über 200.000 Preisnotierungen bieten aktuelle Orientierung. Kam Hugo Michel bei seinem ersten gedruckten Europa-Katalog noch mit 94 Seiten im Kleinformat aus, kann ein solcher heute bei knapp 3 000 Seiten nur noch in digitaler Form preiswert realisiert werden. Zum Vergleich: der erste MICHEL-Europa kostete 60 Pf. (bzw. gebunden 1 Mark), der neue USB-Stick dieses Kataloges 199 Euro. Dessen pdf-Dateien sind mit dem Acrobat Reader ab V. 4 lesbar, sie sind mit einem digitalen Wasserzeichen und dem Namen des Empfängers urheberrechtlich geschützt, lassen sich aber auch beliebig ausdrucken. Weitere Infos: www.michel.de

26.5.2015 wm

Jan Hus und sein Weg nach Konstanz

(wm) Der Philatelisten-Verein Konstanz e.V. präsentiert vom 1. Juni bis 31. Juli 2015 in einer Dauerausstellung in der Galerie der Volkshochschule Konstanz, Katzgasse 7, eine philatelistische Dokumentation über Jan Hus und seinen Weg nach Konstanz, zu Luther, Elisabeth von Thüringen und zum Alten Testament im Spiegel der Briefmarken des Staates Israel. Eine Vernissage wird am 1. Juni um 19 Uhr in der Volkshochschule stattfinden. Der Konstanzer Verein hat ein Faltblatt und eine Konzilskarte aufgelegt und stellt sich vom 1. bis 4. Juli bei diversen Gelegenheiten in Konstanz der Öffentlichkeit vor. Kontakt und weitere Infos: A. Stadtler, E-Mail: axelstadtler@kabelbw.de oder info@philatelistenverein-konstanz.de bzw. Internetseite www.Philatelistenverein-Konstanz.de

26.5.2015 wm

Phil. Bibliothek Hamburg wieder im sicheren Wasser!

(wm) „Rettung geschafft, Ziel erreicht!“ – So könnte man ein Schreiben der Vorsitzenden der Phil. Bibliothek Hamburg, Sabine Schwanke, interpretieren, mit dem sie den neuen – von der Miete her preiswerteren – Standort der Bibliothek in der Basedowstr. 12, Hintergebäude, 20537 Hamburg bekannt gab. Man kann diesen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und im Umfeld gibt es auch Parkmöglichkeiten für all die, die lieber mit dem Auto anreisen. Von Juni bis August bleibt die Bibliothek zwar wegen des aufwändigen Umzugs geschlossen, man hofft aber, ab 15. September wieder öffnen zu können. Ermöglicht wurde die Weiterführung der Bibliothek nicht nur durch 25 % neue Mitglieder des Trägervereins, sondern besonders durch Sponsoren, die bereitwillig nennenswerte Mittel zur Verfügung stellten und damit halfen, die aktuelle Notlage (die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte hatte frühere Mittel in fünfstelliger Höhe nicht mehr bereitgestellt) zu überbrücken.

26.5.2015 wm

London 2015: Über 1000 Besucher in einem philatelistischen Leseraum

(wm) Dass gedruckte philatelistische Literatur auch in heutiger Zeit Liebhaber hat und findet, dafür gibt es nun einen eindeutigen Beweis. In Kooperation mit der AIJP, dem Weltverband der Autoren und Journalisten in der Philatelie, hatte die EUROPHILEX London im Mai mitten in der Ausstellung einen großzügig angelegten Leseraum bereitgestellt, in dem alle 120 Exponate einzusehen waren. Während der vier Ausstellungstage nahmen knapp über 1 000 Besucher die Gelegenheit wahr und blätterten in den ausgestellten Neuerscheinungen, diskutierten Fachfragen mit anwesenden Experten und genossen die selten gebotene Möglichkeit, ausgestellte Literatur vor Ort zu recherchieren. Erleichtert wurde dies auch durch einen von der AIJP kostenfrei abgegebenen eigenen London 2015-Literaturkatalog, der alle notwendigen bibliografischen Angaben und Bezugsquellen enthielt. London war aus Sicht der Literaten einfach Spitze!

26.5.2015

London 2015: Das neue FFE-Journal (Band 18) ist erschienen!

(wm) Jonas Hällström betreute zum zweiten Mal einen neuen Band dieser seit vielen Jahren erscheinenden Buchreihe, die die dänische Firma Postiljonen mit Unterstützung der AIEP, des Internationalen Verbandes philatelistischer Experten und Förderung namhafter internationaler Auktionshäuser, herausbringt. In London wurde während der Internationalen Ausstellung EUROPHILEX 2015 dieser neue Band 18 im Rahmen einer Präsentation der AIJP, des Weltverbands der Autoren und Journalisten in der Philatelie, vorgestellt.
Sichtbar werden in diesem umfangreichen Buch die zahlreichen Veränderungen, die Hällström als Schriftleiter in die Buchreihe eingebracht hat. Im neuen Band präsentieren 17 verschiedene Autoren 19 meist englischsprachige – einzelne Beiträge sind zusätzlich in französischer oder deutscher Sprache enthalten – Fachbeiträge zu Fälschungen und den Möglichkeiten, diese zu erkennen. Beispielhaft erwähnenswert sind die Arbeiten von Abed H. Najjar (United Kingdom) ”The World’s Most Forensically Tested Philatelic Gem: The Iconic Victor Hugo Plate 77 Cover”, Jouni Takalo (Finland): „North?Ingria II Series Stamps: Separating Forged from Genuine by the Properties of Fibre Structure“, Robert P. Odenweller (United States of America): „A Dangerous Chalon Forgery“, Paul Wijnants (Belgium): ”Forged Belgian Railway Cancel on Forged Medaillon Cover” und die deutsch-englische 45-Seiten-Studie von Wolfgang Maassen (Germany): ”Forgeries and Falsifications of Philatelic Literature – A First Look Back”.
Diese Beiträge verdeutlichen exemplarisch das Ziel dieses Buches wie der gesamten Buchreihe. Sie will einerseits Sammler über Fälschungen und Verfälschungen informieren, andererseits aber auch zeigen, wie Prüfer und Experten methodisch bei deren Erkennung vorgehen. Dies ist mit diesem 18. Band erneut hervorragend gelungen, wobei dieser zusätzlich einen Autoren- und einen zusätzlichen Sammelgebiets-Index sowie die aktuelle Liste der AIEP-Verbandsprüfer enthält. Somit ist es einerseits leicht möglich, die Themen zu finden, über die bereits in 18 umfangreichen Büchern in den vergangenen Jahren berichtet wurde. Andererseits können Interessenten sich so auch frühere Beiträge auf der Internetseite des Anbieters (www.ffejournal.com) einzeln gegen Gebühr herunterladen.
23 x 29,7 cm, 188 Seiten, in Farbe, broschiert, Kopenhagen 2015, VP: 60 Euro (inkl. Versandkosten bei Vorauszahlung). Bestellungen (inkl. Bezahlung) sind möglich über www.phil-shop.de bzw. an den Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Deutschland zu richten (per Mail: faktura@philcreativ.de, per Tel. ++ 49 / (0) 21 63/3 07 77.

26.5.2015 wm

Westfälische Münz- und Sammlerbörse in Dortmund

(wm) Am 13. September 2015 findet in der Westfalenhalle Dortmund eine weitere Neuauflage der beliebten Sammlerbörse statt, die nun zum dritten Mal unter der Regie des Berufsverbandes des Deutschen Münzenfachhandels und erneut in Zusammenarbeit mit dem APHV, dem Berufsverband des Briefmarkenfachhandels, ausgerichtet wird. Für die Ausrichtung ist das bewährte Team der World Money Fair verantwortlich. Interessierte Händler können weitere Informationen unter der Mailadresse info@worldmoneyfair.de anfordern.
Eine Woche später ist Stuttgart am 19./20. September das Ziel der Sammler, die sich in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle zur Stuttgarter Münzenmesse treffen. Anmeldung ebenfalls bei der zuvor genannten Mailadresse.

26.5.2015 wm

FINLANDIA 2017 wirft ihre Schatten voraus!

(wm) Im April 2015 wurde von der Ausstellungsleitung der Europäischen Briefmarken-Ausstellung FINLANDIA 2017 (Tampere 24.–28. Mai) das sog. Bulletin 1 vorgelegt, in dem interessierte Aussteller bereits Informationen zur Stadt und Veranstaltungsort, aber auch die Ausstellungsbedingungen einsehen können. Diese Informationen sind auch auf der Webseite www.finlandia2017.fi erhältlich. Für deutsche Aussteller wurde als BDPh-Kommissar Dr. Wolfgang Leupold aus Schleiz berufen (Tel. 0 36 63/40 53 10, E-Mail: leupold-schleiz@t-online.de).

26.5.2015 wm

Bombay-Brief steht wieder zum Verkauf

(wm) Eine der sog. „Kronjuwelen der Weltphilatelie“, der berühmte Brief mit zwei Einzelmarken der 1p-Post Office von Mauritius, gestempelt am 1. Januar 1850, ist im Privatverkauf beim Auktionshaus David Feldman, Genf, erhältlich. Über 50 Jahre befand sich dieser 1897 von C. Howard in einem indischen Bazar entdeckte Brief – damals kostete er nur 5 Rupien – im Besitz des namhaften US-Sammlers Alfred F. Lichtenstein bzw. dessen Tochter. 1968 wechselte das einmalige Stück für damals sensationelle 1,38 Millionen US-$ den Besitzer und wurde seitdem (1990, 1996 und 2007) jeweils nur im Privatverkauf weitergegeben. Insgesamt sind überhaupt nur sechs Briefe mit den Post-Office-Marken (1. Ausgabe von Mauritius) bekannt, davon einer mit einer 2p-Frankatur, – der Bombay-Brief ist der einzige mit einer Doppelfrankatur der 1p-Marke. Feldman schätzt den Wert des Briefes vergleichbar der erst kürzlich für 9,5 Millionen US-$ verkauften 1c-Br.-Guiana-Marke.

20.5.2015 wm

Heinrich Köhler & Corinphila Raritätenauktion: „Shooting Stars“ in London

(Wiesbaden) Es war der krönende Abschluss einer bemerkenswerten Briefmarkenausstellung, die Besucher aus aller Welt nach England gelockt hatte. Am 16. Mai 2015, dem letzten Tag der EUROPHILEX 2015 in London, riefen die ältesten Auktionshäuser Deutschlands und der Schweiz, Heinrich Köhler und Corinphila, gemeinsam mit ihren Schwestergesellschaften des Global Philatelic Network zu einer Briefmarkenauktion der Superlative. Die exklusive Raritätenauktion im Herzen von London bot an Spannung kaum zu überbietende Bieterschlachten von Sammlern aus aller Welt, die vor Ort, per Telefon und via Internet die Preise in die Höhe trieben. Ausschließlich kostbarste Seltenheiten, darunter zahlreiche „Weltraritäten“, die bereits im Vorfeld für großes Aufsehen gesorgt hatten, kamen zum Ausruf und der über die komplette Dauer der Versteigerung nahezu voll besetzte Auktionssaal verfolgte gebannt, wie ein ums andere Mal die Gebote in schwindelerregende Höhen stiegen und die Faszination philatelistischer Auktionen greifbar wurde.
Dementsprechend zufrieden zeigten sich auch die Geschäftsführer von Corinphila und Heinrich Köhler, Karl Louis und Dieter Michelson, nach der Versteigerung: „Eine Auktion wie diese erlebt man wirklich nicht alle Tage. Neben der großartigen Beteiligung freut uns natürlich besonders, dass die technische Umsetzung, die Vernetzung von Sammlern aus aller Welt per Internet, Telefon und vor Ort in London, so hervorragend funktioniert hat.“

„Auf Augenhöhe mit der Königin von England…“
Zu den absoluten Spitzenstücken gehörten zweifelsohne die Lose 267 und 268. Die ursprünglich aus der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft stammenden Briefmarken von Togo zu 3 bzw. 5 Mark mit dem Aufdruck „TOGO – Anglo-French Occupation“ waren die einzig verblieben Exemplare in Privathand dieser seltenen Ausgabe, die insgesamt nur in jeweils zwei Stücken bekannt sind. Die anderen zwei Marken befinden sich in der „Royal Collection“, der Sammlung von Queen Elizabeth II. Die beiden ausgerufenen Exemplare waren einem Sammler nun zusammen sagenhafte 235 000 Euro wert (Ausruf jeweils 20 000 Euro)! Mit diesen Weltraritäten hebt er seine Sammlung nun – zumindest in Teilen – auf Augenhöhe mit der „Royal Collection“ der Königin von England.

Internationale Spitzenphilatelie
Sensationelle Ergebnisse erzielten auch die Ausgaben Rumäniens (Lose 367–369). Drei ungebrauchte „Ochsenköpfe“ von 1858 wurden zusammen für 92 000 Euro zugeschlagen. Mit Los 355, einem Brief mit vierzehn (!) japanischen Drachenmarken der 200 Mon von 1871 aus Tokyo, wechselte eine weitere Weltrarität den Besitzer. Der spektakuläre Zuschlag lag bei 42 000 Euro (Ausruf: 20 000) für dieses Unikat.
Erst vor fünf Jahren wurde ein Brief aus dem Jahr 1855 als „Zeuge“ der größten zivilen Schifffahrtskatastrophen des 19. Jahrhunderts in Norwegen, dem Untergang des „Dampskibet NORGE“, identifiziert. Es ist belegt, dass ein Postsack dieses Unglück überlebt hat, aus dem nachweislich auch der besagte Brief, Los 363 der Raritätenauktion, stammt. Der heute einzige vorliegende Brief dieses Schiffunglücks wechselte nach heftigem Gefecht zwischen Saal-, Telefon- und Internetbieter schließlich für 38 000 Euro den Besitzer.

Die „Ersten“ begeistern
Dass es die „ersten“ Ausgaben häufig in sich haben und von Sammlern hoch geschätzt werden, bestätigte sich auch bei der Raritätenauktion ein weiteres Mal. Ein Mulready-Umschlag vom 6. Mai 1840 (Los 6), also die erste Ganzsache der Welt vom ersten Verwendungstag, erzielte einen Sensationspreis von 17 000 Euro (Ausruf: 5 000 Euro). Das Pendant aus dem deutschsprachigen Raum, ein „Schwarzer Einser“, Bayerns legendäre Ein-Kreuzer-Briefmarke, gestempelt am Ersttag, dem 1. November 1849 (Los 319), fand für beeindruckende 40 000 Euro einen neuen „Liebhaber“.

Nähere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de; Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, CH 8034 Zürich, Telefon: 0041-44-3899191, E-Mail: info@corinphila.ch

20.5.2015 wm

Deutsche Aussteller in London erfolgreich!

(wm) Mit 31 Ausstellern, die insgesamt 53 Exponate zur FEPA-Ausstellung in London vom 13.–16. Mai präsentierten, war der Bund Deutscher Philatelisten nach Großbritannien die zweitstärkste Ausstellernation. Hinzuzurechnen waren noch die in London gezeigten Thematik-Exponate, die in den jeweiligen Gruppen der vorhergehenden Ausstellung in Essen sich erfolgreich an die Spitze gesetzt hatten.
In einem dicht besetzten Feld starker Wettbewerber aus nahezu allen europäischen Ländern, hatten es die Jury-Teams in Essen und London nicht leicht, sich für die „Besten der Besten“ zu entscheiden. Insgesamt gab es für die deutschen Aussteller sechs Großgold-, sieben Gold-, jeweils 18 Groß-Vermeil- und Vermeil-, zwölf Großsilber-, drei Silber- und zwei Bronze-Medaillen, was man sicherlich – damit nahm Deutschland auch hier den zweiten Platz nach dem Gastgeberland Großbritannien ein – als ein hervorragendes Ergebnis bezeichnen kann.
Die vollständige Palmarès-Liste der erfolgreichen Aussteller ist auf der Internetseite der Ausstellung unter http://www.london2015.net/ einzusehen. Die Medaillen für die Aussteller waren mit dem klassisch-schönen Kopfmotiv der jungen Queen Victoria versehen und wurden vom Auktionshaus Christoph Gärtner gesponsert. Die Medaillen wurden als Einheitsmedaillen für alle Aussteller in gleicher Bronzeausführung vergeben.

20.5.2015 wm

Rückblick auf die 56. AIX-PHILA Auktion

(Aachen) Bereits die Versteigerung der mehr als 300 Münzpositionen ließ es erahnen: Sammler aus der ganzen Welt waren nach Aachen geströmt mit großer Kauflaune im Gepäck. So wurde zum Beispiel eine Anlegerpartie Deutschland von 7.500 € auf 9.900 € hochgesteigert, eine Sammlung Russland, die mit 1.200 € veranschlagt worden war, ging mit 4.400 € zurück in ihr Mutterland.
Das berühmte VINETA-Provisorium im Paar mit kopfstehendem Aufdruck stand im Mittelpunkt der Briefmarkenauktion: Bei 15.000 € ging es los, der Zuschlag erfolgte dann nach heißem Bieterkampf bei 34.000 €; zu einem weiteren Höhepunkt entwickelte sich dann die Versteigerung von mehr als 200 Marken und Briefe aus der österreichischen K.u.K.-Zeit, an der sich aus unserem Nachbarland alles beteiligte, was in der Philatelie Rang und Namen hat. So war es letztlich kein Wunder, dass die Preise explodierten bis hin zu einem Vielfachen des Ausrufs: ein eigentlich unscheinbares Pärchen der 9 Kreuzer mit Tintenentwertung BONCZESD katapultierte sich von 50 € auf 1.050 €, ein Brief aus TRIEST mit einer Vierfarbenfrankatur von 200 € auf 3.400 €; noch verrückter ging es bei den Sammlungen dieses Gebietes zu: Eine Kollektion der ersten österreichischen Freimarken schloss nach heftigem Bieterkampf bei 29.000 € (Ausruf 2.000 €), eine Zusammenstellung von Druckproben wurde von 100 € auf 4.400 € katapultiert und auch alle anderen Sammlungen dieser Art wurden ähnlich hochgesteigert, Felix Austria!
Marken anderer Sammelgebiete kamen ebenfalls nicht zu kurz: Ein Nachlass Deutschland erzielte 6.700 € (Startpreis 2.000 €), eine Sammlung Deutsches Reich landete nach einem Ausruf von 5.000 € bei 13.000 €, eine Kollektion von 2.500 Propagandakarten aus der NS-Zeit kam auf 17.000 € (Ausruf 5.000 €). Besonders die Exoten waren heißumkämpft: Eine Zusammenstellung von Marken der Volksrepublik China mit Seltenheiten aus der Zeit der Kulturrevolution konnte den Startpreis von 8.000 € mit einem Zuschlag von 35.000 € mehr als vervierfachen, ein weiterer Posten erzielte sogar mehr als das Zehnfache (Ausruf 3.000 € - Zuschlag 32.000 €). Zum Schluss gelang sogar einer Motivsammlung „Tiere“ der Sprung von 2.000 € auf 4.600 €.
Natürlich kamen wie immer die Sammler mit kleinerem Budget ebenfalls auf ihre Kosten, selbst wenn auch sie kämpfen mussten, um eine Marke oder Sammlung von 10 auf 70 € oder mehr zu steigern.
Letztlich verdoppelte sich der Gesamtausruf aller verkauften Positionen auf einen Gesamtumsatz von mehr als 1 Million EURO und bewies deutlich, dass Briefmarken und Münzen als Sammel- und Anlageobjekte keineswegs „out“ sind. Dies belegen auch einige weitere Zahlen: Nahezu 300 Bieter waren als Saalbieter präsent, von 3 488 Losen wurden 2.890 (83 Prozent) verkauft, was als Spitzenwert in der Branche gelten kann.

11.5.2015 wm

Symposium des Consilium Philatelicum am 30.–31. Mai 2015!

70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs und der schwere Weg zur Bundesrepublik Deutschland
Ende Mai findet dieses zeitgeschichtlich und philatelistisch bedeutende Symposium im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte  (53175 Bonn, Mildred-Scheel-Str. 2) statt. Namhafte Referenten behandeln eine Reihe sehr interessanter Themen, wie der nachfolgende Überblick zeigt.

Samstag, 30. Mai 2015
10.00                    Begrüßung
10.15–11.00        Das Kriegsende April/Mai 1945 (Dr. Heinz Jaeger)
11.00–11.30        Berliner Magistratspost 1945/46 (Reiner Wyszomirski)
11.30–12.00        Pause
12.00–12.45        AM POST. Von der Planung bis zur Verwendung
                               am Schalter und darüber hinaus (Andreas Wehner)
12.45–14.00        Mittagspause
14.00–15.00        Der Postverkehr im Kreis Glauchau z. Zt. der amerikanischen Besatzung
                              (Dr. Hans-Karl Penning)
15.00–15.30        Kaffeepause
15.30–16.00        Vom Untergang des Großdeutschen Reiches bis zu den Anfängen der
                               BRD (Reiner Wyszomirski)
16.00–16.45        Drei Währungsreformen in einer Stadt. Berlin 1948/49 (Günter Klein)
16.45–17.00        Resümee 1. Tagungstag
19.00                    Gemeinsames Abendessen beim „Italiener“ (Selbstzahler)

Sonntag, 31. Mai 2015
10.00–10.30        Notopfer Berlin im Postbetrieb (Günter Klein)
10.30–11.15        Der Sonderfall „Saar / Saarland“: Von einer besonderen Verwaltungseinheit
                               über die Autonomie im französischen Staatsverband zur Wende durch die Saarländer
                               (Herbert Schumacher)
11.15–11.30        Pause
11.15–12.00        Staat auf Befehl: Von der Londoner Sechs-Mächte-Konferenz zum
                               Parlamentarischen Rat (Herbert Schumacher)
12.00–12.15        Pause
12.15–13.00        Die ersten Monate der Bundesrepublik Deutschland
                               (Herbert Schumacher)

Während beider Tage der Tagung gibt es Tagungsgetränke (Sprudelwasser, Kaffee etc.), am Samstagmittag einen Lunch und nachmittags Kaffee und Kuchen. Hierfür wird ein Kostenbeitrag von 15 Euro je Teilnehmer erhoben, der vor Ort zu zahlen ist. Voranmeldungen zur Platzreservierung sind jederzeit möglich bei Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: w.maassen@philcreativ.de

6.5.2015 wm

Philatelie im Fernsehen (ZDF)

(wm) Am 6. Mai 2015, nachmittags von 17.10–17.45 wird ein Beitrag innerhalb der ZDF-Sendung „Hallo Deutschland“ ausgestrahlt, der einem philatelistisch bedeutsamen Datum gewidmet ist: „175 Jahre Briefmarken“. Denn der 6. Mai 1840 war der vorgesehene erste Tag, an dem die erste Briefmarke – die „Penny Black“ – in England verklebt werden konnte. Das ZDF hat sich dafür einen Experten an Bord geholt: Wolfgang Bauer, Mitglied des Consilium Philatelicum des BDPh und Präsident des namhaften Berliner Philatelisten-Klubs.
Wer keine Gelegenheit hat, diese Sendung sich anzuschauen, hat die Möglichkeit, diese in der ZDF-Mediathek noch für eine Zeitlang zu sehen. http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/hauptnavigation/startseite

6.5.2015 wm

Update für philatelie-Archiv-Edition nunmehr erhältlich!

(wm) Die Fach- und Verbandszeitschrift philatelie erscheint seit Ende 1948 und gilt (einschließlich der Beilage „Philatelie und Postgeschichte“ der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte) als eines der besten Fachblätter weltweit, was immer wieder mit hohen Auszeichnungen bei Internationalen Ausstellungen gewürdigt wird (zuletzt bei der ROSSICA 2014 mit einer Goldmedaille!). Seit mehreren Jahren gibt es auch einen 16-GB-Stick, auf dem die bisherigen Jahrgänge bis 2014 einschließlich in Form von durchsuchbaren pdf-Dateien enthalten sind. Dieser kostet für BDPh-Mitglieder nur 79 Euro, für andere 149 Euro.
Wer den Archiv-Stick mit dieser Archivedition bereits hat, wird die Möglichkeit jährlicher Updates (z.B. mit dem Jahrgang 2014) zu schätzen wissen, denn diesen letzten Jahrgang können die bisherigen Bezieher selbst von der BDPh-Internetseite (www.bdph.de) zum Preis von 11,90 Euro bei Paypal-Zahlung herunterladen. Man klickt dort einfach www.philapromotion.de an und registriert sich. Dann heißt es nur noch „Auf geht’s!“.
Dem Leser stehen insgesamt über 30 000 Seiten zur Verfügung. Diese bieten zahlreiche Beiträge von Fachautoren, aktuelle Artikel zum Philatelie- und Zeitgeschehen, exklusive Reportagen, niveauvolle Fachbeiträge zur Philatelie in Deutschland und weltweit, Leserbriefe und Buchbesprechungen. Die Einzelhefte der Zeitschrift sind in lesbare pdf-Dateien umgewandelt, die über einen Gesamtindex nach Stichworten durchsucht werden können.

6.5.2015 wm

Exphimo 2015 in Luxemburg

(mm) Vom 23. bis 25. Mai 2015 findet die 57. Auflage des traditionellen thematischen Briefmarkensalons Exphimo im luxemburgischen Bad Mondorf statt. Im Sportzentrum „Roll Delles“, Avenue des Villes Jumelées, L-5612 Bad Mondorf erwartet die zahlreichen Besucher und Aussteller, zu denen traditionsgemäß auch zahlreiche Deutsche Vereine und Sammler gehören, in diesem Jahr ein breites Angebot zum Thema „Landwirtschaft-Weinbau-Forstwirtschaft“. Die gleichnamige ArGe des BDPh wird vor Ort ihre Jahreshauptversammlung abhalten (25. Mai 2015). Das Angebot umfasst neben der Ausstellung zudem Sonderpostämter der luxemburgischen sowie der deutschen Post. Weitere Informationen und ein genaues Programm finden Interessenten im Internet unter www.philcolux.lu

6.5.2015 wm

Erster gemeinsamer Verbandstag Berlin-Brandenburg

(hr) Der Verbandstag des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e.V. am 9. Mai 2015 vereint erstmals alle Vereine aus der Region, nachdem der Landesverband der Philatelisten Brandenburgs planmäßig seine Auflösung zum Jahresende 2014 beschlossen hatte und seine Vereine dem gemeinsamen Verband beigetreten waren. Der Verbandstag 2015 wird mit allen Delegierten aus Berlin und Brandenburg einen neuen Vorstand wählen, der die organisierte Philatelie in der Region vertritt. Im Postsonderstempel stehen das Schloss Sanssouci in Potsdam und das Brandenburger Tor in Berlin dafür, dass sich erstmals im BDPh zwei Verbände zugunsten einer starken Vertretung zusammengeschlossen haben. Der Verbandstag wird auch des Kriegsendes vor 70 Jahren gedenken. Es hatte am 16. April 1945 mit dem Kampf um die Seelower Höhen begonnen und endete als Schlacht um Berlin am 2. Mai mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde am Schulenburgring in Berlin-Tempelhof. Der 8. Mai 1945 benennt das Datum der endgültigen Kapitulation der Wehrmacht. Ein Plus-Brief zum Verbandstag zeigt ein Bild des zerstörten Zentrums der Reichshauptstadt, in die der im Sommer 1939 von hier entfesselte Krieg nun zurückgekehrt war. Informationen und Belege über: Heinz Reibholz, Wasserstr. 8; 16767 Leegebruch. Tel.: 03304 – 50 19 54; leephila@gmx.de

6.5.2015 wm

125 Jahre Briefmarkenfreunde Aachen und Landesverbandstag

(mm) Zum vierten Mal in den letzten Jahren veranstalten die Briefmarkenfreunde Aachen 1890 e.V. am 10. Mai 2015 einen Briefmarken-, Postkarten- und Münzgroßtauschtag unter Beteiligung zahlreicher Händler und Sammler aus der der Region und den angrenzenden Länder Belgien und den Niederlanden. Ort des Geschehens wird von 9 bis 15 Uhr die Mensa der Fachhochschule Aachen, Bayernallee 9, in 52066 Aachen-Burtscheid sein. Bei freiem Eintritt erwartet die Besucher unter anderem die Deutsche Post mit ihrem Team „Erlebnis: Briefmarken“, das mit einem Sonderpostamt und zwei Sonderstempeln vor Ort sein wird. Auch wird wieder eine Werbeschau für interessierte Sammler angeboten. Da der Verein 2015 ein besonders Vereinsjubiläum feiert – er besteht nun 125 Jahre –, weist neben einem Sonderumschlag auch der Sonderstempel darauf hin. Am selben Tag findet zudem im selben Gebäude auch die Hauptversammlung des Landesverbandstages des Philatelistenverbandes Mittelrhein e.V. statt. Weitere Informationen bei: Heinz Kaußen, Neuenhofstr. 70, 52078 Aachen, Tel.: 0241 – 52 65 14, E-Mail: info@briefmarkenfreude-aachen.de

6.5.2015 wm

IMOS-Jahreskongress mit Tauschtag und Sonderstempel

(mm) Die Internationalen Motivgruppen Olympiaden und Sport (IMOS) veranstalten im Mai ihren diesjährigen Jahreskongress in der Handballhochburg Bietigheim-Bissingen. In angenehmer Zusammenarbeit mit den örtlichen Philatelisten, dem BSV Bietigheim-Bissingen wird am 16. Mai 2015 ab 14 Uhr ein öffentlicher Tauschtag abgehalten. Bei freiem Eintritt sind alle Philatelisten herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet im Auktionshaus Gärtner, Steinbeisstr. 6 – 8 statt. Kurzfristig hat die IMOS noch einen Sonderstempel für den diesjährigen Jahreskongress fertig gestellt. Weitere Informationen und Kontakt unter www.imos-online.net

5.5.2015 wm

APHV vor einem weiteren Strukturwandel

(wm) War der Berufsverband des deutschen Briefmarkenhandels – kurz „APHV“ – bereits vor Jahren der erste Philatelieverband, der seine Struktur der Landesverbände auflöste und in eine Direkt- oder Einzelmitgliedschaft überführte, setzte dieser bei der am 2. Mai 2015 in Aachen ausgerichteten Mitgliederversammlung erneut beachtenswerte Akzente. Erstmals seit Jahren aufgetretenen „roten Zahlen“ begegnet er mit einer Umstellung seiner Kommunikationsbasis, die künftig bei dem eigenen elfmal pro Jahr erscheinenden APHV-Magazin mehr zu einer digitalen Verbreitung von Nachrichten führen wird. Die Printausgabe wird auf sechs Ausgaben pro Jahr gekürzt, dafür wird auf einer neuen Internetseite des Verbandes, die momentan erstellt wird und in circa drei Monaten sichtbar werden soll, mehr an Informationen – auch durch einen Newsletter – geboten.
Die Mitgliedsbeiträge wurden in den unteren Staffeln leicht angehoben. Dem steht dann ab sofort auch die Möglichkeit eines (allerdings zusätzlich von den Nutzern zu zahlenden) „Marktplatz Philatelie“ gegenüber, der mit anderen bekannten Plattformen wie eBay, Delcampe ebenso wie mit der eigenen Homepage vernetzt sein wird, so dass der Mehrnutzen bei einmaliger Arbeit sichtbar werden kann.
Die knapp 40 anwesenden Mitglieder des Verbandes honorierten die neuen zukunftsorientierten Schritte mit Interesse und bei notwendigen Abstimmungen auch mit großer Stimmenmehrheit. Unter den Gästen waren die Präsidenten aller deutschen Philatelieverbände vertreten, für den BDPh Uwe Decker, für den BDB Harald Rauhut und für den BPP Christian Geigle.

5.5.2015 wm

NOTOS 2015: Frist für Literaturaussteller verlängert!

(wm) 800 Rahmen standen für Ausstellern aus 20 südeuropäischen Mittelmeeranrainer-Staaten zur Verfügung, aber sie reichten nicht, so gut war die Nachfrage zu dieser im November dieses Jahres in Athen ausgerichteten FEPA-Briefmarkenausstellung. Durch eine Platzerweiterung auf 3.500 m2 wurde nun Stellplatz für 1 200 Rahmen geschaffen, so dass alle Wünsche erfüllt werden, eine Champion-Klasse eingeschlossen. Über 100 Literaturexponate sind bereits angemeldet und diese werden in einem speziell für sie gestalteten Bereich ausgestellt. Die Anmeldefrist für Literaturexponate wurde auf den 30. Juni 2015 verlängert, so dass noch weitere Interessenten die Möglichkeit haben, ihre literarischen Werke in Athen zu zeigen (Exponatgebühr 20 Euro; es ist nur ein Exemplar einzusenden!). Die Anmeldung ist digital auf der Internetseite http://hps.gr/notos2015 vorzunehmen.

5.5.2015 wm

Neues Festpreisangebot der Fa. Christian Geigle

(wm) Einmal mehr kommen die über 460 großformatige Seiten (davon mehr als 190 Farbtafeln) umfassende neue Preisliste Nr. 41 sehr schwergewichtig daher. Im Vorwort positioniert sich der bekannte Berufsphilatelist Geigle sehr eindeutig: „Wer den Briefmarkenmarkt aufmerksam beobachtet, wird feststellen, dass unglaubliche Mengen an Material ständig in Bewegung sind und in allen möglichen Vertriebskanälen angeboten werden. Klassifiziert man das Material aber nach seiner Wertigkeit, so erkennt man sehr schnell, dass wirklich gute Stücke kaum angeboten werden. Sie scheinen sich in festen Händen zu befinden, was vor dem Hintergrund eines ‚Nahe-Null-Zinses‘ nicht verwundert.“
Dennoch ist es Geigle einmal mehr gelungen, solches Ausnahmematerial in seiner Angebotsliste zu vereinen. Alle Lose sind in tadelloser Qualität, versichert Geigle, korrekt beschrieben und weit überwiegend von zuständigen BPP-Prüfern geprüft oder attestiert. Das mag zwar vielleicht teurer sein als das sog. Schnäppchenangebot im Internet oder bei irgendeiner Auktion, dafür ist es aber echt und tadellos. Man erwirbt Luxusqualität, die immer wieder auch Nachfrage hat. Kontakt: info@geigle-philatelie.de, Internet: www.geigle-philatelie.de

29.4.2015

Ein neues deutsch-englisch/englisch-deutsches Fachwörterbuch für Sammler

(wm) Wer glaubt, www.leo.org hilft einem in allen Übersetzungs-Lebenslagen weiter, sieht sich schnell getäuscht. Denn philatelistische Fachbegriffe, selbst typische Worte aus dem philatelistischen Sprachgebrauch, findet man weder dort noch in anderen bekannten Standardlexika. Zwar gibt es sowohl gedruckt wie digital Versuche, diesem Mangel abzuhelfen, aber entweder waren diese zu umfangreich oder – meist – viel zu unvollständig. Die wenigsten berücksichtigten auch bestimmte Sammlergruppen, z. B. die der Thematik.
Diesem „Notstand“ mit einer aktuellen Übersicht zu begegnen, war die ursprüngliche Absicht von Hermann Meyer, der den ersten Baustein für ein deutsch-englisches-Wörterbuch entwarf. Dieser wurde dann von Wolfgang Maassen mehr als verdoppelt, von Philip Robinson, einem „native speaker“, der ebenso perfekt die deutsche Sprache beherrscht, lektoriert und dann abschließend auch ins Englisch-Deutsche übertragen.
Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein ca. 170 Seiten starker „Ratgeber“, der in der Lage ist, Antworten auf die Frage nach bestimmten Begriffen und deren Übersetzung zu liefern. Ausgespart wurden – durchaus bewusst – tiefgehende Spezialbegriffe bestimmter Gebiete (z. B. der Postgeschichte), wobei allerdings nahezu alle geläufigen Fachtermini durchaus vorhanden sind. Selbst Auktionskunden finden die gängigen Begriffe. Wer also mit der englischen Sprachwelt zu tun hat, wird dieses Buch zu schätzen wissen.

Wolfgang Maassen / Hermann Meyer / Philip Robinson: Philatelistisches Wörterbuch Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch, Format DIN A5, 152 Seiten, broschiert, Nr. 8 der Reihe „Ratgeber für Briefmarkensammler“, Phil*Creativ Verlag, Schwalmtal 2015, VP: 14,90 Euro zzgl. 1,50 Euro (Versand Deutschland) bzw. 3,50 Euro (Versand International). Bestellungen (inkl. Bezahlung) sind möglich über www.phil-shop.de bzw. an den Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Deutschland zu richten (per Mail: faktura@philcreativ.de, per Tel. ++ 49 / (0) 21 63/3 07 77.

29.4.2015

Kostenloser BPP-Kurzbefund für Teilnehmer eines MICHEL-Sammler-Seminar

(wm) Die Philatelistische Akademie e.V. – früher bekannt als unabhängige Einrichtung mit dem Zusatz „Bayern“ – wird seit einigen Jahren von Hans W. Hohenester, Geschäftsführer des Schwaneberger Verlages und Vorsitzender der Akademie, geleitet. Diese Akademie führt im November 2015 ein „MICHEL-Sammler-Seminar“ und ein „MICHEL-Tutorial“ in Eching bei München als Wochenendveranstaltung (13./15.11.) durch, an dem man für 175 + 120 Euro (inkl. Hotel/Verpflegung) teilnehmen kann. Referenten sind namhafte Autoren wie z. B. BPP-Präsident Christian Geigle oder Dr. Helbig, die überwiegend bei MICHEL bereits Bücher publiziert haben, bzw. Mitglieder der MICHEL-Redaktion. Bucht man das Sammler-Seminar dieser MICHEL-Verlagsveranstaltung, erhält man laut Anmeldeformular der Akademie die Möglichkeit, einen Beleg „zur kostenlosen Prüfung durch den BPP (Kurzbefund)“ einzureichen. Kontakt und Programm: geschaeftsfuehrer@philatelistische-akademie.de.

29.4.2015

Neue Bibliografie für Ansichtskartensammler

(wm) Vor einigen Jahren erschien in der Reihe „Ratgeber für Briefmarkensammler“ Band 7 unter dem Titel „Die Welt des Ansichtskartensammelns“, verfasst von Thomas Fürst und Günter Formery, der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. In diesem Buch war zwar bereits ein kleines Literaturverzeichnis auf wenigen Seiten enthalten, aber dies war eher nur ein Nachweis der benutzten und eine Auswahl der zu empfehlenden Literatur. Was Thomas Fürst veranlasste, einen umfassenderen Ansatz mit diesem Supplementband zum Ratgeberband 7 unter dem Titel: „Ansichtskarten – eine Bibliografie. Mit einer Literaturgeschichte der Philokartie“ in Angriff zu nehmen.
Der primäre Schwerpunkt dieser Bibliografie sind Literaturwerke zu eher klassischen Wissensfragen der Postkartenkunde. Daher kommt sie weitgehend ohne Werke, bei denen die Abbildungen von Postkarten in Vordergrund stehen, aus. Zeitschriftenartikel, die sich inhaltlich fast vollständig mit anderen Werken überschneiden oder diesen sehr nahe kommen, wurden ebenfalls nicht alle einzeln gelistet.
Trotz so mancher gut begründeter Einschränkung entstand damit eine Bibliografie, die es in derart umfangreicher Form bis heute noch nicht gab, die also eine Lücke füllt und dem Sammler von Ansichtskarten nur zu empfehlen ist.

Format DIN A5, 44 Seiten, broschiert, Supplement/Ergänzungsband zum „Ratgeber für Briefmarkensammler“, Band 7, Schwalmtal 2015, VP: 8,50 Euro. Diese Broschüre ist auch mit dem Ratgeberband 7 von Fürst/Formery (Einzelpreis: 17,60 Euro) kompl. als „Bundle“ zum Vorzugspreis von 23,50 Euro zu beziehen. Bestellungen (inkl. Bezahlung) sind möglich über www.phil-shop.de bzw. an den Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Deutschland zu richten (per Mail: faktura@philcreativ.de, per Tel. ++ 49 / (0) 21 63/3 07 77.

27.4.2015 wm

Peter Fischer mit der Heinrich-Köhler-Medaille 2015 geehrt

(wm) Am 18. April wurde ein namhafter Philatelist – Peter Fischer ist Mitglied des Consilium Philatelicum – mit der Heinrich-Köhler-Medaille des Bundes Philatelistischer Prüfer (BPP) in Nürnberg ausgezeichnet. Die Ehrung, für die Wilhelm van Loo als Initiator und Volker Parthen als Stifter verantwortlich zeichneten, gibt es seit 1996 und die hochrangige Auszeichnung wird seitdem – meist jährlich – an einen oder mehrere Preisträger verliehen. In diesem Jahr wurde sie Peter Fischer zuteil, der zwar selbst kein Prüfer ist, aber durch seine frühere Tätigkeit als Präsident des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR von 1970 bis 1990 das dortige Prüfwesen begleitet und leitend betreut hat. Zahlreiche Weiterentwicklungen des Prüfwesens sind ihm mit zu verdanken, so z.B. die Kennzeichnungspflicht von Fälschungen, die systematische Ausbildung und Förderung des Prüfnachwuchses und manches andere mehr, was auch in der Bundesrepublik Deutschland beim BPP Eingang fand. Das erleichterte 1990 den Übergang des Prüfwesens der DDR in das des vereinigten Deutschlands. Fischer ist weithin als Berufsjournalist und Autor bekannt. Er schrieb auch ein Buch über das philatelistische Prüfwesen in SBZ und DDR (1945–1990), das 2008 vom BPP veröffentlicht wurde. Dr. Hans-Karl Penning hielt die Laudatio für den neuen Preisträger, BPP-Präsident Christian Geigle und Dieter Michelson, Mitinhaber des Stiftungshauses Heinrich Köhler-Auktionen in Wiesbaden, gratulierten während des Festabends des BPP-Jahreskongresses am 14. April unter dem Beifall aller Gäste dem diesjährigen Laureaten.

28.4.2015 wm

Tag der Offenen Tür bei Mohrmann in Hamburg

(th/wm) Rund 40 Besucher wollten sich die kurzfristig anberaumte „Neueröffnung“ des bekannten Hamburger Auktionshauses Edgar Mohrmann durch Christoph Gärtner am 25. April nicht entgehen lassen. Sie bekamen Einmaliges zu sehen: Als besonderes philatelistisches „Highlight“ wurde eine gestempelte One Penny Mauritius ‚Post Office‘ präsentiert, die ein langjähriger Kunde (der auch selber anwesend war) spontan zur Verfügung gestellt hatte. Sein (inzwischen verstorbener) Vater hatte sie 1979 auf einer Mohrmann Auktion ersteigert. Daneben hatte der Betreffende auch noch einen kompletten ungebrauchten Originalbogen der China Nr. 1 mitgebracht. Neben einigen weiteren hochwertigen Stücken (Gärtner zeigte ein Picasso-Ansichtskarten-Unikat und die seltenste Briefmarke Deutschlands, eine gestempelte 20 Mark Bayern mit Sarre-Überdruck) gab es einen Auszug aus einer bereits hoch prämierten Sammlung zur Entwicklung der Hamburger Stadtpost  Eine edel aufgemachte Broschüre war speziell für diesen Tag der Offenen Tür erstellt worden und setzte den Auktionshauswechsel und die Hamburgsammlung ins rechte Bild.
Christoph Gärtner und Hans-Peter Bahr, der bisherige Geschäftsführer von Mohrmann, erläuterten, wie der Übergang zu einem Teil der „CG Firmengruppe“ aussehen wird und wie es mit Mohrmann in Hamburg weitergehen wird. Laut Gärtner wird es auch zukünftig Mohrmann Auktionen geben, und die erste unter der neuen Leitung wird im November dieses Jahres stattfinden. Es besteht die Absicht, den Fokus beim Material dann auf Norddeutsche und Nordeuropäische Gebiete zu legen.
Der Philatelistischen Bibliothek Hamburg wurde nicht nur ein großes Literaturpaket überreicht, sondern auch eine Barspende von insgesamt 3 000 Euro. Ingo Susemihl als Repräsentant der Bibliothek gab einen kurzen Bericht, wie es mit der Bibliothek weitergeht. Er wusste zu berichten, dass ein Umzug in neue Räume (in der Nähe der Elbbrücken) unmittelbar bevorstehe, aber auch, dass die Finanzierung für 2015 bereits voll gesichert ist. Aufgrund zahlreicher neuer Fördermitgliedschaften habe sich die Gesamtlage deutlich „aufgehellt“. Hans-Joachim Schwanke – er war ebenfalls bei den Gästen und ist als Förderer der Bibliothek weithin bekannt – dürften diese Worte, sicherlich auch die Zuwendung des Hauses Gärtner, gefreut haben.
Thomas Höpfner stellte die „Schatzkammer“ mit der Sammlung von Queen Elisabeth II. vor, die beim Deutschen Philatelistentag in Gotha Anfang September zu sehen sein wird, was Christoph Gärtner mit seiner Förderung ermöglichte. Die Besucher konnten hierzu bereits ein gedruckt vorliegendes „Special“ mit nach Hause nehmen. Rundum zufriedene Gesichter dankten den Machern für diese und andere Einblicke in ein Traditionshaus, dessen Geschichte nun weiter zu schreiben ist.

27.4.2015 wm

Nach London kommt Zürich! Internationale Auktionstage bei Corinphila vom 26. bis 30. Mai 2015

Nur zehn Tage nach der exklusiven Raritätenauktion von Corinphila und Heinrich Köhler, die gemeinsam mit den Schwesterfirmen des Global Philatelic Network im Rahmen der EUROPHILEX 2015 am 16. Mai 2015 in London stattfindet, lädt Corinphila Auktionen zur Versteigerungsserie der Auktionen 196 bis 201 nach Zürich. Vom 26. bis 30. Mai 2015 erwartet die Sammler erneut eine eindrucksvolle Auswahl an wertvollen Briefmarken, seltenen Belegen und hochwertigen Sammlungen. In sechs edlen Auktionskatalogen, darunter fünf Sonderkataloge, die Spezialsammlungen vorbehalten sind, sowie dem Hauptkatalog, werden zahlreiche internationale Philatelie-Raritäten, Postgeschichte und ganze Sammler-Nachlässe offeriert.

Katalog 196: Europa & Übersee
Erneut sind die Südamerikanischen Länder besonders reichhaltig vertreten. Kolumbien, Kolumbianische Flugpost SCADTA und Ecuador glänzen mit weiteren Klassik-Beständen aus den internationalen Groß-Gold Sammlungen von Dr. Hugo Goeggel. Aber auch Brasilien ist mit einem umfangreichen Angebot der „Ochsenaugen“ ebenso vertreten wie Chiles Kolumbus-Köpfe mit zahlreichen Halbierungen auf Brief. Von Bolivien geht eine große Spezialsammlung der klassischen Ausgaben mit 40 000 Schweizer Franken Startpreis ins Rennen (Los 630). Interessant ist auch China, z. B. mit dem frühesten in Privatbesitz befindlichen Brief aus China nach Europa aus dem Jahr 1687. Der Startpreis liegt bei 25.000 Schweizer Franken (Los 502). Im Bereich Europa glänzt das umfangreiche Bulgarien-Spezialangebot der Dr. Paprikoff Kollektion, Frankreich „von Klassik bis Modern“ mit der bedeutenden Sammlung von George Barker und England mit einer schönen Auswahl Victoria-Ausgaben. Bei den britischen Kolonien kommt es zur Detaillierung der postgeschichtlichen Spezialsammlung von Michael Lewin zum Thema „Briefpost von und nach den Australischen Staaten im 19. Jahrhundert“. Deutschland und Gebiete sind bei Corinphila einmal mehr sehr reichhaltig vertreten. Bei Altdeutschland findet man den „Sachsen Dreier“ in schöner ungebrauchter Erhaltung (Los 2321; Startpreis 5 000 Schweizer Franken) und dazu den berühmten Farbfehldruck von Sachsens Friedrich August II., der ½ Neugroschen von 1851 auf preussisch-blauem statt mattgrauem Papier (Los 2331, Startpreis 7 000 Schweizer Franken). Bei Thurn und Taxis wird einer der schönsten Zierbriefe der Altdeutschen Staaten überhaupt angeboten (Los 2343, Startpreis 1 000 Schweizer Franken) und Württemberg ist mit einem gestempelten Viererblock der 70-Kreuzer-Marke von 1873 herausragend vertreten (Los 2366, Startpreis 8000 Schweizer Franken).

Katalog 197: Skandinavien
In diesem Sonder-Auktionskatalog kommt der erste Teil einer großartigen Sammlung der skandinavischen Länder Dänemark, Färöer Inseln, Grönland, Island, Norwegen und Schweden zum Verkauf. Bei Norwegen sind seltene Stempel auf der ersten Ausgabe, der 4-Skilling-blau von 1855 von besonderem Interesse sowie eine seltene ungezähnte Variante der Ausgabe 1856, Oskar I., 4 Skilling blau (Los 3405, Startpreis 2 500 Schweizer Franken).

Katalog 198: Die Peter A. S. Smith Sammlung Ägypten & Sudan
Peter A. S. Smith galt bis zu seinem Tode vor wenigen Monaten weltweit als DER Experte für Ägypten-Philatelie schlechthin. Jetzt kommt seine Sammlung, aufgeteilt in über 900 Auktionslose, zum Verkauf! Enthalten sind von der Vorphilatelie bis zu den modernen Ausgaben seltene Stempel, Entwürfe, Probedrucke, ungebrauchte und gestempelte Einheiten, Druckvarianten, Zähnungsvarianten, seltene Briefe, Abstempelungen und die ausländischen Postämter in Ägypten.

Katalog 199: Thurn & Taxis
Traditionelle Taxis- Philatelie und Postgeschichte vom Feinsten bietet dieser Sonderkatalog. So kann man das umfangreiche Angebot der seit fast 25 Jahren unberührten Spezialsammlung eines ehemaligen Thurn & Taxis-BPP-Verbandsprüfers beurteilen. Spitzenstück der Versteigerung ist ein herrlicher roter Achtringstempel vom Gammertingen auf 3-Kreuzer-blau auf Brief übergehend gestempelt (Los 4023) mit Startpreis 10 000 Schweizer Franken. Beeindruckend aber auch das Angebot mehrerer seltener Telegramm-Umschläge (Lose 4004, 4038 und 4039) sowie die Auslandsfrankaturen.

Katalog 200: Schweiz und Liechtenstein
Gewohnt hochkarätig ist das Angebot der klassischen Schweizer Ausgaben. Umfangreiche Vorphilatelie ist bestens repräsentiert, aber auch die Markenausgaben ab 1843 sind sehr hochwertig vertreten. Nach längerer Unterbrechung kommt ein weiterer Teil der international mit Groß-Gold prämierten Schweiz-Sammlung „Seebub“ zum Verkauf. Hier finden die Schweiz-Sammler praktisch alle seltenen Ausgaben ab den „Kantonals“, Briefe, seltene Stempel und postgeschichtlich interessante Stücke. Eine einmalige Gelegenheit bietet auch das Angebot einer Spezialsammlung Zeppelinpost Schweiz und Liechtenstein, mit über 350 Belegen, in den Grundnummern komplett mit vielen Spezialitäten (Lose 7246 u. 7414), wie z.B. Pendelfahrten (Los 7314) und diversen Anschlussflügen (Lose 7309 u. 7553).

Katalog 201: Sammlung „Lion of the Balkans“
Den Abschluss der Corinphila Versteigerungsserie bildet eine postgeschichtliche Spezialsammlung der Balkan-Region mit Schwerpunkt bei dem heutigen Gebiet Bulgariens. Hier kommen fast ausschließlich Briefe zum Angebot. Viele dieser Briefe wurden seit Jahren nicht mehr auf dem Markt angeboten.

Interessenten, die nicht nach Zürich reisen möchten, aber dennoch zeitgleich während der Versteigerungstage direkt gegen den Auktionssaal bieten möchten, denen sei das bewährte Online-Live-Bietsystem der Corinphila unter www.corinphila.ch empfohlen. Das komplette Angebot der Corinphila-Versteigerungsserie im Mai finden Interessenten im Online-Katalog mit Stichwort-Suchfunktion ebenfalls unter www.corinphila.ch. Für ein einfaches und übersichtliches Studium stehen auch die mit den gedruckten Auktionskatalogen identischen PDF-Seiten im Internet zur Verfügung.
Alle Einzellose können bei der internationalen Briefmarkenausstellung EUROPHILEX 2015 in London vom 13.–15. Mai 2015 am Corinphila Ausstellungsstand Nr. 178 besichtigt werden. Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8034 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch

27.4.2015 wm

Bundesverband Deutscher Briefmarken-Versteigerer präsentiert ein neues BDB-Journal!

(BDB/hr) Rechtzeitig zur Messe in Essen hat der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB e.V.) eine Neuauflage des BDB-Journals herausgebracht. Nachdem das letzte Magazin vollständig vergriffen war, ist die Neuauflage redaktionell stark erweitert worden und auf 116 Seiten gewachsen.
Im redaktionellen Teil werden auf 40 Seiten zunächst die Geschichte des Auktionsmarktes überhaupt, sowie der deutschen Auktionsszene dargestellt, im Anschluss runden weitere informative Tipps für Käufer, Verkäufer und ein Begriffs-Lexikon. Internet-Auftritte die Berichtserstattung ab. Im Anhang stellen sich alle Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer ausführlich vor.
Ein solches Fachmagazin über das Deutsche Auktionswesen, dazu noch in hervorragender Ausstattung mit einer Vielzahl von Abbildungen, ist bisher einmalig. Ebenso einmalig ist, das es auch eine englisch-sprachige Textauflage gibt, die erstmalig auf der Weltausstellung in London vorliegt.
Alle Interessenten erhalten ein Exemplar (wenn nicht anders gewünscht, in deutscher Ausführung) unter info@bdb.net oder bei der BDB-Geschäftsstelle, Max-Planck-Str. 10, 31135 Hildesheim.

26.4.2015 wm

Am 15. Mai erscheint ein Michel Sonderkatalog „Deutsche Kolonien“ 2015

(hk/ArGe Dt. Kolonien) Die Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. gibt in Zusammenarbeit mit dem Schwaneberger Verlag GmbH einen Michel Sonderkatalog „Deutsche Kolonien“ heraus. Dieser Katalog wird aus dem Teil Deutsche Auslandspostämter und Kolonien aus dem im April erscheinenden Deutschland Spezialkatalog 2015, der Katalogisierung diesen Gebieten aus dem Ganzsachenkatalog Deutschland 2014, dem Kolonialteil des Michel Münzenkatalog 2015 als auch der gesamten Besetzungsausgaben aus den jeweiligen aktuellen Überseekatalogen bestehen. Dieser Katalog wird somit auf ca. 170 Seiten das Gebiet der Deutschen Kolonien komplett zusammenfassen.
Der Preis beträgt 29 Euro (für Mitglieder 23 Euro) zzgl. 2 Euro Versandkosten Inland/ 4 Euro Versandkosten Ausland. Der Katalog erscheint am 15. Mai während der internationalen philatelistischen Ausstellung EUROPHILEX LONDON 2015. Bestellungen sind ab sofort beim Geschäftsführer der ArGe Herrn Tilmann Nössig; Koppenstr. 16; D-10243 Berlin; E-Mail: Geschaeftsfuehrer@kolonialmarken.de möglich.

26.4.2015 wm

Jonas Hällström (Red.): Fakes – Forgeries – Experts, Band 18

(wm) Jonas Hällström betreute zum zweiten Mal einen neuen Band dieser seit vielen Jahren erscheinenden Buchreihe, die die dänische Firma Postiljonen mit Unterstützung der AIEP, des Internationalen Verbandes philatelistischer Experten und Förderung namhafter internationaler Auktionshäuser, herausbringt. Sichtbar werden in diesem umfangreichen Buch die zahlreichen Veränderungen, die Hällström als Schriftleiter in die Buchreihe eingebracht hat. Im neuen Band präsentieren 17 verschiedene Autoren 19 meist englischsprachige – einzelne Beiträge sind zusätzlich in französischer oder deutscher Sprache enthalten – Fachbeiträge zu Fälschungen und den Möglichkeiten, diese zu erkennen. Beispielhaft erwähnenswert sind die Arbeiten von Abed H. Najjar (United Kingdom) ”The World’s Most Forensically Tested Philatelic Gem: The Iconic Victor Hugo Plate 77 Cover”, Jouni Takalo (Finland): „North?Ingria II Series Stamps: Separating Forged from Genuine by the Properties of Fibre Structure“, Robert P. Odenweller (United States of America): „A Dangerous Chalon Forgery“, Paul Wijnants (Belgium): ”Forged Belgian Railway Cancel on Forged Medaillon Cover” und die deutsch-englische 45-Seiten-Studie von Wolfgang Maassen (Germany): ”Forgeries and Falsifications of Philatelic Literature – A First Look Back”.
Diese Beiträge verdeutlichen exemplarisch das Ziel dieses Buches wie der gesamten Buchreihe. Sie will einerseits Sammler über Fälschungen und Verfälschungen informieren, andererseits aber auch zeigen, wie Prüfer und Experten methodisch bei deren Erkennung vorgehen. Dies ist mit diesem 18. Band erneut hervorragend gelungen, wobei dieser zusätzlich einen Autoren- und einen zusätzlichen Sammelgebiets-Index sowie die aktuelle Liste der AIEP-Verbandsprüfer enthält. Somit ist es einerseits leicht möglich, die Themen zu finden, über die bereits in 18 umfangreichen Büchern in den vergangenen Jahren berichtet wurde. Andererseits können Interessenten sich so auch frühere Beiträge auf der Internetseite des Anbieters (www.ffejournal.com) einzeln gegen Gebühr herunterladen.
23 x 29,7 cm, 188 Seiten, in Farbe, broschiert, Kopenhagen 2015, VP: 60 Euro (inkl. Versandkosten bei Vorauszahlung). Kontakt: www.ffejournal.com

Hinweis für Besucher der EUROPHILEX London 2015: Das neue Buch wird am 14. Mai 2015 um 14 Uhr im „Executive Centre“ der Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltung der AIJP offiziell vorgestellt.

 

21.4.2015 wm

Heinrich Köhler und Corinphila präsentieren exklusive Raritätenauktion im Herzen von London

(Wiesbaden) Es sind nur noch wenige Wochen bis Sammler aus aller Welt sich zur EUROPHILEX 2015 in London treffen. Im Rahmen dieser wahrscheinlich bedeutendsten Briefmarkenausstellung der letzten Jahre führen Heinrich Köhler & Corinphila Auktionen gemeinsam mit den Schwestergesellschaften des Global Philatelic Network am 16. Mai 2015 eine Briefmarkenauktion der Superlative durch: 474 Auktionslose mit einem Gesamt-Angebotswert von über 3 Millionen Euro kommen zum Ausruf, darunter zahlreiche Stücke, auf die das Prädikat „Weltrarität“ wahrlich zutrifft! Der mit Spannung erwartete Auktionskatalog zur Raritätenauktion ist ab sofort online unter www.heinrich-koehler.de und www.corinphila.ch einzusehen oder gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro erhältlich.

Weit mehr als Philatelie…
Die Faszination Philatelie wird greifbar angesichts der dort präsentierten Spitzenstücke der internationalen Philatelie. Aus den unterschiedlichsten Sammelgebieten von Europa bis Übersee und den verschiedensten Epochen – von Vorphilatelie über Klassik bis hin zur Moderne – finden sich Raritäten, die zum Staunen einladen. Von Ersttagsbriefen der ersten Briefmarke der Welt, der Penny Black, sowie der gleichzeitig verausgabten Mulready-Ganzsachen vom 6. Mai 1840 über einen Brief mit vier brasilianischen Ochsenaugen von 1843 bis hin zu einem ungebrauchten Exemplar der berühmten 81 Parale von 1858 aus dem Fürstentum Moldau oder vierzehn (!) japanischen Drachenmarken der 200 Mon von 1871 auf Brief aus Tokyo reihen sich zahllose Markenschätze aus aller Welt aneinander.
Doch die Raritätenauktion vereint mehr als „nur“ kostbare Seltenheiten aus Philatelie und Postgeschichte. Vielmehr sind es die mit den Briefen und Marken verbundenen Geschichten, die Hintergründe und Zusammenhänge, die viele der Lose auszeichnen und den Reiz ausmachen, solch ein Stück für seine Sammlung zu erwerben.

Geschichten, die begeistern!
Ein Höhepunkt der Versteigerung wird der Ausruf der Markwerte von Togo sein, deren Angebot bei der Raritätenauktion im Vorfeld bereits für große Aufmerksamkeit sorgte. Auf der Flucht vor den englischen und französischen Truppen im Jahr 1914 wurden die Marken von deutschen Soldaten im Hinterland nahe der strategisch wichtigsten Funkstation Kamina vergraben. Nach ihrer Entdeckung wurden die Marken zur schnellstmöglichen weiteren Verwendung mit dem Aufdruck „TOGO – Anglo-French Occupation“ versehen. Die seltensten Werte zu 3 Mark und 5 Mark waren nur in zwei Exemplaren vorhanden, wovon später jeweils ein Exemplar in die Kollektion König Georgs V. von Großbritannien gelangte, der heutigen „Royal Collection“. Die beiden anderen Exemplare verblieben als Unikate in Privathand und kommen nun im Rahmen der Raritätenauktion in London zum Ausruf!

Eine weitere beeindruckende Geschichte ist mit einem norwegischen Brief aus dem Jahr 1855 verbunden, der – frankiert mit sechs norwegischen 4 Skilling-Briefmarken – via Hamburg nach Leipzig in Sachsen laufen sollte. Hier handelt es sich nämlich um einen „Zeugen“ der letzten Reise der SS Norge, die in einer der größten zivilen Schifffahrtskatastrophen des 19. Jahrhunderts in Norwegen endete. Am 10. September 1855 kollidierte der Post- und Passagierdampfer mit dem Schwesterschiff SS Bergen bei nahezu voller Geschwindigkeit und sank. 40 Opfer waren zu beklagen, darunter auch der Postmeister, der als „letzte Pflicht“ vor der Explosion des Dampfkessels die an Bord befindlichen Postsäcke rettete und über Bord warf. Der Postsack mit der für Hamburg bestimmten Post wurde am nächsten Tag gefunden und nach Hamburg gebracht. Bei dem vorliegenden Los handelt es sich um den bislang einzigen erhaltenen Brief des Schiffsunfalls.

Zu den „Dauerbrennern“ in der Philatelie gehören die Geschichten nicht herausgegebener Markenausgaben. Bei der Europa/CEPT-Ausgabe der Färöer Inseln von 1980 trifft dies beinah im wahrsten Sinne zu, sollten die ersten Auflagen, welche 1980 in Finnland gedruckt wurden, doch unter Aufsicht dem Feuer übergeben werden. Eine geringe Anzahl der Marken wurde jedoch widerrechtlich aus dem Feuer entwendet. Später tauchten diese stets mit Brandspuren auf, wobei die Postverwaltung der Färöer diese illegal „geretteten“ Marken immer durch internationale Gerichte und Polizei beschlagnahmen ließ. Nun kommen anlässlich der Londoner Raritätenauktion erstmals zwei 20er-Schalterbogen zum Angebot, die nachweislich nicht aus dem Feuer entwendet wurden. Es handelt sich vermutlich um Erstandruck-Bogen, bei denen auf einer 150 Oyru Marke (Bogenposition 15) sogar noch ein Plattenfehler erkannt und im Hinblick auf eine anschließende Korrektur der Druckplatte gekennzeichnet wurde.

Eine ausgesprochene Weltrarität und eines der Spitzenlose (Ausruf: 90 000 Euro) wird mit einem „t?te b?che“ Paar der kopfstehenden 5-Penni-Ausgabe aus Finnland auf Brief offeriert. Durch einen Zufall bereits 1868 entdeckt, blieben die „kopfstehenden Klischees“ von 1866 in der Philatelie lange unbemerkt. Erst 1905 wurde in der philatelistischen Presse von der sensationellen Entdeckung eines „t?te b?che“-Paares, also einer kopfstehenden Marke im Paar mit einer „standrichtigen“ Normalmarke berichtet. Das zweifellos bedeutendste Stück dieser berühmten Variante wurde erst in den 1980er-Jahren entdeckt. Das 5-Penni-„t?te b?che“-Paar auf Brief mit einem weiteren 5-Penni-Normalpaar und einer 20 Penni von Helsingfors nach Kristinestad schlummerte unentdeckt in einer Familienkorrespondenz in Vaasa. Erstmals auf einer Auktion angeboten, wurde der Brief 2003 bei Corinphila von dem bekannten US-Finanzmanager Bill Gross ersteigert, dessen Sammlung 2008 zu Gunsten der Wohltätigkeitsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ versteigert wurde. Jetzt gibt es in London am 16. Mai 2015 erneut die Gelegenheit zum Erwerb dieser einmaligen Weltrarität!

Ein Blick in den Auktionskatalog lohnt sich!
Ein Blick in den Auktionskatalog lohnt sich, denn dies sind nur einige wenige Beispiele der Ausnahmestücke, die in London bei der Raritätenauktion von Heinrich Köhler, Corinphila und den GPN-Schwesterfirmen am 16. Mai 2015 angeboten werden. Viele weitere Raritäten, interessante Hintergründe und spannende Geschichten, die zum Träumen und Staunen einladen, werden im hochwertigen Auktionskatalog sowie im Internet unter www.heinrich-koehler.de und www.corinphila.ch präsentiert.

Katalogbestellungen sowie weiterführende Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de und Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, CH 8034 Zürich, Telefon: 0041-44-3899191, E-Mail: info@corinphila.ch

21.4.2015 wm

Neues vom Bund Philatelistischer Prüfer e.V.

(bpp/gg) Folgende Prüfer sind neu in den BPP e.V. aufgenommen worden:
Andreas Rolle, Immecker Weg 14a, 58840 Plettenberg, Tel. 0171 7 00 33 63, E-Mail: Andreas.Rolle@gmx.de. Prüfgebiet: Bizone Bautenserie Mi.-Nr. 73 – 100 inkl. Ganzsachen
Dr. Karsten Ruscher, Schulzestraße 6, 13187 Berlin, E-Mail: k.ruscher@web.de. Prüfgebiet: Allgemeine Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone (Mi.-Nr. 182–241) bis zum Ende der Gültigkeit in der DDR, einschl. der Verwendung in Westberlin, Postkrieg, Luftpost und Pol-Lochungen
Arnold Vaatz, Grenzstraße 2, 01156 Dresden, Tel. 03 51 4 53 94 22, Fax 03 51 4 53 94 21, E-Mail: arnold.vaatz@onlinehome.de. Prüfgebiet: Sachsen (ohne Vorphilatelie)
Folgende Prüfer haben Ihre Prüfgebiete im BPP e.V. erweitert:
Mario Huzanic. Prüfgebiet: Kroatien 1941-45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken, Lokalausgabe Banja Luka
Claus Heitmann. Prüfgebiet: Helgoland 1867–1890 inkl. Ganzsachen
Tobias Huylmans. Prüfgebiet: Litauen 1918-1940
Dr. Klaus Kalb. Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel: Bezirke 16, 27, 41

20.4.2015 wm

BPP-Prüfer wählten mit breiter Zustimmung ihren neuen Vorstand

(wm) Bei der Jahrestagung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. standen in diesem Jahr am 18. April Neuwahlen in Nürnberg an. Der bisherige Vorsitzende Christian Geigle wurde ebenso wie sein Vize Peter Sem wiedergewählt. Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens von Rolf Tworek als zweiter Vize kam nun neu Dr. Peter Provinsky ins Amt. Claus Petry, ein Vertreter der jüngeren Generation, wurde in Nachfolge von Dr. Helmut Oechsner zum Schriftführer auserkoren, während Gunnar Gruber weiterhin die Geschäfte als Schatzmeister und Geschäftsführer des Verbandes wahrnimmt. Oechsner ist nun Ehrenmitglied des Verbandes, Wolfgang Straub und Florian Berger besetzen weiterhin die Verbandsprüfstelle. Christian Geigle fungiert außerdem als Sprecher der Sachverständigengruppe.

20.4.2015 wm

Christoph Gärtner-Gruppe lädt am 25. April zum „Tag der Offenen Tür“ ins Auktionshaus Edgar Mohrmann nach Hamburg ein

(wm) Anfang 2015 übernahm Christoph Gärtner mit Edgar Mohrmann eines der prestigereichsten Auktionshäuser für Philatelie und Numismatik in Deutschland. Nun laden Hans-Peter Bahr, der ehemalige Inhaber, der in diesem Haus auch weiterhin als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht, sowie Christoph Gärtner zu einem Tag der Offenen Tür ins Hamburger Traditionshaus ein. Ab 12 Uhr kann am Samstag, dem 25. April 2015, sich jedermann einen Eindruck vom Haus und dessen Leistungen verschaffen und u.a. eine Sonderausstellung zur Firmengeschichte Edgar Mohrmann & Christoph Gärtner besichtigen, aber auch bedeutende Raritäten (neben einer Original-Postkarte, gemalt von Pablo Picasso auch philatelistische Großraritäten aus Württemberg etc., die von privaten Leihgebern zur Verfügung gestellt wurden, bewundern.
Zur Veranstaltung erscheint ein kleiner Sonderkatalog, dem man auch die Ausweitung des Auktionshauses Christoph Gärtner in jüngerer Zeit entnehmen kann. Zu den bereits bekannten Firmen in Bietigheim-Bissingen, München (ehemals Hilmer), Rauss & Fuchs in Stuttgart, ehemals Pumpenmeier in Kirchlengern, nunmehr Edgar Mohrmann in Hamburg, ist nun auch ein zweiter Standort in Bietigheim-Bissingen in der Pleidelsheimerstraße dazu gekommen.

15.4.2015 wm

Anpassung des Münzausgabeprogramms ab 2016

(bmf-Berlin) Die Bundesregierung hat beschlossen, die Emission von 10-Euro-Sammlermünzen aus Kupfer-Nickel (Prägequalität Stempelglanz) bzw. einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer (Prägequalität Spiegelglanz) mit Abschluss des Jahres 2015 einzustellen. Sie wird ab 2016 durch die Ausgabe von 20-Euro-Sammlermünzen aus einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer ersetzt.
Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund der seit 2011 eingetretenen Absatzentwicklung und soll zu einer nachhaltigen Stärkung und Belebung des Sammlermarktes führen. Sie trägt außerdem dem Wunsch vieler Sammler nach „wertigeren“ Münzen Rechnung. Die 20-Euro-Münzen sollen in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt werden. Sie haben eine Masse von 18 g und einen Durchmesser von 32,5 mm. Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert (20 Euro) in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis. Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) wird über den genauen Preis und die konkreten Bestellmodalitäten rechtzeitig vor Ausgabe der ersten Münze informieren. Das wird – voraussichtlich im Februar 2016 – die Münze „Rotkäppchen“ in der Serie Grimms Märchen sein.

15.4.2015 wm

Briefmarken-Ausstellung in der Apotheke

(Moratz/Heidelberg) Wie man aus dem Vereinslokal raus an die Öffentlichkeit gehen kann zeigte der Briefmarken- und Münzen-Club Laichinger Alb e.V. „Zackige“ Heilkräuter auf Briefmarken ist der Titel der Ausstellungsexponate, die vom 7. April bis 11. Mai 2015 in den Schaufenstern der „Alten Apotheke“ in Laichingen auf der Schwäbische Alb präsentiert werden. Jedes Blatt, in einzelnen Plastikständern aufgestellt, stellt eine Heilkräuter-Marke vor. Neben der Originalbriefmarke befinden sich dazu eine Bildvergrößerung mit Angaben zur Briefmarke, die Bezeichnung des Heilkrautes und eine kurze Beschreibung zu dessen Anwendungsmöglichkeiten. Initiator Klaus Riebauer, der 2. Vorsitzende des Vereins, ging damit sicherlich nicht ganz neue Wege. Er zeigte aber auf, wie man Briefmarken durch Kooperationen in die Öffentlichkeit bringen kann. Eine Idee, die nicht nur auf Apotheken begrenzt sein muss.
Die Südwest Presse berichtete über die Aktion in der Zeitung „Laichinger Alb“ am 10. April 2015.

14.4.2015 wm

Eine namhafte Ausstellung weniger! Planète Timbres in Paris abgesagt!

(wm) Große internationale Briefmarken-Ausstellungen finden seit Jahren immer seltener in Europa statt. Der Grund liegt auf der Hand: Die Kosten sind für Veranstalter nicht mehr finanzierbar, die privatisierte Post zeigt in vielen Ländern kaum noch Interesse. Bislang waren die unter dem Namen „Planète Timbres“ in Paris durchgeführten Veranstaltungen noch eine Ausnahmeerscheinung. Nun reiht sich diese Ausstellung in die Reihe der Aufgekündigten ein. Rainer von Scharpen, mehrfach als BDPh-Kommissar in Paris tätig, schrieb am 13. April: „Wie FIP-Direktor Bernard Jimenez auf Anfrage mitteilt, wird es keinen Briefmarkensalon Planète Timbres in Paris geben. Drei Wochen nach Benennung eines General-Kommissars hat La Poste ihre Partnerschaft gekündigt und die Veranstaltung abgesagt.“
Vergleichbare Erfahrungen hatten in den letzten Jahren die italienischen Verbandsphilatelisten gemacht, so dass die Zahl internationaler Veranstaltungen offenbar kleiner wird. Für 2017 empfiehlt von Scharpen interessierten deutschen Ausstellern die Multilaterale in Lichtenvoorde (Nähe Hengelo) in den Niederlanden, die vom 19. bis 21. Mai stattfinden soll. Ein wenig glücklicher Termin, denn eine Woche später, vom 24. bis 28. Mai 2017 ist in Tampere/Finnland die FIP-Ausstellung FINLANDIA 2017 terminiert. Auf jeden Fall aber hat man die Wahl.

14.4.2015 wm

Wollten Sie nicht immer schon einmalig ein Picasso-Unikat besitzen?

(wm/Bietigheim-B.) Sicherlich werden viele diese provokative Frage mit „Ja“ beantworten, allerdings auf ihr Portemonnaie verweisen, das ihnen keine zweistelligen Millionensummen fürs Hobby bereit stellt. Sechsstellig müsste die Zahl allerdings schon sein, die ein solches Unikat kostet, aber im Hunderttausender-Bereich. Denn für exakt 100 000 Euro wird Christoph Gärtner am 20. Juni 2015 in Bietigheim-Bissingen eine von Pablo Picasso selbst gezeichnete Ansichtskarte versteigern. Zur Provenienz teilte Gärtner im Katalog seiner Sonderauktion „Ansichtskarten“ vom 29. April 2015 mit:
„Es handelt sich um einen absolut seltenen Fund, eine Postkarte von Picasso mit einer echten Zeichnung an Guillaume Apollinaire, der zu den bedeutendsten Lyrikern der französischen Literatur gehört. Pablo Picasso schickte am 5.9.1918 einen Ansichtskartengruß mit dem Blick auf Pau, Les Pyrendes Basses, an seinen Freund und Dichter Guillaume Apollinaire nach Paris. Anstelle eines Textes versah er die Postkarte mit einer Zeichnung, die der kubistischen Serie „La nature morte“ zuzuordnen ist. Sie enthält Elemente wie ein Glas und eine Pfeife, die Picasso oft bei Portraits von Apollinaire verwendete hat. *1
Er signierte die Zeichnung und versah sie zusätzlich mit dem Titel „Sainte Apollinaire“. Am 12. September sollte nämlich ein Fest in Saint Apollinaire stattfinden, und er benutzte dies als Synonym, um seinen kranken Freund aufzuheitern und ihm gute Besserung zu wünschen. Die Karte wurde zwischen Bedous und Pau aufgegeben und sollte mit der Bahn befördert werden. *2 Leider hat die Karte Apollinaire nie erreicht. Sie wurde zurückgewiesen „REBUT“, da Picasso den Namen des Empfängers „Don Guillermo Apollinaire" auf spanisch geschrieben hatte. Nur wenige Monate nachdem Picasso die Karte geschrieben hatte, erlag Apollinaire der Spanischen Grippe.
Ende September kehrte Picasso nach Paris zurück und erstellte sein Gemälde „huile et sek“, das heute im Salomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen ist. Die Komposition ist nahezu identisch mit der Zeichnung auf der Postkarte. Die Expertise des französischen Spezialisten Christian Riga, bestätigt die Echtheit dieses Picassos.
HINTERGRUNDINFORMATION
Picasso lernte Apollinaire 1905 kennen und führte ihn in die Kreise der Pariser Avantgarde-Maler ein. Von da an standen sie im künstlerischen Dialog und wurden enge Freunde. Sie unternahmen und überstanden vieles gemeinsam. Im Sommer 1911 wurden sie sogar verdächtigt, am Diebstahl des bekanntesten Gemäldes des Louvre, der Mona Lisa, beteiligt zu sein. Sie war am 21. August 1911 spurlos verschwunden, und beide gerieten in das Visier der Polizei durch den Besitz von iberischen Steinmasken, die über Gery Pieret – ein belgischer Abenteurer und zeitweise Angestellter Apollinaires – erworben worden waren. Nach einer Hausdurchsuchung wurde Apollinaire wegen Beherbergung eines Kriminellen und Verwahrung von Diebesgut verhaftet; er verriet nach zwei Tagen Picassos Beteiligung. Dieser wurde zwar verhört, aber nicht arretiert. Apollinaire wurde wenige Tage später aus der Haft entlassen und der Prozess gegen ihn im Januar 1912 aus Mangel an Beweisen eingestellt. Die Mona Lisa tauchte erst wieder am 13. Dezember 1913 in Florenz auf und kehrte am 1. Januar 1914 in den Louvre zurück.
Als Picasso im Juli 1918 in Paris Olga Kokhlova, die Primaballerina des „Ballets Russes", heiratete, war Apollinaire einer der Trauzeugen.

*1 Jean-Piere Jouffroy und Edouard Ruiz beschrieben in ihrem Werk „Picasso de l'image ä la lettre“ (Temps Actuel, Paris, 1981) eine ähnliche Karte aus der Sammlung Baudot, die Picasso am 19. September 1918 an Apollinaire geschickt hatte. Die Zeichnung wird charakterisiert durch ein Glas und eine Pfeife an einem Bleistift in blauer Tinte. Die Objekte wurden sicher nicht zufällig gewählt. Das Glas könnte eine Anspielung auf das Werk „Alcool", eines der beiden berühmtesten Gedichte Apollinaires sein. Picasso hat es öfter bei Portraits von Apollinaire verwendet und hat den Dichter fast immer mit einer Pfeife im Mund dargestellt. Die Zeichnung „La nature morte“ auf der Karte vom 5. September und vom 19. September verkörpert zwei Aspekte der kubistischen Phase Picassos von 1917–1919, die Andre Fermigier in seinem Buch „Picasso“ (Le livre de Poche) beschreibt. Er ist der Meinung, Picasso habe nie aufgehört, die Möglichkeiten des Kubismus zu hinterfragen und diese mit anderen Ausdrucksmitteln zu konfrontieren. Seine oft kleinformatige Werke seien experimentell und spannen den Bogen von floristischem Kubismus, der fast barock erscheint, zu einer Geometrie der eleganten Kargheit (siehe das Bild „ Nature morte“ mit Flasche und Vase, 1918) sowie das Gitarre, 1918
*2 Die französische Bezeichnung für diese Beförderungsart ist „Cachet des courriers-convoyeures-lignes“. Die Karte wurde mit einem Typ 3- Stempel versehen, der ab 1904 verwendet wurde.


14.4.2015 wm

e@uction bei Ulrich Felzmann in Düsseldorf

(wm) Wer sich den Internetauftritt des Düsseldorfer Versteigerungshauses seit längerem einmal angeschaut hat, dem werden die meisterlich durchgeführten Optimierungen der Seite in den letzten Jahren aufgefallen sein. Das Haus präsentiert sich den Kunden unter www.felzmann.de mit einer sehr umfangreichen, gut strukturierten Seite mit zahlreichen Hinweisen, z. B. zu Ankauf und zur Einlieferung sowie zum Service des Hauses. Für Auktionen bietet die Seite die Kataloge online mit „live bidding“-Möglichkeit, ein Katalog- und „Top-Zuschlags“-Archiv, außerdem die Vorstellung des Firmenteams und des Unternehmens sowie Pressestimmen.
Seit Anfang 2015 führt Felzmann auch „Internet-Auktionen“ online durch, bei denen man ein breit gefächertes Angebot an Themengebieten der Philatelie – allerdings im kleinpreisigen Bereich – findet. Erstmals gab es vor wenigen Tagen zu solch einer online-Auktion, die am 22. April stattfindet, auch einen kleinen gedruckten Katalog, mit dem man sich offenbar neue Interessentenschichten erschließen will.
Diese Online-Auktionen  des Hauses haben im Vergleich zu traditionellen öffentlich ausgerichteten Versteigerungen einige Vorteile: Es gibt keine Losgebühren, keine Versandkosten und das Aufgeld wurde auch nur mit 20 Prozent angesetzt. Schaut man sich die Preise für die mehr als 800 am 22. April angebotenen Objekte an, kann man allerdings auch zur Annahme gelangen, dass solche Vorteile bereits eingepreist sind. Dennoch ist dies ein sehr interessanter Ansatz.
Bieten kann man wie gewohnt: per Brief, Fax oder Mail, aber natürlich kann man auch am 22. April auf der Internetseite live mitbieten, sofern man sich vorher angemeldet hat. Bei www.felzmann.de ist man also dabei.

14.4.2015 wm

Darf es etwas mehr sein …?

(wm) Diese Frage stellt heute noch so manche Fleischfachverkäuferin und versucht, dem Wunsch des Kunden ebenso zu entsprechen wie den Umsatz des Hauses zu steigern. Briefmarken-Ausstellungen stehen vor ähnlichen Fragen, wenn deren Veranstalter phantasievoll zu überlegen haben, wie sie an das Geld der Besucher kommen und wie sie z.B. eine große internationale Ausstellung überhaupt noch gegenfinanziert bekommen. Für die SINGAPORE 2015, die vom 14.–19. August in Singapur stattfindet, geht man einen Weg, der nicht gerade neu, wohl aber sehr kostenintensiv für mögliche Aspiranten ist, für die dieses Angebot in Frage kommt. Denn mit Kleingeld gibt man sich da nicht zufrieden.
Man kann für 2 000 Singapur-$ (ca. 1 377 Euro) die Silber-Mitgliedskarte erwerben, die Gold-Karte kostet bereit 5 000 SGD (fast 3 500 Euro). Wem das noch nicht reicht, der wählt direkt die Platin-Karte für 10 000 SGD, also rund 7 000 Euro, und wer es ganz exklusiv haben will, ist mit der Diamant-Karte für 15 000 SGD dabei, hat dann aber auch 10 500 Euro investiert.
Was man dafür erhält? Für die Silber-Karte sind die „Benefits“ recht überschaubar: Man wird als Sponsor bei diversen Möglichkeiten aufgeführt, darf sich in einer speziellen Sponsoren-Lounge entspannen und später Freude am gewährten Marken-Belegprogramm haben. Für den Umstieg auf die Goldene Karte genießt man das Palmarès-Dinner und erhält dabei eine Sponsoren-Medaille. Die Platin-Karte erlaubt zusätzlich, ein 1-Rahmen-Exponat in einem Sponsoren-Pavillion auszustellen. Bei der Diamant-Karten sind es gleich zwei, da sind aber auch drei Übernachtungen im Marina Bay Sands-Hotel der Veranstaltung eingeschlossen. Es bleibt die Erkenntnis: Es war immer schon etwas teurer, einen Bentley oder Roll’s Royce zu fahren!

14.4.2015 wm

Vorschau: 166. Briefmarkenauktion der Fa. Fortagne & Lipfert

(Leipzig) Die Leipziger Auktionsfirma bietet in seiner Frühjahrsauktion in Leipzig am 15. und 16. Mai 2015 über 3 800 Lose aus fast allen Sammelgebieten an.
Den Auftakt bilden 290 Lose Zeppelinpost (1912/1939), dabei Fahrten mit interessanter Zuleitungspost für LZ 127 aus Europa/Übersee einschließlich Flugpost Deutsches Reich mit Pionierluftpost 1912/14, dabei „Rhein-Main-Flugpost“, sowie Europa/Übersee und Raketenflug-, Schleuderflug- und Ballonpost.
Aus den Bereichen Schiffspost, Feldpost u. Kgf.-Post sind ca. 120 Lose und 200 Lose mit Motiven von Bahnpost, Kosmos, Propaganda, Sport bis Zensur und Heimatphilatelie/Postgeschichte im Angebot. Gefolgt von ca. 170 Losen mit alten Ansichtskarten deutscher Gebiete und rund 120 Lose mit philatelistischer Literatur, Autographen, Notgeld, Material zur Zeitgeschichte und alte Privatpost ergänzen das philatelistische Angebot.
930 Lose Deutsches Reich mit AD (170), dabei Brustschilde, Pfennige, Pfennig bis Krone/Adler-Ausgaben, dabei Besonderheiten, Farben, Plattenfehler und Privatganzsachen und Anlasskarten mit klass. Sonderstempeln, Drittes Reich, Dienstpost, Auslandspostämter/Kolonien, Abstimmungsgebiete und Besetzte Gebiete (1. und 2. Weltkrieg) bietet ein umfangreiches Angebot.
Es folgen 430 Lose Deutschland nach 1945 mit einigen Lokalausgaben von Apolda bis Wittenberg, OPD- und Kontrollrats-Ausgaben (dabei bessere Farben, Postmeistertrennungen, Plattenfehler) und SBZ-Teil mit interessanten Ausgaben und Belegen.
Das Sammelgebiet DDR hat 390 Lose im Angebot, dabei viele bessere Ausgaben, Farben, Plattenfehler, Wz.-Besonderheiten, Zusammendrucke, Briefe/Karten, Ganzsachen und Dienst/ZKD.
Der Europa- und Übersee-Teil beinhaltet ca. 240 Einzellose, dabei klassische Ausgaben, gesuchte Werte und Belege von Albanien bis Zypern und Ägypten über VR China, USA bis Vietnam.
Den Abschluss bilden rund 800 Lots/Engrossposten aller Sammelgebiete ergänzt durch gehaltvolle Sammlungen, dabei: DR, Auslands-PÄ/Kolonien, Saargebiet, Saarland, OPD und SBZ, DDR, Berlin/Bund sowie Frankreich, Österreich, Schweiz, Russland und UdSSR.
Kontakt: www.briefmarkenauktion-leipzig.de

 

7.4.2015 wm

Andreas Birken / Wolfgang Maassen: Stilfibel für deutschsprachige Redakteure und Autoren

Wer auch immer sich – sei es als Laie oder als Profi – mit zu druckenden oder digital zu gestaltenden Texten und Dokumentvorlagen beschäftigt, weiß um die tausend Fehler, die möglich sind und in der Praxis auch häufig vorkommen. Diesen Defiziten versuchen die beiden bekannten Autoren, die über langjährige Praxiserfahrungen verfügen mit dieser sog. Stilfibel beizukommen, die nunmehr als Nr. 1 einer neuen Schriftenreihe der AIJP veröffentlicht wird.
Die knapp 50 Seiten starke in Farbe gedruckte Broschüre geht die Fehlerbereiche systematisch an, behandelt typografische Regeln, die Zeichensetzung, Richtlinien für den Schriftsatz, bietet aber auch zahlreiche Beispiele für guten Stil und die Gliederung von Texten. Dabei stellt die Fibel den guten immer auch die schlechten Beispiele gegenüber und bei so manchem Nachweis wird man sich als Autor schnell selbst wiederkennen. Der oberlehrerhafte Zeigefinger fehlt allerdings völlig, denn selbst die sog. Profis können sich bei den von den Autoren auf der Basis geltender DIN- und DUDEN-Normen teils recht humorvoll aufgewiesenen Vorschlägen noch eine Scheibe abschneiden.
Einige wichtige Anhänge ergänzen dieses verdienstvolle Werk: Philatelistische Abkürzungen und Kürzel, häufig falsch verwendete oder geschriebene Worte bis hin zu teils kuriosen Stilblüten, aber auch die Notwendigkeit und die Regeln des richtigen Zitierens werden für die schreibende Zunft noch einmal übersichtlich zusammengefasst.
Fragt man nach der Zielgruppe dieser Broschüre, so ist sie eigentlich jeden gedacht, der schreibt, sei es einen Artikel oder ein Buch. Selbst Literaturjuroren kann man diese Broschüre nur wärmstens empfehlen, denn hier sind bis hin zur Typografie und zum Layout alle Regeln und Standards definiert und operationalisiert, die bei der Bewertung einer Publikation von Bedeutung sind. Was „der Anderson“ für die Stempelkunde ist, könnte dieses kleine Werk einmal für die Schreibkunde sein. Es sollte auf jedem Schreibtisch liegen!
Format DIN A5, ca. 50 Seiten, in Farbe, Heft 1 der Schriftenreihe der AIJP, Schwalmtal 2015, kart., VP: 10 Euro inkl. Versand Deutschland, Europa/Welt 12 Euro (für AIJP-Mitglieder nur 8 bzw. 10 Euro). Bezug nur gegen Vorauszahlung auf Konto IBAN: DE38 5509 0500 0200 1909 26, BIC: GENODEF1S01 bei Rainer von Scharpen, Tucholskyweg 5, 55127 Mainz, E-Mail: rainervonscharpen@t-online.de

7.4.2015 wm

Andy Taylor / Wolfgang Maassen: EUROPHILEX LONDON 2015. AIJP Literature Catalogue

(wm) 2010 gab die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Journalisten und -autoren bereits einen englischsprachigen Sonderkatalog – begleitend zum damaligen offiziellen Ausstellungskatalog – heraus, so auch dieses Mal. Dieser ergänzende Katalog stellt nämlich die einzelnen Literaturexponate der Ausstellung jeweils mit allen für Autoren und Verleger wichtigen Angaben zur näheren Beschreibung des Exponatinhalts und zu dessen Bezugsmöglichkeiten vor. Andy Taylor, Assistent des Generalkommissars der Ausstellung, stellte die Daten in Rohform zur Verfügung, die dann von Wolfgang Maassen aufbereitet wurden, so dass der Leser einen informativen Überblick zu den Exponaten der Literaturklasse erhält. Die kleine Broschüre ist als pdf-Datei von der offiziellen Webseite der Ausstellung (www.london2015.net) kostenfrei herunterzuladen oder in gedruckter Form gegen eine Schutzgebühr erhältlich. Zahlreiche Inserenten machten dies durch ihr Engagement möglich.
Format DIN A5, ca. 40 Seiten, in Farbe, Heft 2 der Schriftenreihe der AIJP, Schwalmtal 2015, kart., VP des gedruckten Kataloges 5 Euro inkl. Versand (für AIJP-Mitglieder nur 3 Euro). Während der Ausstellung wird der Katalog in London kostenlos abgegeben. Bezug nur gegen Vorauszahlung auf Konto IBAN: DE38 5509 0500 0200 1909 26, BIC: GENODEF1S01 bei Rainer von Scharpen, Tucholskyweg 5, 55127 Mainz, E-Mail: rainervonscharpen@t-online.de

6.4.2015 wm

ArGe Privatpost-Merkur Jahreshauptversammlung in Quedlinburg

(ow) Die diesjährige Jahreshauptversammlung der ArGe Privatpost-Merkur wird am 16. Mai 2015 im Hotel zur goldenen Sonne, Steinweg 11 in 06484 Quedlinburg stattfinden. Wie schon in den letzten Jahren bietet dieses Treffen auch 2015 in der Zeit vom 14. bis 16. Mai eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und viele Sammler der klassischen und der modernen Privatposten kennenzulernen. Natürlich wird auch das Tauschen nicht zu kurz kommen. Interessierte Sammler und (noch) Nicht-Mitglieder sind als Gäste herzlich eingeladen. Kontakt: Rudi Tröger, Fröbelstr.149, 50767 Köln. Tel: 0221 590 5963, E-Mail: rudi.troeger@koeln.de

6.4.2015 wm

Eröffnung der Spreewald-Postzustellung

(mm) Am Dienstag, dem 31. März 2015 wurde die „Kahnsaison“ in den Spreewaldgemeinden eröffnet. Der Start der traditionellen Briefzustellung mit dem Postkahn für 2015 wurde auch in diesem Jahr mit der feierlichen Übergabe des Kahnrudels an die zuständige Postzustellerin im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung zelebriert. Wie in den vergangenen Jahren hat auch die Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus zu diesem Anlass einen zweisprachigen Sonderumschlag aufgelegt. Dazu passend erschien ein Sonderstempel der Deutschen Post sowie ein blauer, ebenfalls zweisprachiger Zusatzstempel „Befördert mit dem Postkahn“. Belegbestellungen und weitere Informationen bei: Rainhard Kolax, Hainstraße 22, 03042 Cottbus.

6.4.2015 wm

Gerald Schwarz verstorben

(wm) Die ArGe RSV trauert um ihren Vorstandskollegen und den bekannten Fachautor Gerald Schwarz, der am 30. März 2015 im Alter von 71 Jahren seinem Leiden erlag. Schwarz war seit 1979 Mitglied der ArGe, zunächst in der Schweizer Ursprungsgemeinschaft, dann ab 1981 auch als Mitbegründer des deutschen RSV. Dieses Kürzel RSV steht für Rollenmarken-Sammlerverein, für eine internationale Gemeinschaft von Sammlern, die sich besonders den Gebieten der Rollenmarken, Markenheftchen und der ATM widmen. Mehr als 30 Jahre gehörte Schwarz dem RSV-Vorstand an, wurde aber weithin durch seine wegweisenden Veröffentlichungen über die Markenheftchen des Deutschen Reiches sowie der Gebiete Bayern, Danzig, Kolonien und Saargebiet bekannt. Er vertrat den RSV auch bei Messen und war zudem verantwortlicher Schlussredakteur des zweimonatlich erscheinenden RSV-Bulletins.

31.3.2015 wm

Von weiten Reisen, exotischen Ländern und beeindruckender Philatelie –
ein Rückblick auf die 359. Heinrich Köhler Auktion

(Wiesbaden) Man darf spekulieren, ob es an dem anhaltend niedrigen Zinsniveau, investitionsfreudigen Anlegern oder eben einfach der Begeisterung der Sammler gelegen hat. Vielleicht war es auch ein kleiner, aber feiner TV-Bericht über das Traditionshaus Heinrich Köhler aus Wiesbaden, ausgestrahlt am Abend des ersten Auktionstages im Hessischen Rundfunk HR 3, der die Freude an der Philatelie – und im speziellen Briefmarkenauktionen – perfekt zum Ausdruck brachte. Tatsache ist: Die große Nachfrage nach wertvollen Briefmarken, seltenen Belegen und hochwertigen Sammlungen bei der 359. Heinrich Köhler Auktion vom 24. bis 28. März 2015 war unübersehbar – spannende Bietergefechte und Spitzenzuschläge inklusive!

Thurn und Taxis trumpft groß auf
Das vorgegebene Motto der „Philatelistischen Weltreise“ schien insbesondere bei der Versteigerung der Sammlung „Thurn- und Taxis – Auslandsdestinationen“ von Dr. Leo Wojnke die Bieter geradezu zu beflügeln. Je weiter gereist, je exotischer die Destination, desto höher war das Interesse der Sammler, wie verschiedenste Stücke eindrucksvoll belegen. Ein Brief nach Tasmanien (Los 8079) brachte es von 5 000 Euro Ausruf auf 14 000 Euro, Los 8083, ein Brief nach Brasilien wurde von 4 000 auf 9 000 Euro, Los 8095, ein Brief nach Mauritius, gar von 2 000 auf 12 000 Euro gesteigert. Bei Los 8103, einem komplettem Faltbrief über Belgien, Frankreich und die Overland-Mail nach Singapur, fiel der Hammer erst bei sagenhaften 23 000 Euro (Ausruf: 4 000).
Neben der bemerkenswerten Anzahl an Bietern, die sich am Auktionstag im Saal schon fast „drängelten“, war es vor allem die große Nachfrage der Online-Bieter, die erneut das Geschehen prägte: „Insbesondere die außergewöhnlich große Beteiligung über das Internet von Sammlern aus dem nichteuropäischen Ausland war beachtlich. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.“ so Heinrich Köhler Geschäftsführer Dieter Michelson nach der Auktion. „Diese große Beteiligung im Internet folgt dem Trend der letzten Jahre und ist der immer größeren Zuverlässigkeit unseres selbst erstellten Programms geschuldet. Es haben sich bei dieser Auktion etwa 50% mehr Bieter für das Online Live Bieten registriert als noch vor einem Jahr. Außerdem erfreut sich unser 'Autogebot-Modul', immer größerer Beliebtheit. Hierbei werden vor der Auktion vom Bieter Höchstgebote hinterlegt, die für den Auktionator am Versteigerertisch nicht sichtbar sind und erst einsetzen, wenn das Bietergefecht startet.“

Philatelistische Reiseziele, die begeistern
Eine bemerkenswerte Beteiligung ließ sich auch bei den zahlreichen weiteren philatelistischen „Reisezielen“ beobachten, die mit außergewöhnlichen Steigerungen und Top-Zuschlägen für Aufsehen sorgten. Darunter China mit Los 314 (Ausruf 1 500 Euro – Zuschlag: 5 000 Euro), Persien mit Los 494 (Ausruf: 400 Euro – Zuschlag: 4 000 Euro), Samoa (Los 7094: Ausruf 5 000 Euro – Zuschlag: 9 500 Euro) oder Lettland (Los 5410: Ausruf 250 Euro – Zuschlag: 10 000 Euro!), um nur einige wenige zu nennen.
Hervorzuheben ist auch das Titelstück der Sammlung Hardtwald „Zeppelinmarken 'Alle Welt' und Zuleitungspost Luxemburg“ (Los 6051), ein ungezähnter Viererblock, postfrisch, Luftschiffbau 15 K. blauschwarz (StTdr.). Ausgerufen mit 8 000 Euro wurde diese Rarität auf 18 000 Euro gesteigert. Den Spitzenzuschlag der Auktion sicherte sich schließlich Los 3374, Deutsches Reich, Olympia-Blockpaar ungezähnt, je mit zentrischem, sauberem Ersttagsstempel „OLYMPIA-STADION 1.8.1936“ bzw. „OLYMPISCHES DORF 1.8.1936. Bei einem Ausruf von 15 000 Euro gestartet wurde das Los einem Bieter bei unglaublichen 38 000 Euro zugeschlagen.

Alle weiteren Zuschläge der Auktion sind jederzeit online unter www.heinrich-koehler.de einzusehen.

29.3.15 wm

56. AIX-PHILA Auktion am 15. und 16. Mai in Aachen

Ein qualitativ hervorragendes Angebot an deutscher und internationaler Philatelie bietet die 56. AIXPHILA Auktion in Aachen. Das starke Deutschlandangebot wird überragt von einem li. oberen Eckrandpaar des VINETA-Provisoriums, wobei der Aufdruck auf der linken Marke kopfstehend ist. Diese literaturbekannte Marke, von der nur ein einziges Stück existiert, wird mit zurückhaltenden 15000 € ins Rennen geschickt. Bei den Kolonien startet aus Kamerun ein LONGIJ-Provisorium auf Brief (Mi.-Nr. 10 H) mit 2000 € ebenso eine Halbierung der 10 Pf. Marschallinseln (Mi.-Nr. 9 H) sowie ein Kartenausschnitt von den Karolinen aus PONAPE mit 5 auf 3 Pf. (Mi.-Nr. 7 Pv) mit 1500 €. Seltene Stücke der deutschen Feldpost im 2. Weltkrieg wie ein Kurland-Schnellbrief mit 400 € oder eine Ostpreußen-Feldpostkarte (Nr. 2e) sind ebenso von der Partie wie der Urdrucksatz der Saar in Paaren bzw. Dreierstreifen mit Druckdaten (Ausruf 2500,-). Das übrige Deutschland ist mit praktisch allem von Rang und Namen vertreten, wobei die große Zahl an attestierten Marken und Blöcken auffällt.
Einen weiteren Höhepunkt stellt die Auflösung einer Sammlung Österreich-Klassik dar mit mehr als 250 Einzellosen meist in TOP-Erhaltung: Ein Dreierstreifen der Nr. 2 auf Brief aus Tyrnau startet mit 400 €, eine halbierte 10 Kr. Freimarke (Nr. 14 IIH) mit 300 € und eine attraktive Buntfrankatur mit 4 verschiedenen Marken aus 1863 mit 200 €. Dazu kommen eine Fülle an oft farbigen Stempeln vieler kleiner Orte aus dem K.u.K.-Gebiet, die vielfach mit „Gebot“ ins Rennen geschickt werden. Ein philatelistisches Ausstellungsstück aus Polen, ein Brief mit Aufdruckprovisorien  (4x Nr. 135 und 3x 136) wird auf 2000 € taxiert, China stellt Blöcke und seltene Ausgaben der Kulturrevolution und die USA seltene Druckproben oder einen kompletten Kolumbussatz.
Mehr als 1000 Sammlungen, Partien und komplette Nachlässe stehen dann auf dem Programm des 2. Tages. Dabei dürfte der Startpreis einer überkompletten Sammlung Deutsches Reich mit Raritäten wie der Nr. 96 W oder 97 M oder einer 2500 Karten starken Kollektion Propaganda mit je 5000 € Makulatur sein. Bei Österreich glänzen mehrere Spezialsammlungen der einzelnen Freimarkenausgaben vor 1923 mit diversen Seltenheiten, Druckproben und Briefen (Startpreise 300 bis 2000 €). Eine weitgehend vollständige Kollektion VR China aus 1960/80 mit dem gesuchten Schauspielblock beginnt mit 8000 €, eine Motivsammlung Sport mit 1000 € und eine wunderschöne Sammlung Tiere in 45 Steckbüchern mit 2000 €.
Natürlich gibt es auch wieder Hunderte von Sammlungen, Kisten und sogar ganzen Regalen, die mit „Gebot“ ausgerufen werden und heiße Bieterkämpfe erwarten lassen.

29.3.2015 wm

Auktionshaus Christoph Gärtner: Sonderauktion vom 28. – 30.4.2015 mit einzigartigem Angebot an Briefen & Ganzsachen, Ansichtskarten sowie Banknoten

(Bietigheim-Bissingen) Vom 28.–30. April 2015 findet im Hauptsitz des Auktionshauses Gärtner in Bietigheim-Bissingen eine Sonderauktion mit einem fantastischen und zugleich breit gefächerten Angebot statt.
Der erste Sonderauktionstag steht ganz im Zeichen von Brief- und Ganzsachenposten, die so in Deutschland noch nicht angeboten wurden. Insgesamt 1.214 Posten in nahezu jeder Preislage (von 20 Euro bis 28.000 Euro) kommen zur Versteigerung, darunter 311 Briefposten Übersee, 80 Briefposten Thematik, 332 Briefposten Europa und 488 Briefposten Deutschland.
Der zweite Tag ist ganz den Ansichtskarten gewidmet. Die Übernahme des umfangreichen Bestandes von Detlef Hilmer gab den Ausschlag dazu, dass die Unternehmensgruppe Gärtner ihre Aktivitäten im Sammlermarkt „ANSICHTSKARTEN“ noch  verstärkt hat. Seit Beginn des Jahres gibt es jetzt sogar eine eigene Abteilung „Ansichtskarten“ und Liebhaber von Ansichtskarten dürfen sich auf ein umfangreiches Angebot freuen, dass sie in den kommenden Auktionen erwarten wird.
In den Ansichtskarten-Sonderauktionen werden Lose verschiedenster Gebiete für Sammler und Händler angeboten. Wie bei Gärtner üblich, wird auch hier großer Wert auf gute Beschreibungen  und schöne Abbildungen gelegt. Topographie wird nach Bundesländern und darin alphabetisch mit Vermerk der alten Postleitzahl sortiert.
Banknoten stehen im Fokus des letzten Sonderauktionstages. Auch in diesem Marksegment ist das Auktionshaus Gärtner zwischenzeitlich bestens aufgestellt und bietet Liebhabern von Papiergeld ein umfangreiches Angebot an seltenen und besonderen internationalen Exemplaren. Nicht nur Raritäten aus französischer und britischer Kolonialzeit sowie frühe Ausgaben diverser Länder, sondern auch nur selten auf dem Markt angebotene Musterbanknoten werden versteigert. Darüber hinaus wird das Angebot durch eine Vielzahl von moderneren Ausgaben, Notgeld, Sammellosen und Posten ergänzt. Über 1.500 Lose Banknoten stehen in dieser Sonderauktion zur Versteigerung.
Für jeden Auktionstag wurde jeweils ein aufwändig gestalteter Sonderkatalog herausgegeben und komplette Angebot kann man auch bequem online studieren: www.auktionen-gaertner.de

 

27.3.15 wm

Umzug der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. im Sommer

(Hamburg) Ab 1. Juni wird die Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V. geschlossen, um den erforderlichen Umzug durchzuführen. Im Herbst freuen wir uns auf die Wiedereröffnung in neuen Räumlichkeiten. Der Eröffnungstermin rechtzeitig bekannt gegeben. Aktuelle Nachrichten sind regelmäßig auf unserer Internetseite zu finden. Wir danken allen für ihr Verständnis.
Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V., Schloßstraße 12, D-22041 Hamburg, Postfach 70 22 52, D-22022 Hamburg, Tel. 040 / 251 23 40, Internet: www.philatelistische-bibliothek.de, E-Mail: auskunft@philatelistische-bibliothek.de, Öffnungszeiten: Di. 14–18 Uhr, Do. 14–19 Uhr, 1. Samstag im Monat 10 - 13 Uhr

27.3.2015 wm

philatelie Jahresindex 2014

(wm) Jedes Jahr erscheint im März der Jahresindex der letztjährigen Hefte der philatelie, den nicht nur Freunde gebundener Jahresbände zu schätzen wissen. Er enthält den Nachweis aller veröffentlichten Fachbeiträge, außerdem die Titel, die in der Rubrik Buchrezensionen vorgestellt wurden, zudem die Namen der Autoren. Dies jeweils für die philatelie wie für die sog. Beilage der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte.
Format 21 x 28 cm, acht Seiten. Bezug der gedruckten Ausführung gegen 1,45 Euro Portoersatz bei der Geschäftsstelle des BDPh, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn. Per Mail an info@bdph.de kann auch kostenlos eine pdf-Datei angefordert werden.

26.3.2016 wm

Anmeldeschluss für NOTOS 2015 in Athen ist Ende März!

(Athen) Bis zum 31. März können sich interessierte Sammler und Literatur-Aussteller noch bei der diesjährigen FEPA-Ausstellung in Athen im Internet anmelden. Auf der Webseite hps.gr/notos2015/entry-form/ befinden sich die Anmeldeformulare, die man online abschicken kann.
Teilnehmen können
• Aussteller aus den 21 eingeladenen Mittelmeer-Anrainer-Staaten
• Aussteller anderer Länder mit Exponaten zu Südeuropa
• Literatur-Aussteller aus aller Welt ohne jede Begrenzung der Themen.
Die Ausstellung hat das Patronat der FEPA, der AIJP (für die Literaturklasse), FIP-akkreditierte Juroren, 800 Ausstellungsrahmen, alle FIP-Klassen inkl. „Open Philatelie“ und Meisterklasse. Literaturaussteller brauchen nur ein Exemplar einzuschicken und jedes Exponat/jeder Rahmen kostet nur 20 Euro. Während der Ausstellung findet auch der FEPA-Kongress und die Hauptversammlung der AIEP statt. Buchen Sie also Flug und Hotel bereits jetzt!

25.3.2015 wm

Hugo-Michel-Förderpreis 2015

(Unterschließheim/wm) Der Schwaneberger Verlag ruft zum achten Mal zur Bewerbung für den Hugo-Michel-Förderpreis auf. 2008 wurde die Idee eines Förderpreises geboren – eines Preises, der DANKE sagt für selbstloses Engagement, wenn es um die philatelistische Kinder- und Jugendförderung geht, um die Neugewinnung von Sammlern und um die Zukunft der Philatelie. Dotiert ist der Preis mit einer Urkunde und 500 Euro.
Bewerben können sich Vereine, Organisationen, Schulen, Jugendeinrichtungen oder auch Privatpersonen. Wichtig ist die ausführliche Beschreibung der jeweiligen philatelistischen Aktivitäten. Auch Bildmaterial ist gerne gesehen.
Einsendeschluss ist der 30. August 2015. Kontakt: Schwaneberger Verlag GmbH, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim, Fax: +49 (0)89 3 23 93-248, E-Mail: rundschau@michel.de
Alle Informationen zum Hugo-Michel-Förderpreis finden Interessenten unter: http://www.briefmarken.de/verlag/jugendfoerderung/214-hugo-michel-foerderpreis

25.3.2015 wm

„Pioniergeschichten“ im Hessischen Rundfunk

(Wiesbaden) Unter dem Titel „Wiesbadener Pioniere – bei Erfindern, Künstlern und Unternehmern“ präsentierte das HR-Fernsehen (ARD/3. Programm/Hessen) in der Sendereihe „Bilderbogen“ am 24. März 2015 um 21.45 Uhr eine spannende Dokumentation über „Pioniergeschichten“ der Landeshauptstadt. Mit dabei: Deutschlands ältestes Briefmarken-Auktionshaus Heinrich Köhler.

In dem 10-Minuten-Beitrag werden die Themen Philatelie, Philatelisten und Auktionen näher beleuchtet und damit verbunden auch ein Porträt des Wiesbadener Auktionshauses gezeigt, das die Briefmarken-Szene seit mehr als 100 Jahren prägt und auf diese Weise auch der Stadt Wiesbaden weit über die Landesgrenzen hinaus zu einem großen Namen in der philatelistischen Welt verholfen hat. Auch heute ist Heinrich Köhler eine „erste Adresse“ für Sammler und u.a. durch seine erfolgreichen Auktionen, die mindestens zweimal jährlich in Wiesbaden durchgeführt werden, in aller Munde.

Die Sendung ist ab dem 25. März auch für eine Woche in der Mediathek des Hessischen Rundfunks unter www.hr-online.de verfügbar.

19.3.2015 wm

Felix bezauberte alle

(wm) Am 18. März überreichte Lutz Richter als Repräsentant der Deutschen Post während einer Feierstunde zur Würdigung der beiden neuen „Oster-Marken“ mit den von Grit Fiedler aus Leipzig gestalteten Felix-Motiven die Erstandrucke der Marken an die Autorin der Kinderbuchreihe „Felix“, Annette Langen sowie an Constanza Droop, die Illustratorin. Arnim Hölzer, Präsident des APHV und Mitglied des Programmbeirates beim Ministerium der Finanzen, hatte sich jahrelang für diese ansprechenden Sondermarken eingesetzt und es sich auch nicht nehmen lassen, die offizielle Markenübergabe in der Blütenstadt Leichlingen, wo Annette Langen zu Hause ist, zu organisieren. Rund 80 Gäste, darunter auch Vertreter des Coppenrath-Verlages, der die Felix-Buchreihe seit 20 Jahren herausgibt, aber auch aus der deutschen Philatelie, waren anwesend und erlebten, wie die Felix-Marken Jung und Alt in den Bann zog. Von dem 62 Cent-Wert werden über 65 Millionen Exemplare in nassgummierter und selbstklebender Form gedruckt, so dass man wirklich sagen kann: Mit Felix geht die Post ab!

19.3.2015 wm

Alt-Jahrgänge der MICHEL-Rundschau nun auch digital erhältlich

(wm) Der Schwaneberger Verlag gab bekannt, dass ab sofort alle Jahrgänge seiner MICHEL-Rundschau von 2002 bis 2014 einzeln sowie gesamt als pdf-Dateien auf einem USB-Stück zur Verfügung stehen. Der Inhalt der Dateien entspräche genau dem der jeweiligen Rundschau-Ausgaben. Alle pdf-Dateien seien auf jeder Seite mit einem digitalen Wasserzeichen versehen, diese beliebig speicherbar und auf allen Gerätetypen mit dem Acrobat Reader ab V.4 lesbar. Inklusive Suchfunktion und Druckfreigabe.
Die Jahrgänge bis 2010 kosten einzeln 19,90 Euro, für den Jahrgang 2011 werden 24,90 Euro berechnet und für jeden Jahrgang danach, also 2012–2014 jeweils 29,90 Euro. Wer das Gesamtpaket von 2002–2014 erwerben will, ist mit 149,90 Euro für dessen rund 15.000 Seiten dabei.
MICHEL ist nicht der erste deutsche Verlag, der seine älteren Jahrgänge nun auf USB-Stick digital vermarktet. Die Zeitschrift „philatelie“ des Bundes Deutscher Philatelisten hatte bereits vor Jahren den Anfang gemacht. Phila Promotion offeriert die kompletten Jahrgänge der Zeitschrift „philatelie“ von 1948–2014 für einen ähnlichen Betrag, nämlich 149 Euro, wobei Mitglieder des BDPh nur 79 Euro zahlen, dafür aber über 30 000 Seiten in digitalisierter Form erhalten. Der Phila-Press-Verlag in Göttingen bietet die komplette seit 1947 bis 1995 erschienene Zeitschrift „Sammler Express“ auf USB-Stick an, auf der ebenfalls rund 30 000 Seiten als pdf-Dateien gespeichert sind, der für 75 Euro erhältlich ist.
Die MICHEL-USB-Sticks können nur direkt über den Schwaneberger Verlag bezogen werden. Im Handel sind sie nicht erhältlich.

18.3.2015 wm

151. Auktion Felzmann-Auktion vom 12.–14. März 2015: Historischer Preis für ein Einzelstück

(gm/Düsseldorf) Ulrich Felzmann erzielte bei seiner Frühjahrsauktion einen der höchsten jemals gezahlten Auktionszuschläge für ein Einzelstück der Besetzung 2. Weltkrieg. Der letzte noch erhaltene ungezähnte Viererblock der Gorochow-Marken wurde für die Rekordsumme von 70.000 Euro versteigert (Los 6476). Das war nicht der einzige Zuschlag, der das internationale Publikum im Saal, an den Telefonen und live im Internet zum Staunen brachte.
Mit Spannung erwarteten die Besucher im gut gefüllten Saal am Auktionssamstag den Start der Versteigerung des unberührten Bestandes MARKEN BELO AACHEN. Die 34 Lose übertrafen anschließend sogar die Erwartungen des Auktionators. Der Gesamtzuschlag lag insgesamt 60 Prozent über der Schätzung. Bei einem Ausruf von 51.800 Euro wurde die Zuschlagssumme von 82.400 Euro erreicht. Einen Posten III. Reich 1933-1945 steigerten mehrere Bieter von 3.000 Euro auf 8.500 Euro (Los 7403). Ein Schwaneberger-Album mit Marken bis ca. 1940 erzielte 3.700 Euro bei 1.500 Euro Ausruf (Los 7429). Im Anschluss sorgte die Sammlungsauktion für weitere grandiose Zuschläge. So eine Zeppelinpost-Sammlung (Los 8339), die für 45.000 Euro versteigert wurde oder die preisgekrönte Ausstellungssammlung „Oberschlesien“ von Prof. Dr. Urban, die 41.000 Euro brachte (Ausruf: 25.000 Euro, Los 8391). Die Erben des versierten Sammlers waren vor Ort, um die Versteigerung dieses Lebenswerkes hautnah mitzuerleben.
Die Briefmarkenauktion startete schon am ersten Tag mit Spitzenergebnissen und einer erfolgreichen Zeppelin-Spezial-Versteigerung. Das Angebot der über 1.000 Lose stammte vorrangig aus der Auflösung einer Sammlung Österreich und der Nachlass-Sammlung „Walther“, hinzu kamen Spitzenbelege aus Italien. Ein seltener Brief der Polarfahrt 1931 ab Wien wurde von 800 Euro auf 3.200 Euro gesteigert (Los 3882). Ein Einschreiben-Brief der Italienfahrt 1933 und der 2. Südamerikafahrt 1933 erzielte 4.200 Euro (Ausruf 2.500 Euro, Los 3780).
Für weitere Highlights sorgten die Gebiete der Deutschen Kolonien. Spannende Bietergefechte zwischen Saal- und Online-Bietern führten zu enormen Preissteigerungen. Mit den Kiautschou Markenausgaben im senkrechten Paar wurde eine der größten Raritäten der gesamten Deutschen Kolonialphilatelie angeboten. Das Spitzenstück erzielte den Top-Zuschlag von 41.000 Euro (Ausruf: 30.000 Euro, Los 5999). Einzelne Lose erreichten den 5- bis 10-fachen Wert des Schätzpreises. Ein Prachtsatz Britische Besetzung Deutsch-Neuguineas erhielt bei 11.000 Euro den Zuschlag (Ausruf: 5.000 Euro, Los 5933). Ein Einzelstück derselben Ausgabe mit doppeltem Aufdruck auf einem besonders schönen Briefstück trieb die Gebote von 750 Euro bis auf 8.500 Euro (Los 5938). Für 13.000 Euro sicherte sich ein Bieter eine seltene Marke der Marshall-Inseln (Ausruf: 3.000 Euro, Los 6040).
Weitere gute Ergebnisse gab es im Bereich China, hier erhielt der Schauspielblock „Mei Lan-Fang“ für 9.000 Euro den Zuschlag (Ausruf: 8.000 Euro, Los 4542). Canadas Kopfsteher „St. Lawrence Seeweg“ wurde für 4.800 Euro verkauft (Ausruf: 3.500 Euro, Los 4525). Ein ungezähnter Probedruck aus Lettland der 1 R Drachentöter brachte 1.200 Euro (Ausruf: 750 Euro, Los 4768). Schöne Ergebnisse waren auch bei Altdeutschland zu verzeichnen. Ein Hannover-Brief ZEVEN mit Viererstreifen der Nr. 2 wurde von 1.300 Euro auf 2.100 Euro gesteigert. Eine Besonderheit aus der Inflationszeit stellt ein Oberrand-Viererblock 800 Tausend auf 500 Mk dar, der in gestempelter Luxuserhaltung für 3.500 Euro an einen neuen Besitzer ging (Ausruf: 3.000 Euro, Los 5482). Bei den Feldpostmarken wurde die Kuban Päckchenmarke Type I für 2.200 Euro versteigert (Ausruf: 1.500 Euro, Los 6523). Ein postfrischer Fehldruck des Olympiablocks München 1972 wurde für 1.800 Euro zugeschlagen (Ausruf: 1.000 Euro, Los 1.800 Euro).
Alle Ergebnisse der Auktion sind auf www.felzmann.de einsehbar. Unverkaufte Lose der 151. Auktion können ab sofort mit einem Nachlass von 10 Prozent - mit Ausnahme der limitierten Lose - im Nachverkauf erstanden werden. Die Besichtigung von unverkauften Losen ist ausschließlich am Nachverkaufstag, dem 27. März 2015 im Düsseldorfer Auktionshaus möglich.


18.3.2015 wm

Der „Philatelic Congress of Great Britain“ benennt vier neue RDPs!

(wm) Das Kürzel „RDP“ wird in der Philatelie weltweit verstanden, bezeichnet es doch die Gruppe namhafter Philatelisten, die die Ehre haben – oder bereits hatten – die „Roll of Distinguished Philatelists“, als eine seit 1921 existierende Rolle bedeutender Philatelisten zu zeichnen. 368 Philatelisten aus 41 Ländern haben bereits seit 1921 die Roll unterzeichnet und von den heute noch lebenden 79 Unterzeichnern, die 27 Länder vertreten, sind 17 aus Großbritannien, zehn aus den USA, sieben aus Deutschland, fünf aus Frankreich, während andere Länder mit bis zu vier RDP vertreten sind. Das Wahlkommittee – ihm gehören Jane Moubray (Vorsitzende), Tomas Bjäringer, Christopher Harman, Alan Huggins, Rolf-Dieter Jaretzky, Robert Odenweller, Christopher King Raymond Todd sowie Richard Stock als Vorstandssekretär an, haben sich in diesem Jahr für vier Philatelisten aus drei Ländern entschieden und eine einstimmige Entscheidung nun bekannt gegeben. Die diesjährigen RDPs sind:

Jørgen Jørgensen FRPSL (Dänemark),
James P. Mazepa FRPSL (Vereinigte Staaten),
Stephen D. Schumann FRPSL (Vereinigte Staaten),
und Frank Walton FRPSL (Großbritannien).

Die offizielle Zeichnungs-Zeremonie findet am Freitag, den 7. August im Temple Newsam House in Leeds, West Yorkshire, während der Jahrestagung des Philatelistischen Kongresses von Großbritannien statt.

 

16.3.2015 wm

PHILA HISTORICA Nr. 1/2015 erschienen

(wm) Kaum sechs Wochen nach der letzten Nummer 2014 liegt bereits eine weitere Ausgabe für das Jahr 2015 vor. Erneut mehr als 230 Seiten im Großformat, die ein jeder kostenfrei digital unter www.philahistorica.de herunterladen kann. Wie bisher ist die Themenbreite weit gespannt. Sie reicht von diskutablen Beitragen zum Thema „Digitale Welten – ein flüchtiger Kosmos. Bibliotheken – Inseln im Strom des Lebens“ bis hin zu Forschungsstudien – in dieser Ausgabe zu den frühen Jahren von Hugo Schwaneberger. Das Thema „Briefmarkenhändler“, beginnend bei den ersten in Paris, nimmt umfangreichen Raum ein, zumal zwei thematisch passende sehr beeindruckende philateliegeschichtliche Exponate (von Chris King und Vincent Schouberechts) dazu präsentiert werden. Dies und vieles andere mehr kann man in Ruhe nachlesen und sich auf den PC oder das Tablett laden. Der nun einspaltige Satz macht das Lesen leichter. Wer künftig zeitnah über die Neuerscheinungen informiert sein will, kann sich mit seiner Mailadresse registrieren lassen bei dem Herausgeber w.maassen@philcreativ.de

16.3.2015 wm

Tag der offenen Tür beim Auktionshaus Rauss & Fuchs am 28. März 2015

(wm) Wie bereits gemeldet, hatte zu Jahresbeginn das alteingesessene Stuttgarter Auktionshaus Rauss & Fuchs den Besitzer gewechselt. Es gehört seitdem zum Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen. Am 28. März 2015 lädt Christoph Gärtner ab 10 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ins älteste württembergische Auktionshaus ein. Gärtner wird persönlich anwesend sein und die Besucher darüber informieren, wie dieses Auktionshaus künftig in die Firmengruppe eingebunden wird. Die Besucher erwartet neben vielem anderen eine Ausstellung „Philatelistischen Raritäten Württembergs“, die in dieser Form nur einmal überhaupt gezeigt werden wird und zu der noch eine Dokumentation erscheint. Kontakt: Rauss & Fuchs GmbH, Büchsenstr. 15,IV. Stock, D-70173 Stuttgart, Telefon: 07 11-29 09 68, Telefax: 07 11-29 09 51, E-Mail: rauss-fuchs@t-online.de

16.3.2015

AIJP gibt einen Literaturkatalog für die LONDON 2015 heraus!

(wm) Wie bei der Ausstellung vor fünf Jahren produziert die AIJP, der Weltverband der Autoren und Fachjournalisten, auch zur im Mai in London stattfindenden Internationalen Briefmarkenausstellung einen speziellen Katalog, der in Zusammenarbeit mit der Ausstellung alle philatelistischen Literaturexponate umfangreich beschreibt und deren Bezugsmöglichkeiten aufführt. Bekanntlich fehlen solche Detail meist in den sog. offiziellen Katalogen, weil diese zu umfangreich sind. Die AIJP hat es sich aber zur Verpflichtung gemacht, Autoren zu fördern und deshalb legt sie auch dieses Mal diesen Katalog – nunmehr im DIN A5-Format – auf, der kostenfrei an jeden Besucher des Lesesaals der LONDON 2015 abgegeben wird. Voraussichtlich wird der Katalog auch digital verbreitet und in einigen Wochen auf der Internetseite der LONDON 2015 zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen.

12.3.2015

Auktionshaus Edgar Mohrmann in Hamburg in neuer Hand!

(Bietigheim) Ende Februar erwarb Christoph Gärtner das namhafte Auktionshaus Edgar Mohrmann in Hamburg. Das Hamburger Haus verfügt über eine 85-jährige Tradition und wird auch künftig von dem bisherigen Inhaber Hans-Peter Bahr weiter unterstützt. 1929 wurde das Unternehmen von Edgar Mohrmann, einem Kaufmann aus Lübeck, gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem der erfolgreichsten Briefmarkenauktionshäuser. Mohrmann war eine herausragende Kapazität auf seinem Gebiet und sorgte international und national in der Presse und Fachpresse für Schlagzeilen (z.B. 12-seitige Titelgeschichte im „ Spiegel“, 1962. Nach seinem Tod 1964 führten u. a. Starauktionator und „Mauritius-Legende“ Wolfgang Jakubek sowie Manfred Mylius und Ekkehard Lambrecht das Haus weiter, bis es in den Besitz von Hans-Peter Bahr gelangte, der über 18 Jahre die Firma leitete.

12.3.2015

Neue MICHEL-Kataloge im März!

(wm) Mit zwei neuen MICHEL-Katalogen eröffnete vor wenigen Tagen der Schwaneberger Verlag das philatelistische Katalogjahr. Am 5. März erschien die 19. Auflage des MICHEL-Münzen Katalog Deutschland 2015, auf dessen 466 Seiten die deutschen Münzen ab 1871 mit allen Nebengebieten bis heute in Farbe erfasst sind. Daneben auch die Euro-Kursmünzen und 2-Euro-Gedenkmünzen aller europäischer Mitgliedsstaaten. Neu dabei ist Litauen, neu sind auch die Euro-Kursmünzensätze von Belgien, den Niederlanden und dem Vatikan. Bis zu vier Erhaltungsgrade werden bewertet, zudem gibt es Hinweise zu Fälschungen und Fehlprägungen. Zahlreiche Preissteigerungen, besonders bei Reichsmünzen und den Münzen der deutschen Nebengebiete, werden so manche Sammler freuen. Der Katalog ist für 26,80 Euro erhältlich (in der MICHEL-Online-Bibliothek für 13,40 Euro).
Die zweite Neuerscheinung präsentiert mit dem Überseeband ÜK 1.1 die philatelistischen „Schätze Nordamerikas“. Neu sind zahlreiche Farbabbildungen bei den klassischen Marken der USA, während solche noch bei den Postmeister-, Carrier- und anderen Ausgaben fehlen. Auch bei den frühen Ausgaben Kanadas, die erst ab der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Farbe wiedergegeben sind. Im gesamten Katalog verzeichnet der Herausgeber „lebhafte Preisbewegungen“, nicht nur bei frühen kanadischen, sondern auch bei modernen amerikanischen Marken. Der 638 Seiten starke Katalog ist für 79 Euro im Handel erhältlich (in der MICHEL-Online-Bibliothek für 39 Euro).

11.3.2015

Vorausschau: 54. Hadersbeck-Auktion vom 15.–17. April 2015

(wm) 5 800 Lose verschiedenster Sammelgebiete warten bei dieser Auktion auf interessierte Käufer. Dabei sind u.a. seltene als R-Brief gelaufene FDC (z.B. MiNr. 534/45), Chinas Schauspieler-Block 8, gute und seltene Ausgaben von Grönland, den Niederlanden, natürlich vom Deutschen Reich (u. a. mit einer Elbinger Postfälschung), den Kolonien, Oberschlesien (mit einer Neuentdeckung eines Germania-Zusammendrucks, MiNr. S3 oder W5), großer Innendienst von Danzig und vieles andere mehr. Die Versteigerung bietet zudem ein reichhaltiges Angebot an Münzen, Medaillen, Orden und Ehrenzeichen und last but not least rund 1 700 Positionen an Sammlungen, Nachlässen, Händlerposten, Briefe, Ansichtskarten und Autografen. Kontakt: Hadersbeck Auktionen, Erich-Steinfurth-Straße 8, 10243 Berlin, Telefon: (030) 29 49 13 90, Telefax: (030) 29 49 13 91, eMail: info@hadersbeck-auktionen.com

11.3.2015 wm

EUROPHILEX LONDON 2015 präsentiert eine philatelistische Sensation: Die wiederentdeckte Originaldruckplatte der Mauritius Post Office-Marken!

(bh/wm) Lange Jahrzehnte galt die erst 1912 bekannt gewordene Druckplatte für die beiden Wertstufen 1d und 2d der legendären Post Office-Mauritius-Marken als verschollen. Die von dieser Platte in einer Auflage von jeweils 500 Exemplare 1847 hergestellten blauen und roten Mauritius-Marken zählen zu den Weltraritäten in der Philatelie. Denn nur 27 Exemplare blieben insgesamt erhalten.

1912 war die Druckplatte als einer der „größten noch existierenden philatelistischen Schätze“ erstmals der Öffentlichkeit durch Alexander J. Sefi bekannt gemacht worden. Sie ging später, um 1930, in den Besitz des Markenkrösus Maurice Burrus über und wurde bei der IPOSTA 1930 in Berlin und dann letztmalig bei einer Jubiläumsausstellung der Royal Philatelic Society 1935 in London ausgestellt. Danach ward sie nicht mehr gesehen und auch im Nachlass von Maurice Burrus, der Jahrzehnte später versteigert wurde, wurde die Platte nicht angeboten.
Nach dem Tod von Odile Burrus, der Nichte von Maurice, entdeckte die Familie die Druckplatte und vertraute sie nun dem Auktionshaus David Feldman S.A. in Genf an, so dass sie erneut öffentlich präsentiert werden kann. Dieses einmalige Stück wird damit nach 80 Jahren erstmals wieder ausgestellt werden und ist vom 13.–16. Mai bei der LONDON 2015 im Business Design Centre, London N1, zu bestaunen.

David Feldman kommentierte dieses Ereignis mit den Worten: „Nachdem ich 1993 die einmalige Mauritius-Sammlung von Hiroyuki Kanai versteigern durfte – dies war zweifellos der Höhepunkt meiner philatelistischen Karriere – hatte ich immer das Gefühl, dass noch eines der Stücke in dieser Sammlung gefehlt hatte: eben diese Druckplatte. Aber was aus diesem Objekt geworden war und wo es sich befand, war ein Geheimnis seitdem Maurice Burrus es 1930 erworben hatte. Es ist mir eine große Ehre und ein Privileg, nun dieses außergewöhnliche Objekt betreuen zu dürfen.“
So freuen sich das Auktionshaus David Feldman und die Organisatoren der LONDON 2015 gemeinsam, dieses Exponat bei der LONDON 2015 mit anderen Seltenheiten der Weltphilatelie präsentieren zu dürfen.

10.3.2015 wm

Heinrich Köhler Frühjahrsauktion vom 24. bis 28. März 2015 präsentiert eine „philatelistische Weltreise“ der Extraklasse

(Wiesbaden) Die letzte März-Woche steht auch in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion, die vom 24. bis 28. März 2015 in Wiesbaden stattfinden wird. Mit einer beeindruckenden Bandbreite weltweiter Philatelie und Postgeschichte präsentieren im Vorfeld gleich vier Sonderkataloge sowie der Hauptkatalog inklusive zwei Sonderteilen eine erlesene Auswahl an wertvollen Briefmarken, seltenen Belegen und hochwertigen Sammlungen.

Die Reise startet am 24. März mit Estland sowie dem benachbarten Lettland mit der Versteigerung der einzigartigen Kollektionen des bekannten Philatelisten Harry von Hofmann. Zu den Spitzenstücken beider Sammlungen gehören Briefe aus der Zeit der kurzen schwedischen Posthoheit Anfang des 18. Jahrhunderts. Insbesondere in Lettland sieht man Stücke aus allen Perioden der bewegenden Geschichte dieses Landes bis in die neueste Zeit hinein.
Weiter geht das Abenteuer in Persien mit der herausragenden Sammlung von Tony Zonneveld, die mehr als 300 Stopps (Lose) bereithält. Zu den Highlights gehören unter anderem zahlreiche einmalige Stücke der Zensurpost des Landes. Die Reise wird dann vorwiegend mit dem Zeppelin fortgesetzt, präsentiert durch die Sammlung „Hardtwald – Zeppelin Alle Welt und Zuleitungspost“ mit wohl einmaligen Kostbarkeiten der „Zuleitungspost Luxemburg“, die im Laufe von mehreren Jahrzehnten zusammengetragen wurden!

Ein Zwischenstopp in Samoa, wo die fantastische Sammlung Volker Adlers präsentiert wird, hält für die Liebhaber dieses Gebietes ein Angebot bereit, das es seit Jahren auf Auktionen nicht mehr gegeben hat! Über 400 Lose mit etlichen Höhepunkten aus der Britischen, Amerikanischen, Neuseeländischen und Deutschen Zeit werden garantiert für Begeisterung sorgen.

Zurück in Deutschland erwartet die Reisenden ein philatelistischer Streifzug durch die Geschichte unseres Landes, mit hochwertigen Stücken aus allen Perioden. Das Deutsche Reich zeigt uns die Auflösung einer hochwertigen Germania-Sammlung sowie Ausnahmestücke einer Infla-Spezialsammlung der Marke zu 50 Milliarden Mark. Ein Blockpaar Olympische Spiele ungezähnt mit unterschiedlichen Sonderstempeln ist der Höhepunkt des Dritten Reiches! Nachkriegsdeutschland wartet mit einem wertvollen Spezialangebot „Französische Zone“ auf. Das Sammelgebiet „Saar“ präsentiert unter anderem einen höchst selten einmal angeboten Urdrucksatz in gestempelter Erhaltung.
Für den Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss unserer Weltreise bleiben wir am Samstag in (Alt-) Deutschland. Ein erlesenes Angebot werthaltiger Einzellose und Sammlungen inklusive der Auflösung der Sammlungen „Lübeck, Mecklenburg, Oldenburg und Preussen“ von Dr. Hanns-Georg Friedrich führt zum Endpunkt der Reise, der Versteigerung der Sammlung „Thurn- und Taxis – Auslandsdestinationen von Dr. Leo Wojnke“.

Reiselustige sind jederzeit eingeladen, die Kataloge zu diesem „philatelistischen Abenteuer“ in Wiesbaden anzufordern. Ausführliche Informationen, zahlreiche Bilder der Reise-Highlights und vieles mehr finden Interessenten auch im Internet unter www.heinrich-koehler.de

Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

10.3.2015 wm

Vorbericht zur 350. Schwanke-Auktion, Hamburg 16.–18.April 2015

(Hamburg) In einem Sonderkatalog zur Jubiläumsauktion stellt das Haus mehrere besondere Sammlungen vor. In der Kollektion von Horst Schafmeyer „Deutsche Kolonien“, aufgeteilt in ca. 350 Positionen, ist so ziemlich alles vorhanden, was die deutsche Kolonialphilatelie an Michel-Nummern zu bieten hat, von den Vorläufern über die Hauptnummern bis hin zu den Ausgaben der britischen und französischen Besetzungszeit. Besondere und seltene Entwertungen bietet die Sammlung ebenso wie viele Briefe, Karten Ansichtskarten, Feldpost, Marine-Schiffspost und auch Kuriositäten. Vieles wird in „Rest“-Sammlungen oder kleinen Posten zum Angebot gelangen. Hier bieten sich viele Chancen, um eventuell mit einem mehr als schönem Grundstock einmal ein ganz neues Gebiet zu beginnen.

Die „Rumänien“-Sammlung von Robert Denndorf, Hamburg schließt sich an. Die rund 150 Positionen enthalten zunächst einmal einige Raritäten der prominenten Erstausgaben. Es folgen einige Lose mit Bogen oder Bogenteilen sowie viele Briefe der ersten Ausgaben „Fürstentum Rumänien“ sowie natürlich der Kopfausgaben. An die Markenklassik schließen reizvolle Sammlungsteile aus dem Zeitraum von 1900 bis ca. 1950 an. Der Schwerpunkt liegt hier stets auf postgeschichtlichen Aspekten, d.h., in der (ehemaligen Ausstellungs- )Sammlung wurden sämtliche Serien mit einer Vielzahl von Briefen, Karten und FDCs unterlegt, die man in dieser Fülle eigentlich nie sieht. Auch Abarten und viele ungezähnte Stücke mit teils nur Miniauflagen von 200–300 Stück sind vorhanden. „Back of the book“ - Ausgaben wie z.B. die Lokalausgaben (z.B. „Hohe Rinne“ oder „Oradea“), Auslandspost, Besetzungsgebiete, Österreichische Militärfeldpost usw. dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie zum Schluss etwas Literatur zum Thema Rumänien.

Die Sammlung „Bauer, Berlin-Köpenick“ ist eine bekannte Spezialsammlung des Bezirkes „36“ der SBZ-Bezirkshandstempel-Überdrucke. Von „Angermünde“ bis „Zehdenick“ ist praktisch jeder auch noch so kleine Ort vertreten, in dem Handstempelaufdrucke am Postschalter verausgabt wurden. Darunter sind einige Seltenheiten, von denen jeweils nur wenige Exemplare bekannt geworden sind. Es gibt auch viele Briefe oder Ganzsachen, die teils in kleineren Lots angeboten werden; ein großer Marken(rest-)bestand, nach Orten gegliedert, diente als Forschungsgrundlage und wird geschlossen zum Ausruf gebracht. Diverses Referenzmaterial rundet das Angebot ab.
„Benefiz für Bücher“ oder „Best bids for books“ unter diesem Motto findet eine kleine Benefiz-Auktion zur Rettung der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. statt. Das Angebot umfasst insgesamt 76 Auktionslose und enthält neben kleinen Lots und Posten auch viele feine Einzelstücke. Ein absolutes Highlight ist ein Moens´scher Probeabzug der Marken von BERGEDORF. Wie alle Positionen dieser kleinen Benefizauktion wird auch dieses Stück „gegen Gebot“ ausgerufen.

Schwanke wird zur 350. Auktion zwei gedruckte Kataloge veröffentlichen. Der Hauptkatalog enthält wie immer die ganze Palette internationaler und deutscher Philatelie sowie eine große Zahl von Sammlungen, Doubletten- und Händlerposten, Münzen, Banknoten – diesmal auch einige alte Uhren ! – und komplett angebotenen Nachlässen aus Sammlerhand.

Kontakt: Schwanke GmbH, Kleine Reichenstraße 1, 20457 Hamburg, Telefon: (040) 33 71 57, Fax: (040) 33 13 30, E-Mail: info@schwanke-auktionen.de

10.3.2015 wm

Messeganzsache mit „Felix“ war der Renner!

(jb) Für einen lebhaften Auftakt der diesjährigen Messesaison sorgte die 18. Internationale Briefmarken-Börse München, die vom 5. bis 7. März im MOC stattfand. Dank einer flächendeckenden Werbung und breiter Medienresonanz – u.a. brachten der Münchner Merkur, die Süddeutsche Zeitung und die BILD-Zeitung große Berichte – besuchten Tausende von Briefmarkensammler aus ganz Deutschland und dem Ausland vor allem am Eröffnungstag- und am Schlusstag die dreitägige Veranstaltung.

Dementsprechend zufrieden mit den Umsätzen zeigten sich viele der rund 70 Anbieter. Neben Briefmarken waren postgeschichtliche und thematische Belege besonders gefragt. Bei der Deutschen Post, mit 300 qm der größte Aussteller, standen die beiden kürzlich erschienenen Sondermarken mit dem Hasen „Felix“ im Mittelpunkt des Interesses. Die mit dem reiselustigen Hasen gestaltete Messeganzsache, die aus lizenzrechtlichen Gründen nur in München einzeln erhältlich war, musste sogar nachgeordert werden. Von den drei eingesetzten Sonderstempeln wurde der mit „Felix“ am häufigsten abgeschlagen. Auch spezielle Produkte wie ein Schreibset mit dem Hasen liefen gut. Ein Künstlerblatt wurde bei den Autogrammstunden mit der „Felix“-Illustratorin Constanza Droop und der „Felix“-Autorin Annette Langen gern genommen.

Auf große Resonanz stieß auch das umfangreiche Serviceangebot. Experten verschiedener Verbände und Briefmarkenprüfer beantworteten alle Fragen rund ums Sammeln. Im „Briefmarken-Kino“, das bereits zum dritten Mal veranstaltet wurde, waren 80 Sammlungen zu sehen. Sein Wissen vertiefen konnte man auch an den Info-Ständen von einem Dutzend Arbeitsgemeinschaften.

Die 19. Internationale Briefmarken-Börse München wird vom 3. bis 5. März 2016 wieder im MOC durchgeführt. Aktuelle Informationen findet man im Internet unter www.briefmarken-messe.de.

4.3.2015 wm

Änderungen im BDPh-Vorstand: Schatzmeister Michael Fukarek ist am 28. Februar 2015 zurückgetreten

(BDPh) Der im Oktober 2013 in Heidenheim neu gewählte Schatzmeister Michael Fukarek hat in der Bundesvorstandssitzung am 28. Februar 2015 aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Der Bundesvorstand dankt Herrn Fukarek für sein bisheriges persönliches Engagement und seine fundierte Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Als begeisterter Sammler und internationaler Aussteller wird er dem BDPh erhalten bleiben. In der gleichen Sitzung wurde Walter Bernatek mit der Wahrnehmung des Amtes beauftragt. Dafür wird am 14. März 2015 in der Verwaltungsratssitzung noch um Zustimmung gebeten. Walter Bernatek ist seit langen Jahren dem BDPh verbunden. Er ist Leiter der ARGE Brasilien und für den BDPh bei internationalen Ausstellungen als Kommissar tätig. In Heidenheim hatte er bereits für das Amt des Schatzmeisters kandidiert.

4.3.2015 wm

Fußball-WM-Autogrammkarte von 1955 für 1 500 Euro Ausruf!

(wm) Prof. Dr. Reinhard Krüger hatte unlängst in einem mehrteiligen Artikel zur „Fußballdiplomatie zwischen der BRD und der UdSSR 1955“ in der Zeitschrift „philatelie“ (siehe Nr. 449–451) eine Grußkarte des WM-Fußball-Teams von 1954 vorgestellt, nun ist eine ähnliche Karte, allerdings an eine andere Adresse gerichtet, „Prunkstück“ der 207. Briefmarken-Versteigerung des Hauses Karl Pfankuch in Braunschweig, wo sie am Donnerstag, den 26. März 2015 unter den Hammer kommt. In der Beschreibung heißt es: „Mit den Originalunterschriften fast aller Spieler der deutschen Nationalmannschaft, die 1954 in Bern Weltmeister wurde … seltenes zeitgeschichtliches Dokument und vermutlich Unikat, die starken Bedarfsspuren spielen daher eine untergeordnete Rolle.“ Die Luftpostkarte aus Moskau ist an ein Waisenhaus in Fürth/Bayern gerichtet, in dem Karl Mai als Kriegswaise aufgewachsen war.
Zweifelsohne für Fußball-Thematiksammler ein besonderes Stück, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Originalsignaturen auf postalisch beförderten Belegen erhalten seit geraumer Zeit stärkere Nachfrage bei Philatelisten, zumal dann, wenn sie im Sinne der „social philately“ eingebunden in einen interessanten politischen Zeitkontext sind. Wie in diesem Fall, als die deutsche Nationalmannschaft gegen die damalige Mannschaft der Sowjetunion in Moskau spielte.

4.3.2015 wm

MICHEL bietet die Welt in diversen Katalogformaten

(wm) Wer die neue 52-Seiten-Lieferliste des Schwaneberger Verlages liest, wird anerkennend zur Kenntnis nehmen, welch enorm breites Katalogprogramm die Unterschleißheimer anzubieten wissen. Flaggschiff sind nach wie vor die beliebten Deutschland-(Spezial)-Kataloge, aber auch Europa ist mit sieben und Übersee mit 19 Teilbänden perfekt abgedeckt. Hinzu kommen zahlreiche Handbuchkataloge, die der Verlag seit Jahren herausgibt, in diesem Jahr erweitert um einen Katalog „Plattenfehler auf den Marken des Deutschen Reiches in Mark-Währung“. Neu und sicherlich von vielen begrüßt ist die Umstellung bei den meist und länger verwendeten Katalogen auf „stabile Festeinbände“ und Lesebändchen, womit ein Wunsch vieler Benutzer erfüllt wird. Last but not least sind die MICHEL-Motiv-Kataloge zu erwähnen, deren Reihe immer umfangreicher wird: Neben Eisenbahnen, Vögel Europas, Schiffe und Fußball erscheinen in diesem Jahre erstmals auch Motivkataloge zu Schmetterlingen, Automobilen und Flugzeugen – jeweils weltweit die Markenausgaben zu diesen Gebieten berücksichtigend, was Motivsammler sicherlich zu schätzen wissen. Dass es viele Kataloge auch in der MICHEL-Online-Bibliothek, als eBook oder auf Stick gibt, ist so manchem willkommen, weil damit andere Nutzungsmöglichkeiten bei geringeren Preisen möglich sind. Alles in allem präsentiert MICHEL 2015 tatsächlich die Welt in diversen Formaten – den bekannten Michel-online-Katalog (MOK) nicht zu vergessen.

4.3.2015 wm

FEPA Awards 2014 vergeben: Europäischer Philatelistenverband zeichnet Baden-Handbuch Band II aus

(mu) Die Federation of European Philatelic Associations, kurz FEPA, vergibt seit einigen Jahren auch für philatelistische Literatur entsprechende Auszeichnungen.
Für die Vergabe der FEPA Medaille 2014 hatte der Bund Deutscher Philatelisten e. V. das von Rainer Brack, Edwin Fecker, Eckart Hornberger, Eberhard Temme und Michael Ullrich gemeinsam verfasste Baden-Handbuch Band II nominiert. Das über 600 Seiten umfassende Handbuch über die Freimarken des Großherzogtums Baden schloss im vergangenen Jahr eine seit Jahrzehnten bestehende Lücke in der deutschsprachigen philatelistischen Literatur, was der BDPh durch seine nationale Nominierung für den FEPA Award würdigte.
In seiner Vorstandssitzung am 20. Februar 2015 in London wurde über die von den Mitgliedsverbänden eingereichten Vorschläge entschieden. Die FEPA Medaille 2014 für besondere philatelistische Studien und Forschung ging an Frank Walton, Großbritannien für sein Werk „De La Rue Collection“, Band 1 bis 6, dem an dieser Stelle zu seinem verdienten Erfolg gratuliert sei. Der zweite Platz wurde dem Baden-Handbuch II zuerkannt.
„Wir freuen uns sehr über diese hohe Auszeichnung, mit der wir nicht gerechnet haben“, so Prof. Dr. Edwin Fecker, Ettlingen, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Baden. „Sie zeigt uns, dass unsere mühevolle Arbeit etlicher Jahre auch international gewürdigt wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass unsere Arbeitsgemeinschaft 2016 ihren 65. Geburtstag feiert, ist das für uns ein besonders schönes Geschenk vorab.“
 

24.2.2015 wm

Diskutieren Sie mit BDPh-Vorstand Thomas Höpfner am 27. Februar in Bonn!

(wm) Am 27. Februar 2015 präsentiert der namhafte Experte und Prüfer Dr. Hans-Karl Penning im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte (Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn) das Thema „Der Postverkehr in Meißen 1945/46“. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Vom Vorstand des BDPh hat Thomas Höpfner, Ressortleiter Ausstellungswesen, seine Teilnahme zugesagt. Besucher haben die Möglichkeit, mit ihm vor Beginn und nach Ende des Vortrages aktuelle Fragen zum BDPh und dessen Ausstellungswesen zu erörtern. Anmeldungen zur Veranstaltung sind noch möglich und an Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de zu richten.

24.2.2015 wm

„Presidents Dinner“ während der LONDON 2015 völlig überbucht!

(wm) Die diesjährige EUROPHILEX LONDON 2015 vom 13.–16. Mai sorgt bereits im Vorfeld für erstaunliche Schlagzeilen. So ist das traditionelle „presidents dinner“ der Royal Philatelic Society London, das am Freitag, den 15. Mai um 19 Uhr in der Londoner Guildhall stattfindet, bereits völlig überbucht. Dies trotz des wahrlich nicht niedrigen Preises für diese Festabendkarte von 125 Britischen Pfund, was derzeit rund 170 Euro pro Teilnehmer entsprechen dürfte. Noch verfügbar sind momentan Karten für die sog. „Award-Ceremony“, die am gleichen Ort zuvor von 17.30–19 Uhr stattfindet. Dies ist das sog. Palmarès, bei dem die Resultate der internationalen Jury bekannt gegeben werden. Karten für das Palmarès sind nur per Internet vorzubuchen, und zwar über www.london2015.net. Preis je Eintrittskarte 25 GBP (ca. 34 Euro). Auch interessierte Aussteller bei der LONDON 2015 haben nur mit einer vorher bezahlten Eintrittskarte Zugang. Am Eröffnungstag der Ausstellung wird eine Eintrittsgebühr von 10 GBP (ca. 13,60 Euro) erhoben. Tickets können über die genannte Webseite im voraus bestellt werden (was zu empfehlen ist, will man später nicht in einer langen Schlange stehen). Am 24. Februar waren bereits nur noch rund 4 800 Eintrittskarten verfügbar.

23.2.2015 wm

Traditionshaus Edgar Mohrmann in Hamburg wechselt den Besitzer!

(wm) 1929 gründete Edgar Mohrmann, ein Kaufmann aus Lübeck, sein Auktionshaus, das im Laufe der Jahrzehnte in Hamburg zu einem der erfolgreichsten Briefmarkenauktionshäuser werden sollte. Mohrmann verstand es wie kein zweiter, international, aber selbst auch in deutschen Publikumszeitungen (wie z. B. „Der Spiegel“, 1962, 12-Seiten-Titelgeschichte!) für Schlagzeilen und Furore zu sorgen. Nach seinem Tod 1964 führten u. a. Starauktionator und Mr. Mauritius-Legende Wolfgang Jakubek, Manfred Mylius und Ekkehard Lambrecht, das Haus weiter, bis es in den Besitz von Hans-Peter Bahr gelangte, der der Firma weit mehr als 20 Jahren verbunden war.
Nun fand ein erneuter Inhaberwechsel statt, denn der international bekannte Versteigerer Christoph Gärtner aus Bietigheim-Bissingen setzte sich gegen die Konkurrenz durch und erwarb diese namhafte Auktionsfirma für sein Unternehmen. Das Hamburger Haus soll auch künftig weitergeführt werden, ließ er bei einer ersten Nachfrage wissen. Für Gärtner ist dies bereits die dritte Akquisition einer Versteigerungsfirma. Zudem hatte er im Januar 2015 das Münchner Ladengeschäft von Detlef Hilmer, ebenfalls gegen starke Konkurrenz, erworben.

20.2.2015 wm

Ehrung für Christian Schlachetzki aus Düsseldorf

(gl) Der 1. Vorsitzende der Briefmarkenfreunde Düsseldorf, Christian Schlachetzki, erhielt den »Martinstaler« der Stadt Düsseldorf. Diese Auszeichnung wird vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt an verdiente Bürger vergeben. Sie müssen eine mindestens zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit im sozialen oder kulturellen Bereich absolviert haben und können von Jedermann mit einer Begründung vorgeschlagen werden.
Christian Schlachetzki erhielt diese Auszeichnung, die jährlich nur an zehn Bürger verliehen wird, für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ausstellungsleiter von inzwischen 26 Briefmarkensalons im »Düsseldorfer Marienhospital« unter dem Thema »Sehende helfen Blinden.« Diese 26 Ausstellungen sind allerdings nur ein kleiner Teil dessen, die er im Laufe der Jahrzehnte organisiert hat.

12.2.2015 wm

Neues vom Prüferbund BPP e.V.: Gerhard Krischke, Hannover, verstorben

(bpp/gg) Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Mitgliedes Gerhard Krischke, der in Hannover im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Krischke prüfte im BPP von 1978 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahre 2000 die Besetzungsausgaben des 2. Weltkrieges. Er galt als einer der größten Kenner dieser hochinteressanten Periode der deutschen Philatelie und war Sammlern, Händlern und Auktionatoren über Jahrzehnte ein verlässlicher Partner, wenn es um die Echtheits- und Qualitätsprüfung der teils extrem fälschungsgefährdeten Ausgaben ging. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem BPP blieb Gerhard Krischke ein international hoch angesehener Experte, Förderer seiner Nachfolger und immer wieder gefragter Ratgeber bei schwierigen Sachverhalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

12.2.2015 wm

Neues vom Prüferbund BPP e.V.

(bpp/gg) Michael Wieneke, Köln, beendet auf eigenen Wunsch zum 30. April 2015 seine Prüftätigkeit für die Gebiete Dt. Bes. II Weltkrieg – Kanalinseln, Kroatien (sog. NDH Kroatien 1941–1945) und Feldpost der deutschen Wehrmacht in Kroatien 1941–1945. Deshalb sind ab 1. März 2015 Prüfsendungen mit ihm abzusprechen.

12.2.2015

BonnPhilatelie lädt ein zum „Philatelistischen Spätschoppen“ am 27. Februar 2015

(wm) Seit 2003 führt das Consilium Philatelicum des BDPh diese Veranstaltungsreihe im Haus der Philatelie und Postgeschichte in 53175 Bonn, Mildred-Scheel-Str. 2, durch. Einerseits sind es ganz- oder gar zweitägige Symposien, andererseits aber auch kurzweilige Abendveranstaltungen, die jeweils an einem Freitag von 18–21 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) stattfinden. Am 27. Februar 2015 präsentiert der namhafte Experte und Prüfer Dr. Hans-Karl Penning das Thema „Der Postverkehr in Meißen 1945/46“, in dem er sich wie kein anderer bestens auskennt und sicherlich auch – selbst für Kenner – Neues und wenig Bekanntes zu präsentieren versteht. Wie gesagt: Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

12.2.2015 wm

Auktionshaus Rauss & Fuchs in Stuttgart mit neuem Inhaber!

Zu Jahresbeginn hat die bekannte Auktions- und Briefmarkenhandelsfirma Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen Württembergs ältestes Briefmarken-Auktionshaus in Stuttgart übernommen. Kurz nach der Währungsreform hatte Kurt Rauss seinen Handel eröffnet und begann 1953 zuerst mit Fernauktionen, denen dann ab 1958 öffentliche Versteigerungen folgten. 1988 kam Wilfried Fuchs als Partner zum Auktionshaus, das er seit 1991 alleinverantwortlich führt. Er und seine Mitarbeiter werden auch künftig das Haus – nunmehr unter dem neuen Inhaber Christoph Gärtner – begleiten, der selbst Europas größtes Auktionshaus in Bietigheim-B. leitet.

12.2.2015 wm

PHILA HISTORICA 4/2014: Eine spektakuläre Ausgabe

Eine Zeitschrift mit einem Umfang von 250 Seiten ist bereits eher der Ausnahmefall. Diese aber noch digital und kostenlos: das ist etwas Besonderes, vielleicht sogar Einzigartiges. Für die digitale Zeitschrift PHILA HISTORICA ist ein solcher Umfang üblich, denn die vier Ausgaben pro Jahr – man kann sie von www.philahistorica.de herunterladen – haben meist zwischen 250 und 350 Seiten im Großformat DIN A4.
In der neuen Ausgabe überrascht ein Beitrag zur Zukunft der Philatelie im Jahre 2038, aber auch der Schwerpunkt „25 Jahre Mauerfall“, zu dem allein sechs bekannte Autoren ihre Arbeiten vorstellen. Primär enthält das Heft philateliegeschichtliche Studien, denn dies ist neben der Literaturgeschichte der bekannte Schwerpunkt dieser Zeitschrift.
Im allgemeinen Teil erinnert das Blatt an das Jahr 1914, als vor 100 Jahren eine geplante Internationale Briefmarken-Ausstellung und ein Deutscher Philatelistentag ins Wasser fielen und an die wohl bedeutendste philatelistische Literatur-Ausstellung bis heute, die BUGRA 1914 in Leipzig. Günter Formery und Dr. Ernst Schlunegger präsentieren einen umfangreichen Überblick über die Geschichte der Maximaphilie und die Entstehung der Motivliteratur. Herausgeber Wolfgang Maassen veröffentlicht eine Recherche über Wachsen und Werden der heutigen Museumsbibliothek im Berliner Museum für Kommunikation, deren Entwicklung er seit den ersten Anfängen mit meist unbekannten Dokumenten beleuchtet. Dazu passt gut der Beitrag von Dr. Andreas Hahn, des Kurators des Archivs für Philatelie in Bonn, der den Philatelie-Bereich der Museumsstiftung Post und Telekommunikation erhellt. Last but not least sind zwei Veröffentlichungen von Prof. Dr. Wolfgang Scharlipp zu erwähnen, der seine biografische Serie zu französischen Briefmarkengrafikern und dem schwedischen Briefmarkengraveur Lars Sjööblom fortführt.
Natürlich gibt es noch weit mehr, Rubriken, aktuelle Notizen und dergleichen. All dies kann man sich leicht und kostenlos digital erschließen. Wer künftig über die jeweiligen Neuerscheinungen dieser Zeitschrift informiert werden wird, kann seine Mailadresse vormerken lassen bei W.Maassen@philcreativ.de

11.2.2015 wm

Neues aus dem Bund Philatelistischer Prüfer

(gg) Dr. Joachim Helbig, Aschheim, beendete am 15. Februar 2015 seine Prüftätigkeit für das Gebiet Sudan. Die Prüftätigkeit für die Gebiete Europäische Nord-Süd-Transite, Bayern: 1876–1911 (Wappen-Pfennigzeit), 1876–1920 (Pfennigzeit), Flugmarke Mi.-Nr. F I und Luftpost-Ganzsachen Mi.-Nr. LP 1–2 sowie die INFLA-Stempelprüfung (1914–1920) werden uneingeschränkt fortgesetzt.

11.2.2015 wm

Ulrich Felzmann 50 Jahre BDPh-Mitglied

(pve/wh) Seit 50 Jahren gehört Ulrich Felzmann zum BSV Bergedorf. Der Vorsitzende des MV Norddeutschland, Prof. Dr. Martienß, ließ es sich nicht nehmen, dem erfolgreichen Auktionator mit Nadel und Urkunde zu diesem Jubiläum zu gratulieren. Mit unter den Gratulanten in der Hauptversammlung des Vereins: Theodor-Herbert Kroog, ehemaliges Vorstandmitglied des BDPh. Ulrich Felzmann war aus der dem Verein angeschlossenen DPhJ-Gruppe, der er sich nach der Jubiläums-Ausstellung „100 Jahre Bergedorfer Briefmarken“ angeschlossen hatte, in den Seniorenverein übergetreten. Nach seiner Ausbildung als Bankkaufmann trat er 1969 in das Auktionshaus seines Onkels in Düsseldorf ein, startete 1976 die erste Auktion in eigenem Namen. Als Logo der jungen Firma wählte er die 4-Schilling-Marke seiner Heimatstadt Bergedorf. Darum hatte sich sein Verein ein besonderes Jubiläums-Präsent ausgedacht: Ein Glasbild dieser Marke, angefertigt in der renommierten Bergedorfer Glaskunst-Werkstatt Adolf Hempel. Weiter wurde in der Hauptversammlung des Bergedorfer Vereins der Vorsitzende Peter von Essen für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auch er kam 1965 aus der Jugendgruppe. 40 Jahre im BSV Bergediorf ist Hertmut Tonagel, seit zehn Jahren gehört Rundsende-Obmann Gerd Handschuh zu der Gemeinschaft.

11.2.2015 wm

MICHEL-Spende geht an SchlaU-Schule

(Unterschleißheim) Der Schwaneberger Verlag unterstützt Flüchtlinge in München in Form von Ausbildung und Integration. Nach reiflicher Überlegung geht die Verlags-Weihnachtsspende des Jahres 2014 nun an die SchlaU-Schule, eine staatlich anerkannte Schule für junge Flüchtlinge in München. In der Schule werden rund 220 junge Flüchtlinge analog zum Kernfächerkanon der bayerischen Haupt- und Mittelschulen in bis zu 15 Klassen unterrichtet und zum Schulabschluss geführt. Die Unterstützung der SchülerInnen umfasst neben dem Schulunterricht eine gezielte, intensive individuelle Förderung, die es den Jugendlichen bereits nach kurzer Zeit ermöglicht, in das deutsche Regelschul- und Ausbildungssystem einzusteigen.
Mit der Spende in Höhe von 1000 Euro will der Schwaneberger Verlag ein Zeichen für Integration setzen und lokal in München helfen. Der Gedanke, durch Bildung in die Zukunft zu investieren und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist für den Verlag bei der Auswahl all seiner Spendenempfänger obligat. Mit Hilfe des Verlags unterstützt z.B. Lichtblick Hasenbergl seit Jahren Kinder aus einer Notunterkunftsanlage im Norden Münchens bei der erfolgreichen Integration.
Weitere Infos zum sozialen Engagement des Schwaneberger Verlags finden Sie unter: http://www.briefmarken.de/verlag/jugendfoerderung/215-projekte-und-seminare

10.2.2015 wm

151. Felzmann Auktion: Große Frühjahrsauktion vom 12. bis 14. März 2015

(gm) Das Auktionshaus Felzmann stellt für die Frühjahrsauktion einmal mehr ein hochwertiges Angebot aus allen Bereichen der Philatelie zusammen. An drei Tagen kommen über 3 800 Einzellose und über 1 100 Sammlungen bei Auktionator Ulrich Felzmann unter den Hammer. Das massive Flug- und Zeppelinpost-Angebot wird in einem eigenen Sonderkatalog präsentiert und stellt neben der Sammlungsauktion am Auktionssamstag und hochkarätigen Einzellosen eines der Highlights der spannenden Auktionswoche in Düsseldorf dar.
Ein weiterer Schwerpunkt der Auktion liegt auf dem Boom-Gebiet China, darunter ein postfrischer Schauspielblock „Mei Lan-Fang“ (Los 4542, Ausruf: 8 000 Euro. Eher klassisch orientierte Liebhaber finden bei Alt-Schweiz ein kleines und feines Angebot früher Chargé-Briefe, darunter ein traumhaft schöner Beleg mit farbfrischen im Paar geklebten 5 Rp Rayon I (Los 5024, Ausruf: 4 000 Euro).
Große Kolonial-Raritäten warten im Gebiet der Auslandspostämter auf versierte und finanzkräftigere Sammler. So wird eine der größten Raritäten Deutscher Kolonialphilatelie angeboten: Die 10 Pfennig Kiautschou im senkrechten Paar mit dem Ergänzungs-Handstempel „5“ in tadellos erhaltenem Zusammendruck, sie ist farbfrisch und gut gezähnt, die untere Marke sogar postfrisch (Los 5999, Ausruf: 30 000 Euro). Ein ähnliches ungebrauchtes Zusammendruck-Paar mit Unterrand wird für 12 000 Euro angeboten (Los 6000).
Ähnlich hochkarätig besetzt sind die Besetzungsausgaben des II. Weltkrieges. Hier wird ein Unikat präsentiert, nämlich die 12 und 38 Pfennig Gorochow (Ukraine) im ungezähnten Viererblock! Da eine einzelne Marke des zweiten Blocks vor vielen Jahren auftauchte, ist dieser nun vorliegende Viererblock der einzig verbliebene aus der ursprünglichen Gesamtauflage von ohnehin nur acht Marken! Der wechselseitig bedruckte Block ist in tadelloser Erhaltung und startet mit 60 000 Euro – angesichts des hochgerechneten Katalogwertes in Höhe von etwa 400 000 Euro eher moderat getaxt. Zwei weitere gezähnte Varianten dieser ungewöhnlichen Zusammendrucke sind ebenfalls im Angebot. So ein gestempelter Viererblock (Los 6476, Ausruf:15 000 Euro) und ein ungebrauchter Block in ebenso spektakulärer Optik (Los 6474, Ausruf: 6 000 Euro).
Ein weiteres Highlight aus der Zeit der Besetzung der Ukraine stammt aus Alexanderstadt. Es handelt sich um ein 1,50 Rbl Handstempel Type III auf der postfrischen Marke 5 K Bergmann. Bisher sind nur sechs Exemplare bekannt, somit gehört das Stück zu einer der größten Seltenheiten der deutschen Besetzungsausgaben. Die Toprarität wird mit 9 000 Euro ausgerufen.
Der Online-Katalog mit allen Losen und Fotos der 151. Auktion ist auf der Homepage www.felzmann.de abrufbar. Die Münzauktion findet am 10. und 11. März 2014 statt. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden unter: 0211 - 550 440.

10.2.2015 wm

81. Westfälische Münz- & Sammlerbörse am 15. Februar 2015: Münz- & Sammlerbörse in Dortmund jetzt mit Briefmarken – Papstmünze als Geschenk

(syntax/kr) Die 81. Westfälische Münz- & Sammlerbörse setzt großzügige Ausrufezeichen – und das nicht nur mit einer groß angelegten Werbeaktion im Stadtbild Dortmunds, sondern auch mit attraktiven Angeboten an die Sammler von Münzen und Briefmarken. So können sich die Besucher der Dortmunder Westfalenhallen am 15. Februar 2015 gleich mehrfach auf Gastgeschenke in Eurowährung freuen.
„Am 14. Februar ist Valentinstag und am 15. Februar kann man sich selbst beschenken”, so Michael Becker, 1. Vorsitzender des Berufsverbands des Deutschen Münzenfachhandels: „Jeder Messegast, der eine Eintrittskarte mit den entsprechenden Coupons vorlegt, erhält eine der raren Vatikanmünzen 50 Cent ‘Papst Franziskus’ des Jahrgangs 2014 geschenkt!” Doch damit nicht genug. Es findet auch noch die Tauschaktion „1 zu 1,11” statt. Dabei gibt es drei Münzen aus jenem Land, das zum Jahresanfang gerade erst die Eurowährung eingeführt hat. So sind jedem Besucher der 81. Westfälischen Münz- & Sammlerbörse zusätzlich 1 Cent, 10 Cent und 1 Euro aus Litauen im Tausch gegen einen „normalen“ Euro sicher.
Sowohl die Vatikan-, als auch die Litauenmünzen waren noch nicht im Umlauf, haben also den Erhaltungsgrad „prägefrisch”. Michael Becker, der die Geschenk- und die Tauschaktion ins Leben gerufen hat, erklärt: „Es ist uns gelungen, größere Kontingente der Münzen zu sichern. Damit tun wir nun den Sammlern Gutes und machen auf eine attraktive Veranstaltung aufmerksam, die zweimal jährlich hier in Dortmund stattfindet.” Michael Becker, selbst gebürtiger Dortmunder, liegt die Messe am Herzen: Er hat sich auch für die Werbung im Vorfeld einiges ausgedacht. So dürfte jedem, der in Dortmund dieser Tage aufmerksam mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs ist, die Banner an den Brücken wichtiger Einfallsstraßen sowie die zahlreichen Plakate im Stadtbild aufgefallen sein.
Auf den Werbemitteln für die Westfälische Münz- & Sammlerbörse ist neben einer Münze nun erstmals auch eine Briefmarke groß abgebildet – beide übrigens passenderweise mit dem UNESCO Welterbe Zeche Zollverein als Motiv. Die Briefmarke symbolisiert das neue Engagement des Briefmarkenhändlerfachverbands APHV in Dortmund. Der APHV sieht die Messe im bevölkerungsreichen Großraum Rhein-Ruhr als neues Angebot, das er in Kooperation mit dem Berufsverband des Deutschen Münzfachhandels betreut. „Der APHV geht hier völlig neue Wege, auch um dem Wunsch seiner Mitglieder nach einer neuen Plattform, entgegenzukommen“, erklärt APHV-Präsident Arnim Hölzer. „Wir wollen mit unserer Beteiligung dazu beitragen, die Welt der Philatelie und der Numismatik noch enger zu verzahnen.” Und schließlich gebe es ja bereits genügend Sammler, die beide Leidenschaften miteinander verknüpfen. Und um den Briefmarken- wie auch den Münzensammlern einen weiteren Anreiz für den Besuch der Börse zu geben, gibt es auch vom Bundesverband des deutschen Briefmarkenhandels noch ein schönen Geschenk obendrauf: Jeder Besucher  erhält am Stand des Berufsverbandes APHV eine 60-Cent-Briefmarke „Fußballweltmeisterschaft 2014 –?Wir sind Weltmeister“ in postfrisch.
Erweist sich der Zusammenschluss als fruchtbar, könnte die Messe künftig auch noch weiterwachsen. „Bei gutem Erfolg der ersten Sammlerbörsen kann man selbstverständlich darüber nachdenken, Flächen und Angebote zu vergrößern. Dortmund hat reichlich Platz für Tagungen, auch für Rahmenprogramme mit Kongressen, Treffen von Arbeitsgemeinschaften und vieles mehr“ wagen die beiden Verbandspräsidenten Michael Becker und Arnim Hölzer einen Blick in die Zukunft. Das Fundament jedenfalls steht: Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels hat die Messe im letzten Jahr vom bisherigen Ausrichter, der Westfalenhalle Dortmund, übernommen. Die Veranstaltung, die am 1. Juni 1975 Premiere feierte, gehört zu den traditionsreichsten Münzenmessen in Deutschland und ist die größte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Zweimal im Jahr, im Februar und im September, treffen sich hier zahlreiche Händler und Sammler aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Für die operative Durchführung zeichnet das erfahrene Team der World Money Fair verantwortlich, das bereits in Berlin, Basel und Stuttgart renommierte Messen ausrichtet.
Die 81. Westfälische Münz- & Sammlerbörse findet am Sonntag, 15. Februar 2015 statt, von 9 bis 17 Uhr in der Westfalenhalle 2 am Rheinlanddamm. Preise: Tageskarte: Erwachsene: 8,50 Euro, Schüler ab 14 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte mit Ausweis: 5 Euro. Kinder unter 14 Jahren: Eintritt frei.

10.2.2015 wm

Vorbericht 142. Auktion Dr. Reinhard Fischer in Bonn am 6.–7. März 2015

Ein umfangreiches Angebot von über 9 000 Losen mit zahlreichen kleinen und großen Besonderheiten der weltweiten Philatelie steht zur Auswahl. Innerhalb dieser Auktion veranstaltet das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer eine Benefiz-Auktion zugunsten der philatelistischen Bibliothek Hamburg e. V..
Die Auswahl reicht von gesuchten Standard-Ausgaben bis hin zu großen Seltenheiten, die teilweise Unikate darstellen. Ins Auge fallen einige Stücke, die das Auktionshaus auf dem Katalogtitel präsentiert, dabei u. a. Schleswig-Holstein mit einer seltenen Einzelfrankatur der Mi.-Nr. 2a auf Beleg mit hds. Aufgabe, vermutlich der schönste bekannte Beleg dieser seltenen Marke, einst zierte dieses Stück die herausragende Sammlung von Jakob Engel. Wieder einmal im Fokus stehen auch die Ausgaben der deutschen Kolonien und Auslandspostämter, die das Auktionshaus umfangreich anbietet. Dieses Mal unter anderem mit einem sehr schönen und einwandfreiem Exemplar des sog. Tsingtau-Provisoriums von Kiautschou mit seltener Abart „doppelter Aufdruck der neuen Wertstufe 5 Pfg“, vermutlich handelt es sich um eines der schönsten Exemplare dieser Marke. Ebenso eine moderne Nachkriegsrarität ist eine Einzelfrankatur der 5-Mark-Schwarzaufdruck als Ersttagsbrief, dieser seltene Beleg ist die einzige derzeit bekannte Einzelfrankatur als Ersttagsverwendung, der rare Umschlag wurde 2011 für 15 500 Euro zugeschlagen und ist im Michel-Deutschland Spezial 2014 Band 2 abgebildet, das seltene Exemplar startet mit einem zurückhaltendem Ausruf von 10 000 Euro die Suche nach einem Liebhaber.
Aber auch andere kleine und große Raritäten stehen diesen hochkarätigen Stücken in nichts nach. So wird unter anderem eine postfrische Sammlung der Altdeutschen Staaten mit zahlreichen seltenen Stücken aufgelöst, postfrische Stücke dieser Gebiete auch im Katalogwert zwischen 80–100 Euro werden selten angeboten, viele interessante Stücke warten auf neue Besitzer. Dabei u. a. zahlreiche Lose von Bayern und Württemberg. Die Auflösung einer Bogensammlung Helgoland ist ebenso interessant wie das Angebot Deutsches Reich mit zahlreichen Typen, Farben und Besonderheiten. Unter den Ausgaben des Deutschen Reiches fallen u. a. eine einwandfreie 2 Kr. großer Schild (800 Euro) mit neuem Fotoattest Krug BPP, aber auch ein postfrischer Iposta-Block ohne jegliche Signaturen (500 Euro) mit Fotoattest Schlegel BPP auf. Ein umfangreiches Angebot der Markenheftchen und Zusammendrucke ergänzt das interessante Angebot und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Eine Auswahl gesuchter Zeppelinbelege und zahlreicher zeithistorischer Propaganda-Karten dieser Zeit ist mit über 200 Losen vertreten.
Wieder einmal ist es dem Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer vergönnt, eine Sammlung „Sudetenland“ aufzulösen, zahlreiche der angebotenen Lose wurden vom Spezialisten Robert Brunel VP geprüft und werden mit aktuellen Attesten und Befunden angeboten. Dabei u. a. zwei Unikate und einige Raritäten, z. B. Karlsbad mit Mi.-Nr. 8 im senkr. Paar, bei diesem die obere Marke mit senkrecht liegendem Aufdruck, die Einheit präsentiert sich in ungebrauchter Erhaltung – zur Zeit das einzige bekannte Exemplar dieser Besonderheit, nicht weniger selten eine Mi.-Nr. 17 mit anhängendem Leerfeld und liegendem Aufdruck – in dieser Form einziges ungebrauchtes Exemplar, insgesamt sind nur vier Exemplare bekannt. Eine weitere Rarität ist die Reichenberg Mi.-Nr 16b in postfrischer Erhaltung, mit einer Auflage von nur 10 Stück sicherlich eine der begehrtesten Marken dieses populären Gebietes. Ebenso umfangreich und hochwertig ist das Angebot anderer Ausgaben „Deutsche Besetzung im 2. Weltkrieg“. Besonders umfangreich das Angebot Propagandafälschungen im II. Weltkrieg mit 50 Losen, überwiegend mit Fotoattesten/Fotobefunden des Experten Pieles BPP.
Das Angebot der deutschen Nachkriegsausgaben bietet in außergewöhnlicher Reichhaltigkeit zahlreiche Raritäten und Besonderheiten sowie gesuchte Standard-Werte und Sätze. Dabei u. a. sehr seltene Lokalausgaben, SBZ mit zahlreichen Farbvarianten, Block-Seltenheiten und Zusammendrucken. Unter den Ausgaben der Bundesrepublik Deutschland darf ein postfrischer Posthornsatz in makelloser Qualität mit Fotoattest A. Schlegel BPP „Die Qualität ist einwandfrei“, der mit einem günstigen Schätzwert von 650 Euro startet, natürlich nicht fehlen.
Ein breites Angebot Europa und Übersee rundet das gewohnt reichhaltige Angebot deutscher Philatelie gebührend ab. Hier fallen starke Angebote der Gebiete Schweiz, Österreich und Liechtenstein ins Auge. Aber auch seltene Werte anderer Staaten sind im Angebot.
Ein weiteres Highlight der Auktion ist die Benefiz-Auktion zugunsten der philatelistischen Bibliothek in Hamburg, nachdem die Stiftung für Philatelie und Postgeschichte e. V. 2014 die Förderungen gestrichen hat, ist die Bibliothek von der Existenz bedroht. Etwa 80 Lose von verschiedenen Einlieferern werden für den guten Zweck zum Erhalt der Bibliothek versteigert. Die Auswahl reicht von Altdeutschland bis hin zu Motivsammlungen. Eine weitere Veranstaltung dieser Art führt das Auktionshaus in der 143. Auktion im Mai 2015 durch, eine Einlieferung zu dieser Auktion ist noch bis zum 1. April 2015 möglich.
Zum Schluss der Auktion steht ein umfangreiches Sammlungsangebot mit etwa 1 500 Sammellosen, dabei u. a. die Auflösung fünf großer Nachlässe, die Sammlungen dieser Nachlässe werden länderweise angeboten, zahlreiche hochwertige Ländersammlungen Europa und Deutschland kommen zum Aufruf. Ebenso interessant die Nachlass-Abteilung mit in je einem Los aufgelösten Sammlernachlässen die teils ein ganzes Sammlerleben lang zusammen getragen wurden, hier reicht die Spanne von einem kleinen Karton für 100 Euro Ausruf bis hin zum hochwertig besetzten Nachlass mit einem Startpreis von 3 500 Euro.
Weitere Informationen über die Auktion und das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer erhalten Sie im Internet unter www.ReinhardFischerAuktionen.de, ebenso steht Ihnen dort der eigene Online-Katalog mit Suchmaschine und Kundenlogin zur Verfügung. Wer keine Möglichkeit zur persönlichen Besichtigung hat, kann die Einzellose und zugehörigen Atteste im Internet einsehen, es sind alle Einzellose, auch die nicht im Print-Katalog abgebildeten im Internet abgebildet. Ebenso abgebildet ist ein umfangreicher Teil des Sammlungsangebotes, etwa 360 Sammlungen sind im Internet zur Besichtigung am eigenen Schreibtisch zur Verfügung gestellt.

9.2.2015 wm

Pfankuch erstmals mit „live bidding“

(wm) Am 25. bis 26. März findet die 207. Pfankuch-Auktion in Braunschweig statt. Versteigert wird u.a. die „Heiligensee“-Sammlung, deren 900 Lose in vortrefflicher Weise das Sammelgebiet „Deutsche Post in China“ abdecken. Für dieses spezielle Angebot offeriert das von Peter Sieberath geführte Traditionshaus erstmals neben der normalen Saalauktion auch die Möglichkeit der Live-Auktion im Internet, so dass jeder Interessent nach vorheriger Anmeldung live mitbieten kann. Der zweite Auktionstag ist dann der normalen Saalauktion vorbehalten, während der u.a. eine Sammlung Portostufen der Bundesrepublik (ab Heuss I) zum Ausruf kommt. Kontakt: Karl Pfankuch & Co., Inhaber Peter Sieberath, Hagenbrücke 19, 38100 Braunschweig, Tel.: 05 31-4 58 07, Fax.: 05 31-4 47 79, E-Mail: info@karl-pfankuch.de, www.karl-pfankuch.de

9.2.2015 wm

Die teuerste Briefmarke der Welt ist zu Gast bei der MONACOPHIL 2015!

(wm) Welche Briefmarke als teuerstes Stück Papier der Welt zu gelten hat, weiß seit letztem Jahr jedes Kind: die 1c British Guiana von 1856, die nur in einem als echt attestierten Exemplar existiert und die am 17. Juni, um 10.05 Uhr im New Yorker Auktionshaus Sotheby’s für den bislang unerreichten Preis von 9,5 Millionen US-Dollar an einen bis heute unbekannten Käufer nach kurzem Bieterduell zugeschlagen wurde. Würde man das Gewicht der Marke mit ca. 0,027g annehmen, dann würde dies einem Preis pro Kilogramm Papier von rund 350 Milliarden US-$ entsprechen. Kaum zu glauben! Bekannt wurde mittlerweile, dass der anonyme Besitzer diese Weltseltenheit bei der NEW YORK 2016-Ausstellung präsentieren lässt, dass sie aber auch als Leihgabe für zwei Jahre in der Bill Gross-Gallery des Postmuseums im Smithonian Institute in Washington ausgestellt wird. Umso überraschender war die Nachricht, dass diese einmalige Marke nun auch für drei Tage – nämlich vom 3. bis 5. Dezember 2015 – während der MONACOPHIL-Ausstellung in Monte-Carlo, zu sehen sein wird. Ein wahrlich wenig schönes, dafür aber rares 10-Millionen-Dollar-Stück, das bis heute die Phantasie der Sammler, aber auch die Urteile von Kennern und Experten inspiriert.

9.2.2015

WORLD STAMP SHOW NY 2016 geht an den Start

(wm) Die Vorbereitungen für diese große FIP-Ausstellung laufen bereits seit Jahren. Hunderte Exponate aus aller Welt werden für die 4 000 bereit gestellten Rahmen erwartet, nahezu 200 Briefmarkenhändler, Auktionshäuser, Postverwaltungen etc. sollen sich beteiligen und seit Jahresanfang liegt nun auch das „Philatelistische Bulletin“ digital auf der Internetseite http://www.ny2016.org vor. In englischer Sprache, aber mit allen Informationen und den speziellen Ausstellungsbedingungen sowie Anmeldeformularen, die Aussteller benötigen. Die Kosten für bereitwillige Aussteller sind nicht niedrig: 95 US-$ für einen (16er-)Rahmen, 100 $ für ein Literaturobjekt, von dem zwei Exemplare abzuliefern sind, die dann auch noch nach der Ausstellung einbehalten werden. 1-Rahmen-Aussteller sind sogar mit 150 $ dabei. Angesichts der derzeitigen Währungsrelationen zum europäischen Euro dürften das bislang noch nicht gekannte Spitzenpreise sein. Die Anmeldefrist läuft nur bis zum 30. August 2015. Interessenten sind also gut beraten, sich auf der genannten Internetseite klug zu machen und ihre Anmeldungen frühzeitig an den nationalen Kommissar zu schicken. Der für jedes Land zuständige wird im Bulletin mit allen Kontaktdaten genannt. In Deutschland ist dies Walter Bernatek, Postfach 1111, 65831 Liederbach, E-Mail: WalterBernatek@kabelmail.de

9.2.2015 wm

BonnPhilatelie lädt ein zum Philatelistischen Spätschoppen am 27. Februar 2015

(wm) Seit 2003 führt das Consilium Philatelicum des BDPh diese Veranstaltungsreihe im Haus der Philatelie und Postgeschichte in 53175 Bonn, Mildred-Scheel-Str. 2, durch. Einerseits sind es ganz- oder gar zweitägige Symposien, andererseits aber auch kurzweilige Abendveranstaltungen, die jeweils an einem Freitag von 18–21 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) stattfinden. Am 27. Februar 2015 präsentiert der namhafte Experten und Prüfer das Thema „Der Postverkehr in Meißen 1945/46“, in dem er sich wie kein anderer bestens auskennt und sicherlich auch – selbst für Kenner – Neues und wenig Bekanntes zu präsentieren versteht. Wie gesagt: Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

9.2.2015 wm

Wiedereröffnung des Traditionsgeschäftes Detlef Hilmer in München

(kw/wm) Seit drei Jahrzehnten ist das Ladengeschäft Detlef Hilmer am Bahnhofplatz 2 in München eine bekannte Adresse für Sammler aus aller Welt. Es war eines der größten Ladengeschäfte des Briefmarkenhandels in Deutschland und lange Zeit die wichtigste Anlaufstelle in Deutschland für Freunde von Ansichtskarten, Ganzsachen und Bedarfspost. Später erweiterte Hilmer sein Ladengeschäft um den Bereich Banknoten und baute engagiert und zielstrebig, wie es seine Art war, in kurzer Zeit einen umfangreichen Lagerbestand auf.
Vor einem Jahr, am 29. Januar 2014, verstarb Hilmer völlig unerwartet. Lange Zeit wurde gerätselt, wer das Traditionsunternehmen in bester Münchner Lage einmal übernehmen würde. Nun gab das Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen bekannt, dass es das renommierte Ladengeschäft übernommen habe und mit den bisherigen Mitarbeitern weiterführen wird. Vor gut zehn Jahren, 2004, hatte Gärtner sein zweites Unternehmen gegründet, das Auktionshaus Christoph Gärtner für Briefmarken & Numismatik. Seit April 2005 sind Handelshaus und Auktionshaus Gärtner im Gewerbegebiet Laiern, Steinbeisstraße 6+8, Bietigheim-Bissingen unter einem Dach vereint. Das Auktionshaus war ebenfalls in kurzer Zeit sehr erfolgreich und gilt inzwischen nach eigener Aussage als das größte in Mitteleuropa und das zweitgrößte weltweit. Am Samstag, den 7. Februar 2015, um 11 Uhr, wurde das Geschäft in München feierlich wieder eröffnet.

9.2.2015 wm

Ernst Schlunegger mit der Anton-Abele-Medaille 2014 geehrt

Die „Schweizer Briefmarken-Zeitung“ verleiht seit 2013 die Anton Abele-Medaille für philatelistische Literatur, mit der ein Autor für seine herausragenden Arbeiten auf diesem Gebiet geehrt wird. Am 29. November 2014 wurde Dr. Ernst Schlunegger von Hans Schwarz, dem Chefredakteur der SBZ, für sein immenses literarisches Lebenswerk mit dieser Auszeichnung geehrt. Dr. Schlunegger – er ist auch Mitglied der AIJP und des Consilium Philatelicum des BDPh – hat erst unlängst einen umfangreichen Überblick über die Geschichte der thematischen Literatur veröffentlicht, den Interessenten in der kostenlosen digitalen Zeitschrift www.philahistorica nachlesen können.

5.2.2015 wm

Polizeiphilatelisten feiern Jubiläum

(hd) Die 1975 gegründete Internationale Forschungsgemeinschaft Polizeiphilatelie (IFPol) – Arbeitsgemeinschaft im BDPh e.V. – besteht seit 40 Jahren. In ihr haben sich Sammler zusammengeschlossen, die sich mit der Thematik „POLIZEI“ beschäftigen. Als Medium dient der „POLIZEIBERICHT“, dessen 143. Ausgabe gerade erschienen ist. Das Hauptanliegen dieser ArGe ist es, die Polizeigeschichte und die Polizeiarbeit mit philatelistischen Mitteln lebendig werden zu lassen. Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens treffen sich die Polizeiphilatelisten am 11. und 12. April 2015 in Bensheim/Bergstrasse. Dazu wurde eine motivbezogene Ansichtskarte und eine „Marke Individuell“ aufgelegt. Weitere Informationen sind erhältlich bei Horst A. Deitrich, Postfach 901210, 63421 Hanau, Tel. 06181-571378 oder per E-Mail: ifpol@freenet.de. Homepage: www.polizeiphilatelie.de

 

5.2.2015 wm

Numismatik – Belgien: 100-Euro-Goldmünze „500. Geburtstag von Andreas Vesalius“

(mm) Zu Ehren des flämischen Anatomen, Gelehrten und Arztes Andreas Vesalius (1514–1564) emittierte Belgien im November 2014 eine 100-Euro-Goldmünze (999/1.000, Auflage: 500, PP). Geboren am 31. Dezember 1514 in Brüssel begründete Vesalius als Verfasser eines maßgeblichen zeitgenössischen Werkes die neuzeitliche Anatomie. Darüber hinaus war er der Leibarzt Kaiser Karls V. und seines Sohnes König Phillipps II. von Spanien. Die Rückseite der Münze zeigt Vesalius im Vordergrund vor einem sezierten Leichnam. Die Umschrift lautet „ANDREAS VESALIVS 1514 – 1564 – 2014“. Die Vorderseite bildet eine Karte der EU-Mitgliedsstaaten, daneben zwölf Sterne sowie die dreisprachige Landesangabe (Französisch, Niederländisch und Deutsch), Nominale und Ausgabejahr ab.

5.2.2015 wm

Numismatik – Luxemburg: 5-Euro-Bimetallmünze „Luxemburgs Fauna und Flora – Apfelsorten Renette“

(mm) Im Rahmen der Serie „Luxemburgs Fauna und Flora“ ist am 5. November 2014 eine 5-Euro-Bimetallmünze (Ring aus Silber, 925/1.000, Kern aus nordischem Gold, 5,93 g, Auflage 3.000, PP) erschienen. Die Ausgabe ist den Apfelsorten „Reinette“ gewidmet. Rückseitig wird passenderweise ein prächtiger Apfelbaum ins Bild gesetzt, daneben sehen wir außerdem eine Blüte, einen Apfel sowie ein Blatt. Außerdem lesen wir die zweisprachige Legende „REINETTE DE LUXEMBOURG • LUXEMBURGER RENETTE“ sowie die Nominalangabe. Die Vorderseite zeigt das nach rechts gewandte Halbporträt Großherzog Henris neben der Landesangabe „LETZEBURG“ und dem Emissionsjahr 2014.

5.2.2015 wm

Numismatik – Österreich: 5-Euro-Ausgaben „Neujahrsmünze 2015 – Die Fledermaus“

(mm) In den Varianten Kupfer (Auflage: 200.000 in NP) und Silber (800/1.000, Auflage: 50.000 in Hgh.) ist im Dezember 2014 die „Neujahrsmünze“ Österreichs für das Jahr 2015 erschienen. Gewidmet ist die Ausgabe der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. 1874 in Wien uraufgeführt erfreut sich das Stück bis heute großer Beliebtheit und ist – insbesondere zu Silvester – bei zahlreichen Opernhäusern im Programm. Die Rückseite zeigt das Porträt einer Dame mit gefiederter Augenmaske und erhobenem Sektglas sowie eine kleine Fledermaus im Hintergrund und dem Ausgabejahr im Zentrum. Umgeben wird die Komposition von der Legende „DIE FLEDEERMAUS“. Die Vorderseite bildet die im Kreis angeordneten Wappen der neun Bundesländer Österreichs, die Landesangabe sowie die Nominale ab.

5.2.2015 wm

Numismatik – Slowenien: 2-Euro-Sondermünze „600. Jahrestag der Krönung von Barbara von Cilli“

(mm) Anlässlich des 600. Jahrestages der Krönung von Barbara von Cilli (1390–1451) zur römisch–deutschen Königin am 8. November 1414 ist eine slowenische 2-Euro-Gedenkmünze (Auflage: 978.500 in NP, 15.000 in Stgl. im KMS, 5.000 in PP in Originalkapsel u. 1.500 in PP im KMS) erschienen. Aus dem Adelsgeschlecht der Cillier stammend war Barbara die zweite Frau des Kaisers Sigismund. Sie galt als aktive Politikerin und war mehrfach in Abwesenheit ihres Mannes Statthalterin in Ungarn. Zudem war sie dem Ruf nach als Astrologin und Alchemistin aktiv. Die nationale Seite der Münze bildet Barbara im Porträt mit Zepter ab, umgeben von drei großen sechseckigen Sternen – dem charakteristischen Wahrzeichen der Grafen von Cilli (Celje). Die Legende lautet „ SLOVENIJA / BARBARA CELJSKA / 1414 – 2014“.

5.2.2015 wm

Numismatik – Zypern: 5-Euro-Silber-Münze „100. Geburtstag von Kostas Montis“

(mm) Im Andenken an den zypriotschen Dichter und Autor Kostas Montis (1914–2004), der vergangenen November vor 100 Jahren geboren wurde, hat Zypern eine 5-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 1.500, PP) emittiert. Montis zählte zu den bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des Landes und gewann zu Lebzeiten eine Vielzahl renommierter Preise. Die Münze zeigt den Dichter rückseitig mit einem nach rechts gewandten Porträt neben der Wertangabe. Darüber lesen wir den Namen und die Lebensdaten. Die Vorderseite bildet das Wappen der Republik Zypern ab, darüber das Ausgabejahr und die Landesbezeichnung in Englisch, Griechisch und Türkisch.

19.1.2015 wm

NDR und Verena Püschel präsentierten die „Faszination Briefmarke“

(wm) Am 16. Januar 2015 war es soweit. Im Vorabendprogramm des NDR wurde eine 15-Minuten-Sendung zum Thema „Faszination Briefmarken“ ausgestrahlt, die Redakteurin Verena Püschel zusammen mit dem Leuchtturm Alben-Verlag in Geesthacht ins Bild gesetzt hatten. Sammler und Vertreter von Vereinen kamen dabei ebenso zu Wort wie Klaus Flinthe, Chefredakteur des Hauses, und Axel Stürken von der Geschäftsleitung. Sie zeigten, was den Reiz der Briefmarken ausmacht, also die Fülle der Themen, die hübsche Gestaltung, aber auch die Werthaltigkeit einzelner Marken. Flinthe und Stürken demonstrierten die Produktion von Alben, quasi von der Idee zum Albenblatt, aber auch dessen Produktion. Eine gut gemachte kurzweilige und facettenreiche Fernsehsendung, die eines deutlich werden ließ: Die Faszination Briefmarken geht weiter! Interessenten können die Sendung in der Mediathek des NDR unter http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_1800/Schleswig-Holstein-1800,shmag31738.html sehen. Man sollte sie nicht versäumen!

19.1.2015 wm

NOTOS 2015: Ein ganz besonderes Ereignis

(Anthony Virvilis/wm) Der Verband Griechischer Philatelisten (www.hps.gr) organisiert eine Internationale Briefmarkenausstellung mit dem Titel „NOTOS“ (griechisch für „Süden“), die vom 12. bis 15. November 2015 in Athen unter dem Patronat des Verbandes Europäischer Philatelieverbände FEPA und dem Weltverband der Philatelie-Autoren und -Journalisten AIJP stattfinden wird.
Angesichts der neueren finanziellen Entwicklungen in verschiedenen Staaten der Gegenwart und infolge fehlender Bereitschaften von Postgesellschaften, große Ausstellungen zu finanzieren, beschreitet die NOTOS-Ausstellung neue Wege und nutzt zu deren Verwirklichung ebenso neue Methoden. Das beginnt bei niedrigen Eintrittsgebühren, aber auch mit dem Verzicht auf gedruckte Publikationen (dafür gibt es eine gut gestaltete Internet-Seite) sowie dem Fehlen von Medaillen für den Aussteller und reicht bis zu den Juroren und Kommissaren, die keinen Spesenersatz für ihre tägliche Arbeit erhalten.
NOTOS 2015 – das sagt schon der Titel – richtet sich an die 21 Mittelmeer- und Balkan-Staaten, die Mitglied der FEPA/FIP sind, ist aber auch offen für jeden Sammler weltweit, sofern er ein Ausstellungsexponat besitzt, dessen Thema mit diesen Ländern in Verbindung steht. Zu beachten ist allerdings, dass die Literatur-Klasse keinerlei Beschränkungen hat und für jeden Autor oder Verleger – unabhängig vom Thema des Literaturexponates – offen ist. Hierzu sind die speziellen Ausstellungsbedingungen und die Anmeldeformulare, außerdem allerlei nützliche Informationen, von der bereits gut funktionierende Ausstellungs-Internetseite www.hps.gr/notos2015 herunterzuladen.
Die wesentlichen Merkmale dieses Internationalen Festivals Philatelistischer Literatur lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Die Exponatgebühr beträgt je Titel nur 20 Euro (ca. 25 US-$).
• Literatur-Aussteller brauchen nur ein Exemplar einzuschicken, so dass man auch mit sehr umfangreichen Werken teilnehmen und bei deren Versand hohe Portokosten vermeiden kann.
• Die Bewertung erfolgt durch internationale FIP-Juroren.
• Der Eintritt ist frei.
• Da es keine gedruckten Publikationen gibt, wird ein Ausstellungskatalog mit allen Details und den später erzielten Bewertungen im Internet einzusehen sein, jeweils dann, sobald diese Informationen zur Verfügung stehen.
• Diese Webseite wird auch nach Ende der Ausstellung in Zukunft auf der Internetseite des Griechischen Philatelistenverbandes weiterhin und dauerhaft zur Verfügung stehen.
Interessierte Sammler werden also gebeten, die Anmeldeformulare online auszufüllen. Falls ein Sammler aus Ländern kommt, die einen Kommissar gemeldet haben, gehen die Anmeldeformulare automatisch an die Ausstellungsleitung, den Kommissar und an den Aussteller. Bei Fehlen eines Kommissars werden diese über die Internetseite ebenso automatisch an die Ausstellungsleitung und den Aussteller weitergeleitet.
Ähnlich wie die große Nationale Ausstellung IPHLA 2012, welche ausschließlich der Philatelistischen Literatur gewidmet war, wird auch die NOTOS 2015 – so ist es geplant und zu erwarten – ein großartiges Forum der Förderung und Entwicklung gedruckter philatelistischer Literatur sein, das keiner verpassen sollte.

14.1.2015

Hilfsmaßnahmen für Philatelistische Bibliotheken laufen an!

(wm) Das Auktionshaus Schwanke wird im April 2015 im Rahmen der 350. Jubiläumsauktion eine Benefizauktion zugunsten der Philatelistischen Bibliotheken durchführen. Einlieferungen können nach vorheriger Rücksprache mit dem Auktionshaus bis zum 15. Februar 2015 noch angenommen werden.
Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn reagierte schneller und bietet mit seiner nächsten Auktion Lose zugunsten der Philatelistische Bibliothek Hamburg an. Der knapp angesetzte Einlieferungsschluss ist allerdings bereits der 17. Januar. Dr. Fischer will aber noch eine zweite Benefizauktion folgen lassen.
Richard Ebert, der Betreiber des www.Philaseiten.de-Portals, teilte mit:
„Wir haben uns bereits im Dezember vergangenen Jahres an die Bibliothek Hamburg gewandt und vor wenigen Tagen deren Zustimmung zu einer Benefizauktion auf den Philaseiten erhalten. Lose mit einem Mindestausrufpreis von 10 Euro werden wie üblich in den Auktionen vom 24.01.2015, 06.02.2015 oder 18.02.2015 eingestellt. Durch den Klick auf das rot markierte Quadrat ‚Benefiz Auktion‘ wird das Los in der Auktion deutlich sichtbar und verbindlich als Spende gekennzeichnet.
Nach erfolgtem Zuschlag werden Mails an die Käufer gesandt mit der Bitte die Zahlung nicht an den Anbieter, sondern an die Richard Ebert Philaseiten AG zu überweisen. Eine Kopie dieser Mail erhält der jeweilige Anbieter, ebenso nach Zahlungseingang einen Auftrag, das Los an den Käufer zu übersenden. Die Versandkosten werden vom Verkäufer übernommen und dem Käufer nicht berechnet.
Zu jedem Monatsende werden wir die eingegangenen Zahlungen abrechnen und auf das Konto der Bibliothek Hamburg überweisen. Selbstverständlich können ebenso gerne Spenden über die Richard Ebert Philaseiten AG in beliebiger Höhe zur schnellen Hilfe geleistet werden. Für jedes verkaufte Los und für jede Spende wird die Richard Ebert Philaseiten AG den Erlös aus eigenen Mitteln um 10 Prozent aufstocken. Anbieter, die für das kostenfrei zur Verfügung gestellte Los eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung erhalten möchten, können sich nach Verkauf eines oder mehrerer Lose bei uns melden. Wir bitten Sie herzlich, diese gemeinschaftlichen Benefiz-Auktionen als Anbieter und/oder Käufer grosszügig zu unterstützen.“

12.1.2015 wm

Balkanphilatelisten feiern 40. Geburtstag – Die RPSL hatte gleichzeitig ihr erstes Rheinlandtreffen

(Cs) Zwölf Sammlerfreunde aus den vier kooperierenden Balkan-ArGen Bulgaria, Griechenland, Jugoslawien und Osmanisches Reich feierten am 9. Januar 2015 im Kölner Maredo am Rudolfplatz gemeinsam den Geburtstag der ArGe Jugoslawien, die vor exakt 40 Jahren nur wenige hundert Meter entfernt gegründet worden war. Die „Jugos“ umfassen mittlerweile wieder 130 Mitglieder und erreichen damit ihre Stärke aus 2008. Zu ihren Neumitgliedern gehören der Edition d´Or-Autor Predrag Antic, Präsident der Serbischen Philatelisten, Hans-Dieter Friedrich vom Vorstand der Philatelistenvereinigung Mittelrhein (PhVM) sowie Rüdiger Krenkel von der Stiftung Philatelie & Postgeschichte.
Der ArGe-YU-Vorsitzenden Dr. Jan Ulrich Clauss zeigte sich erfreut über den großen Widerhall, den die Jubiläumsfestschrift SOPhia 125 in der philatelistischen Öffentlichkeit gefunden hatte. Für die Maredo-Treffen am 6. Februar kündigte er einen Fachvortrag Hans-Dieter Friedrichs zur „Jahrhundertpostkarte auf dem Balkan“ an, für die Jahreshauptversammlung am 6. März den Vortrag des Präsidenten der Kroatischen Philatelisten Mladen Vilfan zu Markenbesonderheiten des früheren NDH-Staates Kroatien.
Neben den Glückwünschen der kooperierenden ArGen kamen (in Personalunion der Anwesenden) auch die der ArGe Deutsche Feldpost 1939-1945 (durch deren Vorsitzenden Henning Burchardt), der ArGen Kanalinseln und Estland (durch deren Vorsitzenden Michael Wieneke, BPP) sowie der ArGe Spanien (durch deren Vorstand Karlheinz Dietrich).
Zudem freute sich Jan Clauss darüber, dass im Maredo gleichzeitig das erste Regionalmeeting der Royal Philatelie Society London (RPSL) stattfand, bei dem neben ihm auch die Sammlerfreunde Jürgen Endemann, Rüdiger Krenkel, Dr. Benno Heinz Schade und Michael Wieneke teilnahmen. Glücklich war man zudem über den „Ferngruß“ von Wolfgang Maassen, RDP, der aus Denia in 2000 km Entfernung zeitgleich das Glas auf die „königliche Runde in Köln“ erhob.

12.1.2015 wm

PHILA HISTORICA-Jahresband 2014 erscheint im März 2015

PHILA HISTORICA heißt die bekannte digitale Fachzeitschrift zur Philatelie- und Literaturgeschichte, die im Internet kostenlos für Jedermann unter www.philahistorica.de herunterzuladen ist. Sie erscheint seit 2013 viermal pro Jahr und mit Anmeldung bei Herausgeber W.Maassen@philcreativ.de kann man sich auch für die Benachrichtigung des Uploads einer neuen Ausgabe registrieren lassen.
Wie im Vorjahre wird auch in diesem Jahr voraussichtlich ein gebundener Hardcoverband mit allen Fachbeiträgen in gedruckter (Schwarzweiß)-Form erscheinen. Da die letzte Ausgabe (Nr. 4/2014) in 14 Tagen hochgeladen ist, ist der Umfang dieses Jahresbandes bereits jetzt kalkulierbar: ca. 860 Seiten im DIN A4-Format (statt 960 im Vorjahr). Die Verringerung wurde möglich, weil die sog. Rubriken (Buchbesprechungen, Neuzugänge bei den Phil. Bibliotheken) der vergangenen vier Ausgaben für den Druck nun außen vorbleiben, denn die rund 1130 Seiten wären sonst buchbinderisch nicht mehr in einem Band zu verarbeiten gewesen.
Sofern sich mindestens 25 Interessenten beim Herausgeber melden, denen der 860-Seiten-Jahresband mindestens 60 Euro wert ist, wird das Projekt realisiert. Die Auslieferung erfolgt dann im April 2015 und die Übergabe kann auch während der 25. Internationalen Briefmarkenmesse in Essen stattfinden. Subskriptionen sind bis zum 20. Februar 2015 möglich. Kontakt: W.Maassen@philcreativ.de

12.1.2015 wm

BonnPhilatelie präsentiert am 27. Februar 2015: Dr. Hans-Karl Penning und „Der Postverkehr in Meißen 1945/46“

(wm) 2015 belebt das Consilium Philatelicum des BDPh seine BonnPhilatelie-Vortragsreihe mit vier Einzelvorträgen, die jeweils an einem Freitagabend im Haus der Philatelie und Postgeschichte stattfinden. Der erste findet bereits am 27. Februar 2015 im Haus der Philatelie und Postgeschichte, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn statt. Dr. Hans-Karl Penning bietet einen Einblick in das Geschehen in Meißen 1945/46, den man sich – selbst wenn man Kenner dieser Zeit und dieses Gebietes ist – nicht entgehen lassen sollte.
Einlass ist ab 17.30 Uhr. Von 18–19 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss und zu Gesprächen. Vortragsbeginn: 19 Uhr. Schluss der Veranstaltung ist um 21 Uhr. Möglichst umgehende Anmeldungen sind erbeten an: Wolfgang Maassen, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de
 

11.1.2015 wm

25 Jahre Mauerfall: Eine beeindruckende Dokumentation

(wm) Da das Consilium Philatelicum aus technischen Gründen 2014 keine weitere Ausgabe seiner „Schriftenreihe zur deutschen Philatelie“ plante, nahm PHILA HISTORICA-Herausgeber Wolfgang Maassen die Möglichkeit einer gesonderten Dokumentation wahr. In dieser sind alle Vorträge der Referenten, soweit sie schriftlich vorgelegt wurden, enthalten. Mit von der Partie sind neben dem Herausgeber Dr. Heinz Jaeger und Peter Fischer, die damaligen Repräsentanten der Sammlerverbände, Hans-Joachim Büll, früherer Auktionator, und Fachhändler Norbert Mankiewicz aus Berlin. Nicht zu vergessen der Sammler Dr. Jürgen Daube, der ein besonderes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte näher bringt.
Nicht übersehen sollten Interessenten einen lesenswerten Sonderbeitrag zur Geschichte der Berliner philatelistischen Bibliotheken. Gerade in heutiger Zeit, in der so manche Gedanken der Zusammenlegung großer Bibliotheken zwecks Kostenersparnis andenken, ist der Beitrag ein Lehrstück, wie es gehen kann, wenn man wertvolle Bestände an Dritte zwecks Bewahrung stiften will. Dass dies auch „ein Schuss in den Ofen“ werden kann, macht der Autor des Beitrages deutlich, denn nur Glück bewahrte die ursprünglichen Besitzer der drei großen Berliner Bibliotheken vor dem „Aus“. So fand die Story ein unerwartetes „Happy End“, von dem die heutige Bibliothek des Museums für Kommunikation in Berlin Zeugnis ablegt. Die Deutsche Einheit machte es möglich.
Die Dokumentation ist mit Ausgabe Nr. 4/2014 der kostenlosen Zeitschrift PHILA HISTORICA ab 1. Februar 2014 für Jedermann auf www.philahistorica.de herunterzuladen.
 

5.1.15 wm

Die Sonderstempelstelle Bonn stirbt langsam, aber sicher!

(hs) Herbert Schumacher, bekannter Deutschlandphilatelist und Vorsitzender der „Gemeinschaft für Gegenwartsphilatelie“, berichtete zum Ersttag neuer Postwertezichen am 2. Januar 2015: Bereits Anfang November 2014 konnten keine persönlich vorgelegten Einschreibsendungen mehr bearbeitet werden, am 4. Dezember 2014 war die Stelle kurzfristig mit einem weiteren Mitarbeitern besetzt worden und am gestrigen Erstausgabetag (2. Januar 2015) mit einer Fülle von Neuausgaben stand auf einem Zettel an der Glastüre des Gebäudezuganges, dass die Sonderstempelstelle bis 7. Januar 2015 geschlossen ist!
Heute am 3. Januar steht in der Ausgabe 1/2015 von „Stempel und Informationen“ auf Seite 12, dass die Sonderstempelstelle Bonn die Abstemplung von Vorlagen mit Stempeln ihrer bisherigen PLZ-Räume an die Sonderstempelstelle Weiden abgegeben hat. An anderer Stelle auf den Seiten 8 und 9 bei den Ankündigungen des Märchen-Sets und der Märchen-Box wird erwähnt, dass bei der Sonderstempelstelle Bonn nur noch „unmittelbare Stempelaufträge“ erledigt werden. Sind damit nur persönlich vorgetragene Stempelwünsche gemeint sein? Eine klare Aussage, wie es genau weiter geht, fehlt!
Auch wenn auf Seite 12 die Telefonnummer der Sonderstempelstelle Bonn genannt wird, nützt diese Angaben den Kunden nichts, wenn seit vielen Wochen niemand das Telefon abnimmt.
Eine solche Informationspolitik der Öffentlichkeit durch die Deutsche Post AG ist weder professionell noch verkaufsfördernd. Es wird vielmehr eine Einrichtung mit jahrzehntelanger Tradition ausgetrocknet, bis sie schließlich sang-und klanglos verschwindet.

5.1.2015 wm

Papier & Druck startet durch!

(uk) Die IMG Papier&Druck startete am 1. Januar 2015 multimedial neu durch. Dank eines sehr aktiven wie produktiven Mitglieds dieser Gruppe, Klaus Henseler, ist nun der Zugriff auf eine völlig umgestaltete Homepage möglich. Sie ist unter www.drucker-marken.de zu finden und beinhaltet Forschungsergebnisse aus gut 52 Motivgruppen-Jahren. Erstmals ist es möglich, alle Ausgaben der mehrfach auf Literaturausstellungen hoch bewerteten Mitgliederzeitschrift „Die Schwarze und die Weiße Kunst“ bis 3/2013 digital zu lesen.

5.1.2015 wm

Eine Burg feiert Geburtstag

(ws) Der Geburtstag der spätmittelalterlichen Wasserburg (heute Gut) Bustedt in der ostwestfälischen Gemeinde Hiddenhausen steht im Mittelpunkt des beliebten Wittekind-Tauschtages, den die Briefmarkenfreunde aus der Nachbarstadt Herford auch 2015 zum Jahresauftakt ausrichten. Vor 600 Jahren wurde die Burg von dem Ritter Heinrich Ledebur als befestigter Wohnsitz errichtet. Die markante Silhouette der Burg schmückt den Sonderstempel, den die Deutsche Post zum Treffen der ostwestfälischen Philatelisten einsetzt. Eine passende Zudruckganzsache und ein Sonderumschlag werden vom ausrichtenden Verein dazu aufgelegt. Eine kleine Werbeschau mit Exponaten von Vereinsmitgliedern rundet die Veranstaltung ab. Der Wittekind-Tauschtag findet diesmal am 25. Januar 2015 im evangelischen Gemeindehaus „Rabeneck-Haus“, Neuer Weg 3, in 32120 Hiddenhausen von 9–14 Uhr statt. Die Deutsche Post AG ist bei dem Tauschtag vor Ort mit dem „Erlebnis: Briefmarken“-Team vertreten. Der Herforder Sammlerverein als Veranstalter hat neben dem aktuellen Drucksachenprogramm auch noch zahlreiche Belege von früheren Veranstaltungen im Angebot. Der Eintritt zum Tauschtag ist frei; Tischreservierungen sind für 10 € je Tisch möglich. Nähere Informationen zum Tauschtag sowie eine Anfahrtskizze und das Belegprogramm können gegen 62 Cent Portoersatz bei der Briefmarkengilde Wittekind Herford, Rüdiger Griese, Siedlungstraße 17, 32120 Hiddenhausen, oder per E-Mail an briefmarkenfreunde-herford@web.de angefordert werden. Sie sind auch auf der Homepage des Vereins unter www.briefmarken-herford.de zu finden.

5.1.2015 wm

„Greetings from Oman“ – Philatelistische Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin

(fjp) Faszinierende Landschaften, eine Jahrtausende alte Geschichte – und philatelistische Schätze: Mit der Sonderausstellung „Greetings from Oman“ ist das Sultanat Oman vom 6. bis 29. März 2015 zu Gast im Museum für Kommunikation Berlin. Dabei stellt sich der im Osten der Arabischen Halbinsel gelegene Staat nicht nur als kultur- und geschichtsträchtiges Urlaubsland vor, sondern beleuchtet mit der landeseigenen Post- und Philateliegeschichte eine weitere spannende Facette. Zu sehen sein werden zahlreiche bislang nie gezeigte Stücke der Oman-Philatelie. Landestypische Exponate wie der omanische Krummdolch, wertvoller Silberschmuck sowie weitere morgenländische Kunstgegenstände runden die Ausstellung ab – darunter auch das Modell eines typisch omanischen Segelschiffes, ein Geschenk des omanischen Botschafters an den damaligen Außenminister Joschka Fischer. Die Deutsch-Omanische Gesellschaft e.V. (www.deutschoman.de) als Veranstalter kooperiert mit dem Tourismus-Ministerium des Sultanats Oman, der Omanischen Botschaft in Berlin, der Deutschen Post AG sowie den Philatelie-Verbänden BDPh e.V. und PhVBB e.V. Am 5. März 2015 wird die Ausstellung feierlich im Museum für Kommunikation Berlin eröffnet. Wer sich noch mit philatelistischen Exponaten beteiligen möchte, kann sich schriftlich an das Oman Studies Centre, z.H. Herr Kaiser, Kronenstr. 69, 10117 Berlin, E-Mail: expo@oman.org wenden.

2.1.2014 wm

Briefmarkenhändler des 19. Jahrhunderts

(wm) Zu einem recht ungewöhnlichen Thema ließen sich mehr als 150 Besucher des vorweihnachtlichen Ausstellungstreffen in der Royal Philatelic Society in London (RPSL) am 18. Dezember 2014 überraschen: Edward Caesley, Charles Kiddle, Francis Kiddle, Chris King, Wolfgang Maassen und Vincent Schouberechts hatten Auszüge aus ihren philateliegeschichtlichen Exponaten zu einer Gesamtschau in rund 50 Rahmen bereitgestellt. Das Interesse war groß, zumal es sich vielfach um philatelistisches Material handelte, das die sehr aufmerksamen Besucher noch nie gesehen hatten. Der „königliche Verein“ – er ist übrigens der älteste noch bestehende weltweit – bewies auch mit diesem Thema, dass er neue Wege in der Philatelie geht und dabei Trends aufzugreifen versteht, die bislang eher als Pflänzchen im Verborgenen blühen. Interessenten haben im Laufe des Jahres 2015 die Möglichkeit, die verschiedenen Exponate in einer Dokumentation der kostenlosen digitalen Zeitschrift “Phila Historica” zu besichtigen, die – beginnend mit Nr. 1/2015 ab ca. März/April – diese veröffentlichen wird. Siehe: www.philahistorica.de
 

2.1.2014 wm

Plusganzsache mit dem Sonderpostwertzeichen „Marksburg“

(hs) Die Deutsche Post AG kündigte in der Ausgabe 25 – 2014 von „Stempel & Informationen“ die Sonderpostwertzeichen an, die am 2. Januar 2015 erscheinen. Darunter war auch das Sonderpostwertzeichen „Marksburg“ zu 62 Cent, das sowohl in Zehnerbogen, nassklebend, als auch in einer Markenbox mit 100 Marken, selbstklebend, erscheint. Leider wurde die neue Plusganzsache mit dem Sonderwertstempel „Marksburg“, die beim Versandzentrum Philatelie unter der Bestellnummer 000281 zu 80 Cent bezogen werden kann, in dieser Ausgabe noch nicht angekündigt. Am Ersttag wird auf der Marksburg von 10 bis 17 Uhr ein Poststand des „Erlebnis: Briefmarken-Teams“, Düren, geöffnet, der Postwertzeichen und Produkte der Postphilatelie abgibt und einen ovalen Sonderstempel mit der bildlichen Darstellung der Marksburg, der Burg der Deutschen Burgenvereinigung, führt. Ein ähnlicher Aktionstag ist am Ersttag auch im Schloss Ludwigslust, dem kleinen Versailles des Nordens, geplant.

2.1.14 wm

Stempel und Kuvert für Dichter E. E. Niebergall

(mm) Aus Anlass des 200. Geburtstages des Darmstädter Schriftstellers Ernst Elias Niebergall, geboren am 13. Januar in der damaligen Baustraße (heute Elisabethenstraße 30), hat der Allgemeine Postwertzeichen-Sammlerverein 1920 Darmstadt (APS) ein Sonderkuvert aufgelegt und bei der Deutschen Post einen Sonderstempel in Auftrag gegeben. Die Umschläge sind frankiert mit einer 58-Cent-Büchner-Marke und einem Paar von 2-Cent-Ergänzungsmarken (ab 2015 das neue Briefporto) und können ab sofort ohne den am 13. Januar 2015 verwendeten Sonderstempel zum Preis von 2,50 Euro (plus Versand) bestellt werden: Heiko Schneider, Kirchwiesenstraße 8, 64380 Roßdorf, E-Mail: heikoschneider733@freenet.de. Dieser Preis gilt auch für Bestellungen, die entsprechend auf Wunsch mit dem Sonderstempel nach dem 13. Januar 2015 ausgeliefert werden.

2.1.14 wm

Nürtinger Briefmarkenfreunde begleiten Rizzi-Hunt - Ausstellung

(ga) In Fortführung der erfolgreichen Kunstausstellungen der Vorjahre werden in der Nürtinger Kreuzkirche vom 10. Januar bis zum 22. Februar 2015 unter dem Motto „American Dreams“ Arbeiten der beiden US-Künstler James Rizzi und Leslie G. Hunt ausgestellt – täglich von 12 bis 18 Uhr, außer montags. Der Verein der Briefmarkenfreunde Nürtingen/Neckar e.V. beteiligt sich auch dieses Mal mit passenden Schmuckumschlägen, einer Ganzsache (Pluskarte mit DS „Maiglöckchen“), einem Sonderstempel und einer individuellen Briefmarke daran. Die Motive dafür entsprangen einem Wettbewerb, an dem sich zahlreiche Schüler Nürtinger Schulen beteiligten. Post, die man in der Ausstellung bis spätestens zum 4. Februar 2015 aufgibt, wird mit dem Sonderstempel „Rizzi-Hunt - Ausstellung“ abgeschlagen. Alle Belege wie auch die Briefmarken sind jeweils am Wochenende in der Ausstellung erhältlich. Für weitere Info empfehlen wir den Besuch der Homepage www.vdb-nuertingen.de. Auskunft erteilt gerne Johannes Häge, Aichtal, Tel. 07127-59540.

2.1.14 wm

Überregionaler Großtauschtag in Friedrichstadt/Eider

(mp) Am Sonntag, 18.Januar 2015 führt der Briefmarkensammler-Verein Friedrichstadt seinen 49. Großtauschtag von 9 bis 15 Uhr in Friedrichstadt, „Holsteinisches Haus“ durch. Es handelt sich dabei um einen überregionalen Tauschtag, zu dem nicht nur die Sammler der Nachbarvereine, sondern auch aus ganz Schleswig-Holstein sowie dem südlichen Teil Dänemarks erwartet werden. Ein umfangreiches Angebot von Informations- und Werbematerial liegt aus und die beliebte Tombola wird durchgeführt. Durch den Vorstand wird Beratung und „Begutachtung“ mitgebrachter Sammlungen angeboten. Händler sind mit ihren Ständen dabei. Bei freiem Eintritt sind Gäste immer willkommen. Weitere Auskünfte erteilt gerne der Vorsitzende Hans-Peter Jacobsen unter Tel.: 04881 876001

30.12.14 wm

John du Ponts-Br. Guiana-Sammlung brachte kein Glück!

(wm) Unvergessen sind die Versteigerungen der 1c-Magenta-Br. Guiana zum Weltrekordpreis von 9,5 Millionen US-Dollar, aber auch der Verkauf der eigentlichen Guiana-Sammlung des früheren Besitzers John du Pont kurze Zeit später am 27. Juni 2014 bei David Feldman in der Schweiz. Während bis heute der neue Besitzer der 1c-Magenta nicht bekannt ist, gilt dies nicht für den Käufer, der fast alle Lose der Sammlung erwarb: Dies war Scheich Saud bin Mohammed bin Ali Al Thani, ein namhafter fürstlicher Kunstsammler aus Qatar. Er starb völlig unerwartet im Alter von 48 Jahren am 9. November in London, wie Linns.com erst kürzlich berichtete.
Scheich Saud war derjenige, der bei der Auktion die Preise zahlreicher Lots teils in schwindelerregende Höhen getrieben hatte. Was wohl kaum einer wusste, war, dass der Scheich Ratenzahlung über die Teilsumme von gut 6,5 Millionen $ mit dem Auktionshaus vereinbart hatte, mit den Raten aber weit im Rückstand war. Nun hat das Auktionshaus Ansprüche beim Nachlassgericht in New York geltend gemacht, um die noch ausstehende Summe zu erhalten. Die Chancen stehen nicht schlecht, auch wenn die Mühlen des Gesetzes langsam mahlen. So lange bleibt die Br. Guiana-Sammlung erst einmal in Verwahrung bei David Feldman.

30.12.2014 wm

Vorbericht zur 349. Schwanke-Auktion vom 6.–7.Februar 2015

(Hamburg) Sie zählen zu den Legenden der Philatelie – ebenso wie die gerade einmal vier Jahre zuvor auf der nur 220 km entfernten Nachbarinsel Mauritius erschienenen 1d. und 2d. „Post Office“ – die ersten beiden Marken von RÉUNION, die am 1.Januar des Jahres 1852 das philatelistische Licht der Welt erblickten. In der philatelistischen Literatur sind insgesamt 142 Exemplare registriert, die sich einigermaßen gleichmäßig auf die Wertstufen zu 15 Centimes (MiNr. 1) und 30 Centimes (MiNr. 2) verteilen. Wie viele Stücke davon im Verlauf der letzten 100 Jahre und nach zwei Weltkriegen überlebt haben, ist unbekannt. Gedruckt wurden die Marken in jeweils vier verschiedenen Typen, die in französischen Katalogen einzeln katalogisiert werden und die Spezialsammler seit jeher faszinierten. Gäbe es eine Weltrangliste der „Teuersten Nummer 1 der Welt“, so läge die Réunion Nr. 1 nach der „Roten Mauritius“ und der „2 Cent Missionaries“ von Hawaii an dritter Stelle.
Die von Schwanke angebotene Marke, die rückseitig kleine Papierausbesserungen zeigt, ist eines von nur acht erhalten gebliebenen Exemplaren der „Type 3“; sie ist abgebildet auf Seite 41 im Werk von Jean-Francois Brun und Benoit Chaudanson über die beiden ersten Marken von Réunion. Schätzpreis: 8.000 bis 10.000 Euro.
Das kleine altdeutsche Postgebiet „Mecklenburg-Strelitz“ ist immer noch im Gespräch unter Philatelisten, wurde doch gerade das 150jährige Markenjubiläum des Fürstentums gefeiert. Nachdem in der letzten Schwanke-Auktion sämtliche Lose dieses Gebietes abgesetzt werden konnten, bietet das Auktionshaus auch in seiner Februar-Auktion wieder einige Stücke an, darunter auch einen attraktiven Beleg aus Neubrandenburg, eine Ganzsache mit wertgleicher Zusatzfrankatur an eine attraktive adelige Adresse in Berlin. (Schätzpreis 300 Euro).
Insgesamt wird das Auktionsangebot ca. 4000 Lose umfassen. Zum Ausruf kommen neben den hier kurz vorgestellten Stücken Seltenheiten von Europa und Übersee (z.B. Spaniens U-Boot-Block aus dem Jahre 1938 ungezähnt (Block 5 U), Schätzpreis 1000 Euro oder ein gestempelter Viererblock der seltenen Platte 107 von Englands Mi.Nr. 3 (1000 Euro), und wie immer ist auch die deutsche Philatelie breit vertreten. Viele gehaltvolle Privatnachlässe werden an unserem traditionellen Auktions-Sonnabend versteigert, daneben eine Reihe hochwertiger Sammlungen. Eine 26-bändige Spezialsammlung der DDR, die ohne Entnahmen geschlossen angeboten wird, verdient in jedem Falle aufmerksame Besichtigung (Schätzpreis 10.000 Euro). Ansichtskarten, Motivsammlungen sowie Münzen und Banknoten ergänzen das Angebot.
Kontakt: Schwanke GmbH, Kleine Reichenstraße 1, 20457 Hamburg, www.schwanke-auktionen.de

30.12.2014 wm

Vorbericht 141. Dr. Reinhard Fischer-Auktion

(Bonn) Der Katalog zur 141. Auktion am 10. Januar 2014 steht bereits als Online-Katalog auf der Website zur Verfügung! Für sämtliche Einzellose (7400) stehen Bilder in drei Größen und in sehr hoher Qualität im Netz, weiterhin sind auch sämtliche (1204) Atteste und Befunde abgebildet! Interessenten nutzen die leistungsstarke Suchmaschine und das komfortable Online-Bietsystem. Zum Aufruf kommen genau 8.000 Lose! http://www.reinhardfischerauktionen.de
Altdeutschland: Interessantes Angebot mit u. a. Auflösung einer interessanten Sammlung Hannover mit zahlreichen Briefen, weiterhin Auflösung einer großen Preußen-Sammlung mit vielen Stempellosen.
Deutsches Reich: wertvolles Angebot mit zahlreichen Farben, Abarten, Besonderheiten und Belegen, dabei u. a. ausgewogenes Angebot „Brustschilde“, weiterhin auch Infla und folgende Jahre mit zahlreichen Briefen
Deutsche Kolonien / Auslandspostämter: großartiges Angebot, dabei u. a. zahlreiche Stempellose und Briefe, ebenso interessant die Auflösung einer großen postfrischen Sammlung mit vielen Typen und Seltenheiten wie DNG 23IIBII ** (850), Kiautschou 27A ** (1.900) um nur einige Stücke vorzustellen.
Besetzung I. Weltkrieg/ Abstimmungsgebiete/Danzig/Memel/Saar: spezialisiertes und interessantes Angebot durch alle Gebiete, dabei u. a. Danzig mit zahlreichen Probedrucken und Essays – u. a. Portomarken Mi.-Nr. 26/29 im Zehnerbogen mit Aufdruck-Essay, Saar u. a. mit vielen Aufdruckbesonderheiten 1. Ausgabe, weiterhin Urdruck-Satz ** mit Fotoattest Ney: „Die Qualität ist einwandfrei“
II. Weltkrieg/Feldpost:  Exzellentes Angebot mit vielen Standardausgaben und ausgesuchten Stücken, dabei u. a. Feldpost 7AK ** oder aber die ebenso seltene 7B **, weiterhin Festung Lorient mit interessanter 80 C. braun (verausgabt wurde die Wertstufe 80 C. laut Literatur jedoch nur in grün) – dieses Unikat wird begleitet durch ein Fotoattest Krischke (2014)
Deutschland nach 1945: Interessantes und reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Besonderheiten, Abarten, Farben und Plattenfehler, dabei SBZ mit Block- und Markenseltenheiten, u. a. Bl. 1xb ** (850.-), Berlin mit gesuchten Erstausgaben, Bundesrepublik Deutschland mit zahlreichen Abarten und Plattenfehlern, sowie gesuchten Standard-Ausgaben mit u. a. Posthornsatz ** mit Fotoattest Schlegel BPP: „Die Qualität ist einwandfrei.“ – weiterhin zahlreiche Ländersammlungen aus diesem Zeitraum.
Europa: Ausgesuchtes Angebot mit interessanten Stücken bei Österreich und der Schweiz, dabei u. a. Schweiz Rarität Mi.-Nr. 325 in postfrischer Luxus-Erhaltung (7.000.-). Auch andere Gebiete mit interessanten Stücken.
Ein vielfältiges Sammlungsangebot vom Briefposten im Umschlag bis hin zu mehrbändigen Länder- und Spezialsammlungen in einem oder mehreren Kartons werden für zahlreiche deutsche, europäische und einige Überseeischer Sammelgebiete angeboten. Insgesamt über 110 Sammlungen kann man komplett im Internet „besichtigen“ – Fotos sämtlicher Albumseiten geben einen sehr guten Eindruck der Sammlungen.

30.12.2014 wm

Ein Bogen Posthorn als Mehrfach-Frankatur...

(Mülheim) 12 000 Lose offeriert Harald Rauhut in der 161. Rauhut & Kruschel-Auktion am 6. und 7. Februar 2015, das umfangreichste Angebot des Hauses seit langem. Über 400 Einlieferer sorgen für knapp 7 000 Einzellose sowie 5 000 Sammellose. Im Einzellos-Teil werden etliche Sammlungen detailliert, u.a. der zweite Teil der größten existierenden Sammlung „Bayrische Portofreiheiten“, weitere Bayern-Sammlungen, Braunschweig, Preußen ist ganz enorm vertreten, Thurn und Taxis, beim Deutschen Reich ein starker Infla-Teil und bei den Nebengebieten Schleswig reichhaltig.
Bei Nachkriegs-Deutschland fallen ein Dutzend Lose auf, die man sonst nie zu sehen bekommt. Das Badische Versandhaus Schöpflin hat Anfang der 50er Jahre die Auflieferung von Sendungen mit großen Verrechnungs-Einheiten summarisch bezahlt. Hiervon sind einige wenige Belegstücke erhalten geblieben, von denen Harald Rauhut schon vor einigen Jahren einige versteigert hat. Nunmehr folgt der Rest mit Posthorn- und Heuss-I-Frankaturen mit teils über hundert Marken als Mehrfach-Frankaturen, oft in sensationellen großen Einheiten bis hin zum kompletten Bogen. Europa ist ebenfalls breit gefächert im Angebot, unter anderem löst Harald Rauhut eine hübsche Schweizer Strubel-Sammlung auf.
Mit rund 600 Losen gegen „Gebot“ ist das Angebot an unberührten Sammlernachlässen aus Privathand umfangreich wie immer – geschätzte 40 Tonnen Gewicht dürften alleine diese 600 Lose auf die Waage bringen, weil eine Vielzahl von großvolumigen Losen zum Ausruf kommen. An diese traditionelle Nachlass-Abteilung schließt sich das wie immer breit gefächerte Angebot von Sammlungen und Posten aus aller Welt mit weiteren 4 400 Losen, in allen Preislagen von „Gebot“ bis 9000,- Euro, an.
Der Katalog ist für inländische Interessenten kostenlos erhältlich unter Rauhut & Kruschel, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim an der Ruhr, Tel: (02 08) 3 30 98, Fax: (02 08) 38 35 52 bzw. im Internet einsehbar und eine Auktionsbeteiligung möglich unter: www.rauhut-auktion.de

23.12.2014 wm

Die AIJP dankt MICHEL!

(aijp) 2005 war der Schwaneberger Verlag – damals mit seinem Chefredakteur Jochen Stenzke im Vorstand des Verbandes vertreten – einer der ersten, der den Verband in einer äußerst schwierigen Situation nachhaltig unterstützte: mit einer Partnerschaft zwischen der MICHEL-Rundschau und der AIJP. Zusätzlich bot MICHEL allen AIJP-Mitgliedern einen freien Zugang zu seinem MOK-Katalog, – zweifelsohne eine sehr honorige und werthaltige Geste.
Die Mitgliederzahl der AIJP hat sich seitdem vervielfacht und der 2005 noch bei weitem nicht vollständige MOK ist mittlerweile ein vollständiger Weltkatalog. In Berücksichtigung dieser Tatsache war eine neue Situation gegeben, die auch eine Veränderung dieser freiwilligen Zusatzleistung für AIJP-Mitglieder dem Schwaneberger Verlag angeraten sein ließ. Mit Ende 2014 läuft deshalb der kostenlose Zugang zum MOK-Katalog für AIJP-Mitglieder aus. AIJP-Mitglieder, die weiterhin an dem Bezug des Kataloges interessiert sind, haben die Möglichkeit eines um 25 Prozent vergünstigten Abonnements zum Bezug des MOK.
Die AIJP bedauert, dass der Schwaneberger Verlag den Vorstand über die neue Situation nicht rechtzeitig in Kenntnis gesetzt hat, so dass daraus vermeidbare Irritationen entstanden sind, zumal die Mitglieder in diesen Tagen unaufgefordert Rechnungen für den Weiterbezug des MOK erhielten. Selbstverständlich steht es jedem Mitglied der AIJP frei, der Rechnung zu widersprechen, andererseits aber auch den MOK auf der neuen Basis weiter zu beziehen. Zweifellos ist der weltweite MOK – gerade für Motivsammler – ein nützliches Werk, das man nur empfehlen kann.
Unabhängig von dieser Kommunikationspanne sieht die AIJP guten Grund, ihrem bisherigen Partner MICHEL für die Unterstützung in den letzten zehn Jahren Dank zu sagen. Der Schwaneberger Verlag, ein Philatelie-Unternehmen von Weltrang, hat sich um die AIJP verdient gemacht.


23.12.2014

Ein Hilferuf der Philatelistischen Bibliothek Hamburg

(PhB Hamburg) Zwei Wochen vor Jahresende teilte uns die „Stiftung zur Förderung von Philatelie und Postgeschichte“ mit, dass sie sämtliche Fördermittel für unsere Bibliothek zum 1.1.2015 gestrichen hat! Damit fehlen über 50% unseres Etats, ein Loch von 27.000 Euro! Uns ist somit die Existenzgrundlage entzogen worden. Wir können die bewährte, langjährig für uns tätige Bibliothekarin nicht mehr beschäftigen und wir können die derzeitigen Mietkosten nicht weiter tragen.
Was wird aus den Beständen? Über 23 000 Bände sind archiviert, aus Ausstellungsführern und Jahresberichten wurden über 12 000 Aufsätze katalogisiert. Zusätzlich haben wir über 60 000 Artikel aus frühen Zeitschriften verzeichnet. Dies ist ein riesiger Fundus für jedes Sammelgebiet. Sollen diese Informationsquellen für immer unzugänglich in einem Keller verschwinden?
Seit über 40 Jahren wird der kundige Auskunftsdienst geschätzt, nicht nur von Sammlern, Journalisten und Juroren, sondern auch von Auktionatoren und Händlern. Die Bestände der Bibliothek werden sowohl in der Orts- als auch in der Fernleihe, auch innerhalb von Europa genutzt – alles getragen durch die Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Helfer.
Um Lösungen zu finden, brauchen wir Zeit und finanzielle Mittel! Wenn Sie uns unterstützen wollen, werden Sie Mitglied! Sie finden ein Anmeldeformular für die Mitgliedschaft auf unserer Website. Bitte senden Sie dieses zusammen mit einer Kopie Ihres Ausweises (Vorder- und Rückseite) und der Anerkennung unserer Benutzungsordnung zu. Sie erhalten von uns Ihren Leseausweis und die Spendenbescheinigung über Ihren Beitrag.
Wenn Sie spenden möchten, bitte auf folgendes Konto: Postbank Hamburg BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE09 2001 0020 0003 3612 03. Nennen Sie uns für eine Spendenbescheinigung bitte Ihre vollständige Adresse. Gemeinsam können wir etwas erreichen. Vielen Dank!
Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V., Hausanschrift: Schloßstraße 12, 22041 Hamburg.
Postanschrift: Postfach 702252, 22022 Hamburg, Telefon: 040-2512340
Internet: www.philatelistische-bibliothek.de
E-Mail: auskunft@philatelistische-bibliothek.de

22.12.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 10-Euro-Gedenkmünze „500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere“

(mm) Am 19. November 2014 informierte das Bundesfinanzministerium über die Ausgabe einer 10-Euro-Gedenkmünze „500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere“ im Oktober 2015. „Diese Münze würdigt einen der bedeutendsten Maler und Porträtisten der Renaissance“, so die offizielle Pressemitteilung des BMF. Der Siegerentwurf zeigt auf der Bildseite das Markenzeichen der Cranach-Werkstatt, die geflügelte Cranach-Schlange. Die Wertseite bildet einen Adler, Landesangabe, Nominale neben Prägezeichen und Jahreszahl 2015 umgeben von den zwölf Europasternen ab. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „DEM FUERTREFFLICHEN MALER“. Die Gedenkmünze wird in den Prägequalitäten/Legierungen Kupfer-Nickel (CuNi25) in Stempelglanz und in der höherwertigen Spiegelglanzqualität in Silber (625/1.000) erscheinen.

22.12.14 wm

Numismatik – Frankreich: Münz-Ausgaben der Serie „Helden der französischen Literatur“

(mm) Im Rahmen der Serie „Helden der französischen Literatur“ sind zwischen dem 6. Oktober und dem 3. November 2014 gleich drei Ausgaben zu jeweils 10 Euro in Silber (900/1.000, Auflagen: je 5.000 in PP) sowie 50 Euro in Gold (920/1.000, Auflagen: je 500 in PP) erschienen. So wurde den „Helden“ Eugéne Louis de Rastignac, der Hauptfigur des Romans „Le pére Goriot“ von Honoré de Balzac, Candide aus „Candide ou l´Optimisme“ von Voltaire und Harpagon aus der Komödie „L´Avare“ (Der Geizige) von Moliere gedacht. Die jeweils motivgleichen 10-Euro-Silber- und 50-Euro-Goldmünzen würdigen neben den Helden (vorderseitig) auch die Autoren (rückseitig) gekonnt mit ins Bild.  

22.12.14 wm

Numismatik – Portugal: 2-Euro-Sondermünze „Internationales Jahr der landwirtschaftlichen Familienbetriebe“

(mm) Dem „Internationalen Jahr der landwirtschaftlichen Familienbetriebe“ 2014 widmete Portugal im Oktober die Ausgabe einer 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 500.000 in NP, 10.000 in Stgl., 10.000 in PP). Die Bildseite zeigt eine Komposition landwirtschaftlicher Produkte und Geräte sowie eine Henne umgeben von der Legende „AGRICULTURA FAMILIAR PORTUGAL 2014“ sowie im äußeren Rand den zwölf Europasternen.

22.12.14 wm

Numismatik – Spanien: 30-Euro-Silber-Münze „Proklamation König Felipes VI.“

(mm) Aus Anlass der Proklamation König Felipes VI. hat Spanien am 25. November 2014 eine 30-Euro-Silbermünze (325/1.000, Auflagen noch nicht bekannt) herausgegeben. Der Monarch ist auf der Vorderseite mit einer nach links gewandten Porträt-Büste zu sehen, umgeben von der Umschrift „FELIPE VI REY DE ESPANA“ sowie der Jahresangabe. Die Rückseite zeigt das königliche Wappen, die Nominalangabe „30 Euro“ sowie ein kleines Latentbild, das je nach Neigung bzw. Lichteinfall eine Krone, eine Lilie, die Zahl 4 oder ein gekröntes M (Münzzeichen Madrids) zum Vorschein bringt.

22.12.14 wm

Numismatik – Vatikan: 2-Euro-Sondermünze „25. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer (1989–2014)“

(mm) Auch der Vatikanstaat erinnert mit einer Münzausgabe an die offizielle Öffnung der Berliner, vor 25 Jahren am 9. November 1989. Die 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 94.000, Stgl.) setzt auf ihrer nationalen Seite eine stilisierte Gestaltung eines Mauerabschnitts mit großen Lücken, die einen Blick auf das Brandenburger Tor freigeben, ins Bild. Darüber hinaus sehen wir einen langen Ölzweig sowie ein Stück Stacheldraht. Die Bildkomposition ist umgeben von der Legende „XXV. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer“ auf Italienisch, der Landesangabe und einem Hinweis auf die Jubiläumsjahre „1989 / 2014).

 

17.12.2014 wm

MICHEL stoppt Zusendung von Rezensionsexemplaren neuer Kataloge#

(wm) Der Schwaneberger Verlag bezeichnet es als eine „Umweltaktion“, denn „der Umwelt zuliebe“ verzichte er künftig auf den Versand von gedruckten Rezensionsexemplaren neu erscheinender Kataloge. Diese Mitteilung erhielten Fachredaktionen philatelistischer Zeitschriften Mitte Dezember 2014. Allerdings könnten diese künftig die Neuerscheinungen dank eines für sie freizuschaltenden Zugangs zur MICHEL-Online-Bibliothek erhalten, so dass die Erstellung von Rezensionen dank dieses elektronischen Weges auch künftig möglich sei.

17.12.2014 wm

AIX-PHILA kündigt traditionellen Jahresendverkauf an

(wm) Vom 29. bis 31. Dezember 2014 erwartet das Aachener Auktionshaus AIXPHILA einmal mehr viele hundert Besucher. Denn diese wissen, dass es dann am Montag/Dienstag (von 10 bis 18 Uhr) und am Mittwoch (10 bis 14 Uhr) „Schnäppchen ohne Ende“ gibt. Z. B. mehr als 100 Kisten voll mit Philatelie jeder Art, Sonderangebote und -aktionen, aber auch neues und gebrauchtes Zubehör. Für Sammler und Wiederverkäufer gehört dieser Jahresendtermin seit vielen Jahren zum erfolgreichen Abschluss eines Kalenderjahres.

17.12.2014 wm

51. Osnabrück Börse

(Osnabrück) Am Sonntag den 28. Dezember 2014 findet von 8 bis 15 Uhr in Osnabrück die 51. Osnabrück Börse und Großtauschtag für Briefmarken, Münzen und mehr statt. Der Veranstaltungsort ist seit fast 35 Jahre die Stadthalle Osnabrück, heute nach der Renovierung und Umbenennung in Osnabrück Halle, Schlosswall 1–9, 49074 Osnabrück. Veranstalter ist der Verein für Philatelie und Numismatik „Niedersachsen“ Osnabrück von 1928 e.V. Durch den Umbau der Halle ist auch die Tageslichtausbeute bedeutend erhöht worden, ansonsten ist die Halle hervorragend ausgeleuchtet. Auch das Händlerangebot wurde ausgeweitet und die Besucherzahlen haben sich erhöht. Das Team „Erlebnis: Briefmarken“ ist mit seinem kompletten Angebot vor Ort und es gibt wieder einen Sonderstempel. Dieser zeigt das Kriegswahrzeichen von Osnabrück 1914/18 (Karl der Große, Kriegsnagelung). Der Verein hat wie immer ein Belegprogramm aufgelegt. Die Belege können unter folgende Anschrift bestellt werden: Udo Große Kracht, Auf dem Ziegenbrink 1e, 49082 Osnabrück. Tischbestellungen: Roswitha Friedrichs Voxtruper Str. 16 49082 Osnabrück Tel. 0541 / 587457

17.12.2014 wm

45. MMB in Friedrichshafen

(Friedrichshafen) Die 45. Auflage der MMB-Börse in der Halle B1 der Neuen Messe Friedrichshafen erfolgt am Sonntag den 18. Januar 2015 von 9–17 Uhr. Diese von einem Verein durchgeführte Börse ist einmalig in ihrer Art im süddeutschen Raum und wird von vielen Sammlerinnen und Sammlern auch über die Grenzen hinweg beachtet und geachtet. Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren bis zu 3 000 Besucher und 250 Aussteller. Die Börse bietet für die ganze Familie eine Vielzahl von Anregungen und Informationen über die einzelnen Sammelgebiete, seien es Briefmarken, Münzen oder Mineralien mit Modeschmuck. Es werden Rat und Auskunft erteilt an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten, des Mobilen Beratungsdienstes des Landesverband Südwest  und der Bayerischen Akademie sowie der Deutschen Post. Vom Fachhandel werden sämtliches Zubehör zum Sammelgebiet und weltweite Kataloge angeboten. Zusätzlich wird Ware zu den Sammelgebieten Ansichtskarten und Ganzsachen präsentiert.
Für Kinder und Jugendliche wird es wieder eine Überraschung  geben, die im letzten Jahr großen Anklang fand. Ein besonderes Highlight wird es bei den Briefmarken geben. Mit dem Titel „Philatelie überwindet Grenzen“, zeigen der Philatelie-Club Montfort aus Vorarlberg und der Briefmarkensammlerverein Friedrichshafen eine Sonderausstellung über zeitgeschichtliche Ereignisse auf Briefmarken aus unterschiedlichen Epochen. Erstmalig wird auch die Forschungsgemeinschaft China-Philatelie e.V. auf der Börse anwesend sein, und zum Sammelgebiet „China“ Rede und Antwort geben. Weitere Informationen unter www.briefmarkenverein-friedrichshafen.de/

12.12.14

Vor Ankauf wird gewarnt!

(wm) Bei einem Einbruch wurden jüngst eine Reihe wertvoller Marken und Briefe gestohlen. Unberücksichtigt blieben die dazugehörigen Atteste, so dass die Marken einwandfrei zu identifizieren sind. Zu den werthaltigsten Stücken zählen:
Dänemark: Nr. 2II (2x); Frankreich: Nr. 8a, Paar; Nr. 2b (2x); Großbritannien: Nr. 1 (3er-Streifen); Nr. 2b (3er-Streifen); Zürich, Nr. 2; Waadt, Nr. 2a; Winterthur: Nr. 4; Bundespost locale: 6I (2x).
Altdeutschland: Bayern 4I (Paar); 30a (4er-Streifen); Braunschweig, Nr. 4 (3er-Streifen lose und 1 Brief mit 3er-Streifen; Nr. 10 A Paar; 11 B; 13 bogenf. Durchstich 16; Hamburg: 5b, 7, 18; Hannover: Nr. 1 (3er-Streifen); 18 + RZ; Nr. 6 Paar; Oldenburg Nr. 1, 1 (Paar), 11a (Paar – 2x); Preußen, 2b (Viererblock), Nr. 3 (3er-Streifen), Nr. 8 bx (11er-Streifen); Nr. 7a (3er-Streifen); Sachsen, Nr. 2 Ia (Paar), 2 IIa (3er-Streifen), 13a (Paar + 3er-Streifen); S.-Holstein: Nr. 1a; Lübeck: Nr. 8 (3er-Streifen), Nr. 4; M.-Schwerin: 6a (Paar); NDP: Nr. 23; Württemberg: Nr. 1a (3er-Streifen).
Bei Auftauchen einzelner der hier genannten gestohlenen Stücke ist umgehend die Geschäftsstelle des APHV in Köln zu benachrichtigen. Tel. 02 21/40 79 00; E-Mail: bundesverband@aphv.de

15.12.2014 wm

MOK für AIJP-Mitglieder

(aijp) Am 11. Dezember 2014 erhielten zahlreiche Mitglieder der AIJP eine Mitteilung des Schwaneberger Verlages, dass künftig der für sie bisher kostenfreie Bezug des MOK-Kataloges – dies war Bestandteil einer Partnerschaft zwischen der AIJP und MICHEL – wegfalle und der Bezug anstatt für 179,88 Euro nur noch 134,91 Euro koste. Wörtlich hieß es: „Über diesen Betrag erhalten Sie in den nächsten Tagen eine Rechnung“.

Dieses Vorgehen ist weder mit dem AIJP-Vorstand vorher abgesprochen worden, noch hat sie davon gewusst. Das einseitig vom Schwaneberger Verlag in dieser Form gehandhabte Vorgehen erscheint dem Vorstand bedenklich.
Die AIJP hat sich deshalb umgehend noch am 11. Dezember 2014 an die Geschäftsführung des Schwaneberger Verlags gewandt, um Aufklärung gebeten und dieses einseitige Vorgehen – ohne vorherige Information der AIJP – kritisiert.

Nach mehrfachen Mailwechsel ist für die AIJP ersichtlich, dass der Schwaneberger Verlag nicht bereit ist, die Partnerschaft mit der AIJP im bisherigen Leistungsumfang fortzuführen. Die AIJP kann deshalb ihren Mitgliedern nur empfehlen, die vom Schwaneberger Verlag zugeschickte Rechnung nicht zu bezahlen, sondern Einspruch zu erheben, denn ein kostenpflichtiges MOK-Abonnement war ja seitens der Mitglieder nicht bestellt. Sofern man aber selbst gerne dieses Abonnement wahrnehmen möchte, steht dies natürlich jedem frei. Es ist aber – infolge der einseitig vorgenommenen Aufkündigung des bisher kostenlosen MOK-Bezuges für AIJP-Mitglieder – ab sofort kein Bestandteil der AIJP-Mitgliedschaft mehr.

Die AIJP bedauert diesen nicht mit der AIJP abgestimmten Schritt des Schwaneberger Verlages, denn dieser ist dazu angetan, den Verband zu schädigen. Ein Mitglied ist bereits ausgetreten, weil es der AIJP – ungerechtfertigt unterstellt hat –, diese hätte um das Vorgehen des Schwaneberger Verlages gewusst und die Mitglieder nicht darüber informiert.
Wir betonen deshalb erneut: Die AIJP war in keiner Weise zuvor vom Schwaneberger Verlag über dessen Vorgehen informiert worden. Die AIJP hält es auch weiterhin nicht für korrekt, Mitgliedern, die bislang den MOK kostenfrei bezogen haben, die also mit dem Schwaneberger Verlag kein Abonnement abgeschlossen hatten, nun einfach für ein künftiges Abonnement eine Kostenrechnung zuzuschicken.
Mitglieder der AIJP, die bislang den MOK häufig genutzt haben, werden gebeten, sich bei der Geschäftsstelle der AIJP (Rainer von Scharpen, E-Mail: rainervonscharpen@t-online.de) zu melden. Die AIJP ist daran interessiert, die genaue Zahl der MOK-Nutzer in Erfahrung zu bringen, so dass sie eine fundierte Basis hat und sofern nennenswertes Interesse der Mitglieder überhaupt vorhanden ist, mit dem Schwaneberger Verlag künftig erneut in Gespräche einzutreten.

15.12.2014 wm

Württembergisches Auktionshaus meldet: „Ausverkauft!“

(Stuttgart) Auf enormes Interesse stieß die 123. Auktion am 15.11.2014, bei der 500 Lose der Zistl-Sammlung angeboten wurde. Es gab kein einziges Rücklos! Die Auktion dauerte sieben Stunden und um fast jede Position gab es Bietergefechte. Steigerungen bis zum fünf- und zehnfachen des Schätzpreises waren keine Seltenheit. Insgesamt spielten die 500 Lose bei einem Ausruf von EUR 156.000,– einen Gesamtzuschlag von EUR 460.000,– zzgl. Aufgeld ein.

15.12.2014

Hans-Werner Gabriel verstorben

(wm) Liechtenstein-Sammlern war Gabriel ein Begriff. Der erfolgreiche Solinger Kaufmann hatte wie kein zweiter über Jahrzehnte mit dem von ihm geleiteten Ring der Liechtensteinsammler (RLS) die Philatelieszene im In- und Ausland geprägt. Am 17. November 2014 verstarb er im Alter von 85 Jahren.
Neben der Liechtenstein-Philatelie gehörte seine Liebe der Heimat, besonders seiner Stadt Solingen und deren Vereinen, in denen er ebenfalls stark verwurzelt war. Zahlreiche Veranstaltungen und größere Ausstellungen (zuletzt die RHEIN-RUHR-POSTA 03) trugen seine Handschrift.

11.12.14 wm

Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte neu formiert

Am 9. Dezember tagte in Bonn das Kuratorium der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte. Aufgrund einer bedeutsamen Intervention bei der Stiftungsaufsicht waren sämtliche Beschlüsse, die in der Kuratoriumssitzung im Frühjahr des Jahres stattgefunden hatten, erneut zu beschließen. So sind die zu Anfang des Jahres 2014 abberufenen drei Vertreter des BDPh im Kuratorium bis Ende 2016 weiterhin im Amt: Dr. Eckart Bergmann, Franz Fischer und Franz-Karl Lindner seitens des BDPh, dazu wie bisher Dr. Heinz Jaeger sowie kraft Satzung der BDPh-Präsident.

BDPh-Präsident Uwe Decker überließ bei der Wahl des Kuratoriumsvorsitzenden Lutz Richter (Deutsche Post DHL) den Vortritt und Richter wurde zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt.

Außerdem ist ab sofort Birgit Barion, die frühere Assistentin des Geschäftsführer der Stiftung, Rüdiger Krenkel, wieder die Vertretung der Bonner Stiftungs-Geschäftsstelle, so dass die Stiftung nun auch zukünftig wieder täglich erreichbar sein wird.

11.12.14 wm

Neue Produkte aus dem Hause LEUCHTTURM

Der neue DNK 2015 von LEUCHTTURM ist erschienen!
(Geesthacht) Der DNK-Briefmarkenkatalog aus dem Hause LEUCHTTURM ist ein Nachschlagewerk zu allen deutschen Briefmarken, einschließlich Altdeutschland, Danzig, Memel, Saar, den Kolonien und besetzten Gebieten der beiden Weltkriege sowie den Lokalausgaben. Er erfasst und bewertet neben den Hauptausgaben auch die wichtigsten Farb-, Wasserzeichen- und Zähnungsvarianten. Bei den Sammelgebieten Berlin, DDR und Bundesrepublik sind alle bildverschiedenen Marken abgebildet. Dies ermöglicht ein schnelles Auffinden und Zuordnen der Marken.
Dem fortgeschrittenen Sammler bietet der Katalog zahlreiche Anhänge, in denen Zusammendrucke und Markenheftchen (Bayern, Deutsches Reich, Danzig, Saarland, ...) sowie die Gemeinschaftsausgaben (Parallelausgaben/joint issues) der Bundesrepublik bzw. Berlin erfasst werden. Der aktuelle Katalog zeigt Preisbewegungen bei den Besetzungsausgaben, den Marken der altdeutschen Gebiete, denen von Danzig und Memel sowie den Lokalausgaben. Der beliebte Katalog mit über 800 Seiten Umfang im handlichen Format ist zum Preis von 9,95 Euro im Handel erhältlich.

Leuchtturm-LED-Lupenset LOOK
Das LEUCHTTURM Lupenset LOOK vereint drei der beliebtesten Lupen in einer idealen Kombination, um für alle Situationen gerüstet zu sein: Die randlose Stiellupe mit dreifacher Vergrößerung ermöglicht durch die besonders große Acryllinse mit einem Durchmesser von 90 mm und 2 weißen LED-Lampen das ganzheitliche Betrachten größerer Objekte. Die handliche Taschenlupe verfügt gleich über 5 Funktionen in einem Gerät: große Linse mit 2,5-facher Vergrößerung bei Linsenmaßen von 30 x 37 mm, kleine Linse mit 10-facher Vergrößerung mit einem Durchmesser von 15 mm, UV-Lampe, LED-Taschenlampe und herausziehbarem Kugelschreiber. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise ist sie ideal für unterwegs, z.B. für Messebesuche oder auch zum Einkaufen. Die Präzisionslupe hat einen Linsendurchmesser von 21 mm und bietet mit ihrer 10-fachen Vergrößerung und 2 weißen LED-Lampen eine hochauflösende Detailschärfe auch für allerfeinste Details.

Album für 400 Postkarten
Der LEUCHTTURM Albenverlag bietet ein neues, interessantes Album für Sammler von Postkarten aller Art an. Dieses beinhaltet 50 festeingebundene, klarsichtige Hüllen, die 400 Postkarten bis zu einem Format von 162 x 114 mm Platz bieten. Bei beidseitiger Nutzung fasst so jede der stabilen Hüllen bis zu acht Postkarten. Durch das klassische, neutrale Design, die hochwertige Verarbeitung mit durchgenähten Kanten sowie dem edlen, lederähnlichen Bezug in Schwarz kann das Album für verschiedene Sammelschwerpunkte genutzt werden. Mit einem Außenformat von 290 x 350 x 58 mm finden viele Urlaubs- und Motivkarten als auch historische Ansichtskarten eine repräsentative Möglichkeit der Aufbewahrung. – Alle neuen Produkte sind seit Dezember 2014 im Handel lieferbar.

11.12.14 wm

Antoine Clavel neuer Geschäftsführer bei CORINPHILA

(wm) Seit 23 Jahren ist der bekannte Berufsphilatelist Antoine Clavel bei dem Züricher Auktionshaus Corinphila tätig, seit zehn Jahren im Hause Chefphilatelist. Vor einigen Wochen wurde er – dies berichtete Hans Schwarz (SBZ) – nun zum neuen Geschäftsführer des Hauses ernannt, das er künftig, zusammen mit Geschäftsführer und Mitinhaber Karl Louis, leiten wird. Clavel gilt als kompetenter Philatelist. Er ist Vizepräsident des Schweizer Briefmarkenhändlerverbandes, arbeitet für den Bereich „Altschweiz“ am Schweizer Briefmarken-Katalog mit und war Co-Autor des „Handbuches und Spezialakataloges Schweizer Kantonalmarken 1843–1854“. Der Experte ist Mitglied in namhaften Vereinen wie z.B. der Royal Philatelic Society, der Europäischen Akademie und der Wiener Vindobona.

11.12.14 wm

Zum Gedenken an Silvan Wyler (1927–2014)

(wm) Er war einer der gerade in den letzten Jahren durch den Verkauf seiner stets hochprämierten Weltklasse-Sammlungen bekannt gewordenen Philatelisten: Silvain Wyler. Ein Sammler von Jugend an, wandte er sich in späteren Jahren den Marken, Briefen und Stempeln von Rapperswil zu, dann der Schweiz generell, wozu er großartige Sammlungen der Kantonalausgaben, aber auch späterer Ausgaben bis zur „Sitzenden Helvetia“ aufbaute. Als ihm selbst dies zu „klein“ wurde, richtete er seine Interessen auf die Ausgaben des Kaiserreich Österreichs, auf Lombardei und Venetien und entwickelte dabei zunehmend mehr postgeschichtliche Schwerpunkte, aus denen wiederum neue Kollektionen entstanden.  Wyler hatte bereits zu Lebzeiten sich von einer Reihe von Kollektionen getrennt, die jeweils für Schlagzeilen sorgten, nicht zuletzt, weil er aus den Erlösen namhafte Summen dem Schweizer Kinderdorf Kiriat Yearim in Israel stiftete. Er wird der Philatelie unvergessen bleiben als ein zwar stets zurückhaltend-scheuer Sammler und Philatelist, der das Licht der Öffentlichkeit nicht gerade liebte, der aber stets freundlich, hilfsbereit und andere bereichernd war. Weitere Infos: http://www.philatelie-wyler.ch/content/4-uber-uns

8.12.2014 wm

Neues vom Prüferbund BPP

(bpp) Dr. Raymond Goebel, Luxemburg, Prüfgebiete: Frankreich – Vorphilatelie, 1849–1900 und Allgemeine Kolonialausgaben, setzt seine Prüftätigkeit bis auf weiteres aus.

8.12.2014 wm

MICHEL-Feuerwerk zum Jahresende

(wm) Zum Jahresende legt der Schwaneberger Verlag – MICHEL – nicht nur eine Reihe neuer Standard-, sondern erstmals in dieser Fülle auch mehrere neue thematische Kataloge vor, die alle seit dem 5. Dezember im Handel sind. Auftakt macht wie gewohnt der Deutschland-JUNIOR-Katalog (598 S., 9,95 Euro), der Preissteigerungen besonders bei Altdeutschland, Besetzungsausgaben/Abstimmungsgebiete, Memel, GG, Sudetenland, Lokalausgaben und SBZ enthält.

Der sog. ÜK 8.2 ist ein weiterer Überseeband unter dem Titel „Südostasien 2015“ (1 246 S., 84 Euro), der nun auch die Lokalausgaben Javas und Sumatras enthält und Preisanhebungen besonders bei Thailand, Port.-Timor und Südvietnam verzeichnet. Der MICHEL-PRIFIX-Luxemburg-Katalog erscheint in 4. Auflage (168 S., 25 Euro) berücksichtigt nun auch die Privatausgaben der luxemburgischen Post und präsentiert sich mit neuen hochauflösenden Abbildungen sowie modernem Layout. Auf 42 Auflagen kann der MICHEL-CEPT-Katalog für die Sammler europ. Gemeinschaftsausgaben zurückblicken (502 S., 54 Euro), der Preiserhöhungen auf breiter Front, nämlich bei allen Ländern und Gebieten ab der Jahrtausendwende verheißt.

Fußballfans können sich ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen, denn der MICHEL-Fußball-Ganze-Welt-Katalog liegt mit 636 S. für 49,80 Euro in 2. Auflage vor. Passend zu Weihnachten erschein ein Weihnachtsmarken-Ganze-Welt-Katalog in Erstauflage (ca. 800 S., 59,80 Euro), in dem immerhin 14 000 Abbildungen und 30 000 Preisnotierungen zu finden sind. Und wer jetzt bereits an die Ferne denkt, der sollte als Eisenbahn-Motivsammler den dazu passenden neuen Eisenbahn-Ganze-Welt-Katalog in Betracht ziehen (3. Aufl., 1182 S., 59,80 Euro).
Die Mehrzahl der genannten Kataloge sind zu deutlich günstigeren Preisen auch digital erhältlich, sei es als E-Book auf USB-Stick oder in der MICHEL-online-Bibliothek. Ein Blick auf www.MICHEL.de bietet hierzu weitere Informationen.


8.12.2014 wm

Literaturvorstellung – Edition d‘Or (Band XLIII): Preußen. Die Rolf Dieter Jaretzky Sammlung

(aijp) Wer Preußen sammelt, wird dieses Werk nicht missen wollen. Hier teilt einer der weltbesten Kenner sein Wissen, veranschaulicht durch eine Sammlung, die 1997 zuletzt in Moskau mit dem Grand Prix und zuvor schon mit dreimal Großgold ausgezeichnet wurde. Was es da alles an Entwürfen und Probedrucken, an Marken und Briefen zu sehen gibt, ist schon spektakulär. Erstmals wurde in dieser Reihe die reine Sammlungsdokumentation (die Beschreibung der Objekte erweist den Besitzer bereits als postgeschichtlichen/traditionellen Experten) deutlich erweitert. Nämlich um eine Einführung, in der Rolf-Dieter Jaretzky seine ureigenen Vorstellungen zu einem traditionellen Exponat erläutert, in dem zwar die Marken im Vordergrund stehen, in dem Jaretzky aber auch – dies gibt er gerne zu – bereits in den 19980/90er-Jahren postgeschichtliche Elemente integriert hat. Seines Erachtens hat dies zu den Erfolgen dieses Exponates geführt. Man wird ihm kaum widersprechen, sicherlich aber auch nachvollziehen können, dass eben die Schönheit und Ästhetik des Material selbst ein weiteres Kriterium des Erfolges waren. Wenn sich Kenntnis und Kompetenz in einer Kollektion feinsten Materials derart vereinen, kann der Erfolg nicht ausbleiben. Das Exponat ist in englischer Sprache beschrieben, was für den interessierten Leser kaum ein Hindernis darstellen dürfte. Der längere Vorspann ist deutsch/englisch wiedergegeben. Und noch eines: In Moskau 1997 wurden aus dem Exponat nur 128 Seiten gezeigt. Dieses Buch dokumentiert die vollständige Sammlung auf rund 250 (!) Seiten. In perfekter Gestaltung.
Format 26 x 34 cm, 272 Seiten, in Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, VP: 99 Euro zzgl. Porto. Bezug: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden, Tel. 06 11/3 93 81, Fax 06 11/3 93 84, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, www.heinrich-koehler.de

8.12.2014 wm

Literaturvorstellung – Dr. Peter Tichatzky: Fälschungen, Fälscher und Betrüger

(aijp) In der vorliegenden Schrift werden Fälschungen von Marken und Stempeln beim Sammelgebiet DDR einschließlich der allgemeinen Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands in erster Linie im Zusammenhang mit aktenkundig gewordenen Betrugsverfahren dargestellt. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Fälle nur die Spitze des Eisbergs sind. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere einzelne Fälschungen, deren Herkunft meist unbekannt ist. Und es gibt eine große Grauzone ungeklärter Fälle, bei denen die Echtheit zumindest zweifelhaft ist.
Das Buch von Tichatzky (Bild) kann deshalb nicht die eigene Sachkunde der Sammler ersetzen, die sie sich mit Hilfe der zahlreichen Literatur auf diesem Gebiet, den Ratgebern und Informationsblättern hinsichtlich der verschiedenen Fälschungsarten und ihre Erkennungsmerkmale aneignen sollten.
Die dargestellten Beispiele werden nicht die letzten sein. Der Sammler muss immer damit rechnen, dass, ob gewollt oder unbewusst, ähnliche Fälle auch in seinem Umfeld auftreten können. Literatur wie diese und andere kann ihm dabei helfen, sich selbst zu schützen, damit er auch in Zukunft Freude an seinem Hobby haben kann.
120 Seiten DIN A 4 in Farbe. Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft „DDR-Spezial“ im Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V. zum Sammelgebiet DDR, Band 31. Zu beziehen durch Dieter Oberschmidt, Wandlitzstraße 23, 16321 Bernau, E-Mail: SchatzmeisterADDR-Spezial.de, Tel. 03 338 / 76 58 03 mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto 58 92 000 001, BLZ 10 090 000 bei der Berliner Volksbank, IBAN DE61 1009 0000 5892 0000 01, BIC BEVODEBB, Empfänger Phil-Club Berlin-Mitte e.V., zum Preis von 21 Euro, für Mitglieder des Philatelisten-Clubs Berlin-Mitte 14 Euro, bei Postversand zuzüglich 2 Euro Versandkosten.

8.12.2014 wm

Literaturvorstellung – ArGe Navicula (Hrsg.): Enzyklopädie der maritimen Motive

(wm) Auf dieser CD sind sämtliche Briefmarkenausgaben mit Bezug auf die Schifffahrt länderweise und nach geographischen Zusammenfassungen wie z.B. Asien, Naher Osten, Europa-West usw. geordnet und mit wenigen Ausnahmen in chronologischer Reihenfolge der Ausgabe aufgeführt. Für die Marken der Länder ist die jeweilige MICHEL Katalogisierung angegeben. Die einzelnen Kolonnen enthalten folgende Angaben: Michel-Nummern, Ausgabejahr, Wertstufe, Klassierung der Motivdarstellung und Beschreibung des Bildmotivs. Es folgen Monographien über Schiffe, Personen, Städte etc., die in der Kurzbeschreibung erwähnt sind. In den Monographien sind gewisse immer wiederkehrende Angaben abgekürzt verwendet, je nach Quelle in deutscher oder fremdsprachiger Version.
Mit ersten Motivlisten fing es 1960 an, nunmehr liegt mit Redaktionsstand 2013 diese weltumfassende Enzyklopädie auf zwei CD vor, mit der jeder Nutzer Marken und dazugehörigen Text auf einen Blick sehen kann. Suchmöglichkeiten nach Stichworten sind gegeben, so dass das Programm alle passenden Textstellen automatisch herausfiltert.
Bis 2017/18 soll diese Enzyklopädie ergänzt und fortgeführt werden. Ihr spiritus rector und Macher, Ingo Maahz, sieht dies dann als eine Art „Nachlass der ArGe Navicula“, die dann – nach immerhin 60 Jahren Arbeit – jeder Benutzer für sich selbst fortschreiben kann.
Systemvoraussetzungen: ab Windows XP und neuer, MacOS ab Version 9, alle gängigen Internet Browser, Acrobat Reader oder andere pdf-Leser. 2 CD. VP für Mitglieder: 60 Euro (Inland), 65 Euro (Ausland). Bezug:S.M.S. „Navicula“ e.V., Ingo Maahz, Almerweg 5, 26624 Südbrookmerland, www.navicula.de

 

2.12.2014 wm

Numismatik – Belgien: 2-Euro-Sondermünze „150 Jahre Rotes Kreuz“

(mm) Mit einer 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 287.500 in NP/225.0000 in Stgl./12.500 in PP) erinnerte Belgien Mitte September an das Jubiläum „150 Jahre Rotes Kreuz“ in Belgien. Die Gründung des belgischen Roten Kreuzes erfolgte zur selben Zeit wie in Dänemark, Frankreich, Preußen und Spanien, deren Organisationen somit zu den ältesten weltweit gehören. Die nationale Seite zeigt ein Kreuz, in dessen Mitte 150. Von oben nach unten bzw. links nach rechts lesen wir „CROIX ROUGE“ und „RODE KRUIS“, darunter das Staatskürzel BE und das Ausgabejahr 2014.

2.12.2014 wm

Numismatik – Griechenland: 2-Euro-Sondermünze „400. Todestag des Malers El Greco“

(mm) Zu Ehren des vor 400 Jahren verstorbenen Malers El Greco (der Grieche) hat die Griechische Nationalbank im September eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 742.000 in NP/7.500 in Stgl./4.000 in PP) emittiert. 1541 auf Kreta geboren entwickelte sich El Greco, der mit bürgerlichem Namen Domenikos Theotokopoulos hieß, zu einem der berühmtesten Künstler seiner Zeit. Zeitweise auch als Bildhauer und Architekt tätig ist sein Name bis heute vor allem mit ausdrucksstarken Bildern mit religiösen Themen und der Porträtmalerei verbunden. Neben einem längeren Aufenthalt in Rom war er vor allem im spanischen Toledo ansässig, wo er im Alter von 73 Jahren verstarb. Die nationale Seite der Münze bildet eine Komposition aus einem Porträt El Grecos vor einer Figur aus einem seiner Gemälde ab. Umgeben vom Namen des Künstlers, den Lebensdaten, seiner Signatur sowie Landesangabe und Ausgabejahr.

2.12.2014 wm

Numismatik – Lettland: 5-Euro-Silbermünze „300. Geburtstag von Gotthard Friedrich Stender“

(mm) Vor 300 wurde der deutschstämmige lettische Schriftsteller und Sprachwissenschaftler Gotthard Friedrich Stender geboren, der als herausragender Vertreter der Aufklärung und Förderer der Bildung in seiner kurländischen Heimat von großer Bedeutung war. Stender verfasste zu Lebzeiten eine Grammatik der lettischen Sprache, gilt als Begründer der weltlichen lettischen Literatur und zeichnete für deutsch-lettische sowie lettische-deutsche Wörterbücher verantwortlich. In Erinnerung an seine zahlreichen Verdienste hat die Lettische Nationalbank eine 5-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 5.000 in PP) herausgegeben. Die Vorderseite verweist mit der bildlichen Darstellung eines Pastors, der einem Jungen die Welt offenbart, auf Stenders „Buch der großen Welt- und Naturweisheiten“, umgeben von Landes- und Jahresangabe. Die Rückseite zeigt eine Sonne umgeben von zwei Ringen, die symbolische Darstellung eines heliozentrischen Universums, sowie die Umschrift „VECAIS STENDER“ („Der alte Stender“) und die Nominale.

2.12.2014 wm

Numismatik – Luxemburg: 2-Euro-Sondermünze „50. Jahrestag der Thronbesteigung von Großherzog Jean“

(mm) Anlässlich des 50. Jahrestages der Thronbesteigung von Großherzog Jean am 12. November 1964 hat Luxemburg eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 500.000 in NP, 12.000 in Stgl., 2.000 in PP) herausgegeben. Die nationale Seite der Münze bildet Jean von Nassau im Porträt neben seinem Nachfolger, Henri, ab, der seit dem 7. Oktober 2000 Luxemburg als Großherzog regiert. Darüber sehen wir die Krone Luxemburgs umgeben von der Umschrift „50. JAHRESTAG DER THRONBESTEIGUNG VON GROSSHERZOG JEAN“ in französischer Sprache sowie darunter die Angabe des Ausgabejahres 2014.

2.12.2014 wm

Numismatik – Vatikan: 20-Euro- und 50-Euro-Goldmünze „450. Todestag von Michelangelo Buonarotti“

(mm) Dem 450. Todestag des weltberühmten Künstlers Michelangelo widmete der Vatikan am 14. Oktober 2014 die Ausgabe einer 20-Euro- (916,7/1.000, Auflage: 2.400, PP) sowie einer 50-Euro-Goldmünze (916,7/1.000, Auflage: 2.300, PP). 1475 geboren wurde Michelangalo Buonarotti nach seiner Schulzeit und der Ausbildung zum Freskenmaler und Bildhauer im Jahr 1505 von Papst Julius II. nach Rom berufen. Dort begann er sein wahrscheinliches bekanntestes Werk, die Decke der Sixtinischen Kapelle mit Freskenszenen aus der Bibel. Von 1534 bis 1541 malte er zudem die Altarwand der Sixtininischen Kapelle mit dem Fresko „Das Jüngste Gericht“. 1546 übernahm er die Bauleitung der Peterskirche. Am 18. Februar 1564 verstarb Michelangelo im Alter von 89 Jahren. Die 20-Euro-Münze zeigt vorderseitig den jungen Michelangelo bei der Bearbeitung eines Marmorblocks, die 50-Euro Münze die „Libysche Sybille“ aus dem Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle. Zudem sind auf beiden Münzvorderseiten Landes- und Wertangaben zu sehen. Das nach links gewandte Porträt Papst Franziskus schmückt die Rückseiten der Münzen.

17.11.14 wm

MMB Friedrichshafen – „China zu Gast“

(fjp) Die MMB (Mineralien-, Münzen- und Briefmarken-Börse) Friedrichshafen hat in Südwestdeutschland einen hervorragenden Klang, und ihr Besuch ist für die Sammler dieser Region ein „Muss“. Selbst Besucher aus Österreich und der Schweiz lassen es sich nicht nehmen, dazu alljährlich an den Bodensee zu reisen. Die „Forschungsgemeinschaft China e.V.“ (FCP) wird dort am 18. Januar 2015 erstmalig das „Trendgebiet mit Zukunft“ präsentieren. Die FCP hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht modischen Trends hinterher zu laufen, sondern auf Fragen zum ernsthaften Sammeln der Briefmarken und Belege Chinas seriöse Antworten zu geben. Über eine gut gepflegte, aktuelle Homepage www.forge-china.de hinaus bietet die FCP ihren mehr als 200 Mitgliedern aus dem In- und Ausland ein interessantes, farbiges Magazin, die „China-Philatelie“ mit einem breiten Spektrum an Fachartikeln. In den letzten Ausgaben ging es nicht nur um „Rotbandbriefe“, um „150 Jahre Briefmarken aus Hongkong“, sondern auch um die „Luftpost zwischen Deutschland, der Republik China, Hongkong und Macao“. Die FCP ist stolz darauf, dass ihr Magazin im letzten Jahr den „Internationalen Förderpreis Philatelie“ des Auktionshauses Christoph Gärtner gewinnen konnte. Neben der Präsenz der FCP auf den Messen in Sindelfingen und Essen gibt es regelmäßige Treffen im Frankfurter und norddeutschen Raum. Außerdem gab es bereits einen „China-Ostasien-Tauschtag“ in Berlin und eine Präsenz beim Großtauschtag der „Briefmarkenfreunde Nürtingen“. Nun wird auch die MMB-Börse in Friedrichshafen von der Attraktivität „der Chinesen“ profitieren. Und die Forschungsgemeinschaft freut sich, dort für ihr Sammelgebiet werben zu können. Die China-Philatelie macht Spaß, beim Sammeln, beim Recherchieren, beim Eintauchen in Geschichte und Kultur dieses gewaltigen Landes. Herzlich willkommen dazu in Friedrichshafen am Stand der FCP.

14.11.14 wm

EUROPHILEX LONDON: NRW-Verband vermittelt eine Busreise

(wm) Vom 13.–16. Mai 2015 findet in London eine Internationale Briefmarken-Ausstellung mit FEPA-Patronat statt. Da die thematische Klasse dieser Ausstellung eine Woche zuvor, vom 7.–9. Mai 2015, in Essen während der Internationalen Briefmarkenmesse in Form der „Europäischen Meisterschaften für Thematische Philatelie“ präsentiert wird, bietet der Verband der Philatelisten in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit einer Gruppenreise zur EUROPHILEX nach London. Veranstalter der 4-Tage-Tour ist Graf’s Reisen. Der Reisepreis beträgt je nach Teilnehmerzahl zwischen 355 bis 329 Euro pro Person, drei Übernachtungen und die Busfahrt von und nach Hamm eingeschlossen (EZ-Zuschlag: 155 Euro/Person). Nähere Details finden interessierte Sammler auf der Homepage des Verbandes unter www.vdph.de. Dort kann man auch eine pdf-Datei mit weiteren Informationen herunterladen (http://www.vdph.de/media/pdf/aktuelles/London-Fahrt 2015.pdf).

14.11.2014 wm

Verbandskontakte zwischen England und Deutschland werden enger

(wm) Gleich drei Vorstandsmitglieder des Bundes Deutscher Philatelisten werden künftig Mitglied der Royal Philatelic Society London: Präsident Uwe Decker, Schatzmeister Michael Fukarek und Beisitzer Thomas Höpfner. Sie vertiefen damit die partnerschaftliche Kooperation zwischen der deutschen und englischen Philatelie, die in gemeinschaftlichen Aktivitäten bereits in diesem Jahr mit der Engl.-Deutschen Bilateralen Ausstellung in London und der RPSL-Präsentation in Sindelfingen Ausdruck gefunden hat.
Ebenfalls neues Mitglied wird Rüdiger Krenkel, der Geschäftsführer der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte. Und last but not least: Wolfgang Maassen, seit langem Fellow der RPSL, wurde die Ehre zuteil, künftig dem Kapitel der Crawford-Medaille anzugehören. Mit der Crawford-Medaille wird von der RPSL jährlich ein hervorragendes Werk philatelistischer Literatur ausgezeichnet. Die Ehrung gilt als ältester philatelistischer Literaturpreis der Welt und wurde 1920 eingeführt. Benannt ist der Preis nach dem legendären bibliophilen Sammler James Lindsey, 26. Earl of Crawford (1847–1913), der ein Mitglied der Royal Philatelic Society London war.

13.11.2014 wm

Spitzenergebnisse zur 150. Ulrich-Felzmann-Jubiläumsauktion (6.–8.11.2014)

(Düsseldorf) Mit einer überaus erfolgreichen Sammlungsauktion endete am Samstag dem 8. November 2014 die 150. Auktion bei Felzmann in Düsseldorf. Die Kauflaune der Sammler erwachte insbesondere bei der Versteigerung von 100 Sammlungen der so genannten „Jubiläums-Zugabe“. Gute Ergebnisse für Einzellose konnten im Bereich Europa, Altdeutschland, Deutsche Kolonien und der Feldpost erzielt werden. Mit Erfolg wurde erstmals das Live-Bieten über das Internet angeboten. Zwischenzeitlich waren mehr als 90 Online-Bieter angemeldet, die zahlreiche Lose ersteigerten.

Für hohe Preise sorgten einige Spitzenstücke aus dem Europa-Bereich. So brachte ein seltener postfrischer Sturmdivisionsblock aus Kroatien mit nur einer Marke 2.200 Euro und konnte damit den Ausruf mehr als verdoppeln (Los 5296). Aus Österreich wurde die Markenausgabe 60 g Madersperger mit falschem Geburtsjahr „1767“ (Los 5481) für 2.100 Euro verkauft (Ausruf: 1.800 Euro). Ein Luxusstück Schweizer Kantonals, Zürich 4 Rp. mit klarer Entwertung durch die seltene schwarze Rosette von Winterthur erhielt den Zuschlag bei 9.500 Euro (Los 5583).
Die wunderschöne Altdeutschland-Rarität Baden 1 Kr. silbergrau wurde für mehr als das 2-Fache des Ausrufes versteigert, der Hammer fiel hier bei 8.500 Euro (Los 5660). Bayerns Klassiker 1 Kr. grauschwarz mit Plattenfehler, ein mehrfach signiertes Traumstück deutscher Philatelie, bekam den Zuschlag bei 3.200 Euro (Los 5674). Ein postfrisches Exemplar der bayerischen 1 Mk dunkelviolett in farbfrischer Kabinetterhaltung wurde von 700 Euro Ausruf auf 1.600 Euro gesteigert (Los 5704). Auch Hannover steuerte mit 3 Pfennig olivgrün mit voller Jahreszahl 1863 ein Spitzenergebnis bei, sie wurde von 1.500 Euro auf 2.100 Euro gesteigert (Los 5795).
Erfreulich waren auch die weiteren Ergebnisse aus dem Bereich Auslandspostämter & Kolonien. Gleich drei Exemplare der halbierten 20 Pfennig Krone/Adler Kameruns auf einer Karte wurden für 11.000 Euro verkauft (Los 6822). Die seltene 1 Mark Britische Besetzung Samoa mit Aufdruck 1 Shillings., von der nur 100 Exemplare existieren, war für 1.200 Euro ausgerufen und erhielt den Zuschlag erst bei 2.100 Euro (Los 6909).
Weit über dem Ausruf wurde aus dem Postgebiet Ober-Ost die 10 Pfennig Germania dunkelrot auf attraktivem Briefstück verkauft. Das Luxus-Stück wurde von 700 Euro auf 1.600 Euro gesteigert (Los 6939). Ein Foto-Essay aus Serbien zu einer geplanten Wohlfahrts-Ausgabe mit dem Schwarz-Weiß-Motiv „schlafende Kinder“ wurde von 500 Euro auf 2.100 Euro hochgesteigert und schließlich einem telefonischen Bieter zugeschlagen.
Ein vollständiger Originalbogen der Tunis-Päckchenmarke zu 100 Stück wurde für 10.000 Euro verkauft (Los 7446).
Ebenfalls beachtlich ist das Ergebnis einer 20 Pfennig aus der DDR, Olympische Sommerspiele Moskau 1980, die den Startpreis von 600 Euro mehr als verdoppeln konnte und erst bei 1.300 Euro den Zuschlag erhielt (Los 7998).
Zuvor wurde der Zeppelin-Sonderkatalog gut angenommen und brachte für den Auktionator ebenso erfreuliche Ergebnisse. Hier ist der Beleg der 1. Nordamerikafahrt 1937 zu nennen, der aus den Trümmern der Hindenburg geborgen wurde. Der Brief konnte für 2.500 Euro an einen neuen Besitzer versteigert werden (Los 4417). Eine Zuleitung ab Libanon der Italienfahrt 1933 und der 2. Südamerikafahrt 1933 startete bei 2.500 Euro und konnte auf 3.400 Euro hoch gesteigert werden (Los 4776).

Jubiläums-Zugabe mit Spitzenzuschlägen
Großen Andrang gab es zum Start der Sammlungsauktion, die mit 100 hochwertigen Sammlungen der sogenannten „Jubiläums-Zugabe“ startete. Für eine Nachlass-Sammlung in naturbelassenen „Schaubek´s Permanent-Alben“ wurde der Spitzen-Zuschlag von 22.000 Euro erzielt (Los 8400). 50 randvolle Alben mit Marken aus der ganzen Welt  wurde im Saal von 5.000 Euro auf 12.000 Euro gesteigert (8401). Eine schrankfüllende Nachlass-Sammlung Deutsches Reich ab 1872 bis Bund brachte 11.500 Euro (Los 8471). Gleich das 4-fache des Startpreises brachte eine Briefe-Sammlung mit über 1.000 Belegen, angefangen beim Dritten Reich bis in die frühen Bund/Berlin-Jahre. Gestartet bei 2.000 Euro fiel der Zuschlag bei 8.000 Euro. Große Aufmerksamkeit erhielt eine prachtvolle Portugal-Sammlung mit Marken und Belegen von 1853 bis ca. 1970. Mehrere Bieter steigerten dieses Ausnahmeobjekt auf 40.000 Euro. Den Zuschlag erhielt schließlich ein Saalbieter. Der Ausruf lag bei 25.000 Euro (Los 9170). Bei einer zweibändigen Sammlung Hannover bis Bund 1850-1951 mit Schwerpunkt auf den Spitzenausgaben der verschiedenen Gebieten fiel der Hammer bei 7.500 Euro (Ausruf: 3.000 Euro) (Los 9261).

13.11.2014 wm

Wilhelm van Loo zum 80.sten!

(wm) Eigentlich hatte der bekannte Fotograf ja ruhig zu Hause im Kreise der Familien seinen runden Geburtstag feiern wollen. Aber es kam anders, denn am 7. November 2014 war er einmal mehr mit der Kamera unterwegs. In Berlin, wo das Consilium Philatelicum eine dreitägige Veranstaltung zum Fall der Mauer vor 25 Jahren ausrichtete. Dafür widmete Walter Momper, einer der Ehrengäste und Referenten der Tagung, van Loo ein Exemplar seines neuen Buches und überreichte es ihm unter dem Beifall der Teilnehmer. Van Loo gilt als das „Gedächtnis“ der Philatelieverbände. Seine „Linse“ hält seit rund 50 Jahren das Philateliegeschehen in Deutschland fest, sei es per Videokamera oder Fotoapparat. Früher analog, seit Jahren digital. Van Loo ist hochgeschätztes Mitglied der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten.

13.11.2014 wm

Zum Gedenken an Hans Witte

(wm) Er galt als Pionier der EDV in Philateliekreisen: Hans Witte, geb. am 24. Oktober 1939. Er verstarb am 4. November 2014. 1967 hatte er sein Unternehmen als Briefmarkenfachgeschäft gegründet, zwei Jahre später um einen Großhandel erweitert. Es folgten weitere Ladengeschäfte und ab 1983 der Einstieg in die EDV. Paderborn, seine Heimat, war zu dieser Zeit dank Heinz Nixdorf ein Zentrum der Computertechnologie und Witte verstand es innerhalb weniger Jahre, für den Handel Programme zu entwickeln, die eine komplette Geschäftsabwicklung am eigenen PC erlaubten. Damit machte Witte sich einen weithin bekannten guten Namen, der vielen auch heute unvergessen ist.

13.11.2014 wm

Prof. Dr. Udo Klein verstorben

Im Alter von 82 Jahren verstarb der bekannte Prüfer und Experte Prof. Dr. Udo Klein am 2. November 2014 in Wilnsdorf. Er war von 1992 bis zu seinem Ausscheiden mit Erreichen der Altersgrenze im Jahre 2007 als Prüfer für die Gebiete Estland, Litauen, Memel und Marienwerder im BPP (Bund Philatelistischer Prüfer) tätig gewesen. Danach wurde er einer der Mitgründer und Vorsitzender des Verbands Philatelistischer Prüfer e.V. (VP). Zum 31. Juli 2014 beendete er auf eigenen Wunsch und aus gesundheitlichen Gründen seine langjährige Prüftätigkeit.

13.11.2014

Neues vom Prüferbund BPP

(wm) Karl-Albert Louis prüft im Bund Philatelistischer Prüfer das beliebte Gebiet Großbritannien, MiNr. 1–101 (ohne Dienstmarken). Aus beruflichen Gründen sieht sich der bekannte Experte genötigt (er ist Mitinhaber und Chef des Auktionshauses Corinphila) seine Prüftätigkeit weiterhin bis zum 1. November 2016 zu unterbrechen.

13.11.2014 wm

One-Cent-British Guiana in Washington für drei Jahre zu sehen!

(wm) Ab April 2015 ist die teuerste Marke der Welt, die einmalige 1c-British-Guiana, im Smithsonian’s National Postal Museum in Washington für drei Jahre zu bestaunen. Dort wird sie an prominenter Stelle in der neuen William H. Gross-Galerie untergebracht. Die Marke war vor wenigen Monaten bei Sotheby in New York für den Rekordpreis von 9,5 Millionen US-Dollar verkauft worden.

13.11.2014 wm

Singapore 2015 World Stamp Exhibition

(wb) Im kommenden Jahr wird Singapur den 50. Jahrestag seiner Unabhängigkeit begehen. Anlass genug, um nach 1995 und 2004 die dritte große Weltausstellung der Philatelie in diesem Land auszurichten. So wird vom 14.–19. August 2015 die SINGAPORE 2015, eine Ausstellung unter dem Patronat der FIP und der FIAP im „Sands Expo & Convention Center“ an der Marina Bay in Singapur stattfinden. Anmeldungen interessierter Aussteller sind noch bis zum Jahresende bei dem BDPh-Kommissar Walter Bernatek, Postfach 1111, 65831 Liederbach (bzw. per Mail an WalterBernatek@kabelmail.de) möglich.

13.11.2014 wm

25 Jahre Mauerfall. Ein einmaliges Philatelie-Symposium in Berlin

(wm) Mehr als 80 Gäste nahmen an einem zweitägigen Symposium des Consilium Philatelicum im BDPh im Museum für Kommunikation am 8./9. November in Berlin teil. Sie trafen auf hochrangige Referenten, darunter die beiden früheren Postminister Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling (BRD) und Hans-Jürgen Niehoff (DDR), aber auch den langjährigen Referatsleiter für Postwertzeichen der DBP, Klaus Frormann, die über teils nie gehörte Interna aus damaliger Zeit plauderten. Ehrengast zum Abschluss am 9. November, dem eigentlichen Jubiläumstag, war Walter Momper, dessen brillant vorgetragene Ansprache großen Beifall der Besucher erhielt. Sehenswert war auch das philatelistische Programm, darunter eine kleine, aber feine Sammlungspräsentation, der EB-Team-Poststand sowie ein extra aus Seoul eingeflogener deutschsprachiger Sonderstempel der südkoreanischen Post, den Bodo von Kutzleben zusammen mit Prof. Shin initiiert hatten. Über 2 400 koreanische Marken wurden allein verklebt, über 1400 Sonderstempel abgeschlagen. Gesamteindruck der Besucher: „Wahnsinn!“ Eine phantastische Werbung für die Philatelie in der Landeshauptstadt, über die sogar die „Berliner Morgenpost“ am 10. November zu berichten wusste.

1.11.2014 wm

Mauerfall. Persönliche Rückblicke im kleinen Format

(wm) Vom 7. November 2014 bis zum 8. Februar 2015 ist im Museum für Kommunikation Nürnberg eine besondere Ausstellung von Postkarten zu sehen, die das für Deutschland einschneidende Ereignis des Mauerfalls in ganz spezieller Art und Weise würdigt. Denn der Erlanger Sammler Roland Nagengast hat in den Jahren nach dem Mauerfall am 9. November 1989 Politiker, Bürgerrechtler, Journalisten und andere Prominente um eine Stellungnahme zum Thema „Berlin – 9. November 1989 – Mauerfall – Was fällt Ihnen ganz sponatn zu diesem historischen Ereignis ein?“ gebeten. Dazu sandte er ihnen eine Postkarte mit einem Berlinmotiv und bat sie, diese für ihre Rückblicke zu nutzen. Eine Auswahl der über 200 Karten seiner Sammlung zeigt nun das Museum ab dem 7. November. Darunter finden sich Antworten von Michael Gorbatschow, Helmut Kohl, Angela Merkel, Joachim Gauck, Christian Führer, Marianne Birthler, Stefan Aust, Sigmund Gottlieb, Günther Schabowski, Egon Krenz und vielen anderen. Die handgeschriebenen Texte lassen die friedliche Revolution in der DDR, die zum Mauerfall führte, und die Öffnugn der Mauer sowie die Zeit der Wiedervereinigung und des Zusammenwachsens der beiden deutschen Staaten lebendig werden.

1.11.2014 wm

Ehemalige Spitzenpolitiker und andere Zeitzeugen treffen sich im Berliner Museum für Kommunikation am 8./9. November 2014 zum Thema „25 Jahre Mauerfall“

Der frühere Regierende Oberbürgermeister Walter Momper, die damaligen Postminister Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling und Hans-Jürgen Niehof sowie namhafte Zeitzeugen aus Post & Philatelie sind die Referenten, die das Consilium Philatelicum des BDPh zu einem Symposium am 8. und 9. November im Museum für Kommunikation begrüßen kann. Mit der Eröffnung einer kleinen philatelistischen Erinnerungsschau startet das Programm am Samstag, dem 8. November. Dann moderiert ab ca. 11 Uhr Wolfgang Maassen, Chefredakteur der „philatelie“ eine Gesprächsrunde mit den beiden Postminister und dem damaligen Postwertzeichen-Referatsleiter in der BRD, Klaus Frormann. Nachmittags geht es um die Verbände, Handel und Sammler. Auktionatoren-Legende Wolfgang Jakubek wird neben vielen anderen seine Ein- und Erinnerungssichten bereit halten.
Am eigentlichen Jubiläumstag, dem 9. November – gleichzeitig „Tag der Briefmarke“ des Berlin-Brandenburger Philatelistenverbandes – steht dann besonders Walter Momper im Vordergrund, der zwischen 11–12 Uhr erwartet wird.
Einige wenige Teilnehmerplätze sind noch frei (Symposiumsgebühr: 10 Euro). Kurzfristige Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, den 5.11. möglich. Kontakt: BDPh e.V., Günther Korn, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, Tel. 02 28/308 58-14, E-Mail: g.korn@bdph.de


1.11.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 10 Euro-Gedenkmünze „1000. Jahre Leipzig“

(mm) Am 20. August 2014 informierte das Bundesfinanzministerium über die Ausgabe einer 10-Euro-Gedenkmünze „1000. Jahre Leipzig“ für den Juli des kommenden Jahres 2015. „Diese Münze würdigt das 1000-jährige Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs, einer Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und der friedlichen Revolution sowie eines Zentrums der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Deutschland“ heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Der Siegerentwurf der Künstlerin Anne Karen Hentschel aus Bischofswiesen setzt auf der Bildseite eine Meschengruppe, eingebunden in die Leipziger Architektur, in Szene. Die Wertseite zeigt einen Adler, Landesangabe, Nominale und Ausgabejahr 2015 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „BÜRGERSINN - BÜRGERFLEISS - BÜRGERSTOLZ “. Die Gedenkmünze wird in den Prägequalitäten/Legierungen Kupfer-Nickel (CuNi25) in Stempelglanz und in der höherwertigen Spiegelglanzqualität in Silber (625/1.000) erscheinen.

1.11.2014 wm

Numismatik – Irland: 15-Euro-Silber-Münze „100. Todestag von John Philip Holland“

(mm) Als Auftakt der neuen Serie „Irische Wissenschaftler und Erfinder“ hat Irland als erste Ausgabe eine 15-Euro-Silber-Münze (925/1.000, Auflage: 10.000, PP) anlässlich des 100. Todestages von John Philip Holland emittiert. Als Amerikaner irischer Herkunft erlangte Holland Berühmtheit als einer der bedeutendsten U-Boot-Konstrukteure, dem 1897 nach langjähriger Forschungsarbeit mit der „Holland IV“ der Duchbruch gelang. Die Münze zeigt rückseitig eine Komposition mit der Hand Hollands, die den Entwurf eines U-Bootes zeichnet, darüber den Nominalwert und darunter seinen Namen. Die Vorderseite bildet die irische Harfe, Landes- sowie Jahresangabe ab.

1.11.2014 wm

Numismatik – Lettland: 2-Euro-Sondermünze „Riga – Kulturhauptstadt Europas 2014“

(mm) Mit einer2-Euro-Sondermünze (Auflage: 1.000.000 in NP u. 5.000 in Stgl.) setzt Lettland seine Hauptstadt Riga, die Kulturhauptstadt Europas 2014, ins Bild. Die vielfältigen kulturellen Wurzeln und die Geschichte der Letten ist bis heute bewegend und spiegelt sich in beeindruckender Weise in der Hauptstadt des Landes. Passenderweise bildet die nationale Seite der Münze die zentralen Gebäude der Altstadt Rigas als Skyline ab umgeben von der Legende „Euopas Kulturhaupstadt“ und darunter „Riga – 2014 / LV“ sowie außen den zwölf Europasternen.

1.11.2014 wm

Numismatik – Österreich: 10-Euro-Münze „Österreich aus Kinderhand – Tirol“

(mm) Die sechste 10-Euro-Münze der Serie „Österreich aus Kinderhand“ ist dem Bundesland Tirol gewidmet. Jeweils in einer Variante aus Kupfer (Auflage: 130.000, NP) sowie einer aus Silber (925/1.000, Auflage: 40.000 in hgh., 30.000 in PP) vereinen die Münzen den bekannten Fasnachtsumzug „Telfer Schleicherlaufen“ sowie Landesangabe und Nominale auf der Vorderseite mit weiteren vielfältigen Wahrzeichen Tirols. Diese sind nach einer Zeichnung der Klasse 2b der Neuen Mittelschule Rattenberg entstanden und zeigen zwei Tanzpaare, eine Harfe, einen Trachtenhut, die „Zaha Hadids“ Schisprungschanze auf dem Bergisel, den Adlerschild von Tirol sowie einen Alpensteinbock. Darunter lesen wir die Legende „TIROL“.

1.11.2014 wm

Numismatik – Niederlande: Münzausgaben „UNESCO Welterbe – Die Windmühlen von Kinderdijk

(wm) Am 2. September 2014 sind im Rahmen der Serie „UNESCO Welterbe“ drei motivgleiche Münzen der Niederlande verausgabt worden. Die Münzen zu 5 Euro in Kupfer (versilbert, Auflage: 250.000 in NP, 10.000 in Stgl.) und Silber (925/1.000, Auflage 12.500, PP) sowie 10 Euro in Gold (900/1.000, Auflage 2.000, PP) sind den Windmühlen von Kinderdijk gewidmet. Die Mühlen aus dem Örtchen Kinderdijk in der Nähe von Rotterdam in der Provinz Südholland wurden allesamt im 18. Jahrhundert erbaut und gelten als Wahrzeichen der Region. Die motivgleichen Münzen zeigen rückseitig eine Anordnung der 19 Windmühlen sowie das Logo der UNESCO, darunter die Legende „Kinderdijkse Molens“ umgeben vom Hinweis auf das Unesco Welterbe, Nominalwert und Ausgabejahr. Die Vorderseite bilden ein kleines Porträt König Willem-Alexanders vor einer Weltkarte ab, die in Form eines Fingerabdrucks gestaltet wurde. Darunter steht zu lesen: „WILLEM ALEXANDER KONING DER NEDERLANDEN“.

 

31.10.2014 wm

ROSSICA 2014 in Moskau: Ein Goldregen für Literatur-Aussteller!

(wm) Knapp 140 Exponate waren – überwiegend von Mitgliedern der AIJP, dem Weltverband der Autoren und Journalisten in der Philatelie – zu dieser Sonderausstellung angemeldet worden, die vom 27.–29. Oktober 2014 im Herzen der Weltstadt Moskau stattfand. Der Wettbewerb war intensiv, hatten doch zahlreiche Autoren und Redakteure hervorragende Bücher und Internetseiten eingereicht, die nun um die ersten Plätze wetteiferten. 21 x Großgold und 33 x Gold spricht für die hohe Qualität der Exponate, aber auch für Ergebnisse, über die sich Aussteller gemeinsam freuen können. Die Ergebnisliste ist im Internet unter http://www.rossica.info/spage/no/palmares/ einzusehen. Glückwunsch an alle Aussteller und ein Dank an die Organisatoren dieser Ausstellung, die mit ihrem Vorhaben die philatelistische Literatur gefördert haben.

31.10.2014 wm

BDPh-Mitgliederzeitschrift philatelie geht online

(Bonn) Die erst vor wenigen Tagen Ende Oktober 2014 bei der ROSSICA 2015 in Moskau goldgekrönte Mitgliederzeitschrift des Bundes Deutscher Philatelisten, philatelie, ist ab sofort für Jedermann online erhältlich – weltweit und rund um die Uhr. Dieses Angebot ist zusätzlich zur Printversion erhältlich, die es auch weiterhin und in dieser Form nur für Mitglieder gibt. In der online Version steht das Verbandsmagazin als Einzelheft oder auch als Abonnement gegen Entgelt zum Download zur Verfügung. Damit setzt der Bund Deutscher Philatelisten neue Maßstäbe und Europas auflagenstärkste Verbandszeitschrift geht als ePaper in den großen Onlineshops Apple App Store und Google Play Store als Erste an den Start. Windows Versionen sind über www.zinio.com beziehbar.
BDPh-Mitglieder haben auch hier die Nase vorn und können ab sofort die Bezugsform der monatlichen kostenlosen Ausgabe frei wählen: weiterhin das Heft per Post oder die online Version bei gleichzeitigem Verzicht auf Zusendung der gedruckten Ausgaben. Bei Letzterem ist lediglich eine E-Mail mit der Mitgliedsnummer an info@bdph.de zu senden. Die Geschäftsstelle stellt den Postversand ein und generiert eine automatische E-Mail mit der das Passwort zum kostenlosen online Bezug in den beiden App Stores mitgeteilt wird. Für Windows Versionen ist eine kostenlose Freischaltung für Mitglieder leider noch nicht möglich.
Wer weiterhin sein Heft per Post möchte braucht nichts zu tun. Selbstverständlich kann die Mitgliederzeitschrift als Einzelheft, im Kurz- oder Jahresabo zu den Preisen in den App Stores jederzeit zusätzlich online bezogen werden.

31.10.2014 wm

Förderpreis „Bildung und Briefmarke“ 2015

(Bonn) Kinder und Jugendliche über Briefmarken für Bildungsthemen begeistern – diese Idee steht im Mittelpunkt des Förderpreises „BILDUNG UND BRIEFMARKE“, der von der Stiftung Deutsche  Jugendmarke e. V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten e.V. ins Leben gerufen wurde. Mit dem Förderpreis werden besondere Leistungen in der Bildungsarbeit durch den Einsatz von Briefmarken in schulischen und außerschulischen Einrichtungen gewürdigt. Es kann sich um einmalige Aktivitäten oder auf Dauer angelegte Projekte handeln.
Die Geldpreise in Höhe von 500, 300 und 100 Euro werden voraussichtlich am 10. März 2015 im Rahmen der Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum der Stiftung Deutsche Jugendmarke verliehen.
Informationen zum Förderpreis „Bildung und Briefmarke“ und der Bewerbungsbogen zum Herunterladen stehen auf www.jugendmarke.de bereit oder sind bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., Rochusstraße 8-10, 53123 Bonn abrufbar. Der Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2015.
Ansprechpartner: Ina Pfeiffer, Stiftung Deutsche Jugendmarke, Telefon 0228/95 95 811 oder Helma Janssen, Bund Deutscher Philatelisten, Telefon 04954/6346

30.10.2014 wm

„Lindauer Bote“ wurde zum Verkaufsschlager!

(Sindelfingen) Dass die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen auch im Ausland einen hohen Stellenwert hat, unterstrich die 32. Auflage, die vom 23. bis 25. Oktober stattfand, einmal mehr. Durch die Kooperation mit der Royal Philatelic Society London wurde nicht nur das ohnehin schon gute Niveau der internationalen postgeschichtlichen Ausstellung „Postgeschichte live“ weiter angehoben, es trafen sich auch viele Mitglieder der Royal aus der ganzen Welt und zahlreiche andere postgeschichtlich interessierte Sammler in der Messe Sindelfingen, um das große Angebot an Briefmarken und Belegen der rund 130 Anbieter aus dem In- und Ausland durchstöbern.
Mit einem länderübergreifenden Produkt landete auch der mit einer Fläche von 300 qm größte Aussteller, die Deutsche Post, einen Erfolg. Die mit den Postverwaltungen aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz konzipierte Faltkarte „Lindauer Bote“ mit den Briefmarken aus diesen Ländern entwickelte sich zum Verkaufsschlager. Dazu passte auch einer der vier Sonderstempel. Am gefragtesten war aber jener Stempel, der Antoine de Saint-Exupérys „Kleinen Prinzen“ thematisierte. Ein dazu passendes Schreibset soll über die Philatelie hinaus anregen, wieder mehr Mitteilungen auf dem klassischen Postweg auszutauschen.
Impulse für die jungen Einsteiger ins Briefmarkenhobby gab der mittlerweile 11. Themenpark der Briefmarkenjugend Südwest, dessen Motto in diesem Jahr „Fußball“ lautete. Insbesondere am Schlusstag nahmen viele Kinder und Jugendliche an den Gewinnspielen, Fußball-Präsentationen, Game-Contests und anderen sportlichen Programmpunkten teil. Fundierte Einblicke in die Philatelie gab die erstmals durchgeführte BDPh-Akademie, bei der namhafte Referenten ihr Wissen vermittelten. Viele Fragen beantworteten auch die Experten der Verbände im „Zentrum Philatelie“ und an den zahlreichen Info-Ständen der Arbeitsgemeinschaften.
Mit Spannung wurden die Ergebnisse der durchgeführten Wettbewerbsausstellungen erwartet. Trotz großer internationaler Konkurrenz gingen gleich fünf „Goldene Posthörner“ an die deutschen Sammler Helmuth Feichtenbeiner, Ingo von Garnier, Ulrich Brunke, Arnim Knapp und Dr. Peter Müller. Zwei „Goldene Posthörner“ sicherten sich die belgischen Aussteller Paul Wijnants und Patrick Maselis. Ein „Goldenes Posthorn“ erhielt auch der Österreicher Emil Rosé. In der Rang-3-Ausstellung MAMA wurden 30 Gold- und 18 Vermeilmedaillen vergeben. Diese 48 Aussteller haben sich damit für den nächst höheren Rang qualifiziert.
Der Termin der 33. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits fest: Vom 29. bis 31. Oktober 2015 wird u.a. die Philatelie Portugals ein Schwerpunkt-Thema sein. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.briefmarken-messe.de.

30.10.2014 wm

Rauhut-Literatur-Preis für ArGe NDP und Fiskalphilatelie

(wm) Mit dem seit 2011 verliehenen Rauhut-Literatur-Preis werden Arbeitsgemeinschaften im Bund Deutscher Philatelisten ausgezeichnet, die sich mit besonders bemerkenswerten Publikationen, Forschungsberichten und Rundbriefen, einen Namen machen. Die Absicht des Preisstifters, Harald Rauhut ist Inhaber des bekannten Auktionshauses Rauhut & Kruschel in Mülheim an der Ruhr, ist es, die literarische Arbeit dieser Studiengruppen mit diesem Preis zu fördern. Hierzu werden einmal jährlich während der Internationalen Briefmarken-Börse zwei Arbeitsgemeinschaften ausgezeichnet, die sich unter allen Teilnehmern am Wettbewerb hervorgehoben und das mit den Preisen verbundene Preisgeld von 1.000 bzw. 1.500 Euro verdient haben. Die Jury setzt sich zusammen aus dem Stifter des Preises, Harald Rauhut, dem Vizepräsidenten des BDPh, Alfred Schmidt (Ressort Forschung und Literatur), dem Bundestellenleiter Forschung und Literatur, Rainer von Scharpen sowie einem verdienten Redakteur einer ArGe-Zeitschrift, derzeit Heinrich Mimberg.
2014 wurde der zweite Platz unter den mehr als ein Dutzend Bewerbern den Rundbriefen der Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk zuerkannt, für die Schriftleiter Ingo von Garnier den Preis entgegennahm. Der erste Platz ging an die ArGe Fiskalphilatelie, für die Hans Renn aus Köln die Rundschreiben redaktionell betreut. Beide Preisträger zeigten sich freudig überrascht über diesen Erfolg, und natürlich über das mit dem Preis verbundene Preisgeld, das die ArGe NPD gerne für das in wenigen Jahren anstehende Jubiläum „150 Jahre NPD-Marken“ und eine Festschrift einsetzen wird.
 

30.10.2014 wm

CG-Award 2014: Internationales Spektrum, Bewerber aus aller Welt – USA „sahnt ab“!

(wm) Während der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen wurden auch die diesjährigen Gewinner des CG-Award der vom Auktionshausinhaber Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen gestifteten Literaturpreise bekannt gegeben. Mehr als 80 Philatelisten, darunter zahlreiche Vertreter von Arbeitsgemeinschaften, Vereinen und Verbänden sowie viele Autoren warteten mit Spannung, was Ihnen die Vertreter der international besetzten Jury, Christoph Gärtner, Rainer von Scharpen sowie Walter Marchart, bekannt zu geben hatten. Patrick Maselis, Präsident des Club de Monte-Carlo, und Henk Slabbink, ehemaliger Präsident der Europäischen Akademie der Philatelie, gehören ebenfalls zu diesem Jurorenkreis, die völlig unabhängig voneinander ihre Ergebnisse per Internet übermitteln, so dass der Computer letztlich die Platzierung bis auf die Kommastellen hinter dem Ergebnis ausrechnet. Erst da zeigte sich dann, wie eng viele Bewerber sich um bestimmte Plätze gruppierten.
Der erste Preis für das beste Gesamtobjekt „Druck, digitale Medien und Nachwuchsförderung“ (dotiert mit 3 000 Euro) ging an die U.S. Philatelic Classic Society, der zweite (dotiert mit 600 Euro) an den Collectors Club of Chicago und der dritte an die Motivgruppe Musik e.V. (dotiert mit 300 Euro).
Den Sonderpreis für die beste Präsentation „Digitale Medien“ (dotiert mit 1.500 Euro) wurde der Webseite www.bollatrice.de von Jürgen Stephan zugesprochen und der Sonderpreis für die beste „Jugendarbeit, Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit (dotiert mit 750 Euro) ging an die Jungen Briefmarkenfreunde Hessen e.V. Die vollständige Liste der Preisträger ist im Internet unter http://www.cg-award.com/index.php/preisverleihung-2014.html einzusehen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Bewerber bemerkenswert erhöht. In diesem Jahr waren sichtbar mehr Teilnehmer von nahezu allen Kontinenten dabei, selbst aus Ländern wie Brasilien, Neuseeland, El Salvador oder Hong Kong.
 

20.10.2014 wm

Delegiertenversammlung des VSPhV: Erfreuliche Aussichten

(Hans Schwarz) Die Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizerischer Philatelisten-Vereine (VSPhV) vom 18. Oktober in Payerne ist erfreulich ruhig und konstruktiv verlaufen. Jvo Bader hat sich gegen Florian Domenjoz im ersten Wahlgang durchgesetzt und ist neuer Zentralpräsident des VSPhV. Das Ressort Jugend bleibt vorerst vakant, der Zentralvorstand wird zunächst darüber beraten, wie es mit der Jugendarbeit im Verband weitergehen soll. Für das Ressort 2 (Ausstellungswesen) konnte Peter Suter anstelle des zum Präsidenten gewählten Jvo Bader gewonnen werden. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Materie und wird das Ressort im Sinne seines Vorgängers weiterführen. Neu gewählt in den Zentralvorstand wurde Judith Nef für das Ressort Finanzen. Auch sie eine ausgewiesene Fachfrau auf ihrem Gebiet und vor allem tut eine Frau diesem Gremium gut.
Nachdem Florian Domenjoz nach nur gerade zwei Jahren das Ressort Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zugunsten seiner Präsidenschaftskandidatur aufgegeben hat, bleibt dieser Posten im Moment ebenfalls vakant. Der Zentralvorstand wurde aufgefordert, das Ressort raschmöglichst kommissarisch zu besetzen.
François Bernath (Ressort 3 Philatelie und Recht) wurde ebenso wiedergewählt wie Hans Schwarz für das Ressort 6 (SBZ) und als Chefredaktor der SBZ.
Damit ist der Zentralvorstand nicht ganz komplett, aber mit einer personellen Zusammensetzung, welche die alten Probleme vergessen lassen, denn außer der neu gewählten Judith Nef kennen sich die Mitglieder seit langen Jahren und arbeiten auch schon längere Zeit intensiv miteinander zusammen, ohne dass es jemals zu ernsthafteren Zwischenfällen auf fachlicher oder zwischenmenschlicher Ebene gekommen wäre. Das ist erfreulich, macht Mut und beruhigt die Situation ganz entscheidend.
Auf jeden Fall kann man sagen: Ende gut, alles gut, und vor allem wartet ein gerüttelt Maß an Arbeit auf den neuen Zentralvorstand.

20.10.2014 wm

Vorbericht 140. Fischer-Auktion

(Bonn) Über 10.000 Lose präsentiert das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer während seiner 140. Auktion am 14./15. November in Bonn am Rhein. Das reichhaltige und wertvolle Angebot wird in drei Auktionskatalogen vorgestellt. Es gibt zum einen den Hauptkatalog mit allen Facetten der weltweiten Philatelie. Weiterhin einen Sonderkatalog „Numismatik“ mit etwa 1.600 ausgewählten Losen aus mehreren Jahrhunderten Münzgeschichte. Schließlich einen Sonderkatalog „Schweiz & Liechtenstein“ für die „Schwarzwaldgold“-Sammlung.
Der Hauptkatalog bietet über 8000 ausgewählte Lose Philatelie mit einem interessanten Querschnitt aller deutschen Sammelgebiete von Altdeutschland – Bundesrepublik Deutschland. Außerdem eine interessante Auswahl europäischer und internationaler Philatelie. Bei Altdeutschland fällt u. a. die Auflösung einer Sammlung Braunschweig, Hannover, Preußen und NDP (ex Spalink) ins Auge.
Unter den Ausgaben Deutschlands ab 1872 findet der interessierte Sammler zahlreiche Besonderheiten, Abarten, Farben und Raritäten,  dabei u. a. Deutsches Reich mit postfrischen/ungebrauchten Brustschildern, mehrere Nothilfeblocks und die  seltene unverausgabte „Burg Rheinstein“. Weiterhin eine sehr große Auswahl Markenheftchen, Zusammendrucke und Zeppelin-Briefe.
Unter den Ausgaben der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien fallen zahlreiche postfrische Einheiten, Typen und Eckränder sowie einige komplette Bogen ins Auge. Dabei u. a. Raritäten wie China-Handstempel, seltene Farben, Stempelseltenheiten wie u. a. Kamerun „IKELEMBA“.
Unter den sog. „Deutschen Nebengebieten“ wird eine Spezialsammlung Danzig mit zahlreichen Abarten, Farben, Besonderheiten und Raritäten aufgelöst, dabei u. a. „großer Innendienst“ zeitgerecht gestempelt, „großer Innendienst“ postfrisch und ungebraucht. Auch seltene Porto- und Dienstmarken sind im Angebot mit u. a. Porto 20X und 26/29II, alle Infla-echt und entsprechend geprüft.
Die Ausgaben der Deutschen Besetzung im II. Weltkrieg bringen zahlreiche seltene Stücke, dabei u. a. Böhmen und Mähren mit Heydrich-Block mit niedriger Nummer 112. Auch seltene Ausgaben von Zara und anderen Gebieten sind im Angebot. Etliche gesuchte Standard-Ausgaben bieten jedem Generalsammler viele Möglichkeiten.
Beieindruckend ist bei den Ausgaben deutscher Sammelgebiete nach 1945 das große Angebot an Raritäten der Lokalausgaben und der SBZ, darunter ein breites Spektrum an Bedarfsbriefen bei den Lokalausgaben. Die Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone bieten seltene Postmeistertrennungen, Farben, Abarten und Papiersorten. Als Spitzenstück bei Thüringen der seltene Block 3AXZ in postfrischer Luxus-Erhaltung. Dieser seltene Block ist nur in einer Kleinstauflage bis dato bekannt geworden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist bei Europa die Auflösung einer Spezialsammlung Schweiz und Liechtenstein, für diese hat das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer den Sonderkatalog „Schwarzwaldgold“ aufgelegt. Der Luxus-Sonderkatalog bietet  781 interessante Lose in exzellenter Qualität mit einem Katalogwert von ca. einer Million sFr. Über 500 Atteste zeugen vom Qualitätsbewußtsein des Sammlers. Der Name „Schwarzwaldgold“ stammt übrigens daher, dass diese Sammlung im Hochschwarzwald, nicht so weit entfernt von der Schweizer Grenze, entstanden ist.
Über das umfangreiche Auktionsangebot der 140. Auktion kann man sich auf der Website www.ReinhardFischerAuktionen.de vom Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer informieren. Dort stellt das Auktionshaus für alle Einzellose, auch solche die nicht im Katalog abgebildet sind, Bilder in mehreren Auflösungen zur Verfügung. Außerdem werden zahlreiche Sammlungsfotos  für eine Besichtigung „daheim“ online gestellt. Der Online-Katalog bietet eine leistungsstarke Suchmaschine und für zusätzliche Funktionen kann man sich kostenlos registrieren und online bieten.

16.10.2014 wm

Berlin-Symposium: 25 Jahre Mauerfall – Die Korea-Post ist mit dabei!

(wm) Vom 7.–9. November führt das Consilium Philatelicum des Bundes Deutscher Philatelisten in Zusammenarbeit mit dem Philatelistenverband Berlin-Brandenburg ein Symposium zum Thema „25 Jahre Mauerfall“ im Museum für Kommunikation in Berlin durch, an dem damalige Postminister und andere hochrangige Zeitzeugen als Referenten teilnehmen. Eine Präsentation thematischer Sammlungen wird den Bereich von Post und Philatelie vor 25 Jahren dokumentieren und aufzeigen, wie eine friedliche Revolution damals zu einschneidenden Veränderungen führte.
Zu diesem Anlass gibt die Korea Post zwei Sonderstempel heraus. Die deutsche Version des koreanischen Stempels wird vom 7.–9. November 2014 im Museum für Kommunikation geführt. Der koreanische Sonderstempel, der einer Initiative von Prof. Dr. C. SHIN zu verdanken ist, zeigt das Brandenburger Tor als Symbol der deutschen Wiedervereinigung und belegt die Hoffnung des „unbekannten Datums“ auf Wiedervereinigung der zwei Koreas mit dem Stacheldraht der Grenze (DMZ), über den die Vögel frei fliegen können, der aber die Menschen dies- und jenseits der Grenze nach wie vor teilt.
Bodo von Kutzleben, ein enger Freund von Prof. Dr. SHIN, wird diesen Stempel im Auftrag der Korea Post nach Berlin mitbringen, um den Menschen eine philatelistische Freude zu machen. Abstempelungen mit dem koreanischen „deutschen“ Sonderstempel sind nur an diesen drei Veranstaltungstagen im Berliner Museum für Kommunikation möglich.

16.10.2014 wm

Wolfgang Maassen (Hrsg.): PHILA HISTORICA Nr. 3/2014

Mit knapp 170 Seiten bietet auch diese Ausgabe der kostenlosen digitalen Fachzeitschrift für Freunde der Philatelie- und Literaturgeschichte in ihrer neuesten Ausgabe viel Abwechslungsreiches. Prof. Wolfgang Scharlipp stellt Briefmarkengraveure aus Frankreich (Teil I) und Skandinavien vor, Peter Fischer beschreibt das Verhältnis der Verbandsphilatelie der DDR zur BRD in den Jahren 1949–1953 und Karl Louis Nachbericht über das RDP-Wochenende in Ypern im Sommer 2014 wird in dieser Ausgabe in vollständiger Länge wiedergegeben. Herausgeber Wolfgang Maassen erinnert mit einer Dokumentation an die Gründung des zweiten deutschen Sammlerverbandes in Haldensleben 1924, führt mit einem weiterem knapp 60 Seiten umfangreichen Beitrag die Erforschung der ersten Sammler, Händler und Autoren fort und präsentiert dann auf weiteren 25 Seiten ein bislang zwar bekanntes, aber nie näher dokumentiertes spannendes Kapitel der Auseinandersetzung zwischen der Deutschen Reichspost und den Verlegern vor mehr als 100 Jahren unter dem Titel: „Ein Streit um Farbe und Format. Post contra Philatelie-Verlage und Autoren.“ Das Thema ist gegenwärtig noch weltweit brisant, hat aber – wie hier anhand bislang völlig unbekannter Akten des Reichspostministeriums belegt – bis heute noch eine weit reichende Aktualität für Verleger und Autoren. Nicht übersehen sollte man die aktuellen Notizen und Leserbriefe, die ebenfalls vielfach Unbekanntes bieten. Nützlich wie immer sind die Rubriken zu Rezensionen und Neueingängen der Bibliotheken. Auch die neueste Ausgabe ist kostenlos unter www.philahistorica.de herunterzuladen, wobei für Erstbezieher die vorherige einmalige Anmeldung beim Herausgeber (W.Maassen@philcreativ.de) erwünscht ist, denn so erhält man dann künftig jeweils einen Tag vor einer Neuausgabe einen entsprechenden Informationshinweis.

16.10.2014 wm

Erstmals Grand Prix für ein philatelistisches Literatur-Exponat!

(ak) In Belgien ging vor wenigen Tagen die „Brabantphil 14“, die diesjährige Nationale Philatelistische Ausstellung im Rang 1 zu Ende. Teilnehmen konnten alle Mitglieder, die in einem Briefmarken-Verein der „Koninklijke Landsbond van Belgische Postzegelkringen“, also dem Königlichen Verband der belgischen Briefmarkensammler-Vereine, aber auch Verbänden im Ausland, angeschlossen sind. Übliche Voraussetzung war nur, dass Teilnehmer bereits zuvor auf einer Rang 2-Ausstellung mindestens 75 Punkte nachweisen konnten. Wer diese Anforderung erfüllte, war zur Teilnahme in allen Klassen, auch in der Literaturklasse, berechtigt.
Die Jury hatte dann unter allen Ausstellern, die mit ihrem Exponat bei der „Brabantphil 14“ Großgold-Rang erreichten, den Grand Prix-Gewinner auszuwählen. Nie zuvor ging ein solcher Grand Prix an einen Aussteller in der Literaturklasse, aber bei der „Brabantphil 14“ war dies der Fall! Diese Ehre wurde Jacques Pirotte für sein Werk „Le Courrier du Groupe Belge des Auto-Canons-Mitrailleuses en Russie 1915–1918“ zuteil.
Das Buch beschreibt auf der Grundlage postalischer Dokumente die Geschichte des genannten Korps „Auto-Canons-Maschinengewehre“, einer Gruppe von Soldaten, die nach der Stabilisierung an der belgischen IJzer-Front gegründet und in Russland eingesetzt wurde. Die 400 Mann starke Expedition umkreiste in knapp drei Jahren fast die ganze Welt und konnte nur dank größter Solidarität und Kaltblütigkeit die Schlachten des Ersten Weltkrieges sowie die russische Revolution und den Bürgerkrieg überleben.
Daten, Orte und Ereignisse blieben in Briefen dieser kleinen Gruppe belgischer Soldaten erhalten. Mit anderen Archivdokumenten, die heute noch einzusehen sind, wurde es dem Autor möglich, diese Zeitphase von drei Jahren in breitem Umfang zu rekonstruieren. Pirotte gelang dies in nahezu perfekter Weise. Drei Monate nach der einzigartigen Ausstellung der Belgischen Akademie der Philatelie und der Royal Philatelic Society London in Ypres zum Thema Erster Weltkrieg war es auffällig, wie viele Sammlungen, die bei der „Brabantphil 14“ zu sehen waren, direkt oder indirekt mit dem Thema Erster Weltkrieg erneut zu tun hatten. Das vollständige Palmarès finden Interessenten auf der Webseite www.brabantphil14.be.

16.10.2014 wm

Neues vom Prüferbund

(bpp) Herr Till Neumann, Bremen, verlängert die Unterbrechung seiner Prüftätigkeit bis zum 30.09.2015. Für das Prüfgebiet Bremen steht Herr Claus Heitmann zur Verfügung.

15.10.2014 wm

Corinphila Auktionen präsentiert „Millionen-Angebot klassischer Philatelie“ vom 18. bis 22. November 2014 in Zürich

(Zürich) Philatelisten aus aller Welt erwarten bereits mit Spannung die Kataloge zur kommenden Corinphila Auktion, die vom 18. bis 22 November 2014 in Zürich stattfinden wird. Dies aus gutem Grund, wird doch erneut eine Auswahl hochwertiger Philatelie und Postgeschichte präsentiert, die wahrlich ihresgleichen sucht. Ein „Millionen-Angebot klassischer Philatelie“ versprechen die fünf edlen Auktionskataloge der Versteigerungen 191 bis 195 – davon allein vier Luxus-Sonderkataloge in Buchform für die Spezialangebote Mexico (Katalog 192), Peru (Katalog 193), Schweiz (Katalog 195) sowie die seit Jahrzehnten unberührte Kollektion von „John Simon“ mit den Gebieten Spanien, Cuba, Philippinen, Österreich, Rumänien und Dänemark (Katalog 194).

Hauptkatalog bietet Philatelie aus „Aller Welt“ (Auktionskatalog 191)
Im Hauptkatalog „Alle Welt“ (Katalog 191) werden neben Raritäten und Postgeschichte auch zahlreiche Sammlungen, Posten und Nachlässe offeriert. Für eine Überraschung sorgt gleich zu Beginn der Versteigerungsserie das Angebot der nicht ausgestellten Sammlungsbestände von Dr. Hugo Goeggel. Corinphila hatte in den vergangenen zwei Jahren bereits in drei Teilen die Internationalen Groß-Gold Ausstellungssammlungen von Brasilien, Ecuador, Kolumbien sowie kolumbianische Flugpost „SCADTA“ von Dr. Goeggel versteigert. Jetzt kommen die nicht ausgestellten Sammlungsteile zum Ausruf. Schwerpunkt ist wieder Klassisches Kolumbien, aber auch Vorphilatelie von Venezuela und Panama. Weitere Spezialteile im Hauptkatalog der 191. Auktion sind Ägypten und Ukraine. Darüber hinaus sind viele europäische Staaten mit ebenso interessanten wie hochwertigen Angeboten vertreten.

Mexico – Die Peter W. Broennimann Sammlung (Auktionskatalog 192)
Auf der internationalen Ausstellung in London 1990 wurde diese großartige Kollektion der ersten Ausgabe von Mexico mit Groß-Gold prämiert. Jetzt, fast ein Viertel Jahrhundert später, kommt die Sammlung bei Corinphila zur Versteigerung. Herrliche Blockstücke, beeindruckende Brieffrankaturen und seltene Stempel lassen das Herz eines jeden Liebhabers klassischer Briefmarkenausgaben höher schlagen. Stellvertretend für das attraktive Angebot sei ein Briefstück mit fünf Marken in vier verschiedenen Wertstufen mit ideal klarem Stempel von Vera Cruz erwähnt (Los 4127 – Startpreis: CHF 3.000.-). Schon die „Sammler-Legende“ Maurice Burrus erfreute sich an diesem einmaligen Stück.

Peru – Die Julio Lugon Badaracco Sammlung  (Auktionskatalog 193)
Nach dem erfolgreichen Verkauf des ersten Teils dieser Kollektion im Mai kommt jetzt der zweite und letzte Teil zur Versteigerung. Schwerpunkt sind wieder die klassischen Ausgaben Perus. Enthalten sind zahlreiche Einheiten, Briefe und besonders reichhaltig die verschiedenen Abstempelungen.  Ein ganz besonderes Stück ist der Farbfehldruck des „Medio peso in rosarot“ (statt gelb) in einem waagerechten gestempelten Paar (Los 3049 – Startpreis CHF 5.000.-). Dieses seltene Stück ist bereits seit 1933 literaturbekannt und zierte seitdem die berühmtesten Peru-Sammlungen.

Die Sammlungen von John Simon (Auktionskatalog 194)
John Simon war ein bedeutender Sammler mit vielseitigen philatelistischen Interessen und Sammelgebieten. Nach dem äußerst erfolgreichen Verkauf der Altdeutschland-Sammlung bei Corinphilas Schwestergesellschaft Heinrich Köhler in Wiesbaden werden nun die internationalen Gebiete bei Corinphila versteigert. Dabei handelt es sich um klassische Ausgaben vom Feinsten: Dänemark, Österreich, Rumänien, Spanien mit Cuba und Philippinen. Dänemark glänzt mit ungebrauchten Blockstücken, Österreich mit seltensten Brieffrankaturen, insbesondere bei den gezähnten Ausgaben ab 1858. Rumänien ist mit raren Halbierungen und sogar „Drittelungen“ vertreten. Spanien ist mit seltenen Einheiten und Briefen stark besetzt, so z.B. mit Los 5299 (Startpreis: CHF 4.000), Spanien 1864, Kopfstehender Rahmen bei der rechten 12 Cuartos Briefmarke im Paar mit Normalmarke auf Brief nach Hamburg. Ein herrliches Stück aus der Sammlung John Simon, das mit Sicherheit für spannende Bietergefechte sorgen wird. Mehr als außergewöhnlich ist auch das Angebot von Cuba und den Philippinen. Hier ist seit Jahren nichts Vergleichbares am Markt angeboten worden. Auch unter diesem Aspekt dürfte die Corinphila Auktion wieder richtungsweisend sein.

Schweiz & Liechtenstein (Auktionskatalog 195)
Mit einem Startpreis von CHF 200.000.- ist das Spitzenstück der Corinphila Auktionsserie 191–195 ein Zehnerstreifen des dunkelgrünen Genfer Adlers von 1848. Die beeindruckende Einheit mit vollständigem oberen Bogenrand und Randinschrift ist bereits seit 1908 registriert, als „Gilbert & Köhler“ die Sammlung Georg Koch, Giessen, in Paris versteigerten. Danach war die Rarität über 90 Jahre verschollen. Bemerkenswert ist, das der im Jahr 1908 erzielte Preis mit über 2.000 Franken weit über dem Preis von nur 1.250 Franken für den in derselben Auktion angebotenen Brief mit sechs Basler Tauben lag. Der Basler Tauben Brief gilt heute als das „Non plus Ultra“ der Schweiz-Philatelie und ist seit Jahrzehnten das „Aushängeschild“ der Sammlung des Schweizer Postmuseums in Bern. Jetzt kommt der Koch’sche Zehnerstreifen als Los 6413 bei Corinphila zur Versteigerung.

Das komplette Angebot ist ab dem 20. Oktober online unter www.corinphila.ch verfügbar. Kunden haben wie gewohnt die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung live über das Internet mitzubieten. Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, CH 8034 Zürich, Telefon: 0041-44-3899191, E-Mail: info@corinphila.ch oder unter www.corinphila.ch

15.10.2014 wm

Der Erste Weltkrieg im Spiegel philatelistischer Sammlungen

(wm) Mitte Juli konnten Besucher aus aller Welt in Ypres (Belgien) eine einmalige Ausstellung im Vleeshuis mitten in der Stadt besichtigen: „Mail in times of trouble: Erster Weltkrieg“. Diese Sonderausstellung war Teil des sog. RDP-Ceremony-Weekends. Auf Wunsch der Teilnehmer wurden nahezu alle Sammlungen und Dokumente digitalisiert und sind ab sofort auf der Webseite www.rdpypres.com zu sehen. Die Sammlungen sind sowohl nach Namen ihrer Besitzer alphabetisch sowie in der Abfolge der Exponate in der Ausstellung zu besichtigen. Insgesamt ist es eine eindrucksvolle und bewegende Dokumentation schrecklichen Geschehens der Vergangenheit, die für die Menschheit heute und in Zukunft die Botschaft beinhaltet: Nie wieder Krieg!
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Royal Philatelic Society London und deren Präsidenten Chris King von dem Generalkommissar der Ausstellung, Patrick Maselis, realisiert. Die Webseite ist in drei Sprachen (englisch, französisch und niederländisch) gestaltet.

15.10.2014

BDPh-Neuorganisation überfällig?

(wm) Diese Frage stellt Wolfgang Watzke, namhaftes Mitglied des Briefmarken-Sammler-Vereins Bad Godesberg, der vor wenigen Tagen sein 75jähriges Bestehen feierte. In einem Beitrag zur Festschrift des Vereines schrieb er: „Wenn die Briefmarkensammler-Vereine den schleichenden Tod verhindern wollen, müssen sie sich allesamt neu aufstellen … Mit 40 Menschen schafft man weder menschlich noch wirtschaftlich einen großen, zeitgemäßen Wurf. … Ähnliches gilt … für die Gesamtorganisation der Philatelie in Deutschland. Wenn es sich ein Verband leistet, die gut 40 000 Mitglieder durch einen Bundesverband mit 15 Landesverbänden zu verwalten, wenn pro Landesverband im Schnitt gut 2 500 Mitglieder in ca. 65 Vereinen betreut werden, ist das von den finanziellen und ehrenamtlichen Ressourcen eine reine Verschwendung und völlig sinnlos. Es bleibt also ein antiquiertes System – solange Vereine, deren Mitgliederversammlungen mangels Masse zu erweiterten Vorstandssitzung verkommen müssen, sich selbst nicht verändern und ein derart überholtes System mittragen, ändert sich nichts. Ein Bundesverband ohne Landesverbände, vielleicht mit noch 500 schlagkräftigen Vereinen, das wär’s!“

13.10.2014 wm

150 Auktionen – Große Briefmarken-Jubiläumsauktion von Ulrich Felzmann vom 6.–8. November 2014

Neue Homepage, neuer Online-Katalog – Das Auktionshaus Felzmann präsentiert seinen Kunden im Jubiläumsjahr eine brandneue Webseite. Ab sofort erwartet Interessenten auf www.felzmann.de ein modernes Design, eine kundenfreundliche Menüführung und jede Menge Informationen rund um die Philatelie und Numismatik. Im neuen Online-Katalog können Kunden bequem im kompletten Angebot der aktuellen Auktion stöbern, zahlreiche Fotos und Atteste anschauen und sich über eine Merkliste interessante Lose zusammenstellen. Registrierte Kunden können ihre Gebote selbstverständlich mit einem Klick abgeben. Neu! Bei Felzmann ist es ab sofort möglich, durch „Live Bidding“ über das Internet interaktiv an der Versteigerung teilzunehmen. Hierfür ist keine Zusatzsoftware nötig. Bieter melden sich einfach zu Hause auf der Homepage an und bieten während der Auktion live mit.
Für die 150. Auktion präsentiert das Auktionshaus Felzmann ein überaus reichhaltiges Angebot internationaler Spitzen-Philatelie. Weltraritäten, Unikate und erstmals angebotenes Material werden auf dieser besonderen Jubiläumsauktion präsentiert. Dazu kommen ein Sammlungs-Angebot mit weit über 1.500 Positionen, die zahlreiche unberührte, teils hervorragend ausgebaute und hochwertige Sammlungen enthalten sowie ein umfassender Sonderkatalog für Flug- und Zeppelinpost.
Unter den zahlreichen Highlights der Einzellose befindet sich ein Exemplar der zweiten Serie von Mauritius. Der Erstdruck 2 d „POST PAID“ ist ungebraucht in wunderschönem, farbtiefem Indigo. Diese Weltrarität stammt aus der unmittelbaren Nachfolge der legendären „POST OFFICE“ gedruckten Erstauflage und sie schmückte schon prominente Sammlungen wie die der berühmten Philatelisten Ferrary oder Tomasini (Los 5110). Ebenfalls im Bereich Übersee befindet sich ein absolutes Unikat. Der Flugbrief mit einer 60 C Überdruckmarke dokumentiert den Atlantikflug von 1927 des italienischen Flugpioniers Franscesco de Pinedo nach Kanada (Los 5009). Die eigenhändige Unterschrift des Piloten macht den prachtvollen Beleg zu einer Ausnahmerarität. Auch China ist mit einem Top-Stück vertreten. Der Schauspielblock mit ESST wird in fast tadelloser Qualität in voller Originalgröße angeboten (Los 5048).
Im Europa-Angebot befindet sich eine der schönsten 1-Franc-Briefmarken in lebhaft-vermillon. Die klassische Frankreich-Rarität ist in kräftiger Farbgebung und mit breitrandiger und zentrisch aufsitzender Gitterraute auf einem wunderbaren Briefstück erhalten (Los 5197). Ein absolutes Unikat stellt die italienische 15 C. „Augusto violetto“ dar. Die Marke ist das einzig bekannte gestempelte Exemplar aus einem der Bogen, die für die Ausgabe der Ägäischen Inseln in abweichender Farbe gedruckt wurden. Die Marke gilt als die größte Rarität italienischer Philatelie des 20. Jahrhunderts (Los 5271).
Die prominente Altschweiz-Rarität „Basler Taube“ ist in aktenfrischer Luxuserhaltung auf einem herrlichen Liebhaberbrief mit im Programm (Los 5591). Aus Spanien wird der überaus seltene Verfassungsblock mit kopfstehendem Flugpost-Aufdruck in postfrischer Prachterhaltung angeboten (Los 5622). Eine Altdeutschland-Rarität aus Baden stellt die ungezähnte 3-Kreuzer-Marke dar. Das sogenannte „Stockach Provisorium“ liegt in einer ausgesprochen attraktiven Gesamterhaltung vor (Los 5664). Weitere Altdeutschland-Highlights kommen aus Hamburg, Hannover und Sachsen. Ein wunderschöner Hamburger Übersee-Brief ist mit fünf Exemplaren der 1 S braun sowie vier Exemplaren der 7 S rotlila frankiert und gehört damit zu einem Ausnahme-Beleg der Hamburg-Philatelie (Los 5779). Hannover steuert ein Luxus-Kuvert nach Hongkong bei (Los 5791). Die Sachsen-Raritäten sind in dieser Auktion besonders hochwertig und zahlreich vertreten. So findet sich ein Sachsen-Viererblock in bräunlichrot auf einem Reko-Übersee-Brief nach Texas über Preußen, Belgien, England und anschließend retour (Los 5946) sowie mehrere Sachsen 3er in herrlicher farbfrischer Qualität in rot, ziegelrot, hellrot und bräunlichrot.
Im Bereich der Kolonien & Auslandsämter ist ein Komplett-Angebot aller „Berner Ausgaben“ der Krone/Adler-Überdruckausgaben aller neun Kolonialgebiete zu nennen. Die Ausgaben stammen aus einer dem Commonwealth zugehörigen Postverwaltung, die dort mit den „SPECIMEN“-Aufdrucken versehen wurden (Los 6609). Ein anderer Handstempelaufdruck ziert die 10 Pfennig im farbfrischen Viererblock auf einem Brief von Tientsin, China nach Chemnitz. Ein absoluter Blickfang einer jeden Deutsche Post China Sammlung (Los 6621). Eine weitere begehrte Seltenheit deutscher Kolonial-Philatelie ist die Marke 1 Rupie mit Wasserzeichen. Diese „Königin von Deutsch-Ostafrika“ ist schon als lose Marke selten. Hier ist sie auf einer Auslands-Paketkarte in einwandfreier Luxuserhaltung zu haben. Bislang sind lediglich fünf weitere Paketkarten bekannt (Los 6790). Weitere Deutsch-Ostafrika Highlights reihen sich ein. So fünf vollständige waagerechte Unterrand-Zehnerstreifen mit kompletten Bogenrand der ungezähnten Marken 2 ½ H, 4 H, 15 H, 30 H und 45 H.
Die Auktion zeigt außerdem eine der größten Raritäten der Kriegs- und Propagandafälschungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die amerikanische Fälschung des Totenkopf Hitlers über Gräberfeld weist eine überdurchschnittlich gute Erhaltung auf (Los 7478). Gleich zweimal ist der Heydrich-Block ungebraucht und in voller Originalgröße im Programm (Los 7209 und 7209a). Im Deutschland-Teil der Bundesrepublik wird ein kompletter postfrischer Posthornsatz im Viererblock ungefaltet und tadellos gezähnt in einer unsignierten Ausnahmeerhaltung angeboten (Los 8160).
Zur Jubiläumsauktion präsentiert das Auktionshaus Felzmann einen umfassenden Sonderkatalog für Flug- und Zeppelinpost. Neben einer Vielzahl hochinteressanter Flugpost-, Katapultpost- und DOX-Belege sowie Luftfahrt-Memorabilien liegt der Schwerpunkt dieses Auktionsteils traditionell bei der Zeppelinpost. Darunter sind diesmal zahlreiche Zeppelinzuleitungen, die lange nicht mehr angeboten wurden. Unter den Highlights des Katalogs ist ein seltener deutscher Zuleitungsbelege zum BALBO-Geschwaderflug 1933 (Los 3806). Bei den Katapultpostbelegen Südatlantik ist erstmals eine Zuleitung aus der Schweiz 1934 in Mischfrankatur mit deutschen Marken nach Sao Paulo im Programm (Los 3901). Unter den Spitzenbelegen der Zeppelinpost finden sich außerdem ein Kombinationsbeleg des Luftschiff-Chefstewards Kubis sowie drei verschiedene Belege zur Lakehurst Katastrophe 1937.
Der Online-Katalog mit allen Losen und Fotos ist auf der Homepage www.felzmann.de abrufbar. Die Münzauktion findet vor der Briefmarkenauktion vom 4.–5. November 2014 statt. Die kostenlosen Auktionskataloge können online oder telefonisch bestellt werden unter: 02 11/550 440.

13.10.2014 wm

NOTOS 2015 in Athen: Offen für philatelistische Literaturaussteller weltweit!

Vom 12. bis 15. November 2015 findet in Griechenland erneut eine Internationale Briefmarken-Ausstellung statt. Und zwar für Briefmarkenexponate von Sammlern der südeuropäischen Länder. Aussteller anderer europäischer Länder können auch Berücksichtigung finden, zumal wenn sie Exponate mit Bezug zu Südeuropa ausstellen. Vorgesehen sind alle FIP-Klassen, darunter auch eine umfangreiche Literaturklasse, die – einer Bitte der AIJP, des Weltverbandes der Philatelie-Autoren und Journalisten, folgend – allerdings für Autoren und Publizisten aus aller Welt geöffnet ist.
Diese von der FEPA patronisierte Ausstellung geht neue, deutlich preiswertere Wege: Man verzichtet auf gedruckte Kataloge, Medaillen und teure Events, dafür präsentiert man den jeweils aktuellen Ausstellungsstand im Internet (siehe: http://hps.gr/notos2015/) und ermöglicht Ausstellern preiswerte Rahmen- bzw. Exponatkosten (20 Euro pro Rahmen / Literaturobjekt). Literaturaussteller wird es freuen, dass sie nur ein Exemplar ihrer Druckschriften einreichen müssen, womit ebenfalls einem Anliegen der AIJP-Mitglieder entsprochen wurde. Anmeldungen zur NOTOS 2015 sind bis 31. März 2015 möglich. Die Literaturexponate müssen bis zum 30. Oktober 2015 in Athen vorliegen. Anmeldeformulare sind auf der oben genannten Webseite ab November 2014 herunterzuladen.

13.10.2014 wm

Rückblick: Sensationelle Zuschläge bei der Versteigerung der Sammlung „Horst Kühner“

(Bonn) Mit der Versteigerung der Sammlung „Horst Kühner“, vom Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer mit einem aufwendigen Hardcover-Katalog präsentiert, kamen zahlreiche extrem seltene Stücke zum Angebot. Sicherlich hundert der sechshundert Lose hatten gerade einmal zweistellige Auflagen, es waren sogar einige Unikate und eine Handvoll Werte mit einstelligen Auflagen dabei. Trotzdem hat wohl niemand der bei der Auktion anwesenden mit solchen Zuschlagpreisen gerechnet.
Knapp eine halbe Million Euro konnte Auktionator Dr. Fischer in drei Stunden zuschlagen, nur wenige Lose blieben vorerst unverkauft. In vielen Fällen können die MICHEL-Notierungen neu geschrieben werden. Zum Auftakt wurden direkt die meisten der Britischen Besetzungsausgaben der Deutschen Kolonien zu häufig extremen Preisen zugeschlagen, so z.B. Deutsch-Neuguinea 14I * (3 S. auf 3 Mark) bei 600 € Ausruf mit 6.400 € (Michel 1900,-), Mafia  8a * (1 Rupie) bei 3500 € Ausruf mit 7.200 € (Michel 10.000) oder Marshall-Inseln 12II * (3 S auf 3 Mark) bei 3.000 € Ausruf mit 11.500 € (Michel 10.000).
Bei den dann folgenden Deutschen Besetzungsausgaben des Zweiten Weltkrieges, die einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung bildeten, hatte man dann zeitweise das Gefühl, dass es morgen keine Briefmarken geben würde. Bei einem mit 7.500 € ausgerufenen und zugegebenermaßen wunderschönen Heydrich-Block mit Schutzumschlag fiel der Hammer erst bei 18.000 €. Eine andauernde Bieterschlacht lieferten sich danach Saal- und Telefon-Bieter bei den Besetzungsausgaben in Frankreich. Bei den mit jeweils 650 € ausgerufenen Dünkirchener Sondermarken wurde für fast alle Lose ein Zuschlagpreis von 1.900 € erzielt, was mit Aufgeld etwa 130 % des MICHEL-Preises von 1.700 € entspricht. Nach Aussage des anwesenden, für dieses Gebiet zuständigen VP-Prüfers Lothar Herbst lagen frühere Zuschläge für diese Marken bei 1.100 bis 1.300 € – wenn man überhaupt ein Angebot finden konnte. Auch Zara wartete mit beeindruckenden Zuschlägen auf: 17I ** mit einem kleinen Stockfleck, mit nur 4.000 € ausgerufen, kletterte bis auf 14.000 €, bei einer MICHEL-Bewertung von 20.000 €.
Ebenfalls enorm umkämpft war das beeindruckende Angebot der Propaganda-Fälschungen. Der mit 10.000 € ausgerufene, der DR-Ausgabe von 1936 nachempfundene ungebrauchte Hitler-Propaganda-Block mit dem Motiv „Hitler-Totenkopf über Gräber“ wurde mit 13.000 € zugeschlagen. Noch beeindruckender gestaltete sich aber die Versteigerung der im MICHEL mit den Nummern 34 und 35 katalogisierten Propaganda-Fälschungen mit Aufdruck „Deutsche Reichspost in Marokko“. Bei Auflagen von nur elf und sieben bekannten Exemplaren notieren diese im MICHEL-Katalog gerade einmal für 3.000 bzw. 4.000 € in postfrischer Erhaltung. Versteigert wurden zwei ungebrauchte Stücke, ähnliche Werte waren vor zehn Jahren zum letzten Mal bei einer Versteigerung aufgetaucht. Mit Ausrufpreisen von je 5.000 € fiel für die Mi.-Nr. 34 erst bei 11.500 € der Hammer, für Nr. 35 gab es den Zuschlag erst bei 12.500 €.

13.10.2014 wm

ROSSICA 2014 präsentiert philatelistische Literatur aus aller Welt!

(wm) In wenigen Wochen findet in Moskau eine weitere Internationale Ausstellung für philatelistische Literatur statt, zu der nun der Veranstalter – die Russische Akademie der Philatelie – die Webseite freigeschaltet hat. Unter http://rossica.info/rossica_news/ekspozitsiya__rossiki-2014__-_popolnyaetsya/99/ kann man diese finden und wer bei http://rossica.info/spage/no/Philatelic-Literature-eng/ hereinschaut, sieht auch bereits rund 130 Titel, die in Moskau vom 27. bis 29. Oktober ausgestellt werden. Neben den Europäischen Akademien waren die Mitglieder der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten, eingeladen, ihre Neuveröffentlichungen zu zeigen, was auch in großer Zahl wahrgenommen wurde. Die AIJP wird durch Rainer von Scharpen in Moskau vertreten sein.

13.10.2014 wm

100 Jahre Heinrich Köhler. Eine Präsentation in London

(wm) Am 9. Oktober 2014 stellte Dieter Michelson, Geschäftsführer und Mitinhaber des ältesten deutschen philatelistischen Auktionshauses, der Firma Heinrich Köhler in Wiesbaden, die Geschichte der Firma und deren Inhaber, über 100 aus dem In- und Ausland angereisten Philatelisten vor. Eine spezielle von Heinrich Mimberg zusammengestellte Ausstellung zur Firmengeschichte kam bestens an, zumal diese vollständig in englischer Sprache zu sehen war. Ebenso eine 2013 in deutscher, nunmehr erstmals in London vorgestellte englische Übersetzung des Buches von Wolfgang Maassen „Heinrich Köhler und seine Nachfahren“ (Heinrich Köhler and his Successors), in dem auf rund 500 Seiten die Familien- und Firmengeschichte höchst detailliert erzählt werden. Michelson präsentierte wenig Bekanntes über den Firmengründer, dessen Familie (auch über Köhlers Enkelin, die ebenfalls in London dabei war) und über Hartmut C. Schwenn, der in den 1960er-Jahre die Firma von der Köhler-Familie übernahm. Dessen Verdienst – auch Schwenn war unter den Gästen – war es u.a., den jungen Volker Parthen zu engagieren, der dann 1970 die Firma übernahm. Unvergessen bis heute, auch in England, blieben die legendären Boker-Auktionen, die die Firma wieder in die Weltspitze zurückführten. Chris King, Präsident der Royal Philatelic Society London, des ältesten Philatelistenvereins der Welt, in dessen Haus die Präsentation stattfand, dankte Michelson für seine ausgezeichnete und für die Klubmitglieder höchst ungewöhnliche Vorstellung, die thematisch ausgefallen und inhaltlich perfekt war.

13.10.2014 wm

AIJP lädt ein zum Treffen am 25. Oktober 2014 in Sindelfingen

(wm) Die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und -Journalisten, ist Patronatspartner der international bekannten Briefmarkenbörse in Sindelfingen, die in diesem Jahr in der Messe Sindelfingen vom 23. bis 25. Oktober stattfindet. Die AIJP ist mit einem Stand auf der Empore im Zentrum Philatelie vertreten und Kollegen und Freunde, aber auch alle Interessenten, die sich von den Vorteilen dieser weltweiten Gemeinschaft persönlich überzeugen wollen, sind eingeladen, am Stand vorbeizuschauen. Präsident Wolfgang Maassen wird auch persönlich anwesend sein und freut sich auf viele Kontakte. Das eigentliche Treffen („Meeting“) der AIJP findet dann am 25. Oktober 2014 von 11 bis 12.30 Uhr im Hotel Mercure an der Messe in Raum TS 6 statt. Auch dieses Treffen steht allen literarisch interessierten Sammlern offen.

12.10.2014 wm

Rückblick: 164. Leipziger Briefmarkenauktion Fortagne & Lipfert

(wm) Knut Fortagne konnte einmal mehr – nachdem nun auch der Nachverkauf beendet ist – von einem guten Erfolg seiner 164. Auktion am 12./13. September 2014 berichten. Insgesamt standen 4 550 Lose zum Verkauf, dabei fast 1 000 Sammlungen und Lots, die überwiegend mit beachtlichen Steigerungen verkauft wurden. „Bis zu 100 Saalbieter aus dem In- und EU-Ausland verfolgten das Geschehen“, weiß Fortagne zu berichten und ihn wie so viele andere dürfte besonders der Zuschlag eines Loses überrascht haben, einer 200 Dollar-Banknote der Deutsch-Asiatischen Bank (Los 1108), das von 700 auf stolze 7 400 Euro hochgesteigert wurde.

12.10.2014 wm

Robert P. Odenweller für sein Lebenswerk ausgezeichnet!

(wm) Wer Neuseeland oder Samoa sammelt, dem ist der Name von Robert P. Odenweller ein Begriff, hat dieser doch dazu umfangreiche Forschungswerke veröffentlicht, die bis heute unübertroffen sind. „Bob“, wie ihn seine Freunde nennen, ist seit Jahrzehnten einer der großen Nummern, einer der „big shots“ der US-Philatelie. Er war über Jahrzehnte weltweit in höchsten Verbandspositionen aktiv, u.a. in der FIP, er ist internationaler Aussteller und Juror für philatelistische Literatur – natürlich auch Mitglied der AIJP –, er gehörte zahllosen anderen Verbänden und Vereinen an und war Schriftleiter des „Collector’s Club Philatelist“, den er zu einer professionell gestalteten farbigen Zeitschrift weiterentwickelte. Er half überall, wo Hilfe nötig war und gebraucht wurde: bei Ausstellungen, in Vereinen und Studiengruppen, bei Ausstellern und Autoren.
Ehrungen hatte er bereits vorher zahlreich erhalten. Aber die höchst mögliche Anerkennung in den USA für sein literarisches Lebenswerk wurde ihm jetzt mit dem „Charles J. Peterson Philatelic Literature Life Achievement Award“ zuteil. Mit dem vor Jahren verstorbenen Charles Peterson teilte er dessen Verbundenheit zum alten Europa, speziell zu England, aber auch die Kenntnis anderer Kontinente. Sein Beruf als Pilot machte es ihm möglich, die Welt zu bereisen und Kontakte zu namhaften Philatelisten in aller Welt zu knüpfen.
Die AIJP schätzt sich glücklich, ein solches Mitglied in seinen Reihen zu haben, gratuliert Bob von Herzen und kann zur Auszeichnung nur sagen: „Wohl verdient“ – well deserved!

11.10.2014 wm

Neu in englischer Sprache erschienen– Wolfgang Maassen: Heinrich Köhler and his Sucessors“

(Schwalmtal/Peter Fischer) Vor 100 Jahren gründete Heinrich Köhler (1881–1945) in Berlin eine Auktionsfirma, die am 23. April 1913 ihre erste Versteigerung durchführte. An das Jubiläum wurde bereits 2013 mit einem Symposium zur Firmengeschichte in Wiesbaden, dem heutigen Sitz des Unternehmens, und mit einer Jubiläumsfeier im Oktober 2013 erinnert, zu dem dann dieses umfangreiche Buch erschien, das der durch eine ganze Reihe solcher philateliehistorischer Werke bereits international bekannte Autor Wolfgang Maassen über Heinrich Köhler und seine Nachfolger geschrieben hat. Nun, ein Jahr später, liegt dieses 500-Seiten-Buch in englischer Sprache vor und wurde Anfang Oktober 2014 im Rahmen einer Präsentation zum Thema „100 Jahre Heinrich Köhler“ bei der Royal Philatelic Society London vorgestellt.
Heinrich Köhler war einer der bedeutendsten Berufsphilatelisten Deutschlands, sein Leben und Wirken wird im ersten Teil des Buches ausführlich vorgestellt – teilweise ausgeweitet zu einer interessanten Familiengeschichte. Im zweiten Teil der Publikation geht es um die Nachfolger seit 1945 und bis heute. Zunächst führten Heinrich Köhlers Frau Anna und seine Tochter Henriette die Auktion weiter. Dann ging sie an Hartmut C. Schwenn (1967), damals wohl der jüngste und weltweit bekannteste deutsche Auktionator, und anschließend (1970) an Volker Parthen über, der mit den Versteigerungen der John-Boker-Sammlung international berühmt wurde. Im 21. Jahrhundert gehörte die Firma unter dem unveränderten Traditionsnamen Heinrich Köhler zu einem spanischen Unternehmen und schließlich zu einem USA-Konzern. Das heutige Firmenkapitel begann, als 2012 die Familien Haub, Louis und Michelson Inhaber wurden und die Regie wieder von Deutschland aus übernahmen.
Das ganze Buch ist reich und aufwändig bebildert und vermittelt einen in dieser Form bisher nicht veröffentlichten Überblick über ein bedeutendes Kapitel der Geschichte deutscher Philatelie und in Deutschland heimischen Auktionswesens. Ausführlich vorgestellt werden im Übrigen die bisherigen Preisträger des 1996 gestifteten Heinrich-Köhler-Preises sowie die bisher erschienenen Bände der Édition d'Or, mit denen die Auktionshäuser Heinrich Köhler und Corinphila hochprämierte Exponate bekannter Philatelisten aus der jüngeren Vergangenheit dokumentieren. Womit das Buch – mit Blick auf die fernere wie aktuelle Philateliehistorie – weitere Lese- und Nachschlageinteressen befriedigt.

Wolfgang Maassen: Heinrich Köhler and His Successors. The History of an Outstanding Philatelist and of the Oldest German Stamp Auction House, Special Edition of the Series „Chronicle of German Philately“, Schwalmtal 2014, 492 pages, hardbound, 928 black/white and colour-illustrations, 494 footnoots, ca. DIN A4-format, limited edition 200 copies, price: 85 Euro, 70 GBP, 110 US-$ plus postage. Orders to: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. ++ 49 (0) 21 63/3 07 77, Fax ++ 49 (0) 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, Internet: www.phil-shop.de

7.10.2014 wm

Neue(r) Schriftleiter(in) für den “American Philatelist” gesucht!

Barbara Boal ist in den USA fast schon eine Legende. Seit vielen Jahren betreut sie als Chefredakteurin das monatliche Verbandsmagazin der American Philatelic Society. Sie gestaltete nicht nur den redaktionellen Inhalt, sondern war auch für das Layout, für die Kontakte zur Druckerei und vieles andere zuständig. Zusätzlich arbeitete sie in gleicher Funktion für die “Philatelic Literature Review” des Verbandes, ein Journal für Literaturfreunde, das viermal pro Jahr erscheint. Sie gestaltete für den Verband Anzeigen, führte Seminare durch, unterstützte die PR in den sozialen Medien und das APS-Marketing.
Nun geht sie zum 31. Dezember 2014 in den wohl verdienten Ruhestand. Einen Nachfolger zu finden, da ist sich die APS sicher, wird nicht leicht, zumal angesichts der Anforderungen. Denn dieser soll mit drei Mitarbeitern und einem Beirat gut auskommen, redaktionelle Rubriken und Beiträge sprachlich und fachlich bearbeiten können, kreatives Design mit der Software Indesign professionell beherrschen, aber auch die digitalen Auftritte online betreuen. Herausgeber- und Mediengestalterqualitäten seien ebenso erwünscht wie philatelistisches Fachwissen, gute Organisations- und Problemlösungsfähigkeiten, wobei ein Bachelor und Führungstätigkeiterfahrung vorausgesetzt werden. Viel mehr geht wohl nicht, dafür lockt man mit einem Gehalt von 55 000 bis 65 000 $ pro Jahr, was derzeit rund 43 000 bis 51 000 Euro entspricht.

7.10.2014 wm

EUROPHILEX London mit spektakulärem Ehrenhof

(London/wm) Die nächstjährige Internationale Briefmarken-Ausstellung in London (13.–16. Mai 2015, Business Design Center, London Islington) beabsichtigt, mit Unikaten und Raritäten die Besucher zu erfreuen. Dazu zählen beispielsweise das Königliche Dekret Charles I., mit dem dieser 1635 den Postverkehr für die Öffentlichkeit einführte, aber auch Entwürfe für die ersten Briefmarken, die in Großbritannien 1840 das Licht der Welt erblickten. Nicht zu vergessen Mulready-Umschläge, die ersten Ganzsachen, die mit Ersttags- und Auslandsdestinationen dokumentiert werden. Auch rare und einzigartige Postsendungen, die von frühen Transporten per Schiff oder Flugzeug bis hin zu Apollo 11 und den Mond führten, werden ausgestellt. Mehr zur “Schatzkammer” findet sich im Internet bei www.London2015.net/specialexhibition/.

 

7.10.2014 wm

Tag der Briefmarke in Kiel

(mm) Der Tag der Briefmarke findet am 18. Oktober 2014 wieder im Haus des Sports am Winterbeker Weg 49 von 9–15 Uhr in Kiel statt. Ein Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post wird den Sonderstempel und das gesamte Markenprogramm führen. Händlerstände aus Nah- und Fern für Briefmarken, Postkarten, Briefumschläge, Ansichtskarten, Vereinsstände mit viel Informationen und ein Großtauschtag werden geboten. Veranstalter ist wieder die Arbeitsgemeinschaft Kieler Briefmarkensammler-Vereine e.V. Die Briefmarkenschau zeigt Sammlungen aus den vier beteiligten BDPh-Vereinen der Arge. Die Arbeitsgemeinschaft als Veranstalter hat zudem Ganzsachen, Festumschläge, ein Gedenkblatt und weitere schöne Sammlerbelege aufgelegt. Eine Bestellliste ist über Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel; Tel.: 04340-4315, Fax: 04340-418 oder per E-Mail an info@kieler-philatelistenverein.de zu beziehen.

7.10.2014 wm

TdB und 30-jähriges Vereinsjubiläum in Strullendorf

(mm) Die Briefmarken-Sammler-Gemeinschaft Strullendorf e.V. feiert am 19. Oktober 2014 ihr 30-jähriges Vereinsjubiläum in der Hauptsmoorhalle in 96129 Strullendorf von 9-16 Uhr. Zeitgleich wird der Tag der Briefmarke des LV-Bayern in Oberfranken ausgerichtet. Die deutsche Post ist mit einem Sonderpostamt vertreten und wird zwei Sonderstempel abschlagen. Der Verein legt dazu einen Plusbrief auf und hat auch sonstige Schmuckumschläge anzubieten. In einer Ausstellung präsentiert der Verein zum Tag der Briefmarke die erste deutsche Briefmarke, den Bayern Einser sowie alte und neue Ansichtskarten aus der Großgemeinde Strullendorf und diversen Ortsteilen aus dem Zeitraum von 1899 bis heute. Auf der Vereins-Homepage unter www.briefmarkenverein-strullendorf.de finden Interessenten ein kleines Werbevideo zur Veranstaltung.

7.10.2014 wm

ArGe Kolonien bietet kostenlose Mitgliedschaft für 2014

(mm) Die Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. (kurz ArGe Kolonien) bietet interessierten Sammlern für das laufende Jahr eine kostenlose Mitgliedschaft an. Dabei erhält das Neumitglied alle 2014 bereits erschienen und noch erscheinenden Rundschreiben und Berichtshefte zugeschickt. Mit Bezahlung des Mitgliedsbeitrages für 2015 erhält das Mitglied dann auch ein Freiexemplar des aktuellen Stempelkataloges der ARGE (Einzelpreis 39 Euro) und die sonstigen Mitgliederinformationen. Die Aufnahmegebühr entfällt bei dieser Sonderaktion. Die ArGe Kolonien, gegründet 1928 und somit älteste Arbeitsgemeinschaft im BDPh, beschäftigt sich mit den Briefmarken, Stempeln und der Postgeschichte der zehn ehemaligen deutschen Kolonien als auch der Auslandspostämter. Umfangreiche Informationen zur Arbeitsgemeinschaft, ihrer Publikationen und auch den Mitgliedsantrag findet man unter www.kolonialmarken.de. Alternativ kann man sich auch direkt an den Geschäftsführer der ArGe wenden: Tilmann Nössig; Koppenstr. 16; 10243 Berlin. Wir freuen uns auch über einen Besuch an unserem Stand auf der Briefmarkenmesse Sindelfingen (23.-25. Oktober 2014), wo dieses Angebot allen Interessierten ebenfalls zur Verfügung steht.

7.10.2014 wm

Geester Sammlerbörse im neuen Vereinsheim

(mm) Die Briefmarken- und Münzenfreunde der Geest e.V. veranstalten am 12. Oktober 2014 ihre 39. Sammlerbörse. Diese – wie auch die zukünftigen Tauschtage – wird an einem neuen Ort, nämlich dem Schützenheim, Im Wieh 2, 21698 Harsefeld stattfinden. Von 9 bis 14 Uhr erwartet die Besucher unter anderem ein Sonderpostamt, das den Sonderstempel Polarforschungsschiff „Gauß“ führen wird, neue Ganzsachen mit dem Motiv „Leuchtturm“ und vom Verein angebotene Briefmarken Individuell, die eigens für diese Sonderveranstaltungen aufgelegt werden. Bis zu 250 Gäste besuchten diese, mit rund 80 Tischen von Sammlern und Händlern größte Veranstaltung zwischen Hamburg und Bremen. Interessenten finden weitere Informationen im Internet unter www.briefmarken-harsefeld.de

6.10.2014 wm

Deutscher Philatelistentag 2015: Die „Royal Philatelic Collection“ kommt nach Gotha!

(ud/bdph) Nach zahlreichen Vorgesprächen und Abstimmungen von Wolfgang Maassen und Thomas Höpfner mit Kurator Michael Sefi ist es soweit: Königin Elisabeth II. hat ihre Erlaubnis gegeben, dass Auszüge der Briefmarkensammlung des Britischen Königshauses im Winterpalais in Gotha gezeigt werden dürfen. Es gibt eine wichtige Verbindung zwischen Gotha und der Britischen Königsfamilie: Die Heirat von Prinzessin Victoria und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Diese Verbindung und die geplante Briefmarkenausstellung
wird die deutsch-britische Partnerschaft in den Fokus stellen. Sie war Ausgangspunkt für die Idee, Teile der Königlichen Sammlung in einer „Schatzkammer“ zu zeigen. Aus den zahlreichen Marken mit dem Porträt der jungen Victoria, deren erste die legendäre „One Penny Black“ war, soll eine Schau der Extraklasse zusammengestellt werden.

6.10.2014

Vorschau auf die kommende AIX PHILA-Auktion in Aachen

(Aachen) Ein starker französischer Einschlag prägt die 55. AIX-PHILA Auktion am 28. und 29. November: Für das Sammelgebiet Frankreich bietet AIX PHILA so ziemlich alles an besseren und gefragten Marken ab der Klassik in durchweg ausgesucht guter Qualität.
Memel – teilweise unter französischer Mandatsverwaltung – geht mit einer Fülle von Briefen und seltenen Stempeln an den Start, auch der Spitzensatz (Mi-Nr. 234/37) fehlt weder postfrisch noch echt gestempelt und wird mit 800 € bzw. 1.200 € ins Rennen geschickt.
Mit jeweils 1.000 € beginnt ein gestempeltes Hochwasserblockpaar der Saar genauso wie auch die berühmte Madonna von 1928 (Mi.-Nr. 134). Mindestens 1.200 € soll ein Freimarkensatz von 1947 bringen, welcher versehentlich ohne Aufdruck verkauft wurde (Mi.-Nr. 226/38 IIfA).
Die übrige Philatelie ist mit einem reichlichen Angebot vor allem deutscher Marken und Blöcke ebenso gut vertreten wie die Numismatik, welche Münzen aus verschiedenen Epochen zu moderaten Schätzpreisen präsentiert.
Den traditionellen Höhepunkt bildet am 2. Tag der Sammlungsteil, wenn mehr als 1.500 Kollektionen, Posten und Nachlässe unter den Hammer kommen. Einige prämierte Ausstellungssammlungen stehen hierbei besonders im Fokus: Eine Spezialsammlung Mecklenburg-Vorpommern mit einer Fülle von Besonderheiten und Belegen wird mit 5.000 € ins Rennen geschickt, eine Sammlung DDR-Dienstpost mit mehr als 1.000 Briefen aller möglichen Behörden und VEB-Betriebe startet mit 4.000 €. Deutschland ist naturgemäß sehr stark vertreten wie aber auch Frankreich, die übrigen europäischen Länder und Übersee, wo beispielsweise mehrere Sammlungen der VR China auf Bieter aus Fernost warten. Heiße Bieterkämpfe dürfte es auch bei der Versteigerung von Kartons und ganzen Regalen geben und hier bei Startpreisen von 10 € bis 2.500 € Philatelisten mit großem wie kleinem Geldbeutel nach Aachen locken.

6.10.2014 wm

Kurt Kimmel zum Internationalen FIP-Juror für phil. Literatur berufen

Ende September erhielt der namhafte Schweizer Philatelist Kurt Kimmel die Bestätigung seiner Berufung als Juror für philatelistische Literatur. Kimmel, er ist bereits seit geraumer Zeit auch FIP-Juror für die Ausstellungsklassen der traditionellen Philatelie, der Postgeschichte und der Ganzsachen, hatte zuletzt in Seoul bei der Weltausstellung assistiert und auch bei dieser Eleventätigkeit sein Expertenwissen unter Beweis gestellt.
Der Schweizer – er spricht und versteht fünf Sprachen – gilt als einer der bedeutendsten Philatelisten unserer Zeit. Bereits 1965 gehörte er einer Nationalen Jury der Schweiz an (da war er gerade einmal 24 Jahre!), seit 1971 arbeitete der Privatbankier als Experte und Prüfer in diversen Verbänden, zahllos geradezu sind seine Exponate, die er über Jahrzehnte zu zahlenreichen Sammelgebieten, besonders zur Schweiz, Österreich, Ceylon und Venezuela zusammentrug. Er ist Präsident der Kommission für Postgeschichte der FIP seit 2008 und zeichnete – um nur eine Ehrung zu nennen – 2004 die Roll of Distinguished Philatelists.

Die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und Journalisten, freut sich über die Berufung ihres Mitglieds zum internationalen FIP-Juror für philatelistische Literatur.

6.10.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 10 Euro-Gedenkmünze „200. Geburtstag Otto von Bismarck“

(mm) Vor einigen Wochen informierte das Bundesfinanzministerium über die Ausgabe einer 10-Euro-Gedenkmünze „200. Geburtstag Otto von Bismarck“ für den März des kommenden Jahres 2015. „Diese Münze würdigt einen deutschen Politiker und Staatsmann, der wie kaum eine andere Persönlichkeit seiner Zeit die Ambivalenz von Tradition und Moderne verkörperte.“, so die offizielle Pressemitteilung. Der Siegerentwurf stammt von dem Künstler Michael Otto aus Rodenbach. Die Bildseite zeigt ein Portät Bismarcks, das die Komplexität seiner Persönlichkeit zum Ausdruck bringen soll, umgeben von der Legende „200. Geburtstag Otto von Bismarck“ und den Lebensdaten „1815–1898“. Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Nominale und Ausgabejahr 2015 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „DIE POLITIK IST DIE LEHRE VOM MÖGLICHEN“. Die Gedenkmünze soll in den Prägequalitäten/Legierungen Kupfer-Nickel (CuNi25) in Stempelglanz und in der höherwertigen Spiegelglanzqualität in Silber (625/1.000) erscheinen.

6.10.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 10 Euro-Gedenkmünze „150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“

(mm) Die Bundesregierung hat beschlossen, eine 10-Euro-Gedenkmünze „150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ prägen zu lassen und im Mai 2015 auszugeben. Mit dieser Ausgabe, die ebenfalls in den Ausführungen Kupfer-Nickel (Stempelglanz) und Silber (625.1000, Spiegelglanz) erscheinen soll, wird an die Geschichte einer herausragenden Rettungsgesellschaft erinnert, deren Rettungsmänner und -frauen seit mehr als 150 Jahren auf Nord- und Ostsee im Einsatz sind. Der Entwurf des Künstlers Joachim Dimanski aus Halle (Saale) zeigt bildseitig die Kernsymbole der Rettung, Schiff und Hansekreuz, zu einer Einheit verschmolzen. Auf der Wertseite sehen wir den Bundesadler, Landesangabe, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „J“ der Hamburgischen Münze, die Jahreszahl 2015 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „FREIWILLIG - UNABHÄNGIG - SPENDENFINANZIERT“.

6.10.2014 wm

Numismatik – Finnland: 5-Euro-Bimetall-Münze „Nordische Natur – Wasser“

(mm) Im Rahmen der Serie „Nordische Natur“ hat Finnland eine 5-Euro-Bimetall-Münze (Aluminium-Bronze/Kupfer-Nickel, Auflage: 50.000 in NP, 7.000 in PP) auf das Medium „Wasser“ emittiert. Die einzigartige Kombination von Seen und Meer prägt das Bild Finnlands – ebenso die zahlreichen dort lebenden Pflanzen und Tiere. Die Münze zeigt eine Komposition mit blühenden Seerosen in einem Teich auf der Vorderseite. Darunter lesen wir die Staatsbezeichnung auf Finnisch und Schwedisch sowie darüber Wertangabe und Ausgabejahr. Die Rückseite bildet eine schwimmende Qualle unter Wasser ab, darunter ein Seetanggewächs.

6.10.2014 wm

Numismatik – Lettland: 5-Euro-Silbermünze „Das Weiße Buch“

(mm) Mit einer ungewöhnlichen – polygonalen – 5-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 5.000, PP) ehrt Euro-„Neuling“ Lettland den Schriftsteller und Künstler Janis Jaunsudrabins (1877–1962) und sein Werk „Das Weiße Buch“. Erschienen in zwei Teilen 1914 und 1921 gilt das „Weiße Buch“ als sein literarisches Meisterwerk. Die Münze stellt in Form und Darstellung die Buchdeckel der beiden Bände nach. Die Vorderseite zeigt darüber hinaus eine Illustration aus dem Innenteil, außerdem lesen wir Staatsbezeichnung sowie Wert- und Landesangabe. Die Rückseite zeigt eine weitere Zeichnung sowie die Aufschrift „Balta grahmata  1914“.

6.10.2014 wm

Numismatik – San Marino: 2-Euro-Sondermünze „500. Todestag von Donato Bramante (1514–2014)“

(mm) Anlässlich des 500. Todestages des italienischen Baumeisters und Malers Donato Bramante (1443–1514) hat San Marino eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 110.00 in Stgl., 5.000 in PP) herausgegeben. Bramante gilt als Begründer der Baukunst der Hochrenaissance Italiens und schuf bis zu seinem Tod im Alter von 70 Jahren zahlreiche bedeutende Bauwerke. Darunter den Klosterhof Santa Maria della Pace in Rom und den Chorbau von Santa Maria delle Grazie in Mailand. Die Münze zeigt auf der nationalen Seite einen Porträt-Ausschnitt Bramantes neben einer Detail-Abbildung des Rundtempels von San Pietro in Montorio. Umgeben ist die Komposition von der Legende „BRAMANTE LAZZARI DELLE PENNE DI SAN MARINO / 1514–2014).

1.10.2014 wm

Sensationelle Zuschläge bei Heinrich Köhler Auktion 358 – Russland und Altdeutschland im Fokus der internationalen Sammler

(hk) Ein herrlicher Herbsttag in Wiesbaden. Hell scheint die Sonne durch die großen Fenster. Im Köhler Auktionssaal halten die Beteiligten den Atem an, die Spannung ist fast greifbar. Dann schlägt Auktionator Dieter Michelson nach einem wahren „Bietmarathon“ den Schiffsbrief der Ostchinesischen Eisenbahngesellschaft (Los 1389) für stolze 50 000 Euro an den Telefonbieter am Fenster zu. Bei 1 000 Euro hatte das spektakuläre Bietergefecht begonnen. Dass am Ende eine Steigerung um das 50-fache (!) des Ausrufpreises stehen würde, damit hatte wohl niemand gerechnet.
Die Herbstauktion von Deutschlands ältestem Briefmarken-Auktionshaus Heinrich Köhler aus Wiesbaden hatte mit der Versteigerung der Harry von Hofmann Sammlung „Russische Postgeschichte und Einschreibebriefe“ den ersten großen Glanzpunkt einer höchst erfolgreichen Auktionswoche erlebt. Und weitere sollten folgen!

Dass in Zeiten von Krisen und Negativschlagzeilen in Zusammenhang mit Russland die russische Philatelie für derart positive Presse sorgt, dürfte alle Beteiligten erfreut und Beobachter nachhaltig beeindruckt haben. Denn generell stieß das Sammelgebiet Russland, insbesondere die russische Schiffspost, auf große Nachfrage bei der internationalen Sammlerschaft. Die Startpreise wurden oftmals um ein Vielfaches überboten und beachtliche Steigerungen der Ausrufpreise waren keine Seltenheit. Ein eingeschriebenes Briefpaar aus dem Jahr 1904 mit zwei verschiedenen Einschreibezetteln der Archangel-Murmansk-Schiffslinie beispielsweise wurde von 2 000 Euro auf 36 000 Euro gesteigert. Bei einem Startpreis von 74 000 Euro landete die auf 153 Auktionslose aufgeteilte Spezialsammlung der Russischen Postgeschichte bei 195 000 Euro Gesamtzuschlag. Ein sehr überzeugendes Ergebnis für ein doch eher „exotisches“ philatelistisches Spezialgebiet.

Altdeutschland-Raritäten mit Provenienz verzeichnen Spitzenzuschläge
Mit einer Steigerungsquote von 240% bei Verkauf sämtlicher (!) Lose hat die John Simon Kollektion der Altdeutschen Staaten alle Erwartungen übertroffen. Von 191 630 Euro Ausruf steigerte sich der Gesamtzuschlag auf sensationelle 460 000 Euro! Insbesondere die Raritäten mit hochkarätigen „Provenienzen“ berühmter Vorbesitzer stießen auf beachtliches Interesse. Darunter der „Alfred H. Caspary Brief“ (Los 9) mit Deutschlands erster Briefmarke von 1849, Bayerns 1 Kreuzer tiefschwarz im Viererstreifen und Paar frankiert, der von 10 000 Euro auf 36 000 gesteigert wurde. Euro. Auch ein Preußen-Brief mit einer ½ Silbergroschen rotorange (Los 87), der bei einem Ausruf von 3 000 Euro bei 15 000 Euro zugeschlagen wurde, konnte eine der edelsten „Philatelie-Herkünfte“ aufweisen, unter anderem mit Tabakmagnat Maurice Burrus als stolzem Vorbesitzer.

Fast alle altdeutschen Raritäten der Kollektion John Simon mit fünfstelligen Auktionszuschlägen zeichneten sich durch ebensolche Provenienzen aus, die als Gütesiegel und Garantie für Sammler von herausragendem Wert sind. Ein Brief mit der Halbierung von Bayerns 6 Kreuzer blau von 1862 (Los 19) von Münchberg stammt beispielsweise aus der Rothschild-Sammlung (1939). Dieser stieg von 5 000 Euro auf 11 000 Euro. Der Bergedorf-Brief mit der 3-Schillinge-Marke von 1861 (Los 27, Ausruf: 7 000 Euro, Zuschlag: 15 000 Euro) wurde bereits 1931 einmal bei einer Heinrich Köhler Auktion versteigert. Zuletzt zierte er die Kollektion von Maurice Burrus (1964), bevor er in die Sammlung von John Simon wechselte. Die Bogenecke des „Sachsen-Dreiers“ (Los 140) stieg von 8 000 Euro auf 26 000 Euro. Diese wurde schon 1959 auf der Titelseite des bekannten Frankfurter Auktionshauses Ebel an exponierter Stelle präsentiert!

1.Weltkrieg in Afrika: Togo unter französisch-britischer Besetzung überrascht
Überraschende Ergebnisse – im positiven Sinne – verzeichneten unter anderem die Lose des Sammelgebiets „Togo unter französisch-britischer Besetzung“. Die durch die Besatzungsmächte mit ‚Togo – Occupation franco-anglaise‘ überdruckten Deutschen Kolonialmarken in Schiffszeichnung erzielten höchste Zuschläge: Los 4720, eine 40 Pfennig-Marke mit Aufdrucktype „weiter Zeilenabstand“ (Michel-Nr. 6 I)  mit weiteren Werten auf Brief kletterte von Euro 3 000 Euro auf 16 000 Euro. Die Lose 4727 und 4729, eine 30-Pfennig- sowie eine 40-Pfennig-Briefmarke ungebraucht (Michel-Nr. 13 und 14) wurden von jeweils 1 500 Euro Ausruf auf 13 000 bzw. 14 000 Euro gesteigert. Das Los 4732, eine 2-Mark-Briefmarke blau ungebraucht, sogar von 6 000 auf 34 000 Euro.

Alle Zuschläge der Auktion sind jederzeit online unter www.heinrich-koehler.de einzusehen. Die nächste Versteigerung des Traditionshauses Heinrich Köhler wird vom 24. bis 28. März 2015 in Wiesbaden stattfinden (Einlieferungsschluss 15. Januar 2015). Nähere Informationen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de

1.10.2014 wm

Hückeswagen: „Alben und mehr“ organisiert großes Fest um die neue Weihnachtsmarke!

(ps) Die Firma Alben und mehr GmbH wurde im Jahr 2004 von Marion und Peter Schreitmüller gegründet, die zuvor viele Jahre bei dem Albenhersteller Lindner Falzlos GmbH gearbeitet haben. Wolfgang Maassen schrieb dazu im APHV-Magazin: „Gegen den Trend eröffnete die Hückeswagener Firma Alben und mehr am 16. September 2006 ein neues Verkaufslager. 2004 war das Lindner-Lager in Hückeswagen geschlossen worden, das zuvor lange Zeit von Peter Schreitmüller geleitet worden war. Er machte sich mit seiner Frau Marion, und der neuen Firma selbstständig und die junge Firma benötigte bald viel mehr Platz, den sie nun mit der neuen 300 qm-Halle und zusätzlichen Büros in Betrieb nahm.“
Inzwischen wurde dreimal angebaut und die Betriebsfläche auf ca. 800 qm erweitert. Mit 10% Extra-Rabatt möchte die Hückeswagener Firma vom 1. bis 11. November 2014 ihren Kunden danken und am Montag, den 3. November 2014 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein Fest in ihren Räumen feiern.
Die Entwerferin der Weihnachtsmarke 2014, Nicole Elsenbach aus Hückeswagen, wird am Ersttag der Marke von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Autogrammstunde geben und auf Wunsch Marken auf Brief signieren. Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr kann auch ihr Atelier besichtigt werden. Ein Fahrdienst von „Alben und mehr“ wird im ½-Stundentakt eine Fahrt vom „Alben und mehr“-Firmengelände zur historischen Altstadt von Hückeswagen anbieten und am Atelier in der Fußgängerzone den ersten Stopp einlegen, den zweiten Stopp dann am Schloss von Hückeswagen, wo die Stadtverwaltung, Kirche und das Heimatmuseum beheimatet sind. Von dort geht es zurück zur „Alben und mehr“-Halle mit nachfolgenden Highlights:

• Bürgermeister Persian und APHV-Präsident A. Hölzer halten die Eröffnungsreden,
• Stand Erlebnisteam Briefmarken mit Sonderstempel Hückeswagen,
• Nicole Elsenbach, Entwerferin der Weihnachtsmarke und weiterer Marken, mit Stand der Firma Nickelsen Artwork,
• Infostand der Stadt Hückeswagen,
• Briefmarken Schreitmüller mit 65-jähriger Erfahrung und Fachgeschäft mit Stand,
• Stand Alben und mehr GmbH mit Sonderangeboten,
• Arbeitsgemeinschaft Neues Handbuch e.V. mit Stand,
• Soester Breifmarkenfreunde mit Stand,
• Ausstellung historischer Traktoren und Geräte,
• Clowntheater „Oh Larry“ für Kinder,
• Fahrt vom Parkplatz zur Halle mit Traktor und Planwagen,
• Pendelbus zur Altstadt,
• Jugendstand mit Tombola (Gewinn für soziale Zwecke),
• Essen und Trinken,
• Stand Verlagsvertreter und mehr.......


1.10.2014

Die Alternative zum gedruckten MICHEL-Katalog

(sü) Ab sofort gibt es eine Alternative zum gedruckten MICHEL-Katalog oder dem MICHEL-Online-Katalog: den MICHEL-Länder-Katalog auf USB-Datenstick. Diese bieten Auszüge aus den aktuellen Katalogen Deutschland, Europa und Übersee im PDF-Format. Benutzer haben die Wahl zwischen beinahe 2.000 Gebieten. Der Inhalt der Gebiete entspricht genau dem der jeweiligen Kataloge (Preisnotierungen, Beschreibungen, Abbildungen usw.).
Die PDFs sind auf jeder Seite mit einer persönlichen Widmung und einem digitalen Wasserzeichen versehen. Sie sind auf allen Gerätetypen mit dem Acrobat Reader ab V.4 lesbar. Der Druck zum Privatgebrauch ist freigegeben.
Alle erhältlichen Länder-Kataloge auf USB-Stick und deren Preise finden Interessenten im MICHEL-Shop. Alle Bestellung ab 65 Euro sind portofrei (nur im Inland). Die Sticks sind exklusiv nur bei MICHEL erhältlich!
Das MICHEL-Vertriebsteam nimmt Bestellungen außerdem gerne telefonisch (089-32393-230), per Fax (089-32393-248) oder per E-Mail (vertrieb@michel.de) entgegen.

30.9.2014 wm

Vorbericht zur 348. Schwanke-Auktion in Hamburg (21.–22.11.2014)

(hs) KOMMUNIKATION IM UNTERGANG – Eine einmalige post- und zeitgeschichtliche Sammlung von Dokumenten aus den letzten Kriegstagen wird ein bedeutendes Highlight der 348. Auktion darstellen. Interessenten lesen dazu bitte das Bulletin des Auktionshauses auf www.schwanke-auktionen.de. Dort werden die Spitzenstücke dieser Kollektion noch einmal gesondert vorgestellt. Das Objekt startet mit einem Schätzpreis von 20.000 Euro.
EUROPA ZUR ZEIT DES DREISSIGJÄHRIGEN KRIEGES: Als ein Los der diesjährigen Specials bieten Schwanke an: 18 Dokumente aus dem 30jährigen Krieg, die in Zusammenhang mit dem Grafen Ottavio Piccolomini (1599 – 1656) stehen. Bei den von uns angebotenen Dokumenten sind „Ordres“ und Berichte aus so verschiedenen Regionen und Orten wie Aachen, Zeitz, Duderstadt, Lothringen, Wien, u.a. mit eigenhändiger Unterschrift Piccolominis. Es geht um Truppenbewegungen, Plünderungen, Einquartierungen von Soldaten usw. Dabei auch zwei Luxus-Schnörkelbriefe aus dem letzten Kriegsjahr 1648, an Piccolomini gerichtet. Transkriptionen bzw. kurze Inhaltsangaben liegen den Schriftstücken bei. Dem historisch interessierten Sammler bietet sich hier eine Gelegenheit zum Erwerb einmaliger historischer Dokumente aus dem 30-jährigen Krieg! (Schätzpreis 1500 Euro).
KLASSISCHE MARKEN: Ein absolutes Topstück internationaler Philatelie ist sicher der 11er-Block der 1 Shilling „embossed“ von Grossbritannien. Diese Einheit gehört zu den schönsten, die von dieser Marken existieren. Der exzellente Schnitt, die tiefe dunkle und frische Farbe sowie die vorbildliche Entwertung machen diese Einheit zu einem Schaustück für jede engagierte Ausstellungssammlung. (Schätzpreis 20.000 Euro).
GROSSBRITANNIEN wird mit fast 200 Einzellosen, vorwiegend „Penny blacks“ und „Penny reds“ überhaupt sehr gut vertreten sein.
ALTDEUTSCHLAND und die Marken der ALTITALIENISCHEN STAATEN sollten ebenfalls Interesse wecken. Eine Rarität besonderer Art stellt die BARMER POSTFÄLSCHUNG des Deutschen Reiches dar. Als die Deutsche Reichspost im Jahre 1882 diese Fälschung entdeckte, füllten die polizeilichen Ermittlungs- und späteren Gerichtsakten bald eine halbe Schrankwand, und die Fälscher wanderten hinter Gitter. Die meisten dieser Stücke wurden unerkannt verbraucht, so dass heutzutage nur noch wenige Exemplare erhalten geblieben sind. Einheiten sind allergrößte Raritäten und außer einem Dreierstreifen in beschädigtem Zustand ist ein Paar die größte Einheit. Ein solches Paar kann Schwanke in seinen „Specials 2014“ anbieten.
Die Postgeschichte von BREMEN wird allerbestens dokumentiert in der Vereinssammlung des Vereins Bremer Briefmarkensammler. Dieses über viele Jahrzehnte aufgebaute Objekt gelangt zur Auktion. Die Sammlung wird detailliert angeboten, doch besteht die Möglichkeit, durch ein Übergebot das Objekt geschlossen zu erwerben. Der Käufer hat damit die Möglichkeit, diese einmalige Dokumentation, die ja geradezu ein kulturhistorisches „Denkmal“ ist, in ursprünglicher Form zu bewahren. Die komplette Sammlung des VBBS wird demnächst auf Schwankes Webseite zu sehen sein and kann dann dort als PDF heruntergeladen werden. Es steht zu hoffen, dass das philatelistische Wissen, das in dieser Sammlung steckt, damit zumindest bewahrt bleibt.

29.9.2014 wm

Torsten Berndt, Chefredakteur der Zeitschriften DBZ / BMS, mit Sieger-Preis für philatelistische Literatur 2014 ausgezeichnet!

(wm) Am 27. September 2014 vergab das Kapitel dieses traditionsreichen zweitältesten 1922 ins Leben gerufenen philatelistischen Literaturpreises der Welt mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Maassen, dem Ehrenvorsitzenden Dr. Heinz Jaeger sowie den Repräsentanten des Stifterhauses Hermann E. Sieger, Konsul Hermann Walter Sieger und Günter Sieger, den diesjährigen Preis im Rahmen einer Feier zur Vorstellung der „Tag der Briefmarke“ in Lindau. In Anwesenheit von Vertretern des Bundesministerium der Finanzen, ausländischer Verbände und Postverwaltungen wurde Torsten Berndt in diesem Jahr dieser bedeutende Literaturpreis verliehen. Berndt ist seit vielen Jahren für deutsche Fachzeitschriften als Autor tätig, seit geraumer Zeit auch als Schriftleiter der DBZ und des Briefmarken Spiegels. Ehrenamtlich unterstützte er die Bundesstelle Phil. Jugend- und Bildungsarbeit mit einer eigenen Publikation zum Thema Briefmarken und vor kurzem schrieb er einen viel beachteten Ratgeber „Briefmarken sammeln leicht gemacht!“, der 2013 vom Schwaneberger Verlag herausgegeben wurde. Bekannt ist sein Kürzel „tb“, das sich vielfach unter eigenen Kurzbeiträgen in zahlreichen Zeitschriften findet, mit denen er es versteht, selbst in gebotener Kürze komplexe Sachverhalte auf den Punkt zu bringen.
 

29.9.2014 wm

Sonnige BDPh-Tage in Lindau

(wm) „Wenn Engel reisen!“ sagt der Volksmund. Engel waren es zwar nicht, wohl aber viele hunderte begeisterte Briefmarkensammler und Philatelisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die es mit gecharterten Bussen am 27. September 2014 nach Lindau zog. Rahmenthema war der „Lindauer Bote“, den eine jeweilige Marke in diesen Ländern würdigt und deren deutsche Version Ministerialdirektor Julian Würtenberger für das Bundesministerium der Finanzen bei einer Festfeier vor mehr als 150 Gästen präsentierte. Anschließend ging es für die Besucher weiter mit dem Bus auf den Spuren des „Lindauer Boten“: nach Chur, Vaduz und Fußen, wo die Sammler bereits Sonderpostämter mit ganz besonderen Belegen und Stempeln erwartete. Bei bestem Wetter war dies ein Erlebnis und Verbände sowie Poststellen freuten sich über reichlichen Zuspruch. Nur der geplante Flug mit dem Zeppelin NT musste am Morgen des 28. Septembers ausfallen: wegen Frühnebels, der sich leider erst gegen Mittag lichtete. Fazit: Die Philatelie zeigte sich in Lindau von ihrer besten Seite, was stundenlang sichtbare Schlangen vor dem Sonderschalter des EB-Teams in Lindau am Platz vor dem Alten Rathaus bewiesen. Die neue Marke zum „Tag der Briefmarke“ kam bei der Bevölkerung bestens an.

29.9.2014 wm

AIJP-Treffen zur Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen

Die AIJP ist der Weltverband der Philatelie-Autoren und Fachjournalisten. Dieser bekannte Verband unterstützt und fördert seit vielen Jahren philatelistische Literatur und Autorenarbeiten. Seine Mitglieder – darunter allein mehr als 200 aus Deutschland – treffen sich von Zeit zu Zeit zum Gedankenaustausch. Die AIJP lädt hierzu auch Interessenten ein, die sich über das für die Philatelie wichtige Wirken und aktuelle Vorhaben des Verbandes informieren wollen.
Das nächste Treffen – „Meeting“ – findet am 25. Oktober 2014 von 11 bis 12.30 Uhr im Hotel Mercure an der Messe (Raum TS 6) statt. Gäste sind gerne willkommen.

25.9.2014 wm

AIJP und PHILASEARCH vertiefen ihre strategische Partnerschaft

(wm) Die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und Journalisten, repräsentiert nahezu 500 namhafte Schreiber, die vielfach auch als Redakteure von Magazinen, aber auch als Autoren und Herausgeber von Publikationen aller Art bekannt sind. Im digitalen Zeitalter tragen sie mit Internetseiten, mit relevanten Bild-/Text-Pressediensten und mit Blogs in diversen Medien zur schnellen Verbreitung von Nachrichten bei, die weltweit gelesen werden. Unterstützung finden sie dabei durch namhafte Partner, zu denen unter anderen auch das international bekannte Auktionsportal www.philasearch.com gehört. Mit mehr als 6.000 verschiedenen Besuchern pro Tag nimmt Philasearch eine Spitzenstellung ein und präsentiert den Besuchern weit mehr als nur Einblicke in laufende Auktionen. So sind z.B. in der „Aktuell“-Rubrik auch jeweils neueste Nachrichten der AIJP und von deren Mitgliedern nachzulesen.

Ab Oktober 2014 wird Philasearch auch ausgewählte Buchbesprechungen wertvoller und bedeutender Literatur exklusiv für Mitglieder der AIJP publizieren, so dass Autoren aus aller Welt, soweit sie Mitglied in diesem Verband sind, ein weiteres Podium erhalten, einer internationalen Leserschaft ihre neue Publikation vorzustellen. Betreut werden diese Rezensionen („reviews“) vom Phil*Creativ-Pressedienst, für den Wolfgang Maassen jeweils die Daten zusammenstellt. Wer mehr über die AIJP und ihre Leistungen wissen will, kann sich auf der mehrsprachigen Internetseite www.aijp.org informieren.

25.9.2014 wm

Schweizer Philatelistenverband vor ungewisser Zukunft

(wm) Wenn gleich zwei verschiedene Schweizer Fachzeitschriften, die SBZ (Artikel von Hans Schwarz) und die BBZ (Artikel von René Bracher) über ein und das gleiche Geschehen ihr Unverständnis äußern, dann schreckt die Frage nach dem „Quo vadis, Zentralvorstand?“ auf. Man kann den Zeilen entnehmen – und nicht nur zwischen diesen lesen –, dass der bisherige Vorstand um Präsident Jean-Marc Seydoux nicht immer mit glücklicher Hand agiert hat und große Differenzen im Verband letztlich zu dessen angekündigtem Rücktritt am 18. Oktober 2014 bei der Delegiertenversammlung in Payerne geführt haben. Mit ihm gehen der bisherige Schatzmeister Heinz Glaettli, der Vertreter der Jugendkommission Bruno Mathis und der für Marketing zuständige Florian Domenjoz.

Stimmungsmache beherrscht die Szene, bei der Einzelne auch gegen den langjährigen SBZ-Chefredakteur Hans Schwarz zu Felde gezogen sind, der einmal eine Kandidatur für sich in Betracht gezogen hatte, aber angesichts der „Schlammschlacht“ resigniert aufgegeben hat. Neuer und einziger bisheriger Kandidat für das Präsidentenamt ist Ivo Bader, der im Bereich Ausstellungswesen erfolgreich gearbeitet hat, dem aber so mancher die – zumal in einer mehrsprachigen Schweiz – schwierige Aufgabe einer starken konzeptionell erfolgreich neu ausgerichteten Verbandsführung nicht so recht zutrauen. Stark rückgängige Mitgliederzahlen und rückläufige Einnahmen machen die Situation für alle nicht leichter. So oder so: Man darf gespannt sein, wie dieser einstmals so weltweit erfolgreiche Verband sich neu zu orientieren versteht.

25.9.2014 wm

Auktionsbieter sollten „Kennzeichnungen“ nicht übersehen!

(wm) Sternchen (*), Punkte (•) oder ein kleines Plus (+), die vor einer Losbeschreibung stehen, haben eine wichtige Bedeutung. Denn sie hängen häufig mit der Steuer zusammen, die in Deutschland für Briefmarken und Münzen seit 2014 von 7 auf 19% erhöht wurde. Viele Auktionatoren bieten seitdem, um ihren Kunden entgegenzukommen, Lose differenzbesteuert an. Das Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen schrieb dazu: „Bei diesen Losen wird weder für den Zuschlag noch für das Aufgeld Umsatzsteuer gesondert berechnet, da wir als Auktionshaus die anfallende Umsatzsteuer bei Lieferungen in Deutschland und innerhalb der EU tragen.“ – Der Kunde spart also, zumal dann, wenn der Auktionator nicht gleichzeitig seine eigene Provision erhöht hat.

Gärtner, der seit Anfang Januar 22% statt zuvor 20% Aufgeld berechnet, kennt beispielsweise folgende Kennzeichnungen: Lose ohne Markierung sind differenzbesteuert, d.h. der Käufer zahlt weder für den Zuschlag noch für das Aufgeld gesonderte Umsatzsteuer. Lose, die in die EU eingeführt wurden (Kennzeichnung „+“), werden zusätzlich mit 7% Importspesen versehen und Lose, die der Regelbesteuerung unterliegen (Kennzeichnung „•“) werden mit 19% Umsatzsteuer für Zuschlag und Aufgeld berechnet.

Bei einem 1000 Euro Zuschlagsbeispiel kann man leicht die Spanne ermessen: sie reicht von 1.220 Euro (Lose ohne Markierung, differenzbesteuert) über 1.290 Euro (dito, aber „+“ 7% Importspesen) bis zu 1.451,80 Euro für „•“-Lose, die mit 19% USt angesetzt werden. Fleißige Auktionskäufer sollten diese Spannen im Blick behalten. So oder so: In Relation zum Zuschlag ist man – berücksichtigt man auch die Versandkosten – häufig mit einer um ein Drittel und mehr höheren dann zu bezahlenden Endsumme dabei, zumindest dann, wenn die Auktionatorenprovision bereits 22% statt der bislang häufig in Deutschland üblichen 15% oder 18% beträgt.

24.9.2014 wm

Erfolgreiche STAMPEX für deutsche Aussteller

(wm) 17 deutsche Aussteller waren mit 20 Exponaten bei der Britisch-Deutschen Bilateralen Ausstellung während der Herbst-STAMPEX vom 17. bis 20. September in London vertreten. Und dies sehr erfolgreich, denn mit fünf Groß-Gold, zwei Gold-, einer Groß-Vermeil-, vier Groß-Silber- und einer Silber-Medaille repräsentierten sie den Bund Deutscher Philatelisten mit einer sehr eindrucksvollen Vorstellung. „Champion“ aus deutscher Sicht war Michael Fukarek mit seinem Ganzsachenexponat von Österreich: Dieses wurde als beste Sammlung eines kontinentalen Ausstellers mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

24.9.2014 wm

BDPh-Vorstand besucht die Royal Philatelic Society London

(wm) Am 18. September 2014 war der Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten erstmals Gast im Haus des ältesten Philatelistenvereins der Welt: der „Royal“, wie man den Verein meist kurz nennt, deren eigenes großes Vereinsheim am Devonshire Place 41 im Herzen Londons zu finden ist. BDPh-Präsident Uwe Decker, Vize Alfred Schmidt und Vorstand Thomas Höpfner (die beiden letztgenannten waren auch als Juroren bei der STAMPEX zeitgleich tätig) sowie Schatzmeister Michael Fukarek zeigten sich tief beeindruckt von dem traditionsreichen Haus, aber auch von der herzlichen Aufnahme und Gastfreundlichkeit, die ihnen die englischen Sammler entgegenbrachten. Sie besichtigten die auf mehreren Etagen untergebrachte Schätze des Hauses: die einzigartige Bibliothek, die musealen Schätze und auch die an diesem Tage ausgestellten Teile der Königlichen Sammlung Queen Elisabeth II., die Unikate und einmalige Stücke Kanadas zeigten. Bei einem abschließenden Empfang und einem gemeinsamen Abendessen kam man sich näher und besprach künftige gemeinsame Aktivitäten, wozu unter anderem die Deutsch-Britische Bilaterale Ausstellung in Gotha im kommenden Jahr zählt. Die Royal Philatelic Society London wird Ende Oktober 2014 Gast der Messe in Sindelfingen sein, wo sie sicherlich beeindruckende Beispiele der britischen Philatelie präsentieren wird.


24.9.2014 wm

AIJP kündigt eine eindrucksvolle Vernissage während der EUROPHILEX 2015 in London an!

(wm) Während der Internationalen Briefmarken-Ausstellung EUROPHILEX London (13.bis 17. Mai 2015) wird die AIJP, der Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten, am Donnerstag, den 14. Mai 2015, zu einer speziellen Vernissage und einem Treffen seiner Mitglieder einladen. Namhafte Buch-Verleger stellen im Konferenz-Center der Ausstellung im British Design Centers einzelne wertvolle Neuerscheinungen vor.

Die Veranstaltung beginnt um 14.15 Uhr und im ersten Teil präsentiert der Herausgeber der bekannten „Fakes-Forgeries-Experts“-Buchserie, die Fa. Postiljonen aus Schweden, den neuesten Band 18 der Reihe. Der Präsident der AIJP, Wolfgang Maassen, gibt anschließend – beispielhaft für dieses neue Buch – Einblicke in „Fälschungen philatelistischer Literatur“, also in ein Thema, das weltweit bisher noch nie eingehend bearbeitet wurde.

Um 16 Uhr beginnt eine weitere Neuvorstellung einzelner Bände der bekannten Edition d’Or-Buch-Serie, die von den Auktionshäusern Heinrich Köhler, Wiesbaden, und Corinphila, Zürich verantwortet wird. AIJP-Präsident Wolfgang Maassen moderiert auch diese Veranstaltung und stellt als Herausgeber selbst eine stark erweiterte mehrsprachige Neuauflage des Buches von Bernd Juchert: „Ochsenaugen auf Brief“ vor. Mit einem Sektempfang schließt dieser ereignisreiche Nachmittag, den alle Philatelisten und Literaturfreunde aus aller Welt sich bereits jetzt vormerken sollten.


24.9.2014 wm

Resttickets für das Köhler-Sammler-Seminar 2014 sichern!

(Unterschleissheim) Nachdem die MICHEL-Sammler-Seminare 2012 und 2013 auf großen Zuspruch stießen, plant die Philatelistische Akademie e.V. ein weiteres Seminar für den 14./15. November 2014. Diesmal in Zusammenarbeit mit dem Auktionshaus Heinrich Köhler. Veranstaltungsort sind die Firmenräume des Auktionshauses in Wiesbaden.
Auf der Seminaragenda stehen u.a. spannende Fachvorträge (externer Experten und des Auktionshauses Köhler), die Besichtigung der Firmenräume des Auktionshauses, eine Diskussionsrunde mit Dieter Michelson sowie geselliges Miteinander bei original Hessischer Küche.
Kontakt: Philatelistische Akademie e.V., Geschäftsstelle Dr. Walter Koch, Sudetenstraße 2, 82256 Fürstenfeldbruck, Telefon: + 49 (0) 81 41/51 24 51, E-Mail: geschaeftsfuehrer@philatelistische-akademie.de, Home: www.briefmarken-akademie.de

8.9.2014 wm

Neue ArGe im BDPh: Forschungsgemeinschaft Australien gegründet

(bdph) Nach einiger Vorarbeit ist es soweit: Der Verein ist seit 1. September 2014 aktiv. Die drei Gründer kommen aus anderen Vereinen und haben sich auch bestehenden Vereine angesehen, bevor man sich entschied, den beschwerlichen Weg zu gehen und einen eigenen Verein zu gründen. „Für uns ist Australien das Zentralthema und kein Randthema. Wir wollen eine Heimat bilden, sowohl für den fortgeschrittenen ‚Forscher‘ als auch für den Neueinsteiger“, so die klare Aussage der neuen Forschungsgemeinschaft. Weitere Informationen sind bei Manfred Klimmeck erhältlich unter: manfred@klimmeck.de oder www.forge-australien.de

8.9.2014 wm

AIJP vergibt Patronat an die MONACOPHIL 2015

Die AIJP, der Weltverband der Philatelie-Autoren und Journalisten, vergibt erneut sein Patronat an die in Monte-Carlo für den 3. bis 5. Dezember 2015 angesetzte Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II. von Monaco stattfinden wird. Ähnlich wie 2013 ist die AIJP nicht nur Patronatsgeber, sondern auch im bereits vorliegenden Programm aktiver Partner, denn sie führt am 4. Dezember 2015 von 10–12.30 Uhr ihren Jahreskongress im Hotel Hermitage durch. Damit befindet sie sich in guter Gesellschaft, denn nach ihr tagt die Ifsda, einen Tag später die Europäische Akademie der Philatelie. Nähere Informationen zum Angebot dieser Veranstaltung sind bereits jetzt im Netz erhältlich unter http://www.monacophil.eu/en/.

8.9.2014 wm

Dauerstempel im Bahnpostmuseum der ArGe Bahnpost

(pw) Ab dem 21. September 2014 (Ersttag) kommt im Bahnpostmuseum der Bundesarbeitsgemeinschaft Bahnpost e.V. in 66679 Losheim am See ein Dauer-Sonderstempel mit Motiv des Bahnpost- und Eisenbahnmuseums zum Einsatz. Dieser Stempel wird ausnahmslos nur an den Öffnungstagen im Bahnpostwagen/Bahnpostmuseum abgegeben. Für 2014 sind die vorgesehenen Daten der 19. Oktober, der 29. und der 30. November sowie der 7. Dezember 2014. Ein Sonderumschlag zum Ersttag ist in Vorbereitung. Damit dürften wir die einzige ArGe/BArGe sein, die über einen eigenen Stempel verfügt. Stempelwünsche sind zu richten an: BArGe Bahnpost e.V., c/o. Herrn Hans-Josef Kirsch, Zur Wallmauer 24, 54293 Trier. Gestempelt werden nur gewöhnliche Briefsendungen ohne Zusatzleistungen, die mit gültigen deutschen Postwertzeichen vollständig freigemacht sind. Bitte nur fertig frankierte und adressierte Belege zusenden. Über eine kleine Bearbeitungs-Spende würden wir uns sehr freuen. Weitere Informationen auch im Internet unter www.bahnpostmuseum.eu

8.9.2014 wm

Schulische AG feiert 20 jähriges Jubiläum

(mm) Aus Anlass ihres 20 jährigen Bestehens veranstaltet die Briefmarken-AG der Domschule Schleswig eine Briefmarkenschau, in der am Sonnabend, den 20. September sowie am Sonntag, den 21. September 2014 von 10 Uhr bis 16 Uhr in der Aula der Domschule Ausstellungssammlungen aus den 20 Jahren gezeigt werden. „Höhepunkte“ sind dabei zwei Gruppensammlungen und zwei Einzelsammlungen, die bereits national wie international große Erfolge feiern konnten. Ein Rahmenprogramm mit Briefmarkenwühlkiste, Preisrätsel, Briefmarkenweitwurf und vielem mehr wartet auf die Besucher. Der Verein Schleswiger Briefmarkensammler, in dem die AG der Domschule Mitglied ist, weist mit einer Briefmarke und einem Sonderumschlag auf das Jubiläum hin und hält weitere philatelistische Belege und Briefmarken bereit. Weitere Informationen bei: Rüdiger Kuehn, Klosterreihe 65, 24879 Neuberend, Tel: 04621 / 51339, E-Mail: kuehn-elke@t-online.de

8.9.2014 wm

Sonderstempel mit Hänsel und Gretel zum Weltkindertag in Herford

(mm) Wie beliebt die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm auch heute noch sind, beweist ein aktueller Sonderstempel, der zum Weltkindertag am 20. September 2014 in der ostwestfälischen Stadt Herford zum Einsatz kommt. Er ist passend zur Wohlfahrtsmarkenausgabe der Deutschen Post gestaltet und bereits der zweite Märchenstempel (nach „Rotkäppchen“ im Jahr 2012), den die Jungen Briefmarkenfreunde Herford zum Weltkindertag angeregt haben. Das Kinderfest in der alten Hansestadt, zu dem wie schon in den Vorjahren rund 6 000 Kinder und Jugendliche erwartet werden, findet am Samstag, dem 20. September 2014 von 10–16 Uhr in der Herforder Innenstadt statt. Der Stempel ist vor Ort nur am Veranstaltungstag beim Team „Erlebnis: Briefmarken“ unmittelbar neben dem Stand der Jungen Briefmarkenfreunde auf dem Fürstenauplatz im Herforder Innenstadtviertel Radewig (vor der Radewiger Kirche) erhältlich. Interessenten, die die Veranstaltung nicht persönlich besuchen können, können Belege mit dem Sonderstempel bei den Jungen Briefmarkenfreunden Herford, c/o Jörg Moritz, Mindener Str. 28, 32278 Kirchlengern, E-Mail: briefmarkenfreunde-herford@web.de bestellen (schriftlichen Anfragen bitte 60 Cent Portoersatz beifügen).

8.9.2014 wm

8. Erlanger Seminar der ArGe Thematische Philatelie Bayern e.V.

(mm) Zum Thema „1-Rahmen-Exponat und Mehrrahmen-Exponat: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Aufbau und Jurierung“ veranstaltet die Die Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern e.V. am Samstag, dem 27. September 2014 zwischen 11 und 18 Uhr ein Tagesseminar im Restaurant Afroditi (Hallerhof), Tennenloher Straße 3, 91054 Buckenhof (bei Erlangen). Als Referent konnte der erfolgreiche Aussteller und Juror Prof. Dr. Damian Läge, Zürich gewonnen werden. Für den Nachmittag sind zwei Workshops und eine „Fragestunde“ vorgesehen. Das Seminar ist für alle BDPh-Mitglieder offen und richtet sich an Anfänger sowie an fortgeschrittene Sammler. Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 20 Euro, für Jugendliche ist die Teilnahme am Seminar kostenfrei. Anmeldungen bei: Klaus-Peter Binanzer, Sulzbacher Straße 16, 90518 Altdorf. Telefon: 09187-902854, E-Mail: peterbinanzer@web.de

8.9.2014 wm

Tag der Briefmarke in Norderstedt

(mm) Am 12. Oktober 2014 findet im Rathaus Norderstedt die Herbsttagung des Philatelistenverbands Norddeutschland sowie der „Tag der Briefmarke” des LV Nord inklusive Tauschtag statt. Wie der ausrichtende Verien, die Briefmarkenfreunde Norderstedt und Umgebung e.V., kürzlich melden konnte, wird anlässlich dieser Veranstaltung ein Team “Erlebnis: Briefmarken” mit Sonderpostamt vor Ort sein und den abgebildeten Sonderstempel führen. Weitere Informationen unter www.philatelistenverband-norddeutschland.de

8.9.2014 wm

LV Saar auf Familienmesse vom 20. – 28. September 2014

(mm) Vom 20. bis 28. September 2014 präsentieren sich der Landesverband der Briefmarkensammler des Saarlandes und seine Vereinen mit einem Messestand (Halle 1, direkt am Haupteingang) auf der Messe "Welt der Familie" in Saarbrücken, die jährlich mehr als 70.000 Besucher anlockt. Der LV wird am 20. und 21. September 2014 durch die Deutsche Post unterstützt, die an beiden Tagen ein Sonderpostamt einrichtet. Während der gesamten Messe ist eine Sonderpostkarte mit Sonderstempel erhältlich. Weiterhin werden auch Sammlungen zu den Themen Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten ausgestellt werden. So z.B. die Sieger der Saarlandmeisterschaft im Ein-Rahmen-Wettbewerb. Ebenfalls können Raritäten von den interessierten  Messebesuchern bestaunt werden, wie z.B. die Mauritius der 3. und 4. Auflage. Weitere Informationen bei: Wolfgang Sander, Tel.: 0170 6042200, E-Mail: wolf.sand@t-online.de.

8.9.2014 wm

Frankreich-Salon und zwei Jubiläen in Worms

(mm) Mit einem Frankreich-Salon feiern die ArGe Frankreich im BdPh und der Briefmarkensammlerverein Worms e.V. gemeinsam Jubiläum – das 60. der Arge-Gründung und das 65. der Wiedergründung des Wormser Vereins am 20. und 21. September. Zu sehen sind alle Facetten der Frankreich-Philatelie, wie die „Ceres-Ausgaben 1849 – 1875“, „Französisch Polynesien“ oder „Ganzsachen der französischen  Kolonien“. Ergänzt wird die Ausstellungen durch Sammlungen über Worms in der Napoleonischen Zeit (u.a. der Originalkorrespondenz des damaligen Bürgermeisters mit Napoleon) oder der Französischen Besatzung in Worms nach den Weltkriegen. Passend zur Ausstellung führt ein Sonderpostamt einen Sonderstempel mit einer Abbildung eines französischen Poststempels von 1795 aus Worms und der Wormser Verein bietet einen Plusbrief an. Geöffnet ist der Frankreich-Salon am Samstag, dem 20. September 2014 von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, dem 21. September von 10 bis 15 Uhr in der EWR-Turbinenhalle, Klosterstr. 23 in Worms. Nähere Informationen bei: BSV Worms, Ernst Holzmann, Höhlchenstr. 27, 67551 Worms, Tel.: 06241-36641, E-Mail: Holzmann-Worms@t-online.de

8.9.2014 wm

Tag des Denkmals in Bautzen

(mm) Am 14. September 2014 findet in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals statt, bei dem auch das Jubiläum, 60 Jahre wiedererbautes Postgebäude in Bautzen begangen wird. Das ehemalige Hauptpostamt von Bautzen ist eines der zu besichtigenden, offenen Denkmäler in Bautzen. Dieses Postgebäude wurde noch im April 1945 bei Kampfhandlungen zerstört. Erst 1954 konnte das wiederaufgebaute Postgebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Es war der erste Neubau eines Postgebäudes in der DDR. Der Philatelistenverein Bautzen e.V. unterstützt diese Veranstaltung mit einer Werbeschau. Die Themenvielfalt reicht von Exponaten zur regionalen Postgeschichte, über Ansichtskarten von Bautzen, Postämter der Oberlausitz und Motiv-Briefmarkensammlungen zu Themen wie die Sorben in der Oberlausitz, Eisenbahn etc. An diesem Tag wird auch  ein „Erlebnis: Briefmarken“-Team der Deutschen Post AG im Postamt anwesend sein, das einen Sonderstempel führt und eine Ganzsache zum Jubiläum anbietet. Vom Verein kann diese Ganzsache ab 15.09.2014 zum Preis von 2,50 Euro + 1,50 Euro Versandkosten durch Überweisung auf das Konto des Philatelistenverein Bautzen e.V.  Konto-Nr.: 20787309  BLZ: 8559000 erworben werden. Kontakt: H.-J. Wasner, Tel. 03591 600344.

8.9.2014 wm

10 Jahre Heimatstuben im Westerwald

(mm) Die Briefmarkenfreunde Westerwald e.V. feiern am 21. September 2014 das Jubiläum „10 Jahre Heimatstuben“. Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucher in Bad Marienberg, Westerwald, Wilhelmstrasse 10, eine integrierter Poststube (im Museum) und eine Sonderpostfiliale des Teams „Erlebnis: Briefmarken“. Vor Ort erhältlich sind ein Sonderstempel, Briefmarken Individuell sowie diverse Postkarten und Kuverts. Das Rahmenprogramm beinhaltet unter anderem ein Suchspiel in den Heimatstuben und eine Aktion für Kinder „Mit Briefmarken ein Mousepad basteln“. Weitere Informationen bei: W. Lindner, Tel 06192-1057

3.9.2014 wm

Ändert die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte ihre Förderung für philatelistische Literatur?

(aijp) Mit dieser Frage setzten sich die Besucher des AIJP-Kongresses am 30. August 2014 in Haldensleben auseinander, nachdem Berliner Mitglieder dieses Weltverbandes für philatelistische Autoren und Journalisten berichtet hatten, dass ihnen Informationen über derartige Vorgänge vorlägen. Angeblich solle künftig Fachliteratur in kleiner Auflage oder zu sehr spezialisierten Themen keine Förderung mehr erhalten, sondern nur noch Publikationen / Bücher, die eine größere Breitenwirkung in die Öffentlichkeit mit sich bringen. Dazu passt eine weitere Information aus AIJP-Kreisen, nach der dem Geschäftsführer der Stiftung, Rüdiger Krenkel, die Möglichkeit genommen wurde, Zuschüsse von bis zu maximal 2 000 Euro selbst zu vergeben, was bisher gerade der kleinauflagigen Literatur zugutekam, die ansonsten kaum eine Chance auf Förderung hatte.
Überträgt man solche Denkansätze auf stiftungsgeförderte Veranstaltungen generell, wären dann vielleicht auch kleine Briefmarkenschauen oder gar Rang 3-Ausstellungen künftig betroffen, denn gerade diesen gelingt es häufig kaum, in der Öffentlichkeit nachhaltige Resonanz zu erzeugen. Ob solch eine neue Politik der Förderung zur Aufgabe des Bundes Deutscher Philatelisten passt, war eine Frage, der sich die Teilnehmer des AIJP-Kongresses stellten. Angesichts ständig in Folge sinkender Sammlerzahlen nachlassender Verkaufs-/Auflagezahlen philatelistischer Literatur wäre dann auf Dauer das Sterben im Blätter- und Buchwald vorprogrammiert, wobei häufig gerade die kleinauflagige Spezialliteratur bedeutende Forschungsfortschritte und neue Ergebnisse bringe. Die AIJP – so deren Präsident Wolfgang Maassen – wird sich bei der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte sowie beim Bund Deutscher Philatelisten dafür einsetzen, dass auch künftig der „kleine Autor“ eine Chance hat.

2.9.2014 wm

358. Internationale Heinrich Köhler Auktion vom 24.–27. September 2014 mit „Rekord-Katalog“ und Spitzenphilatelie weltweit

(Wiesbaden) Nach dem großen Erfolg der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion, die „transpazifisch“ von Wiesbaden bis Hongkong große Wellen geschlagen hat, bricht die bevorstehende Herbstauktion von Deutschlands ältestem Auktionshaus nun schon im Vorfeld eigene Rekorde. Denn mit ca. 650 Seiten Umfang ist der Hauptkatalog zur 358. Auktion der bislang seitengewaltigste in der Geschichte des Traditionshauses. Ergänzt wird dieser durch einen Sonderkatalog, der die einzigartige, seit Jahrzehnten unberührte Sammlung „Altdeutsche Staaten und Deutsches Reich 1849 bis 1874“ von John Simon dokumentiert.

„Die Vielfalt an hochwertigen Einzellosen, Sammlungen und Nachlässen, die vom 24. bis 27. September 2014 zum Ausruf kommen werden, wird erneut national wie international für Aufmerksamkeit sorgen und Sammler weltweit begeistern“, ist sich Köhler-Geschäftsführer Dieter Michelson sicher.

Zu den Höhepunkten der internationalen Philatelie zählen unter anderem die herausragenden Sammlungen „Kaiserreich Russland“ und „Russland – Recommandirt bis 1918“ des bekannten Philatelisten Harry von Hofmann. Der geschätzte Experte ist vielen Sammlern auch als BPP-Prüfer, Autor, Juror und Kommissar bekannt. Seine Kompetenz und Begeisterung für die Postgeschichte Russlands spiegeln sich in seinen Sammlungen, die wahrlich ihresgleichen suchen und national wie international höchst erfolgreich ausgestellt wurden. Zum Abschluss des ersten Versteigerungstages kommt eine breit angelegte und in dieser Form in Jahrzehnten nicht angebotene Sammlung „Private Stadtpost im Deutschen Kaiserreich“ zum Verkauf. Die 15 Bände (!) umfassende Sammlung ist in etwa 280 Einzel- und Sammellose aufgeteilt und beeindruckt vor allem durch ihren Markenteil mit zahlreichen, teilweise bisher unbekannten Probedrucken und Essays. Glanzpunkte der Sammlung sind zweifelsfrei die drei elsässischen Städte Colmar, Mulhouse und Strasbourg sowie die Ausgaben von Metz. Ein weiteres Highlight wird die Versteigerung der einzigartigen Sammlung „Muster ohne Wert ab 1755“ von Klaus Peter Rühl sein, der diese in der Philatelie oftmals wenig beachtete Versandform innerhalb Deutschlands und im Verkehr mit dem Ausland von den frühen Jahren im 18. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in hervorragender Art und Weise dokumentiert hat. Viele der Briefe werden sogar noch mit den „Original-Mustern“ angeboten!

Aus dem Nachlass von Han Vermeulen kommen unter anderem die Sammlungen „Baden – späte Postorte“ und „Baden Dienstmarken 1874 bis 1905“ zum Ausruf. Der Altdeutschland-Teil glänzt mit Briefen aus der Sammlung „Auslandsbriefe der Sammlung Silvain Wyler“ und zahlreichen weiteren Spitzenlosen. Der Höhepunkt zum Abschluss der Auktion wird die Versteigerung der Sammlung „Altdeutsche Staaten und Deutsches Reich 1849 bis 1874“ des Briten John Simon sein. 1989 verstorben, hinterließ dieser Ausnahmesammler zahlreiche bedeutende Briefmarkensammlungen, die seine Erben nun nach mehr als 25 Jahren veräußern. Die deutschen Raritäten werden in einem Sonderkatalog dokumentiert und über Heinrich Köhler in Deutschland angeboten, die Sammlungen anderer Gebiete werden ab November 2014 bei Corinphila Auktionen in Zürich versteigert. Zu den vielen Ausnahmestücken dieser Sammlung gehören eine Kombinationsfrankatur Großbritannien/Baden auf Brief nach Schottland, eine Halbierung der Bayern 6 Kreuzer blau von 1862 auf Brief, eine Frankatur der Bergedorf 3 Schilling auf Brief in das dänische Mölln, zudem ein fantastischer Brief Bayerns mit einem Viererstreifen und Paar des Schwarzen Einser aus der Bela Sekula- und Caspary-Sammlung und viele weitere Spitzenlose. Diese sind nicht nur im Sonderkatalog, sondern wie gewohnt auch im Internet unter www.heinrich-koehler.de zu finden. Mehr als 50.000 Bilder von allen Einzel- und Sammellosen sind im Online-Katalog zu bewundern, inklusive der Atteste und Rückseiten postfrischer Marken.

Weiterführende Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

2.9.2014 wm

MICHEL überrascht mit neuer Zeitschrift für Sammler

(wm) Während andere darüber nachdenken, bestehende Zeitschriften zu kürzen, zu digitalisieren oder gar aufzugeben, geht der Schwaneberger Verlag in Unterschleissheim einen anderen Weg. Ab Oktober 2014 präsentiert er ein neues Blatt unter dem Titel „Wertvolles Sammeln“. Dieses Magazin – 96 Seiten im DIN A4-Format sind für die erste Ausgabe angedacht – versteht sich als Zeitschrift für Liebhaber exklusiver Sammelobjekte wie Briefmarken, Münzen, Uhren, Oldtimer etc. Im Vordergrund stehen dabei hochpreisige Raritäten, die mit ihren geschichtlichen Hintergründen vorgestellt werden sollen. Wieder entdeckte Schätze und neue Funde sollen ebenfalls die Leser überraschen. Zweifelsohne ist dies kein neues Projekt, aber man darf gespannt sein, wie es ankommt. Die Erstausgabe der zweimal pro Jahr erscheinenden Zeitschrift soll sich speziell um das Thema der philatelistischen Zeugnisse des Ersten Weltkrieges drehen. Bis zum 3. Oktober kann man dieses Heft für 14,90 Euro (Subskriptionspreis) beim Verlag bestellen, danach zum regulären Preis von 19,90 Euro. Kontakt: vertrieb@michel.de, www.michel.de

2.9.2014 wm

Kaum glaubliche Resultate bei Dr. Derichs-Auktion in Berlin

(wm) Der legendäre Yokohama-Fund, 49 Briefe mit japanischer Destination, vorwiegend aus altdeutschen Staaten, aber auch aus den USA und Großbritannien, sorgte schon nach Erscheinen des Hardcover-Auktionskataloges für Furore. Ein Familienbesitz in vermutlich dritter Generation, der lange Zeit eher unbeachtet vor sich hingeschlummert hatte und am 29. August von Roland Meiners, dem Inhaber der Kölner Traditionsfirma Dr. Derichs, zur Versteigerung in dessen Berliner Dependance kam. Der Gesamtposten war mit 82 000 Euro zurückhaltend angesetzt. Aber wohl keiner hätte es für möglich gehalten, dass der Endzuschlag (ohne Aufgeld!) sich bei 311 000 Euro einpendeln würde.
„Es war das Verrückteste, was ich in meinen 26 Jahren beruflicher Versteigerertätigkeit erlebt habe“, beschrieb ein völlig überraschter Roland Meiners seine ersten Gefühle. Ein Los (945) schoss allein von 5 000 Euro auf sage und schreibe 36 000 Euro. Alle Lose wurden verkauft. Allein vier Amerikaner, selbst auch Japaner, saßen am Telefon und steigerten mit, als ob es künftig keine Briefmarken mehr geben würde.

Aber auch sonst konnte sich das Ergebnis der Gesamtauktion bestens sehen lassen, denn mit 1 516 000 Euro Zuschlag, ohne Aufgeld (Ausruf war 1 107 000 Euro) reihte sich das Berliner Geschehen in die seit Jahren scheinbar unaufhaltsame Erfolgsgeschichte des Hauses ein. Die weiteren Heppner-Lose gingen allein für 450 000 Euro weg und der nächste Teil der Prof. Franz-Sammlung lag ebenfalls im gut sechsstelligen Bereich. Meiners bleibt angesichts solch toller Zahlen auf dem Teppich, denn er weiß darum, dass sich Raritäten derzeit bestens verkaufen, aber die „normale“ Ware da deutlich zurückstecken muss. Mit dem anstehenden Verkauf der Kniepe-Kolonial-Sammlung bei der nächsten Auktion in Köln ist er auf jeden Fall wieder bestens gerüstet, um für weitere Schlagzeilen zu sorgen.

2.9.2014 wm

158. Rauhut-.Auktion: Über 1 Mio Euro Zuschlag in 4 1/2 Stunden!

(Mülheim a.d. Ruhr) Auch die 158. Rauhut-Auktion konnte beeindruckende Ergebnisse vorweisen kann: Ein Gesamtergebnis von bisher fast 1,75 Millionen Euro (Zuschläge + Aufgelder, ohne MwSt.) ist mehr als eindrucksvoll. Wie immer bei Rauhut „eine feste Bank“: Die über 500 Lose aus der traditionellen „Nachlass“-Abteilung (Los-Nr. 6000–6572) erzielten alleine in 4 ½ Stunden einen Zuschlag von über 1.020.000 Euro (zzgl. Aufgelder und MwSt., bei einem Gesamt-Startpreis von 600.000 Euro) und das in nur viereinhalb Auktionsstunden! Ein voll besetzter Auktionssaal sorgte für entsprechende Resultate und einen Komplett-Verkauf dieser Abteilung.

2.9.2014 wm

Erfolgreiche Multilaterale in Haldensleben

(ps/wm) Der Festredner zur Multilateralen Briefmarkenausstellung in Haldensleben Prof. Dr. W. Böhmer, Ministerpräsident von 2002 bis 2011 in Sachen-Anhalt, und viele andere, erlebten am letzten Wochenende des Augusts eine Briefmarkenausstellung der Extraklasse. Händler wie Sammler sahen wirklich sehenswerte Exponate. Die Eröffnung am 28.8. wurde von der BDPh-Spitze ebenso begleitet wie von zahlreichen Honoratioren der Stadt und des Landes. Nach dem traditionellen Sektempfang erfolgte ein Rundgang und Prof. Dr. W. Böhmer besuchte auch einzelne Händlerstände. Für die vor Ort anwesende Briefmarkenfirma „Alben und mehr“ aus Hückeswagen berichteten deren Inhaber Marion und Peter Schreitmüller: „Nach der Eröffnung kam Prof. Böhmer dann zum 2. Mal an unseren Stand. In Sachen MICHEL wurde er von uns fachkundig beraten und diese Beratung führte auch zum geschäftlichen Erfolg. Prof. Dr. Böhmer ist mit einem MICHEL-Katalog nach Hause gefahren und hier kann jedermann erkennen, dass auch Prominente Briefmarken sammeln und sich dazu öffentlich bekennen.“ Peter Schreitmüller ergänzt: „Diese Ausstellung hat auf jeden Fall gezeigt, dass gerade in kleinen Orten (hier in Verbindung mit einem Stadtfest), viel gemacht werden kann. Erfreulich war auch, dass viele Leute die Ausstellung besucht haben, ohne Sammler von Briefmarken- und Münzen zu sein. Die örtliche Vorberichterstattung und die Mühe der Veranstaltungsleitung hat sicherlich zu diesem positiven Erfolg geführt.“ Christian Burmeister aus Berlin, der mit seiner Frau ebenfalls einen Handelsstand präsentierte, ergänzte diese Einsichten: „Es war verblüffend, wie viele Sammler an diesem Wochenende zur Ausstellung kamen, wie viele die sehenswerten Exponate besichtigten und wie viele auch beim Handel für gute Resonanz sorgten. So müssen Ausstellungen sein!“

2.9.2014 wm

Das Museum der Royal Philatelic Society in London erhält öffentliche Anerkennung

(rpsl/wm) 1 700 staatlicherseits anerkannte Museen gibt es in Großbritannien, davon alleine 137 in London. Am 1. August wurde auch vom „Art Council“ auch dem Haus der Royal Philatelic Society in London dieser Status eines akkreditierten Museums zugesprochen, womit auch die außerordentlichen Bemühungen dieses ältesten philatelistischen Vereins der Welt um kontinuierlichen Ausbau und Pflege der Objekte Anerkennung finden, die künftig auch Besuchern und Interessenten – also nicht nur Vereinsmitgliedern – zugänglich gemacht werden sollen. Diese öffentliche Anerkennung garantiert Sponsoren Sicherheit gestifteter Objekte, setzt für die Zukunft professionelle Standards der Leitung und Betreuung des Hauses voraus. Das RPSL-Museum pflegt verschiedene Schwerpunkte im Bereich der Philatelie und Postgeschichte. Zudem präsentiert es permanente Ausstellungen zu verschiedensten Themen. Kontakt: Mark Copley, Curator, museum@rpsl.org.uk, Tel. +44 (0) 20 7486 1044

25.8.2014 wm

Numismatik – Frankreich: Münzausgaben der Serie „Die großen Schiffe Frankreichs“

(mm) Ende Juni sowie Mitte Juli setzte Frankreich die 2012 begonnene Serie „Die großen Schiffe Frankreichs“ mit Ausgaben zu Ehren des Atom-U-Boots „Le Redoutable“ sowie dem Ozeandampfer „Normandie“ fort. Es erschienen jeweils drei motivgleiche Münzen zu 10 Euro Silber (900/1.000, Auflage 5.000, PP), 50 Euro Silber (950/1.000, Auflage: 250, PP) und 50 Euro Gold (920/1.000, Auflage: 1.000, PP). Die „Normandie“ wird ebenso wie die „Redoutable“ auf dem offenen Meer gezeigt, daneben Staatskürzel und der jeweilige Name des Bootes bzw. Schiffes. Die Rückseiten zeigen eine Szene mit vier anderen Kriegsschiffen („Le Redoutable“) bzw. ein Detailbild mit zwei rauchenden Schornsteinen und Bullauge („Normandie“). Außerdem lesen wir jeweils einen Hinweis auf die Serie „LES GRANDS NAVIRES FRANCAIS“ sowie die Wertangabe und das Ausgabejahr.

25.8.2014 wm

Numismatik – Luxemburg: 5-Euro-Bimetallmünze „Luxemburger Burgen und Schlösser – Burg Fels (Larochette)“

(mm) Im Rahmen der Serie „Luxemburger Burgen und Schlösser“ hat das Großherzogtum im Juli eine 5-Euro-Bimetallmünze (Silber, 925/1.00, Niob, 999/1.000, Auflage: 3.000, PL) zu Ehren der Burg Fels (Larochette) emittiert. Die Burg Fels in der luxemburgischen Schweiz wurde im 11. Jahrhundert errichtet und ist Namensgeber der umliegenden Gemeinde Fels. Die Münze bildet rückseitig eine Ansicht der Burganlage sowie den Wappenschild der Gemeinde ab. Darüber lesen wir die Legende „La Rochette“ sowie darunter die Nominale. Die Vorderseite zeigt das nach rechts gewandte Halbporträt des Großherzogs Henri sowie Staatsbezeichnung und Ausgabejahr.

25.8.2014 wm

Numismatik – Malta: 2-Euro-Sondermünze und 10-Euro-Silbermünze „50 Jahre Unabhängigkeit (1964–2014)“

(mm) In Erinnerung an den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit hat die Zentralbank Maltas im Juli eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 400.000 in NP, 25.000 in Stgl., im KMS u. 7.500 in PP im Etui) sowie eine 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 5.000, PP) herausgegeben. 1964 wurde die frühere britische Kronkolonie Malta ein unabhängiger Staat, zuerst noch als Mitglied des British Commonwealth, ab 1974 schließlich als unabhängige parlamentarische Republik. Die 2-Euro-Münze zeigt auf der Bildseite die Weibliche Allegorie Maltas mit wehender Flagge umgeben von der Legende „MALTA – Independence 1964 / 2014“ sowie den 12 Europasternen. Auf der 10-Euro-Silbermünze ist rückseitig der ehemalige Ministerpräsident mit der Unabhängigkeitserklärung zu sehen, umgeben von der Wertangabe sowie der Legende „50 ANNIVERSARJU • 1964 – 2014“. Die Vorderseite bildet das Wappen der Stadt Mdina ab, außerdem die Jubiläumsangaben „Malta 1964 2014“.

25.8.2014 wm

Numismatik – Monaco: 10-Euro-Silbermünze „Herakles“

(mm) Zu Ehren seines Namensgebers hat das Fürstentum Monaco Anfang Juli eine 10-Euro-Silbermünze (900/1.000, Auflage: 3.000, PP) auf den griechischen Heroen Herakles (lat. Herculis, dt. Herkules) emittiert. An eben jener Stelle, wo sich heute das Fürstentum erstreckt, soll der antiken Mythologie zufolge Herakles allein gewohnt haben, weshalb er den Beinamen „Monoikos“, der „Alleinwohnende“, erhielt. Die späteren griechischen Einwohner Massalias, des heutigen Monacos, wurden deshalb Monoikos genannt und auch unter der Herrschaft der Römer wurde die Stadt mit Verweis auf Herakles als „Portus Herculis Monoeci“ (Hafen des Alleinwohnenden Herakles) bezeichnet. Diese Angabe findet sich auch als Legende auf der Rückseite der Münze, darunter eine antike Darstellung des Herakles mit Bogen sowie das Emissionsjahr. Die Vorderseite zeigt das Familienwappen der Grimaldi umgeben von Landesbezeichnung und Nominale.

25.8.2014 wm

Sonderstempel zum Bietigheimer Pferdemarkt

(mm) Der Bietigheimer Pferdemarkt gehört mit zu einem der größten Volksfeste im Süddeutschen Raum. Auch 2014 wird es aus diesem Anlass einen Sonderstempel geben. Der Sonderstempel zeigt in diesem Jahr ein Detail aus der Skulptur „Turm der grauen Pferde“, einem markanten Erkennungszeichen der Stadt, das auch auf einer der Marken zum 650-jährigen Stadtjubiliäum (ebenfalls 2014) abgebildet ist. Diese Marke ist - wie in den vergangenen Jahren auf besonderen, zum Motiv passenden Umschlägen - mit dem Sonderstempel eine besondere Erinnerung an den Pferdemarkt im Jahr des Stadtjubiläums. Als Ausgabetage des Sonderstempels auf Erinnerungsdrucksachen mit den gegenwärtigen erhältlichen Postwertzeichen für Standardbriefe sind Samstag, der 30. August 2014 und am Sonntag, der 31. August 2014 vorgesehen. Kontakt: Willi Halbach, Camberleystraße 67, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel.: 07142 51913, E-Mail: whalbach@web.de

25.8.2014 wm

Überregionaler Großtauschtag in Koldenbüttel bei Friedrichstadt/Eider

(mm) Sonntag, den 7. September 2014 von 9 bis 15 Uhr veranstaltet der Briefmarkensammler-Verein Friedrichstadt seinen zweiten jährlichen Großtauschtag in Koldenbüttel, „Reimers Gasthof“. Neben Briefmarken und Münzen werden auch andere philatelistische und numismatische „Nebengebiete“ wie Briefe, Ansichtskarten oder Medaillen zum Tausch oder eventuell auch Kauf angeboten. Vorstand und Vereinsmitglieder stehen wie gewohnt zur Beratung oder zur „Begutachtung“ von Marken und  Sammlungen zur Verfügung. Reichhaltiges Informations- und Werbematerial (u.a. Fachzeitschriften ) liegt zur kostenlosen Mitnahme bereit.

25.8.2014 wm

„100 Jahre Dampflokwerk“ und 20 Jahre „Meininger Dampfloktage“

(mr) Am Ersten Septemberwochenende 2014 werden in Meiningen zwei Jubiläen gemeinsam gefeiert: „100 Jahre Meininger Dampflokwerk“ (1914–2014) und 20 Jahre Meininger Dampfloktage. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter an beiden Tagen mit über 12 000 Besuchern. Auch für die Philatelisten gibt es wieder ein vielversprechendes Angebot, darunter erneut ein gemeinsamer Sonderstempel vom Meininger Dampflokverein und dem Meininger Briefmarkensammlerverein. Als Motiv wurde die „Dampflok 18201“ ausgewählt. Abgeschlagen wird der Sonderstempel am 6. und 7. September 2014 im Meininger Dampflokwerk. Das Team „Erlebnis: Briefmarken“ aus Hanau wird wieder zu Gast sein. Vom Meininger Briefmarkensammlerverein e.V. wird zudem ein Souvenirumschlag angeboten und auch von der Österreichischen Post erscheinen wieder eine PLUS-Karte und zwei personalisierte Briefmarken. Weitere Informationen erteilt: Matthias Reichel, E-Mail: reichel.matthias@t-online.de oder Telefon (nach 19 Uhr): 03693/891257.

25.8.2014 wm

Privatpost – Neue Briefmarken-Serie von allgäu mail

(mm) Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des EUREGIO Musikfestivals ist am 8. August 2014 eine neue Briefmarken-Serie des privaten Postdienstleisters allgäu mail erschienen. Die Serie beinhaltet Briefmarken für Sendungen im Format Postkarte, Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief. Die Briefmarken-Motive zeigen das grenzüberschreitende Wirken der Euregio Via Salina und die kulturellen Facetten der unterschiedlichen Trachten in den Regionen Allgäu, Außerfern und Kleinwalsertal. Die EUREGIO Briefmarken-Serie ist die fünfte Serie in der Geschichte der allgäu mail seit ihrer Gründung 2003. Passend zu der Serie ist eine hochwertige Ersttagskarte für Sammler in limitierter Auflage erhältlich. Die Briefmarken sind in allen Service-Centern der Allgäuer Zeitung, den Geschäftsstellen der Heimatzeitungen sowie allen Verkaufsstellen der allgäu mail erhältlich. Weitere Informationen: allgäu mail GmbH, Heisinger Str. 14, 87437 Kempten, Tel.: 0831/206-5195, E-Mail: info@allgaeu-mail.de oder einfach unter www.allgaeu-mail.de

22.8.2014 wm

Philakorea 2014 Word Stamp Exhibition: Christoph Gärtner unterstützt Jugendarbeit

(bdph) Die Besucher der diesjährigen Weltausstellung in Seoul konnten völlig neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Die Demographie Unterschiede zwischen Europa und Asien waren allzu deutlich. Während in Europa die Mehrzahl der Bevölkerung eher zwischen Mitte fünfzig und Mitte siebzig anzusiedeln ist, boomt in Asien die jüngere Generation. Dies war auch ohne weiteres bei den Besuchern der Veranstaltung sichtbar.
Inspiriert von den Eindrücken hat Auktionator Christoph Gärtner, der gemeinsam mit Maria Dewald mit einem eigenen Stand in der Wachstumsregion präsent war, einen namhaften Betrag BDPh-Präsident Uwe Decker als Spende für die deutsche Jugendarbeit zugesagt. Die Verwendung wurde spontan für die vom Landesring Südwest in Sindelfingen geplanten „Fußball-Jugendtage 2014“ vereinbart. Die symbolische Übergabe erfolgte im Rahmen der exzellent organisierten Palamaré Night, der Höhepunkt und zugleich Schlusspunkt für die Veranstaltung war.
Abbildungen:     Kinderfoto (Foto: Bodo von Kutzleben)
        Spendenübergabe (Foto: BDPh)

22.8.2014 wm

Digitale Münzwaagen LIBRA

(Geesthacht) Der LEUCHTTURM Albenverlag bietet brandneu digitale Münzwaagen im praktischen Taschenformat an. Die neue Produktreihe namens LIBRA umfasst drei verschiedene Modelle: LIBRA 100, LIBRA 500 und LIBRA Mini.
Allen drei Digitalwaagen gemein sind das beleuchtete LCD-Display mit automatischer Abschaltung nach 60 Sekunden zur Batterieschonung, die große Edelstahl-Wiegeplattform und die Tara-Funktion. LIBRA 100 und LIBRA 500 besitzen außerdem eine Zählfunktion. Alle drei Waagen verfügen über eine Messtoleranz von +/- 0,03 g sowie über sechs verschiedene Wiegeeinheiten: g, oz, ozt, dwt, ct und gn. Zudem kann der abnehmbare Schutzdeckel als Waagschale verwendet werden. Die digitalen Münzwaagen unterscheiden sich in Wiegebereich und Größe: LIBRA Mini Wiegebereich 0,01 bis 100 g. Inkl. 1 Batterie CR2032. Außenformat: 45 x 76 x 13 mm.Art.-Nr. 344 222, € 27,95; LIBRA 100: Wiegebereich 0,01 bis 100 g. Inkl. 2 Batterien AAA. Außenformat: 64 x 116 x 17 mm. Art.-Nr. 344 223,    € 29,95; LIBRA 500: Wiegebereich 0,1 bis 500 g. Inkl. 2 Batterien AAA. Außenformat: 64 x 116 x 17 mm. Art.-Nr. 344 224: € 27,95; Digitalwaage LIBRA Mini. Der abnehmbare Schutzdeckel kann als Waagschale verwendet werden. Die neuen digitalen Münzwaagen LIBRA sind ab sofort im Handel erhältlich.

22.8.2014 wm

Standlupe BULLAUGE 5x

(Geesthacht) LEUCHTTURM bietet ein umfangreiches Sortiment an Lupen an. Neu im Sortiment ist die nützliche Standlupe mit hochwertiger Acryllinse und 5-facher Vergrößerung. Der Linsendurchmesser beträgt 65 mm. Sechs weiße High-Tech LEDs sorgen für eine gleichmäßige Auflichtbeleuchtung und sind unauffällig ins Design integriert. Dabei lassen sich 3 unterschiedliche Helligkeitsstufen einstellen. Das schwarze Gehäuse verfügt über rutschfeste Griffmulden an den Seiten. Lieferung inkl. 3 Batterien (Typ AAA). Außenformat: 95 x 140 x 47 mm. Art.-Nr. 345 409 nur € 18,95. Die Standlupe BULLAUGE ist ab sofort im Handel erhältlich.

22.8.2014 wm

VISTA-Münzalbum American Eagle Silver Dollars

(Geesthacht) Der erste Silver Eagle wurde 1986 aufgelegt, bis heute erscheinen jährlich neue Ausgaben. Das hochwertige VISTA-Münzalbum aus dem Hause LEUCHTTURM Albenverlag bildet die perfekte Grundlage zum Sammeln der US-amerikanischen Silbermünzen American Silver Eagle in der Normalausführung Stempelglanz (US: uncirculated). Das Album enthält 4 VISTA-Münzblätter aus stabilem Karton mit klarsichtigen Einschiebe-fenstern (weichmacher- und säurefrei) zur sicheren Unterbringung aller American Eagle Silver Dollars von 1986 bis 2021 (9 Münzen je Blatt). Silberprägungen auf den VISTA-Blättern zeigen für jede Münze das jeweilige Ausgabejahr. Das Album enthält zudem sehr interessante Hintergrundinformationen zum Sammelthema. Bewahren Sie Ihre American Eagle Silver Dollars in diesem edlen Kunstledereinband mit silberner Deckel- und Rückenprägung sowie stabiler 4-Ringmechanik sicher und repräsentativ auf. Inkl. passender Schutzkassette mit dem Außenformat 235 x 255 mm. Eine spätere Ergänzung der Sammlung durch weitere VISTA-Münzblätter ist möglich. Art.-Nr. 344 653; nur € 34,50

22.8.2014 wm

Taschenmikroskop 15x

LEUCHTTURM bietet für unzählige Anwendungsgebiete das passende Mikroskop an. Neu im Angebot hat LEUCHTTURM ein Taschenmikroskop im Mini-Format mit 15-facher Vergrößerung. Mit den Abmessungen von 43 x 43 x 20 mm passt das Mikroskop in wirklich jede Tasche! Die regulierbare Fokussierung sorgt für eine hervorragende Bildschärfe und Auflösung. Die integrierte LED-Beleuchtung ermöglicht die optimale Ausleuchtung des Betrachtungsgegenstandes. Das praktische Taschenmikroskop lässt sich in vielfältigen Bereichen anwenden, beispielsweise zum Begutachten von Briefmarken, Banknoten, Münzen oder zur Verwendung in Schule, Studium und Freizeit. Die Lieferung enthält eine Schutztasche und 3 Batterien (Typ V10GA). Art.-Nr. 346 236 nur € 7,95. Das Taschenmikroskop ist ab sofort im Handel erhältlich.

13.8.2014 wm

UPU meldet: Ukraine erkennt Krim-Marken Russlands nicht an

(J. M. Heijs/aijp) Die Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine haben nun auch den Weltpostverein erreicht. Dieser gab am 28. Juli 2014 eine Mitteilung der ukrainischen Postverwaltung weiter, gemäß der die bereits am 19. und 20. Juni 2014 von Russland herausgegebenen Marken „Die Krim-Republik“ und „Russische Regionen. Sevastopol“ keine Anerkennung finden. Grund sei die Verletzung der Souveränität der Ukraine. Da die Ausgabe infolge der widerrechtlichen Annexion der Krim gegen bestehendes Recht und den Artikel 8 der Konvention des Weltpostvereins verstoße, seien dies postrechtlich keine echten Freimarken, die zur Beförderung von Postgut in der Ukraine anerkannt werden.

13.8.2014 wm

Sommerzeit ist Reisezeit. Bestens geeignet dafür: Die neue BDPh-VISA-Card

(bdph) Pünktlich zu den heißen Tagen bietet der  BDPh seinen  Mitgliedern und Familienangehörigen ein besonderes Angebot: Eine eigene Kreditkarte mit BDPh-Logo. Jede Zahlung ist ein Werbeimpuls für die Philatelie. Schließlich ist die VISA-Card ein gern gesehenes Zahlungsmittel  an weltweit rund 35 Millionen Akzeptanzstellen. BDPh-Mitglieder haben damit bei jeder Reise das richtige Zahlungsmittel zur Hand. Die Anträge können im Postident-Verfahren bei jedem Postamt abgeben werden. Weitere Infos: www.bdph.de

12.8.2014 wm

Literaturaussteller können auch ohne Vorprämierung bei der Bilateralen Rang 1-Ausstelling in Gotha ausstellen

(wm) Die bisherigen Ausstellungsbedingungen für die 2015 in Gotha vom BDPh veranstaltete Deutsch-Britische Bilaterale Rang 1-Ausstellung haben bei interessierten Literatur-Ausstellern Kritik gefunden. Anlass war ein Passus, wonach gewillte Literaturaussteller für ihr Exponat eine Vorprämierung im Rang von mindestens einer Vermeilmedaille bei einer Rang 2-Ausstellung nachweisen sollten. Nach Rückfrage der AIJP bei den Ressortverantwortlichen im BDPh-Vorstand konnte diese Passage richtig gestellt werden: Es ist keine Vorprämierung zwingend erforderlich, wohl aber empfohlen. Letztlich entscheidet der Philatelistische Ausschuss über die Zulassung. Für die ausländischen Teilnehmer an der Literaturklasse gibt es sowieso keinerlei Beschränkung, da es in Großbritannien keine Rang 2-Ausstellungen gibt.

12.8.2014 wm

Deutsche Aussteller in Seoul erfolgreich

(Bodo von Kutzleben/wm) Mitglieder des BDPh waren mit 16 Exponaten (davon sechs Jugendexponaten) und mit elf Literaturobjekten in Seoul vertreten. Und sie waren durchaus erfolgreich, wie die Großgold- und Goldmedaillen-Ränge zeigen. Damian Läge schoss mit seinem Exponat „Fascinated in Fethers / how birds inspire people“ im wahrsten Sinne des Wortes den Vogel ab: 97 Punkte, Großgold und Nominierter für einen Grand Prix! Ihm folgten Wolfgang Bauer für „Greece incoing and outgoing Mail 1828–1875“ (93 Punkte, Gold mit Ehrenpreis) und Arnim Knapp mit seinem Exponat „Korrespondenz des Königreichs Sachsen mit den Altitalienischen Staaten“ (93 Punkte, Gold).
Bei der Jugend gibt es als höchste Auszeichnung nur Vermeil, das immerhin drei der insgesamt sechs Teilnehmer erreichten: Alexander Nitsch, die Jugendgruppe Philakids Unna und Niklas Köhler. In der Literaturklasse gab es nur einen „Goldjungen“, dafür aber direkt mit Großgold und Glückwünschen der Jury. Wolfgang Maassen erreichte diese für philatelistische Literatur sehr seltene Auszeichnung mit dem von ihm und Vincent Schouberechts verfassten dreisprachigen Werk (engl./franz., eine deutsche Version war auf CD beigefügt) „Milestones of the Philatelic Literature of the 19th Century“.

12.8.2014 wm

139. Dr. Reinhard Fischer-Auktion in Bonn mit Sonder-Katalog „Horst Kühner“

(Bonn) Der Katalog zur 139. Auktion und der Sonderauktion „Sammlung Horst Kühner“ am 5./6. September 2014 ist online! Für sämtliche 9200 Einzellose stehen Bilder in drei Größen und in sehr hoher Qualität im Netz, weiterhin werden sämtliche ca. 2500 Atteste und Befunde abgebildet! Zum Aufruf kommen fast 11 000 Lose! Siehe: www.reinhardfischerauktionen.de
Die Sammlung „Horst Kühner“ präsentiert zahlreiche Weltraritäten der Gebiete „Deutsche Kolonien und Auslandspostämter“ (mit fast allen Ausgaben der britischen Besetzung) sowie „Deutsche Besetzung II. Weltkrieg“ inkl. Sudetenland, Feldpost und Propaganda-Fälschungen. Der 600 Lose umfassende Sonderkatalog zeigt auf über 100 Seiten, die zahlreichen Raritäten, die Horst Kühner in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zusammengetragen hat. Dabei u. a. 50 Pfg China Handstempel mit doppeltem Handstempel-Aufdruck, Heydrich-Block mit Schutzkartons, Schutzumschlag und Seidenpapier, OSS-Propagandablock in rot, um nur einige der großen Raritäten zu nennen. Über den Link „Highlights aus der Sammlung Horst Kühner“ kann man weitere Highlights ansehen, das gesamte Angebot lässt sich auch im Online-Katalog studieren.
Weitere Angebote: Altdeutschland mit reichhaltigem Angebot von über 1.400 Losen, dabei u. a. Bayern mit zwei Schwarzen Einsern, Preußen mit interessantem Stempelteil, Sachsen mit Auflösung einer Stempel-Sammlung – zumeist auf Briefen. Weiterhin der zweite Teil einer Ausstellungs-Sammlung Thurn & Taxis mit zahlreichen aktuell geprüften Seltenheiten. Im Bereich Sammlungen zahlreiche Länder- und Generalsammlungen.
Deutsches Reich: wertvolles Angebote mit u. a. zahlreichen interessanten Losen „Brustschilde“, weiterhin alle Zeitepochen mit Typen, Farben, Besonderheiten, seltenen Belegen und Abarten, ebenso umfangreich das Angebot „Zusammendrucke und Markenheftchen“. Liebhaber der Zeppelinphilatelie können aus einer Auswahl seltener Stücke zahlreich auswählen.
Deutsche Kolonien / Auslandspostämter: werthaltiges Angebot mit über 1.200 Losen, dabei zahlreiche ** Ausgaben, Besonderheiten und Ganzbogen, vielfach Ganzbogen der beliebten Querformate, außerdem DOA 39IIAIIa ** (500), weiterhin über alle Gebiete verteilt interessante Vorläuferausgaben, Briefe und Stempel. Der Sonderkatalog „Horst Kühner“ bietet weiterhin zahlreiche Seltenheiten der Besetzungsausgaben der Dt. Kolonien!
Besetzung I. Weltkrieg/ Abstimmungsgebiete/Danzig/Memel/Saar: interessantes Angebot mit u. a. Danzig „großer Innendienst“ ** (4.000) und zeitgerecht entwertet (4.500), weiterhin Saargebiet mit zahlreichen Abarten und Besonderheiten, ** Urdrucksatz, „weißer Urdruck“ **, Markenheftchen 1 **/*, Memel bietet Farben, Typen und Seltenheiten wie portogerechte Einzelfrankatur Mi.-Nr. 117 auf Brief (600), 183/92 **, 30 Cent Grünaufdruck als portogerechte MiF auf Brief (1.500).
II. Weltkrieg/Feldpost: Angebot der Extraklasse, neben den Raritäten im Sonderkatalog der Sammlung „Horst Kühner“ bietet auch der Hauptkatalog ein reizvolles Angebot dieser gesuchten Ausgaben, so finden sich fast alle Standard-Ausgaben im Programm, weiterhin viele Abarten und Besonderheiten, dabei u. a. GG I/IIIL ** (1.200), Kotor I/VI ** (2.000), Laibach 45/60 gestempelt (750), Alexanderstadt 12X gestempelt (1.800), Feldpost 6DD ** (850), 6K ** (850) , 8A gestempelt (1.350), Kuban-Päckchenmarke Type I (*) (2.400) und zahlreiche Propagandafälschungen II. Weltkrieg.
Deutsche Lokalausgaben: interessantes Angebot mit Seltenheiten von u. a. Spremberg – mit Vorläuferbriefen, Bad Schmiedeberg, Grossräschen etc.
Westzonen/Bund/Berlin: reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Abarten, Besonderheiten, gesuchten Anfangsausgaben etc., dabei u. a. Markenheftchen Bund/Berlin mit zahlreichen seltenen Typen
SBZ/DDR: spezialisiertes Angebot mit zahlreichen Typen, Farben, Abarten und Besonderheiten, dabei u. a. Mecklenburg-Vorpommern 26b ** (1.500), gesuchte Blockausgaben, Mi.-Nr. 86xb und 86yb jeweils **, weiterhin Postmeistertrennungen, Probedrucke usw. usf.
Europa: ausgewähltes Angebot mit interessanten Offerten bei Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Jugoslawien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Schweiz und auch noch einigen anderen Gebieten.
Übersee: interessantes Angebot mit u. a. Losen Volksrepublik China mit u. a. „Pfingstrosen“-Block, weiterhin die Auflösung einer großen Sammlung „Britische Kolonien“ mit zahlreichen selten angebotenen Stücken zu günstigen Schätzpreisen, viele der angebotenen Stücke sind kaum am Markt.
Ein vielfältiges Sammlungsangebot mit fast 1.800 Losen überwiegend aus Privathand stammend, dabei die Auflösung 9 großer Nachlässe in Ländersammlungen, weiterhin viele große komplett belassene Nachlässe mit bis zu 160 Alben als 1 Los!
Münzen: Ausgewähltes Angebot mit etwa 600 Losen, dabei Anlagegold, Sammlermünzen von Antike – Moderne sowie Medaillen.

7.8.2014 wm

Auktionskatalog von Rauhut & Kruschel mit Mehrwert

(wm) Sachsen-Spezialisten mögen die Fakten ja bereits bekannt sein, zumal es in den letzten Jahren doch eine Reihe von Publikationen gegeben hat, mit denen Sachsen, besonders dessen erste Briefmarkenausgabe, umfangreich bearbeitet wurde. Auktionator Harald Rauhut legt mit dem Katalog zu seiner 158. Versteigerung Ende August nun eine Registratur aller ihm aus der Literatur und seiner eigenen Kartei bekannten Einheiten des „Sachsen-Dreiers“ vor, die jeweils in SW oder in Farbe abgebildet und mit Quellennachweisen früherer Auktionsangebote sowie Ausruf- oder Zuschlagspreisen versehen sind. Für Sammler sicherlich ein Gewinn und ein Mehrwert, den der bekannten Altdeutschland-Spezialist Rauhut innerhalb seines Auktionsangebotes bietet.

7.8.2014 wm

Folienschäden bei Briefmarken

(wm) Der Mülheimer Auktionator Harald Rauhut ist bekanntlich auch Präsident des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB). In dieser Funktion ist er seit Jahren mit dem Thema „Folienschäden auf Briefmarken“ vertraut, die BDB-Mitglied Peter Feuser zuletzt bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des BDB in Bremen nachhaltig wieder zur Sprache gebracht hat. Für sein eigenes Auktionshaus Rauhut & Kruschel zog Harald Rauhut nun die Konsequenz, die er mit nachfolgend wörtlich wiedergegebenem Text im Vorwort zu seinem Katalog der 158. Versteigerung publizierte:

„Der Auktionator ist verpflichtet, als Treuhänder eingeliefertes Gut besonders sicher zu verwahren. Aus diesem Grunde haben wir in der Vergangenheit zum Schutz von Einzellosen diese in Folien eingeschweißt. Unter Abwägung aller Interessen und Risiken verzichten wir ab dieser Auktion auf die Verwendung von Hart-PVC-Folien zur Aufbewahrung von Briefmarken, bis auf wenige moderne Ausnahmen. Die von diversen Herstellern bis heute ohne Warnhinweise in Verkehr gebrachten Hart-PVC-Folien sind nach langjährigen Erfahrungen vieler Berufsphilatelisten und meinen eigenen Erfahrungen nach für die Lagerung von klassischen und vielen semiklassischen Marken ungeeignet. Der Stuttgarter Kollege Peter Feuser hat hierzu bereits vor einigen Jahren eine umfangreiche Ausarbeitung vorgelegt, die auch heute noch gilt. Fakt ist, dass nach Aufbewahrung in Hart-PVC-Folien klassische und semi-klassische Marken (z.B. Deutsches Reich Nr. 63, Flugpost-Rhein-Main, bis hin zu Bund Nr. 119, 136 oder 158) oft deutliche Verfärbungen, sog. „Bleisulfidschäden“, zeigen. Dies betrifft nicht nur Marken der ganzen Welt, sondern auch Vorphilabriefe. Die Kontrollrat Nr. 919F beispielsweise war einige Jahre im Michel teuer notiert, obwohl die Farbe das Ergebnis einer Verfärbung durch Lagerung in falschen Folien war. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Briefmarken auf die für die Unterbringung verwendeten Produkte hin zu überprüfen. Bedenkenlos ist Polysterol (HAWID) oder Polyester (Blattschutzhüllen etc.). Insbesondere klassische Marken sollten Sie aus ungeeigneten Hart-PVC-Hüllen sofort entfernen.“

7.8.2014 wm

Rarität aus der Kolonialzeit wieder entdeckt

(wm) In der Zeitschrift „philatelie“ war bereits in der Augustausgabe die Rede von der Sammlung Horst Kühner, die das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer am 5./6. September 2014 in Bonn versteigern wird. Kühner hatte seit den 1950er-Jahren Briefmarken gesammelt und so manche teure Rarität dabei erworben, die viele Jahrzehnte nicht mehr auf dem Markt waren. In letzter Minute – also kurz vor Drucklegung des Auktionskataloges – wurde in dem umfangreichen Bestand noch ein Stück entdeckt, bei dem nicht nur die Augen eines Auktionators, sondern auch die sicherlich so mancher Interessierter leuchten werden: eine gestempelte Marke, von der bis heute nur noch ein weiteres (aber postfrisches) Exemplar bekannt sein soll: Deutsche Post in China, 50 Pf. Handstempelaufdruck aus dem Boxeraufstand mit doppeltem (!) Aufdruck!

Die Marke war bereits literaturbelegt, denn sie war 1940 erstmals von Heinrich Köhler bei dessen Auktion in Berlin versteigert worden. Dann verlor sich die Spur und nicht wenige nahmen wohl an, dass die Seltenheit die Kriegswirren nicht überstanden haben dürfte. Man hatte sich wohl getäuscht, denn auf irgendwelchen unbekannten Wegen muss die Rarität ihren Weg, vielleicht im Jahr 1953, als das erste Attest für die Marke ausgestellt wurde, in die Sammlung Kühner gefunden haben. Michael Jäschke-Lantelme hat sie neu attestiert und in dem Text des Attestes heißt es:

„China 13DD
50 Pf. Germania mit doppeltem Handstempelaufdruck „China“ gestempelt  „(TIENTSIN (...) 00“, einzig bekanntes gestempeltes Stück, Attest Jäschke-Lantelme BPP vom 20.07.2014 „... ist eine Originalmarke mit echtem Aufdruck und echter Abstemplung. Die Marke ist farbfrisch, zeigt eine teils etwas unregelmäßige Zähnung und befindet sich in fehlerfreier, gebrauchter Erhaltung. Sie trägt die Zeichen „Drahn“, „R.F. Engel“ und „Thier“ sowie ein Bleistiftzeichen ... es ist mir lediglich ein weiteres Stück (in ungebrauchter Erhaltung) bekannt. Die Marke wurde nach meinen Unterlagen erstmals 1940 (105. Köhler-Auktion) auf einer Versteigerung angeboten.“ Dazu Attest Robert F. Engel vom 21.11.53. Michel aus nahe liegenden Gründen –.–. Da alle in den letzten 100 Jahren auf Auktionen angebotenen besseren China-Handstempelwerte registriert sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass noch weitere Stücke existieren. Die Marke ist damit sechs mal seltener als eine blaue Mauritius ! Eine altbekannte Weltrarität, die sicher für 50 oder 60 Jahre vollkommen vom Markt verschwunden war.“

Natürlich hat solch eine Rarität ihren Preis. Zumindest schon einmal einen Ausrufpreis, den Auktionator Dr. Reinhard Fischer mit 50 000 Euro ansetzen wird. Man wird sehen, was Liebhabern ein solches Stück wert ist.

29.7.2014 wm

Literatur-Bestseller „Milestones of the Philatelic Literature of the 19th Century“ ist vergriffen

(wm) Wie Patrick Maselis, der Präsident des Clube de Monte-Carlo, Ende Juli mitteilte, ist die komplette Auflage dieses zweisprachigen Werkes (deutsch/französisch) vergriffen. Es ist das erste Mal, dass solch ein bei einer MonacoPhil-Ausstellung erschienenes Fachbuch in derart kurzer Zeit vollständig abverkauft war. Das spricht für den Gehalt dieses aufwändig und wertvoll gestalteten Werkes, aber auch für die beiden bekannten Autoren Wolfgang Maassen und Vincent Schouberechts. Der Erfolg kündigte sich bereits durch zahlreiche innerhalb eines halben Jahres nach Erscheinen erhaltene Auszeichnungen an.

29.7.2014 wm

164. Fortagne & Lipfert-Auktion in Leipzig am 12. und 13. September 2014

(Leipzig) Das bekannte Auktionshaus bietet in seiner Herbstauktion 4.450 Lose aus fast allen Sammelgebieten an. Den Auftakt bilden 200 Lose Zeppelinpost (1912/1938), dabei frühe Belege des LZ 11 „Viktoria Luise“, LZ 13 „Hansa“, LZ 120 „Bodensee“ und Fahrten mit interessanter Zuleitungspost für LZ 127, aus Europa/Übersee. Es folgen ca.130 Lose Flugpost Deutsches Reich mit Pionierluftpost 1912/14, dabei „Rhein-MainFlugpost“, einschließlich Europa/Übersee und Raketenflug-, Schleuderflug- und Ballonpost.
Aus den Bereichen Schiffspost, Feldpost u. Kgf.-Post sind ca. 150 Lose und 300 Lose mit Motiven von Bahnpost, Kosmos, Propaganda, Sport bis Zensur und Heimatphilatelie/Postgeschichte im Angebot, gefolgt von ca. 180 Losen mit alten Ansichtskarten deutscher Gebiete. Rund 130 Lose mit philatelistischer Literatur, Autographen, Notgeld und Material zur Zeitgeschichte und alte Privatpost ergänzen das philatelistische Angebot.
930 Lose Deutsches Reich mit AD (130), dabei Brustschilde, Pfennige, Pfennig bis Krone/Adler-Ausgaben, dabei Besonderheiten, Farben, Plattenfehler und Privatganzsachen und Anlasskarten mit klass. Sonderstempeln, Drittes Reich, Dienstpost, Auslandspostämter/Kolonien, Abstimmungsgebiete und Besetzte Gebiete (1. und 2. Weltkrieg) bietet ein umfangreiches Angebot.
Es folgen 410 Lose Deutschland nach 1945 mit einigen Lokalausgaben von Berlstedt bis Wittenberg, OPD- und Kontrollrats-Ausgaben (dabei bessere Farben, Postmeistertrennungen, Plattenfehler) und SBZ- Teil mit über 30 Bezirkshandstempel-Losen von Bez. 3 bis 41 und einigen interessanten Belegen.
Das Sammelgebiet DDR hat 420 Lose im Angebot, dabei viele bessere Ausgaben, FDC, Farben, Plattenfehler, Wz.-Besonderheiten, Schmuckblatt-Telegramme, Zusammendrucke, Ganzsachen und Dienst/ZKD.
Der Europa- und Übersee-Teil beinhaltet ca. 370 Einzellose, dabei klassische Ausgaben, gesuchte Werte und Belege von Ägäischen Inseln bis Vatikanstaat und Argentinien über VR China bis Venezuela.
Den Abschluss bilden rund 1000 Lots/Engrossposten aller Sammelgebiete ergänzt durch gehaltvolle Sammlungen, dabei: Bayern, DR, DDR, Berlin/Bund und Dänemark, Grönland, Island, Liechtenstein, Schweiz, sowie Ukrainische Volksrepublik (1918).

29.7.2014 wm

CG-Award 2014 geht an den Start

(wm) 2013 wurde dieser Förderpreis Philatelie von dem Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen ins Leben gerufen, Ende 2013 gab es die ersten Preisträger in verschiedenen Kategorien. Weltweit können alle Arbeitsgemeinschaften, Clubs, Vereine, Verbände sowie Herausgeber philatelistischer Zeitschriften und Mitteilungsblätter an der Ausschreibung teilnehmen. Hierbei sollen Druckmedien, Digitale Medien und die Nachwuchsförderung/Öffentlichkeitsarbeit gesamtheitlich Berücksichtigung finden. Die international renommierte Fachjury berät völlig unabhängig vom Auktionshaus. Alle Einsendungen und Meldungen, die bis zum 15. September eintreffen, werden für den diesjährigen Wettbewerb berücksichtigt. Weitere Informationen sind erhältlich auf der Internetseite www.cg-award.com, auf der man sich auch direkt anmelden kann.

29.7.2014 wm

Daniel A. Piazza zum Chefkurator des National Postal Museum berufen!

(me/wm) Vor wenigen Tagen gab das Smithonian Institute in Washington bekannt, dass Daniel A. Piazza zum Nachfolger der bisherigen Chefkurator Cheryl Ganz berufen wurde, die vor wenigen Monaten in Ruhestand ging. Piazza wird als Chefkurator des Nationalen Postmuseums und als Verantwortlicher der Philatelieabteilung tätig sein. Damit betreut er als Chefkurator die permanenten Sammlungen von rund sechs Millionen Marken und Objekten, außerdem Beschreibung und Gestaltung spezieller Dauer- und zeitlich begrenzter Ausstellungen, vertritt das Museum bei öffentlichen Präsentationen und Konferenzen, sorgt für Neuanschaffungen und beteiligt sich an der Erforschung und Auswertungen der Museumsbestände. Piazza gehört seit 2007 zu dem Museumspersonal, als er den sog. „Winton M. Blount chair“ für Forschung einnahm. 2008 wurde er stellv. Philatelie-Kurator, 2011 Kurator. Mit seiner Ernennung zum Chefkuratoren kann er seine bereits bei vorangegangenen Ausstellungen präsentierte Mitwirkung erfolgreich fortsetzen.

 

28.7.2014 wm

New York 2016, die letzte bedeutende internationale Ausstellung?

(wm) Diese Frage stellt J.-F. Logette, Vorsitzender des „Club Philatélique Postal International“ im Editorial seines neuesten Rundbrief Nr. 3/2014. Zwar habe es seit der letzten großen FIP-Ausstellung in Portugal 2008 eine Reihe von Veranstaltungen in Asien und Australien gegeben, aber deren Ergebnis sei für die Postverwaltungen eher enttäuschend gewesen. Nach 2016 verzeichnet die FIP derzeit keine weitere Großveranstaltung mehr, so dass es den Anschein hat, als dass die Zeit der wirklichen Großveranstaltungen vorbei ist. Logette nennt auch die seiner Meinung nach für diese Misere verantwortlichen Gründe: Die FIP habe es versäumt, sich selbst zu reformieren. Die Bedingungen für Sponsoren seien völlig unzureichend, die Gruppen der Juroren und Kommissare zahlenmäßig zu groß sowie deren Verweildauer zu lang und die Regularien passten einfach nicht mehr ins 21. Jahrhundert. Als Heilmittel empfiehlt Logette mit Blick auf das von solchen Veranstaltungen ermüdete Publikum, diesem die Briefmarke als Investment näher zu bringen und die Bedeutung der Postverwaltungen mit ihrem Ausstellungsmarken für die Veranstaltung zu stärken statt solch riesige Flächen für Aussteller und Wettbewerb bereitzustellen, was nur teuer sei und den Organisatoren nichts einbringe. Logette war bis vor gut einem Jahr im Weltpostverein zuständiger Leiter der „World Association for the Development of Philately“.

25.7.2014 wm

Portugiesischer Verbandspräsident opponiert gegen FIP-Präsident Tay Peng Hian

(wm) Pedro Vaz Pereira, Präsident des portugiesischen Philatelistenverbandes, gilt als erfahrener, aber auch streitfreudiger Philatelist, wenn es um Fragen geht, die für Sammler und Aussteller weltweit von Bedeutung sind. So kritisiert er an der FIP resp. deren Präsidenten, dass diese innerhalb weniger Jahre die Exponatgebühren bei Ausstellungen verdoppelt oder gar fast verdreifacht habe, dass die Aussteller neuerdings die Rückfrachtkosten selbst zu zahlen haben und Luftwertfracht nicht mehr erlaubt sei. Auf der anderen Seite habe die FIP bei sich selbst so gut wie nichts verändert, nur eingespart. Deren Zeitschrift sei eine „graue Maus“, die nationalen Verbände würden bei der Berufung von Juroren einfach übergangen, nationale Aussteller könnten unter der Flagge anderer Länder segeln, die FIP-Kommissionspräsidenten müssen ihre Teilnahmen am Kongress bzw. der Kommissionssitzung selbst bezahlen, während der Vorstand selbst weltweit Treffen anberaumt. Vaz Pereira will die Rechte der Nationalverbände, die Mitglieder der FIP sind, gestärkt sehen. Die FIP führe mit ihrer falschen Politik und Struktur die Weltphilatelie in den Abgrund, wofür in erster Linie deren Präsident verantwortlich sei, der nicht in der Lage ist, die FIP zu reformieren. Deshalb sei es nötig, auf einen neuen Mann zu setzen und dies sei bei der anstehenden FIP-Präsidentenwahl in Seoul in wenigen Tagen wünschenswert.

25.7.2014 wm

„Wir sind alle Weltmeister!“ – Auktionshaus Dr. Derichs verschickte schmucke Ersttagsbriefe

(wm) Roland Meiners, Inhaber des Auktionshauses Dr. Wilhelm Derichs in Köln und Berlin, hatte eine ungewöhnliche Idee: Er verschickte an die treuen Kunden seiner Firma einen Ersttagsbeleg mit der kurzfristig von der Deutschen Post eingeschobenen Sondermarke „Deutschland Fußball Weltmeister 2014“, die in Berlin mit dem offiziellen Ersttagsstempel „Mission 4. Stern erfüllt“ sauber entwertet wurde. Geschickt wusste er in seinem Anschreiben fast schon nostalgische Stimmung anklingen zu lassen, wie sehr man sich als Kinder über die bunten Marken gefreut habe, womit der Anfang einer neuen Beziehung zum Hobby Sammeln entstand, was viele seiner Kunden dann auch jahrzehntelang gepflegt haben. Meiners legt – der warmen Sommerzeit zum Trotz – seinen Kunden nicht nur diesen schönen Umschlag, sondern auch gleich seine in Kürze erscheinenden leinengebundenen Sonder-Auktionskataloge ans Herz. Der Interessent kann sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Hauses machen und – auch das verschweigt Meiners natürlich nicht – bei Bedarf mit ihm über eine Verwertung der eigenen Sammlung reden. Vielleicht heißt es dann für Meiners auch irgendwann „Mission 4. Stern erfüllt“?

21.7.2014 wm

Der namhafte norwegische Philatelist, Peer-Christian Ånensen, starb viel zu früh!

(aijp) Die norwegische Philatelie ist erschüttert über den plötzlichen Tod des allseits hoch geschätzten Journalisten und Katalogautors Peer Ånensen, der am 4. Juli 2014 beim täglichen Jogging in seiner Heimatstadt Kristiansand einen Herzinfarkt erlitt. Er wurde nur 53 Jahre alt.
Ånensen besaß enormes philatelistisches Wissen und galt als einer der kompetentesten Fachphilatelisten seines Landes. Er war Chefredakteur der „Norsk Filatelistik Tidskrift“ und er betreute für deren Herausgeber, den Norsk Filatelistforbund, auch seit vielen Jahren den bekannten Norgeskatalog.
Der sympathische Norweger war auch international bestens vernetzt und sehr beliebt. Er war Mitglied der AIJP, des Weltverbands der Autoren und Philatelie-Journalisten, und er war seit Monaten für eine Kandidatur im Vorstand dieses Verbandes vorgesehen. Ånensen besuchte regelmäßig deutsche Messen und Ausstellungen. Er sammelte Literatur und interessierte sich für zahllose philatelistische Gebiete, besonders auch für Philateliegeschichte.
Seine Freunde und Kollegen werden ihn schmerzlich vermissen. Ohne ihn und seine herzliche Offenheit wird die philatelistische Welt etwas kälter sein. Leb wohl, Peer! Wir vermissen Dich!
Wolfgang Maassen
Präsident der AIJP

21.7.2014 wm

347. Schwanke-Auktion am 29.–30.August 2014: Vorschau

(Hamburg/wm) Eine der schönsten Halbierungen der ersten Markenausgabe ÖSTERREICHS ziert die Titelseite des Kataloges zur 347. Auktion Ende August. Der Trauerbrief aus dem kleinen ungarischen Ort TOPOLYA trägt eine diagonal halbierte 2-Kreuzer-Marke aus dem Jahre 1850 (Mi.Nr. 2X), womit das benötigte Drucksachenporto von 1 Kreuzer bezahlt wurde. Nach seiner Entdeckung in einem Stapel alter Akten wurde dieser Brief erstmalig im Jahre 2001 auf einer Auktion in der Schweiz angeboten und erzielte dort einen Zuschlag von 85.000 SFR, wird nun vergleichsweise moderat mit einem Schätzpreis von 50.000 Euro angesetzt.
GENERALGOUVERNEMENT – Die Forschungssammlung des ehemaligen Verbandsprüfers Hans-Heinrich Paetow, Bremen, wird einen weiteren Höhepunkt der Auktion bilden.. Neben Raritäten wie seltenen Probedrucken, z.B. 10 Zloty Mi.Nr. 116 als Einzeldruck in Blockform (1200 Euro) oder dem berühmten „Panjewagen“ (Mi.Nr. A P1 postfrisch, 6000 Euro) enthält das über 100 Lose umfassende Angebot eine Fülle reizvoller postgeschichtlicher Stücke, dabei Ghettopost, KZ-Post, Feldpost, Postsparkassen- oder Rundfunkbelege, In- und Auslandspost, Portostufen und besondere Entwertungen.
Zu den „Besten Europas“ zählen seit jeher die Ochsenköpfe der Moldau von RUMÄNIEN. Der 27-Parale-Wert, Mi.Nr. 1, ein fehlerfreies (!) Exemplar startet mit 4500 Euro, ein schönes Stück der 54 Parale (Mi.Nr.2) mit 1250 Euro und ein 108-Parale-Wert (Mi.Nr. 4), versehen mit einem ebenso langen Stammbaum wie die vorerwähnten Stücke, wird von Schwanke mit 3000 Euro taxiert.
Ein sehr attraktives Angebot von FRANKREICH besticht vor allem durch attraktive Klassik. Spitzenstück ist ein Kehrdruck-Streifen der 80c. Napoléon (Mi.Nr.16) auf Briefvorderseite aus 1858 nach Kolumbien. Im Michel mit 15.000 Euro notiert, liegt der Startpreis mit 2800 Euro im eher konservativen Bereich.
Erwähnenswerte Stücke aus semimoderner Zeit sind u.a. die nicht verausgabten österreichischen Feldpostmarken für Rumänien in postfrischen Viererblocks (Mi. über 15000, Taxe 2500 Euro) oder eine vollständige Ausgabe der „Kocher“-Marken der Schweiz. Diese Firmen-Werbemarken wurden in Mini-Auflagen von nur 300 bzw. 500 Stück gedruckt und sind als komplette Serie (12 Verschiedene) kaum einmal zu sehen (2000 Euro).
Ein kleiner Blick auf das ca. 450 Positionen umfassende Übersee-Angebot fördert einige sehenswerte Stücke zu Tage, so z.B. von CHILE zwei wundervolle Briefe mit der Mi.Nr.1, aus „Valdivia“ (Schätzpreis 500 €) bzw. aus „Corral“ (auf der ersten Ausgabe enorm seltene Ortsstempel-Entwertung, 750 Euro). Weitere schöne Angebot finden Interessenten im Lateinamerika-Angebot bei BRASILIEN, MEXICO und URUGUAY. Kap der Guten Hoffnung (20 Lose mit breitrandigen Dreiecken), Mauritius mit einer Reihe hübscher „Primitives“ (u.a. Mi.Nr. 4 IV worn impression auf dekorativem Briefstück, 600 Euro) und ein reichhaltiges USA-Angebot (mit Block 1, 150 Euro, 2x Zeppelin-Satz ju 600 Euro) verdienen Erwähnung.
DEUTSCHLAND: Es ist wie immer schwierig, aus dem diesmal 1600 Lose „starken“ Deutschland-Angebot einzelne Stücke hervorzuheben. Zwei außergewöhnliche Abarten des DEUTSCHEN REICHES seien aber genannt:
Abart oder Probedruck ? Das ist die Frage bei einem interessanten Brief mit der Mi.Nr. 29 der Brustschildausgaben. Die „2 als grosse Wertziffer mit Loch im oberen Bogen“ ist schöner kaum zu finden. In den Handbüchern von „Kohl“ und „Theuss“ als Probedruck erwähnt, hingegen vom Verbandsprüfer Krug als Abart von Bogenfeld 114 bestimmt – es bleiben Fragen offen, die bei diesem Stück noch erforscht werden wollen (Schätzpreis 600 Euro). Und als Kontrapunkt dazu eine der seltensten Abarten des Dritten Reiches – Mi.Nr. 728x I gestempelt, in dieser Form im Michel nur mit Liebhaberpreis notiert. Die Nachgravur ist besonders gut zu sehen (Schätzpreis 750 Euro).
Über 400 Lose PHILATELISTISCHE LITERATUR bieten interessante und seltene Titel zur Philateliegeschichte, Bibliographien und den einzelnen Ländern.
1400 Sammlungen und Posten werden am 2.Auktionstag versteigert. Mit dabei viele Nachlässe, Briefposten, Liquidationslose, daneben ein ausgewogenes Angebot an Ländersammlungen.
Der Katalog wird ab dem 23.Juli online sein. Sämtliche Einzellose, alle Atteste, Befunde und sonstigen Zertifikate sind abgebildet, daneben eine Reihe ausgesuchter Sammlungen. Die gedruckte Version des Kataloges wird ab dem 29. Juli zum Versand kommen.
Kontakt: Schwanke GmbH, Kleine Reichenstraße 1, 20457 Hamburg, Telefon: (040) 33 71 57,
Fax: (040) 33 13 30, E-Mail: info@schwanke-auktionen.de, http://www.schwanke-auktionen.de

14.6.2014 wm

Sonderpostwertzeichen zum Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

(bfm) Deutschland ist zum vierten Mal Fußball-Weltmeister. Aus diesem Anlass gibt das Bundesministerium der Finanzen eine Briefmarke mit dem Motiv „Deutschland Fußball Weltmeister 2014“ heraus.
Der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble: „Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014 – ein eindrucksvoller Erfolg, der auch mit einem Sonderpostwertzeichen gewürdigt wird. Mit diesem Titelgewinn sowie denen von 1954, 1974 und 1990 bleibt der Deutsche Fußball-Bund dem fünfmaligen Weltmeister Brasilien auf der Spur. In diesem Jahr habe ich – wie wahrscheinlich viele Mitbürger – ganz früh zu hoffen gewagt, dass unsere Mannschaft den Titel holt. Es ist wunderbar, dass das Team diesen Traum hat wahr werden lassen. Ich hoffe, dass die Marke viele Landsleute im Alltag an die riesige Freude erinnert, die uns die Mannschaft bereitet hat.“
Das Sonderpostwertzeichen wurde vom Grafiker Lutz Menze (Wuppertal) entworfen. Die 60-Cent-Marke für Standardbriefe wird ab dem 17. Juli bundesweit in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG, die die kurzfristige Realisierung des Postwertzeichens tatkräftig unterstützt hat, erhältlich sein. Die Spieler sowie der Trainer- und Betreuerstab der siegreichen Fußball-Nationalmannschaft werden Ersttagsausgaben der Sonderbriefmarke erhalten.
 

14.6.2014

Philatelisten aus aller Welt trafen sich in Ypern

Vom 11. bis 13. Juli trafen sich Sammler – angereist von allen Kontinenten – zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Zum einen zeigten sie in einer Ausstellung, mitten im Zentrum der auch durch die Tour de France bekannten Stadt, Exponate, die an den Ersten Weltkrieg erinnerten, zum zweiten zeichneten die von der Association of British Philatelic Societies für 2014 benannten neuen RDPs die „Roll of Distinguished Philatelists“. Die „Roll“, wie Philatelisten diese seit 1921 existierende „Urkundenrolle“ nennen, gilt weltweit als höchste Auszeichnung, die einem Philatelisten für Verdienste um die Förderung der Philatelie zugesprochen werden kann. Seit 1921 war dies 370 Mal der Fall, 82 „RDPs“ leben noch, darunter auch die vier, die dieses Jahr die Ehre hatten, während einer eindrucksvollen Zeremonie diese „Roll“ zu zeichnen: Robert Johnson (GB), Chris King (GB), Wolfgang Maassen (D) und W. Danforth Walker (USA).
Beide Veranstaltungen – die Ausstellung wurde u.a. von deutschen und englischen Arbeitsgemeinschaften sowie von der Belgischen Akademie und der Royal Philatelic Society London unterstützt – erfreuten sich enorm großer Beteiligung und hervorragenden Besucherzuspruches. Dies war nicht nur der hervorragenden Organisation unter bewährter Leitung von Patrick Maselis (Belgien) zu verdanken, sondern auch der Tatsache, dass Ypern (je nach Land auch Ypres oder Ieper geschrieben) vor 100 Jahren eine der Regionen im Ersten Weltkrieg war, wo über Jahre hinweg die damals verfeindeten Mächte sich bekämpften und infolge von Stellungskrieg und Gaseinsatz viele Hunderttausend Tote zu beklagen waren. All dies ist bis heute nicht vergessen: die Ausstellung, aber auch eine Kranzniederlegung während der „Letzten Post“ im Menin Gate-Erinnerungsdenkmal erinnerten daran.

10.7.2014 wm

Neues vom Prüferbund

(gg-bpp) Dr. Hans-Karl Penning, Verbandsprüfer im BPP e. V., prüft folgende Gebiete nur noch auf Anfrage:
Lokalausgaben 1945/46: Bad Schmiedeberg, Döbeln, Glauchau, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach, Niesky
Sowjetische Zone – Bundesland Sachsen: Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen

10.7.2014 wm

Millionenangebot bei Rauhut & Kruschel

(Mülheim) Über 9 000 Lose mit einem Schätzwert von 2,5 Mio Euro werden mit der 158. Rauhut & Kruschel-Auktion am 29. und 30. August 2014 angeboten. Im Einzellos-Teil sind einige Gebiete durch die Auflösung teils sehr bekannter Sammlungen besonders umfangreich vertreten. Bei Bayern wird der erste Teil einer Sammlung „Bayern und seine Portofreiheiten“ angeboten. Die zuletzt 2001 ausgestellte und seitdem immer noch erweiterte Sammlung gilt als umfangreichste und beste ihrer Art. Insgesamt umfasst sie rund 750 Lose mit rund 1/4 Mio Euro Schätzwert, die Harald Rauhut auf drei Auktionen 2014 und 2015 verteilt. Auch sonst ist das Bayern-Angebot ganz bemerkenswert, alleine über 40 „Bayern-Einser“, alle mit neuen Attesten ausgestattet, werden offeriert.
Ein weiterer Schwerpunkt ist – traditionell – der Bereich Preußen. Neben einem umfangreichen Marken- und Nummernstempel-Angebot (hier sehr viel aus einem bisher nicht öffentlich angebotenem Teil der „Ressel“-Sammlung) ist das Angebot von Ganzsachen-Ausschnitten, auch mit teils seltensten Oktogon-Ausschnitten, das beste seit Jahren.
„Darmstadt und der Odenwald“ ist ein weiterer Schwerpunkt der Auktion. Die ersten Käufe des Sammlers stammen noch aus der 2. Kruschel-Auktion 1972 (Slg. Simon/Katz) und werden jetzt erstmalig wieder angeboten. Bemerkenswert sind die vielen seltenen Stempel, z.B. im Bereich der Vorphilatelie. Dies unterstreicht der Umstand, dass vier Stempel noch nicht im Feuser-Handbuch gelistet sind. Auch die berühmte „400er“-Reihe ist mit diversen Nummernstempelbriefen vertreten. Beim Deutschen Reich wird eine umfangreiche Briefsammlung „Inflation“ in Einzellose und Zeitraum-umfassende Sammellose detailliert.
Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle „Nachlass-Abteilung“. Über 400 Einlieferer haben hierzu ihre Schätze zur Verfügung gestellt und Harald Rauhut erwartet, dass der moderate Startpreis von rund 600 000 Euro für diese 600 Lose (also durchschnittlich 1 000 Euro pro Los) markant übertroffen wird.
Der viele hundert Farbseiten umfassende Luxus-Katalog ist ab sofort erhältlich unter www.rauhut-auktion.de


10.7.2014 wm

85 Jahre Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Dessau

(mm) Am 30. August 2014 öffnet die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Dessau (ehemals RAW) in 06849 Dessau, Peterholzstraße 15 seine Türen. Dieser Tag der offenen Tür 2014 steht unter dem Motto „85 Jahre Fahrzeuginstandhaltung Elektrolokomotiven (Ellok)“ im Werk Dessau. Von 10 bis 16 Uhr werden den Besuchern viele interessante Einblicke hinter die Kulissen des Werkes und in die Technik der Bahn geboten. Eine Fahrzeugausstellung mit den historischen und modernsten Triebfahrzeugen der Deutschen Bahn AG, Produktionsvorführungen sowie ein buntes Rahmenprogramm bilden die Plattform für einen Gedankenaustausch zwischen Wirtschaft, Politik und den Mitarbeitern des Werkes Dessau. Ein Sonderpostamt sowie die Herausgabe zweier Schmuckumschläge mit Sonderstempel (bestellbar zum Einzelpreis von 2,50 bzw. blanko 1,50 Euro über Sammlerfreund Peter Knoll, E-Mail-Adr.: giselaundpeter@web.de) runden die Veranstaltung ab.

10.7.2014 wm

Jubiläumsprogramm in Netphen

(mm) Aus Anlass der 775-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung von Netphen findet Mitte August 2014 ein dreitägiges Stadtfest in Netphen statt. Auf Initiative des Vereins der Briefmarkenfreunde Netphen e.V. wird vom 16. bis 17. August 2014 auch ein Team „Erlebnis: Briefmarken“ vor Ort sein und einen passenden Sonderstempel führen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Netphen haben die Briefmarkenfreunde Netphen zudem mehrere Pluskarten und Briefmarken Individuell sowie einen Schmuckumschlag aufgelegt. Am Gemeinschaftsstand mit den Siegener Briefmarkenfreunden sind alle Jubiläumsbelege erhältlich. Da im Jahr 1895 von Siegen über Netphen nach Deuz bei Netphen der erste motorisierte Linien-Omnibus der Welt gefahren ist, wird am Sonntag, den 17. August in einem Nachbau dieses Motor-Omnibusses eine Sonderpostbeförderung innerhalb Netphens stattfinden. Auf Wunsch erhalten alle mit dem Sonderstempel versehenen Belege zusätzlich einen Cachet-Stempel, der auf diese Sonderpostbeförderung im Original-Postsack hinweist. Über das gesamte Programm des für einen Familienausflug ins südwestfälische Siegerland bestens geeignete Stadtfest informiert die Homepage der Stadt Netphen. Nähere Informationen über das philatelistische Belegprogramm sind beim Vorsitzenden Wilfried Lerchstein, Heideweg 8, 57250 Netphen, Tel. 02737/209527, Email lercwi@web.de und auf der Homepage www.briefmarkenfreunde-netphen.de erhältlich.

10.7.2014 wm

Jahreshauptversammlung der ArGe Saar

(mm) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Saar für Philatelie und Postgeschichte e.V. (Arge Saar) hatte zu ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung 2014 ins Hotel Crystal in Saarbrücken eingeladen. Auf dem Programm standen außer den Regularien die Informationen über die aktuellen Arbeiten am Saarhandbuch. Der 2. Vorsitzende Dr. Ulrich Fingerhut konnte  berichten, dass vier Arbeitsgruppen gebildet wurden, die sich zügig mit der Überarbeitung bzw. Ergänzung des SHB befassen. Inzwischen ist die erste Lieferung des neuen Saarhandbuchs, jetzt im Format A4, mit den  Postgebühren von 1945-1959 erschienen. Im Berichtszeitraum konnte die Arge Saar 12 neue Mitglieder gewinnen, so dass trotz altersbedingter Abgänge der Stand von 160 Mitgliedern mehr als gehalten werden konnte. Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Dr. Wolfgang Reith einen Vortrag zu dem Thema „Zwischen Kartonphilatelie und Postgeschichte – Saarländische Sondermarken auf illustrierten Ersttagsbriefen und Sonderkarten“.Danach bestand noch genügend Zeit zum Tauschen und zum philatelistischen Plausch, bevor ein gemeinsames Mittagessen die Veranstaltung beendete.

10.7.2014 wm

ArGE Zoologie bei der MainPhila Plus 2014

(mm) Unter dem Motto „Raubtierwelt“ präsentiert die ArGe Zoologie anlässlich des Jahrestreffens und zur Ausstellung Main-Phila Plus 2014 eine Sonderschau in Würzburg in der Kürnachtal-Halle vom 18.07.bis 20.07.2014. Außerdem wird die ArGe Zoologie mit einem Infostand und dem Werberahmen der ArGe präsent sein. Es werden folgende Exponate gezeigt: „Die wildlebenden europäischen und afrikanischen Kleinkatzen“ von Frau Marianne Ehlers, „Großkatzen“ von Frau Heike Schunck-Stopp, „Die Welt der Seidenpfoten – Die Haus-und Kleinkatzen (Felini)“ von Frau Angelika Dunda-Schubert sowie „Die Faszination der wilden Katzen – von der Sandkatze bis zum sibirischen Tiger“ von Herrn Siegfried Pohl. Interessierte Gäste sowie Vertreter von befreundeten ArGen/Vereinen sind am Infostand sowie zur Präsentation der Schau herzlich willkommen.

10.7.2014 wm

Stadtjubiläum in Bietigheim-Bissingen

(mm) Die Stadt Bietigheim-Bissingen feiert in diesem Jahr das 650-jährige Stadtjubiläum. Die Erteilung der Stadtrechte im Jahr 1364 war und ist für die Stadt in ihrer 1200-jährigen Geschichte ein bedeutender Schritt in der Entwicklung zur heutigen modernen und wohlhabenden Stadt. Mittels des damaligen „Staatsaktes“ wurde die kleine Landgemeinde Bietigheim zu einer wirtschaftlich blühenden Stadt. Der durch Weinhandel und Weinbau erreichte Reichtum früherer Zeiten ist heute noch sichtbar durch eine in weiten Teilen erhaltene mittelalterliche Altstadt mit beeindruckenden Zeichen historischer Baukunst. Das Jubiläum wird auch philatelistische Spuren hinterlassen. Die Stadt hat u. a. fünf „Briefmarken individuell“ mit Bietigheimer Motiven im Angebot, von denen eine mit dem Motiv des alten Bietigheimer Stadtwappens auf einem Schmuckumschlag mit Sonderstempel anlässlich des offiziellen Jubiläumsfestaktes am 27. Juli  2014 erhältlich ist. Als Ausgabetag des Sonderstempels auf Erinnerungsdrucksachen mit den gegenwärtigen erhältlichen Postwertzeichen für Standardbriefe ist Sonntag, der 27. Juli 2014 vorgesehen. Weitere Informationen bei: Willi Halbach, Camberleystraße 67, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel: 07142 – 51913, E-Mail: whalbach@web.de

4.7.2014 wm

Namhafte RPSL-Preise für bekannte Autoren

(London/aijp) Am 26. Juni 2014 führte die renommierte Royal Philatelic Society London ihre jährliche Mitgliederversammlung durch, an der auch an diesem Jahr weit über 120 Philatelisten aus dem In- und Ausland teilnahmen. Traditionell ist die die Gelegenheit für den ältesten Philatelisten-Verein der Welt, ihre international anerkannten Auszeichnungen für verdiente Philatelisten zu vergeben. Einige Preisträger, dabei mehrere Mitglieder der AIJP, seien hier gerne erwähnt: Christopher Harman, Präsident des Experten Komitees des Vereins, wurde für seine langjährigen Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet und erhielt die erstmals vergebene D. Bacon-Medaille. Die Crawford-(Literatur-)Medaille ging an Peter van der Molen für sein Werk „Swaziland Philately to 1868“, die RPSL-Medaille u.a. an Brian Birch und Philip Robinson für ihre Verdienste um die Bibliothek und die Archive sowie um den „London Philatelist“, die Zeitschrift des Clubs. Erneute Auszeichnung fand das Buch „Milestones of the Philatelic Literature of the 19th Century / Les jalons de la littérature philatélique au XIXe siécle“ von Wolfgang Maassen und Vincent Schouberechts. Es wurde mit einem speziellen Preis bedacht, der in Erinnerung an den Tod des Earl of Crawford vor 100 Jahren vergeben wurde.

3.7.2014 wm

Bundesstelle Sammlerschutz und Fälschungsbekämpfung neu besetzt. Dr. Heiko Übler wurde zum Bundesstellenleiter berufen

(bdph) Nach kurzer Vakanz wurde die Bundesstelle Sammlerschutz und Fälschungsbekämpfung zeitnah neu besetzt. Der Bundesvorstand hat Herrn Dr. Heiko Übler zum neuen Bundesstellenleiter berufen. Herr Dr. Übler ist 42 Jahre alt, Jurist, Sammler und Aussteller und war bisher bereits als Fachstellenleiter beim LV Bayern in diesem Bereich tätig. Der BDPh freut sich auf die Zusammenarbeit und dankt für die Bereitschaft von Herrn Dr. Übler, künftig bundesweit tätig zu sein. Er steht ab sofort zur Verfügung. Kontakt: Dr. Heiko Übler, Luitpoldplatz 24, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Telefon: 0 96 61/5 32 01, Fax: 0 96 61/36 84, Email: sammlerschutz@bdph.de

3.7.2014 wm

Felzmann-Auktion mit Feuerwerk der Spitzenzuschläge

(Düsseldorf/gm) Die Juni-Auktion bei Felzmann war ein voller Erfolg. Das Traditionshaus konnte mit einem hochwertigen Angebot der nationalen und internationalen Philatelie einmal mehr überragende Ergebnisse erzielen. Die Erwartungen bei einzelnen Losen und Sammlungen wurden um ein Vielfaches übertroffen. „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und freuen uns über die vielen Top-Zuschläge“, so Auktionator Ulrich Felzmann.
Zufrieden konnten sowohl Einlieferer, Kunden als auch Gäste sein. Denn die Auktion hatte einiges zu bieten. Ob spannende Bietergefechte im Saal und an den Telefonen oder die zahlreichen Anekdoten des Auktionators zu einzelnen Marken und Belegen – jeder kam hier auf seine Kosten. Dabei sprechen die Ergebnisse für sich: 17.000 Euro für den Dreierstreifen „Driegaats“ 7 ½ C Wilhelmina (Los 3564) aus den Niederlanden (Ausruf: 6.000 Euro), 11.000 Euro für ein Luxusexemplar der Baslertaube in den Farben rot, blau und schwarz (Los 3686) oder 5.000 Euro für Bayern, 1 Kr. schwarz, auf Brief (Los 3740). Für 18.000 Euro wurde das bislang einzig bekannte postfrische Exemplar auf dickem Papier des ungezähnten Olympia-Blocks verkauft (Los 4237). Bei 8.500 Euro fiel der Zuschlag für den Spitzenwert der Lokalausgabe Moiseküll (Los 4747).
Einzelne seltene Liebhaberstücke wurden gleich um ein Vielfaches überboten. Die postfrische 50 C Laibach (Los 4757) mit kopfstehendem Wasserzeichen wurde von 600 Euro auf 2.700 Euro gesteigert. Ein Einzelabzug der 2 Din Klöster aus Serbien konnte den angesetzten Schätzpreis mehr als verdreifachen, von 1.000 Euro wurde das Los mit der Nummer 4774 auf 3.400 Euro geboten. Der Zuschlag ging schließlich an einen telefonischen Bieter. Einen tollen Preis konnte auch die DDR-Ausgabe zu den boykottierten Olympischen Sommerspielen 1984 als postfrischer Luxussatz erzielen (Los 5282). Bei einem Startpreis von 5.800 Euro fiel der Hammer erst bei dem Höchstgebot von 7.000 Euro.
Ein weiteres Highlight war die Sammlungsauktion. Der separate Sammlungskatalog lockte viele interessierte Sammler und Händler in den Auktionssaal. Für den Top-Zuschlag von 15.500 Euro kam eine reizvolle deutsche Nachlass-Sammlung (Los 6000) von Altdeutschland bis Bund 2010 unter den Hammer. Verdoppelt werden konnten die Ausrufpreise für weitere europäische Prachtsammlungen, darunter Großbritannien (Los 6460) aus den Jahren 1841-2012 für 6.000 Euro (Ausruf: 3.000 Euro). Für sensationelle 16.000 Euro wurde eine leidenschaftlich zusammengestellte Portugalsammlung (Los 6572) mit Markenausgaben von 1853–2010 zugeschlagen (Ausruf: 8.000 Euro). Noch höher gingen die Gebote im Saal für eine gehaltvolle Sammlung Deutsches Reich (Los 6722) der Jahre 1872 bis 1945. Der Zuschlag von 17.500 Euro übertraf die angesetzte Schätzung von 10.000 Euro deutlich. Erfolgreich war schließlich auch der Verkauf einer überaus detaillierten Memel-Sammlung der Jahre 1819 bis 1939 (Los 6844). Für den Spitzenpreis von 20.000 Euro geht diese Ausnahmesammlung an einen neuen Besitzer.
Noch bis zum 25. Juli läuft der Nachverkauf der 149. Auktion, bei der man unverkaufte Lose für einen Rabatt von 10 % zu erwerben kann (ausgenommen sind limitierte Lose). Kontakt: per Telefon (+49 211-550440), Fax (+49 211-55044-11) oder E-Mail (info@felzmann.de).

3.7.2014 wm

Jahreshauptversammlung der ArGe Polen

(sp) Wie bereits seit über 20 Jahren, so findet auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Polen e.V. in der schönen Stadt Soest statt. Und zwar am Samstag, dem 13. September 2014 um 14 Uhr im Hotel Gellermann (Konrad-Stecke Weg 8, 59494 Soest). Einige Mitglieder reisen zu diesem Treffen bereits am Freitag an und bleiben bis Sonntag. Wer einmal dabei war, der weiß, dass diese Veranstaltung einen fast familiären Charakter hat und immer wieder begeistert. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen.

3.7.2014 wm

Hugo-MICHEL-Förderpreis 2014 – jetzt bewerben!

(Unterschleißheim) Der Schwaneberger Verlag ruft zum siebten Mal zur Bewerbung für den Hugo-Michel-Förderpreis auf. Seit Jahrzehnten unterstützt MICHEL die philatelistische Jugendarbeit mit Materialspenden, der aktiven Organisation von Seminaren, Fortbildungen und der Mitarbeit bei Messen. 2008 wird dann die Idee eines Förderpreises geboren – eines Preises, der danke sagt für selbstloses Engagement, wenn es um die philatelistische Kinder- und Jugendförderung geht, um die Neugewinnung von Sammlern und um die Zukunft der Philatelie.
Bewerben können sich Vereine, Organisationen, Schulen, Jugendeinrichtungen oder auch Privatpersonen. Wichtig ist die ausführliche Beschreibung der jeweiligen philatelistischen Aktivitäten. Erzählen Sie uns von Ihrer Motivation, Ihren Erfolgen und vergessen Sie bitte nicht, Ihren Unterlagen eine Zustimmung zur Veröffentlichung beizufügen. Auch über Bildmaterial freuen wir uns.
Dotiert ist der Preis mit einer Urkunde und 500 Euro. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 32. Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen statt. Wir freuen uns über zahlreiche Einsendungen bis einschließlich 30. August 2014 und wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Kontakt: Schwaneberger Verlag GmbH, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim, Fax: +49 (0)89 3 23 93-248, E-Mail: vertrieb@michel.de

3.7.2014 wm

Seminar der Fälschungsbekämpfer in Bonn

(bdph) Unter Leitung von Vizepräsident Alfred Schmidt kamen vom  21. bis 22.6.2014 Fälschungsbekämpfer aus dem ganzen Bundesgebiet zu einem Erfahrungsaustausch im Haus der Philatelie zusammen. Ziel des Treffens war es, künftig eine noch engere Zusammenarbeit der Landesverbände auf diesem Gebiet zu erreichen. Am ersten Tag wurde der eBay Watchdog, ein Fälschungsmeldesystem des BDPh, vorgestellt. Danach berichtete Klaus Heinrich über den mobilen Beratungsdienst im LV Südwest. Seit Jahren sind Beratungsteams im Südwesten bei Präsenzveranstaltungen wie Großtauschtagen präsent und verhindern somit im Vorfeld bereits Lug und Trug. Rolf Tworek (BPP Prüfer) und Fred Euler führten mit den Anwesenden praktische Übungen zur Fälschungserkennung durch, die auf besonderen Anklang bei den Teilnehmern stießen, da man hierbei seine eigenen Kenntnisse testen konnte. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Sammlerschutzes. Jurist Dr. Heiko Übler erklärte, welche Rechtsvorschriften bei Käufen im Internet zu beachten sind. Zum Abschluss wurde das neu erarbeitete Merkblatt „BDPh-Rechtschutz“ vorgestellt. BDPh-Mitglieder haben einen kostenlosen Rechtsschutz bei Kauf, Tausch oder Verkauf von philatelistischem Material aller Art. Die Bundesstelle Fälschungsbekämpfung und Sammlerschutz ist im Schadensfall gerne behilflich.

3.7.2014 wm

Bargeld und Wertsachen per Post versenden – Deutsche Post bringt neuen Service WERT National heraus

(Bonn) Fast jeder hat ihn schon einmal zum Geburtstag bekommen und sich über ihn gefreut: den persönlichen Brief mitsamt Glückwünschen und Bargeld, besonders beliebt bei Großeltern als Geschenk für ihre Enkel. Die Sache hat nur einen Haken: Der Transport von Bargeld in Briefen ist nach den Beförderungsbedingungen der Deutschen Post nicht erlaubt. Bei Verlust ist der Inhalt somit weder im Standardbrief noch im Einschreiben versichert. Ab dem 1. Juli 2014 bietet die Deutsche Post dafür eine Lösung: Mit dem neuen Service WERT National können Privatkunden Bargeld und Wertsachen innerhalb Deutschlands als versicherten Brief versenden. Zugleich rundet die Deutsche Post damit ihr E-Commerce-Leistungsangebot ab, denn im Zeitalter des Onlinehandels nimmt die Anzahl der per Post verschickten Wertsachen beständig zu.
Die Sendung wird nur gegen Unterschrift des Empfängers oder eines Empfangsberechtigten ausgeliefert. Zusätzlich beinhaltet der neue Service eine Sendungsverfolgung im Internet, so dass der Weg der Wertsendung jederzeit nachvollziehbar ist. Alternativ gibt auch der Kundenservice der Deutschen Post anhand der Sendungsnummer telefonisch Auskunft über den Status der Sendung (0228 / 4 333 113).
Zu den Sachwerten gehören beispielsweise Wertgegenstände wie Schmuck oder Edelmetalle sowie Wertpapiere wie Gutscheine, Konzerttickets oder Schecks. Bei Verlust haftet die Deutsche Post bei Sachwerten bis 500 Euro, bei Bargeld bis 100 Euro.
Der Service WERT National ist mit allen Briefformaten (Standard, Kompakt, Groß, Maxi) kombinierbar und ausschließlich in den Postfilialen erhältlich. Der Preis für den Wertbrief beträgt 3,95 Euro zzgl. Porto (z.B. 60 Cent für den Standardbrief). Wird eine der Zusatzoptionen „Eigenhändig“ oder „Rückschein“ (Empfangsbestätigung) gewählt, ist jeweils ein Aufpreis von 1,80 Euro fällig.

3.7.2014 wm

Neues vom Prüferbund BPP

(hoe) Karl-Albert Louis (Prüfgebiet Großbritannien) prüft nur auf Anfrage.
Seit dem 1. Juli hat der BPP eine neue Geschäftsstelle mit folgender Adresse: Geschäftsstelle des BPP: Gunnar Gruber, Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Telefon: +49 7732 52412, Fax +49 7732 929741, E-Mail gruber@bpp.de, Bürozeiten Mo-Fr 09:30–11:30 Uhr – 13:30–16:30 Uhr. Anfragen nach Möglichkeit per E-Mail erbeten.

3.7.2014 wm

Spektakuläre Ausnahmeergebnisse für die Du Pont-Sammlung British Guiana

(Onex/wm) „In 40 Jahre als Auktionator habe ich keine Auktion erlebt, bei der jedes Los zum Mehrfachen des Ausrufes überboten wurde, so dass kein Los unverkauft blieb“, sagte ein erschöpfter aber glücklicher Versteigerer David Feldman kurz nach Ende der Auktion. Folgend dem Verkauf der legendären 1c Magenta am 17. Juni bei Sotheby’s in New York, bei der diese Marke den Rekordpreis von 9,5 US-Dollar erzielte, kam nun die Hauptsammlung von John du Pont zu British Guiana in Genf zum Ausruf und erlebte einen unglaublichen Erfolg. Während der Auktion im Auktionssaal in Genf beteiligten sich zahlreiche Sammler in heftiger Konkurrenz, sei es am Telefon oder rund um die Welt übers Internet. Das Endergebnis belief sich auf eine 500prozentige Steigerung der angesetzten Schätzwerte und es brauchte rund dreieinhalb Stunden die 131 Lose an den Mann zu bringen. Die Aktion übertrag alle nur denkbaren Erwartungen mit 100 Prozent Verkaufsquote und einem Umsatz über sechs Millionen Euro. Ein namhafter deutscher Raritätenhändler war bei der Auktion vorbei und wird von einem Kollegen mit den Worten zitiert: „So etwas habe ich noch nicht erlebt!“

3.7.2014 wm

AEP-literature awards 2014

(Antoine Clavel, AEP) Die Europäische Akademie der Philatelie (AEP) unterstützt philatelistische Literatur. So geschehen beim Mitgliedertreeffen in Paris während des „Salon Planète Timbres“ vom 14.–22. Juni 2014, während der sie folgende Literaturpreise vergab:


• einen an Michèle Chauvet für ihr Werk ‘Les Colonies Françaises’ (in drei Bänden)
• einen zweiten an Vincent Schouberechts und Wolfgang Massen für ihre Studie ‘Les Jalons de la littérature philatélique au XIX siècle’

Die AEP hatte auch die große Ehre selbst den „Binos-Preis“ für ihre jährliche Publikation OPUS XIII entgegen zu nehmen. Dieser Bios-Preis wird jährlich für die beste Publikation über die griechische Philatelie vergeben und wurde von dem Präsident des griechischen Philatelistenverbandes, Mr. Pantelis Leoussis an Guy Coutant, dem Schriftleiter von OPUS, überreicht. (2. Bild, v.l.n.r.: Bruno Crevato-Selvaggi (Präsident AEP), Pantelis Leoussis und Guy Coutant).

25.6.2014 wm

Arge Portugal und ehemalige Kolonien legt „Digitale Bibliothek“ auf

(rk) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Portugal und ehemalige Kolonien e.V. startet mit der Reihe „Digitale Bibliothek“ den Versuch, über eine Ausweitung des Literaturangebots neue Freunde für die verschiedenen Sammelgebiete anzusprechen. Künftig soll einmal im Jahr eine Ausgabe erscheinen, die den Mitgliedern, den philatelistischen Bibliotheken und den deutschsprachigen Fachzeitschriften per E-Mail zur Verfügung gestellt werden wird. Dabei handelt es sich ausschließlich um Dateien im pdf-Format, um keine Kosten entstehen zu lassen. Über den Ausdruck der Arbeit können die Empfänger selbst entscheiden. Gleichzeitig können Nicht-Mitglieder die Dateien auch rückwirkend kostenlos bei der Arge Portugal bestellen. Die Idee zur dieser digitalen Bibliothek entstand nach der Lektüre der ersten Ausgaben der Zeitschrift „phila historica“ von Wolfgang Maaßen.

Als erste Nummer in der „Digitalen Bibliothek“ erscheint ein Sonderdruck, der erstmals im Jahr 2011 aufgelegt wurde und sich mit einem historischen Thema beschäftigte: „50 Jahre: Die Postverbindungen nach Portugiesisch-Indien gegen Ende der portugiesischen Herrschaft im Dezember 1961 – Post der portugiesischen Gefangenen bis Ende April 1962“. Der Titel wurde leicht verändert, der Inhalt des gedruckten Heftes ist um einige Abbildungen ergänzt, auch konnten einige Fehler beseitigt werden. Das Ziel ist, das Interesse an portugiesischer Kolonialgeschichte zu wecken und die philatelistischen Konsequenzen zu beschreiben.

Im nächsten Jahr soll in der „Digitalen Bibliothek“ ein Sonderdruck über die moderne Philatelie von Ost-Timor seit 2000 aufgelegt werden.

Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft Portugal ist über den 2. Vorsitzenden Reinhard Küchler (E-Mail: reinhardkuechler@yahoo.de) möglich. Hier kann auch ein umfangreiches Info-Paket als pdf-Datei bestellt werden. Weitere Informationen über die Arbeitsgemeinschaft gibt es im Internet unter www.arge-portugal.de

25.6.2014 wm

Katalog zur 138. Dr. Reinhard-Fischer-Auktion am 12. Juli 2014 ist online

(Bonn) Für sämtliche Einzellose (ca. 7 500) stehen Bilder in drei Größen und in sehr hoher Qualität im Netz, weiterhin werden auch sämtliche (ca. 1 200) Atteste und Befunde abgebildet! Zum Aufruf kommen über 8 200 Lose! 187 interessante Sammellose werden sogar komplett abgebildet. Siehe: www.reinhardfischerauktionen.de. Interessenten finden u.a. von ….

Altdeutschland: ein reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Stempellosen, dabei weiterhin Briefe, Bayern mit Mi.-Nr. 1IIa gestempelt (1 200), Schleswig-Holstein Mi.-Nr. 1 ungebraucht mit Abart „fehlender  Seidenfaden“ (1 000). Weiterhin im Sammlungsangebot zahlreiche Ländersammlungen von Bayern – Württemberg, ebenso einige Generalsammlungen.

Deutsches Reich: hochwertiges Angebot von den Brustschild-Ausgaben bis hin zu Zusammendrucken und Markenheftchen, dabei u. a. Luxusstück 2 Kr. Großer Schild * (300), 2 Pfg Deutsches Reich Germania ungezähnt, Iposta-Block **, Abarten, Gummiriffelungen, Farben und Besonderheiten etc.

Deutsche Kolonien / Auslandspostämter: wertvolles Angebot mit zahlreichen ** Stücken, weiterhin interessante Vorläuferausgaben mit u. a. 2 seltenen Briefen der Marshall-Inseln, Probedruck 2 Pesa Deutsch-Ostafrika ungezähnt * (900),

Besetzung I. Weltkrieg/ Abstimmungsgebiete/Danzig/Memel/Saar: dabei u. a. Danzig großer Innendienst gestempelt (3 500), Saargebiet mit Urdrucksatz ** (1 200), sog. „weißer“ Urdrucksatz (2 500), weiterhin Typen, Besonderheiten und zahlreiche interessante Stücke Memelgebiet mit aktuellen Prüfungen!

II. Weltkrieg/Feldpost: interessantes Angebot mit gesuchten Standardwerten und Spitzenstücken, dabei u. a. Montenegro 5 Lire Verwaltungsausschuss **, Alexanderstadt mit vielen interessanten Spitzenstücken wie u. a. Mi.-Nr. 8III gestempelt (1 500), 9III gestempelt (600), 12YIII postfrisch (650), Feldpost mit u. a. Mi.-Nr. 6K ** (1 000), U-Boot Hela gestempelt (800) etc.

Deutschland nach 1945: reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Besonderheiten, Typen, Abarten und gesuchten Standardausgaben, dabei u. a. Meißen 25/26 gestempelt (450), SBZ 39zb ** (500), 43Ac gestempelt (900), 66Y ** (1 300), Berlin mit u. a. 59X ** (1 900), 71Y gestempelt (700). Unter den Ausgaben der  Bundesrepublik kann man neben vielen interessanten Abarten u. a. einen ** Posthornsatz (700) oder aber eine 80 Pfg Posthorn vom Eckrand oben links mit Plattennummer 4 (1 500) erstehen.

Europa: Auswahl von ca. 500 Losen mit interessanten Offerten bei Jugoslawien und Liechtenstein

Außerdem: ein vielfältiges Sammlungsangebot mit fast 600 Losen überwiegend aus Privathand stammend.

Münzen: etwa 600 ausgewählte Lose mit zahlreichen Sammlermünzen und Goldprägungen. Dabei auch ein umfangreiches Angebot Antike.

25.6.2014 wm

Philatelistische Reise mit dem MICHEL-Katalog durch Nordeuropa

(Unterschleißheim) Am 4. Juli 2014 erscheint die 99. Auflage des MICHEL-Nordeuropa-Katalog 2014/2015. Über 1000 Seiten erwarten den Interessenten, der das Werk gedruckt für 62 Euro erwerben kann (in der MICHEL-Online-Bibliothek steht es für 31 Euro zur Verfügung).

Der neue Katalog umfasst alle Briefmarkenausgaben der nordeuropäischen Staaten vom Beginn der Markenzeit bis heute, also Skandinavien und das Baltikum einschließlich Dänemark und Island. Für Motivsammler bildet diese bunte Staatenwelt philatelistisch durchweg seriöser Gebiete eine wahre Fundgrube. Freunde der klassischen Philatelie finden ein anspruchsvolles Betätigungsfeld bei der Beschäftigung mit den oft kostbaren klassischen Briefmarken der enthaltenen Gebiete. Weniger bekannt, aber nicht minder ergiebig für forschende Sammler ist beispielsweise die Aufdruckausgabe Mittellitauens von 1920.

Auch in diese Auflage wurden wieder zahlreiche redaktionelle Verbesserungen und Ergänzungen eingearbeitet. So wurde z. B. die minimale Bewertung der Marken auf 30 Cent angehoben. Im ganzen Katalog gibt es darüber hinaus viele weitere Preisbewegungen. Die größten Anhebungen verzeichneten die litauischen Lokalausgaben von Grodno und Telschen, die teils um die Hälfte ihrer bisherigen Notierung zulegten.

Als besondere Überraschung entpuppte sich der ungezähnte Block Grönlands zum 75. Jahrestag der dortigen Post vom September 2013. Obwohl ursprünglich zum selben Preis wie die gezähnte Variante abgegeben, stellte sich rasch die relative Seltenheit der ungezähnten Stücke heraus, sodass die Preise im Handel steil anstiegen. Die MICHEL-Redaktion hat die Lage kurz vor Redaktionsschluss noch einmal geprüft und die Preisnotierung, entsprechend der aktuellen Marktlage, kräftig erhöht. Kontakt: vertrieb@michel.de

25.6.2014 wm

Philatelistische Schätze Zentralafrikas

(Unterschleißheim) Ab 18. Juli 2014 steht der neue MICHEL-Zentralafrika-Katalog 2014/2015 (Überseeband ÜK 6/1) in der 39. Auflage mit über 800 Seiten im Buch- und Fachhandel für 79,80 Euro zur Verfügung. Zum ersten Mal wurde nun auch der ehemalige MICHEL-Süd- und Zentralafrika-Katalog geteilt. Der vorliegende erste Teilband enthält die vormals französischen, spanischen, belgischen und portugiesischen Gebiete der Region, vom Tschad im Norden bis Moçambique im Süden. Der zweite Teilband wird dann die Länder und Inseln mit britisch geprägter Geschichte umfassen.

Ein Schwerpunkt der Neubearbeitung lag in der Einarbeitung farbiger Abbildungen, die die bereits weitgehend die bisherigen Schwarzweißbilder ersetzen. Darüber hinaus gibt es viele zusätzliche Abbildungen, die das Auffinden gesuchter Marken erleichtern werden. Besonders ins Auge fällt dies bei Äquatorialguinea, wo jetzt auch die „wilden Jahre“ (1972–1979), bebildert sind.

Überarbeitet wurden außerdem die Kurzkatalogisierungen, die bei Ländern mit sehr lebhafter Ausgabepolitik zweckmäßig sind, so dass noch leichter als bisher die Preise aller handelsüblichen Kleinbogen feststellbar sind.

Die Preisentwicklung der Marken im vorliegenden Band ist durchweg positiv. Größere Steigerungen gab es besonders bei vielen Marken der französischen Kolonialzeit und der Nachfolgestaaten. Wo möglich wurden – bei neueren Marken, die nur zögernd den Weg in den Handel gefunden haben – erstmals Preisansätze ermittelt.

Kontakt: vetrrieb@michel.de

25.6.2014 wm

Ein völlig neuer MICHEL-Katalog: „Bogenecken Deutsches Reich“

(Unterschleißheim/wm) Wer schon einmal eine Sammlung aller vier Bogenecken gesehen hat, die, quasi als Viererblock arrangiert, präsentiert ist, der kann sich schwerlich der Faszination entziehen, die  solch eine Sammlung ausübt. Das Extrakt oder gleichermaßen die „Filetstücke“ des Bogens komprimiert auf die vier Eckstücke, auf denen oft alle wichtigen drucktechnischen Vermerke angebracht sind.

Seit Jahren bereits findet eine immer weiterreichende Spezialisierung statt, abseits vom Standard hin zum Besonderen. Das sind zum einen Abarten im Sinne von Fehldrucken und Plattenfehlern, ungezähnte bzw. teilgezähnte Marken als auch Rand-Besonderheiten wie Hausauftragsnummern (HAN), Druckerzeichen, Platten- und Formnummern usw. Dies alles ist unter anderem im MICHEL-Deutschland-Spezial-Katalog – je nach Gebiet —ausführlich katalogisiert. Nicht erforscht und ein bislang weißer Fleck sind die Eckrandstücke (oder Bogenecken) des Deutschen Reiches 1924–1945, über die aufgrund mangelnder Bestände so gut wie nichts bekannt und nur bruchstückhaft, z.B. über das „Kohl-Handbuch“ (leider nur bis 1935), überliefert ist.

Aufgrund jahrelanger Beobachtung vieler Tausend Bogenecken sowie der Registrierung aller Marken dieses Zeitraumes auch in kompletten Bögen – und diese sogar meist mehrfach – kann nun erstmals eine systematische Katalogisierung des Deutschen Reiches erfolgen, sowohl unter Angabe aller bisher bekannten Formnummern, Plattennummern und Druckerkennziffern als auch der unterschiedlichen Eckverzahnungen und sonstigen Randbesonderheiten wie Bedruckungen etc.

Bei einem Erstlingswerk kann naturgemäß selten gleich alles umfassend erschlossen werden, da erfahrungsgemäß immer wieder neue Typen und Varianten auftauchen. Es beschränkt sich zunächst auch auf die Ausgaben der Jahre 1933–1945, also die MiNr. 479910 und die Dienstmarken MiNr. 132–177.

Die Erstauflage dieses neuen Kataloges beinhaltet rund 200 Seiten und wird zum Preis von 79,80 Euro ab 18. Juli 2014 in gedruckter Form im Buch- und Fachhandel angeboten (MICHEL-Online-Bibliothek 39,90 Euro). Der Katalog ist zweisprachig (Deutsch/Englisch), präsentiert ca. 1 200 Abbildungen von Eckrandstücken, wobei ausschließlich die vier verschiedenen Bogenecken in postfrischer Erhaltung mit ca. 3 000 Preisnotierungen Bewertung finden. Kontakt: vertrieb@michel.de

24.6.2014

Roland Meiners kündigt Sammlung Knieper an!

(wm) Wenn ein Auktionator mit einer speziellen Vorankündigungsbroschüre auf den anstehenden Verkauf einer Sammlung aufmerksam macht, dann muss diese etwas ganz Besonderes sein. So ist seit wenigen Tagen bekannt, dass das Auktionshaus Dr. Wilhelm Derichs in Köln, Inhaber Roland Meiners, in den kommenden Jahren in mehreren, vielleicht bis zu fünf Auktionen, die einzigartige Sammlung Knieper „Deutsche Kolonien und Auslandspostämter“ versteigern wird. In der Sammlung – davon geben bereits die Illustrationen der Vorausschau einen guten Eindruck – ist nahezu alles, was selten, gut und eben häufig einmalig ist, denn Manfred Knieper hat in fast fünf Jahrzehnten seines Lebens diese Spitzenkollektion aufgebaut.

Knieper sammelte in enorm großer Breite Marken und Belege der Deutschen Post in China mit Kiautschou, in Marokko und in der Türkei, die Karolinen, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Südwestafrika und Kamerun. Ausgenommen die erwähnten Karolinen fehlt also die Südsee und bei den afrikanischen Kolonien Togo, Markengebiete, die der Sammler schon vor längerer Zeit veräußert hatte. „Halten Sie Ihr Pulver trocken“, empfiehlt Versteigerer Roland Meiners und weiß warum, denn zu jedem Auktionsangebot dieser Sammlung wird ein ausführlicher Sonder-Hardcoverband erscheinen, der es sicherlich wie vorgehende aus dem Hause erneut versteht, Philatelisten auf den Geschmack zu bringen.

24.6.2014 wm

LONDON 2015 freut sich über großes Interesse

520 Anmeldungen von Sammlern lagen im Frühjahr 2014 aus 36 verschiedenen Ländern vor, rund 2 500 Rahmen für Exponate waren erwünscht. Zudem 600 Rahmen für die thematische Philatelie, die erstmals mit der Europäischen Meisterschaft der thematischen Philatelie (ECPT) als verlängerten Arm der LONDON 2015 eine Woche vor der Ausstellung während der Internationalen Briefmarkenmesse in Essen stattfindet. In London selbst stehen aber nur 1430 Rahmen zur Verfügung, so dass nur annähernd 60 Prozent der Meldungen aus jedem Ausstellerland berücksichtigt werden konnten. Die Auswahl war schwierig, wurde aber nach gleichen Maßstäben vorgenommen, was heißt, dass auch die traditionelle und die postgeschichtliche Klasse mit gleichem prozentualen Umfang vertreten sind. Exponate der Jugendklasse und die über 100 (!) Exponate der Literaturklasse wurden uneingeschränkt angenommen.
Die LONDON 2015 EUROPHILEX findet vom 13. bis 16. Mai 2015 im Business Design Centre im Stadtteil Islington in London statt. Die Liste aller akzeptierten Exponate ist ab sofort unter www.London2015.net einzusehen.

24.6.2014

28. C. Gärtner-Auktion mit Spitzenumsatz

(wm) Fünf Auktionstage in der ersten Juni-Woche, 3 300 Bieter und über 1 200 Einlieferer. Bereits diese Zahlen lassen aufhorchen. Der Umsatz noch mehr, denn über 7,7 Millionen Euro inklusive Aufgeld wurden verbucht. Möglich machte dies der Katalogversand in mehr als 140 Länder und die Auflagen einzelner Kataloge bis zu 20 000 Stück. Angesichts von 30.000 Losen aus aller Welt blieb auch erwartungsgemäß manches Los liegen, so dass für Interessenten der Nachverkauf noch wichtig ist. Stolze Preise gab es wie immer für einzelne Raritäten, aber auch für Ausgefallenes: So wurde die Lager- und Lokalpost-Sammlung Dr. Heber weitgehend, teils deutlich über Ausruf, verkauft, aber auch die Ansichtskartensammlung von Bruno de Perthuis stieg bei den 533 verkauften Losen vom Ansatzpreis von 126 900 Euro auf 202 250 Euro.

24.6.2014 wm

MICHEL-Deutschland erscheint am 4. Juli 2014!

Unbestritten gehört der MICHEL-Deutschland-Katalog – auch in der 101. Auflage – zu einem der beliebtesten Katalogwerke für Deutschlandsammler. Mit 1 086 Seiten Umfang bietet er die Katalogisierung aller klassischen und modernen Markenausgaben seit 1849. Neu bearbeitet wurden fünf Besatzungsgebiete des Zweiten Weltkrieges, nämlich der Kanalinseln, von Kotor, Litauen, Serbien und Zante. Die Katalognotierungen wurden überarbeitet und überall Minimalpreise eingeführt. Deutlichere Preisbewegungen vermerkte die bewährte Redaktion bei Altdeutschland, den Besetzungsausgaben im Ersten und Zweiten Weltkrieg, bei Memel, den Abstimmungsgebieten, Sudetenland und Generalgouvernement, Lokalausgaben und der Sowjetischen Besatzungszone.

Mit 10 100 Farbabbildungen und über 60 700 Preisnotierungen ist der neue gedruckte Katalog vielen Sammlern den Preis von 48 Euro wert (in der online-Bibliothek ist er für 24 Euro erhältlich). Der Käufer erhält aber als Bonus noch das 64-Seiten Sonderheft „Gegen Fälscher und Betrüger“ von BPP-Präsident Christian Geigle, außerdem eine CD mit dem bekannten Sammlungsverwaltungsprogramm MICHELsoft easy. Kontakt: vertrieb@michel.de

18.6.2014 wm

1 Kilo Papier für rund 350 Milliarden Dollar: Weltrekord für eine Briefmarke

Seit dem 17. Juni, 10.05 Uhr, ist die einmalige British Guiana das teuerste Ministück Papier der Welt. Mit einem für eine einzelne Briefmarken bislang unerreichten Preis von ca. 9,5 Millionen US-Dollar wurde die Marke an einen unbekannten Telefonbieter nach kurzem Bieterduell zugeschlagen. Würde man das Gewicht der Marke mit ca. 0,027g annehmen, dann würde dies einem Preis pro Kilogramm Papier von rund 350 Milliarden US-$ entsprechen. Kaum zu glauben!

Presse und Fernsehen verfolgten die Auktion bei Sotheby’s in New York, als der dienstälteste Auktionator des Hauses, David Redden (er arbeitet seit 1974 bei Sotheby’s) um 10.02 Uhr die Versteigerung bei 4,5 Millionen $ eröffnete. Innerhalb einer Minute kletterte der Preis auf 5,5 Millionen, dann auf 7,9 Millionen. Bis dann der Hammer fiel und der Zuschlag erteilt wurde. Inklusive des Aufgeldes von 20% kommen so hübsche 9,48 Millionen Dollar zusammen, die dem unbekannten Liebhaber diese schlichte Marke wert war. Bei Sotheby’s brauchte man einige Zeit, bis man dies offenbar ausgerechnet hatte, denn zuerst war nur von US-$ 9,013,000 die Rede. Ob sich damit die Erwartungen des bekannten Hauses erfüllt haben, darf man sicherlich nachfragen, denn als Schätzwert hatte Sotheby‘s stets 10 bis 20 Millionen Dollar angegeben. Offen scheint wohl auch zu sein, wer der tatsächliche Einlieferer ist, denn generell hieß es nur „aus dem Nachlass von John du Pont“. Bekanntlich war der Milliardärsspross am 9. Dezember 2010 verstorben und hatte seit 1997 wegen des Mordes an seinem Freund, Dave Schultz im Gefängnis gesessen.

Fragen ergaben sich auch wegen du Ponts Erbe, dass einerseits von der Familie beansprucht wurde, andererseits auch vom früheren Ringer Valentine Jordanov Dimitrov, den du Pont als Freund, Förderer und Mäzen des olympischen Ringsportes großzügig in seinem Testament bedacht hatte. Die Familie focht das Testament an, letztlich aber wohl ohne Erfolg, denn es heißt, dass Yordanov 80 Prozent des Markenerlöses erhalten werde, weitere 20 Prozent gehen an die Eurasia Pacific Wildlife Conservation Foundation in in Paoli, Pa., USA, die von John du Pont – er war auch ein namhafter Ornithologe – gegründet worden war. Inwieweit das DE Museum of Nat. History dabei auch eine Rolle spielt, ist unklar, aber es finden sich Hinweise, dass angeblich die Marken- und Münzsammlungen du Ponts diesem Museum gestiftet wurden.

Tatsache ist, dass die Marke sich preislich gut entwickelt hat: 1980 hatte du Pont sie für 935.000 $ erworben, nun brachte sie ein Vielfaches. Ob dies auch für seine eigentliche Sammlung von British Guiana gilt, wird man in Kürze wissen, denn diese kommt bei David Feldman in Genf am 27. Juni 2014 zum Ausruf. Tatsache ist aber auch, dass Presse und Fernsehen bei der Berichterstattung zu dieser Auktion von einem Internetportal geschlagen wurden: Der Australier Glen Stephen hatte mit seiner Seite www.stampboards.com die Nase vorn und lieferte per Mobiltelefon gleich passende Bilder aus dem Auktionsraum im Minutentakt mit. Auch ein neuer Rekord in der Philatelie, dem zahlreiche Informationen dieses Beitrags entnommen sind!

17.6.2014 wm

WARNMELDUNG

(Köln) Derzeit erhalten sowohl Mitglieder des Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. als auch Briefmarkenhändler, von einem gewissen „LIONEL DIAZ“ (lionel.diaz@aol.fr), angeblich aus Frankreich, unten anhängende Email, wonach er von einem Händler einen Posten Münzen gekauft hat, der u.a. auch einige deutsche Münzen enthält. Da Herr DIAZ nur französische Münzen sammelt und angeblich keine Ahnung vom Wert der Münzen hat, fragt er nach dem Wert der Münzen.
Nach Recherchen im Internet stellt man fest, dass er die Bilder aus recht aktuellen Auktionen (z. B. Heritage) aus dem Internet kopiert hat. Es handelt sich hierbei um die Originalbilder der Auktion, er hat die Bilder also nicht selbst angefertigt. Seine Behauptung, dass er die Preise der Münzen nicht kennt, stimmt nicht, da diese direkt neben dem Original Auktionsbild stehen. Auch, wenn man dann Herrn Diaz einen viel zu niedrigen Preis anbietet, ist er zum Verkauf bereit. Er verlangt allerdings Vorkasse. Händler, die auf diese Masche hereingefallen sind, haben niemals Ware erhalten.
Mit dieser „Masche“ versucht Herr Diaz schon seit längerem – auch bei Briefmarkenhändlern – angeblich „teure Stücke“ zu verkaufen (s. hierzu auch nachfolgenden Link, im unteren Teil) http://www.stampboards.com/viewtopic.php?f=10&t=41739
Nachfolgend der Originaltext der Email:
“Hope you understand english as I don't speak german. I got some german coins and I did some search on internet but with no real result. I bought part of the stock from a retired dealer for my own collection (France) and I found some foreign coins, 7 of them are from Germany. Each one is certified in a NGC slab. The 7 coins are (as stated on each slab) :
- 5 Mark 1927A MS65
- 5 Mark 1925A PF65
- 5 Mark 1930A PF65
- 5 Mark 1929E PF65
- 3 Mark 1928D PF66
- 50 Reichspfenig 1924E MS62
- 5 Mark 1928J PF65
As I don't collect Germany I don't know what they are. Do you know ? I assume they have some value since they are slabbed. I join pictures if that can help to tell me more about these coins.
Thank's a lot in advance
Lionel DIAZ from France”


Die Meldung wurde zur Verfügung gestellt vom Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V., Universitätsstr. 5, 50937 Köln

16.6.2014 wm

Neues vom Prüferbund (BPP)

(hoe/wm) Berend Hey nimmt seine Prüftätigkeit ab 1. Juli 2014 wieder auf. Sein Prüfgebiet sind die Deutschen Besetzungsausgaben 1914–1918 mit dem Postgebiet Ob. Ost, Dorpat, Polen (ohne Lokalpost) und Rumänien.
Hartmut Winkler begrenzt seine Prüftätigkeit ab 1. Juli 2014 auf Württemberg-Pfennigzeit und stellt die Prüfungen der Deutschen Inflationszeit 1918–1923 ein.

16.6.2014 wm

Auktionshaus Heinrich Köhler meldet Briefmarken-Diebstahl

(Wiesbaden) Aus einer Prüfsendung-Retoure wurden die im nachfolgenden Link dargestellten Briefmarken entwendet. Dankenswerterweise hat die Firma immerhin die Atteste zurückerhalten, was zumindest diese Diebstahlmeldung etwas einfacher macht. Um folgende Marken handelt es sich:
https://drive.google.com/folderview?id=0Bxg7XKmG-fsLWTVOQng4Y2t3RGc&usp=sharing
Das Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden bittet dringend um Mitteilung, sobald die Marken im Handel oder im Internet angeboten werden sollten.
Kontakt: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11 / 3 93 81, Telefax: 06 11 / 3 93 84, www.heinrich-koehler.de, E-Mail: info@heinrich-koehler.de. Geschäftsführer: Dieter Michelson

16.6.2014 wm

Liechtenstein-Salon bei der Multilateralen in Haldensleben (29.8.–31.8.2014)

(rk) Die Multilaterale Briefmarkenausstellung 2014 wird von den Verbänden Österreichs, der Schweiz, den Niederlanden, von Deutschland und Liechtenstein durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird ein vom BDPh genehmigter Liechtenstein-Salon der ArGe Ring der Liechtenstein-Sammler e.V. (RLS) gezeigt. Es werden Ausstellungsobjekte aus allen Sammelgebieten der Liechtenstein-Philatelie zu sehen sein. „Fürstentum Liechtenstein – Ein Kleinstaat mit besonderen philatelistischen Akzenten“ ist das Motto. Ein Info-Stand ist eingerichtet und Ringfreunde werden den Besuchern und Interessenten Rede und Antwort stehen. Selbst Führungen durch den Salon sind geplant. Wer in Haldensleben anwesend ist, sollte es nicht versäumen, sich über die Vielfalt der verschiedenen Sammelgebiete der Liechtenstein-Philatelie zu informieren.

12.6.2014 wm

Warnmeldung: „Augen auf!“

(aphv) Bei einem schweren Raubüberfall am 1. Juni 2014 in ein Privathaus eines Sammlers in Holzheim, Neuhausen, erbeuteten unbekannte Täter neben einer größeren Summe Bargeldes auch eine hochwertige Münzsammlung sowie wertvolle Briefmarken.
Es handelt sich hierbei schwerpunktmäßig um durchweg geprüfte Marken folgender Sammelgebiete:
- Gesamte SBZ, gestempelte Blocks
- Deutsches Reich 1872–1945, Spitzenwerte
- Bizone
- Nachkriegsdeutschland
Dem Geschädigten liegen nach wie vor ca. 180 Atteste der Prüfer Jasch, Schulz und Schlegel vor, die die Täter nicht mit erbeutet haben.
Sollten jemanden daher aus unbekannter Quelle Marken der vorgenannten Gebiete ohne Atteste angeboten werden, nehmen Sie bitte schnellstmöglich Kontakt auf zu: Kriminalpolizei Neu-Ulm, Kommissariat 2, Kriminalhauptkommissar Kümmel, Tel. 07 31/80 13-2 02

12.6.2014 wm

Die schönste Luftfahrtbriefmarke 2012

(mm) Am 30. April 2014 ging die Umfrage der Motiv-Arbeitsgemeinschaft Luftfahrt e.V. nach der weltweit schönsten Luftfahrtbriefmarke des Ausgabejahrgangs 2012 zu Ende. Die Leser der Vereinsschrift LUFTFAHRT sowie die Besucher der Webseite www.arge-luftfahrt.de haben aus 81 Emissionen eine in der Rangfolge eindeutige Entscheidung getroffen: Der 1. Platz geht an Norwegen mit der Blockmarke MiNr 1777 aus BL 42 „Norden – Leben am Meer“. Die nachfolgenden Plätze sicherten sich Argentinien (MiNr 3446, „50 Jahre Südpollandung durch die argentinische Marine-Luftwaffe“) und Guinea (MiNr 9232, „75 Jahre Verschwinden von Amelia Earhart“). Der Vorstand der Motiv-Arbeitsgemeinschaft Luftfahrt e.V. dankt allen Teilnehmern an der Umfrage und den Redaktionen philatelistischer Fachzeitschriften, die diese Umfrage unterstützt haben.

12.6.2014 wm

Illustrierte Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg in Stuttgart-Obertürkheim

(mm) Noch bis zum 25. Juli 2014 ist im Bezirksrathaus Stuttgart-Obertürkheim eine erstaunliche Anzahl vielfältiger illustrierter Feldpostkarten ausgestellt, die der Obertürkheimer Unteroffizier Ludwig Noller vor hundert Jahren aus den Schützengräben vor allem im Elsass und in Lothringen nach Hause an seine Frau schickte. Da er ein fleißiger Schreiber war, der fast täglich zum Stift griff, kamen während des vier Jahre dauernden Krieges einige hundert Exemplare zusammen. Es sind historische Dokumente, die noch nach Generationen einigermaßen erlebbar machen, wie ein ganz normaler Landser den Krieg erlitt, welche Hoffnungen und Ängste er hatte, wie seine Stimmungen wechselten. Es wird hautnah deutlich, welche Strapazen er auf sich nahm, um das Inferno heil zu überstehen und wohlbehalten heimzukehren.
Initiator der Ausstellung „Per Feldpost von der Front“ ist der Stuttgarter Philatelist Roland Hafner (ein Großneffe von Ludwig Noller). Er veranstaltet die Schau zusammen mit dem Württembergischen Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V., dessen Mitglied er seit vielen Jahren ist. Er hat auch die meisten Kartentexte aus Deutscher Schreibschrift in heutige Druckschrift übertragen. Wie durch ein Wunder, so Roland Hafner, sind die Kartengrüße seines Großonkels in die Gegenwart herüber gerettet worden. Nach einem Jahrhundert gelangten sie in seine Hände –  nun als philatelistische Zeitzeugen der Ur-Katastrophe des vorigen Jahrhunderts für alle öffentlich zugänglich. Besichtigung zu den üblichen Öffnungszeiten des Bezirksrathauses Stuttgart-Obertürkheim, Augsburger Straße 659. Mit Führung und /oder Vortrag zusätzlich samstags und sonntags, 16 bis 18 Uhr.

12.6.2014 wm

Sonderstempel zum Altstadtfest am 28. Juni 2014 in Lauf

(mm) Der Sonderstempel der Briefmarkenfreunde zum Altstadtfest erinnert an den Aufenthalt von Jan Hus vor 600 Jahren in Lauf. Hus war auf dem Weg zum Konzil nach Konstanz wo er vor Kaiser und Kirche seine Thesen erläutern wollte und dabei zum Widerruf gezwungen wurde, was er jedoch ablehnte. Deshalb wurde er im Juli 1415 unter dem Vorwand der Ketzerei in Konstanz am Scheiterhaufen verbrannt. Das Stempelbild zeigt ein Porträt von Jan Hus, sowie den Gasthof „Zum Wilden Mann“ , am Laufer Marktplatz, in dem Jan Hus im Oktober 1414 Quartier bezog. Die Sonderpostfiliale ist im Laufer Stadtarchiv, Spitalstr. 5 am 28. Juni 2014 von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dabei bieten die Briefmarkenfreunde Lauf 2 Ganzsachen (Postkarte und Umschlag), ein Erinnerungsblatt, sowie den Nachdruck einer Ansichtskarte von 1900 an.

6.6.2014 wm

Anpfiff zur philatelistischen WM: Ein neuer MICHEL-Fußballmarken-Katalog

(wm) Am 16. Juni 2014 erscheint ein völlig neuer Katalog, der sicherlich alle Freunde des Fußballs freuen wird: der erste „MICHEL-Fußball-Katalog – Ganze Welt 2014“. Auf 468 Seiten dokumentiert der Katalog 3 100 Briefmarkenausgaben zum Thema Fußball. Dazu gibt es noch ein WM-Poster im DIN A3-Format mit Spielplan zum Ausfüllen. 9 000 Farbabbildungen und über 28 000 Preisnotierungen bereichern das Werk, wobei der Inhalt alphabetisch nach Ländern und innerhalb der jeweiligen Länder die Ausgaben nach Ausgabedatum geordnet sind. Die gewohnt hohe MICHEL-Qualität ist mit diesem neuen Katalog in gedruckter Form für 49,80 Euro, in der MICHEL-Online-Bibliothek für 24,90 Euro und als E-Book auf USB-Stick für 39,80 Euro erhältlich. Kontakt: vertrieb@michel.de, www.michel.de

6.6.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald – Kastanie“

(mm) Am 26. Juni 2014 erscheint die fünfte Ausgabe der 2010 begonnenen Goldmünzen-Serie „Deutscher Wald“, gewidmet der „Kastanie“. Die 20-Euro-Goldmünze (999,9/1.000, Auflage: 200.000, Stgl.) ist die zweitletzte Ausgabe der sechsteiligen Serie und bildet auf der Vorderseite ein originalgetreues Blatt einer Rosskastanie ab, umgeben von der Legende „DEUTSCHER WALD / KASTANIE“. Die Rückseite zeigt – wie auch die bereits erschienen Ausgaben – den deutschen Wappenadler, Staatsbezeichnung, Nominal- und Jahresangabe sowie zwölf Europasterne.

6.6.2014 wm

Numismatik – Italien: 2-Euro-Sondermünze „200. Jahrestag der Gründung der ‚Carabinieri‘-Truppe“ (1814–2014)

(mm) Am 25. März hat Italien anlässlich des 200. Gründungstages der als Gendarmerie gegründeten „Arma die Carabinieri“ eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 6.500.000 in NP, 20.000 in Stgl, und 5.000 in PP) emittiert. Heute beläuft sich die Truppenstärke der „Carabinieri“ auf ca. 105.000 Männer und Frauen. Seit 2000 bilden diese eine eigenständige Teilstreitkraft im italienischen Militär (neben Heer, Marine und Luftwaffe). Abseits militärischer und administrativer Belange unterstehen sie jedoch auch dem Innenministerium und erfüllen Aufgaben im Bereich der inneren Sicherheit des Landes. Die nationale Seite der Münze zeigt zwei Carabinieri in ihren charakteristischen Uniformmänteln, darunter lesen wir „CARABINERIE“ sowie die das Staatskürzel „RI“ und die Jubiläums-Jahresangaben „1814 / 2014“, umgeben von zwölf Sternen.

6.6.2014 wm

Numismatik – Niederlande: Münzausgaben „200 Jahre Niederländische Bank (1814–2014)“

(mm) Aus Anlass der von König Wilhelm I. vor 200 Jahren gegründeten Niederländischen Bank haben die Niederlande Anfang März 2014 drei motivgleiche Münzen ausgegeben: eine 5-Euro-Münze (Kupfer, versilbert, Auflage: 220.000 in NP, 15.000 in Stgl), eine 5-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 12.500, PP) sowie eine 10-Euro-Goldmünze (900/1.000, Auflage: 1.500, PP). Die Rückseiten bilden ein Label mit der jeweiligen Nominalangabe (5 oder 10 Euro) vor einem Guilloche-Muster ab, im Hintergrund erstreckt sich ein Muster aus Mikroschrift. Umgeben wird die Komposition von der Legende „DE NEDERLANDSCHE BANK 200 JAAR“. Die Vorderseiten der motivgleichen Münzen setzen König Willem-Alexander mit einem stilisierten, nach rechts gewandten Porträt vor einem Guilloche-Muster ins Bild. Die Umschrift lautet „WILLEM-ALEXANDER KONING DE NEDERLANDEN 2014“.

6.6.2014 wm

Numismatik – Portugal: 2-Euro-Sondermünze „40 Jahre Nelkenrevolution“

(mm) Der Nelkenrevolution, dem wahrscheinlich wichtigsten Ereignis der jüngeren Geschichte des Landes, hat Portugal jüngst eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 500.000 in NP, 10.000 in Stgl, und 10.000 in PP) gewidmet. Die Nelkenrevolution bezeichnet den Aufstand großer Teile der portugiesischen Armee am 25. April 1974 gegen die autoritäre Diktatur des Estado Novo, ein Aufstand, der den Weg Portugals zur demokratischen Dritten Republik ebnete. Namensgebend waren die roten Nelken, welche den aufständischen Soldaten im Zuge der Feierlichkeiten in die Gewehrläufe gesteckt wurden. Die nationale Seite der Münze zeigt die Umrisse einer stilisierten Nelkenblüte sowie ein kleines Staatswappen, außerdem lesen wir die Landesbezeichung und die Legende „25 DE ABRIL / 40 ANOS / 2014“.

6.6.2014 wm

Numismatik – Slowakei: 2-Euro Sondermünze „10. Jahrestag des Beitritts zur EU (2004–2014)“

(mm) Den 10. Jahrestag des Beitritts zur Europäischen im Rahmen der EU-Osterweitung im Jahr 2004 hat die Slowakei am 1. April dieses Jahres mit der Ausgabe einer 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 1.000.000 in Stgl.) gefeiert. Die nationale Seite der Münze zeigt ein großes stilisiertes EU-Symbol mit einem integrierten slowakischen Staatswappen und dem Hinweis auf das zehnjährige Jubiläum in Slowakisch, umgeben von zwölf Europasternen.

6.6.2014 wm

250 Jahre Poststation in Nortorf

(mm) Der Briefmarkensammlerverein Nortorf feiert am Sonntag, den 15. Juni 2014 den 250. Geburtstag der örtlichen Poststation. Zu diesem Anlass hat der Verein eine Marke Individuell der Deutschen Post herstellen lassen. Die Briefmarke zeigt historische Stempel ab 1846 bis zur fünfstelligen Postleitzahl. Passend dazu wird ein Schmuckumschlag mit Bildern der Poststation von 1764 bis heute angeboten. Die Marke ist zum Preis von 2,50 Euro erhältlich, der Schmuckumschlag kostet 1 Euro. Die Feierlichkeiten werden abgerundet von einer Ausstellung und einem Tauschtag mit Briefmarkenbörse, die ebenfalls am 15. Juni 2014 stattfinden werden. Ort des Geschehens ist das Hotel Holsteinisches Haus, Große Mühlenstraße 6 in 24589 Nortorf. Die Veranstaltung ist bei freiem Eintritt von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zuschriften und Bestellungen sind zu richten an: Norbert Schulze, Hermann-Löns-Weg 25, 24589 Nortorf, Tel. 04392 3682

4.6.2014 wm

Die legendäre Crawford-Bibliothek wird digitalisiert

(wm) Paul Skinner, der Kurator der Philatelistischen Abteilung der weltbekannten British Library, teilte vor wenigen Tagen mit, dass es dank der Förderung des British Philatelic Trust nun möglich ist, den gesamten Bestand der legendären Crawford Bibliothek zu digitalisieren. Aus Konservierungsgründen waren die 4 500 Bände (Bücher, Zeitschriften und Kataloge), die der Earl of Crawford bis 1913 zusammengetragen hatte, bereits in den 1990er-Jahren mikroverfilmt worden. Crawfords Bibliothek gilt bis heute als die vollständigste und wertvollste Sammlung philatelistischer Schriften aus der Zeit von 1860 bis 1913.
Dank moderner Technik ist es nun möglich, die damaligen Mikrofilme Seite für Seite, also die vollständige Publikationen (!), in lesbare und leicht durchsuchbare Dateien umzuwandeln und damit zu digitalisieren, so dass diese in absehbarer Zeit online weltweit für Jedermann frei zur Verfügung stehen. Mehr als 900 000 Seiten wertvoller und teils höchst seltener philatelistischer Literatur können dann von forschenden Philatelisten erschlossen und heruntergeladen werden. Diese Zugriffsmöglichkeit eröffnet sich künftig auf der Internetseite der British Library ebenso wie auf der ihres Projektpartners, der Royal Philatelic Society London mittels der sog. „Global Philatelic Library“.
Skinner wies gleichzeitig darauf hin, das auch Rechtsinhaber an Titeln mit ihren Werken das Projekt unterstützen können. Sofern Rechtsinhaber keine Aufnahme ihrer Titel wünschen, sollten sie dies allerdings der British Library möglichst bald mitteilen, damit solche Werke später nicht zur Freigabe vorgesehen werden.
Kontakt: Paul Skinner FRPSL
Head Curator, Philatelic Collections
The British Library, 96 Euston Road, London NW1 2DB
Email:Paul.Skinner@bl.uk, Tel: +44 (0)20 7412 7636, www.bl.uk/collections/philatelic

3.6.2014 wm

„Philatelistische Frühlingstage“ mit Spitzenbeteiligung bei Corinphila Auktionen in Zürich

(Zürich) Vom 20. bis 24. Mai 2014 standen mit den Corinphila Auktionen 186 bis 190 in Zürich die „Philatelistischen Frühlingstage“ auf dem Programm. Bereits am Wochenende zuvor hatte das Schweizer Traditionshaus mit einer exklusiven Buchpräsentation des neuen Werkes „Schweiz Kantonalmarken 1843 bis 1854, Frankaturen – Seltenheiten“ von Frank Schäfer zahlreiche interessierte Philatelisten in den Corinphila-Geschäftsräumen versammelt. Was diesem „kleinen“ Auftakt folgte, waren fünf spannende Auktionstage mit Spitzenbeteiligung von Bietern aus aller Welt. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Corinphila Geschäftsführer Karl Louis nach der Auktion: „Es hat uns besonders gefreut, in der zurückliegenden Woche erneut zahlreiche Sammler vor Ort begrüßen zu dürfen, denen unser vielfältiges Angebot weltweiter Philatelie und Postgeschichte eine Reise nach Zürich wert war. Der Dank gilt natürlich auch all unseren Kunden, die schriftlich, per Telefon und via Internet an den Auktionen teilgenommen haben. Die ungebrochene Nachfrage nach werthaltigen Sammlungen und herausragenden Einzelstücken verschiedenster Länder und Sammelgebiete – von der Vorphilatelie, über Klassik bis hin zu modernen Ausgaben – spiegelte sich in teils spektakulären Bietergefechten. Zahlreiche Lose konnten mit Steigerungen um das drei- bis fünffache des Ausrufpreises zugeschlagen werden."

Hausse in eidgenössischer Philatelie
Ein mehr als beeindruckendes Gesamtergebnis verzeichnete das ausgerufene Schweiz-Angebot, das von insgesamt 1,7 Millionen Schweizer Franken Startpreis auf fast 2,5 Millionen Zuschlagsvolumen gesteigert wurde. Inklusive Aufgeld wechselten somit für ca. 3 Millionen Schweizer Franken seltene Schweizer Briefmarken den Besitzer. Die Live-Beteiligung in Zürich war ebenso „rekordverdächtig“, erwies sich der Auktionssaal doch zeitweise tatsächlich als zu klein, sodass viele Bieter Stehplätze im hinteren Saalbereich einnehmen mussten. Zu den Spitzenlosen gehörte unter anderem das Los 6302, der Mirabaud-Achterblock der Waadt 5 (Ausruf: SFR 40.000 – Zuschlag: SFR 115.000). Los 6300, das Caspary- und Burrus-Paar der Waadt 4, wurde von SFR 35.000 auf SFR 75.000 gesteigert und Los 6254, eine verkehrt geschnittene Doppelgenf, erhielt bei einem Ausruf von SFR 30.000 bei SFR 70.000 den Zuschlag. Beeindruckende Steigerungen konnten unter anderem die Lose 6329, eine Basler Taube in ungebrauchter Erhaltung (Ausruf: SFR 6.000 – Zuschlag: SFR 17.000), sowie Los 6102, ein 15-Rappen-Einzelfrankaturbrief mit rotem Stempel von LUZERN auf Rayon III (Ausruf: SFR 1.500 – Zuschlag: SFR 14.000), verbuchen.

Österreich und Ungarn stark gefragt
Der Verkauf der Österreich- und Ungarn-Spezialsammlungen des bekannten Schweizer Sammlers Ing. Pietro Provera hielt ebenfalls spannende Bietergefechte und zahlreiche Spitzenzuschläge bereit. Los 3101, eine Halbierung der schwarzen 2 Kreuzer Briefmarke von 1850 auf gedruckter Todesanzeige, die auch das Titelbild des Sonderkataloges schmückte, kletterte von SFR 25.000 auf SFR 85.000 Zuschlag. Die Österreich-Halbierung einer braunen 10-Kreuzer-Briefmarke der 2. Ausgabe von 1858 auf Brief wurde von SFR 8.500 Startpreis auf SFR 21.000 gesteigert (Los 3103). Eine Erstausgabe Ungarns von 1871 (Los 3231), die 15 Kreuzer-Marke in seltener Farbe ‚kupferrot‘ auf Brief (nur zwei Briefverwendungen bekannt), erhielt bei einem Ausruf von SFR 7.500 bei SFR 18.000 den Zuschlag.

Moderne Raritäten
Dass bei Corinphila neben der Klassik auch moderne Philatelie gefragt ist, hat das Spezialangebot englischer Briefmarken aus der Regierungszeit Königin Elisabeth II mit Druck- und Zähnungsabarten aus den Jahren 1955 bis etwa 1985 eindrucksvoll bewiesen. Insbesondere mehrfarbige Briefmarken, bei denen während des Druckes eine einzelne Farbe versehentlich ausgefallen war, erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Ergebnisse der Auktion sprechen für sich, lagen doch die Zuschläge oftmals bei einem Vielfachen der Startpreise. Herausragend war unter anderem das Auktionslos 2031, ein Eckrand-Viererblock der 3-Pence-Marke der Sonderserie ‚Rotes Kreuz‘ von 1963, bei dem aufgrund der versehentlich nicht gedruckten Farbe Rot das Rote Kreuz als zentrales Markenmotiv fehlt, das von SFR 25.000 Ausruf auf 60.000 gesteigert wurde. Ein Eckrand-Viererblock der 9-Pence-Marke der Sonderserie ‚Botanischer Kongress Edinburgh‘ von 1964 (Los 2035), bei der die grüne Farbe und somit die Blätter der abgebildeten Blume ausfielen, kletterte von SFR 30.000 auf SFR 55.000.

Südamerika-Philatelie mit starken Ergebnissen
Begleitet von zahlreichen Internet-Live-Bietern, Sammlern und Auktionsagenten im Saal konnten die international mit Gross-Gold prämierten Kollektionen von Julio Lugon Badaracco (Peru Klassik) und Dr. Hugo Goeggel (Kolumbien Klassik und Pionier-Flugpost ab 1919) exzellente Ergebnisse verzeichnen. Spitzenzuschläge der Peru-Sammlung erzielten unter anderem das Los 5040, das ‚Ferrari‘-Paar des peruanischen Farbfehldruckes von 1858, ½ Peso rot (statt gelb) zusammen mit der Normalmarke 1 Peseta rot (Ausruf: SFR 12.500 – Zuschlag: SFR 16.000), sowie das Los 5045, derselbe Farbfehldruck als Einzelfrankatur auf Brief (Ausruf: SFR 7.500 – Zuschlag: 12.500). Kolumbien beeindruckte mit Los 4174, dem berühmten Farbfehldruck der 50 Centavos Rot (statt Grün) von 1863 im ungebrauchten senkrechten Streifen mit sechs Exemplaren der normalen 20 Centavos rot zusammenhängend. Bei einem Ausruf von 7.500 kletterte das Los auf sagenhafte 38.000 Schweizer Franken. Einen weiteren Spitzenzuschlag erzielte Los 4089, eine Zwei-Farben-Frankatur der 2. Ausgabe von 1860, 10 Centavos mit 5 Centavos auf Brief, die von SFR 10.000 Startpreis auf SFR 18.000 gesteigert wurde.

Alle Zuschläge sind jederzeit online unter www.corinphila.ch einsehbar. Die nächste Corinphila Auktion findet vom 19. bis 22. November 2014 in Zürich statt.

3.6.2014 wm

BDPh-Akademie kommt nach Sindelfingen!

(jb) Die zuletzt in Essen sehr erfolgreiche BDPh-Akademie findet erstmals auch in Sindelfingen statt! Auf der 32. Internationalen Briefmarken-Börse, die vom 23. bis 25. Oktober 2014 in der Messe Sindelfingen durchgeführt wird, geben Spitzenreferenten wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen für Anfänger und Fortgeschrittene. Geplant ist, die Vorträge am Donnerstag (23. Oktober) und Samstag (25. Oktober) abzuhalten. Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht. Einer der Schwerpunkte im Ausstellungsbereich wird der IMOS-Salon sein. Die IMOS (Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport) zeigt auf 50 Rahmen einen philatelistischen Mix olympischer und anderer Sportarten. Am IMOS-Stand werden Spitzensportler zu Autogrammstunden erwartet. Bereits fest zugesagt hat der ehemalige Bahnradsportler Hans Lutz, der 1976 bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal Gold im berühmten „Kilian-Vierer“ holte.

Fester Bestandteil ist wieder die internationale Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte live“, die diesmal von einer ganz besonderen Kooperation profitiert: Die legendäre Royal Philatelic Society London (RPSL), eine der bedeutendsten philatelistischen Vereinigungen der Welt, wird sich mit über 20 Exponaten dem Urteil der fachkundigen Jury stellen. Zusammen mit den Sammlungen aus Deutschland und zahlreichen anderen Ländern wird dem Besucher eine Spannbreite geboten, die von der Vorphilatelie bis zu Labelentwertungen im heutigen Postalltag reicht.
Bereits gut vorgebucht ist der Handelsbereich, der wieder eine breite Palette von Fachhändlern, Auktionshäusern, Zubehörherstellern und Verlagen sowie Postverwaltungen oder deren Agenturen verspricht. Das großzügige „Zentrum Philatelie“, Infostände zahlreicher Arbeits- und Forschungsgemeinschaften, ein großer Jugendbereich und eine Wettbewerbsausstellung des LV Südwest runden das umfangreiche Programm ab.

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.briefmarken-messe.de.

3.6.2014 wm

Politik & Philatelie. Eine Dokumentation

(wm) Wie der Schriftleiter der Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“, Wolfgang Maassen, in einem Kurzbeitrag in der JUNI-Ausgabe, S. 59 ankündigte, entwickelte sich zu einem Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Scharlipp „Eine bewegte Geschichte – Zypern und seine Briefmarken“ eine ausführliche Korrespondenz, die primär von Dr. Wolfgang Elsner initiiert wurde, an der sogar später die Botschafterin Zyperns teilnahm. Argumente wurde in einem derartigen Umfang ausgetauscht, dass eine Veröffentlichung in der „philatelie“ nicht mehr möglich war. Wolfgang Maassen hat die Zuschriften zusammengefasst dokumentiert, außerdem dem Thema einige grundsätzliche Gedanken zur „philatelie“, damit aber auch zum Thema „Politik & Philatelie“, vorangestellt. Interessierte Leser können diese Dokumentation, also die pdf-Datei, ab dem 3. Juni auf www.bdph.de herunterladen und nachlesen.

3.6.2014 wm

Dortmunder Sammlerbörse erweitert ihr Angebot um Briefmarken

Die Münz- & Sammlerbörse Dortmund findet am Sonntag, den 14. September 2014, zum 80. Mal (!) in der Westfalenhalle von 9–17 Uhr statt. Die Organisation dieser beliebten von vielen Tausenden Schau- und Kauflustigen besuchten Veranstaltung liegt seit kurzem bei der World Money Fair Berlin GmbH, die durch ihre international bekannten Messen in Berlin sich seit vielen Jahren einen guten Namen gemacht hat. Veranstalter ist der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. Dieser hat vor wenigen Tagen mit dem APHV, dem Berufsverband des Deutschen Briefmarkenhandels, eine Vereinbarung getroffen, dass das Messeangebot künftig auch um interessierte Briefmarkenanbieter deutlich erweitert werden solle. APHV-Mitglieder haben die Möglichkeit, dort zu sehr günstigen Gebühren Tischstände (Größe je gebuchter Tisch 140 x 60 cm) zu buchen, selbst Vitrinen sind sehr preiswert möglich. Im APHV-Magazin Juli/August wird ausführlicher berichtet. Interessenten können bereits zuvor unter info@worldmoneyfair.de oder unter bundesverband@aphv.de die Konditionen mit einem Anmeldeformular anfordern.

3.6.2014 wm

Internetmarken künftig nur noch drei Jahre nach Erwerb gültig!

(wm) Für Internetmarken gelten ab sofort neue Geschäftsbedingungen, die auch wegen der Umsetzung einer neuen EU-Verbraucherschutz-Richtlinie in Deutschland notwendig wurden. Daraus geht hervor, dass Internetmarken künftig eine zeitliche Gültigkeitsbeschränkung haben (§ 2, Absatz 3), denn drei Jahre nach Erwerb verlieren sie ihre Gültigkeit und können nicht mehr zur Frankierung benutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist auch der Umtausch dieser Internetmarken nicht mehr möglich.

 

2.6.2014 wm 

Deutscher Auktionatorenverband BDB auf ruhigem Erfolgskurs

(wm) Mit aktuell 41 Mitgliedern repräsentiert der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB) auch weiterhin – weltweit einzigartig – eine starke Gruppe namhafter und bewährter Auktionshäuser, die im nationalen wie internationalen Briefmarken- und Münzenhandel eine bedeutende Position einnehmen. Die Finanzen des Verbandes – dies ergab auch der bei der BDB-Jahrestagung am 31. Mai 2014 vorgelegte Rechenschaftsbericht – sind stabil und weiterhin im positiven Aufwärtstrend. Jährlich gibt es nur eine äußerst geringe Zahl von Beschwerden zu bearbeiten, – die Kunden sind zufrieden. Aus früheren Jahren bekannte Rechtsstreitigkeiten des Verbandes tendieren gegen Null, was ebenso zeigt, dass der Vorstand um Präsident Harald Rauhut die Geschicke des Verbandes klug zu lenken versteht. Neu gewählt als Vizepräsident und als Nachfolger von Bernd Jurkewitz, der seine eigene Auktionstätigkeit vor wenigen Monaten eingestellt hatte, wurde Oliver Weigel vom Auktionshaus Hans-Joachim Schwanke in Hamburg. Jurkewitz bleibt dem BDB aber als Senioren-Mitglied verbunden. 
Die Umstellung der Mehrwertsteuer haben die Mitglieder des Verbandes kundengünstig in die Wege geleitet, indem seit 2014 nahezu alle Mitglieder die sog. Differenzbesteuerung wählen, so dass die Gebühren für Kunden künftig niedriger sind als zuvor. Ähnlich kundenorientiert diskutierten die Mitglieder des BDB bei ihrer Tagung auch die Problematik bestimmter PVC-Blattschutzhüllen, unter denen nach wie vor starke Verfärbungen von Briefmarken zu beobachten sind. In Zusammenarbeit mit den anderen Philatelieverbänden in Deutschland, besonders dem BDPh, sollen hier künftig weitere Schritte unternommen werden. 
Gut gefragt und eine echte Hilfe für potentielle Kunden, Einlieferer wie Käufer, ist das sog. BDB-Journal, in dem sich alle Mitglieder den Lesern vorstellen. Es ist kostenlos erhältlich bei Anfrage an den Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V., Max-Planck-Str. 10, 31135 Hildesheim, E-Mail: info@bdb.net. 2015 wird dieses bewährte Informations-Magazin in einer erweiterten Neuauflage erscheinen.

2.6.2014 wm

FEPA zeichnet BDPh für seine verdienstvolle Unterstützung aus

(wm) Am 29. Mai 2014 teilte FEPA-Präsident José Ramon Moreno dem BDPh mit, dass er anlässlich des 25jährigen Bestehens der FEPA, des europäischen Verbandes nationaler Sammlerverbände, den deutschen Verband wegen seiner außerordentlichen Unterstützung der FEPA in Form von zahlreicher FEPA-patronisierten, von der FEPA unterstützten und seitens der FEPA anerkannten Ausstellungen besonders auszuzeichnen beabsichtige. Eine Urkunde, mit der diese besondere Zusammenarbeit dokumentiert wird, wird dem BDPh bei der kommenden FEPA-Mitgliederversammlung am 13. September 2014 in Lugano überreicht. 

Text der FEPA-Mitteilung im Wortlaut: 

Dear Mr. President, dear friend Uwe,
I am very pleased to inform you that on occasion of the 25th Anniversary of FEPA,  the FEPA Board has unanimously decided to reward the outstanding contribution of the Bund Deutscher Philatelisten to FEPA institution organizing events with FEPA Patronage, Support or Recognition.
The Certificate of Recognition to your special collaboration would be presented to you on the FEPA Congress in Lugano , Switzerland , on the 13th of September.
Congratulations!
With best regards,
Jose Ramón Moreno
FEPA President

30.5.2014 wm

BDPh meldet Rücktritt von Lars Böttger

(bdph) Berufliche Gründe veranlassen Lars Böttger als BDPh-Bundesstellenleiter zurückzutreten. Herr Böttger hat sich am 1. Mai beruflich verändert und kann die Aufgaben, die ihm sehr viel Spaß machten, aus Zeitgründen leider nicht mehr ausüben. Mit viel Elan hat er in der Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ über Schadensfälle berichtet, die Neuorganisation der juristischen Vertretung bei Schadensfällen begleitet und das Fälschungsbekämpfungsseminar am 21. und 22. Juni 2014 im Haus der Philatelie in Bonn vorbereitet. Der Bundesvorstand bedankt sich für die geleistete Arbeit und hofft, Herrn Böttger zu einem späteren Zeitpunkt als ehrenamtlichen Mitarbeiter wieder gewinnen zu können. Als Ansprechpartner für Schadensfälle und für die Durchführung des Seminars im Juni steht Vizepräsident Alfred Schmidt, Bornsche Str. 10, 39340 Haldensleben, Tel.: 03904/2744, Fax: 03904/462252, E-Mail: a.schmidt@bdph.de zur Verfügung. 

30.5.2014 wm

Neue Forschungsgruppe „Wertmarken Individuell“

(agf/mh) Die Arbeitsgemeinschaft „AGF – Forschung Deutsche Bundespost“ beschäftigt sich seit 45 Jahren mit der Erforschung und dem Dokumentieren verschiedener „Produkte“ der Deutschen Post ab 1945 und hat diesbezüglich auch einzelne Forschungsgruppen gebildet. Die Erkenntnisse werden in der dreimal pro Jahr erscheinenden AGF-Rundschau veröffentlicht. Auf der letzten Jahreshauptversammlung der AGF wurde beschlossen, eine Forschungsgruppe für das junge Gebiet der „Wertmarken Individuell“ innerhalb der AGF zu etablieren. Marc Schöpper wurde als Leiter dieser Gruppe gewählt. Die Ziele dieser Gruppe sind im Wesentlichen: Pflege des neuen Sammelgebietes (vorerst „Marke Individuell“ und „PortoCard Individuell“, später ev. auch noch Ganzsachen), Sammler für dieses neue Gebiet zu begeistern, die Erforschung der Marken und PortoCards Individuell (Auflagenhöhe, Ausgabeform, Ausgabedatum, usw.), die Erstellung eines Verzeichnisses für Marken und PortoCards Individuell, die Zusammenstellung philatelistischer Literatur und Berichte zu diesen Sammelgebiet und die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in der AGF-Rundschau sowie auf der AGF-Internetseite und anderen philatelistischen Fachzeitungen. Interessenten des Gebietes „Wertmarken Individuell“ wenden sich bitte an Marc Schöpper, Eichen 14, 53797 Lohmar, Tel.: 02246 301576, E-Mail: pischie64@gmx.de oder schauen bei nächster Gelegenheit auf die Internetseite www.agf-web.de

30.5.2014 wm 

Neuer Vorstand bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Weltraum Philatelie e. V.

(jpe) Die Astrophilatelisten in der Bundesarbeitsgemeinschaft Weltraum Philatelie e. V. haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am 10. Mai 2014 in Essen einen neuen Vorstand gewählt. Astrophilatelisten dokumentieren mit philatelistischen Belegen die Ereignisse der Raumfahrt.
Neuer Vorsitzender ist der 61jährige Dr. Stephen Lachhein. Lachhein lebt in Leverkusen und ist von Beruf Chemiker.
Neuer Stellvertretender Vorsitzender ist der 56jährige Jürgen Peter Esders. Esders ist von Beruf Politologe und Redakteur und wird sich künftig um das Mitteilungsblatt des Vereines, den Newsletter des Vereins und das Ausstellungswesen kümmern. Esders lebt in der belgischen Hauptstadt Brüssel.
Neu zu wählen wird der Schatzmeister sein. Der ursprüngliche Kandidat wurde auf der Versammlung einmütig gewählt, nahm die Wahl an, trat jedoch zwei Tage später aus persönlichen Gründen von seinem neuen Amt zurück.
Als Beisitzer zum Vorstand wurden Dr. Hans Ferdinand Virnich aus Sinn und Siegfried Zimmerer in ihrem Amt bestätigt.

28.5.2014 wm

Postminister als Spitzengäste beim Berliner Symposium „25 Jahre Mauerfall“ am 8. November 2014

Das Consilium Philatelicum des BDPh führt am 8. und 9. November 2014 im Museum für Kommunikation in Berlin ein besonderes Symposium zum Thema „25 Jahre Mauerfall“ durch. Namhafte Referenten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die vor 25 Jahren in leitender Verantwortung waren, wurden eingeladen, aus ihrem Schatz der Erinnerungen zu berichten. So haben bereits der damalige Postminister der Bundesrepublik, Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, sowie der letzte Postminister der DDR, Hans-Jürgen Niehof, ihre Teilnahme als Referent zugesagt, ebenso der damalige Chef des Postwertzeichenreferates Klaus Frormann. Voraussichtlich mit dabei ist auch Walter Momper, von 1989–1991 Regierender Bürgermeister von Berlin. Aus dem Bereich Philatelie sind Deutschlands Starauktionator-Legende Wolfgang Jakubek, die Ostberliner Auktionatoren Hans-Joachim Büll und Christian Burmeister, für den Handel Norbert Mankiewicz und Konsul a.D. Hermann Walter Sieger vertreten. Für die damaligen Verbände in Ost und West sprechen deren frühere Präsidenten, Peter Fischer und Dr. Heinz Jaeger.
Eine kleine Ausstellung zum Thema „Mauerfall“ ist ebenfalls vorgesehen. Das Berliner Museum für Kommunikation, das als Partner diese Ausstellung unterstützt, wird dazu originale Alternativentwürfe der letzten Briefmarken der DDR bereitstellen, die Peter Fischer für eine Schau zusammenstellt. Am 9. November wird ein Sonderpostamt im Museum einen zeit- und anlassbezogenen Sonderstempel zum „Tag der Briefmarke“ führen. Der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V. wird dazu ein Belegprogramm anbieten. In wenigen Wochen werden erste Grundzüge des vorgesehenen Programmes veröffentlicht. Da nur für maximal 60 Teilnehmer im Tagungsraum des Symposiums Platz ist, werden die Plätze nur nach Reservierung vergeben. Für weitere Informationen kann man sich vormerken lassen bei W.Maassen@philcreativ.de

27.5.2014 wm

Westfälische Münz- & Sammler-Börse unter neuer Flagge

Dortmund (Kh) – Die Westfälische Münz- & Sammlerbörse gehört zu den traditionsreichsten Messen in Dortmund. Am 1. Juni 1975 feierte die Börse ihre Premiere in der Messe Westfalenhallen Dortmund. Am 14. September 2014 findet die Westfälische Münz- & Sammler-Börse zum 80. Mal statt, dann aber unter der Flagge des Berufsverbands des Deutschen Münzenfachhandel e.V. Der Standort Messe Westfalenhallen Dortmund bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung der Westfälischen Münz-& Sammler-Börse führte die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH intensive Gespräche mit dem Verband. Es wurde gemeinsam vereinbart, die Veranstalterschaft der Börse ab sofort auf den Verband zu übertragen.
Seit nun schon 39 Jahren präsentiert die größte Münzbörse in NRW Münzen und Banknoten aus aller Welt, aber auch Sammlerliteratur, Orden, Medaillen und vieles mehr. Zweimal im Jahr, einmal im Februar und einmal im September, treffen sich dort Großhändler und Privatsammler aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland zum Informieren, Fachsimpeln, Tauschen, Kaufen und Verkaufen. Markenzeichen der Westfälischen Münz- & Sammler-Börse ist die Vielzahl an renommierten Händlern und das umfassende Angebotsspektrum.
Nicht nur Münzkenner, sondern auch Neueinsteiger sind hier gut beraten, wenn sie sich über interessante Anlagewerte oder Sammelgebiete informieren möchten. Sie finden auf der Westfälischen Münz- & Sammler-Börse ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot von renommierten Händlern und Auktionshäusern vor.
Schwerpunkt der Messe sind Münzen. Alle wichtigen Münz-Sammelgebiete von der Antike bis zur Neuzeit gezeigt. So finden Sammler historischer sowie aktueller Münzen gleichermaßen ihre Plattform. Die Traditionsveranstaltung in NRW in unmittelbarer Nähe zu den angrenzenden Beneluxländern bietet auch vielen ausländischen Händlern und Sammlern eine gute Möglichkeit für Kontakte zu ihren deutschen Kunden und Lieferanten.
Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandel e. V. ist der Zusammenschluss von in- und ausländischen Firmen, die auf dem deutschen Münzmarkt tätig sind. Hierzu zählen nicht nur klassische Münzeinzelhändler, sondern auch Anbieter von Medaillen und Banknoten, Großhändler, Zubehörhersteller, Edelmetallhändler, Fachverlage, Auktionshäuser, Handelsplattformen, Messeveranstalter, Ladenausstatter, Spezialversicherer, etc.
Informationen und Kontaktdaten zum Verband finden Sie unter www.muenzen-verband.de.

26.5.2014 wm

Dr. Oechsners Prüftätigkeit geht eingeschränkt weiter

(wm) Eine Meldung bedarf einer Korrektur, nämlich, dass Dr. Oechsner BPP seine Prüftätigkeit für zwei Jahre eingestellt habe. Er selbst teilte dazu mit: „Ich prüfe weiterhin die Gebiete Deutsches Reich 1900–1918 (Mi.-Nr. 52–97, Germania), Deutsches Reich 1924–1945 (Mi.-Nr. 338–910), Deutsches Reich Dienst (Mi.-Nr. 1–14 und 99–177), Danzig 1920–1939 sowie Bayern-Abstempelungen 1914–1920. Die Unterbrechung meiner Prüftätigkeit betrifft nur die Ausgaben Deutsches Reich Mi.-Nr. 98-337 (Inflationsausgaben).“

26.5.2014 wm

54. AIX-PHILA-Auktion in Aachen mit guten Resultaten

(Aachen/wm) Tolle Stimmung und ebenso tolle Ergebnisse prägten die 54. AIX-PHILA Auktion am vergangenen Wochenende. Ein gutklassiges Münzangebot lockte zahlreiche Bieter aus Nah und Fern nach Aachen, fast jede Position wurde geboten und meist auch mehr oder weniger deutlich gesteigert. Sammlungen und Anlegerposten fanden reges Interesse und erzielten Resultate weit oberhalb der Vorgaben wie z.B. eine Partie russischer Goldmünzen, die von 3.500 € auf 4.600 € hochgesteigert wurde oder eine Dose Kleinmünzen aus aller Welt, die unerwartete 1.200 € bei einem Startpreis von 10 € erzielte.
Im Mittelpunkt des Interesses bei den Briefmarken standen vor allem Belege aus dem alten Memelgebiet (heutiges Litauen). Die Startpreise waren dabei durchweg Makulatur und wurden nicht selten vervielfacht, so ein Brief von Schmalleningken nach Stargard, der von 80 € auf 620 € hochschoss. DDR-Progagandafälschungen waren ebenso heiß begehrt wie Marken und Blöcke aus europäischen Ländern und auch aus Übersee. Ein (nicht ganz einwandfreier) Schauspielblock der VR China beispielsweise landete bei einem Startpreis von 1.000 € nach heißen Bieterkämpfen mit 5.300 € bei einem telefonischen Bieter aus Shanghai.
Richtig ab ging die Post dann bei der Versteigerung von Sammlungen und Nachlässen: Eine Schachtel mit unterschiedlichem Deutschlandmaterial sprang von 250 € auf 2.150 €, eine Kollektion Altdeutschland von 1.000 € auf 3.300 € und eine Spezialsammlung Niederlande von 1.500 € auf 4.200 €. Übersee erzielte teilweise Traumpreise wie z.B. eine 3-bändige Generalsammlung (Zuschlag 4.000 € bei einem Ausruf von 500 €) oder ein altes Album mit Marken der englischen Kolonien, welches bei einem Startpreis von 700 € erst mit 3.900 € zugeschlagen wurde. Eine moderne Blocksammlung, welche mit 2.000 € ins Rennen geschickt wurde, kam  mit unerwarteten 5.600 € ins Ziel. Viel Beachtung fanden auch kleinere Posten und Partien: So katapultierte sich eine Dose mit alten Briefen von 70 € auf kaum glaubliche 1.750 €.
Zahlreiche Sammler aus der Region trugen ebenso wie die 249 persönlich anwesende Bieter aus etlichen Ländern – selbst aus Russland waren mehrere Interessenten angereist – zu dem überaus erfreulichem Gesamtergebnis bei: Denn bei einem Schätzpreis von 513.885 € insgesamt wurde ein Umsatz von 801.472 € erzielt und von den 3.612 Losen 2.872 Lose verkauft.

23.5.2014 wm

SIEPOSTA abgesagt!

(wm) Der Vorsitzende der Siegburger Briefmarkenfreunde e.V., Lothar Schmitz, informierte den Philatelistenverband Mittelrhein, Fachstelle Ausstellungs- und Jurywesen (Werner Lade), am 22. Mai, dass die für den 30.–31. August in Siegburg vorgesehene Rang-3-Ausstellung gemäß Beschluss den Vorstands vom 20. Mai 2014 nicht stattfinden wird.

23.5.2014 wm

Will Christoph Gärtner ins Guiness-Buch der Rekorde?

(wm) 15 Kataloge für eine Auktion im Juni: dies war bereits ein Rekord. Aber dies war dem Auktionshaus Christoph Gärtner wohl noch nicht genug. Erst jüngst teilte die für PR- und IT-Management verantwortliche Mitarbeiterin des Hauses, Kristine Wallé, mit: „Wir haben für die Juni-Auktion nicht nur 15 Kataloge erstellt, sondern auch gescannt wie die Weltmeister: Es sind nun über 92.800 Bilder.“ Das dürfte tatsächlich weltrekordverdächtig sein.

23.5.2014 wm

Philatelistische Reise durch Südwesteuropa

(wm/ok) Eine solche Reise kann man leicht mit dem neuen MICHEL-Katalog (EK 2) antreten, der nun mit 1406 Seiten Umfang in Farbe zum Preis von 62 Euro erschienen ist. Der Katalog beinhaltet die Ausgaben von Andorra, Frankreich, Gibraltar, Monaco, Portugal mit Azoren und Madeira sowie Spanien. Auch in diese Auflage wurden wieder zahlreiche redaktionelle Verbesserungen und Ergänzungen eingearbeitet. So wurde z. B. die minimale Bewertung der Marken auf 30 Cent angehoben. Im ganzen Katalog gibt es darüber hinaus viele weitere Preisbewegungen, besonders bei Frankreich, Gibraltar, Portugal und Spanien.
Am auffallendsten ist sicherlich die erhebliche Sammlernachfrage nach französischen selbstklebenden Marken mit personalisierbarem Zierfeld, von denen manche in vielen Sammlungen fehlen, die andererseits sogar noch als Frankaturen vorkommen. Dies trifft sogar auf eine Marke zu, die inzwischen mit 100 € notiert ist. Ein einziger solcher Fund in der Kiste für Dubletten und Frankaturware macht den Katalog bereits bezahlt! Auch die neue, nicht amtlich ausgegebene 60-Cent-Marke „Chinesisches Neujahr: Schlange“ vom Januar 2013 ist erfasst und aktuell bewertet.
In das Gibraltar-Kapitel wurden über Jahrzehnte die Bogenkonfigurationen eingefügt. Bei Monaco konnten anhand amtlicher Unterlagen im Fürstentum die Ersttage der zwischen 1950 und 1990 erschienenen Marken überprüft und gegebenenfalls berichtigt werden.


23.5.2014

Philatelistische Schätze Ostafrikas

(wm/ok) Solche kann man durchaus im neuen Übersee-Band 4/2 von MICHEL entdecken, der seit dem 8. Mai 2014 mit 702 Seiten zum Preis von 79,80 Euro im Handel angeboten wird. Zum ersten Mal musste nun auch der MICHEL-Nord- und Ostafrika-Katalog geteilt werden. In diesem Falle bot sich eine geographische Teilung an. Der vorliegende zweite Teilband enthält das ostafrikanische Kerngebiet um den Viktoriasee sowie die Inseln im südwestlichen Teil des Indischen Ozeans. Wie häufig in Afrika liegen auch hier philatelistisch anspruchsvolle Sammelgebiete und vor allem Motivsammler interessierende ausgabefreudige Territorien eng nebeneinander. Der Band enthält die klassischen Ausgaben der Länder Ostafrikas, zum Beispiel Deutsch-Ostafrika, das Protektorat Uganda und die bekannten und kostbaren ersten Ausgaben der Inseln Mauritius und Réunion, ebenso auch die zahlreichen Neuheiten z. B. Burundis, Tansanias und Ugandas. Die Seychellen und Ruanda verfolgen eine extrem konservative Ausgabepolitik. Auch Madagaskar ist zur Ausgabe  weniger landesbezogener Briefmarken jährlich zurückgekehrt.
Ein Schwerpunkt der diesjährigen Arbeit lag in der Erstellung von ca. 4700 farbigen Abbildungen, die die bisherigen Schwarzweißbilder nach und nach ersetzen. Außerdem erhielten viele bislang sparsam bebilderte Ausgaben ganz neue Abbildungen. Der ganze Katalog wurde dadurch sehr viel übersichtlicher.
Die Preisentwicklung der Marken im vorliegenden Band ist durchweg positiv. Größere Steigerungen gab es besonders bei vielen Marken der französischen Kolonialzeit sowie bei landeseigenen Ausgaben, die nicht von großen Agenturen produziert und vermarktet wurden.

23.5.2014 wm

Manfred Schäfer an der Spitze der Gruppe Norwegen

(rd) Während der Hauptversammlung 2014 wurde Manfred Schäfer, Wartenberg, für ein Jahr als kommissarischer Leiter der Arbeitsgruppe Norwegen vom Vorstand der Forschungsgemeinschaft berufen. Jürgen Tiemer, Altwittenbek, Ehrenmitglied der Forschungsgemeinschaft und Inhaber des „Ehrenpreises der Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten e.V. für außergewöhnliche Verdienste um die nordische Philatelie“, hatte im Jahr 2012 nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit den Posten aus Altersgründen niedergelegt. (FG Nordische Staaten e.V. – Geschäftsstelle)

22.5.2014 wm

Erfolgreiche Auktion in Leipzig

(wm) Die 163. Leipziger Briefmarkenauktion Fortagne & Lipfert wurde am 9. und 10. Mai mit einer guten Beteiligung von Saal- und Fernbietern erfolgreich abgeschlossen. Über 4 100 Lose standen zum Verkauf, davon fast 1 000 Sammlungen, die meist eine gute Verkaufsquote mit teils erheblichen Steigerungen erzielten. Nach der Auktion ist vor der Auktion: Ab Anfang Juni können Interessenten auf www.briefmarkenauktion-leipzig.de bereits zahlreiche Abbildungen mit Beschreibungen und Ausrufpreisen für Lose der nächsten Auktion, der 164., finden, die am 12. bis 13. September 2014 in Leipzig durchgeführt wird.

22.5.2014 wm

Grandioser Erfolg der Frühjahrs-HBA-Auktion in Hamburg

(wm) Spannend, aufregend, grandios: Dies sind einige Prädikate, die Hubert und Thomas Ehrengut für ihre in Hamburg durchgeführte Frühjahrsauktion wählten. Schon Wochen vor der Versteigerung gaben sich hunderte internationale Sammler und Händler in ihren Besichtigungsräumen ein Stelldichein. Das Personal musste zeitweise um 20 Mitarbeiter aufgestockt werden, um diesen starken Andrang zu bewältigen. In den letzten Tagen vor der Auktion war die Eingangspost kaum noch zu schaffen. Danach gab es dann regelrechte Bieterkämpfe um die Sammlungen und Posten aus dem Berliner Charlottenburg- und Weddinglager. Viele Lose wurden zum Vielfachen des Schätzwertes verkauft. Die bedeutende Sendenhorst-Sammlung aus dem Besitz eines westfälischen Fabrikanten wurde in 767 Einzellosen aufgerufen und komplett versteigert. Die Verkaufsquote für Sammlungen und Nachlässe lag ebenfalls bei 100 Prozent, die der anderen Einzellose war nur wenig geringer. HBA kommentierte den Erfolg mit den Worten: „Mit diesen tollen Ergebnissen führen die Hanseatischen Briefmarkenauktionen die Spitze der deutschen Häuser mit an.“

22.5.2014 wm

Veränderungen beim Bund Philatelistischer Prüfer (BPP)

Am 17. Mai 2014 trat Dr. Helmut Oechsner von seinem seit 26 Jahren geführten Amt als Geschäftsführer des BPP zurück. Diese Aufgabe wird künftig von Schatzmeister Gunnar Gruber zusätzlich wahrgenommen. Dr. Oechsner erhielt als Dankespräsent für seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer süße Pralinen, die ihm offenbar die kommende Zeit versüßen sollen, zumal er zwei Jahre seine Prüftätigkeit derzeit ruhen lässt. Als Schriftführer bleibt er dem Vorstand des BPP jedoch erhalten.

Der bisherige Sprecher der Sachverständigengruppe im BPP, Arnim Hölzer, legte ebenfalls sein Amt nieder. Dies wurde vom Vorstand des BPP zur Kenntnis genommen. Einen Nachfolger gibt es für Hölzer, der 1992 die Gruppe der Sachverständigen in den BPP gebracht hatte, derzeit noch nicht.
Ein Antrag des Vorstandes, die in der Satzung des BPP festgeschriebene Sonderposition von INFLA BERLIN zu streichen, erzielte bei der für eine Satzungsänderung nötigen Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen nicht die notwendige Stimmenzahl und gilt damit als abgelehnt. Im Vorfeld hatte sich der Vorsitzende von INFLA Berlin, Josef Bauer aus München, mit einem mehrseitigen Schreiben an alle BPP-Prüfer gewandt, um diese geplante Satzungsänderung, die aus seiner Sicht für den Traditionsverein gravierende Folgen gehabt hätte, zu verhindern.
Erstmals hatte der Präsident des BPP, Christian Geigle, Vertreter der gesamten deutschen Fachpresse zur BPP-Tagung eingeladen, damit also die seit 2000 auf den Chefredakteur der „philatelie“ des BDPh und des APHV-Magazins beschränkte Teilnahmemöglichkeit aufgehoben. Ergebnis war, dass in diesem Jahr überhaupt kein Vertreter der Presse an der Tagung teilnahm, nimmt man den Schwaneberger Verlag aus, der in erster Linie als Katalogrepräsentant anwesend war.
Die Köhler-Medaille des Verbandes wurde in diesem Jahr nicht vergeben.
Die nächste Mitgliederversammlung des BPP findet am 18. April 2015 wiederum in Nürnberg statt.
Neue Prüfer
Marcell Brett, Burgerstraße 22, 39288 Burg OT Detershagen, Tel. 0 39 21/4 59 99 05, E-Mail marcellbrett@gmx.de
Prüfgebiet: Sächsische Schwärzungen Mi.-Nr. AP 512–528 I/II, AP 781–827 I/II/III, AP 132–143, 159, 161, 166–177 I/II sowie Bad Gottleuba, Schwarzenberg und Wurzen.
Heinrich Fullgraf, Im Wirrwinkel 35, 23879 Mölln, Tel. 0 45 42/36 06, E-Mail Heinrich.Fullgraf@t-online.de
Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 37 und 38
Olaf Halle, Kottmeierstraße 41, 12459 Berlin, Tel. 01 62/8 76 01 65, E-Mail Olaf.Halle@web.de
Prüfgebiet: Ozeanreederei/Tauchbootpost (Mi.-Nr. 3-16)
Dr. Hans Wilderbeek, Holstraat 129, NL-5654 BN Eindhoven, Tel. +31 623305598, E-Mail wilderbeek@gmail.com
Prüfgebiet: Braunschweig
Erweiterungen von Prüfgebieten
Gunnar Gruber: Prüfgebiet: Abstimmungsgebiet Allenstein
Dr. Johannes Hoffner: Prüfgebiet: Schweiz – Industrielle Kriegswirtschaft
Tobias Huylmans
Prüfgebiete: Litauen Lokalausgaben 1919/1920 (Raseiniai, Grodno, Telschen)
Polnische Besetzung von Warwiszki Mi.-Nr. 1-3;
Westukraine Mi.-Nr. I-IV, 1-91 und V-XXI
Mario Huzanic: Prüfgebiet: Jugoslawien Mi.-Nr. 1-50, 99-450 und Porto Mi.-Nr. 1-26 und 37-73
Dr. Klaus Kalb: Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 20 und 29, 2°
Andreas Wehner
Prüfgebiet: Deutsche Lokalausgaben ab 1945: Hamburg, Kiel und Unna.
Bizone: Postkarten als Aufbrauchs- und Behelfsausgaben aus der Amerikanischen Zone, Mi-Nr. P600–P632 und aus der Britischen Zone P637–P797 sowie lokale Notausgaben 1945–1948
Die vollständige Prüferliste des BPP ist unter www.bpp.de stets aktuell verfügbar

16.5.2014 wm

Deutschland gewinnt: Der Siegeszug der Madonna aus Dresden!

(jb/DBR) Wie in den Vorjahren auch, wurde auf der 24. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen wieder das Ergebnis der „Wahl der schönsten Brief marke Europas“ – diesmal des Jahrgangs 2012 – bekannt gegeben. Die drei Erstplatzierten waren diesmal relativ dicht beieinander. Deutschland holte mit 31,34 % den Sieg, Österreich und die Schweiz folgten mit 23,75 % bzw. 20,36 % auf den Plätzen 2 und 3. Damit verteidigte Deutschland seinen Titel und gewann insgesamt zum siebten Mal den Wettbewerb. Der siegreiche deutsche Block „500 Jahre Sixtinische Madonna“ zeigt einen Ausschnitt aus dem Gemälde von Raffael, das in Dresden ausgestellt ist. Österreich punktete mit dem stimmungsvollen Block „Visit Austria“, auf dem u.a. das Riesenrad im Wiener Prater illustriert ist, während die Schweiz ebenfalls einem Block einreichte, dessen Zähnung die abgebildete Fledermaus um schließt. 17 europäische Postverwaltungen hatten eine Marke nominiert – häufig diejenige, die in dem Heimatland bereits zur schönsten Marke gekürt worden war. Darum hat der Wettbewerb, der bereits zum 17. Mal von der in Ratingen erscheinenden Fachzeitschrift Deutsche Briefmarken-Revue veranstaltet wurde, ein Jahr „Verzögerung“. Die Wahlunterlagen für die 18. Auflage sind im Herbst 2014 bei der DBR, Freiligrathring 13 a, 40878 Ratingen oder im Internet unter www.deutsche-briefmarken-revue.de erhältlich.

16.5.2014 wm

Balkan-Philatelie in Deutschland aktiv

(wm) Wenn Vereine sich zusammenschließen, dann geschieht dies häufig aus der Not heraus, wenn Arbeitsgemeinschaften Gleiches tun, zeigt dies ebenso kluge Perspektiven, die auch langfristig sich zugunsten der Mitglieder auswirken können. So geschehen bei einer Reihe von Arbeitsgemeinschaften im BDPh, die diverse Schwerpunktgebiete des Balkans abdecken. Dazu gehören die ArGe Bulgaria, Griechenland, Jugoslawien und Nachfolgestaaten, Osmanisches Reich/Türkei, Rumänien und Ungarn. Die ersten vier haben untereinander einen regelmäßigen Austausch ihrer Rundbriefinhalte als Kooperation vereinbart, der Informationsaustausch findet statt. Rund 600 allein in Deutschland organisierte Philatelisten und Postgeschichtler profitieren davon. Ein Modell, das auch bei anderen Vereinen und Verbänden Schule machen könnte.

 

15.5.2014 wm

Ehemaliger BDPh-Vizepräsident Klaus E. Eitner verstorben

(wm) Am 10. Mai 2014 verstarb der frühere Vizepräsident des BDPh nach langem Krebsleiden. Eitner – geboren am 26. Juni 1931 in Stettin – hatte als Diplom-Kaufmann und Lobbyist für die Öl- und Kohle-Wirtschaft in Peru und Deutschland Karriere gemacht, war auch viele Jahre als registrierter Lobbyist des BDPh in der früheren Bundeshauptstadt Bonn tätig. Er brachte als erfahrener Vereinsvorsitzender seit 1968 neue Ideen ein, war von 1991 bis 1997 im Vorstand des BDPh und bis zu seinem Tod Mitglied des Consilium Philatelicum. Mit seiner Peru-Sammlung erreichte er als Aussteller 2008 sogar den Grand Prix d’Honneur bei der WIPA in Wien. Bis zuletzt arbeitete er an seiner Stettin-Heimatsammlung und einer neu begonnenen Peru-Sammlung der Ausgaben von 1879/85.
Bei der Verleihung der Goldnadel des BDPh 1997 betonte der damalige Präsident des Verbandes, Michael Adler, diese Ehrung ginge an einen „Querdenker im Bundesvorstand“, wobei das, was Adler meinte, tatsächlich wörtlich zu nehmen war. Eitners Geschick war es, ungewöhnlich-kreative und neue Wege zu denken, quer zu allem bekannt-traditionellen Pfaden, die längst ausgetreten waren. E. organisierte u.a. verschiedene Ausstellungen für den BDPh im Bundeskanzleramt. Sein hauptsächliches Anliegen war ihm aber die Werbung neuer Mitglieder für den Verband. Es gelang ihm, sich die Unterstützung der Deutschen Post wie auch namhafter Briefmarkenhändler in Deutschland zu sichern. Maßgeblichen Erfolg konnten diese Bemühungen jedoch erst zeitigen, nachdem die auch von ihm schon des längeren propagierte Direktmitgliedschaft im BDPh verwirklicht werden konnte. Klaus Eitner war einer der fähigsten und bedeutendsten Persönlichkeiten, die der BDPh in den letzten Jahren des 20. Jh. zu seinen Mitgliedern zählen konnte. In allen seinen Äußerungen waren unverkennbar Überzeugung und Wille erkennbar, der Philatelie als geistig anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung einen Platz mit gesellschaftlicher Anerkennung zu sichern. Dies war und bleibt sein Vermächtnis.
 


15.5.2014 wm

FG Nordische Staaten e.V. vergibt Ehrenpreis 2014

(FG Nord. Staaten) Während der Hauptversammlung 2014 der Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten e.V. wurde seit 2006 zum vierten Mal der "Ehrenpreis der Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten e.V. für außerordentliche Verdienste um die nordische Philatelie" vergeben. Ausgezeichnet wurde Herr Roland Daebel, Oranienburg.
Der zu Ehrende ist seit 1968 mit dem Aufbau einer Generalsammlung Island philatelistisch tätig. Dazu gehört auch die Zusammenstellung einer umfangreichen Bibliothek und die Arbeit als Fachautor, Übersetzer, Aussteller und Juror. Seit 1984 ist er Prüfer und Verbandsprüfer (BPP) für das Prüfgebiet Island. Er arbeitete seit 1972 in den Arbeitskreisen Nordische Staaten an maßgeblicher Stelle, ist seit 1991 Vorstandsmitglied der FG Nordische Staaten und seit 1992 ihr Geschäftsführer. Ab 1991 ist er Mitgestalter der „Philatelistischen Nachrichten“ und verantwortlich für die Internetseiten der FG.
Seit 1986 ist der zu Ehrende Träger hoher Auszeichnungen im Philatelistenverband der DDR als auch im Bund Deutscher Philatelisten. Bestimmt übertreibt man nicht, wenn man ihn als die Seele unserer FG bezeichnet.
[aus der Laudatio]
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FG Nordische Staaten e.V. – Special Award 2014

(FG Nordische Staaten) During the General Meeting 2014, the "Special Award of the Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten e.V. for outstanding merits regarding Scandinavian philately" was bestowed for the fourth time after 2006. Honoured was Mr. Roland Daebel, Oranienburg.
Mr. Daebel has been active since 1968 building up a general Iceland collection. This includes the compilation of a large library and his work as a skilled author, translator, exhibitor and Juror in this area. Since 1984 he has been an acknowledged expert and member of the Association of Philatelic Experts (BPP) for the collecting area of Iceland. Since 1972 he has been active in prominent capacities in the Study Groups Nordische Staaten, since 1991 he has been a member of the management of the Study Group “Nordische Staaten”, and since 1992 he has been its secretary. From 1991 he has been co-editor of the study group's journal “Philatelistische Nachrichten” and has been responsible for the home page of the study group.
Since 1986 Mr. Daebel has been highly decorated in the philatelist's association of the GDR as well as in the Bund Deutscher Philatelisten. One certainly does not exaggerate in calling him the soul of our Study Group.
[extract from laudatory speech]

13.5.2014 wm

24. Internationale Briefmarken-Messe in Essen mit Erfolgsmeldungen

(jb) Prominenter Gast auf der 24. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 8. bis 10. Mai 2014 war NRW-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, die in ihrem Grußwort auf der öffentlichen Präsentation der neuen deutschen Europa-Marke „Musikinstrumente“ einen Bogen von der Philatelie zur bevorstehenden Europa-Wahl spann. Für internationales Flair bei dieser Veranstaltung sorgten über 30 Delegierte aus Mitgliedsstaaten der PostEurop, die zu einem Marketingseminar nach Essen gekommen waren.

Die älteste Briefmarken-Messe der Welt, die seit 1976 in Essen durchgeführt wird, bot wieder ein breit gefächertes Angebot weltweiter Philatelie mit einem hohen Anteil ausländischer Aussteller. Der Besucherzuspruch, insbesondere am Eröffnungstag, war groß. Mit knapp 15 000 kamen sogar noch etwas mehr Besucher als im Vorjahr. Europa- und Uli-Stein-Marken waren der Umsatzbringer bei der Deutschen Post, die auch zu den beiden Autogrammstunden spezielle Produkte anbot und sich insgesamt sehr zufrieden zeigte. Von der guten Nachfrage nach Neuheiten profitierten auch die über 40 ausländischen Postverwaltungen, von denen viele ebenfalls die neuen Europa-Marken im Gepäck hatten. Rund 100 Fachhändler, Auktionatoren und Verlage komplettierten das Angebot. Wer hier das richtige Sortiment hatte, war meistens mehr als zufrieden. Eine gelungene Premiere feierte die BDPh-Akademie für Sammler, auf der Spitzenreferenten in zehn Vorträgen viele Aspekte des Rahmenthemas „Alles, was der Sammler braucht! – Das Knowhow, das Wert und Sicherheit schafft!“ behandelten.

40 Top-Sammler kämpften um den Titel „Deutscher Meister der Thematischen Philatelie“. In einer engen Entscheidung konnte sich Ernst Huhnen mit seinem Exponat „Running – Jumping – Throwing – 3000 Years of Athletics“ mit hauchdünnem Vorsprung als Bester durchsetzen. Im nächsten Jahr wird turnusgemäß wieder die Europäische Meisterschaft für Thematische Philatelie (ECTP) in Essen ausgerichtet, bei der es zu einem Novum im internationalen Ausstellungswesen kommen wird. Die ECTP wird der thematische Zweig der LONDON 2015 EUROPHILEX, d.h. alle thematischen Exponate werden in Essen nach den gleichen internationalen Standards wie in London gezeigt und beurteilt werden; sie werden auch die London 2015-Medaillen erhalten. Diese spannende Neuerung im Ausstellungswesen hat die volle Unterstützung der European Federation of Philatelic Associations (FEPA), die das Patronat der ECTP in Essen erteilt hat. Aktuelle Informationen findet man im Internet unter www.briefmarkenmesse-essen.de

13.5.2014 wm

AIJP vertritt Autoren und Verlage bei der Internationalen philatelistischen Literatur-Ausstellung ROSSICA vom 27.–29. Oktober 2014 in Moskau

(wm) Mitglieder der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten, haben die exklusive Möglichkeit, sich mit einem Literaturexponat (gedruckt und/oder digital) an der diesjährigen Ausstellung in Moskau zu beteiligen. Die Exponatgebühren sind mit 10 Euro günstig und Aussteller brauchen auch nur ein Belegexemplar für die Ausstellung vorzulegen. Allein in Deutschland hat die AIJP rund 200 Mitglieder. Die AIJP hat der Ausstellung nicht nur ihr Patronat verliehen, sondern sie unterstützt diese – und die Mitglieder der AIJP – auch durch sehenswerte Zusatzleistungen. So können alle Anmeldungen über die AIJP eingereicht werden, aber auch alle Exponate über die AIJP in einem Sammel-Paketversand (kostenlso für Mitglieder!) verschickt werden. Das spart Geld und viel Aufwand. Selbst die Zahlung der Exponatgebühren kann über die AIJP erfolgen. Näheres hierzu, auch Anmeldeunterlagen und Ausstellungsbedingungen, erfahren Interessenten bei W.Maassen@aijp.org.
 

13.5.2014 wm

BDPh trennt sich von seinem PR-Referenten

(wm) Der Bund Deutscher Philatelisten hat sich mit sofortiger Wirkung am 12. Mai 2014 von seinem 2008 beauftragten PR-Referenten Wolfgang Peschel getrennt. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses zum 31. August 2014 sei aufgrund der allgemeinen Situation erforderlich gewesen, so der Verbandspräsident Uwe Decker. Peschels bisherige Tätigkeiten sollen bis auf Weiteres von der Bundesgeschäftsstelle des BDPh in Bonn übernommen werden. Wörtlich meinte Decker: „Ich bitte bereits jetzt um Verständnis, dass auf Sicht nichtmehr alle Dienstleistungen und lieb gewonnenen Dinge angeboten werden können.“ Die Nachricht machte bereits einen Tag später die Runde und wurde von Insidern als weiteren Schritt der für den Verband dringend notwendiger Strukturmaßnahmen angesichts der Mitgliederentwicklung und geringerer Fördermittel gewertet. Da der BDPh bereits in den letzten Monaten zahlreiche Kürzungen und Streichungen vorgenommen hat (Wegfall der Jahresgabe 2014, aber auch des seit 1992 erscheinenden jährlichen und für Direktmitglieder bisher kostenlosen Internationalen Kalenders für Briefmarkensammler), scheint sich dieser personelle Einschnitt – so vorliegende Interpretationen – in die Strategie des Verbandes einzufügen. Peschel war zuletzt noch vor wenigen Tagen als PR-Referent bei der 24. Internationalen Briefmarkenmesse in Essen für die „BDPh-Akademie für Sammler“ zuständig gewesen.

13.5.2014 wm

„Für den Sport“: neue Briefmarken fördern Spitzen- und Leistungssport

(wm/bmf) Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble stellte am 7. Mai 2014 in Berlin die neuen Briefmarken aus der Serie „Für den Sport“ vor. In der Landesvertretung Niedersachen in Berlin überreichte der Bundesfinanzminister Alben mit Erstdrucken der Briefmarken an Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, sowie an Werner E. Klatten, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Deutsche Sporthilfe. In seiner Ansprache würdigte der Minister die Sportler und Sportlerinnen Deutschlands: „Wir verdanken als Gesellschaft dem Sport, den Sportlern und Sportlerinnen unheimlich viel“. Es sei wichtig, dass diejenigen, die herausragende Leistungen erbringen, öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Auch die Briefmarkensammler vergaß er nicht zu erwähnen und Schäuble wie Maizière ließen sich gerne mit dem Präsidenten des Bundes Deutscher Philatelisten ablichten.
 

13.5.2014 wm

Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Essen

(hoe) Der Prüferstand auf der 24. Internationalen Briefmarkenmesse vom 8. bis 10. Mai 2014 in Essen war einmal mehr Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf „Nummer Sicher“ gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten. Über 200 Beratungen an den drei Messetagen zeigen das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des BPP, der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen, leicht erreichbaren Standes unterstützt wird. „Für viele Besucher ist es ein absolutes Highlight, einmal persönlich mit Herrn Schlegel sprechen zu können. Ich glaube, das ist eine echte Bereicherung dieser großartigen Veranstaltung“, konstatiert BPP-Präsident Christian Geigle. Sein Vorstandskollege Rolf Tworek, langjähriger Messeorganisator des Prüferbundes, war alle drei Tage vor Ort. „Unsere Prüfer sind mit großem Engagement auf den Messen aktiv. Der persönliche Kontakt zu unseren Prüfkunden ist ganz wichtig, um einen Blick für deren Wünsche und Probleme zu bekommen.“
Für den BPP waren im Einsatz: Tobias Huylmans, Hansmichael Krug, Volker Mehlmann, Dr. Hans-Karl Penning, Hans-Dieter Schlegel, Rolf Tworek und Michael Wieneke.
 

13.5.2014 wm

Juni-Auktion des Auktionshauses Christoph Gärtner rekordverdächtig!

(wm) Es gab gute Gründe, die kommende Versteigerung des Auktionshauses in Bietigheim-Bissingen um einen Tag zu verlängern (2.–7. Juni 2014), denn dieses Mal werden für das weltweite Angebot gleich 15 (!) Kataloge für über 27 000 Lose benötigt. Zu den Standard-Katalogen kam ein Ansichtskartenkatalog hinzu. Da so manches in letzter Minute produziert wurde, lässt sich vorab nur ein kurzer Überblick bieten.
Schwerpunkte sind:

• Altdeutschland, Baden, Bayern, Bergedorf & Sachsen
• Deutsches Reich Brustschild, Einheiten, Randstücke & Besonderheiten
• Saar, Französische Zone, Feldpostmarken, KZ-Post, Zensurpost
• Deutschland, Eckrandstücke & Eckrandviererblöcke
• China, Indien, Japan, Malaiische Staaten, Belgisch Kongo, USA, Frankreich,
  Griechenland, Italien, Luxemburg, Polen, Russland, Schweiz
Folgende Sonderkataloge sind vorgesehen:
• „Collection Bruno de Perthuis – cartes postales“, Auflösung einer musealen Sammlung Postkarten. Hauptschwerpunkt liegt auf politischen Postkarten Frankreichs von 1900 – 1914 mit satirischen Abbildungen. Highlight: einzigartige Sammlung des Künstlers Orens mit der Serie „Burin satirique“
• „Lager- & Lokalpost – Sammlung Dr. Heber“, Auflösung einer umfangreichen Sammlung Kriegsgefangenen-,Internierten-, und sonstige Lagerpost, mit dem Schwerpunkt WK II und Polen sowie Lokalausgaben
Special Selection:
• „Österreich“ besonderes Angebot Marken, Belege & Sammlungen, herausragendes Angebot Gelegenheits- und Sonderpostämter in Österreich – mit der Sammlung „Scholz“ Sonderstempel
• „Ägypten“ Einzellose & Sammlungen, Goldmedaillen-Sammlung Schiffspost
• „Türkei“ . Spitzenstücke und Sammlungen der Erstausgaben „Tughra“ (1863–64), der türkischen Feldpost I. WK und der Angora-Spezialausgaben (1920-23), dabei Weltraritäten.
 

5.5.2014 wm

137. Dr. R. Fischer-Auktion (23.–24. Mai 2014): Katalog ist online!

Rund 8 000 Einzellose, ca. 1 600 Atteste und Befunde und 401 Sammlungen sind mit Abbildungen unter http://www.reinhardfischerauktionen.de zu finden. Insgesamt bietet die Auktion 10 000 Lose, darunter auch die Auflösung der Deutschland-Generalsammlung „Drachenfels“. Weiterhin sind zu nennen:
Altdeutschland: reichhaltiges Angebot mit u. a. dem 1. Teil der Auflösung einer Spezialsammlung Thurn & Taxis, Bayern mit „schwarzem Einser“, Sachsen mit u. a. Sachsen-Dreier, Preußen mit u. a. 26b mit Letzttags-Stempel (250) oder aber seltener Dreifarben-Frankatur mit doppelt verwendetem GAA (1.500).
Deutsches Reich: hochwertiges Angebot mit zahlreichen Seltenheiten, dabei u. a. postfrische „kleine Brustschilde“ Nr. 6, 10, 11, weiterhin Besonderheiten, Typen, Farben, Nothilfeblöcke, großartiges Angebot Markenheftchen und Zusammendrucke, eine ausgewählte Strecke „Propagandakarten“ rundet dieses Angebot ab!
Deutsche Kolonien / Auslandspostämter: wertvolles Angebot mit einer Auswahl an Raritäten, Besonderheiten und vielen postfrischen Ausgaben, dabei u. a. DNG 23IIBII ** die wir in dieser einwandfreien Erhaltung noch nie anbieten konnten – in diesem Fall als Luxus-Eckrandstück, weiterhin Kiautschou mit Mi.-Nr. 27A **, Togo mit Mi.-Nr. 19I gestempelt etc., außerdem Stempellose, Briefverwendungen etc.
Besetzung I. Weltkrieg/ Abstimmungsgebiete/Danzig/Memel/Saar: zahlreiche gesuchte Standard-Ausgaben, Spitzenwerten und Abarten, Typen, Farben etc., dabei u. a. Danzig mit 28II **, 32/40 **, „großer Innendienst“ **, Saargebiet mit u. a. Mi.-Nr. A31 **, gestempeltem Hochwasserblockpaar etc.
II. Weltkrieg/Feldpost: Erstklassiges Angebot, dabei u. a. Kotor nach Hauptnummern kpl. inklusive der 9 unverausgabten Werte, Montenegro mit Nr. 19 ** (Auflage nur 1.000 Stück!), Feldpost mit über 80 Losen, dabei u. a. 7B auf Brief (6000), 8A postfrisch, Mi.-Nr. 10 mit seltensten Abarten und Typen, Krim-Päckchenmarken, Saloniki etc.
Deutschland nach 1945: Reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Seltenheiten, gesuchten Standard-Ausgaben, dabei u. a. Posthornsatz als waager. Oberrandpaarsatz (2.000), 78 Essays zur Posthornserie auf Vorlagekarton der Bundesdruckerei (4.000), seltene Abarten und Verzähnungen der Ausgaben „Bundesrepublik Deutschland“  
Europa: Dabei u. a. ein interessantes Angebot Österreich mit u. a.  „Gelber Merkur“ (1.500), ungezähnten Werten, Dollfuss gestempelt und postfrisch, Wipa-Block ** und gestempelt, weiterhin Liechtenstein und Schweiz mit gesuchten Standard-Ausgaben.
Übersee: Interessante Offerte Japan mit 15 Briefen der Kirschblütenmuster-Ausgabe (Ausruf 200 - 500), weiterhin Australien mit interessanten Stücken.
Außerdem: Ein vielfältiges Sammlungsangebot mit fast 2.000 Losen überwiegend aus Privathand stammend.
Münzen: etwa 1.700 ausgewählte Lose mit zahlreichen Sammlermünzen und Goldprägungen, u.a. sehr schönes Angebot Kaiserreichgold. Dabei auch ein umfangreiches Angebot Medaillen! Gesamtausruf  über 500.000 Euro!

5.5.2014 wm

Spitzentitel „Die philatelistische Literatur des 19. Jh.“ nunmehr in deutscher Sprache kostenfrei als Download im Internet

(pcp) Wolfgang Maassen, der Hauptautor von „Les Jalons de la Littérature Philatélique au XIXe Siècle - Milestones of the Philatelic Literature of the 19th Century“, des gemeinsam mit Vincent Schouberechts, FRPSL, herausgegebenen Buches, hat dieses nunmehr in deutscher Übersetzung auf der Internetseite www.philahistorica.de zum Download freigegeben. Damit ist – weltweit erstmalig? – eine international viel gelobte Monografie für Jedermann einzusehen und kostenfrei herunterzuladen.
Die Übersetzung des im Dezember 2013 in Monaco erschienene Originalwerks in französischer und englischer Sprache (512 Seiten, 60 Euro inkl. Porto, bestellbar auf http://www.monacophil.eu – siehe links unter „Catalogues“) enthält allerdings nicht die teils nie gesehenen Farb-Abbildungen der zahllosen Literatur-Raritäten, die in dem ursprünglichen Werk erstmals gezeigt wurden. Insofern versteht sich die deutsche Übersetzung als Supplement, zumal in dieser auch zusätzlich ein Personen-Index und Corrigenda/Addenda aufgenommen wurden.
Diese deutsche Übersetzung wird es ab dem 25. Juni 2014 – dann wird das Supplement der Royal Philatelic Society in London überreicht – auch in gedruckter Form (Hardcover, 32 Euro zzgl. 3 Euro Versand) geben. Allerdings nur in einer auf 30 Exemplare limitierten einzeln nummerierten und vom Autor signierten Auflage. Bestellungen für die 25 frei erhältlichen Exemplare ab Nr. 6 sind an den Autor (E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de) zu richten. Die Vergabe erfolgt strikt in der Reihenfolge des Bestelleingangs. Die Namen der bibliophilen Besteller werden auf einem Beilageblatt zum Buch beurkundet.

3.5.2014 wm

„Papst Franziskus besucht Seoul“

(BvK) Wie aus gut unterrichten inoffiziellen koreanischen Regierungskreisen zu hören war, kommt Papst Franziskus am 14. August 2014 nach Süd-Korea in die Hauptstadt Seoul zu Besuch. Zwei Tage, nachdem am 12. August die Internationale Briefmarkenausstellung „PHILAKOREA 2014“ ihre Porten schließt, haben die Besucher und Aussteller die Gelegenheit, den Papst in Seoul persönlich zu begrüßen.
Aus diesem historischen Anlass gibt die Koreanische Post am 14. August 2014 eine Sondermarke mit dem Bild des Papstes Franziskus sowie einen Sonderstempel heraus. Die Papst-Sondermarke wurde bereits von den koreanischen Verantwortlichen beschlossen. Nähere Einzelheiten wie der geplante Frankaturwert in der einheimischen Währung Won und eine Abbildung der Marken liegen noch nicht vor.
Bodo von Kutzleben aus Frankfurt am Main, der mit seiner Sammlung: „The post of the Princely House of Thurn and Taxis“ an der PHILAKOREA an der Ausstellung persönlich teilnimmt, plant allen Interessierten aus der Hauptstadt Seoul Erinnerungskarten mit der Papst-Sondermarke zukommen zu lassen.

2.5.2014 wm

Dr. Heinz Jaeger, Ehrenpräsident des BDPh, wird 90!

(pcp) Am 8. Mai 2014 feiert der über die Grenzen seines Dreiländer-Wohnortes Lörrach bekannte Arzt und Philatelist Dr. Heinz Jaeger seinen 90. Geburtstag. Als Ehrenvorsitzender des Consilium Philatelicum des BDPh ist er – so auch vor wenigen Wochen – immer noch aktiv als Redner und Aussteller bei bedeutenden Veranstaltungen. Zu seinem Geburtstag hat ihm sein Nachfolger im Consilium einen kleinen Band seiner Reden gewidmet, die Jaeger bei Deutschen Philatelistentagen und bei anderen Gelegenheiten von 1973–1996 gehalten hat. Jaegers Ansprachen sind ein Vermächtnis an die nachwachsende Sammlergeneration, die vorhergehende besser zu verstehen, aber auch die von der Antike aus Sparta bereits bekannte Aufforderung an jeden Sammler: „Erkenne Dich selbst!“ Er wollte den Menschen auf seine eloquent-charmante, nette und liebenswürdige Art einen Spiegel vorhalten, gleichzeitig aber auch seine Botschaft, seine „missio“, vermitteln. Ein ‚Missionar‘ war der Lörracher Arzt immer: zu seinen Patienten, gegenüber seinen Freunden in der Philatelie, für alle Mitglieder seines und anderer Verbände. Wer dieses Buch liest, versteht seine Botschaft.

Format DIN A5, 160 Seiten, hrsg. von Wolfgang Maassen, Hardcover mit Farbeinband, Auflage 100 Exemplare (davon 50 für den Verkauf), VP: 16,90 Euro zzgl. Versandspesen. Gefördert durch die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte. Bezug: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 07 77, Fax 3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, www.phil-shop.de

29.4.2014 wm

Briefmarkenhändler als Dieb ermittelt

FOCUS online meldete vor wenigen Tagen, dass die Polizei in Würzburg gegen einen unterfränkischen Briefmarken- und Messehändler ermittle. Der Händler habe – so die Angaben von FOCUS – über mehrere Jahre rund zehntausend deutsche und liechtensteinische Marken der Jahre 1910 bis 1955 im Wert von rund 150 000 Euro aus dem Lager des Würzburger Versandhändlers Gottfried Waigand in Würzburg gestohlen. Bereits 2010 sei der Dieb auffällig geworden, weil er damals billige Marken mit nachträglich aufgebrachten Aufdrucken „veredelte“, also fälschte.

29.4.2014 wm

Der APHV meldet

Der Allgemeine Postwertzeichen-Händlerverband (APHV) meldet: „Die Mitgliedschaft von Herrn Peter Fech im Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels APHV e. V. endete am 29. April 2014.“


30.4.2014 wm

Verleihung des „Arthur-Gramsch-Leistungspreises“ für 2014 an Sabine und Hans-Joachim Schwanke

(rm) Im Rahmen der Veranstaltung „Preis moderne Philatelie“ in Hamburg-Harburg fand am 27.04.2014 auch die Verleihung des Arthur-Gramsch-Leistungspreises statt. Arthur Gramsch hat im Jahre 1963 diesen Preis in Anerkennung außerordentlicher Leistungen auf dem Gebiet der Philatelie und für besondere Verdienste im Vereinswesen gestiftet. Nach dem Tod des Stifters wurde der Preis von seinem Verein, dem Harburger Briefmarkensammler-Verein von 1920 e.V., weitergeführt. Der Arthur-Gramsch-Leistungspreis wird nur alle 3 Jahre vergeben. Die 18. Preisträger sind in diesem Jahr das Ehepaar Sabine und Hans-Joachim Schwanke. Der Vorsitzende des Philatelistenverbandes Norddeutschland e.V., Prof. Dr. Rüdiger Martienß, würdigte in seiner Laudatio die Leistungen von Sabine und Hans-Joachim Schwanke zum Wohle der Philatelie, insbesondere ihren hervorzuhebenden Einsatz für die philatelistische Literatur.

16.4.2014 wm

Carla Michel – Treuenadel für 40-jährige Mitgliedschaft

(bdph) Beim Festakt zum 50-jährigen Vereinsjubiläum der Briefmarkenfreunde Hechingen am 5. April 2014, konnte Carla Michel (Mitglied ehrenhalber) ihre Auszeichnung entgegennehmen. Beim Start ihrer Sammelleidenschaft Anfang der 60er Jahre, waren Frauen in der Männergemeinschaft noch nicht sonderlich willkommen, erläuterte sie in ihrer kurzen, aber launigen Ansprache. Mittlerweile, ist die Ehrenvorsitzende der FG China-Philatelie nicht nur mit den Verdienst Nadeln in Vermeil des BDPh und für Forschung und Literatur ausgezeichnet, sondern auch langjährige Repräsentantin der Deutschen Post in Beijing bei Wettbewerben tätig. Als Ausstellerin war sie seit 1965 über 100 Mal national und international erfolgreich. Grund genug, die Auszeichnung durch BPDH-Präsident Uwe Decker und BDPh-Vizepräsident Alfred Schmidt gemeinsam vorzunehmen.
 

16.4.2014 wm

Lobbyarbeit in Berlin – Stippvisite im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

(bdph) Eine Geschäftsreise nach Berlin konnte BDPh-Präsident Uwe Decker nutzen und knüpfte Kontakte für den BDPh und die Philatelie auf der politischen Bühne. Ministerin Dr. Barbara Hendricks war lange Jahre parlamentarische Staatssekretärin unter insgesamt drei Finanzministern und ist mit der Materie bestens vertraut.  Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im BMUB gab zum Abschied die besten Wünsche an seine Heimatstadt Deggendorf mit, in der der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine am 18. Mai seine Hauptversammlung durchführt.
 

16.4.2014 wm

Das älteste Briefmarkenauto der Welt?

(wm) Die Deutsche Philatelisten-Jugend hatte eines, bei Messen und Ausstellungen früherer Jahre war bereits eines zu sehen. Wann aber gab es das vermutlich erste Briefmarkenauto in der Welt? Diese Frage könnte ein kurzer Beitrag in „Popular Science“ (USA) vom November 1936 beantworten. Denn E. Hadley aus Casper/Wyoming präsentierte damals ein ungewöhnliches „Exponat“, eine „rollende Briefmarkensammlung“, deren 10 000 Marken von fünf jungen Damen innerhalb von sechs Wochen auf seinen Wagen geklebt und danach mit einer Wetterschutz versehen worden waren.

16.4.2014 wm

Dr. Wolfgang Leupold prüft künftig RSFSR 1918–1923

Der bekannte Schleizer Russland-Spezialist, ein namhafter Aussteller, Juror und forschender Philatelist, hat sich dem Verband Österreichischer Briefmarkenprüfer angeschlossen und prüft für diesen ab sofort Marken der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik von 1918–1923. Die wechselhafte Postgeschichte der Revolutions- und Bürgerkriegszeit, der Inflation und der Marken aus der frühen Sowjetzeit waren von jeher eines der Schwerpunktgebiete seiner Forschung, für die Leupold bereits seit den 1980er-Jahren mit zahlreichen Fachartikeln in Erscheinung trat. Er ist international gut vernetzt, auch mit bekannten Experten und Prüfern des Auslandes, zudem ist er Mitglied der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten. Derzeit arbeitet er an einem umfangreichen Werk über die Bewertung und Einordnung von Belegen der Inflationszeit 1918–1923. Kontakt: Leupold-schleiz@t-online.de

14.4.2014 wm

Die Welt der Philatelie trifft sich in Zürich zur Corinphila-Auktion vom 20. bis 24. Mai 2014

(Zürich) Bekanntlich legt das Auktionshaus Corinphila großen Wert darauf, hochwertige Kollektionen einzelner Gebiete stets in gebührendem „Rahmen“ in Form von Sonderkatalogen zu präsentieren. Es wird Philatelisten ebenso wie Liebhaber philatelistischer Literatur freuen, dass neben dem Hauptkatalog sowie einem Spezialangebot Schweiz und Liechtenstein zur kommenden Auktion, die vom 20. bis 24. Mai 2014 in Zürich stattfinden wird, weitere drei dieser edlen Ausgaben, stets mit Festeinband (Hardcover) im Großformat, erschienen sind.
Den Auftakt macht die international mit Gross-Gold prämierte Sammlung ‚Klassik-Peru 1857–1873‘ von Julio Lugon Badaracco (Auktionskatalog 187). Der am Dienstag, den 20. Mai 2014 zur Versteigerung kommende 1. Teil enthält neben dem berühmten Farbfehldruck der Medio Peso rosarot im Paar mit der Normalmarke Una Peseta (Los 5040; Startpreis CHF 12‘500) aus der Sammlung Philipe La Renotiere de Ferrari (1921/23) zahlreiche Raritäten der Steindruckausgaben mit ungebrauchten Einheiten und seltenen Briefen. Auch die mit der berühmten ‚Lecoq-Druckmaschine‘ auf Markenrollen hergestellten Ausgaben ab 1862 sind mit vielen Streifeneinheiten, seltenen Stempeln und Briefen hervorragend vertreten.
Mit dem 3. Teil der Internationalen Gross-Gold Sammlungen von Dr. Hugo Goeggel, ‚Kolumbien – Koloniale Postgeschichte 1514–1810‘, ‚Kolumbien – Die ersten Ausgaben 1859-1864‘ sowie der fantastischen Sammlung ‚Kolumbien Pionierluftpost 1919–1930‘, präsentiert der Sonderauktionskatalog 188 erneut Südamerika-Philatelie der Extraklasse.
„Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Teile erwarten wir wieder zahlreiche Sammler persönlich in Zürich zur Auktion. Auch aus Südamerika haben sich wieder Interessenten angekündigt, was uns natürlich besonders ehrt“, so Corinphila Geschäftsführer Karl Louis. Die Versteigerung findet ebenfalls am Dienstag, den 20. Mai 2014 statt.
Der Corinphila-Sonderauktionskatalog 189 dokumentiert die einmalige Kollektion ‚Österreich und Ungarn‘ von Ing. Pietro Provera, der für seinen außergewöhnlichen philatelistischen Geschmack bekannt ist, insbesondere für eine herausragende ‚Provera-Qualität‘. Stücke für seine Sammlung mussten nicht nur selten, sondern auch qualitativ herausragend sein, so z.B. die Halbierung der 1850/54 2 Kreuzer schwarz auf Drucksache (Todesanzeige). Startpreis für das als Los 3101 angebotene Stück ist CHF 25‘000. Die Sammlung ‚Provera‘ ist so umfangreich mit interessanten und seltenen Briefmarken und Briefen besetzt, dass Corinphila am Freitag, dem 9. Mai 2014 im Steigenberger Hotel Herrenhof Wien (Herrengasse 10, A-1010 Wien) von 11 bis 17.30 Uhr eine Sonderbesichtigung der Österreich-Lose organisiert hat. Auch das restliche im Hauptkatalog 186 enthaltene Österreich-Angebot ist absolut erstklassig und wird ebenfalls in Wien zur Besichtigung präsentiert.
Das zur Versteigerung kommende Spezialangebot Schweiz und Liechtenstein (Auktionskatalog 190) ist ebenfalls von außergewöhnlichem Umfang. Fast 2.000 Lose von Vorphilatelie bis zu den Raritäten der Modernen Ausgaben werden Freitag, den 23. und Samstag, den 24. Mai 2014 ausgerufen. Unter den Spitzenstücken ist ein Achterblock der Genfer ‚Waadt 5‘ (Los 6302; Startpreis CHF 40‘000), dessen ‚Provenienz‘ sich über 100 Jahre bis zur Sammlung von Paul Mirabaud, dem Präsidenten der Banque de France, zurückverfolgen lässt. Daneben finden die Sammler eidgenössischer Philatelie zahlreiche seltene Abstempelungen auf Kantonal-, Rayon- und Strubelausgaben sowie postgeschichtlich interessante Auslandsbriefe. Darüber hinaus sind auch bei den modernen Ausgaben der Schweiz nach 1907 viele seltene Varianten und Spezialitäten im Angebot.
Der Hauptkatalog ‚Alle Welt‘ enthält unter anderem ein beeindruckendes Spezialangebot ‚Großbritannien Queen Elisabeth II – Zähnungs- und Druckvarianten‘. Die von den 1960er bis Anfang 80er Jahre zusammengetragene und seitdem unberührte Kollektion stellt eine der größten jemals existierenden Sammlungen dieses modernen Themas dar. Unter den dort enthaltenen zahlreichen Raritäten der modernen britischen Philatelie, die nun nach vielen Jahren erstmals wieder angebotenen werden, befindet sich auch ein Viererblock der Sonderausgabe 1963 ‚Rotes Kreuz‘, bei dem aufgrund der fehlenden Druckfarbe ‚Rot‘ die ‚Roten Kreuze‘ fehlen! (Los 2031; Startpreis CHF 25‘000).
Neben Klassischer Philatelie und Postgeschichte aus den verschiedensten internationalen Sammelgebieten ist auch das Angebot Israel und Palästina, Türkei (‚Bill Robertson Kollektion‘) sowie Ägypten von besonderer Güte.
Das vollständige Angebot aller fünf Auktionskataloge ist unter www.corinphila.ch verfügbar. Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen, Wiesenstr. 8, 8034 Zürich, Schweiz, Tel.: + 41 (0)44 389 91 91, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch

14.4.2014 wm

CPh-Symposium „Außenseiter“ mit Überraschungsgast Uwe Decker!

(wm) „Es war das beste Außenseiter-Spitzenreiter-Symposium, das es je gab!“ – Darin waren sich fast alle der rund 50 Teilnehmer im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte am 12. April 2014 einig. Geladen hatte das Consilium Philatelicum des BDPh. Und alle kamen. Völlig überraschend aber und mit lautem Willkommensbeifall begrüßt, stand sogar BDPh-Präsident Uwe Decker in der Tür und konnte sich selbst von der exzellenten Stimmung, den abwechslungsreichen Referaten, den sehenswerten Exponaten und der Leistung der Aussteller sowie der Organisatoren ein Bild machen.
Resümee des Tages: Ein bestens gestricktes, abwechslungsreiches Vortrags-Programm trifft auf Interesse, Begeisterung und Faszination, unterhält kurzweilig und bildet weiter. Wunsch der Gäste: „Zugabe“! Also eine Wiederholung im kommenden Jahr, voraussichtlich wieder im April am gleichen Ort. Der Beifall der Besucher dankte Organisatoren, besonders aber auch Karin und Günter Korn sowie Wolfgang Peschel, für den reibungslosen Ablauf und diesen netten „Erlebnistag“ im Haus der Philatelie und Postgeschichte. Einhellige Meinung: Das war „Spitze“!

14.4.2014 wm

Unvergessliche Tage am Bodensee – Unterwegs mit dem BDPh

(wm) Vom 26. bis 28. September 2014 bietet der BDPh in Lindau am Bodensee eine Philatelie-Veranstaltung der Sonderklasse mit Präsentationen der Post, des Bundesfinanzministeriums, mit einer Busfahrt durch die vier teilnehmenden Länder (A, FL, CH, D) und – wer denn gerne will – selbst mit einem Rundflug des Zeppelin NT! Das Programm liegt nun in einer kleinen Broschüre vor, das jeder Interessent gegen Rückporto von 1,45 Euro beim BDPh anfordern kann (BDPh, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn). Kontakt: info@bdph.de

 

11.2.2014

Neuer Nachportoaufkleber

(Axel Brockmanns, AIJP) Gebührensicherung heißt das Stichwort bei der Deutschen Post. Damit das ausgeworfene Nachentgelt bei der Zustellung nicht vergessen wird, sorgt neuerdings ein blauer Aufkleber für erhöhte Aufmerksamkeit beim Zustellpersonal.
Interessant an diesem Beleg ist zudem, dass das zunächst eingetragene Nachentgelt wieder gestrichen wurde. Der Vermerk „Antwort“ oberhalb der Empfängerangaben und der Eintrag „Entgelt zahlt Empfänger“ im Freimachungsfeld weisen diesen Brief als Werbeantwort aus. Für Werbeantworten ist der Empfänger Entgeltschuldner; daher verlangt die Post einen entsprechend gedruckten Vermerk, um einen Missbrauch zu vermeiden. Bei Werbeantworten muss der Empfänger nur das normale Entgelt für Karte oder Brief bezahlen – ein Einziehungsentgelt wird nicht (mehr) erhoben. Daher wurde der höhere mit Blaustift vermerkte Einziehungsbetrag von € 1,96 (Briefentgelt € 1,45 plus Einziehungsentgelt € 0,51) wieder gestrichen. Das „krumme“ Einziehungsentgelt ist übrigens ein Überbleibsel aus der Euro-Einführung, wobei das frühere Einziehungsentgelt von DM 1,00 mit € 0,51 in die neue Währung umgerechnet wurde.

11.4.2014 wm

RESPONSEPLUS bei der Drogeriemarktkette dm

(Axel Brockmanns, AIJP) In Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Kinderschutzbund und NABU führte die Drogeriemarktkette dm einen Wettbewerb durch, bei dem „HelferHerzen“ für Engagement vergeben wurden. Das besondere an der Aktion war ein Umschlag, der kostenlos in den dm-Filialen abgegeben wurde und mit dem der Teilnahmebogen mit einem persönlichen Gruß und Einladung zur Teilnahme vom Kunden an einen beliebigen Dritten verschickt werden konnte. Die Aktion war bis zum 15. März 2014 befristet und wurde bis zum 31.3.2014 verlängert.
Das Porto zahlt der Auftraggeber direkt an die Post; allerdings nur für die tatsächlich verschickten Sendungen. Für Abrechnungszwecke ist oberhalb der Empfängerangaben ein Barcode/Matrixfeld vorhanden, welches in den Briefzentren entsprechend ausgelesen werden kann.

11.4.2014 wm

„Der Kunde hat gewonnen“!

(bdb) Zufrieden zieht der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V. (BDB), Harald Rauhut, Bilanz zur Marktentwicklung der ersten drei Monate des Jahres. „Die Mehrwertsteuer-Erhöhung zum 1. Januar 2014 hat für den Käufer auf Auktionen nicht zu einer Preiserhöhung geführt“, so Rauhut. Vielmehr habe es sich ausgezahlt, dass die deutschen Auktionatoren sich intensiv auf diese Mehrwertsteuererhöhung vorbereitet haben. Das Ziel, zum einen eine Weitergabe dieser Mehrwertsteuer-Erhöhung an den Käufer zu meiden, zum anderen die Interessen des Einlieferers zu wahren, sei rund herum erreicht. Rauhut: „Der Kunde hat gewonnen!“

11.4.2014 wm

Der erste Jugend-Phila-Bildungskongress – ein Knaller

(ud) Gemeinsam geht es besser…….das haben die drei Verbände BDPh, LV und Landesring Südwest schon im Vorfeld bei der Organisation gewusst. Unter dem Motto: „Drei Verbände – ein Ziel“, hatte jeder Verband Referenten gestellt und den interessierten Vereinsvertretern am 5. April 2014 am Landesverbandstag in Südwest ein Vorprogramm geboten.
Rund 15 Vereine bekamen zu den Themen Briefmarke und Bildung, Briefmarken AG und Gründung einer Jugendgruppe sowohl Theorie als auch praktische Erfahrungen von Vollprofis vermittelt. Von der ersten Minute an war die Presse anwesend und die zur Begrüßung erschienene Bürgermeisterin Dorothea Bachmann aus der Zollernstadt Hechingen war über eine Stunde anwesend, diskutierte mit und stellte spontan das Rathaus für eine Lehrermultiplikatoren Veranstaltung zur Verfügung.
Bundesvorstandsmitglied Helma Janssen erläuterte das Konzept Briefmarke und Bildung, Gymnasialdirektorin Karin Kriesell die aktuelle Umsetzung mit der 5. Klasse am Gymnasium in Haigerloch mit Anschauungsmaterial der Gruppenarbeiten, Hans Steche die Arbeit mit der Briefmarken AG an der Schule in Fellbach und Jugendvertreter Christian Helfert und Hans Pendelin aus Markgröningen die Betreuung einer Jugendgruppe im Verein.
Das Konzept hatte sehr hohen Praxisbezug und zeigte die Machbarkeit auf. Jetzt gilt es, die von den Verbänden erarbeiteten Rahmenbedingungen, durch die Vereine umzusetzen und die Zukunft in die Hand zu nehmen. Für weitere Hilfe steht das Expertenteam und die Bundesstelle „Jugend, Familie, Bildung“ des BDPh‘s jederzeit zur Verfügung.

11.4.2014 wm

Großtausch mit Börse und Vereinszukunft Sachsen-Anhalt und Umgebung

(nh) Am 27. April 2014 veranstalten die Bundesfreunde des Vereins „Globus“ e.V. in Magdeburg von 9 Uhr bis 13.30 Uhr in der AOK Geschäftsstelle, Lüneburgerstr. 9 (Eingang über Telemannstr.-Parkplatz) ihren Großtausch mit ansässigen und überregionalen Händlern. Zeitgleich findet eine Ausstellung mit Vereinsobjekten wie „Magdeburg sammelt im Globus“ und weiteren statt. Die Ausstellungsobjekte werden vor Ort präsentiert und von Vereinsmitgliedern betreut. Des Weiteren werden die Schmuckumschläge „Dom Magdeburg“ und „Kulturhistorisches Museum Magdeburg“ angeboten. Vorgesehen ist auch ein Treffen mit den umliegenden Vereinen um Magdeburg. Dabei geht es um eine gemeinsame Strategie für die Zukunft. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Rang 1 Ausstellung in Haldensleben sein. Hier geht es um die Unterstützung des Vereins Haldensleben bei der Durchführung und um den Aufbau der Ausstellung. Weitere Informationen erteilt der Sammlerfreund Norbert Helm, Jakobstr. 18 in 39104 Magdeburg, Tel. 0391-8111460 mit AB., E-Mail: helm-n@t-online.de

11.4.2014 wm

Start in die Kreuzfahrtsaison in Kiel

(mm) Am Mittwoch, den 30 April 2014 richtet der Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V. eine Briefmarkenschau in der Stadtbücherei Kiel, Andreas-Gayk-Straße, zwischen 10 und 16 Uhr aus. Der Verein ist mit einem Stand vertreten und führt die Sammlerbelege (Ganzsachen und Festumschläge) mit Abbildungen der MS „COSTA PACIFICA“ mit dem Sonderstempel. Mit dabei ist auch wieder das Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post mit dem gesamten Markenbestand sowie dem abgebildeten Sonderstempel. Neben der Costa Pacifica sind auch die Fährschiffe der Stena Line und der Color Line im Hafen. Schriftlich Bestellungen der Sammlerbelege sind zu richten an: Michael Bergmann, Kieler Philatelisten-Verein, Postfach 28727, 24027 Kiel

11.4.2014 wm

Kieler Briefmarkenbörse

(mm) Die diesjährige Kieler Briefmarkenbörse wird wieder von der Arbeitsgemeinschaft Kieler Briefmarkensammler-Vereine e.V. am 26. April 2014 im Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Neben einem Großtauschtag und vielen Händlerständen sind die vier Kieler BDPh-Vereine mit Infoständen vertreten. Die Deutsche Post führt einen Sonderstempel zum Thema  „Schiffbau in Kiel“ mit Abbildung der Yacht „Christina“. Die Yacht wurde 1942/43 bei der Werft Canadian Vickers als River-Klasse-Fregatte HMCS Stormont (K327) der kanadischen Marine gebaut und nahm auch an der Landung der Alliierten in der Normandie teil. 1948 wurde das Schiff von Aristoteles Onassis für nur 34.000 US-Dollar gekauft und bei den Howaldtswerken in Kiel von Ende 1952 bis Mitte 1954 für mehrere Millionen US-Dollar zur Privatyacht umgebaut. Zahlreiche Persönlichkeiten waren auf der Christina O zu Gast oder nahmen an deren Fahrten teil. Winston Churchill nahm insgesamt an acht Fahrten teil. Auf einer dieser Fahrten traf er den noch jungen John F. Kennedy. Auf der Yacht wurden auch die Hochzeitsfeierlichkeiten von Grace Kelly und Rainier III. (Monaco) abgehalten. Fast jede Kabine hat prominente Nutzer gehabt, darunter Maria Callas, Frank Sinatra, Richard Burton mit Elizabeth Taylor, Greta Garbo, John Wayne, König Faruk von Ägypten, Aga Khan, Marilyn Monroe, Eva Peron, John D. Rockefeller und J. Paul Getty. Nach Onassis Tod schenkte seine Erbin Christina Onassis die Yacht dem griechischen Staat. Ein passendes Belegprogramm mit Ganzsache, Festumschlag und Gedenkblatt werden angeboten. Bestellungen hierfür können an Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel gesandt werden.

11.4.2014 wm

Für Jugendliche kostenlos…

(mm) Im Dezember letzten Jahres belegte die Motivgruppe Musik beim ersten „CG International Philatelic Promotion Award“ den zweiten Platz. Das dafür ausgelobte Preisgeld will die Motivgruppe Musik jetzt gezielt in die Jugendarbeit investieren und bietet deshalb allen Kindern und jungen Sammlern bis 25 Jahren, die sich für das Sammelgebiet Musik oder Tanz auf Briefmarken interessieren, eine kostenlose Jahresmitgliedschaft an. Das Angebot umfasst neben dem Mitteilungsblatt „Der Musikus“ auch den Zugang zum Mitgliederbereich im Internet und ein philatelistisches Willkommenspaket, passend zum Sammelgebiet. Darüber hinaus wird sich der Vorstand um Patenschaften bemühen, die den jungen Sammlern auch in den Folgejahren eine kostenfreie Mitgliedschaft ermöglichen soll. Interessierte junge Sammler oder auch Gruppenleiter, die das Thema „Musik“ in ihrer Jugendgruppe bearbeiten, erhalten weitere Informationen bei der Motivgruppe Musik, c/o Peter Lang, Rotkamp 14, 13053 Berlin (motivgruppe.musik@gmx.de) oder auf der Internetseite der Motivgruppe Musik unter www.motivgruppe-musik.de.

11.4.2014 wm

Jubiläen in Eschenbach

(mm) Am 27. April 2014 findet in der Aula der Markus-Gottwalt-Schule Eschenbach (Grund- und Mittelschule), Jahnstraße 15, von 10 Uhr bis 17 Uhr eine Briefmarkenschau anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Briefmarkenfreunde Eschenbach in der Oberpfalz“ sowie der nun 25 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft Eschenbach OPf. mit Eschenbach Luzern (Schweiz) statt. Dazu präsentiert der örtliche Verein im Rahmen dieses Tages einen Sonderumschlag, die Deutsche Post hat einen passenden Sonderstempel im Angebot. Echt gelaufene Belege können bei Vorkasse von 2,50 Euro je Beleg, bar oder in postgültigen Briefmarken, bei folgender Adresse bestellt werden: Hermann Dietl, Schulstraße 22, 92655 Grafenwöhr. Es wird versucht eine ortsbezogene Briefmarke Individuell der Deutschen Post zu verwenden.

11.4.2014 wm

Frühjahrstreffen der ArGe SBZ

(mm) Die Arbeitsgemeinschaft Sowjetische Besatzungszone OPD-Ausgaben 1945/46 e.V. lädt recht herzlich zum diesjährigen Frühjahrstreffen vom 25. bis 27. April 2014 nach Wernigerode ein. Dieses  findet parallel mit dem Frühjahrstreffen der ARGE DDR-Spezial statt. Dazu wird es am Freitagnachmittag ab 17 Uhr eine Begrüßung der Teilnehmer und gegenseitige Vorstellung der Arbeit der ARGE SBZ und der ARGE DDR-Spezial geben. Die Jahreshauptversammlung wird am Sonnabend, dem 26. April 2014, ab 10:30 Uhr stattfinden. Es ist gelungen, für beide Tage Referenten für insgesamt drei Fachvorträge zu gewinnen. So sind Vorträge zu den Themen „Lokalausgaben Meißen“, „Zensurmaßnahmen der sowjetischen Militäradministration“ sowie „Streng geheim - Dienstpost in der SBZ und DDR“ geplant. Zusätzlich zu den Vorträgen, welche für beide Arbeitsgemeinschaften offen sind, wird am Sonnabendnachmittag ab ca. 13 Uhr eine gemeinsame Tauschbörse veranstaltet. Weitere Informationen bei Ingolf Kling, E-Mail: kling@arge-sbz.de

11.4.2014 wm

Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014

(mm) Am 30. April 2014 öffnet die Baden-Württembergische Landesgartenschau in Deutschlands Ältester Stauferstadt Schwäbisch Gmünd seine Tore. Bis zum 12. Oktober 2014 können Pflanzenfreunde die Blumenpracht in einer einzigartigen Kulisse auf der Landesgartenschau genießen. Der Briefmarkensammlerverein Gamundia 1886 e.V. und die Jungen Briefmarkenfreunde Schwäbisch Gmünd sind vom 30. April 2014 bis 4. Mai 2014 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post Philatelie auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd vertreten. Zur Eröffnung werden zwei Sonderstempel, eine Ansichtskarte und ein Erinnerungsbeleg sowie fünf Briefmarken Individuell aufgelegt. Die Entwürfe entstammen aus der Feder von Gamundia-Mitglied Bernhard Tischler und wurden teilweise von Sebastian Rothaug für den Druck verarbeitet. Das Belegmaterial ist im genannten Zeitraum (solange der Vorrat reicht) am Stand des BSV Gamundia 1886 e.V. der Jungen Briefmarkenfreunde Schwäbisch Gmünd erhältlich. Die Sonderstempel erhalten Sie am Stand des Teams „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post. Aktuelle Informationen zum genauen Standort auf der Landesgartenschau, Vorbestellungen und weitere Informationen rund um die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd erhalten Interessenten unter www.bsv-gamundia.jimdo.com

8.4.2014 wm

Urheberrecht & Philatelie

(wm) Die AIJP, der Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten, führte im September 2013 in Moskau anlässlich der ROSSICA 2013 ein Symposium zum Thema Urheberrecht durch, zu dem der Präsident des Verbandes, Wolfgang Maassen, einen viel beachteten Vortrag hielt. Mittels neuester Beispiele aus dem Rechtsleben wurden Bestimmungen, Richtlinien und Empfehlungen den Zuhörern in leicht verständlicher Form näher gebracht. Nachdem nun der in englischer Sprache gehaltene Vortrag auch in deutscher Fassung vorliegt, können Mitglieder der AIJP die Ausarbeitung auch in genannter Sprache erhalten. Eine Datei wird gerne bei Anfrage an W.Maassen@aijp.org per Mail zugeschickt.

8.4.2014 wm

Zur Erinnerung an Bernard („Bud“) A. Hennig

(wm) „Mr. Danzig“ ist nicht mehr unter uns! So nannten ihn anerkennend seine Freunde aus aller Welt, die den am 8. Januar 1917 in Berlin geborenen US-Amerikaner im Laufe vieler Jahre und Jahrzehnte zu schätzen gelernt hatten. Der studierte Jurist hatte seine ersten neun Lebensjahre in Deutschland gelebt, seine Schul- und Studienzeiten in den USA absolviert und sich mit seiner Familie in Chicago niedergelassen. In der Philatelie wurde er einer der ganz Großen: Er war Mitorganisator und Chairman der AMERIPEX 1986 Chicago, internationaler Juror und langjähriger Vorsitzender der Juroren-Kommission der American Philatelic Society, aber auch FIP-Vorstandsmitglied von 1980–1993. Zudem war er u.a. Chairman der AMERIPEX '86, Organisator des Ehrenhofes für die WORLD STAMP EXPO '89 und die WORLD COLUMBIAN STAMP EXPO '92. Als erfolgreicher Aussteller machte er sich jahrzehntelang einen Namen.
Hennig sammelte Danzig, unddies derart spezialisiert und kenntnisreich, dass er häufig „Mr. Danzig“ genannt wurde. Seine Danzig-Sammlung wurde in zwei Teilen 1994/1995 bei Heinrich-Köhler in Wiesbaden versteigert. Daneben pflegte er Sammelgebiete wie Deutsch-Ostafrika (versteigert bei Heinrich-Köhler-Wiesbaden 1975), Deutsche U-Boot-Post 1917, aber auch Vatikan, Flugpost Guatemala und frühe Flugpost USA. Er besaß aber auch eine Motivsammlung „Religion auf Briefmarken“.
Er war Gründungsmitglied der American Philatelic Research Library (Kurator von 1975–1999, Vorstandsmitglied, Vizepräsident und von 1995–1999 Präsident) und geschätztes Mitglied der Germany Philatelic Society, deren Präsident er ebenfalls zeitweise war. Natürlich gehörte er auch der American Philatelic Society an, bereits seit 1947, und er war deren Director von 1974–1979 und von 1987–1989. Seinem Heimatverein, dem Collectors Club of Chicago war er Zeit seines Lebens verbunden und ebenfalls im Club jahrelang als Präsident aktiv. Last but not least war er seit 1969 Mitglied des Berliner Philatelisten-Klubs.
Von seinen zahlreich erfahrenen Ehrungen seien nur einige besonders bedeutende erwähnt: 1982 zeichnete ihn die American Philatelic Society mit dem Luff-Award aus. Im gleichen Jahr zeichnete er die Roll of Distinguished Philatelists. 1986 ehrte ihn der Bund Deutscher Philatelisten mit seiner Ehrenmedaille und ein Jahr später der Berliner Philatelisten-Klub mit der Lindenberg-Medaille.
Bernard A. Hennig war einer derjenigen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg um die freundschaftliche Verbindung deutschstämmiger US-Philatelisten mit der deutschen Philatelie höchst verdient gemacht hat. Ihm ist es in erster Linie mit zu verdanken, dass zwischen der Germany Philatelic Society (GPS) und dem Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) ein jahrzehntelang bestens gepflegter Kontakt bis hin zu höchsten Verbandsebenen zustande kam. Er starb am 30. März 2014 im hohen Alter von 97 Jahren. All die, die ihn kannten, werden ihn, seine Offenheit und Herzlichkeit sicherlich vermissen. Er bleibt unvergessen, ein Freund!
 

8.4.2014 wm

Schiffspost mit der Gemeinschaft für Gegenwartsphilatelie e.V.

(mm) Anlässlich der Saisoneröffnung am Sonntag, 13. April 2014, wird auf der MS Deutsches Eck der Reederei Merkelbach (www.merkelbach.personenschiffe.de) eine Schiffspoststelle der Deutschen Post AG tätig sein, die einen Schiffspoststempel führt. Die MS Deutsches Eck startet ab Koblenz, Pegelhaus, Anlegebrücke 8, um 10.15 und 14.15 Uhr zu einer Großen Burgenrundfahrt, um 12.15 und 16.30 Uhr zu einer Kleinen Burgenrundfahrt. Alle Fahrten gehen über Stolzenfels, so dass eine Besichtigung des Schlosses empfohlen werden kann. Rückfahrten ab Stolzenfels nach Koblenz um 11.30, 12.55, 15.30 und 17.10 Uhr.
Für die Saisoneröffnungsfahrt werden ein Sonderumschlag mit farbiger Illustration (Preis: 1 Euro) sowie eine Plusganzsache „Schloss Stolzenfels“ mit farbiger Illustration und Eindruck des Sonderpostwertzeichens „Schloss Stolzenfels“ (Preis: 2,50 Euro) angeboten (Versandkostenanteil: 1 Euro). Bestellungen an: Helmut Stümmer, Postfach 11 02 22, 97029 Würzburg, E-Mail: helmut.stuemmer@t-online.de, Postbank: Nürnberg 29 36 97-851 (Blz 760 100 85), IBAN: DE47 7601 0085 0293 6978 51, BIC:  PBNKDEFFXXX. Wie schon bei früheren Schiffspoststellen auf dem Rhein können Sie auch Ihre adressierten und freigemachten Postkarten und Briefe für die Abstemplung und Weiterleitung (pro Beleg bitte 50 Cent beilegen) bis zum 10. April 2014 einreichen an: Rolf-Dieter Frantz, Römerstr. 3, 56337 Eitelborn. Die Sendungen erhalten außer dem amtlichen Schiffspoststempel einen Abdruck des Bordstempels und des Cachets der Saisoneröffnungsfahrt.

8.4.2014 wm

PHILA TOLBIAC 2014 in Zülpich

(mm) Die Briefmarkenfreunde und Münzsammler Zülpich e.V. haben ihre diesjährige Briefmarkenausstellung, die PHILA TOLBIAC 2014, unter das Motto der Landesgartenschau 2014, „Zülpich blüht auf“ gestellt. Vom 16. April bis 5. Mai 2014 findet in den Räumen des Zülpicher Geschichtsvereins in der Landesburg am Mühlenberg eine Briefmarkenausstellung der „Offenen Klasse“ statt. In 40 Rahmen werden acht Exponate zum Thema „Flora und Fauna“ ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Ein Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post ist mit einem Sonderstempel vor Ort, dazu passend halten die Briefmarkenfreunde eine Marke Individuell sowie Ganzsachen und Erinnerungsbelege bereit. Weitere Informationen bei: Edmund Thielens, Schumacherstraße 18, 53909 Zülpich, Tel. 02252 7488.

7.4.2014 wm

„Transpazifische“ Zuschläge, kleine Überraschungen und übertroffene Erwartungen bei der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion vom 25. bis 29. März 2014 in Wiesbaden

(Wiesbaden) Strahlender Sonnenschein und annähernd sommerliche Temperaturen begleiteten vom 25. bis 29. März 2014 die 357. Auktion des Hauses Heinrich Köhler in Wiesbaden. Passend zum Wetter zeigte sich die Welt der Philatelie in voller Pracht – mit einem herausragenden Angebot hochinteressanter Einzellose, Sammlungen und Nachlässe, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hatten.
Dass manchmal eben auch vermeintliche „Außenseiter“ zu überraschen wissen, zeigte sich bereits zum Auftakt der Auktion. Zwei Zähnungsraritäten aus Liechtenstein, die 35-Rappen- sowie die 2-Franken-Marken der Ausgabe von 1930, wurden von 4 000 Euro auf 8 000 Euro (Los 5) bzw. von 2 000 auf 4 000 Euro (Los 6) gesteigert. „Wirklich seltene moderne Ausgaben erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und Wertschätzung“, freute sich Heinrich Köhler Geschäftsführer Dieter Michelson.
Eine ungewohnt starke Nachfrage wusste auch das Gebiet der klassischen Postgeschichte Polens zu verzeichnen. Diverse interessante Briefe, unter anderem aus der Zeit Polens unter russischer Herrschaft im 19. Jahrhundert, erzielten bemerkenswerte Zuschläge. Eine russische 20-Kopeken-Marke von 1858 auf Brief von Warschau nach Wlocawek (Los 336) wurde trotz kleiner Beanstandungen von 500 auf 5 600 Euro gesteigert. Ein weiterer Brief mit Russlands 1 Kopeken und 3 Kopeken mit Bahnposts