Top_anker
Icon Druckerfreundlich
Druckoptimierte Version
Menu

 

Aktuelles vom APHV
Informationen aus dem Bundesverband

 

Termine zu Messen / Ausstellungen oder Veranstaltungen finden Sie ab sofort in unserem Veranstaltungskalender

 

 

 

 

 

 

11.6.2013 wm

Bund Deutscher Briefmarken-Versteigerer (BDB) wählt Kundennähe!

Bei der Wahl der für die 42 Mitglieder des BDB möglichen Besteuerung zugeschlagener Auktionslose zum normalen Steuersatz oder der sog. Differenz-Besteuerung (bei dieser wird nur die Dienstleistung des Auktionators voll besteuert), waren sich die Verbandsmitglieder bei ihrer diesjährigen Tagung in Münster am 8. Juni 2013 einig: Sie optieren für den Nutzen ihrer Kunden, auch wenn ihnen die neuen Steuerregeln ab 1. Januar 2014 und die mögliche Differenzbesteuerung selbst weit mehr Arbeit und Aufwand macht.

Das Thema der veränderten Steuergesetzgebung nahm bei der Tagung breiten Raum ein und Steuerberater Werner März zeigte detailliert die notwendigen Schritte auf, künftig das Gesamtangebot bei einzelnen Auktionen so zu offerieren, das es allen steuerrechtlich relevanten Forderungen gerecht wird, indem man die Möglichkeit der für Auktionskunden in nahezu allen Fällen günstigeren Differenzbesteuerung wählt. Der Administrationsaufwand für Auktionatoren wird allerdings deutlich größer. Es gilt nicht nur Software-Programme neu zu programmieren, sondern auch vermehrt interne Nachweise für spätere Steuerprüfungen zu führen. Aber unter dem Strich bleibt die Erkenntnis: für die Kunden deutscher Auktionshäuser haben solche Neuregelungen auch finanzielle Vorteile.

Der Versteigererverband zeigt sich also gut aufgestellt, auch wenn all diese politisch im Rahmen geltender EU-Regelungen und Absprachen vorgenommenen Anpassungen viel Mehraufwand, zumal für den Vorstand des BDB selbst, verursachen. Ansonsten: Die Zahl der Beschwerden von Kunden ist extrem gering, juristische Auseinandersetzungen – meist wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht – ist sehr überschaubar und dies belastet den Verband nicht. Dementsprechend gut sieht die Finanzlage mit einem erzielten Überschuss in der Verbandskasse aus.

Einem Vorschlag, eine Art „Fälschungsdatei kritischer Werke“ verbandsintern zu führen, setzte Christian Geigle, Präsident des Bundes philatelistischer Prüfer (BPP), das bestehende Angebot derartiger bereits von den Prüfern für ihre jeweiligen Fachgebiete geführten Dateien entgegen, die solche Projekte eigentlich überflüssig machen, da diese bereits vorhanden und die Grundlage der jeweiligen Prüfung seien. Zudem gäbe es Millionen von (Ver-)Fälschungen; der für den BDB entstehende Aufwand sei enorm und kaum überschaubar. Möglicherweise, so BDB-Präsident Harald Rauhut, findet sich dennoch ein Weg, um diesen sowohl für den Auktionator als auch den Sammler sinnvollen Vorschlag, zumindest in Teilen, praxisnah umzusetzen.

2014 soll zudem eine Neubearbeitung eines weiteren „BDB-Journals“ erscheinen, die die Leistungen der Verbandsmitglieder in Form einer überschaubaren kostenfreien Broschüre Interessenten bei Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen näher bringt. Die Erfahrungen mit der letzten Ausgabe von 2012 waren ausgezeichnet und Gutes kann man, wenngleich in neuer Form, nur wiederholen.

Also alles Glanz und Gloria? Sicherlich nicht so ganz, denn einzelnen Mitbewerbern geht dann doch schon einmal der wettbewerbsrechtliche „Gaul“ durch. Sprüche von Auktionshäusern, die nicht Mitglied des BDB sind, wie „Bei uns wird nichts verramscht!“ in Anzeigenwerbungen sind und bleiben justiziabel, ebenso merkwürdige Google-adwords, die bei Suche nach bestimmten Auktionshäusern auftauchen, mit den gesuchten aber nichts zu tun haben.

Das Internet und dessen Präsentationsmöglichkeiten gehören für engagierte Auktionatoren heute zu den Selbstverständlichkeiten beruflicher Arbeit. Die belgische Firma DELCAMPE stellte den Mitgliedern des BDB ihre Möglichkeiten vor und warb um deren vermehrte Präsenz, denn bislang sind erst einige deutsche Auktionshäuser dort mit ihren Angeboten vertreten. Spürbar wurde, dass man den bislang doch recht überschaubaren deutschen Beteiligungsanteil künftig nachhaltig ausbauen möchte und Delcampe bietet den BDB-Auktionatoren hierzu besondere Vorzugsbedingungen an. Den potentiellen Auktionskunden dürfte es freuen, wenn er vermehrt namhafte Auktionshäuser und deren Angebote im Netz findet.

Für den Berichterstatter auffällig war die gute Stimmung bei dieser Mitgliederversammlung des Verbandes. Kein „Heulen und Zähneknirschen“ angesichts von längst nicht überwundenen Finanzkrisen, Destabilisierung von Märkten und beunruhigenden Signalen der Geldentwertung. Die BDB-Mitglieder gehen die Probleme offensiv an, zeigen Flagge, auch vermehrt international.

 

10.6.2013 wm

Neuwahlen für den BDPh-Vorstand werden spannend!

Bislang war nur bekannt, dass der derzeitige Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten, Dieter Hartig, seine Amtslaufbahn zum diesjährigen Philatelistentag in Heidenheim beendet, Lars Böttger, der Schatzmeister des BDPh, aus Gesundheitsgründen nicht erneut antritt. Die drei anderen Vorstandsmitglieder – Vizepräsident Franz-Karl Lindner, Helma Janssen und Herbert Kroog als Beisitzer – hatten Bereitschaft für eine Wiederkandidatur signalisiert.

Umso überraschender traf am 9. Juni eine Nachricht eines nahezu völlig neuen, deutlich jüngeren Teams ein, das sich in den letzten Monaten um den Bisinger Bankbetriebswirt Uwe Decker, den derzeitig kommissarischen Vorsitzenden des Mitgliederverbandes Südwestdeutscher Philatelisten, gruppiert hat. Decker (Jg. 1966) ist aktiver Aussteller, Thurn und Taxis-Kenner und zur Zeit Vizepräsident des DASV, des deutschen Altbriefsammler-Vereins. Gleich alt ist Alfred Schmidt aus Haldensleben, den Decker in seinem Team als Kandidat für das Vizepräsidentenamt vorschlägt. Der gelernte Apotheker ist ein internationales „Schwergewicht“, wie es der bisherige Vorstand nicht hatte. Juror, Großgold-Medaillen-Gewinner, Postgeschichtler und Thematiker, aber auch ein erfahrener Organisator (z.B. für die kommende Multilaterale in Haldensleben 2014).

Mit Michael Fukarek aus Bernau (Jg. 1960) bei Berlin stünde künftig ein Steuerberater mit eigener Kanzlei als Schatzmeister zur Verfügung, ebenfalls aktiver Aussteller und Mitglieder von Vereinen (Schatzmeister der ArGe Österreich). Helma Janssen (Jg. 1959), derzeit bereits Besitzerin im BDPh-Vorstand gilt ebenfalls als gesetzt und mit Thomas Höpfner (Jg. 1960) käme ein selbstständiger Industriekaufmann und weiterer Internationaler Aussteller, Juror und erfahrener Funktionär ins Team.

Uwe Deckers Kommentar zur neuen Situation: „Ich werde in Heidenheim für das Amt des Präsidenten kandidieren. Mit meiner Person steht ein komplettes Team für jede einzelne Vorstandsposition zur Verfügung. Wir haben uns gesucht und gefunden und werden nur gemeinschaftlich zur Wahl antreten.“

Und zu seinem neuen Team meint Decker: „Es sind alles erfahrene Aussteller und teilweise Juroren. Wir stammen von Nord bis Süd, Ost und West, aus großen und kleinen Verbänden. Erfahrene Vorstandsmitglieder des BDPh und der Landesverbände, sowie aktive Philatelisten. Auch die bisherige Frauenquote des Bundesvorstandes wird erhalten bleiben.“ Den wahlberechtigten Vorständen anderer Mitgliederverbände des BDPh gibt er mit auf den Weg: „Mit diesen Personen sind wir in der Lage, eine neue, jüngere und aktive Generation zur Führung des BDPh's zu bekommen und einen Wechsel im Bundesvorstand einzuleiten. Sie haben es mit in der Hand – Heidenheim kann ein Meilenstein in der deutschen Philateliegeschichte werden.“

 

4.6.2013 wm

Rainer von Scharpen zum neuen Generalsekretär der AIJP berufen!

Am 3. Juni 2013 teilte Rainer von Scharpen mit, dass er künftig als Nachfolger des bisherigen Geschäftsführers der AIJP, Jochen Stenzke, zur Verfügung stehe. Mit von Scharpen, dem langjährigen Bundesstellenleiter Literatur im BDPh, einem namhaften Autor und philatelistischen Forscher, gewinnt der Vorstand der AIJP weiteres Profil. Im Mai war in Essen René Hillesum, der Chefredakteur der holländischen Fachzeitschrift „Filatelie“, als Direktor und Berufsjournalist gewählt worden, mit von Scharpen kommt ein weiterer Autor dazu, so dass Journalisten und Autoren gleich an Zahl im Vorstand vertreten sind. AIJP-Präsident Wolfgang Maassen begrüßte den Beschluss des Vorstandes: „Rainer von Scharpen ist ein ausgezeichneter namhafter Philatelist. Er spricht mehrere Sprachen fließend, ist Mitglied bekannter Vereine und Verbände. Er passt einfach bestens zu uns. Gerade seine Arbeit für die letztjährige IPHLA 2012 Mainz hat dies bewiesen. Wir freuen uns, mit Rainer von Scharpen solch ein ‚Schwergewicht‘ künftig in unseren Reihen zu haben.“
 

4.6.2013 wm

Sprüchemarken von Brief und mehr aus Münster


(Münster/wm) Wussten Sie nicht auch schon einmal nichts mehr zu sagen? – Das gehört jetzt zur Vergangenheit. Lassen Sie ab sofort Marken für sich sprechen. Als Gruß, als Entschuldigung oder als Statement, die neuen Sprüchemarken von Brief und mehr präsentieren sich modern und in frischen Farben. Dies zumindest meint der private Postdienstleister „Brief und mehr GmbH & Co. KG“ mit Sitz in Münster, der zehn verschiedene Sprüche, die zu vielen Lebenslagen passen, auf Marken gebracht hat.

Alle zehn Markenmotive sind motivrein als 10er-Markenbogen erhältlich. Zusätzlich ist ein Sprüche-Mix-Bogen mit je einer Marke von allen Motiven aufgelegt worden. Die Briefmarken wurden im Offsetverfahren auf selbstklebendem Briefmarkenpapier mit typischer Briefmarkenstanzung gedruckt. Markengröße: 44,8 x 30,8 mm. Auflage je 550 Bogen
Die Brief und mehr-Sprüchemarken sind für Briefe nutzbar, die an einen Ort, dessen Postleitzahl mit der 4 beginnt, geschickt werden. Für den deutschlandweiten Versand wird die Marke ganz einfach mit einer Zuschlagsmarke ergänzt. Ein so frankierter Brief kann in einen der roten Brief und mehr Briefkästen eingeworfen werden. Einer steht sogar direkt am Zooausgang. Erhältlich sind die neuen Marken seit dem 3. Juni 13 in allen der mehr als 100 Servicepoints des Unternehmens und über den firmeneigenen Webshop auf www.briefundmehr.de. Eine Auflistung aller Servicepoints und Briefkastenstandorte finden Interessenten ebenfalls dort auf der Webseite.

 

31.5.2013 wm

EUROPHILEX LONDON 2015 erweitert Möglichkeiten für Literatur-Aussteller!

Die ursprünglich eher restriktiven Anmeldemöglichkeiten für Literatur-Aussteller für die vom 13. bis 16. Mai 2015 in London ausgerichtete EUROPHILEX wurden nun, einem Vorschlag der AIJP folgend, erweitert. Nunmehr sind neben Monografien und Katalogen auch philatelistische Zeitschriften zugelassen. Außerdem sind nunmehr Monografien, die seit 2010 publiziert wurden, anmeldefähig, nicht wie bisher nur die, die seit 2012 erschienen sind. Für alle anderen Literaturobjekte (Kataloge, Zeitschriften) gilt nun als Publikationszeitraum der 1.1.2013, was ja auch im Sinne der Besucher ist, die möglichst aktuelle Kataloge und Zeitschriften in der Ausstellung sehen wollen.
Damit entspricht das Organisationsteam der von der FEPA und der AIJP patronisierten Internationalen Ausstellung 2015 in London vielen Wünschen der Autoren und Verleger. Das neu gefasste Ausstellungs-Reglement ist beim nationalen Kommissar jeweils auf Anfrage erhältlich. Für Deutschland zuständig ist: Wolfgang Maassen, W.Maassen@philcreativ.de. Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Internetseite www.london2015.net einzusehen.

Originaltext der Mitteilung aus London:
The London 2015 organising committee have reconsidered the IREX concerning the scope of the Literature Class at the forthcoming exhibition. We have agreed to re-word IREX rule 10.1 to now say:
10.1 The Competitive Classes shall be
*         Class 8 Philatelic Literature
Philatelic handbooks, catalogues and periodicals
This change now allows periodicals to be exhibited, and also extends the timescales to follow GREX Rule 10.3. For clarification, handbooks published after 1 Jan 2010 may be entered, and any other type of literature (including periodicals) published after 1 Jan 2013 may also be entered. A full copy of the revised IREX is attached for your convenience. It will also shortly be published on the www.london2015.net website.
I would like to thank Wolfgang Maassen for his advice on this topic, and also Giancarlo Morolli for providing FEPA approval for the amendment.
Kind Regards, Frank Walton
Commissioner General, London 2015

31.5.2013 wm

160. Leipziger Briefmarkenauktion erfolgreich abgeschlossen

Die Leipziger Firma Fortagne & Lipfert meldet für die am 10. und 11. Mai 2013 durchgeführte 160. Auktion erfreuliche Resultate. Nahezu 4 400 Lose standen zum Verkauf, davon rund 900 Lots und Sammlungen, die einen regen Zuspruch fanden. Eine überwiegend gute Verkaufsquote mit teils erheblichen Steigerungen konnte verzeichnet werden. Deutlich über Ausruf lagen zahlreiche Zeppelin-Lose, Deutsche Besetzungsausgaben 2. WK und Spezialitäten der DDR. Aber auch eine in dieser Form nur selten angebotene Sammlung Deutscher Privatpostanstalten (um 1900) war einem Liebhaber 4 000 Euro Zuschlag wert. Ab Anfang Juni finden sich auf der Internetseite www.briefmjarkenauktion-leipzig.de bereits zahlreiche Abbildungen mit Beschreibungen und Ausrufpreisen von Losen, die für die 161. Auktion vorgesehen sind, die am 13. und 14. September 2013 in Leipzig stattfindet.

31.5.2013 wm

AIJP mit Stand bei der ROSSICA 2013

Die AIJP, der Weltverband der philatelistischen Journalisten, lädt bereits jetzt alle Autoren und Publizisten zu ihrem Stand bei der ROSSICA in Moskau ein, die vom 27. bis 29. September 2013 in der russischen Hauptstadt stattfindet. Der Verband ist mit seinen rund 450 Mitgliedern weltweit aktiv und setzt sich nachhaltig für die Interessen der schreibenden Zunft ein. Zuletzt bei der IPHLA 2012 war er eine der mittragenden Säulen der Veranstaltung in Mainz. In diesem Jahr ist er mit einem eigenen Stand, mit Präsentationen und Symposien in Moskau, aber auch zum Jahresende in Monaco präsent. Mitglieder, Interessenten, aber auch jeder, der gerne schreibt und liest, ist bei der AIJP willkommen. Nähere Informationen zu diesem engagierten Journalisten- und Autorenverband sind auf der Internetseite www.aijp.org erhältlich. In Kürze wird diese mehrsprachige Webseite auch in russischer Sprache zu lesen sein.

 

29.5.2013 wm

Heinrich Köhler / Corinphila: Offizielle Auktionatoren der LONDON 2015

(rw/wm) Vom 13. bis 16. Mai 2015 findet in London im Business Design Centre die EUROPHILEX, eine von der FEPA und der AIJP patronisierte und von der FIP anerkannte Internationale Briefmarkenausstellung statt. Wie die Organisationsleitung nunmehr bekannt gab, wurden die führenden europäischen Auktionshäuser Heinrich Köhler, Wiesbaden, und Corinphila, Zürich, als “offizielle” Auktionatoren dieses Events berufen. Beide Firmen sind Teil des weltweiten Philatelie-Netzwerkes, zu dem auch H R Harmer in den USA, John Bull Stamp Auctions in Hongkong und Corinphila Veilingen in den Niederlanden gehört. Die Wettbewerbs-Ausstellung steht allen Mitgliedern europäischer Verbände offen. Sie ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für Sammler und Philatelisten aus aller Welt, sich in London zu treffen und ihre Sammlungen zu ergänzen. Eine „1.-Klasse-Auktion” der genannten Firmen ist zu Ende der Ausstellung eingeplant und wird Sammler aus aller Welt zur Teilnahme an diesem einmaligen Event bewegen. Weitere Informationen hierzu werden in absehbarer Zeit veröffentlicht. Kontakt: info@heinrich-koehler.de oder info@corinphila.ch. Mehr Informationen über die Veranstaltung in London finden Interessenten unter www.london2015.net

HEINRICH KOEHLER / CORINPHILA OFFICIAL AUCTIONEERS AT LONDON 2015
(rw) LONDON 2015 EUROPHILEX, the international stamp show being organised by Stamp World Exhibitions, will take place at the Business Design Centre, London on 13 to 16 May 2015.
The leading European auctioneers, Heinrich Koehler and Corinphila, have been appointed as official auctioneers for the event. The Koehler and Corinphila companies are part of the Global Philatelic Network that includes H R Harmer in the USA and John Bull Stamp Auctions Ltd in Hong Kong.
The European Philatelic Federation (FEPA) has given patronage to LONDON 2015 EUROPHILEX and the exhibition has also received recognition from the International Philatelic Federation (FIP). The competitive part of the exhibition will be for affiliates of FEPA. The occasion will provide a great opportunity for visitors from around the world to meet in London and build their collections.
A first-class auction will encourage visitors to come to the event and the offer from Koehler and Corinphila to stage it at the Business Design Centre towards the end of the exhibition was gratefully accepted. Further details will be published nearer the time.
Further information about the auction can be obtained from Heinrich Koehler (info@heinrich-koehler.de) or Corinphila (info@corinphila.ch).
For further information about LONDON 2015 EUROPHILEX, visit www.london2015.net.

 

29.5.2013 wm

Eine Sternstunde der Philatelie mit legendären Auktionatoren in Wiesbaden!

(wm) „Es war die beste Veranstaltung, die das Consilium Philatelicum jemals geboten hat”, wusste Arnim Hölzer, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels, bereits zu Schluss des ersten Veranstaltungstages eines Symposiums in Wiesbaden am 25. Mai zu berichten. Mehr als 60 Teilnehmer hatten die Chance, mit heute bereits legendären Auktionatoren, Inhabern und Mitarbeitern des Auktionshauses Heinrich Köhler einen Rückblick in dessen 100jährige Geschichte zu unternehmen.
Mehrere Sonderausstellungen zur Familien- und Firmengeschichte, von Heinrich Mimberg und Stefan Bach, perfekt in Szene gesetzt, stimmten die Besucher ein. Es folgten gekonnte Retrospektiven zu Heinrich Köhler und der Zeit seiner Familie, die bis 1966 das Haus führte, dann aber bereits der Auftritt eines Auktionators, der in den 1960er-Jahren die Versteigerungswelt im In- und Ausland bewegte: Hartmut C. Schwenn. Der heute am Luganer See wohnende frühere Starauktionator erzählte aus seiner frühen Zeit, in denen er mit seinen acht Firmen, darunter auch ab 1967 mit der Firma Heinrich Köhler, weltweit neue Maßstäbe in der Philatelie-Welt setzte. Traumhafte und kaum glaubliche Umsätze brachten zwischen 1965 und 1970 die Briefmarke Monat für Monat in alle Medien.
Die Besucher hatten Gelegenheit, Hartmut C. Schwenn zu den damaligen Vorgängen, auch zu dem unverhofften Absturz seines Imperiums, der eng verknüpft ist mit der wohl weltweit größten Marketingaktion von sog. Briefmarken-Wertpaketen, zu befragen. Er wich keiner Frage aus, machte aber auch deutlich, dass die wahren Hintergründe – entgegen teils völlig falscher Presseberichte – weitaus komplexerer Natur waren, als viele bisher angenommen hatten.
Bewegend und vielen Teilnehmern noch gut in Erinnerung war die Zeit von Volker Parthen, dem neuen Inhaber des Auktionshauses Heinrich Köhler, das er 1970 übernahm und bis zu seinem zu frühen Tod 2000 führte. Seine Frau Claudia Parthen, die an der Entwicklung des Auktionshauses großen Anteil hatte, und den Übergang der Firma an den spanischen Philatelie-Konzern bis 2002 maßgeblich begleitete, wusste im Gespräch mit Dieter Michelson, einem der heutigen Inhaber, die wesentlichen Akzente aus dieser Zeit zu setzen, die bei weitem nicht nur mit dem Namen von John R. Boker und dessen weltweit größter Altdeutschland-Sammlung verbunden waren.
Die von Arnim Hölzer angesprochene „Sternstunde” erlebten die Besucher direkt im Anschluss. Wolfgang Jakubek, selbst langjähriger Auktionator und wohl der einzige, der noch die Zeit des Stammhauses Köhler in Berlin ab 1947 persönlich erlebt und bestens in Erinnerung hat, erzählte von der schwierigen Nachkriegszeit. Dr. Heinz Jaeger, Ehrenpräsident des BDPh, steuerte Erfahrungen seiner frühen Einkäufe aus der Schwenn-Zeit bei und Rechtsanwalt Dieter Löhr wusste mit seiner einmaligen Präsentation einer heute fast vergessenen Geschichte um eine beinah geplatzte „Schatzkammer” der IBRA 1999 Nürnberg aufzuwarten, die dem damaligen Vermittler Volker Parthen schwer zugesetzt hatte: Millionenwerte waren vor Beginn dieser Weltausstellung in Frankfurt am Flughafen beschlagnahmt worden, der Kurier verhaftet, die Pretiosen vom Kap der Guten Hoffnung und von Mauritius standen auf der Kippe. Löhr und Parthen gelang das Wunder einer „Befreiungsaktion” und dem Erfolg der IBRA stand nichts mehr im Wege.
Gleiches galt nach Löhrs Auftritt auch für das Symposium. Am Folgetag knüpften Dieter Michelson, Claudia Parthen, Wilhelm van Loo und Karl Louis an diese Zeit an, erinnerten an die Entstehung und Einführung der Heinrich-Köhler-Medaille, an die Boker-Auktionen (mit Filmaterial von Wilhelm van Loo), an die AFINSA-Zeit und große Auktionsereignisse sowie an die letzten Jahre. Louis wagte einen Blick in die Zukunft des Unternehmens, Einblicke, die auch eine Art Lehrstunde in modernes Marketing waren und zeigen, dass Deutschlands ältestes Briefmarken-Auktionshaus wieder „zu Hause” ist. Nun aber weit internationaler aufgestellt als je zuvor.
Die Teilnehmer waren sich zu Schluss einig: Es war ein äußerst gelungenes, vom Consiliums-Vorsitzenden Wolfgang Maassen, perfekt im Zusammenspiel mit den Inhabern des Hauses Köhler arrangiertes Symposium, das in fachlich guter Breite, abwechslungsreich und unterhaltsam, Geschichte und Aktualität zu verbinden verstand. Denen, die nicht dabei waren, bleibt ein Trost: Im Herbst, wenn im Oktober 2013 das Auktionshaus selbst sein 100jähriges Bestehen „offiziell” feiert, erscheint ein umfangreiches Buch zur „Heinrich-Köhler-Geschichte”, in dem man dann vieles noch weit ausführlicher nachlesen kann.

17.5.2013 wm

PHILA HISTORICA: Ausgabe 2/2013 liegt vor!

Zwei Monate nach Erscheinen der bereits knapp 200 Seiten umfassenden Erstausgabe Mitte März liegt nun die zweite Ausgabe mit mehr als 250 Seiten vor. Mehr als 150 Seiten bieten neue Fachbeiträge zur Philatelie- und Literaturgeschichte. Wolfgang Maassen stellt die legendären Raritäten-Facsimiles der Gebr. Senf von 1884 vor, beschreibt die ersten Ausstellungsmedaillen der Philatelie, die Verdienste von Dr. Franz Kalckhoff und Dr. Herbert Munk um die internationale Verständigung und er präsentiert eine unbekannte „Bildstrecke“ zu den Mitgliedern des Internationalen Postwertzeichen-Händler-Vereines aus dem Jahr 1910. Heinrich Mimberg porträtiert die „Hessen-Sammlung“ von Dr. Wilhelm Berchelmann und Peter Fischer das frühere „Institut für Philatelie“ in Cottbus. Brian Birch stellt sich der Frage nach der wirklich erstmals 1863 erschienenen Fachzeitschrift der Philatelie, Rudolf Buschhaus vermag eine weitgehende unbekannte Zeitschrift für Literatursammler aus dem 19. Jahrhundert zu beschreiben, während Hans Schwarz das 125-jährige Jubiläum der „Schweizer Briefmarken-Zeitschrift“ angemessen würdigt. Erstmals in vollständiger Form wird die kritische Sichtung Gerd H. Hövelmanns zu den Vineta-Beiträgen von Ernst M. Cohn wiedergegeben. Cohn hatte vor ca. zehn Jahren mit seinen unbewiesenen Thesen und Unterstellungen für viel Aufsehen gesorgt. Ebenso eine Art „Unikat“ ist Wolfgang Maassens Abhandlung über ein unbekanntes Permanent-Album von Hugo Krötzsch 1893, vielversprechend auch der Versuch weltweiter Erfassung philatelistischer Literatur mit dem GPL-Projekt, den Maassen näher – auch mit seinen möglichen Folgen – beschreibt und diskutiert. Unter den umfangreichen Rezensionen und Inventarisierungen im Anhang sticht eine Arbeit von Hans-Jürgen Dobiat besonders hervor, denn dieser katalogisiert am Beispiel des Bestandes der Philatelistischen Bibliothek Wuppertal die ihm vorliegenden und bekannten „name sales“ zu den altdeutschen Sammelgebieten auf rund 50 Seiten. Die Vorschau gegen Schluss verspricht auch für die künftigen Ausgaben dieser neuen kostenlosen Zeitschrift Verheißungsvolles.

Die neue Ausgabe PHILA HISTORICA Nr. 2/2013 ist – wie auch die erste Ausgabe 1/2013 – einfach und direkt von der Internetseite der Firma Phil*Creativ unter www.phil-shop.de im Bereich Literatur oder direkt unter dem Link http://www.phil-shop.de/Philatelistische-Literatur/Phila-Historica:::1_41.html
kostenlos herunterzuladen. Eine Registrierung bei dem Herausgeber (w.maassen@philcreativ.de) wird empfohlen, denn dann erhält man bei Erscheinen jeder neuen Ausgabe eine kurze Hinweismail, so dass man immer zeitnah über das aktuelle Geschehen und Neuerscheinungen informiert ist.


17.3.2013 wm

Verleihung der Gustav-Kobold-Medaille 2012

(mg) Die Gustav-Kobold-Medaille 2012 wurde Horst Lüddicke aus Leipzig verliehen. Auf der Jahreshauptversammlung von Infla Berlin am 11./12. Mai 2013 wurde die Verleihung mit einer Laudatio von Infla-Vorstand Michael Grätz begleitet, in der es hieß:
Die Gustav-Kobold-Medaille, die höchste Auszeichnung die Infla Berlin zu vergeben hat, wird für besondere Verdienste um die Erforschung deutscher Sammelgebiete und insbesondere für die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse verliehen. Diese Voraussetzungen erfüllt der heute zu Ehrende in besonderem Maße. So findet man kaum ein Exemplar der Infla- Berichte aus den letzten Jahren ohne einen Beitrag aus seiner Feder. Ob Artikel zu Behelfs- und Nachentwertungen, zu den Gebührenzetteln von Vreden, zum Aufbrauch von Inflationsmarken auf Schiffspostbelegen, zu Nachläufern der Dezemberbriefe oder zur Marineschiffspost in der Inflationszeit, um nur einige Themen zu nennen –  immer wieder lässt ihr Autor den interessierten Leser an seinem immensen Wissen teilhaben.
Seit seinem 10. Lebensjahr sammelt er Briefmarken, zur Inflationsphilatelie fand er durch einen Onkel, der ihm eine Handvoll hochfrankierter Briefe schenkte. Als er 1990 Mitglied von Infla Berlin wurde, blickte er bereits auf viele Jahre Vereinsmitgliedschaft in seiner Heimatstadt Leipzig zurück. Mitgliedschaften in weiteren Arbeitsgemeinschaften wie Zensurpost, Schiffspost, Preußen, Kontrollrat und Notmaßnahmen sind Zeichen der großen Bandbreite seines Interesses. Seit 2007 ist er Mitglied im Weltverband der Autoren und Journalisten der Philatelie (AIJP).
Auch als Aussteller hatte er großen Erfolg: Im Laufe von 20 Jahren gestaltete er 20 verschiedene Exponate, davon 17 zum Thema deutsche Inflation. Diese wurden bis heute 103mal ausgestellt, davon 20mal international. Auch dies muss ihm erst einmal einer nachmachen.
Gustav Kobold hat durch sein Werk „Inflationsbriefe sind Belege zur deutschen Post-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte“ nicht nur dem heutigen Preisträger, sondern auch mir und sicherlich vielen anderen der heute Anwesenden den Anstoß gegeben, sich intensiv mit der deutschen Inflationsphilatelie zu beschäftigen. Ich freue mich, dass wir auch 2012 einen würdigen Preisträger für die Medaille gefunden haben, die den Namen und das Konterfei von Gustav Kobold trägt. Es ist (und viele werden es schon erraten haben) Herr Horst Lüddicke aus Leipzig. Herzlichen Glückwunsch.

15.5.2013 wm

ASTROPHIL 2013: Ein Film über eine sehr erfolgreiche Ausstellung in Berlin

(wm) Sergey Rodin, Sohn des bekannten Vorsitzenden der ASTRO-Kommission der FIP, Igor Rodin, hat über diese sehr erfolgreiche Ausstellung, die im April in Berlin tausende Besucher erlebte, einen sehenswerten Film gedreht. Dieser ist unter folgender Adresse im Internet bei youtube herunterzuladen: http://www.youtube.com/watch?v=DfkIemADe_Y

15.5.2013 wm

Streichung aus der APHV-Mitgliederliste

(aphv) Firma Philaclassica AG, Martin Eichele, Arlesheim, Schweiz. Aufgrund Vorstandsbeschlusses vom 20.6.2012, rechtskräftig nach Klageverfahren seit dem 22.4.2013. Aktenzeichen LG Köln 5 U 260/12= OLG Köln 16 U 207/12.

15.5.2013 wm

BRASILIANA 2013 von Anmeldungen geradezu überflutet!

Mehr als 800 Exponate aus aller Welt wurden für die Internationale Briefmarken-Ausstellung im kommenden November angemeldet. Dabei sind auch mehr als 60 Exponate, die der deutsche Kommissar des Bundes Deutscher Philatelisten, Wolfgang Maassen, termingerecht nach Rio weiterleiten konnte. Nun warten die interessierten Aussteller ungeduldig auf eine Exponatannahme, wobei jetzt schon abzusehen ist, dass es sicherlich – bis auf die Klasse der Literatur – zu Ablehnungen kommen wird.
BDPh-Kommissar Maassen brachte in Erfahrung, dass die endgültigen Zulassungszahlen frühestens in der ersten Juni-Woche, voraussichtlich bis spätestens zum 10. Juni mitgeteilt werden. Die Aussteller werden dann von ihm benachrichtigt.

15.5.2013 wm

Alt-Brasilien hoch im Kurs!

Wer vor Jahren die Internationale Ausstellung in Portugal besucht hatte, hatte bereits in Lissabon 2010 die einmalige Sammlung von Luis Alemany Indarte bewundern können, die dort mit einem Grand Prix ausgezeichnet wurde. Für Buchfreunde gab es mit Band XXVII die Dokumentation „Brasilien – Ochsenaugen 1843–1845“ in der Edition d’Or-Reihe des Auktionshauses Corinphila. Vor wenigen Tagen legte das Züricher Auktionshaus den Katalog zur 181. Versteigerung am 13. Juni 2013 vor, in dem die einmalige Alemany-Kollektion zum Ausruf kommt. 414 Lose der ersten Ausgabe Brasiliens, das das zweite Land der Welt war, das 1843 Briefmarken herausgab. Besonders stark ist die Sammlungen im Bereich Einheiten, in dem sie als Unikat und einer der größten Raritäten der Weltphilatelie den kompletten Bogen der Nr. 2 in ungebrauchter Erhaltung zu bieten hat. Aber auch zahlreiche andere Einheiten, angefangen von Paaren, Vierer-, Sechsblocks und größer, faszinieren das Auge. Der zweite Schwerpunktbereich sind die Stempel, die Alemany in großer Vielfalt gesammelt hat, die überwiegend zu bemerkenswert günstigen Ausrufpreisen angeboten werden. Vermissen wird so manch einer das legendäre Zwischenstegpaar, den sog. „XIPHOPAGO“, eine Kombination einer 30 und 60 reis-Marke, die von der zusammengesetzten Platte stammt und neben dem zuvor erwähnten 60-Reis-Bogen als einer der drei Topstücke der Brasilien-Philatelie gilt. Dieses ist nicht im Versteigerungsangebot enthalten. Ob es der Besitzer vorher veräußert hat oder noch weiterhin sein eigen nennen will, ist nicht bekannt. Wohl aber, dass bereits jetzt zahlreiche Philatelisten aus dem In- und Ausland einen Besuch der Corinphila-Versteigerung Mitte Juni eingeplant haben. Denn eines hat bereits Teil 1 der Goeggel-Brasilien-Sammlung vor wenigen Monaten gezeigt: Nach langen Jahren des Wartens auf die Auflösung einer der wirklich großen Sammlungen dieses nach wie vor sehr beliebten Überseegebietes, sind Philatelisten vieler Länder begierig, vorhandene Lücken zu stopfen. Zu kleinen wie großen Preisen. Kontakt: info@corinphila.ch.

15.5.2013 wm

BRASILIANA 2013 öffnet sich für „Moderne Philatelie“!

(wm) Die Ausstellungsleitung informierte die Sammler aus vielen Ländern über eine jüngst vorgenommene Erweiterung der bereits jetzt vorgesehenen Wettbewerbsklassen um eine Klasse 13 (Moderne Philatelie des 21. Jahrhunderts). Diese Klasse soll in besonderer Form unter Beweis stellen, dass man auch mit „modernem“ Material (ab 2001 bis heute) interessante Sammlungen gestalten kann. Drei Untergruppen dieser Klasse sind dafür vorgesehen: a) Traditionell, also nach Art der Ländersammlungen, b) Postgeschichte, c) Ganzsachen. Umfang der Exponate: Drei oder fünf Rahmen. Kosten: Je Rahmen 50 US-Dollar. Die näheren Bestimmungen sind in englischer Sprache erhältlich bei w.maassen@philcreativ.de, also bei dem deutschen Kommissar des BDPh. Interessenten werden gebeten, sich bei ihm zu melden. Die Anmeldefrist läuft nur bis zum 31. Mai 2013.
Text der Originalmitteilung des Organisationskomitees:
We are pleased to inform that we have included Class 13 Modern Philately (of the 21th century) as one of four Competitive Classes:
Class 13; Modern Philately (of the 21st Century)
The objectives are to encourage collectors of Modern Philatelic materials to exhibit at the highest level and to demonstrate to Postal Administrations that are extensive bodies of philatelists who collect and study materials issued by them in the 21st century (2001-today).
The organizing committee is making this class available for exhibits complying with the special regulations for (A) Traditional, (B) Postal History and (C) Postal Stationery.
Qualifying exhibits for this promotional class must contain philatelic material issued by Postal authorities in the 21st century. Stamp series of philatelic topics chosen for this class which were substantially issued on/after 2011 are qualified as topics for the promotional class.
Promotional class exhibits will be judged according to the respective SREVs currently in force for the above mentioned classes.
The distribution of points available recognize that Modern Philatelic material is worthy of study and in many instances is difficult to acquire, treat and present while the short passage of time since their issue has not provide an accurate indication of importance or rarity.
FIP medals will be awarded to the appropriate exhibit and they will be recorded in the FIP Awards records. Certificate of Participation will be given to exhibits attaining less than 60 points.
Acceptance of entry into promotional class for BRASILIANA 2013 will be based on the recommendation of national commissioners and at the discretion of the BRASILIANA 2013 Organizing Committee. Exhibitors are entitled to apply for 3 or 5 frames per exhibit. Acceptance of any entries in the promotional class will not preclude acceptances of entries in any other class. All other requirements of the IREX will apply.
Frame fee: US$ 50 per frame
The BRASILIANA’s committee is extending the submission deadline for the application forms, only for Modern Philately, to May 31.
Reinaldo Macedo
General Secretary

13.5.2013 wm

Derichs/Meiners knackt 2 Millionen-Grenze!

(wm) In der Domstadt Köln ist einmal mehr zufriedenes Lächeln bei Auktionator Roland Meiners, Inhaber des Auktionshauses Dr. Derichs Köln/Berlin, angesagt: Mit einem Umsatz von mehr als zwei Millionen Euro in der zweiten Mai-Woche gelang ihm erneut der Durchbruch zur Spitze deutscher Briefmarken-Auktionen. Allein der sog. MMT-Bestand wurde von 350 000 Euro Ausruf auf rund 600 000 Euro hochgesteigert. Es gab nur 30 Rücklose, was angesichts der Fülle von 600 Losen mehr als bemerkenswert ist. Nur selten dürfte es einmal vorgekommen sein, dass der wahrlich erfahrene Versteigerer das von ihm selbst für eine Auktion angesetzte Zeitlimit zu überschreiten hatte. Dieses Mal war es unvermeidlich, denn die eifrig bietenden Auktionsteilnehmer ließen ihm mit ständig neuen und höheren Geboten keine andere Wahl: Er musste fast eine Stunde überziehen! Käufer wie Einlieferer wird’s gefreut haben, kamen sie doch so zu den Losen ihrer Wahl.
Am 11. Mai stand dann die erste Partie einer auf sieben Einzel-Auktionen angesetzten Versteigerung der Prof.-Franz-Sammlung an. Ohne Nachverkauf, der erfahrungsgemäß auch noch so einiges einbringt, wurden von den 150 wertvollen und exquisiten (übrigens in einem hervorragend aufgemachten Farb-Hardcover-Katalog beschriebenen) Einzellosen 118 zum Preis von 393 110 Euro verkauft. Der Einlieferer dürfte zufrieden gewesen sein, wurden doch seine früheren Einkaufszahlen nicht selten deutlich übertroffen. Geradezu sensationell war das Resultat von Los 1022, einer (nur auf den ersten Blick) „unverdächtig“ erscheinenden 3 Silbergroschen karmin-Marke aus Braunschweig (Mi 12bD), die bereits mit 2 000 Euro angesetzt war – und wie eine Rakete auf 11 500 Euro Zuschlag in schwindelnde Höhen emporstieg!
Für eine altdeutsche Einzelmarke wahrlich ein Traumergebnis, das seine Erklärung nicht nur in dem linienförmigen Durchstich der Marke und deren sauberen Nummernstempel „9“ findet, sondern einfach in der Seltenheit des Exemplares. Diese ließ Roland Meiners bereits in der Beschreibung anklingen: Er habe die Marke in den letzten 25 Jahren noch nie handeln können. Das will angesichts der Breite seines bekannt guten Angebotes etwas heißen und es rief die Experten auf den Plan, die der Rarität gebührende Aufmerksamkeit zollten.
Dass Titel-Abbildungen – in diesem Fall war es ein Preußen-Briefstück mit wunderschönem Stempel KEVELAER 1610 ihren Preis haben, ist bekannt. Die 1 Silbergroschen-Marke mit einem Plattenfehler wurde für nur 150 Euro ausgerufen, war aber einem Liebhaber glatte 2250 Euro wert! Man darf also auf die folgenden Auktionen der Prof.-Franz-Sammlung, die zu einer der bedeutendesten Altdeutschland-Kollektionen gezählt wird, noch sehr gespannt sein.

14.5.2013 wm

Nachbericht 52. Aix-Phila Auktion: …zum ersten …zum zweiten und zum dritten!     27.000 € Zuschlag für Los 2136!

(ho/Aachen) Bereits der Schätzpreis von 20.000 € für die in Philatelistenkreisen bekannte Sammlung Bahnpost No. 10 Coeln-Verviers über Aachen mit mehr als 400 Briefen aus dem vorletzten Jahrhundert betonte die Ausnahmestellung dieser Kollektion. Folgerichtig gab es eine Reihe von Interessenten für dieses außergewöhnliche Objekt, ehe letztlich ein Telefonbieter den Zuschlag erhielt.
Gute Resultate gab es auch bei der übrigen deutschen Philatelie: Ein Aufdruckprovisorium aus der Inflationszeit (Katalog-Nr. 307) kletterte von 300 auf 920 €, eine Kriegspropagandafälschung von 300 € auf 740 € und ein gestempelter Weihnachtsblock (SBZ Nr. 2 t) von 700 € auf 1.200 €. Besonders gefragt waren auch dieses Mal wieder Marken der Volksrepublik China, welche ihre Schätzpreise meist verdoppelten und verdreifachten. So erzielte der (noch nicht einmal komplette) ungezähnte Schauspielsatz von 1962 bei einem Ausruf von 500 € bemerkenswerte 3.200 €.
Vorab wurden Münzen aus aller Welt zu ebenfalls hohen Preisen zugeschlagen, beispielsweise ein Friedrich d`or von 1782 mit 1.350 € (Startpreis 500 €) oder eine moderne Sammlung Tiere auf Silbermünzen mit 3.700 €.
Traditionell umkämpft waren dann am zweiten Tag wieder ganze Sammlungen und Lots. Im vor allem von Besuchern aus dem Ausland gut gefüllten Auktionssaal schoss gleich zu Beginn ein ganzer Nachlass von 2.500 € auf 10.000 €, ein weiterer folgte bei einem Startpreis von 1.000 € mit 3.600 €. Eine Sammlung Stadtpost Metz erzielte 2.000 € (Ausruf 800 €), eine Kollektion Besatzungszonen 3.900 € (Ausruf 2.500 €) und ein postfrische Sammlung SBZ gar 5.200 €! Wer gehofft hatte, einen Anlegerposten Frankreich mit 1.000 € billig ergattern zu können, sah sich schnell getäuscht, musste er doch schließlich satte 4.500 € hinblättern. Selbst eine Sammlung tunesische Postgeschichte konnte mit 5.000 € zugeschlagen werden. Letztlich war es auch keine Überraschung, dass ein unscheinbares Steckbuch mit chinesischen Marken von 50 € auf kaum glaubliche 2.700 € hochschnellte.
Natürlich kamen auch die vielen „Normalsammler“ wieder auf ihre Kosten; aber auch sie mussten kämpfen, um letztlich einen Zuschlag im zwei- oder dreistelligen Bereich zu erhalten.  
Unter dem Strich wurden von 3 218 Losen beachtenswerte 2 415 verkauft, der Schätzpreis von 375 720 Euro dabei deutlich mit 570 229 Euro übertroffen.

 

14.5.2013 wm

FELIX AUSTRIA und noch viel mehr bei der 145./146. Felzmann-Auktion in Düsseldorf (27.–29. Juni 2013)

(aw/Düsseldorf) Die Österreich-Spezialauktion „Felix Austria“, ein attraktives Altdeutschland-Programm mit zahlreichen Spitzenstücken sowie das größte Feldpost-Angebot der Firmengeschichte erwartet die Käufer bei der Juni-Auktion des Auktionshauses Felzmann.
Die Spezialauktion „Felix Austria“ am 27. Juni würdigt die einzigartige Postgeschichte der Habsburger Monarchie und ihres Vielvölkerstaates. Als einer der Höhepunkte wird eine Rarität aus der WIPA-Schatzkammer 2008, der einzige 25er-Bogen 10 Kr. „Regierungs-jubiläum“ ungefaltet und originalgummiert ab 75.000 Euro angeboten. So weitläufig wie die damaligen Postverbindungen in das Osmanische Reich sind auch die Spitzenstücke der Auktion. Es findet sich eine der seltenen ungarischen Mischfrankaturen 3 Kr. „Franz Joseph“ mit 5 Kr. „Ungarn“ darunter. Während der erste Teil der Spezialauktion die Geschichte der österreichischen Post dokumentiert, liegt der Fokus des zweiten Teils auf Österreichs Luftpost. Neben Katapult- und Raketenpost bilden die annähernd 200 Zeppelinpost-Belege der Zuleitungspost den Schwerpunkt. Dabei ein extrem seltener Kombinationsbeleg „Olympiafahrt 1936“ und „6. Nordamerikafahrt 1936“.
Einmalig und postgeschichtlich hochinteressant ist ein Ersttagsfaltbrief mit 2 Sgr. auf blau in tadelloser Kabinetterhaltung aus der Übergangszeit von der Barfreimachung zur Verwendung von Briefmarken in Preußen. Adressseitig findet sich der Vermerk „frei“ zur Kenntlichmachung des vorausbezahlten Portos, um kurze Zeit später am Ausgabetag mit dem in Preußen neu eingeführten Postwertzeichen verwendet zu werden. Die Versteigerung startet bei 15.000 Euro. Die weltweit wohl populärste Altdeutschland-Rarität, der rote Sachsendreier auf einem sehr wirkungsvollen Ganzstück, wird mit 14.000 Euro angeboten. Es handelt sich dabei um ein altbekanntes, seit Jahrzehnten nicht mehr angebotenes Qualitätsstück mit Altsignaturen. Weitere Spitzenstücke in Ausnahmequalität stammen unter anderem aus einer sehr umfangreichen und schönen Altdeutschland-Sammlung „Château Duval“, die ein Sammler aus Paris bei Felzmann auflösen lässt.
Die Legionärs- und Söldnerpost in der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg sowie die Inselpost ab Oktober 1944 bestimmen das umfassende Feldpost-Angebot. Eine Inselpostmarke RHODOS gehört aufgrund seiner überdurchschnittlichen Erhaltung zu den extrem seltenen Ausnahmestücken dieser Marke und wird mit  6.000 Euro ausgerufen.
Das komplette Angebot der Briefmarken- und Münzauktionswoche Ende Juni wird spätestens ab dem 1. Juni im Online-Katalog auf www.felzmann.de zu finden sein. Die kostenlosen Kataloge können unter 0211-550 440 sowie per E-Mail unter info@felzmann.de angefordert werden.

 


14.5.2013 wm

ArGe Tschechoslowakei mit eigener Briefmarke!

(hl) Ihr 44. Jahrestreffen hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei im BDPh vom 9.–12. Mai in Soltau in der Lüneburger Heide durchgeführt. Aus diesem Anlass wurde ein individualisierter Kleinbogen der Tschechischen Post herausgegeben. Der Bogen enthält neun Marken für den Postversand ins Europäische Ausland („E“)mit dem Motiv „Rose über Prag“ sowie neun Felder mit dem Motiv der ersten tschechoslowakischen Markenserie (Hradschin) und dem Hinweis auf die Versammlung der ArGe Tschechoslowakei. Außerdem gibt es 2 Felder mit dem Wappen der Stadt Soltau.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei vereint Sammlerinnen und Sammler, die sich mit der Philatelie der ehemaligen Tschechoslowakei befassen, und zwar von der Vorphilatelie und der Zeit der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie über die zwei tschechoslowakischen Republiken vor und nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart der Tschechischen und Slowakischen Republik. Auch die Periode von 1938–45 (Sudetenland,Protektorat „Böhmen und Mähren“, Slowakischer Staat) wird von vielen ArGe-Mitgliedern bearbeitet. Die ArGe hat zur Zeit etwa 140 Mitglieder und unterhält eigene Sektionen in Österreich und Dänemark. Außerdem kooperiert sie mit Schwesterorganisationen in Tschechien, Ungarn, Großbritannien, den Niederlanden und den USA.
Weitere Informationen, insbesondere für mögliche Interessenten an einer Mitgliedschaft, und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme finden sich auf der Internetseite der ArGe unter www.arge-tschechoslowakei.de. Der Kleinbogen kann von Interessenten bestellt werden beim Vorsitzenden der ArGe: Hartmut Liebermann, Auf der Haar 2, 48683 Ahaus oder unter Vorsitzender@arge-tschechoslowakei.de

8.5.2013 wm

23. Internationale Briefmarken-Messe Essen: Großer Auflauf für Uli Stein!

(jb/dbr) Prominenter Gast auf der 23. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 2. bis 4. Mai 2013 war der Comiczeichner Uli Stein. Deutschlands bekanntester Cartoonist gab am Eröffnungstag eine Autogrammstunde auf dem Großstand der Deutschen Post, die zu einem solchen Andrang führte, dass nicht alle Signierwünsche erfüllt werden konnten. Kurz zuvor waren die drei von ihm gestalteten Sport-Zuschlagsmarken durch das Bundesministerium der Finanzen vorgestellt worden. Die kostenlos an die Besucher verteilten Klappkarten eigneten sich ideal für die Unterschrift des Zeichners.
Neben den Sport-Briefmarken wurde auch das Sonderpostwertzeichen „Europa – Postfahrzeuge“ am 2. Mai im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung öffentlich vorgestellt. Diese Briefmarken-Neuheiten und die beiden dazu passenden Sonderstempel waren der Renner an den Sonderschaltern der Deutschen Post. Interessanter Weise lief bei den Sportmarken nicht nur der niedrigste Wert zu 58+27 Cent. Auch die beiden anderen, mit 90+40 und 145+55 Cent deutlich höheren Nominalen wiesen kaum geringere Verkaufszahlen auf. Gut nachgefragt wurde außerdem die Messe-Ganzsache, die ebenfalls eine Illustration von Uli Stein trägt.
Die älteste Briefmarken-Messe der Welt, die seit 1976 in Essen durchgeführt wird, bot wieder ein breit gefächertes Angebot weltweiter Philatelie mit einem hohen Anteil ausländischer Aussteller. Der Besucherzuspruch, insbesondere am Eröffnungstag, war groß. Insgesamt 14 500 Besucher bedeuteten ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Messe-Katalog war bereits Samstagmorgen vergriffen. Dementsprechend erfreut waren die Anbieter. Die knapp 40 ausländischen Postverwaltungen von Åland bis Weißrussland zeigten sich zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Geschäft. Auch die rund 100 Fachhändler, Auktionatoren und Verlage berichteten von guten bis sehr guten Umsätzen.
78 Top-Sammler aus 16 Nationen fieberten dem Festabend entgegen, auf dem in acht Kategorien die Europameister für Thematische Philatelie gekürt wurden. Gesamtsieger wurde der Deutsche Lutz König mit einer Sammlung über Tauben. Im nächsten Jahr wird dann wieder die Deutsche Meisterschaft für Thematische Philatelie in Essen ausgerichtet.
Entgegen einiger Gerüchte findet die 24. Internationale Briefmarken-Messe zu dem seit Jahren angekündigten Termin vom 8. bis 10. Mai 2014 statt! Trotz der terminlichen Überschneidung mit der interpack in Düsseldorf stehen den Besuchern und Ausstellern ausreichend günstige Hotelquartiere zur Verfügung.
Aktuelle Informationen findet man im Internet unter www.briefmarkenmesse-essen.de


8.5.2013 wm

Neuwahlen bei der ArGe Bezirkshandstempelaufdrucke

(eh) Auf der Hauptversammlung der ARGE Bezirksstempelaufdrucke der SBZ 1948 am 27.4.2013 gab es einen Wechsel im Amt des Schriftleiters der Rundbriefe. Ekkehard Haas, AIJP, wurde durch Jürgen Blumenberg abgelöst. Für die Herausgabe der Hefte war Haas 12 Jahre verantwortlich, stand für diese Tätigkeit aus beruflichen Gründen jedoch nicht länger zur Verfügung. Als Dank für seine Arbeit erhielt er vom Vorsitzenden Dr. Claus Sommerfeld die Bronze-Nadel des BDPh für Verdienste um Forschung und Literatur. Zudem ernannte ihn die Versammlung einstimmig zum Ehrenmitglied. Als philatelistisches Geschenk bekam Haas die erste Ausgabe einer CD, auf der alle Rundbriefe der ARGE von 1953 bis Anfang 2013 (insgesamt 216 Ausgaben) im PDF-Format gespeichert sind. Diese CD ist für alle Interessierten unter claus.sommerfeld@t-online.de erhältlich. Haas, der in verschiedenen nationalen und internationalen Arbeitsgemeinschaften und in den Ortsvereinen Lüdenscheid und Siegen Mitglied ist, wird sein Amt als Redakteur der bei der IPHLA 2012 mit Vermeil ausgezeichneten Siegener Vereinszeitschrift KRÖNCHEN PHILATELIE weiterhin wahrnehmen.

8.5.2013 wm

Tag der Briefmarke 2013, Briefmarkenbörse und „Dritte Rhöner Ziegenpost“

(mm) Meiningen ist bekannt, philatelistische Veranstaltungen in örtliche Höhepunkte mit einzubinden. Hervorzuheben ist hier besonders das Biosphärenreservat Rhön, Verwaltung Thüringen. Hier bestehen seit 2008 enge Kontakte und eine Zusammenarbeit, welche sich von Jahr zu Jahr verbessert und gegenwärtig nicht mehr wegzudenken ist. Es sind nun die vierten Naturerlebnistage mit Beteiligung der Meininger Briefmarkenfreunde in Vorbereitung, die vom 13. – 15. September 2013 in 98634 Oepfershausen stattfinden werden. Gefreut haben wir uns in Meiningen, als der Landesverband Thüringer Philatelisten e.V. uns in Verbindung mit dieser Veranstaltung in der Rhön den „Tag der Briefmarke“ anbot. Die Zusage ließ nicht lange auf sich warten, da einmal das „Schwarze Schloss“ in Oepfershausen ausgezeichnete räumliche Voraus-setzungen bietet und die Gemeinde die gute Resonanz durch die Philatelisten erkannt hat. So lohnt es sich nicht nur einen Tag die Thüringische Rhön zu besuchen, sondern bereits am Samstag anzureisen und verschiedene Angebote anzunehmen. Philatelistisch erwarten die Besucher eine Ausstellung in der Offenen Klasse zum Thema „Kunst und Natur“, mehrere Sonderstempel und das Team „Erlebnis: Briefmarken“, eine Briefmarkenbörse sowie natürlich die „Dritte Rhöner Ziegenpost“. Weiteres befindet sich noch in der Vorbereitung. Bis September ist ja auch noch etwas Zeit. Vormerken sollten sich Interessenten aber den Termin des Anmeldeschlusses am 30. Juni 2013. Beachten Sie hier bitte das Thema „Kunst und Natur“, sowie die Höchstrahmenzahl von 3. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und Anmelde-formulare für die Ausstellung erhalten Sie über: reichel.matthias@t-online.de oder nach 19 Uhr 0 36 93/89 12 57

8.5.2013 wm

15 Jahre Schiffmühle Minden

(mm) Sie prägten seit dem Mittelalter die Weser nicht nur bei Minden: Unterhalb der alten Weserbrücke lagen etliche Schiffmühlen auf der Weser, um das Getreide der vielen Bauern zu mahlen. Erste urkundliche Erwähnungen gehen auf das Jahr 1326 zurück, als die Stadt Minden sechs Liegeplätze für Schiffmühlen verpachtete. Auf einem alten Kupferstich von Wenzel Hollar aus dem Jahr 1650 sind sogar 12 Schiffmühlen zu sehen. 1907 stellte die vermutlich letzte Schiffmühle auf der Weser in Bodenwerder ihren Betrieb ein. Im Jahr 1998, ein Jahr nach dem 1200-jährigen Stadtjubiläum, bekam die Stadt Minden dann wieder eine Schiffmühle. Inzwischen gibt es in Deutschland wieder ein paar nachgebaute historische Schiffmühlen. Allerdings ist die Mindener Schiffmühle die einzige, die auch Korn mahlen kann. Das Jubiläum am Pfingstmontag wird traditionell mit dem Tausend-Matjes-Tag gefeiert. Vom BSV Minden gibt es in Zusammenarbeit mit den Schiffmüllern an diesem Tag einen Sonderstempel zu diesem Jubiläum, dem ersten zu einer Schiffmühle. Vom BSV Minden würden hierzu zwei Plusbriefe aufgelegt, die interessierte Sammler bei Eckhard Prasuhn, Brühlstraße 39, 32423 Minden, bestellen können.

8.5.2013 wm

Numismatik – Deutschland: 10-Euro-Gedenkmünze „150 Jahre Rotes Kreuz“

(mm) Am 11. April 2013 hat die Bundesrepublik Deutschland die im letzten Herbst angekündigte 10-Euro-Gedenkmünze „150 Jahre Rotes Kreuz“ emittiert. Die Münze ist als Silbermünze (625/1.000) in der Prägequalität „Polierte Platte“ (PP) sowie als Kupfer-Nickel-Münze in „Stempelglanz“ (Stgl) erhältlich ( die genauen Auflagenhöhen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Die im Jahr 1863 auf Initiative des Schweizers und späteren Nobelpreisträgers Henry Dunant gegründete Hilfsorganisation verzeichnet heute ca. vier Millionen Mitglieder und ist einer der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Die vom Künstler Bodo Broschat gestaltete Münze zeigt beispielhaft Aktionsfelder des Roten Kreuzes, vom Rettungsdienst bis zum sozialen Engagement. Der glatte Münzrand erhält in vertiefter Prägung die Inschrift: Aus Liebe zum Menschen.

8.5.2013 wm

Numismatik – Frankreich: Münzserie „Europäische Künstler – Yves Klein“

(mm) Zu Ehren des Künstlers Yves Klein hat Frankreich eine Serie von fünf Silber- bzw. Goldmünzen herausgegeben: Die drei Silbermünzen haben die Nominale 10 Euro (900/1.000, Auflage: 30.000, PP), 50 Euro (950/1.000, Auflage: 500, PP) sowie 100 Euro (950/1.000, Auflage: 500, PP) und sind teilweise farbig; die Goldmünzen haben die Nennwerte 50 Euro (950/1.000, Auflage: 1.000, PP) und 500 Euro (999/1.000, Auflage: 99, PP). Die Münzen sind motivgleich und bilden auf der Rückseite den Künstler mit ausgestreckter rechter Hand ab, welche bei den Silbermünzen blau gefärbt ist. Darüber sind der Künstlername sowie die Jahresangabe 2012 (die Münzen erschienen mit leichter Verspätung) zu lesen. Die Vorderseite zeigt eine abstrakte Komposition Kleins sowie die Staatsbezeichnung RF und die Wertangabe.

8.5.2013 wm

Numismatik – Österreich: 20-Euro-Silbermünze „Europäische Schriftsteller – Stefan Zweig“

(mm) In der Serie europäische Schriftsteller hat Österreich im März eine 20-Euro-Silbermünze (900/1.000, Auflage, 50.000, PP) zu Ehren von Stefan Zweig herausgegeben. Die Münze thematisiert auf der Rückseite das bedeutendste Werk des Künstlers, die 1942 veröffentlichte „Schachnovelle“. Die Vorderseite porträtiert Zweig vor einem Buch und einer Schreibmaschine dem Betrachter zugewandt. Darunter sind seine Unterschrift sowie jeweils daneben Wertangabe, Staatsbezeichnung und Emissionsjahr zu sehen.

8.5.2013 wm

Numismatik – Niederlande: 2-Euro-Sondermünze „Thronwechsel“

(mm) Ende Januar diesen Jahres gab Beatrix, Königin der Niederlande bekannt, zugunsten Ihres Sohnes Willem-Alexander auf den niederländischen Thron zu verzichten. Der Thronwechsel wurde nach nunmehr 33-jähriger Regierungszeit auf den 30. April 2013 festgesetzt. Aus diesem Anlass hat die Niederlande im Februar eine 2-Euro-Sondermünze emittiert, die auf der Rückseite die nach links gewandten, gestaffelten Porträts der Königin und ihres Sohnes, des zukünftigen Königs Willem-Alexander zeigt. Die Umschrift lautet „BEATRIX KONINGIN DER NEDERLANDEN – WILLEM-ALEXANDER PRINS VAN ORANJE, 28 JANUARI 2013“.

8.5.2013 wm

Numismatik – Spanien: 10-Euro-Silber- und 100-Euro-Goldmünzen „XX. Fußball-WM 2014 in Brasilien“

(mm) Die spanische (Fußball-) Nation durfte sich am 11. Februar 2013 über die Ausgabe einer 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 10.000, PP) sowie einer 100-Euro-Goldmünze (999/1.000, Auflage: 4.000, PP) anlässlich der im nächsten Jahr vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 stattfindenden XX. FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft freuen. Die 10-Euro-Münze zeigt auf der Rückseite den Weltmeisterpokal umgeben von vier Fußballspielern in Aktion, einer kleinen brasilianischen Landkarte sowie der Inschrift „2010 FIFA World Cup Winner“. Umgeben wird die Komposition von dem Hinweis „COPA MUNDIAL DE LA FIFA – BARSIL 2014“ sowie der Wertangabe. Die 100-Euro-Münze zeigt ebenfalls Weltmeisterpokal, Landkarte sowie die Hinweise auf den amtierenden Weltmeister und die WM 2014. Jedoch fehlen die Fußballspieler und die Bildkomposition ist nun leicht verändert vor einem stilisierten Globus dargestellt. Auf den Vorderseiten ist wie gewohnt das Porträt des Königs Juan Carlos I. zu sehen, umgeben von Emissionsjahr und Titulatur des Monarchen.

7.5.2013 wm

Förderpreis „Bildung und Briefmarke“. Schulprojekt aus Berlin gewinnt

(wp/bdph) Den erstmals verliehenen Förderpreis „Bildung und Briefmarke“ der Stiftung Deutsche Jugendmarke in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten gewinnt Stefanie Wollschläger aus Berlin. Frau Wollschläger nahm den Preis – eine Urkunde und einen Scheck in Höhe von 500 Euro – am 4. Mai 2013 auf der Internationalen Briefmarken-Messe in Essen persönlich entgegen.
Den Preis überreichten Thomas Thomer, Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsche Jugendmarke in Vertretung der Jugendministerin Dr. Kristina Schröder, und Franz-Karl Lindner, Vize-Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten. Dabei würdigten sie das Projekt „Eine tolle Marke“ der Klasse 3a der Katholischen Schule Bernhard Lichtenberg in Berlin, das Frau Wollschläger im Unterricht durchgeführt hat:
In der Begründung der Jury heißt es: „In herausragender Weise zeigt das Projekt „Eine tolle Marke“ wie sich Briefmarken im Unterricht einsetzen lassen. Der Sachkundeunterricht mit dem Thema Post ist Ausgangspunkt, Briefmarken als Unterrichtsmaterial einzusetzen. Diese Briefmarken wecken das Interesse und die Neugier der Schülerinnen und Schüler. Das Sortieren und Ordnen der Marke fordern Kreativität und Systematik, gleichzeitig wird soziales Lernen gefördert. Im Kunstunterricht werden eigene individuelle Briefmarkenalben gestaltet. Eine Exkursion führt die Kinder in ein Briefzentrum. Im Musikunterricht entstehen eigene Briefmarkensongs, im Deutschunterricht werden die Texte dazu entwickelt. Das Projekt bietet einen beeindruckenden lernbereichsübergreifenden Unterricht, der alle Beteiligten über den gesamten Zeitraum großen Spaß bereitet.“
Hinweis: Auf dem beigefügten Foto nimmt die Preisträgerin Frau Stefanie Wollschläger die Urkunde von Herrn Thomas Thomer (rechts) und Herrn Franz-Karl Lindner (links) in Empfang.

7.5.2013 wm

Dr. Albert Louis im 88. Lebensjahr verstorben

(bpp) Vor wenigen Wochen erst war Dr. Albert Louis, Seniormitglied im BPP und früher Verbandsprüfer für die Niederlande, in Wiesbaden mit der SAVO-Plakette geehrt worden. Jetzt ist der große Philatelist und Kenner nicht nur der Niederlande überraschend im 88. Lebensjahr verstorben. Dr. Albert Louis hat sich in seiner langen Prüferlaufbahn im BPP von 1976 bis 2000 großes Ansehen erarbeitet. Er war seit 1979 Fellow in der RPS in London, seit 1983 Mitglied in der AIEP und wurde 2004 für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Philatelie mit dem Köhler-Preis ausgezeichnet. Mit Dr. Louis verliert der BPP eines seiner ältesten Mitglieder, einen vorbildlichen Prüferkollegen und einen herausragenden Menschen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und sind in Gedanken bei seiner trauernden Familie.

7.5.2013 wm

BPP-Beratungsstand im Fokus der Besucher

(bpp) Der BPP-Beratungsstand auf der Briefmarkenmesse in Essen vom 2. bis 4. Mai 2013 wurde an allen drei Tagen regelrecht belagert. Sammler und Händler nutzten die Möglichkeit, die Verbandsprüfer um Rat zu fragen und mitgebrachtes oder auf der Messe frisch erworbenes Material begutachten zu lassen. Ein Sammler war besonders dankbar: Hans-Dieter Schlegel entlarvte den soeben gekauften, angeblich postfrischen „Wagnersatz“ des Deutschen Reiches als „entfalzt“. Der Sammler konnte den teuren Satz zurückgegeben und bekam einen neuen, diesmal wirklich postfrischen Satz.
„Erlebnisse wie dieses bestärken uns in unserer Meinung, dass der BPP-Stand eine ganz wichtige Funktion auf den großen Briefmarkenmessen und -börsen erfüllt“, sagte BPP-Präsident Geigle am Rande der Veranstaltung. Rund 300 Interessenten kamen an den drei Messetagen zu den Experten. Hans-Dieter Schlegel aus Berlin war sicher das „Zugpferd“ am Stand. Ruhig und sehr sympathisch nahm er sich der Fragen und Sorgen seiner Besucher an. Am Ende lautete das Fazit des verantwortlichen Vizepräsidenten des BPP, Rolf Tworek: „Die Arbeit hat sich wieder einmal gelohnt. Wir haben viele zufriedene Gesichter gesehen, aber auch so manchen finanziellen Schaden verhindert.“
In Essen waren für den BPP tätig die Herren Hansmichael Krug, Dr. Helmut Oechsner, Dr. Hans-Karl Penning, Hans-Dieter Schlegel, Rolf Tworek und Michael Wieneke.
 

7.5.2013 wm

Neue E-Mail-Adresse von BPP-Prüfer Pieles

Roland Pieles: psywarstamps@gmail.com

7.5.2013 wm

Europas schönste Briefmarke kommt aus Deutschland!

(jb/dbr) Das Ergebnis der „Wahl der schönsten Briefmarke Europas 2011“ war wieder deutlich: Mit 28,19% verteidigte Deutschland seinen Titel und gewann insgesamt zum sechsten Mal den Wettbewerb. Als Zweiter setzte sich die Schweiz mit 14,62% der abgegebenen Stimmen gegen die Åland-Inseln durch, die 11,73% erreichten.
Der siegreiche deutsche Block „175 Jahre Sächsische Dampfschifffahrt“ zeigt den Radampfer „Diesbar“.  Die Schweiz punktete mit einer sechseckigen Bienen-Marke, während die Åland-Inseln ebenfalls mit einem Block zum Jubiläum „150 Jahre Stadt Mariehamn“ erfolgreich waren. 19 europäische Postverwaltungen hatten eine Marke nominiert – häufig diejenige, die in dem Heimatland bereits zur schönsten Marke gekürt worden war. Darum hat der Wettbewerb, der bereits zum 16. Mal von der in Ratingen erscheinenden Fachzeitschrift Deutsche Briefmarken-Revue veranstaltet wurde, ein Jahr „Verzögerung“. Die Wahlunterlagen für die 17. Auflage sind im Herbst 2013 bei der DBR, Freiligrathring 13 a, 40878 Ratingen oder im Internet unter www.deutsche-briefmarken-revue.de erhältlich.

6.5.2013

Auktionatorenlegenden: Hartmut C. Schwenn und Wolfgang Jakubek beim „100 Jahre-Köhler-Symposium“ in Wiesbaden

(wm) Vom 25. bis 26. Mai 2013 erwartet Besucher des vom CONSILIUM PHILATELICUM in Wiesbaden organisierten Symposiums „Heinrich Köhler. Seine Zeit und seine Nachfahren“ weit mehr als trockene Geschichte oder gar Vergangenheitsbewältigung. Im Blickpunkt dieser Tagung – sie findet an „historischer Stätte“ im Auktionssaal des Hauses Heinrich Köhler statt – stehen Zeitzeugen, also Menschen, die Kenner und Könner, namhafte Vordenker und erfahrene bewährte Macher ihrer jeweiligen Zeit waren und sind. Gerade Hartmut C. Schwenn – zu seinem Auktionsimperium zählte in den 1960er-Jahren auch das Auktionshaus Heinrich Köhler, das er von Henriette Grosse, Heinrich Köhlers jüngerer Tochter, 1966 übernommen hatte – hat Geschichte der Philatelie geschrieben. Er war der Senkrechtstarter der Branche, einer Ära, die 1970 abrupt endete, bevor der ebenso unvergessene Volker Parthen das Steuer im Haus Köhler übernahm. Mehr aus erster Hand und berufenem Munde zu erfahren hat man in Wiesbaden bei diesem 2-Tage-Symposium Gelegenheit! Claudia Parthen, Hans-Joachim Büll (Köhler-Berlin) und Wilhelm van Loo (Köhler-Preis BPP) sind ebenfalls mit von der Partie und sie alle können als Insider erzählen, wie die Geschichte ihren Lauf nahm.

Dies und vieles mehr wird das Jubiläums-Symposium präsentieren, dank Wolfgang Jakubek, „Mr. Mauritius“ und ehemaliger Starauktionator aus Berlin und Hamburg, eben auch ein Zeitzeuge, der selbst noch nach dem Krieg als „junger Steppke“ im Haus Köhler eingekauft hat. Speziell zu diesem Symposium wurde ein 10-Rahmen-Exponat zur Erinnerung an Heinrich Köhler und seine Zeit von Heinrich Mimberg (AIJP) gestaltet, das erstmals mit seinen vielen unbekannten Fotos und Belegen zu sehen sein wird. Folgendes Gesamt-Programm ist geplant:

Samstags:        25. Mai 2013
10.00    Führung durch die Sammlung „100 Jahre Heinrich Köhler“
11.00    Symposium des Consilium Philatelicum. Eröffnung
11.15    Heinrich Köhler und seine Zeit. Biografische Notizen (Wolfgang Maassen)
12.00    Heinrich Köhler. Die frühe Zeit. Eine Foto-Reportage (Heinrich Mimberg)
12.30–14.00    Mittagpause mit kleinem Lunch im Hause
14.00    Die Ära Hartmut C. Schwenn (Hartmut Schwenn/Wolfgang Maassen)
15.00    Die Ära Volker Parthen (Claudia Parthen/Wolfgang Maassen)
15.30    Erinnerungen … Würdigungen von Zeitzeugen und Gästen
17.00    Ende Symposium, Teil 1

Sonntags:         26. Mai 2013
10.00    Heinrich Köhler Berlin (Hans-Joachim Büll)
10.45    Der Heinrich-Köhler-Preis (Wilhelm van Loo)
11.15    Die Ära AFINSA. Der Übergang (Claudia Parthen/Dieter Michelson)
11.30    Die AFINSA-/ESCALA … Zeit (Dieter Michelson)
12.00    Kaffeepause
12.15    Das neue „Global auction network“ (Karl Louis)
12.45    Zusammenfassung
13.00    Ende des Symposiums

Veranstaltungsort: Auktionshaus Heinrich Köhler, 65183 Wiesbaden, Wilhelmstr. 48, Tel. 06 11/3 93 81, Fax 06 11/3 93 84, E-Mail: auction@heinrich-koehler.de

Generelles
Die Veranstaltung ist dank der Unterstützung der Fa. Heinrich Köhler kostenfrei, eine freiwillige Spende ins „Sparschwein“ des Consilium Philatelicums wird aber erbeten. Da die Platzzahl beschränkt ist, wird um umgehende Anmeldung gebeten. Erst mit der Bestätigung ist die Teilnahme verbindlich gebucht.
Anmeldungen sind ausschließlich zu richten an das Consilium Philatelicum, Wolfgang Maassen, c/o Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/4 97 60, Fax 0 21 63 / 3 00 03, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

6.5.2013 wm

AIJP weiterhin auf gutem Kurs!

(wm) Am 4. Mai trafen sich Mitglieder der AIJP, des Weltverbandes der Philatelie-Journalisten und Autoren, zu ihrem diesjährigen Jahreskongress in Essen. Verbandspräsident Wolfgang Maassen (Deutschland) hatte – wie in den letzten Jahren gewohnt – gute Ergebnisse zu berichten. Die Mitgliederzahl des rührigen Verbandes ist weiterhin steigend, derzeit bei ca. 450 Mitgliedern, die Kassenlage solide, die Zahl der internationalen Treffen mehrt sich. In diesem Jahr finden solche in Moskau, Sindelfingen, Rio de Janeiro und in Monaco statt. Die AIJP ist maßgeblich auch an der spektakulären internationalen Literaturschau der Philatelie während der MONACOPHIL 2013 im kommenden Dezember beteiligt.
Die Mitglieder bestätigten durch einstimmige Entlastung den bisherigen Vorstand und den bisherigen Präsidenten für weitere vier Jahre. Für den freien Direktorenposten im Vorstand wurde mit René Hillesum (Niederlande) ein erfahrener Literaturkenner und Journalist einstimmig gewählt: Hillesum war bereits vor zwei Jahrzehnten für vier Jahre Mitglied des Vorstandes und ist seit März 2013 Chefredakteur der niederländischen Fachzeitschrift „Filatelie“. Jochen Stenzke, der bisherige Generalsekretär der AIJP, wurde mit Dank und Anerkennung für seine unschätzbaren Verdienste in den von ihm gewünschten Ruhestand verabschiedet; eine Nachfolgelösung wird bis zum Herbst 2013 vorbereitet.

6.5.2013 wm

Christoph Gärtner stiftet drei Literaturpreise!

Das Auktionshaus Christoph Gärtner kündigte während der 23. Internationalen Briefmarkenmesse in Essen ein weiteres Projekt an, mit dem es die internationale Philatelie weltweit fördern und unterstützen will: den „CG Internationalen Förderpreis Philatelie“. Dieser soll künftig jährlich – 2013 zum ersten Mal während der MONACOPHIL im Dezember – an Arbeitsgemeinschaften, Vereine, philatelistische Zeitschriften etc. in drei „Stufen“ verliehen werden. Mit einem ersten Preis für „das beste Gesamtobjekt – Druck und Neue Medien“ (Preisgeld 3.000 Euro), einem zweitem für die beste „Präsentation Neue Medien“ (Preisgeld 1.500 Euro) und einem weiteren für die beste „Jugendarbeit und Nachwuchsförderung“ (Preisgeld 750 Euro). Zudem gibt es weitere je 150 Euro für die viert- bis zehntplatzierten. Im Vergleich zu bekannten Literaturpreisen in Deutschland ist die Zielgruppe dieser Preise die internationale Philatelie, was sich sicherlich auch im später noch bekannt zu gebenden Jurorenkreis widerspiegeln wird. Weitere Informationen werden in nächster Zeit auf der Internetseite www.cg-award.com veröffentlicht.

6.5.2013 wm

Belgische „Marken-Schokolade“

(mm) Wie die belgische Post kürzlich meldete, wird es künftig eine „besonders süße“ Briefmarkenserie der bpost geben. Denn unsere belgischen Nachbarn bringen gleich fünf neue Briefmarken mit Schokoladenaromen an die Schalter. Diese riechen und schmecken nach Schokolade, wodurch den Absendern und Adressaten die Post im wahrsten Sinne „versüßt“ wird. Hierzu kommt ein spezielles Verfahren zum Einsatz, bei dem die Gummierung mit Kakao-Öl präpariert wird. Auch die Druckerfarbe ist mit Schokoladenaromen versetzt, sodass die Marken den typischen Schokoladen-Geruch verströmen. Passenderweise zeigen die Marken natürlich Schokoladen-Motive.

6.5.2013 wm

90. Jahrestag des 24-Stunden-Rennens von Le Mans

(mm) Geburtstage soll man feiern wie sie fallen und genau das möchte der Briefmarken-und Münzen-Sammler-Verein Löhne und Umgebung e.V. tun. Am Sonntag, den 26. Mai 2013 kann das 24-Stunden-Rennen von Le Mans seinen 90. Jahrestag feiern. Dieser ist Thema der 13. Löhner Briefmarken- und Münzen-Börse im großen Saal der Löhner Werretalhalle, Alte Bünder Str. 14 in 32584 Löhne. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und schließt gegen 14 Uhr. Den Besucher erwarten private Tauschangebote, Händlerstände, das Team „Erlebnis: Briefmarken“ mit einem Sonderstempel und eine hochklassige Ausstellung zum Thema Motorsport. Eine Ganzsache mit der legendären Startszene und ein Sonderumschlag mit einer Rennszene vom ersten Rennen 1923 runden das philatelistische Angebot ab. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste bereits auf dem Vorplatz der Werretalhalle. Für Rennsport-Flair in Löhne sorgen einige Fahrzeuge aus dem Motorsportbereich und für junge und junggebliebene Besucher steht ein Fahrsimulator zur Verfügung, in dem sie ihr fahrerisches Talent unter Beweis stellen können. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Ganzsache ist für 2,50 Euro und der Sonderumschlag für 1,50 Euro zu beziehen bei: Rainer Schwerin, Gumbinnener Str. 6, 32584 Löhne, Email: schwerin-rainer@t-online.de oder www.bmsv-loehne.de

6.5.2013 wm

Leuchtturm Tag in Kiel mit tollem Belegprogramm

(mm) Am 8. Mai 2013 richtet der Kieler Philatelisten-Verein v. 1931 e.V. den Leuchtturm Tag 2013 von 9 bis 16 Uhr in der Stadtbücherei Kiel, Andreas-Gayk-Straße, mit einer Briefmarken Werbeschau, Werbestand und interessantem Belegprogramm für Sammler aus. Thema ist in diesem Jahr der Leuchtturm Bülk am westlichen Ausgang der Kieler Förde mit Einfahrt in die Eckernförder Bucht. Der Verein hat hierfür einen Sonderstempel beantragt, den das EB-Team Hamburg der Deutschen Post vor Ort abschlagen wird. Zusätzlich ist ein Infopoststempel mit Abbildung des Feuerschiffes Bülk im Einsatz, welches vor 60 Jahren außer Dienst gestellt wurde. Wie der erste Vorsitzende des Vereins, Michael Bergmann, kürzlich bestätigen konnte, wird für die Veranstaltung noch ein zweiter Sonderstempel eingesetzt. Anlass ist das Jubiläum: „Vor 125 Jahren Dreikaiserjahr“. Im Stempelbild ist der Kieler Leuchtturm Holtenau abgebildet. Im Leuchtturm Holtenau befindet sich die „Drei Kaiser-Halle“ mit den Gedenktafeln für Kaiser Wilhelm I., Kaiser Friedrich III. und Kaiser Wilhelm II. und deren Bildnissen. Die drei Kaiser trugen im Jahr 1888 binnen weniger Monaten die Kaiser Krone. Eine genaue Bestell-Liste für die Sammlerbelege können beim 1. Vorsitzenden des Kieler Philatelisten-Verein, Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel abgefordert werden. Auch ein Blick in die Homepage des Vereins: www.kieler-philatelistenverein.de ist sehr hilfreich.

29.4.2013 wm

Neues aus dem Bund Philatelistischer Prüfer

(bpp) Am 20. April 2013 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundes Philatelistischer Prüfer in Nürnberg statt. Mit der Köhler-Medaille 2013 für außerordentliche Verdienste um das Prüfwesen wurde Herr Florian Berger, Limburg, ausgezeichnet.

Als neue Prüfer wurden berufen:
Lars Böttger, 10, rue de Grundhof, L-6315 Beaufort, Luxemburg, Tel. 00352 26876303, E-Mail lars.boettger@bdph.de, Prüfgebiet: Luxemburg (ohne Dienstmarken und Vorausentwertungen)
Michael Ehrig, Kurt-Schumacher-Str. 51, 15827 Blankenfelde-Mahlow, Tel. 03379 371694, Fax 03379 371696, E-Mail m.ehrig@gmx.de, Prüfgebiet: Portugal 1853-1937
Oliver Estelmann, Klarastr. 26, 16540 Hohen Neuendorf, Tel. 03303 409793, E-Mail helgola@gmx.net, Prüfgebiet: Helgoland
Roland Pieles, Indernbucher Str. 17, 91790 Burgsalach, Tel. 09147 940330, Fax 09147 945866, E-Mail pieles-briefmarken@web.de, Prüfgebiet: Kriegs- und Propagandafälschungen des ersten und zweiten Weltkrieges, Mi.-Nr. 1-35

Folgende Verbandsprüfer haben ihr Prüfgebiet erweitert:
Arnold Goller, Prüfgebiet: Österreich 1850 – 1867; Lombardei – Venetien 1850 – 1864; DDSG Aufnahme der Prüfertätigkeit für dieses Gebiet im September 2013.
Dr. Johannes Hoffner, Prüfgebiet: Eupen und Malmédy; Eupen, Malmédy (Belgische Ausgaben)
Tobias Huylmans, Prüfgebiet: Deutsche Besetzungsausgaben Litauen im II. Weltkrieg inkl. Lokalausgaben
Michael Jäschke-Lantelme, Prüfgebiet: Hannover; Deutsches Reich Flugpost Mi.-Nr. I-VI
Uwe Kleymann, Prüfgebiet: Sudetenland (Asch, Karlsbad, Konstantinsbad, Nicklasdorf, Reichenberg Maffersdorf, Rumburg)
Dirk Schulz, Prüfgebiet: SBZ Mi.-Nr. 1-7 und 116-165 (Berlin und Brandenburg, West-Sachsen)
Heinrich Wasels, Prüfgebiet: Allenstein

Die vollständige Prüferliste des BPP ist unter www.bpp.de stets aktuell verfügbar.

29.4.2013 wm

„Felix Austria“ Österreich-Spezialauktion bei Felzmann (27. Juni 2013)

(Düsseldorf) Seit jeher ist Österreich ein glückliches Sammelgebiet. Der Habsburger Monarchie und ihrem weiträumigem Vielvölkerstaat entspringt eine einzigartige Postgeschichte, die ihresgleichen sucht. Deren Besonderheiten würdigt das Auktionshaus Felzmann nun mit der Sonderauktion „Felix Austria“, in deren Rahmen Raritäten von Weltrang angeboten werden. Einer der Höhepunkte wird die Versteigerung des einzigen 25er-Bogen 10 Kr. „Regierungsjubiläum“ ungefaltet und originalgummiert sein. 2008 wurde dieses sensationelle Prunkstück in der WIPA Schatzkammer ausgestellt und ist ab 75.000,- € zu haben. Aber auch 20 Kr. „Parlament“ mit kopfstehendem Mittelstück, einer der neun Probedrucke 3 und 9 H „Merkur“, sechs unterschiedliche Farbproben zu 1200 und 2400 Kr. „Kreß-Flug“ sowie zahlreiche weitere Raritäten werden jeden Kenner begeistern.
Die Weitläufigkeit der Österreichischen Postverbindungen findet sich bei Felzmann selbstverständlich wieder. Ohne Ungarn sind diese undenkbar und so ist ein weiteres Spitzenstück eine der seltenen ungarischen Mischfrankaturen 3 Kr. „Franz Joseph“ mit 5 Kr. „Ungarn“. Zu Bosnien und Herzegowina gehört hingegen ein anderer 25er-Bogen 10 Kr. „Franz Joseph“ ebenfalls originalgummiert. Während diese Region erst im Berliner Kongress vom Osmanischen Reich an das Habsburgerreich fiel, hielten letztere schon vorher das Recht, im Osmanischen Reich eigene Postdienste zu betreiben. So verband die Österreichische Post in der Levante Alexandrien mit Elberfeld, wie einer der angebotenen Belege dokumentiert. Versteigert wird auch eine Postfälschung zum Schaden der Post. Die 30 C auf einem Beleg von Mailand nach Verona entstammt den bekannten Mailänder Postfälschungen von 1857.
Aus der neueren Zeit werden ebenfalls exklusive Sammlerstücke versteigert wie je sechs Farbproben 60 g und 1 S „Kärntner Volksabstimmung“ oder 10 S „Heidenreichstein“ in schwarz. Darüber hinaus haben die Flug- und Zeppelinpostspezialisten des Auktionshauses Raritäten von der „Haida-Fahrt“ bis zur „Schmidel-Raketenpost“ zusammengetragen. Rund 600 Positionen werden in einem eigenen Sonderkatalog präsentiert und am 27. Juni in Düsseldorf versteigert. Das komplette Angebot der Briefmarken- und Münzauktionswoche Ende Juni wird spätestens ab dem 1. Juni auf www.felzmann.de zu finden sein.

29.4.2013 wm

Aussteller für die LONDON 2015 EUROPHILEX können nun melden!

Vom 13. Bis 16. Mai 2015 findet in London die „EUROPHILEX“, eine Internationale Briefmarken-.Ausstellung unter dem Patronat der FEPA und der Anberkennung der FIP statt. 1400 Rahmen stehen für die Wettbewerbs-Klassen Traditionelle Philatelie, Postgeschichte, Aerophilatelie, Thematische Philatelie, Offene Klasse, Fiskalphilatelie, Ganzsachen und Jugendphilatelie zur Verfügung, außerdem gibt es eine Literaturklasse. Frank Walton ist Generalkommissar und die nationalen Kommissare sind mittlerweile von den meisten europäischen Ländern ernannt.
Anmeldeformulare sind von der Webseite www.london2015.net herunterzuladen. Diese sollen ausschließlich durch die nationalen Kommissare bis 31. Januar 2014 eingereicht werden. Im Wettbewerb teilnehmen kann jeder Aussteller, der in den letzten fünf Jahren zumindest eine Vermeil-Medaille für ein gezeigtes 5-Rahmen-Exponat erhalten hat. Das Reglement (IREX) der Ausstellung und ein am PC auszufüllendes Anmeldeformular erhalten deutsche Aussteller bei ihrem Kommissar Wolfgang Maassen, w.maassen@philcreativ.de

29.4.2013

LONDON 2015 EUROPHILEX: COMPETITION RULES NOW AVAILABLE

LONDON 2015 EUROPHILEX international stamp show is pleased to advise that the rules for competitive exhibits are now available at www.london2015.net.
LONDON 2015 will be held at the Business Design Centre, London on 13-16 May 2015 with patronage from the European Federation of Philatelic Associations and recognition from the world philatelic body FIP. There will be 1,400 frames for competitive exhibits in the following classes: Traditional, Postal History, Aerophilately, Thematic Philately, Open, Revenues, Postal Stationery, Youth Philately and Literature. Frank Walton is the Commissioner General and Commissioners have now been appointed by almost all the members of the European Federation.
The application form to enter the competitions can be downloaded from www.london2015.net. It should be submitted through the National Commissioner in each member country. The closing date for applications is 31 January 2014. 
The exhibits will need to have achieved the required standard to qualify for entry. This is that the exhibit should have achieved at least Vermeil in five frames at a national exhibition in the last five years. The last opportunities to qualify in the UK will be at the national exhibition Autumn Stampex on 18-21 September 2013.
LONDON 2015 EUROPHILEX is the only European international show planned in the next few years. Take full advantage of this opportunity and apply to enter!
Bill Hedley, Chairman, Organising Committee, LONDON 2015 EUROPHILEX

29.4.2013 wm

Trauer um Sven Jurkewitz

(hr/Mülheim) Der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB) trauert um Sven Jurkewitz, der am 8. April 2013, im Alter von nur 42 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Sven Jurkewitz war Gesellschafter des Auktionshauses Pumpenmeier OHG und ist vielen Mitgliedern des Verbandes noch von der letzten Jahreshauptversammlung in Prien/Chiemsee, in angenehmer Erinnerung. Der BDB trauern auch mit den Eltern, Edeltraud und Bernd Jurkewitz, der auch stellvertretender Vorsitzender des Verbandes ist. An der Beerdigung haben viele Kollegen des Verbandes teilgenommen.

29.4.2013 wm

Philatelic Summit Paper Series

(Jonas Hällström FRPSL ) The Malmö 2nd International Philatelic Summit was conducted 27-29 April 2012 and was a well-attended event with delegates from around the world. Comments from delegates indicate that it was not only informative but entertaining as the speakers demonstrated sharp minds and humor within their exhibiting expertise. The discussions were robust and revealing. Many delegates shared that they intend to attend again in April 2014. The Summit is almost a year behind, but it has not yet "closed" since many have been waiting for the release of the three additional Summit Papers.
Philatelic Summit Paper #1 by James Peter Gough, RDP FRPSL: The Ever-Changing Paradigm of Philatelic Exhibiting
Philatelic Summit Paper #2 by Henrik Mouritsen: Judging Postal History Exhibits of the early Second Period (1875-1914)
Additional Summit Papers NEW RELEASES
Philatelic Summit Paper #3 by Christopher G. Harman RDP, FRPSL: Thoughts on Treatment "Using Treatment to Enhance the Application of a Traditional Exhibit"
Philatelic Summit Paper #4 by Lars Engelbrecht FRPSL: Optimizing your postal stationery exhibit
Philatelic Summit Paper #5 by James Peter Gough RDP, FRPSL: Perspectives on Exhibiting (Generally)
The three new Summit Papers (3-5) will be released on Saturday 11 May at 4.00-4.30pm in Melbourne at AUSTRALIA 2013.
For those not attending the release in Melbourne, I would strongly recommend to order your own copies of the Papers as soon as possible. Orders goes through Postiljonen's website www.postiljonen.com and the price is Euro 25 each plus shipping.
Jonas Hällström FRPSL, Malmö 3rd International Philatelic Summit, Summit Chairperson, Skolgatan 10, 4tr., SE-541 31 Skövde, Sweden, Tel (home) +46 500 489819, Tel (cell) +46 734 373965, E-Mail j.hallstrom@telia.com

29.4.2013 wm

Philatelistische Akademie kündigt weiteres „MICHEL-Sammler-Seminar“ an

(Unterschleißheim) Die Philatelistische Akademie Bayern e.V plant ein weiteres Seminar 2013 mit Unterstützung des Schwaneberger Verlags. Nachdem das erste „MICHEL-Sammler-Seminar“ im November 2012 ein voller Erfolg für Teilnehmer und Veranstalter war, plant die Philatelistische Akademie mit Unterstützung des Schwaneberger Verlags ein weiteres „MICHEL-Sammler-Seminar“ für den 15./16. November 2013. Veranstaltungsort ist erneut das gemütliche Hotel „Huberwirt“ in Eching nahe München.
Das Programm der zwei Seminartage enthält u.a. spannende Fachvorträge externer Experten und der MICHEL-Redaktion, die Besichtigung der Firmenräume des Schwaneberger Verlags, eine Diskussionsrunde mit der MICHEL-Redaktion sowie ein gemeinschaftliches Abendessen und eine deftige bayrische Brotzeit
Das Veranstaltungsprogramm mit Anmeldeformular und Preisen kann ab sofort per PDF oder Post angefordert werden.
Geschäftsstelle (kommissarisch): Hans W. Hohenester, c/o Schwaneberger Verlag GmbH, Postfach 1236, 85702 Unterschleißheim, Tel.: +49 (0)89 3 23 93-309, E-Mail: sekretariat@michel.de, Homepage: www.briefmarken-akademie.de

29.4.2013 wm

Bewerber für den Hugo-Michel-Förderpreis 2013 gesucht!

(Unterschleißheim) Der Schwaneberger Verlag ruft zum sechsten Mal zur Bewerbung für den Hugo-Michel-Förderpreis, der Auszeichnung für herausragendes Engagement in der philatelistischen Jugendarbeit, auf.
Der Preis ehrt seit 2008 herausragende Leistungen in der philatelistischen Jugendarbeit. Die Initiative wirbt damit für verstärktes ehrenamtliches Engagement, die positiven Eigenschaften des Briefmarkensammelns sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Briefmarke in der Kinder- und Jugendarbeit.
Bewerben können sich alle Vereine, Organisationen, Schulen, Jugendeinrichtungen oder auch Privatpersonen, die sich in besonderer Weise um die Nachwuchs-Förderung in der Philatelie verdient machen. Dabei geht es nicht darum, Sammler in Vereinen zu organisieren, sondern neue Sammler für das Hobby Briefmarken zu gewinnen oder (wieder) zu begeistern, und so die positiven Aspekte dieser vielseitigen Freizeitbeschäftigung weiterzugeben. Dotiert ist der Preis mit einer Urkunde und 250,-- Euro.
Die Entscheidung über den Preisträger fällt im Oktober 2013. Der Preis wird von MICHEL-Geschäftsführer Hans W. Hohenester im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der 31. Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen (24.-26. Oktober 2013) überreicht.
Bewerbungen (inkl. der ausführlichen Beschreibung des eigenen Engagements für die Jugendarbeit) können bis einschließlich 30. August 2013 per Post oder Mail eingereicht werden: Schwaneberger Verlag GmbH, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim, E-Mail: vertrieb@michel.de. Fax: 089-32393-248

29.4.2013 wm

Berliner Sammler-Verband ändert seinen Namen

(wm/fw) Der Verband Berliner Philatelisten-Vereine hat bei seinem Verbandstag am 20. April 2013 seinen Namen geändert und heißt künftig „Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V.“
Diese Namensänderung folgte einer „historischen“ Entwicklung, die der Verbandsvorsitzende, Frank Walter, seinen Mitgliedern wie folgt geschildert hatte: Mit der Wiedervereinigung Deutschlands traten die Philatelisten-Vereine aus dem Ostteil Berlins dem Berliner Verband bei. Daneben gab es weitere Vereine, die territorial zum neugebildeten Bundesland Brandenburg gehörten, dies durch auf den Heimatort bezogene Namen auch dokumentierten, aber die Aufnahme in den Verband Berliner Philatelisten-Vereine beantragten. Diesen Anträgen wurde stattgegeben, da es sich um eine demokratisch gefundene, eigenständige Entscheidung dieser Vereine handelte. Dem Verband gehören heute noch folgende Vereine aus dieser Gruppe an: 02.044 Briefmarkenverein Königs Wusterhausen 1964 e.V., 02.049 Club Philatelie Hohen Neuendorf und 02.055 Falkenseer Briefmarkensammlerverein 51 e.V.
Eine Satzungsänderung des Berliner Verbandes, die damit die Einbindung der außerhalb Berlins gelegenen, dem Verband aber angehörenden Vereine auch im Verbandsnamen  dokumentierte, erfolgte damals nicht, wurde nun aber endgültig vollzogen, womit dann zusammenwächst, was auch zusammengehört. Der Verband ist weiterhin unter „www.vbphv.de“ zu erreichen. Eine neue web-Adresse folgt später! Der alte Vorstand wurde am 20. April für weitere zwei Jahre in seinen Ämtern wiedergewählt worden!

23.5.2013 wm

Heinz Wenz neuer Vorsitzender. Zukunft des Junge Sammler gesichert

(hs) Auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Philatelisten-Jugend e.V. am 20./21.April in Bruttig-Fankel an der Mosel, wurde als Nachfolger des zurückgetretenen Vorsitzenden Franz-Josef Brand, Heinz Wenz, der diese Position bereits von 1991 bis 1997 ausgefüllt hatte, gewählt. Für ihn als Beisitzer in den Vorstand nachgerückt, ist Björn Reitzenstein aus Leinfelden-Echterdingen. Der neue Vorsitzende Heinz Wenz hatte sich schon in den Tagen und Wochen vor der Versammlung engagiert, so dass er schon vor seiner Wahl, die für alle Mitglieder wohl wichtigste Ankündigung machen konnte: „Die Zukunft des Junge Sammlers ist gesichert”. Das komplette Heft wird vorab online für Mitglieder über die Homepage als Flash angeboten, wer es darüber hinaus auch weiterhin als Printmedium beziehen will, bekommt es auch wie bisher zugeschickt.

Unstimmigkeiten, die es im letzten Jahr gegeben hatte, konnten ebenfalls weitgehend geklärt werden. Dies zeigte auch die Teilnahme von Helma Janssen (Mitglied des Bundesvorstandes des BDPh) und des Geschäftsführers der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte, Herrn Rüdiger Krenkel. Das Highlight war die für alle überraschende Übergabe eines großzügigen Schecks zur Unterstützung der Arbeit der Deutschen Philatelisten-Jugend e.V. durch Herrn Krenkel. Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung legte außerdem fest, dass die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und der Stiftungswettbewerb2014 im Landesring Saar stattfinden. Der genaue Ort und Termin im Saarland werden noch mitgeteilt, dagegen steht das gemeinsame Motto beider Veranstaltungen schon fest: „Wir in Europa”. Auf Interesse am Ort stießen auch der Sonderstempel, die Sonderpostfiliale und der Briefmarkenbogen individuell, den die Deutsche Philatelisten-Jugend e.V. zur Jahrestagung aufgelegt hatte. Die vorhandenen Bogen waren bereits Minuten nach der Eröffnung der Sonderpostfiliale ausverkauft, so dass die Deutsche Philatelisten-Jugend sich genötigt sieht, eine Nachauflage, angesichts der zahlreichen Bestellungen, die danach noch eingegangen sind, aufzulegen. Der Bogen wird gezielt auf die große Nachfrage der Bruttiger Motive abgestimmt.


23.4.2013 wm

VFB „MOENUS 1911“: Sammeln hält Jung – 95 Jahre Briefmarken-Sammler 

(bvk) Sammlerfreund Karl-Heinz Schwab, das älteste Mitglied vom Frankfurter Briefmarkenverein „VFB MOENUS 1911“ e.V., feiert am 30. April 2013 in Frankfurt am Main seinen 102. Geburtstag. 1911 in Wertheim am Main geboren, wurde er schon vor über 95 Jahren um 1918 mit dem Briefmarkensammeln durch seinen Vater infiziert. Nach dem Studium zum Dipl. Ing. bekam er eine 1937 eine Anstellung bei der Oberpostdirektion in Frankfurt am Main und dort lernte er den damaligen „MOENUS“- Vorsitzenden kennen und so wurde er am 1. Januar 1938 Mitglied beim „VFB MOENUS 1911“. Mittlerweile sind daraus über 75 Jahre Vereins-Mitgliedschaft geworden und auch heute noch sind seine wichtigsten Sammelgebiete Deutschland mit Kolonien und Österreich. Mit einem Wort, Briefmarkensammeln hält jung und Sammlerfreund Karl-Heinz Schwab ist somit einer der ältesten und am längsten sammelnder Briefmarkensammler in einem Briefmarkenverein in Deutschland. Die deutsche Philatelie und wir alle vom Verein MOENUS 1911 gratulieren sehr herzlich und wünschen alles Gute zum 102sten Geburtstag.


23.4.2013 wm

131. Dr. Reinhard Fischer Auktion

(Bonn) Am 24. und 25. Mai 2013 findet in Bonn am Rhein die 131. Versteigerung des Auktionshauses Dr. Reinhard Fischer statt. Während der zwei Auktionstage versteigert Dr. Fischer ein überaus reichhaltiges Angebot mit insgesamt fast 11.000 Auktionslosen in zwei großformatigen Luxuskatalogen. Am 24. Mai steht die Numismatik mit etwa 1.700 Positionen im Mittelpunkt, dabei u. a. die großartige Sammlung des bekannten Numismatikers Dr. Otto Wichtl (Österreich), weiterhin interessante Sammlungen, Anlage-Münzen und andere seltene Sammlermünzen, Orden sowie Medaillen aus zahlreichen Sammlungen.
Am 25. Mai steht die Philatelie im Mittelpunkt und bietet mit über 9.000 Losen für fast jeden Sammler, Investor oder Händler etwas. Gewohnt reichhaltig ist das stark differenzierte Einzellos-Angebot deutscher Philatelie ab Altdeutschland, dabei Seltenheiten von Hannover, Preußen sowie Thurn & Taxis. Von Hannover wird z. B. die weinrote Mi.-Nr. 14dI im Dreierstreifen auf Brief angeboten – selbst bedeutende Hannover-Sammlungen wie u. a. von Boker konnten dies nicht vorweisen! Ebenso interessant ein Brief von Hannover nach Nizza/ Sardinien aus 1857 an adlige Adresse mit seltenem Leitweg über die Schweiz, der ungewöhnliche Brief startet mit 6.000 Euro. Auch interessant ist ein „Muster ohne Werth“ von Thurn und Taxis in den Kirchenstaat (Italien), eine sehr seltene Destination, dieser Beleg welcher in der 3. Gewichtsstufe versendet wurde stellt eine bedeutende Rarität dar und ist in vorliegender Form kein zweites Mal bekannt (Startpreis: 12.000.- Euro). Die Auflösung zahlreiche Spezialsammlungen bringt vieles, was man sonst nicht in solchen Konzentrationen auf Auktionen sieht. Ebenso reichhaltig ist das Deutsche Reich mit Seltenheiten, Farben, Abarten und zahlreichen Belegen aufgestellt, dabei ins Auge fällt die sog. „Burg Rheinstein“ mit Reichsmark-Währung, welche nicht verausgabt wurde. Ein Luxusstück der raren Marke startet mit 6.500 Euro die Suche nach einem neuen Liebhaber, begleitet wird das seltene Stück mit einem Fotoattest des Experten Dr. Oechsner „echt und einwandfrei.“ Das Angebot „Markenheftchenblätter, Zusammendrucke“ vom Deutschen Reich ist ebenso reichhaltig wie das Gebiet „Zeppelin/Flugpost“ vertreten.
Die Deutschen Kolonien bieten zahlreiche postfrische Marken, seltene Abstempelungen, Bedarfsbriefe, Plattenfehler und interessante sog. „Vorläufer“-Ausgaben mit zahlreichen seltenen Stücken, dabei u. a. Reichhaltig Kamerun und Togo. Ausgaben einiger britischer bzw. französischer Besetzungen der ehemals dann deutschen Kolonien sind ebenso im Angebot.
Ein überaus breites Spektrum bieten die Ausgaben der sog. „Deutschen Nebengebiete“ mit Danzig, Memel, Saar, Marienwerder etc.. Dabei u. a. Erwähnenswert Danzig „großer Innendienst“ in tadelloser, postfrischer Erhaltung mit neuem Fotoattest Dr. Oechsner „einwandfrei“, ebenso bietet Memel zahlreiche postfrische Ausgaben wie u. a. Mi.-Nr. 206/29 oder aber den seltenen Grünaufdruck mit Aufdruck-Type I (1.100).
Unter den Ausgaben der „Deutschen Besetzung II. Weltkrieg“ finden sich gewohnt reichhaltig besetzt zahlreiche Seltenheiten und gesuchte Feldpostausgaben, dabei u. a. Montenegro Mi.-Nr. 19 in ungebrauchter Kabinett-Erhaltung (1.800) – Auflage nur 1.000 Stück. Ebenso gefragt und gesucht die sog. „Frank“-Marke vom Generalgouvernement welche als Luxusoberrandstück für 1.500 Euro die Suche nach einem neuen Liebhaber startet.
Deutschland nach 1945 bietet ein breites Spektrum gesuchter Standartware zu moderaten Ausrufpreisen, ebenso vertreten sind aber Seltenheiten und gesuchte Abarten, speziell SBZ und DDR sind in großer Vielfalt angeboten, dabei fällt ein Angebot „Druckvermerke“ unter den DDR-Ausgaben deutlich auf und lässt eine spannende Auktion erwarten.
Den Höhepunkt bilden dann weiterhin über 1.500 Sammellose, überwiegend aus Privathand, die am Auktionssamstag ab 16.00 Uhr versteigert werden. Dabei sind zahlreiche Länderkollektionen ab den Altdeutschen Staaten, ebenso vertreten sind gesuchte Länder Europas und weiterhin Kollektionen von Übersee-Staaten. 
Zum Abschluss kommen noch etwa 300 Liquidationslose zum Ausruf, hier wünschen die Einlieferer einen Totalverkauf und lassen Untergebot von -30 % des Schätzpreises zu, soweit niemand mehr mietet.
Informationen rund um die Auktion, Attest-Abbildungen, Fotos interessanter Sammlungen stellt das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer auf der eigenen Website www.ReinhardFischerAuktionen.de zur Verfügung. Für Kunden, die kein Internet haben, steht ebenso ein Kopien-Service wie die Möglichkeit sich Lose zur Ansicht zusenden zu lassen zur Verfügung.

23.4.2013 wm

Bereits multinational, eine Delcampe Webseite öffnet in Australien!

(Brüssel) Die Gesellschaft Delcampe International ist endlich am 3. April 2013 in Australien angekommen. Die neue Webseite www.delcampe.com.au ergänzt die zahlreichen Länder bereits in Delcampe vertreten, wie die USA, Kanada oder Frankreich. Im Oktober 2000 durch Sébastien Delcampe wegen seiner Leidenschaft für die Welt der Sammlungen und der Informatik gegründet; die Webseite hat sich schnell entwickelt. Sie ist die größte Webseite für Kauf und Versteigerung von Sammelobjekten, ob Numismatik oder Philatelie. Über 50 Millionen Objekte befinden sich zum Angebot durch die Nutzer. Die australische Webseite www.delcampe.com.au, ist in Englisch verfügbar, enthält die gleichen Funktionen und Vorteile wie die anderen Webseiten der anderen Länder.  Australische Mitglieder können Käufe und Verkäufe in australischen Dollars tätigen. Aus der Vielfalt der Delcampe-Webseite ergibt sich ein Platz für den internationalen Handel. Alle technischen Mittel dienen einem einzigen Zweck: eine multinationale Webseite, in 6 Sprachen anzubieten, wo der Sammler die nostalgische Welt der Sammelgegenstände findet. Er kann so auf der Suche nach der Geschichte reisen um die Vergangenheit zu entdecken und dabei andere leidenschaftliche Menschen treffen. Auf den 12 nationalen Seiten und die internationale Webseite www.delcampe.net, finden Sammler sowohl Briefmarken, Postkarten und Münzen, als auch Bücher, Comics und Spielzeuge! Jeder kann einen Teil seiner Träume aus den Händen eines «Delcampeurs» auf dem anderen Ende der Welt, im größten Netzwerk, erwerben. Delcampe ist im Laufe der Jahre eine Referenz für Hunderte von Tausenden begeisterten Sammlern geworden.

23.4.2013 wm

Heinz Adler tritt in Ruhestand

(Unterschleißheim) Der stellvertretende Chefredakteur, Heinz Adler, geht Ende April in den Ruhestand – nach mehr als 30 Jahren Einsatz für die MICHEL-Redaktion! Heinz Adler (Foto), seines Faches gelernter Schriftsetzer, war seit Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre für die Firma Fertigsatz GmbH als Bleisetzer tätig. 1981 wechselte er zu MICHEL in die Redaktion, wo er zunächst die Katalogisierung der Briefmarkenneuheiten unterstützte, um schließlich die Redaktion der Deutschland- und Deutschland-Spezial-Kataloge sowie des Junior-Katalogs zu übernehmen. Ab 1983 betreute er den kompletten Neusatz der deutschen Sammelgebiete – ein Großprojekt, das ihn seine gesamte Zeit bei MICHEL begleitete. Außerdem hat er den MICHEL-Farbenführer – wie wir ihn heute kennen – Farbreihe für Farbreihe konzipiert und aufgebaut. Dank seiner steten Gesprächsbereitschaft und Gradlinigkeit knüpfte Heinz Adler wertvolle Kontakte zu Experten und Sachverständigen. Als „ bayrisches Urgestein“ ist er in der Branche gleichermaßen bekannt wie beliebt. Auch im Ruhestand wird Heinz Adler MICHEL weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Seine Nachfolge tritt Melanie Baumann an, die seit 2003 zum MICHEL-Team gehört.

23.4.2013 wm

Philatelistische Akademie Bayern e.V. trauert um Erhard Ansorge

(Unterschleißheim) Am 28. März 2013 ist Erhard Ansorge, Geschäftsführer der Philatelistischen Akademie Bayern e.V., im Alter von nur 66 Jahren in seiner Wohnung in Iffeldorf verstorben. Seit 1997 war Erhard Ansorge Mitglied im BDPh, von 2000 bis 2003 Geschäftsführer im Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e.V., dessen 2. Vorsitzender er 2006 wurde. Den Weilheimer Briefmarken-Sammler-Verein leitete er als Vorsitzender. Bis zuletzt unterstützte Erhard Ansorge auch die Philatelistische Akademie Bayern als Geschäftsführer und 2. Vorsitzender. Er war ein Philatelist, der sein Wissen nicht für sich behielt. Ihm war es wichtig, fachliche Kenntnisse über das Sammeln von Briefmarken und Belegen auch weiterzugeben. So sah er die wichtigste Aufgabe der Philatelistischen Akademie darin, Anregungen zu geben, wie das Hobby zu einer sinnvollen und fruchtbringenden Freizeitbeschäftigung ausgebaut werden kann. Er war selbst Philatelist und sah es als seine Berufung, andere Menschen auf ihrem Weg dorthin zu unterstützen.
Die Philatelistische Akademie Bayern verliert mit Erhard Ansorge einen Geschäftsführer, dem seine Arbeit wichtiger war als sein Titel.

23.4.2013 wm

Gesamtprogramm MICHEL-E-Books 2013

(Unterschleißheim) Parallel zu fast allen gedruckten MICHEL-Katalogen erscheinen nun auch MICHEL-E-Books. Der Schwaneberger Verlag erweitert sein Programm um elektronische Titel, sogenannte E-Books. Eröffnet wurde der neue Programmbereich Ende 2012 durch einige E-Titel zum Einführungspreis. Im Jahr 2013 erscheinen parallel zu fast allen gedruckten Katalogen die jeweiligen E-Books. Die Erscheinungstermine entnehmen Sie dem MICHEL-Gesamtprogramm 2013/2014.

Bereits als E-Book erhältlich:
Deutschland-Spezial-Katalog 2013 (Bd. 1)       64,00 €
Deutschland-Spezial-Katalog 2013 (Bd. 2)       64,00 €
Mitteleuropa-Katalog 2013 (EK 1)                       49,80 €
Gulf States Catalogue 2013 (in English)           75,00 €
Münzen-Katalog Deutschland 2013                   16,80 €
Naher Osten Katalog 2013                                   79,00 €

Bestellvorgang: Wer bereits Nutzer des MICHEL-Online-Katalogs ist, loggt Sie sich dort wie gewohnt ein und bucht das gewünschte E-Book dazu. Neukunden melden sich auf www.michel.de an. Das E-Book steht sofort nach der Bestellung zur Verfügung. Weitere Informationen: E-Mail: marketing@michel.de, Telefon: +49 (0)89 3 23 93-207, www.michel.de
 

5.4.2013 wm

31. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen

Schweizer Schwerpunkte – internationaler Fachhandel
(gaf) Bereits „in voller Fahrt“ befinden sich die Vorbereitungen für die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2013, die am letzten Oktober-Wochenende ausgerichtet wird. Zu den prägenden Ausstellungen gehört ein Schweiz-Salon, in dem die Arbeitsgemeinschaft Schweiz ein breites Spektrum aller einschlägigen Sammelgebiete abbilden wird. Unter den gut 20 Sammlungen werden auch solche vertreten sein, die nicht auf Wettbewerbsausstellungen zu sehen sind.

Auch in der „Postgeschichte – live in Sindelfingen“ werden die Eidgenossen in diesem Jahr besonders gut vertreten sein. Eine international besetzte Jury urteilt über die Exponate, die bis 31. Mai 2013 angemeldet werden müssen. Ansprechpartner ist Jan Billion. Die Ausstellung wird wieder von einem internationalen Symposium begleitet, für das zwei von drei Referenten bereits zugesagt haben: Werner Schindler (Österreich) und James van der Linden (Belgien). Für den Abend des zweiten Messetages ist wieder ein Festabend mit internationalem Flair geplant.
Wegen der großen Resonanz im Vorjahr folgt auf die „Markgröninger Markenausstellung“ MAMA 2012 unmittelbar die MAMA 2013. Der Wettbewerb auf Rang 3 wird mit Jugendklasse ausgerichtet und etwa 150 Rahmen umfassen. Anmeldungen bis 6. Juni 2013 bei Walter Herzog, Breslauer Str. 23, 71701 Schwieberdingen, Telefon 07150/32179, walter.hg@web.de.

Im „Forum für Sammler“ werden wieder interessante Vorträge und Diskussionen geplant, außerdem sind Verleihungen des Hugo-Michel-Nachwuchs-Förderpreises und des Rauhut-Literatur-Förderpreises vorgesehen. Das auswärtige Interesse am Besuch der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen ist inzwischen derart groß, dass die Mercure-Hotels direkt an der Messe praktisch ausgebucht sind. Die Messe hat inzwischen mit anderen Hotels Sonderkonditionen vereinbart, die der Messe-Homepage entnommen werden können. Das Programm für den Philatelisten-Nachwuchs steht unter dem Motto „Jugend-Raubtier-Tage“.
 

Aktuelle Informationen laufend auf www.briefmarken-messe.de. Dort kann auch ein kostenloser E-Mail-Newsletter bestellt werden. Die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen findet von Donnerstag 24. bis Samstag 26. Oktober 2013 auf der Messe Sindelfingen statt. Händleranmeldungen nimmt die Messeagentur Jan Billion, Telefon 02102/50675, info@briefmarken-messe.de entgegen. Die Veranstaltung steht wieder unter dem Patronat der Fachjournalisten-Vereinigung AIJP.

5.4.2013 wm

Treffen der ArGe Deutsche Ostgebiete in Ellingen

(mm) Am 5. Mai 2013 ab 10 Uhr Treffen sind alle Mitglieder und Interessenten zum Treffen der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Ostgebiete e.V. ins Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen, Schloßstraße 9, 91792 Ellingen eingeladen. Neben philatelistischen Vorträgen zu den Themen „Die 'Grande Armée' in Ostpreußen - Feldpostbriefe französischer Offiziere“ (Hartmut Saager 11 Uhr ) und „Philatelistische Spuren der Entgermanisierung in der ?SR nach dem 2. Weltkrieg – Neuanfänge in der Bundesrepublik – Schicksale von in der ?SR verbliebenen Deutschen (Dieter Aschenbrenner 14 Uhr ) ist auch wieder ein Stadtrundgang durch Königsberg (Vortrag von Frau Annemarie Conrad von Heydendorff–Aschenbrenner) Teil des Programms. Weitere Informationen unter www.arge-ost.de oder bei Hartmut Saager, Roonstraße 6, 65195 Wiesbaden, Tel. 0611 1859818, E-Mail: h.s.uhl@gmx.de

5.4.2013 wm

150 Jahre Turnverein Worms-Leiselheim

(Worms) 150 Jahre alt wird in diesem Jahr der Turnverein im Wormser Stadtteil Leiselheim. Anlass für die Sportler gemeinsam mit dem Wormser Briefmarkensammlerverein zum Höhepunkt, einer Ausstellung über die Geschichte, einen Sonderstempel und einen Plusbrief aufzulegen. Zur Eröffnung am 23.4. (zu sehen für 4 Wochen) in der Hauptstelle der Volksbank Alzey-Worms, Marktplatz 19, Worms wird die Deutsche Post den Sonderstempel einsetzen. Informationen beim Briefmarkensammlerverein Worms e.V., Höhlchenstr. 27, 67551 Worms

5.4.2013 wm

Jubiläumsveranstaltung der Osterfelder und Zeitzer Philatelisten

(Zeitz) Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums der Osterfelder Briefmarkenfreunde veranstalten die kleine AG Philatelie Osterfeld aus dem LV Sachsen-Anhalt und der traditionsreiche Verein für Briefmarkenkunde Zeitz von 1880 e.V. aus dem LV Thüringen am  30. April 2013, 10.00 bis 18.00 Uhr, in  der Kleinstadt Osterfeld eine Jubiläumsausstellung im Dreiländereck. Über die Landesverbandsgrenzen hinweg findet diese gemeinsame Ansichtskarten- und Briefmarken-Ausstellung  beider Vereine im Osterfelder Rathaus unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Gerd Seidel statt.
Auf 500 Blatt zeigen beide Vereine Ausschnitte aus ihrem philatelistischen Schaffen. Der Bogen der 20 Exponate spannt sich von der „Osterfelder Postgeschichte“ über „AGRA-DDR-Landwirtschaftsausstellungen“,  „Die Reformation“, „Feuerwehr-Verhindert Waldbrände“ und mehreren Ansichtskartenexponaten von Osterfeld und Zeitz. Beide Vereine geben insgesamt drei verschiedene Jubiläums-Ganzsachen heraus. Dabei erscheint eine Besonderheit- ein Plusbrief kreativ,  infolge der Portoerhöhung zum 1. Januar 2013.   Diese Ganzsache trägt zwei Automatenmarkenwertstempel „Brandenburger Tor“  zu 55 und zu 3 Eurocent. Die verschiedenen Zudrucke der drei Ganzsachen sind dem 70jährigen Gründungsjubiläum der Osterfelder Briefmarken-freunde und der Zusammenarbeit der Osterfelder und Zeitzer Philatelisten gewidmet. Die Deutsche Post ergänzt die Veranstaltung mit einem passenden Sonderstempel. Informationen über den Verein für Briefmarkenkunde Zeitz PF 1429 06694 Zeitz





5.4.2013 wm

Für den guten Zweck: Großtauschtag in Göppingen mit neuem Konzept

(Göppingen) Im Rahmen unseres Großtauschtages für Briefmarken, Münzen, Banknoten und Mineralien am 27. April 2013 in der Stadthalle in Göppingen werden wir aus gegebenem Anlass unser für dieses Jahr geplantes Thema in das für „Helfende Hände“ ändern. Wir wollen in diesem Jahr für an Krebs bzw. Leukämie Erkrankte zu einer Spenden- und Typisierungsaktion aufrufen, um potentielle Blutstammzellenspender zu mobilisieren.
Unsere Sonderausstellung „Helfende Hände“ informiert über Rettungsorganisationen und soll deren Leistungsspektrum hervorheben. Es sind Menschen hinter der Dienstkleidung oder am OP-Tisch, die Menschenleben retten und erhalten wollen. Bei Institutionen, die mit Krebs- bzw. Leukämiepatienten arbeiten, verhält es sich nicht anders. Wenn nicht die Philatelisten es schaffen, dieses zu präsentieren, wer dann? Dazu benötigen wir noch weiteres philatelistisches Material bzw. Exponate zur Ergänzung unserer Ausstellung. Welcher Sammlerfreund kann uns hier weiterhelfen?
In diesem Jahr wollen wir ein Zeichen setzen, dass Briefmarken-, Münzen-, Banknoten- und Mineraliensammler eine weitweite aktive Gemeinschaft sind und wir deshalb auch an die vielen Blutkrebs- bzw. Leukämieerkrankten in aller Welt denken, denen wir damit helfen können. Dieser Solidarität bedarf auch aktuell ein Vereinsmitglied, dessen Tochter an Leukämie erkrankt ist und zurzeit behandelt wird. Ein Weiterleben hängt in der Regel wie auch in diesem Fall von einem passenden Stammzellenspender ab und der erste Schritt dafür ist eine Typisierung der Gewebemerkmale.
Eine Typisierung ist nicht schwierig oder aufwendig für einen Stammzellenspender. Allerdings entstehen z.B. für Laboruntersuchungen, Speicherung in einer weltweit vernetzten Datenbank, Materialkosten etc. Aufwendungen. Solche finanzielle Aufwendungen (pro Typisierung 40 Euro) sind , wie allgemein bekannt, nur durch private Spenden möglich. Diese regulären 40 Euro sollen nicht noch an diesem geplanten Typisierungstag einem potentiellen Stammzellenspender angetragen werden. Erst ab der Aufbereitung eines Präparates für den Erkrankten übernehmen die Krankenkassen die weiteren Kosten. Die Stiftung AKB www.akb-germany.de unterstützt und begleitet unser Vorhaben. Die Kooperation sieht vor, dass Spendengelder zunächst auf einem von unserem Verein eingerichteten Sonderkonto im Electronic Banking gesammelt werden. Nach der Aktion werden die Spendengelder an die Stiftung weitergeleitet, die als gemeinnützige Stiftung berechtigt ist, Spendenbescheinigungen auszustellen.
Als Ansprechpartner für die Sonderausstellung „Helfende Hände“ steht Ihnen aus unserem Kompetenzteam Herr Günter Fischer, Telefon 07162/43680, gerne zur Verfügung.
Der Besuch unseres diesjährigen Großtauschtages bietet sich auch an, weil wir uns einige Überraschungen für Sie ausgedacht haben. Und wenn Sie Fragen zu Briefmarken, Banknoten, Münzen oder Mineralien haben, so können diese an diesem Tag adäquat beantwortet werden. Auf Ihren Besuch am 27. April 2013 freut sich Ihr Postwertzeichen-Sammlerverein Göppingen.


5.4.2013 wm

Gemeinsam stark – Sammlerbörse in Südthüringen

(Suhl) Am Sonntag, den 28. April 2013 findet von 9 bis 16 Uhr im Congress Centrum Suhl (CSS, Friedrich König Straße 7, 98527 Suhl die Südthüringer Sammlerbörse für Briefmarken, Ansichtskarten und Münzen statt. Diese wird gemeinschaftlich ausgerichtet von den Südthüringer Sammlervereinen Suhl, Meiningen, Zella-Mehlis, Hildburghausen, Schmalkalden und dem Sühler Münzverein, die damit ihre Kräfte auf lokaler Ebene bündeln und eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Dieser Zusammenhalt bzw. die Zusammenarbeit der Vereine wurde in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut und steht für die positive Entwicklung auf die Vereinsarbeit in dieser Region. Auf der Sammlerbörse erwartet die Besucher ein reichhaltiges Angebot an Marken, Belegen, Ansichtskarten, Münzen, Heimatbelegen sowie Grafiken und antiquarischen Büchern. Fachliche Beratung gibt es an den Info-Ständen der Vereine. Weitere Informationen bei: Christian Förster Pochwerksgrund 20, 98528 Suhl, Tel. 03681 420607, E-Mail: christian.goldlauter@freenet.de

5.4.2013 wm

Ausstellung „Ägypten im Licht historischer Postkarten“

(mf) Prof. Dr. Max Linke, Mitglied des Weißenfelser Briefmarkensammlervereins, hat Ende November letzten Jahres 2012 im Oberlandesgericht Naumburg eine Ausstellung unter dem Titel „Ägypten im Licht historischer Postkarten“ präsentiert. Gezeigt wurden in den Themen: Ägyptischer Alltag, Alexandria, der Suez-Kanal, Kairo, das Umland von Kairo und Oberägypten ca. 120 verschiedene Ansichtskarten aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jh. Beigegeben war der Ausstellung ein kleiner Bestand ägyptischer Briefmarken, die ägyptische Denkmäler zeigen. Sie beginnen mit den frühen Pyramidenmarken aus den letzten Jahrzehnten des 19. Jh. und reichen über Marken aus der VAR bis zu Marken der gegenwärtigen Republik Ägypten. Einzelne Briefumschläge mit Hotelstempeln ergänzen die Ausstellung. Früher hatten die berühmten ägyptischen Hotels in Kairo für das internationale Publikum ihre eigenen Postämter. Einige Karten zeigen Marken des französischen Postamtes Alexandria sowie Stempel der deutschen See-Post, der Ostafrikanischen Hauptlinie, die deutsche Marken tragen und an Bord der Schiffe, abgestempelt wurden. In der Ausstellung befinden sich auch interessante Briefumschläge, darunter ein Brief mit dem Stempel D.K.D. und ein zweiter Brief mit dem roten Siegel D.K.D. Hier handelt es sich um ein Siegel bzw. Stempel des deutschen Kohlendepots im Hafen von Port Said, in dem die Schiffe für ihre Weiterfahrt Kohle bunkerten. Diese und viele spannende Aspekte mehr zeigt die Ausstellung, welche auch übernommen werden kann, z.B. von Vereinen. Weitere Informationen bei: Prof. Dr. Max Linke, Franz-Schubert-Straße 9, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443 202674, E-Mail: olinke@online.de

5.4.2013 wm

Numismatik – Österreich: 50-Euro-Goldmünze „Klimt und seine Frauen – Die Erwartung“

(mm) In der Serie „Klimt und seine Frauen“ zu Ehren des österreichischen Künstlers Gustav Klimt (1862–1918) ist kürzlich die zweite Ausgabe erschienen. Die 50-Euro-Goldmünze „Die Erwartung“ (Auflage: 30.000, PP) ist deutlich von Ägyptischer Kunst inspiriert und zeigt eindrucksvoll, wie Klimt das Beste aus vergangenen Epochen mit völlig neuen Elementen zu einem originalen Meisterwerk verbindet. Die wesentlichen Gestaltungselemente beider Münzseiten sind dem Stoclet Fries entnommen. Diese Wanddekoration war eine Auftragsarbeit Klimts für das Haus der reichen Bankiers-Familie Stoclet in Brüssel, die von den Wiener Werkstätten umgesetzt wurde. Die Münze zeigt außerdem den Buchstaben „L“ als zweiten Buchstaben in Klimts Namen. Nach Vollendung der Serie mit fünf Stücken wird der gesamte Name zu lesen sein.

5.4.2013 wm

Numismatik – Slowenien: 2-Euro-Sondermünze 800. Jahrestag des ersten Besuchs in der Postojna-Höhle

(mm) Als eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Sloweniens und gleichzeitig eine der meistbesuchten Höhlen Europas gilt die Postojna-Höhle. Diese wurde einem schriftlichen Nachweis in der Höhle zufolge vor 800 Jahren das erste Mal besucht. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Slowenische Nationalbank am 4. Februar 2013 eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 100.000 in NP, Auflage in PP wird noch veröffentlicht) emittiert. Es ist seit langer Zeit Tradition, sich als Besucher in dieser Höhle, welche bereits in prähistorischer Zeit als Zufluchtsort diente, mit einer Unterschrift zu verewigen. Die älteste Unterschrift datiert aus dem Jahr 1213. Die Rückseite der Münze bildet eine stilisierte Spirale ab, die Legende lautet „POSTOJNSKA JAMA • 1213 – 2013 • SLOVENJA“.

5.4.2013 wm

Numismatik – Spanien: 30-Euro-Silbermünze „75. Geburtstag von Juan Carlos I.“

(mm) Am 5. Januar 1938 wurde der heutige spanische König Juan Carlos I. in Rom geboren. Aus diesem Anlass, dem 75. Geburtstag des Regenten, erschien am 3. Januar 2013 eine 30-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 1.990.000 in NP, 10.000 in Stgl.). Juan Carlos wurde am 22. November 1975 nach dem Tode des Dikators Francisco Franco zum König proklamiert und im Jahr 1978 auch offiziell Herrscher Spaniens, das in einer Abstimmung die neue Verfassung und somit die Regierungsform einer parlamentarischen Monarchie bestätigt hatte. Die Münze zeigt auf der Rückseite das Wappen Juan Carlos I.; in der Legende einen Hinweis auf das Jubiläum sowie die Wertangabe. Darüber hinaus ist ein Latentbild eingearbeitet, das je nach Neigungswinkel ein gekröntes M, die Zahl 75, eine Lilie oder eine Krone zeigt. Die Vorderseite schmückt das Porträt des Monarchen, umgeben von der Umschrift „JUAN CARLOS I REY DE ESPAÑA / 2013“.

4.4.2013 wm

PHILA HISTORICA nimmt die erste Hürde!

(wm) Von 500 Lesern hatte der Herausgeber dieser neuen kostenlosen digitalen Zeitschrift geträumt. So viele hatten sich bereits wenige Wochen nach der Erstausgabe bei W.Maassen@philcreativ.de registrieren und für den Bezug vormerken lassen. Nahezu tausend Interessenten haben bereits die 180 Seiten umfassende erste Ausgabe vom März 2013 heruntergeladen (pdf-Format, ca. 6,5 MB). Das Blatt ist viergeteilt: Nach „Aktuellem“ (u.a. eine 20-seitige Replik auf die Kritik zur IPHLA 2012) folgen diverse Rückblicke auf besondere Literaturauktionen und neue Buchpräsentationen in der „Marktrubrik“, dann acht Fachbeiträge zur Philateliegeschichte und zwei weitere zur Literaturgeschichte. Der Leser erfährt u.a. substantielle Hintergründe zum „Sachsen-Dreier-Bogen“ und seiner Geschichte, zum ersten deutschen Briefmarkensammlerverein in Heidelberg und zum Traum vom ersten Weltverband, aber auch zu 125 Jahre Philatelie in Österreich, zur DDR-Philatelie, zum Pionier der Baden-Philatelie Siegfried Simon und zu Aspekten früher philatelistischer Literatur in der Schweiz. Dazu passt eine Reportage eines Besuches in der Diena-Bibliothek der Schweiz. Nach diesen 120 Seiten widmen sich weitere 60 Seiten Buchrezensionen, Neueingängen verschiedener Bibliotheken (auch der Verteilung der IPHLA-Bibliothek) und last but not least ist eine Liste der Grafiker der BRD ab 1949 in dieser ersten Ausgabe enthalten. Hervorhebenswert ist bereits in dieser Erstausgabe die Zahl der namhaften Autoren und Mitwirkenden, neben dem Herausgeber Wolfgang Maassen sind dies Prof. Richard Zimmerl, Peter Fischer, Michael Ullrich und Robert Binner. Kostenloser Bezug mit Download-Hinweis bei Anmeldung an W.Maassen@philcreativ.de

4.4.2013 wm

China-Philatelie präsentiert sich in Berlin

(mm) Seit Jahren ist China in aller Munde. Das gilt nicht nur für Politik und Wirtschaft, sondern auch für die Philatelie. Der Boom für postfrische Briefmarken der Volksrepublik China aus der Zeit der Kulturrevolution ist dafür nur ein oberflächliches Zeichen. Die „Forschungsgemeinschaft China Philatelie“ (FCP) hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht modischen Trends hinterher zu laufen, sondern auf Fragen zum ernsthaften Sammeln der Briefmarken und Belege Chinas seriöse Antworten zu geben. Über die gut gepflegte, aktuelle Homepage www.forge-china.de für Jedermann hinaus bietet die FCP ihren mehr als 200 Mitgliedern aus dem In- und Ausland ein interessantes, farbiges Magazin, die „CHINA-PHILATELIE“ mit einem breiten Spektrum an Fachartikeln. Die „Forschungsgemeinschaft CHINA-PHILATELIE“ präsentiert sich zum ersten Mal in Berlin am Sonntag, dem 21. April 2013, von 11 bis 16 Uhr, beim China- Ostasien-Tauschtag im Bernhard-Lichtenberg-Haus „Hinter der Katholischen Kirche 3“ am Bebelplatz (große Tiefgarage), Zufahrt über „Französische Straße 32“, 10117 Berlin-Mitte. Der Eintritt ist frei. Tische für die Sammler der fernöstlichen Gebiete und Händler, die ihre Schätze weiter geben möchten, stehen für 5 Euro/lfd. Meter zur Verfügung und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die anwesenden Verbandsprüfer für China, Japan und Korea beraten gerne. Anfragen, Tischbestellungen und Informationen beim Veranstaltungsleiter (V.i.S.d.P.): Walter Haveman, Saarstr. 17, 73431 Aalen, Fax 07361 – 360 225, E-Mail haveman@gmx.de

4.4.2013 wm

ArGe Privatpost-Merkur lädt nach Magdeburg ein

(mm) Die diesjährige Jahreshauptversammlung der ArGe Privatpost-Merkur wird am 11. Mai 2013 im Bildungsnetzwerk Magdeburg, Lüttgen-Otterleben 18a, 39116 Magdeburg stattfinden. Zum 30-jährigen Bestehen der ArGe Privatpost bietet sich in der Zeit vom 08. bis 12. Mai 2013 die Gelegenheit,  Kontakte zu knüpfen und viele Sammler der klassischen und der modernen Privatposten kennenzulernen. Natürlich wird auch das Tauschen nicht zu kurz kommen. Interessierte Sammler und (noch) Nicht-Mitglieder sind als Gäste herzlich eingeladen. Kontakt: Rudi Tröger, Fröbelstr.149, 50767 Köln.  Tel: 0221 590 5963, E-Mail: rudi.troeger@koeln.de

4.4.2013 wm

Deutsch-Israelische Freundschaft

(mm) Unter dem Motto „Briefmarken verbinden“ wird anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Briefmarkenfreunde Norderstedt e.V. und des 15-jährigen Jubiläums von Chaverim – Freundschaft mit Israel e.V. am Samstag, den 13. April im Herold Center Norderstedt von 9.30 bis 20 Uhr eine Briefmarkenausstellung gezeigt. Die beiden Norderstedter Kulturträger zeigen Marken aus Israel und Deutschland, die bei Sammlern beider Länder Interesse gefunden haben und auf diese Weise die Menschen sowie deren Heimatländer miteinander verbinden. Darüber hinaus werden Informationen über beide Vereine erhältlich sein und für Kinder und Jugendliche stehen Wühlkisten mit tausenden Briefmarken aus aller Welt zur Verfügung.

4.4.2013 wm

Anmeldeschluss für den Rauhut-Literatur-Förderpreis

(wm) Noch bis zum 30. April 2013 können Arbeitsgemeinschaften Ihre Bewerbungen für den Rauhut-Literatur-Förderpreis 2013 einreichen. Hierzu müssen lediglich die regelmäßig erscheinenden Rundbriefe / Forschungsberichte der ArGen (Jahrgang 2012) an die Adresse von Franz-Karl Lindner, Westfälischer-Friede-Weg 21, 59494 Soest gesendet werden. Ausgezeichnet werden bis zu zwei Arbeitsgemeinschaften, deren regelmäßig erscheinenden Forschungsberichte sich im vorhergehenden Jahr durch besonders hochwertige Gestaltung und inhaltliche Ausprägung hervorgetan und qualifiziert haben. Und wer weiß, vielleicht stehen Sie und Ihre Arbeitsgemeinschaft zur diesjährigen Briefmarkenbörse in Sindelfingen dort, wo letztes Jahr noch die ArGe der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen gemeinsam mit der ArGe Krone/Adler gestanden haben…

4.4.2013 wm

Numismatik – Deutschland:10 Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft – Heinrich Hertz – “

(mm) Im Januar bestätigte die Bundesregierung die Herausgabe einer 10-Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft – Heinrich Hertz –“ im November 2013. Mit dieser Münzausgabe, die wie gewohnt in Stempelglanzqualität (Kupfer-Nickel) sowie Spiegelglanz (Silber, 625/1.000) erhältlich sein wird wird die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch den Physiker Heinrich Hertz (1857–1894) gewürdigt. Der Entwurf der Münze stammt vom Künstler Othmar Kukula aus Neuhausen. Die Bildseite stellt die Entdeckung der Strahlen elektrischer Kraft an einer Kugelfunkenstrecke (Hertzscher Dipol) dar. Die Wertseite zeigt einen stilisierten Adler, Landesangabe, Wertziffer und Wertbezeichnung sowie Prägezeichen und Jahreszahl 2013 neben den zwölf Europasternen. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „LICHT IST EINE ELEKTRISCHE ERSCHEINUNG“.

4.4.2013 wm

Numismatik – Luxemburg: 2-Euro-Sondermünze „Hochzeit von Guillome von Luxemburg und Stéphanie de Lannoy“

(mm) Anlässlich der im Oktober des Jahres 2012 stattgefundenen Hochzeit des luxemburgischen Thronfolgers Kronprinz Guillome mit der Gräfin Stéphanie de Lannoy hat das Großherzogtum eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 500.000 in NP, Auflage in PP wird noch veröffentlicht) emittiert. Die nationale Seite zeigt das Brautpaar sowie den Großherzog Henri. Die Legende der Münze unterhalb der Brustbilder lautet „PRËNZENHOCHZÄIT / LETZEBUERG / 2012“

1.4.2013 wm

Heinz Adler in den Ruhestand verabschiedet

(wm) Wenn jemand wie Heinz Adler, der stellvertretende Chefredakteur bei MICHEL und der verantwortliche Bearbeiter des Deutschland- sowie des Deutschland-Spezialkataloges nach 30jähriger Verlagszugehörigkeit in Rente geht, ist dies eine Meldung. Wenn es eine Person betrifft, die einerseits bayerisches „Urgestein“, andererseits verkörperte Philateliegeschichte repräsentiert, weil er selbst an der bundesdeutschen Katalogphilatelie geschrieben, korrigiert und redigiert hat, ist diese Meldung weit mehr als ein Akt der Höflichkeit – eher schon eine Verpflichtung, dem knorrigen (selten „knurrigen“) Bayern aufrichtigen Dank zu sagen. Der gelernte Schriftsetzer wechselte 1981 vom Satz in die Redaktion, war zuerst für die Neuheitenkatalogisierung zuständig und wuchs dann mehr und mehr in die Katalogarbeit herein. Gerade mit dem MICHEL-Spezial war Adler so eng verbunden und stets derart unermüdlich engagiert, dass man sich eigentlich nie so recht vorstellen konnte und wollte, dass diese Ära auch einmal ein Ende hat. Als Berater wird er wohl noch für geraume Zeit zur Verfügung stehen, berichtet die Michel-Rundschau Nr. 4/2013 auf S. 12. Wer das Haus, aber auch Heinz Adler kennt, weiß dass damit nur tatkräftiges Schaffen gemeint sein kann, denn die Katze lässt doch das Mausen nicht, – oder etwa doch?

1.4.20132 wm

Eine „historische“ Postkarte für Ernesto Marini

(wm) Es ist nicht häufig, dass Philatelie, also das Hobby Briefmarkensammeln, selbst einmal zu Postwertzeichen-Ehren kommt. Bekanntlich ist dies die Ausnahme und wenn es solche Marken gibt, sind es meist namhafte Philatelisten „grauer Vorzeit“, die dort eine Würdigung erhalten. Philatelistische Literatur im weitesten Sinne, zumal Alben oder deren Verleger, sind zwar von Postfirmen hoch geschätzte Produkte, aber deren Urheber erfahren weit seltener eine Anerkennung. Eine Ausnahme von dieser Regel legt nun die Italienische Post vor. In Italien erscheint am 6. April 2013 eine Postkarte, die in Wertstempel und Zudruck an die Firma und den Verlag von Marini erinnert. Marini ist in Italien ein sehr bekannter Name, der seit 1913 eng mit der Herausgabe von Alben für Briefmarkensammler verbunden ist.

1.4.2013 wm

Ålands Versandstelle steigt in den Briefmarkenhandel ein

(wm) Die Meldung erscheint auf den ersten Blick wenig spektakulär, ist das Geschäft einer Versandstelle für Postwertzeichen doch eben als ein Handel mit Briefmarken zu verstehen. Dies ist aber auch nicht gemeint, denn voraussichtlich ab November diesen Jahres will die Post von Åland einen regulären Briefmarkenhandel, so wie man ihn bisher nur von anderen Versandhändlern her kennt, eröffnen, d.h. nicht nur Marken der eigenen Insel verkaufen, sondern eine breite Palette von Ausgaben anderer Länder anbieten. Wohl auch nicht nur Neuheiten, sondern auch ältere Ausgaben. Eigenbestände werden dabei nicht realisiert, sondern – all dies weiß der niederländische Kollege René Hillesum, der neue Chefredakteur der holländischen Zeitschrift „Filatelie“ auf www.defilatelie.nl zu berichten – vom generellen Markt eingebracht. Möglicherweise ist dies wörtlich zu verstehen, das heißt, dass jeder Angebote vorgeben/einstellen kann. Bei gelungenem Verkauf erhält die Post dann eine Provision.

1.4.2013 wm

Philatelie hält jung!

(wm) Wie alt ist der älteste Briefmarkenhändler der Welt? Wo lebt er? Die englische Fachzeitschrift „Philatelic Exporter“ ging der Frage vor einigen Wochen einmal nach und veröffentlichte in seiner Märzausgabe einen Beitrag von Glen Stephans, in dem der in Sydney/Australien lebende Händler Ken Baker auf mittlerweile 101 Jahre zurückschauen kann. Überhaupt scheinen australische Händler so eine Art Lebensgen besonderer Art zu besitzen, denn Bill Hornadge (Gründer der in Australien bekannten Firma Seven Seas Stamps) ist Mitte der 90, Max Stern 91. Stern, der auch häufiger Europa und Deutschland, wo er geboren und den Nationalsozialismus vertrieben wurde, besucht, spielt heute noch gerne Fußball, reist und schreibt viel. Der Philatelie ist er ebenso wie seiner großen Familie eng verbunden.

1.4.2013 wm

Neue Leitung der ArGe DEUNOT

(uh) Bei der am 16. März 2013 in Haan-Gruiten durchgeführten Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V.“ wurde ein neuer Vorstand gewählt. Leiter der ArGe ist nun Ulrich Horalek, Michael-Bach-Str. 2, 56154 Boppard. Sein Stellvertreter und 2. Leiter ist Gregor Pötzsch, Am Tiergarten 1, 53229 Bonn.

1.4.2013 wm

Fünf neue RDPs gewählt!

(Chris King/wm) Die „Roll of Distinguished Philatelists“ (RDP) wurde 1921 vom Philatelistischen Kongress Großbritanniens mit Genehmigung seiner Majestät König Georg V., der auch erster Unterzeichner war, ins Leben gerufen. Eine Einladung zur Zeichnung der „Roll“ gilt als die bedeutendste philatelistische Ehrung in der Welt.
Ohne die nun neu gewählten RDPs haben bislang 359 Philatelisten aus 38 Ländern diese Ehrung erfahren. Derzeit leben davon noch 75 Unterzeichner aus 24 Staaten einschließlich 15 aus Großbritannien, elf aus den USA, fünf jeweils aus Frankreich und Deutschland, und jeweils vier aus Belgien, Italien, Schweden und der Schweiz. Philatelisten in Asien sind durch Vertreter aus Japan, Korea, Thailand und Singapur, in den anderen amerikanischen Staaten durch Philatelisten in Kanada und Kolumbien repräsentiert.
Bei einer Sitzung des Wahlkomitees, geleitet von Jane Moubray, dem neben der Vorsitzenden Tomas Bjäringer, Christopher Harman, Alan Huggins, Rolf-Dieter Jaretzky, Robert Odenweller, Patrick Pearson sowie Raymond Todd, als Sekretär Chris King angehören, wurden einstimmig folgende Persönlichkeiten gewählt, die zur Zeichnung der „Roll“ gebeten werden: Luis Fraz?o FRPSL (Portugal), Alexander Ilyushin (Russland), Douglas Muir FRPSL (Großbritannien), Renate Springer FRPSL (Deutschland) und Tony Virvilis FRPSL (Griechenland). Die Unterzeichnungszeremonie findet am Freitag, den 28. Juni 2013 in der Shire Hall in Gloucester während des Philatelistischen Kongresses Großbritanniens 2013 statt, der vom 27. bis 30. Juni durchgeführt wird.

 

28.3.2013 wm

Vorschau auf Mai-Auktion AIXPHILA in Aachen

(Aachen) Qualitativ hochwertige Philatelie gelangt am 10. und 11. Mai anlässlich der 52. Aix-Phila Auktion unter den Hammer. Deutschland ist – wie immer – gewohnt stark vertreten, aber auch die internationale Philatelie kann sich bei attraktiven Startpreisen sehen lassen. Höhepunkt dürfte wiederum die Versteigerung von mehr als 1.500 Sammlungen und Posten sein, die mit den bekannt moderaten Ausrufpreisen ins Rennen geschickt werden. Ob gut ausgebaute Kollektionen Deutsches Reich bis Nachkriegsdeutschland, Belgien bis Schweiz oder China bis Thailand oder ob ganze Nachlässe, welche Regale füllen, das Interesse dürfte riesengroß sein. Klassische bzw. posthistorisch bemerkenswerte Objekte, wie z.B. die Ausstellungssammlung „Deutsche Bahnpost No. 10“ von Leon Goebbels (Ausruf 20.000 €), eine mit zahlreichen Belegen gespickte Heimatsammlung „Metz“ oder eine außergewöhnliche Kollektion „Post von und nach Tunesien ab dem 18. Jahrhundert“ (je 5.000 €) dürften national und international große Aufmerksamkeit erregen und zusammen mit weiteren großen und kleinen Objekten heiße Bieterkämpfe hervorrufen.
Interessenten können über folgenden Link einen Blick in den Auktionskatalog werfen: https://www.hidrive.strato.com/lnk/m2SPIyAk

28.3.2013 wm

Weitere Sonder-Feldpostämter genehmigt

(wm) Wie Rüdiger Krenkel aus Bonn mitteilte, wurden folgenden Sonder-Feldpostämter nun für die kommenden Monate bestätigt:

15.6.2013: 50. Jahrestag Elysèe-Vertrag, Breisach am Rhein
5.–6.7.2013: Internationaler Schießwettbewerb, Eschbach
8.–11.08.2013: Hanse Sail, Warnemünde
9.8.2013: Sommerbiwak 1. PzDiv, Hannover
17.8.2013: Tag der offenen Tür Marientechnikschule, Parow

Weitere Sonder-Feldpostämter sind noch in Planung und werden nach Genehmigung bekanntgegeben.


28.3.2013 wm

Außenseiter – Spitzenreiter am 27. April beim BDPh in Bonn

(wm) Der Gast mit der weitesten Anreise kommt aus Australien/Neuseeland. Es ist der Polarhistoriker Klaus Arne Pedersen, der sich derzeit in Deutschland aufhält und bei dieser Tagesveranstaltung im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte dabei sein will. In diesem Jahr stellen sich rund 12 Aussteller der Diskussion und präsentieren dabei Ungewöhnliches, teils mit mehreren Exponaten.
Die Themen klingen verheißungsvoll. Den Auftakt macht Dr. Heinz Jaeger zum Thema „Memory – auch ein Lebenselixier“. Es folgen Renate Springer mit Thurn- und Taxis’schen Postmeisterstempeln im Herzogtum Sachsen-Altenburg“, Carsten Mintert mit „Hofgeschichten, Aderlass, Posttarife und Sonnenfinsternis“ und Ralph Ebner mit „Zulassungsmarken für größere Summen bei Postanweisungen“. Weniger rätselhaft klingt Hans-Joachim Hillers Thema „Vor dem 30. Januar 1933 war Deutschland Heimat für viele Nationalitäten“. Dafür dürfte der Titel des Vortrags und Exponates von Dr. Eckart Bergmann „Geheim – Das Wirken von Nachrichtendiensten im Spiegel von Post und Philatelie (Versuch einer Analyse von Merkmalen und Kennzeichen als Hinweise und Spuren einer nachrichtendienstlichen Tätigkeit“) ebenso aufhorchen lassen wie dessen neues Exponat „Die unsichtbare Front – Geheime Dienste in Aktion“. Davon hat man wohl selten etwas gesehen oder gehört!
Konsul Hermann Walter Sieger bringt den Zuhörern Themen wie „Briefe und Autogramme“, beliebte Hundertwasser-Marken und „Das Märchen der Journalisten“ philatelistisch näher. Exotisch dürfte Karl-Heinz Wittigs Thema „Flußpost in Brasilien“ am Beispiel solcher Post an Amazonas und Rio Grande sein – vielleicht eine gute Vorbereitung für die diesjährige BRASILIANA und eine Reise in eine andere Welt? Was es alles an Kraftfahrzeug-Steuer- und Versicherungs-Marken der DDR/BRD gab, weiß Steffen Eckert zu berichten und Lothar Schmitz zeigt die Kunst der Spezialisierung am Beispiel der Bund-Marke MiNr. 116. Dass der Papierkorb immer eine sprudelnde Quelle des Sammelns sein kann, präsentiert Reimar Schmidtpott erneut mit „Postlogos auf Versandobjekten“.
Den Abschluss macht der Vorsitzende des Consiliums dieses Mal mit ausgefallenen philateliegeschichtlichen Themen zu frühen Spuren von Sammlern und Händlern, aber auch zu einem philatelistischen Künstler der Gegenwart. Außerdem stellt er eine der cleversten Marketingideen der frühen Zeit philatelistischer Zeitschriften des 19. Jahrhunderts mit Originalen philatelistisch vor, ebenfalls ein bis heute völlig unbekanntes „Kreativalbum“ von 1892. Resümee: Es war wohl alles schon einmal da – man muss nur darum wissen!
Die Referenten erläutern in kurzen 10 bis 15-Minuten-Statements ihr Exponate und Ansätze und stellen sich damit auch den Fragen der Teilnehmer. Lebhafte Diskussionen sind sicherlich wieder zu erwarten. Von ca. 13 bis 14 Uhr gibt es bei einer Mittagspause mit kleiner Verpflegung (Suppe, belegte Brötchen, Getränke) Gelegenheit, einander kennenzulernen, um 17 Uhr schließt das Symposium. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben, aber eine Spende von 10 Euro pro Teilnehmer ist dem „CPh-Sparschwein“ willkommen, um die Kosten für den Lunch und die Tagungsgetränke zu finanzieren. Aussteller haben die Möglichkeit, vor der Veranstaltung ihr Exponat aufzubauen (Einlass ab 9 Uhr) und können dies selbstverständlich nach Ende der Veranstaltung wieder mitnehmen. Kurzfristige Anmeldungen sind an die Redaktion philatelie (Tel. 0 21 63/4 97 60) bzw. per E-Mail an W.Maassen@philcreativ.de erbeten.

Kurzdaten
27. April 2013, 10–17 Uhr
Haus der Philatelie und Postgeschichte,
53175 Bonn, Mildred-Scheel-Str. 2
Anmeldung bei Wolfgang Maassen,
Sechs Linden 25, 41366 Schwalmtal,
Tel. 0 21 63/4 97 60 • Fax 0 21 63/3 00 03
E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

28.3.2013

100. Auflage des MICHEL-Deutschland-Katalogs  inklusive Sonderheft

(Unterschleißheim) Anlässlich des Jubiläums der 100. Auflage erscheint der MICHEL-Deutschland-Katalog 2013/2014 inklusive Sonderheft zum Thema „Fälschungserkennung“. Der MICHEL-Deutschland-Katalog 2013/2014 erscheint am 5. Juli 2013 und enthält die klassischen und modernen deutschen Briefmarken vom Schwarzen Einser (1849) bis zu den neusten Markenausgaben der Deutschen Post AG (Juni 2013). Neben zahlreichen Ergänzungen und Aktualisierungen enthält der neue MICHEL-Deutschland-Katalog circa 10.000 farbige Abbildungen und über 60 000 aktualisierte Preisnotierungen. Er bietet geschichtliche und postgeschichtliche Hintergrundinformationen und gilt als unentbehrlich für Deutschland-Sammler. Vollständig überarbeitet wurden in dieser Auflage folgende Besetzungsgebiete aus dem Zweiten Weltkrieg: Albanien, Elsass, Kurland, Laibach, Lettland, Lothringen, Luxemburg, Mazedonien, Montenegro und Ostland. Preisänderungen ziehen sich durch den gesamten Katalog. Besonders erwähnenswert sind die ersten Ausgaben des Deutschen Reiches, die deutschen Gebiete vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Ausgaben der direkten Nachkriegszeit.

Sonderheft
Anlässlich des 100. Auflagejubiläums liegt dem Katalog ein ca. 60-seitiges Sonderheft mit dem Fachbeitrag „Gegen Fälscher und Betrüger – die Prüfer im Dienst der Philatelie" von Christian E. Geigle, dem Präsidenten des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP), und vielen farbigen Abbildungen bei. Basierend auf seinen langjährigen Erfahrungen als Berufsphilatelist erläutert Geigle allgemeine Fälschungs- und Verfälschungsgefahren, erklärt Grundlegendes zum Prüfwesen und gibt Tipps zum richtigen Verhalten im Umgang mit Prüfern, Händlern und „Schwarzen Schafen“.
DVD. Im Paket enthalten ist auch das Computerprogramm MICHELsoft easy. Die Software enthält die MICHEL-Daten für Bund, Berlin und DDR inklusive ABC-Suchliste der Sammelgebiete Deutsches Reich, Saar, Deutsche Demokratische Republik, Berlin und BRD. Außerdem inbegriffen sind: der komplette MICHEL-Rundschau-Jahrgang 2012 (ca. 1600 Seiten) und der Fachvortrag von Christian E. Geigle inklusive farbiger Abbildungen.
Wasserzeichenbeihefter. Zusätzlich beinhaltet der Katalog wieder die – in den Umschlag integrierten – ausklappbaren Wasserzeichentafeln.

Neues Format
Seit 2012 werden die Kataloge der Europa- und Überseereihe im Format 150 mm x 225 mm hergestellt. Auch der Deutschland-Katalog präsentiert sich in diesem Jahr in dem etwas höheren Format und einem übersichtlichen modernen Layout. Jede Seite bietet nun noch mehr Platz, so dass Briefmarkensätze seltener auseinandergerissen werden. Vorbestellungen sind per Mail (vertrieb@michel.de) oder telefonisch (089-32393-207) möglich. Auch der Fachhandel berät Sie gerne.

Bibliographische Angaben
MICHEL-Deutschland-Katalog 2013/2014 mit Sonderheft und DVD
ca. 1120 Katalog- und 64 Sonderheftseiten
Format: 150 mm x 225 mm, kartoniert
ISBN: 978-3-95402-054-6
Ladenpreis: € 46,00
Erstverkaufstag: 5. Juli 2013

25.3.2013 wm

Schöne „Puppen“ gehen immer!

(wm) Am 23. März wurde die bekannte „Puppen“-Sammlung von BDPh-Ehrenpräsident Dr. Heinz Jaeger im Rahmen der diesjährigen März-Auktion der Fa. Heinrich Köhler, Wiesbaden, versteigert. Alles gegen Ausruf! Was als Experiment gedacht war (und so manchem potentiellen Einlieferer vielleicht Angstschauer beschert hätte), funktionierte bestens. Bei guter Stimmung im Saal, einem glänzend aufgelegten Versteigerer Dieter Michelson und zahlreichen interessierten Bietern fanden alle Luxus-Stücke, selbst die der kleineren Werte diverser Länder, begeisterte Abnahme. Und dies durchaus zu marktgerechten Preisen. Damit wurde auch ein Urteil zahlreicher erfahrener Auktionatoren bestätigt, dass einwandfreie schöne und bestens erhaltene klassische Marken immer und zu jeder Zeit zu guten Preisen gängig sind.

25.3.2013 wm

Sensationelle Zuschläge bei der Heinrich-Köhler-Auktionswoche (19.–23.3.2013)

Die Analysten werden zweifelsohne die Zuschläge, die in der letzten Woche bei Deutschlands ältestem Auktionshaus – Heinrich Köhler wird in diesem Jahr 100 Jahre alt – erzielt wurden, noch näher untersuchen und qualifizieren. Beim abschließenden Köhler-Festabend im Nassauer Hof strahlten Dieter Michelson und Karl Louis, die beiden Geschäftsführer des „Global Philatelic Networks“, zu dem noch andere Auktionshäuser der Welt zählen, um die Wette. Michelson zitierte seinen jungen Philatelisten Tobias Huylmans und legte ihm als Resultat der Woche die Worte in den Mund: „Dat war doch ne geile Auktion, eh!“ Weniger burschikos, dafür ebenso treffend ausgedrückt, klang dies in Michelsons eigenen Worten an: „Da hatten doch so manche gedacht, die Lose könnten sie heute billiger einkaufen als damals. – ‚Dat war wohl nix!‘“
Recht hatte er, denn was sich am Nachmittag zuvor bei der Versteigerung der Sammlung Silvain Wyler (Teil 1) „Deutsche Markenbriefe ins Ausland bis 1875“ abgespielte, hatten sich zuvor selbst Insider und Experten wohl nicht vorgestellt. Preise auf einem Niveau, das deutlich über dem der Boker-Auktionen der 1980er-Jahre lag und wie man sie schon lange nicht mehr erlebt hatte. Überraschend gut und vollständig war auch die „Puppen-Sammlung“ von Dr. Heinz Jaeger gegen Gebot versteigert worden. Bereits in den letzten Tagen zuvor kam ein breites Spezialangebot von DDR/SBZ-Ausgaben unter den Hammer, dessen Versteigerung – mit Huylmans Worten „abging wie die Lutzi!“. Beachtlich die Verkäufe selbst für nicht einfache Gebiete wie Europa-Spezial (mit vielen Abarten und Spezialitäten) sowie Palästina, wobei dort zwar weniger die Marken, wohl aber alles gefragt war, was mit Postgeschichte zu tun hatte. Michelson fühlte sich bestätigt, dass der deutsche Markt derzeit anders, weit stärker aufgestellt ist als in anderen Ländern und deshalb – gerade auch in der jetzigen Situation der durch ständig neue Krisen verunsicherten Zeit – auch Preise bewilligt, die er sich nicht hätte vorstellen können.

25.3.2013

SAVO-Plakette für Niederlande-Spezialist Dr. Albert Louis

Am 23. März 2013 überraschte der Präsident des Deutschen Altbriefsammler-Vereins (DASV), Klaus Weis, den bekannten und allseits beliebten Niederlande-Spezialisten Dr. Albert Louis (ehemals Hürth) gleich in doppelter Weise. Denn er rief bei dem Festabend der Auktionsfirma Heinrich Köhler Karl Louis (den Sohn von Dr. Albert Louis) auf die Bühne und bat diesen, doch die Laudatio auf den diesjährigen Preisträger zu halten. Begründung: Er sei sicherlich derjenige, der den Preisträger am längsten kenne. Die Doppeldeutigkeit der Worte erschloss sich selbst dem so Geehrten erst als sein Name fiel, denn Karl Louis verstand es recht geschickt, die Spannung zu erhalten.
Albert Louis ist seit fast einem dreiviertel Jahrhundert ein Vollblutphilatelist, dessen Exponate seit den 1970er-Jahren selbst international hoch ausgezeichnet wurden. Er ist als Autor, Forscher und Mitglied verschiedener Arbeitsgemeinschaften häufig in Erscheinung getreten und hat in den letzten Jahrzehnten seine Schwerpunkte zunehmend mehr vom traditionellen (Länder-)Sammelansatz zur Postgeschichte hin ausgeweitet. Als Klaus Weis die Plakette überreichte, war Louis zutiefst gerührt. „Ich bin so überrascht und hatte damit nun gar nicht gerechnet. In all den Jahren hat mir die Philatelie doch wahrlich so viel gegeben“, meinte er lächelnd. Wenn auch heute leider gesundheitlich und in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, ließ Louis es sich nicht nehmen, mit seinen Tischnachbarn auf die Ehrung anzustoßen und bis weit nach Mitternacht zu feiern. So schön kann eben Philatelie sein!
 

18.3.2013 wm

Wechsel der Schriftleitung bei der niederländischen „Filatelie“

(wm) Die „Filatelie“ ist in Holland das, was die „philatelie“ in Deutschland oder die „Schweizer Briefmarken-Zeitung“ in der Schweiz ist: das führende Fach- und Verbandsblatt, das jeweils in nennenswert hoher Auflage erscheint. Seit Juni 2009 betreut die „Filatelie“ Frits Nijo als Nachfolger des weithin bekannten und hoch geschätzten Aad Knikmans, dem selbst die Niederländische Post bei seinem Abschied in den Ruhestand ein philatelistischen Kränzchen mit einem diesem gewidmeten Markenheft widmete. Frits Nijo hatte es – er war kein ausgewiesener Philatelist – nicht leicht, – zu verschieden waren die Ansprüche an seine Arbeit. Während der 40 Ausgaben, die er als Chefredakteur betreute, gestaltete er die Internetseite www.filatelie.nl neu, kreiierte einen Auftritt in den sozialen Medien bei Facebook und Twitter und er zeichnete – last but not least – auch für die jährliche CD-ROM verantwortlich. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die Jubiläums-Ausgabe Nr. 1000, die von dieser seit 1922 erschienenen Zeitschrift im Februar 2011 erschien, zu der Nijo auch eine personalisierte Marke entwarf, von der mittlerweile fast 1000 Bögen verkauft wurden.
Seine Nachfolge tritt nun ab der April-Ausgabe 2013 die Firma René Hillesum Filatelie an. René Hillesum war früher Vorstandsmitglied der AIJP, des Weltverbandes der Philatelie-Journalisten, er ist auch mit zahlreichen Auktionen, auch zur Literatur, in den vergangenen Jahren besonders in Erscheinung getreten. Frits Nijo schrieb auf der Internetseite dazu: „Ich habe meine Arbeit mit großer Freude gemacht und ich wünsche meinem Nachfolger Erfolg und Stärke!“

18.3.2013 wm

Verband Berliner Philatelisten-Vereine plant Neufirmierung

(wm) Bereits seit Jahren näherten sich die beiden Landesverbände Berlin und Brandenburg als Mitglieder des BDPh zunehmend näher an. Nun will der am 6. August 1949 gegründete Berliner Verband eine Korrektur vornehmen, die Zeichen setzt, sich nämlich umtaufen in einen neuen „Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V.“. In der Begründung zu diesem Antrag, der am 20. April beim Verbandstag beschlossen werden soll, heißt es: „Mit der Wiedervereinigung Deutschlands traten die Philatelisten-Vereine aus dem Ostteil Berlins dem Berliner Verband bei. Daneben gab es weitere Vereine, die territorial zum neu gebildeten Bundesland Brandenburg gehörten, dies durch auf den Heimatort bezogene Namen auch dokumentierten, aber die Aufnahme in den Verband Berliner Philatelisten-Vereine beantragten. Diesen Anträgen wurde stattgegeben, da es sich um eine demokratisch gefundene, eigenständige Entscheidung dieser Vereine handelte.“ Eine Satzungsänderung des Berliner Verbandes zur Einbindung solcher Vereine erfolgte damals nicht und nun will man dieses Versäumnis korrigieren. Frei nach dem Motto: Es wächst zusammen, was zusammen gehört.



18.3.2013 wm

Zum Gedenken an Amedeo Missaglia

Amedeo Missaglia wird Sammlern und Berufsphilatelisten, die international tätig sind und z.B. die bedeutenden MONACOPHIL-Ausstellungen besuchen, ein geläufiger Name sein. Umso erschütternder war die erst jüngst bekannt gewordene Nachricht von dem plötzlichen, viel zu frühen Tod des gerade einmal 60jährigen Philatelisten. Patrick Maselis, der Präsident des Club de Monte-Carlo widmete ihm einen Nachruf, den wir nachfolgend in drei Sprachen wiedergeben:
Amedeo Missaglia wurde in Triest, im Nordosten Italiens am 26. August 1953 geboren. Er besuchte die „Schule christlicher Brüder“ und von 1967 bis 1972 die fortführenden Schulen in Paderno del Grappa. Es folgte ein Studium an der Universität Triest, das er 1976 als Elektronik-Ingenieur erfolgreich abschloss. Im Folgejahr absolvierte er seinen Wehrdienst bei einer Einheit in den italienischen Alpen. Seine philatelistische Karriere startete er dann 1977, indem er seine Arbeit auf technischem und historischen Philateliegebiet bei seinem Ziehvater Alexander Kroo aufnahm und im gleichen Jahr nach Lugano in die Schweiz umsiedelte.
1978 heiratete er seine Frau Gloria und gemeinsam hatten sie zwei Kinder, Camilla und Giulia. Schon zu dieser Zeit bekleidete er eine Stellung im höheren Rang internationaler Philatelie, er wurde Sekretär der ASCAT. Schon von daher ergab sich seine Zugehörigkeit zum Team der Organisation, die die ersten MonacoPhil-Ausstellungen ab 1997 durchführte.
1999 wurde Amedeo Sekretär des Club de Monte Carlo und ab 2002 kombinierte er diese Aufgabe mit seiner Rolle als Herausgeber der „Raritäten-Kataloge“, die zu jeder nachfolgenden MonacoPhil-Ausstellung erschienen. Auch nach dem Tod von Alexander Kroo setzte er seine Arbeit fort. Er wurde zu einer Art „Gedächtnis“ des Clubs von Monte-Carlo, da er seit Beginn an mit dabei gewesen war und maßgeblich an der Entwicklung, dem internationalen Einfluss und der Bedeutung dieser philatelistischen Events mit gewirkt hatte. Amadeo starb am 7. Januar 2013 in seinem 60. Lebensjahr. Er wird als ein freundlicher, umgänglicher Mensch in Erinnerung bleiben, der stets bereit war, anderen zu helfen und dafür immer anzusprechen war.

15.3.2013 wm

150 Jahre Kreisstadt Seelow, 20 Jahre Landkreis Märkisch-Oderland

(mm) Am 8. April 2013 werden in einer Festveranstaltung in Seelow sowohl das hundertfünfzigjährige Bestehen der Kreisstadt als auch das Jubiläum 20 Jahre Landkreis Märkisch-Oderland gewürdigt. Der Philatelistenklub Seelow wird an diesem Tag eine eigens gestaltete Ganzsache anbieten. Neben dem Wertzeichen zu 0,55 €, 300. Geburtstag Friedrich des Großen, ist als Ergänzungswert die 0,03 € Marke eingedruckt. Einen passenden Sonderstempel gibt es am Postamt des Teams Erlebnis Briefmarken vor Ort. Bürgermeister und Landrat werden gemeinsam eine Sonderpostbeförderung vom Landratsamt zum Sonderpostamt durchführen. Die Sonderpostbeförderung wird mit einem Gummistempel bestätigt. Der Zudruck der Ganzsache und der Sonderstempel wurden von Christopher Wenzlik, Schüler am Gymnasium auf den Seelower Höhen, entworfen. Weitere Informationen bei: Thomas Dräger, Philatelistenklub Seelow e.V., Frankfurter Straße 45, 15306 Seelow, Tel.: 033 46 / 88 735 oder per Mail: draeger-philatelie@gmx.de. Besuchen Sie auch die Homepage des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e.V. unter www.phila-brandenburg.de

15.3.2013 wm

Kieler Briefmarkenbörse

(mb) Die diesjährige Kieler Briefmarkenbörse wird wieder von der Arbeitsgemeinschaft Kieler Briefmarkensammler-Vereine e.V. am 6. April 2013 im Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Neben einem Großtauschtag und vieler Händlerstände sind die Kieler BDPh-Vereine mit Infoständen vertreten. Die Deutsche Post – EB – führt den Sonderstempel zum Aktionstag „150 Jahre Rotes Kreuz“ mit Abbildung des DRK-Hilfsschiff „MS FLORA“ vor Ort. Ein passendes Belegprogramm mit Ganzsache, Festumschlag und Gedenkblatt werden angeboten. Bestellungen hierfür können an Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel gesandt werden.

16.3.2013 mm

Numismatik – Deutschland: 10 Euro-Gedenkmünze „200. Geburtstag Georg Büchner“

Die Bundesregierung hat am 9. Januar beschlossen, anlässlich des 200. Geburtstages des deutschen Schriftstellers Georg Büchner (1813–1837) im Oktober dieses Jahres eine 10-Euro-Gedenkmünze „200. Geburtstag Georg Büchner“ herauszugeben. Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau geboren. Die Münzausgabe wird in den Prägequalitäten Stempelglanz (Kupfer-Nickel) und Spiegelglanz (Silber, 625/1.000) abgegeben. Die Bildseite zeigt ein Porträt Büchners, die Wertseite eine Adlerdarstellung, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „F“, die Jahreszahl 2013 sowie die zwölf Europasterne. Die vertiefte Prägung des glatten Münzrandes lautet: „ICH BIN SO JUNG UND DIE WELT IST SO ALT“. Zum Entwurf der Münze von Künstler Eugen Ruhl aus Pforzheim erklärte die Jury: „Das Brustbild des Dramatikers in „altdeutscher Tracht“ drückt seine freiheitliche revolutionäre Gesinnung aus; auch die hervorragende Durchbildung der Gesichtszüge charakterisiert ihn als kritischen Zeitgenossen.“

16.3.2013 mm

Numismatik – Deutschland: 2-Euro-Gedenkmünze „Baden-Württemberg“

Das BMF hat im Februar 2013 die 2-Euro-Gedenkmünze „Baden-Württemberg“ (Auflage: 30 Mio.) mit einer Abbildung des Klosters Maulbronn herausgegeben. Der Entwurf stammt von dem Künstler Eugen Ruhl aus Pforzheim. Es ist die nunmehr achte Münze einer Serie von insgesamt sechzehn 2-Euro-Gedenkmünzen mit prägnanten Wahrzeichen oder Bauwerken aller Bundesländer der BRD. Die Ausgabe der Münzen im Rahmen der 2-Euro-Gedenkmünzen-Serie der Bundesrepublik Deutschland erfolgt jährlich in der Reihenfolge der Präsidentschaft im Bundesrat. Im Jahr 2014 folgt die nächste Ausgabe einer 2-Euro-Gedenkmünze in der „Länderserie“, gewidmet dem Bundesland „Niedersachsen“.

16.3.2013 mm

Numismatik – Irland: 15-Euro-Silbermünze „Irischer Wolfshund“

In der Serie „Tiermotive auf irischen Münzen“ hat die Zentralbank Irlands am 12. Dezember eine weitere 15-Euro-Silbermünze (925.1000, Auflage: 8.000, PP) emittiert. Die Ausgabe ist dem irischen Wolfshund gewidmet, der traditionell im antiken und mittelalterlichen Irland und England zur Jagd eingesetzt wurde. Auf der Münzrückseite sind zwei irische Wolfshunde in Seitenansicht zu sehen, wobei der kleinere Hund dem Betrachter den Kopf zuwendet. Darüber lesen wir die Nominalangabe „15 EURO“. Die Vorderseite zeigt die Irische Harfe, Staatsbezeichnung sowie das Ausgabejahr.

16.3.2013 mm

Numismatik – Monaco: 10-Euro-Silbermünze „Honoré II – erster Fürst von Monaco“

Am 6. Dezember 2012 hat das Fürstentum Monaco eine 10-Euro-Silbermünze (900/1.000, Auflage: 6.500, PP) emittiert, die an den ersten Fürsten, Honoré II von Monaco, erinnert. Dieser hatte sich vor 400 Jahren auf Geheiß seines Onkels zum ersten monegassischen Fürsten ernannt und durch diplomatisches Geschick die Herrschaft über das kleine Fürstentum für die Familie der Grimaldi – auch vertraglich – gesichert. Die Münzrückseite bildet ein nach rechts gewandtes Porträt des Fürsten ab, umgeben von der Legende „1612 – HONORÉ II PRINCIPE DE MONACO – 2012“. Die Vorderseite zeigt das gekrönte Wappenschild der Monegassen sowie darüber die Legende „PRINCIPAUTÉ DE MONACO / 10 €“

16.3.2013 mm

Numismatik – Vatikan: 200-Euro-Goldmünze „Der Glaube“

Am 6. Dezember 2012 startete eine neue Münzserie des Vatikans. Diese hört auf den Namen „Die Theologischen Tugenden“ und präsentierte als erste Ausgabe eine 200-Euro-Goldmünze (916,7/1.000, Auflage: 499, PP), die der Tugend „Glauben“ gewidmet ist – passend zum „Jahr des Glaubens“, welches von Papst Benedikt ausgerufen worden war und das noch bis zum 24. November 2013 läuft. Die Münzvorderseite zeigt die Allegorie des christlichen Glaubens mit den Symbolen der Christenheit, dem Kreuz, dem Abendmahslkelch Gral, der Hostie und der Bibel, umgeben von Staatsbezeichnung und Nominalangabe. Die Rückseite bildet den nach rechts gewandten, betenden Papst im Porträt ab, daneben die Legende „BENEDICTVS PP.XVI-A.D.MMXIIS.P. VIII“.

16.3.2013 mm

Privatpost – südmail stellt sich vor

Zum 1. Februar 2013 ist die nunmehr fünfte Serie von südmail-Briefmarken erschienen. Die südmail GmbH ist ein Tochterunternehmen von Schwäbisch Media und seit 1999 als privater Briefdienstleister in Süddeutschland aktiv. Seit 2007 gelangen in regelmäßigen Abständen „eigene“ Marken zur Frankatur der Südmail-Sendungen an die Schalter. Mit der neuen Edition „Wir sind südmail“ stellt sich das Unternehmen erstmals selber auf Briefmarken vor. Die in der Region schon lange bekannten blauen Briefträger werden genauso wie die blauen Briefkästen als auch die bisherigen Briefmarkenausgaben dargestellt. Seit dem 1. Februar 2013 sind die neuen Marken in einer der über 250 Verkaufsstellen in der Region, im Onlineshop unter www.suedmail.de oder telefonisch unter 0751 5691-2380 sowie beim Schaubek-Verlag Leipzig unter www.schaubek.de erhältlich.

16.3.2013 mm

Privatpost – Regiomail-Sondermarken präsentieren Automobil- und Luftfahrtgeschichte

Große Errungenschaften aus der Schifffahrt-, Luftfahrt- und Automobilgeschichte können auch heute noch hautnah in Sinsheim und Speyer bewundert werden. Raumfahrt, Flugzeuge, Oldtimer und Rennboliden bringen im Auto & Technik Museum Sinsheim sowie im Technik Museum Speyer die Besucher zum Staunen. Diese einzigartigen Zeitzeugen gibt es aber nicht nur live vor Ort, sondern auch als Briefmarke. Bereits 2011 hat der Briefdienstleister RegioMail eine Sonderserie mit Motiven des Auto & Technik Museums Sinsheim aufgelegt. 2013 sind weitere Motive vom Technik Museum Speyer dazugekommen, so dass jetzt insgesamt zehn neue Marken erhältlich sind: Das russische Space Shuttle „BURAN“, ein deutsches U-Boot „U9“, die französische Überschall-Passagiermaschine Concorde sowie Automobilklassiker von Mercedes bis hin zu American Dream Cars zählen zu den Exponaten, die die Serie zieren. Bestellungen und weitere Informationen im Internet unter www.regiomail.de

16.3.2013 mm

Privatpost – PostModern schützt sich vor Fälschern

Wie das Unternehmen mitteilte sind seit Beginn des neuen Jahres die Ausgaben von PostModern mit einem Fälschungsschutz ausgestattet. Dieser besteht aus einer fluoreszierenden Farbschicht, die unter normalen Lichtbedingungen nicht zu sehen ist, jedoch ausreicht, um Imitate mit Hilfe einer Schwarzlichtlampe zu identifizieren. Die ersten Briefmarken mit diesem Schutz gehören zu der neuen Serie „Faszination Sachsen“, die als Motive das Fasanenschlösschen Moritzburg, die Altstadt von Görlitz, die Festung Königstein, der Stallhof in Dresden und die Wasserkunst in Bautzen ins Markenbild setzt. Kunden können die Briefmarken in den Verkaufsstellen sowie über die Webseite des Unternehmens unter www.postmodern.de bestellen.

14.3.2013 wm

BDPh Bundesstelle Jugend und Bildung auf Leipziger Buchmesse

(Siegfried Dombrowski) Vom 14. bis 17. März ist der BDPh mit seiner Bundesstelle für Jugend und Bildung auf der Buchmesse in Leipzig dabei. Am Stand B 200a in Halle 2 stellen Helma Janssen, Oswald Janssen , Franz Fischer und Peter Girlich die Schriften der Bundesstelle vor. Wie in den Vorjahren werden viele schon bekannte Besucher  zu Fachgesprächen erwartet. Auf 69.000 Quadratmetern stellen insgesamt 2.063 Aussteller aus 43 Ländern die Frühjahrsliteratur vor. Rund 100.000 Titel, davon 20.000 Neuerscheinungen, werden auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Um Literatur und Literaten richtig in Szene zu setzen, werden etwa 40.000 laufende Meter Regale und 12.000 Strahler benötigt. Beleuchtet wird die hohe Literatur aus dem In- und Ausland ebenso wie Thriller und Fantasyromane, Kinder- und Jugendbücher, Comics und Mangas, Sachbücher und Ratgeber sowie Hörbücher und CDs. Star-Autoren oder Debütanten, Prominente oder Sternchen, Politiker oder Moderatoren betreten die Bühnen auf dem Messegelände und in der Stadt. Ob Entdecker, Autor, Pädagoge oder Erzieher: Auf der Buchmesse wird jeder fündig!

Der Stand befindet sich im Messeabschnitt Schule und Bildung. Daher ist der Auftritt in Leipzig mit der didacta in Köln, Hannover oder Stuttgart vergleichbar. Besonders erfreut ist das Messeteam um Helma Janssen, dass zwei Neuerscheinungen zum Thema Geschichte angeboten werden können. Sie vermutet, dass insbesondere die Broschüren über den „langen Weg zur Einheit „das Interesse vieler  Lehrer treffen wird. Die Messehallen sind täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist ein Familientag vorbereitet.

14.3.2013 wm

Kritische Würdigungen der IPHLA 2012 Mainz erhalten eine Antwort

(wm) Im Nachgang zur IPHLA 2012, der „Internationalen Literatur-Ausstellung“ im November 2012 in Mainz, waren von einer Reihe Aussteller und Funktionäre des BDPh kritische Stimmen laut bzw. weitergegeben worden, die sich mit Unzulänglichkeiten dieser von der Mehrzahl der Besucher, zumal aus dem Ausland, als „hervorragend ausgerichtet“ bewerteten Veranstaltung beschäftigen. Wolfgang Maassen, der Organisationsleiter der IPHLA, der zwei Jahre diese Veranstaltung ehrenamtlich konzipiert, gestaltet und betreut hat, nahm nun aus seiner Sicht persönlich – nicht in Vertretung des Veranstalters oder Ausrichters – hierzu Stellung und erläutert in einer mehr als 20seitigen Replik die Möglichkeiten und Grenzen, die diese Ausstellung an Ressourcen personeller, technischer, finanzieller und architektonischer Art hatte. Wohl selten dürfte – im Einzel-Detail durchaus berechtigte – Kritik eine solche umfassende Würdigung gefunden haben, was aus Sicht des Organisationsleiters auch darin begründet ist, dass man aus Mängeln und Fehler auch nur für weitere Ausstellungen dieser Art lernen kann.

Der „Nachbericht“ erscheint in der ersten Ausgabe des von Wolfgang Maassen selbst herausgegebenen Fachblattes „Phila Historica. Zeitschrift für Philateliegeschichte und philatelistische Literatur“, die allerdings nur digital erhältlich ist, dafür kostenfrei auf Mailanfrage an W.Maassen@philcreativ.de. Die erste Ausgabe dieses neuen Blattes wird ab dem 18. März 2013 auf Anfrage verschickt.

14.3.2013 wm

BRASILIANA 2013 mit ungültiger Postadresse

(wm) Erst in diesen Tagen wundern sich berufene Kommissare – nicht nur aus Deutschland – über nicht in Rio de Janeiro zugestellte Briefe mit den Anmeldungen der Aussteller. Deutschland ist mit über 60 Anmeldungen vertreten, die zwar rechtzeitig im Februar zugeschickt wurden, aber bis heute nicht die im offiziellen Ausstellungsreglement der FIP-Weltausstellung angegebene Adresse erreicht haben. Des Rätsels Lösung scheint eine falsche Adressangabe zu sein, denn im Reglement wurden keine Straßenbezeichnung angegeben. Zum Glück wurde seitens des BDPh-Kommissar auch eine EXEL-Datei mit allen Angaben nach Brasilien geliefert, die mehr als rechtzeitig in Brasilien eintraf. Grund zur Beunruhigung besteht also nicht, aber dieses „gelinde Chaos“ scheint wohl die Verlängerung der Anmeldefrist für Aussteller bis Ende März zusätzlich zu begründen. Allerdings sah sich die Ausstellungsleitung in Rio de Janeiro bis heute auch nicht genötigt, eine neue korrekte Anschrift mitzuteilen. Dank E-Mails kein Problem, wenn die bekannte „Schneckenpost“ den Geist aufgibt.

13.3.2013 wm

Ein „warmer Büchersegen“ für Bibliotheken

Hunderte Bücher im Wert von vielen tausend Euros werden in diesen Tagen der großen Philatelistischen Bibliotheken in Deutschland als Spende des Veranstalters der IPHLA, des Bundes Deutscher Philatelisten e.V., angeboten. Es handelt sich um neuwertige Exemplare, nämlich um die Ausstellungsexponate der „Internationalen Literatur-Ausstellung“, die vom 2. bis 4. November 2012 in Mainz stattfand. Eine große Zahl der Erstexemplare geht in die Bibliothek des Hauses der Philatelie und Postgeschichte in Bonn, die Mehrzahl werden sich die übrigen Bibliotheken in Deutschland teilen. Eine genaue Übersicht, wie die Titel – das Reglement der IPHLA sah dies vor – künftig aufgeteilt werden, ist in der Erstausgabe der Zeitschrift „PHILA HISTORICA. Zeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte“ enthalten, die digital ab 18. März 2013 kostenlos erhältlich ist. Interessenten fordern diese bitte per E-Mail an W.Maassen@philcreativ.de ab.

13.3.2013 wm

APHV weiterhin auf stabilem Kurs

Die Jahreshauptversammlung des Berufsverbandes des Deutschen Briefmarkenhandels – APHV – hatte es in diesem Jahr einfach. Weiterhin sprudelnde Einnahmequellen sicherten den Bestand angemessener Finanzen und vermieden eine vom Vorstand des Verbandes erwünschte Beitragserhöhung. Der Verband ist auf den Messen in Sindelfingen, Essen und besonders auch bei der „modell – hobby – spiel“ in Leipzig aktiv und will das Engagement für die Jugendphilatelie-Werbung auch künftig weiter ausbauen. Vizepräsident Wolfgang Lang stellte den Endentwurf einer eigenen neuen Internet-Verbandsseite vor, die künftig als Link-Portal das Angebot des seriösen Fachhandels verknüpfen wird. APHV-Präsident Arnim Hölzer präsentierte Leitlinien für eine verbesserte, nämlich einfachere Struktur des kommenden Jahrbuches des APHV, in dem wie gewohnt alle Mitglieder mit Adressen und ihren Angeboten aufgeführt werden. Die bekannte Firma DELCAMPE stellte ihr Angebot für den Fachhandel vor, das gerade für Mitglieder des APHV besonders günstige Konditionen gewährleistet.

Die Gäste – der Bund Philatelistischer Prüfer war mit Präsident Christian Geigle, der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer mit Präsident Harald Rauhut vertreten (BDPh-Präsident Dieter Hartig fehlte infolge Erkrankung) – konnten sich von einem APHV überzeugen, der in nicht einfachen Zeiten dank einer geschickten Verbandsführung nennenswerte Stabilität in den Verband gebracht hat. Absehbaren Erfordernissen der Zukunft (Erhöhung der Mehrwertsteuer, vielleicht ab 2014) wird der APHV offensiv mit fundierter Beratung der Rechtsanwalt-Kanzlei März begegnen, dessen Vertreter anlässlich der Internationalen Briefmarkenmesse Essen im Mai für die Mitglieder ein spezielles Seminar durchführen wird. So zeigt sich der APHV einmal mehr gut gerüstet für die Zukunft.

13.3.2013 wm

Die ROSSICA 2013 in Moskau nimmt Fahrt auf!

(ir/wm) Zum 100. Jahrestag der ersten in Russland erschienenen Sondermarken werden die Nationale Philatelistische Akademie Russlands und die Union Russischer Philatelisten (SFR)  im September 2013 in Moskau – nahe des Kremls im Herzen der Stadt –  vom 27.–29. September, 2013 eine Ausstellung im Kongress-Zentrum der Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation (3, Ilynka Straße) ausrichten. Als Veranstalter-Hotel ist das Marriott Royal Aurora-Hotel in der Petrovka-Straße 11 in Moskau ausgewählt. Für diese Ausstellung – es handelt sich um eine Einladungs-, nicht um eine Wettbewerbs-Ausstellung – hat die AIJP, der Weltverband Philatelistischer Journalisten, das Patronat gewährt. Zur Teilnahme berechtigt sind Mitglieder der Europäischen Akademie der Philatelie (AEP), aber auch Mitglieder der FEPA (also der nationalen Verbände der Briefmarkensammler) sowie solche der nationalen philatelistischen Akademien, sofern die Exponate eine Verbindung zu Russland haben oder zu den generellen international üblichen Ausstellungskategorien passen.

Eine der wenigen Erfordernisse ist, dass das Exponat zumindest bei einer FIP- oder FEPA-Ausstellung bereits mit einer Vermeil-Medaille ausgezeichnet wurde. Eine weitere besagt, dass der Aussteller sein Exponat selbst auf- und abzubauen hat und den Transport persönlich vornimmt. Um die zollrechtlichen Bestimmungen zu gewährleisten, wurde eine spezielle Vereinbarung erreicht, die dieses Verfahren vereinfacht. Interessenten wenden sich bitte an die Veranstaltungsleitung per E-Mail unter: strygin@inbox.ru  oder  captain.rodin@gmail.com. Weitere Informationen findet man auf http://astrophilatelist.com/index/rossica_2013_international_philatelic_exhibition/0-1051
 

ROSSICA 2013 in Moscow (27.–29. September, 2013)

Rossica-2013, that will take place near the Kremlin and has the National Philatelic Academy of Russia (NAP) and the Union of Philatelists of Russian (SFR) as its organizers, will be devoted to the 100th anniversary of the first commemorative stamps of Russia. The exhibition takes place at the Congress Centre of the Chamber of Commerce and Industry of the Russian Federation (3, Ilynka Road). The official conference hotel is the Marriott Royal Aurora hotel (11, Petrovka Street, Moscow). For this show - it's not a competitive exhibition - the AIJP, the World Association of Philatelic Authors and Journalists – has provided its patronage. Participation is possible for members of the European Academy for Philately (AEP), members of the FEPA and national philatelic academies, i.e. as long as the exhibits have a conjunction with Russia or fit into the general exhibition categories. One of the few requirements is that the exhibits already have been awarded with a minimum Vermeil Medal at an exhibition organized by FIP or FEPA. Another condition is that the exhibitor will see to it that their frames are filled and emptied personally and the same goes for the transportation of the exhibits. To deal with the usual custom formalities, there is a special agreement that will facilitate the import and export of the exhibits. You may, if you wish, contact the organizers by e-mail: strygin@inbox.ru  or  captain.rodin@gmail.com 

12.3.2013 wm

Vorbericht 340. Schwanke-Auktion vom 19.–20.April 2013

(Hamburg/hs) Russland und Sowjetunion - fast 350 Positionen umfasst die Auflösung einer umfangreichen Sammlung dieses beliebten Sammelgebietes, das im April zur Versteigerung gelangt. Die klassische Markenperiode beginnt mit vier Exemplaren der Michel Nr. 1 (€ 150 bis 300) und ist dann mit praktisch allen Hauptnummern gut vertreten. Dabei fallen besonders einige taufrische ungebrauchte Stücke ins Auge, so z.B. eine MiNr. 7 mit Originalgummi (€ 300) oder die stets fehlenden Nummern 38 und 39 y, beide ungemein farbfrisch und fast postfrisch (€ 300 bzw. € 350). Attraktive Stempelstudien, ausgesucht gut zentrierte Exemplare und Studien über Papiersorten finden sich zusätzlich zu den „normalen“ Katalognummern.
In den späteren Jahren ab ca. 1910 bescherte die Staatsdruckerei den Sammlern dann zahlreiche Varianten wie kopfstehende Mittelstücke, Doppeldrucke, es gibt zusätzlich Probedrucke, SPECIMEN-Aufdrucke oder – Lochungen, Schutzaufdrucke (die auch mal fehlen oder falsch herum aufgedruckt wurden), Zwischenstege und Kehrdrucke, viele verschiedene Zähnungen incl. ungezähnter Marken und eine Reihe verschiedener Papiersorten. Das Angebot, auch für die Ausgaben der späteren Sowjetunion, lässt diesbezüglich kaum Wünsche offen, die Losgruppierung erfolgt meist ausgabenweise, da eine Detaillierung sämtlicher Varianten vermutlich den Rahmen eines Auktionskataloges gesprengt hätte.
Ebenso umfangreich und gut spezialisiert werden die russischen Gebiete angeboten. Neben den Armeeposten aus der Zeit des Bürgerkrieges sind die Auslandsposten erwähnenswert, insbesondere die russische Post in der Levante.
Verlassen wir das russische Weltreich und wenden uns anderen interessanten Angeboten zu. Erwähnenswert ist unbedingt ein glanzvolles Ensemble attraktiver Klassiklose der Schweiz. Stellvertretend unter den 250 Positionen seien genannt: Eine MiNr. 2 b, die „Waadt“, auf einem Luxusbriefstück (€ 700), dann ein waagerechtes Paar der Mi.Nr. 5 I aus der rechten unteren Bogenecke, beide Werte zentral mit schwarzer Rosette entwertet, ein Blickfang für jede Sammlung; moderater Startpreis € 1000 – und ein Erstdruck der MiNr. 6 I, zentral mit einem PD-Stempel entwertet und eine fast unschlagbare „Puppe“; auch hier der Startpreis € 1000.
Etliche Highlights verdienen ebenso Beachtung, dabei ein Mulready-Umschlag von England mit Zusatzfrankatur einer vollrandigen „Penny Black“. Von allergrößter Seltenheit sind rote Nummernstempel auf den ersten englischen Marken; nur elf Postämter verwendeten für kurze Zeit die rote Stempelfarbe. Erwähnenswert ebenso ein perfekt zentriertes Stück der seltensten Nachkriegsmarke von Italien, der Paketmarke MiNr. 81 in postfrischer Erhaltung.
Auch bei den überseeischen Gebieten finden sich „Antiquitäten aus Papier“. Neben einer Reihe von klassischen Japanmarken sind u.a. die „primitives“ von Mauritius mit über 20 Positionen am Start. Modernere Preziosen sind zu nennen u.a. von Kolumbien. Auch das Britische Weltreich ist gut vertreten, dabei u.a. von Malaya/Sarawak die beiden im Jahre 1897 vorbereiteten Werte zu 5 und 10 Dollar „Sir Charles Brooke“, in postfrischer Erhaltung, die 5 Dollar-Marke sogar als Bogenecke oder – einer der höchsten Nominale des ganzen Britischen Weltreichs – die 50-Rupien-Marke Edward VII der Ostafrikanischen Gemeinschaft aus dem Jahre 1904 in ungebrauchter Erhaltung.
Und bei unseren modernen Raritäten denken wir an „Maos Thesen“ der VR China in postfrischer Luxusqualität; ein ungeknickter Streifen soll wenigstens € 2500 einspielen.
Gut 500 Lose Philatelistische Literatur sind sicherlich in einem „normalen“ Auktionsangebot nicht alltäglich. Interessenten werden viele seltene Titel finden, vom „Catalogue of the Philatelic Library of the Earl of Crawford“ in einer Luxusausgabe aus dem Jahre 1911 über zwei gering verschiedene Ausgaben des „Sperati“-Werkes (€ 650/500) , Bühlers „Sachsen 3 Pfg. rot“ (€ 270), frühe französische Werke bis hin zu seltenen Auktionskatalogen und Zeitschriften. Dabei Burrus- und Hind-Kataloge.
DEUTSCHLAND – Wieder einmal steht ein Helgoland-Beleg im Blickpunkt – die MiNr. 1, 2 und 3 als früheste bekannte Dreifarbenkombination der ersten Markenausgabe auf einem Brief ins Braunschweigische startet mit € 10.000. Eine Neuentdeckung, die die Kenner dieses Gebietes sicherlich begeistert! Wertvolle Marken und Belege sind auch bei anderen altdeutschen Gebieten zu finden, beginnend bei zwei tadellosen Exemplaren der Bayern Nr. 1 (dabei MiNr. 1 II a, € 800) über schöne Briefe von Bremen, Hannover, über ein Klasse-Briefstück Lübeck (literaturbekannt, mit MiNr. 6 und einem Paar der MiNr. 7, € 2500) bis hin zu seltenen ungebrauchten Kreuzermarken Württembergs (darunter eine MiNr. 4a I, € 500).
Bei den frühen Werten des Deutschen Reiches ist auf eine MiNr. 36 aC („schmales Format“) in postfrischer Erhaltung (!) mit einem Schätzpreis von € 2500 hinweisen. Diese Marke ist in dieser erlesenen Qualität gar nicht im Michel notiert und angeblich das einzig existierende Exemplar in dieser Erhaltung. Natürlich sind auch die deutschen Gebiete vorhanden, ebenso die Nachkriegsausgaben, zumal ein substanzielles Angebot diverser guter Lokalausgaben (50 Positionen).
Der zweite Auktionstag steht im Zeichen der Sammlungen und Posten. Insgesamt sind es über 1500 Positionen, die auf neue Besitzer warten. Den Beginn macht eine sehr schöne Sammlung Europa aus den Jahren 1840–1930 in zwei Bänden (€ 2000), gefolgt von 80 weiteren komplett angebotenen Nachlassposten. Wertvolle Ländersammlungen von Belgien bis Vatikan und im Übersee-Bereich von Afghanistan bis Vietnam bieten viele Chancen, mit einem neuen Gebiet anzufangen oder bestehende Sammlungen auszubauen, daneben locken reizvolle Motivsammlungen und eine prämiierte Ausstellung „Zensurpost 2.Weltkrieg“ (€ 5000), Ansichtskarten und zum Schluss etwa 30 Nachlassposten Münzen.
Insgesamt gelangen 4.545 Auktionslose mit einem Schätzwert von rd. 1,2 Mio. Euro unter den Hammer. Der Katalog ist online an dieser Stelle ab dem 16. März einzusehen, die gedruckte Ausführung gelangt ab dem 20.März zum Versand.

6.3.2013 wm

Spannende Bietergefechte bei der 143. Felzmann-Auktion  (28. Februar–3. März 2013)

Diese Fälschungen sind kein Ärgernis! Das Pärchen Himmler-Marke auf Prachtbeleg nach Basel fand einen Liebhaber für 2.100 €. Die britische Propagandafälschung täuschte im Jahre 1943 sogar die Schweizer Fachpresse. Auch eine alte Referenzsammlung Fälschungen und Nachdrucke von Ägypten bis Zululand war einem Kenner 8.000 € wert. Sie erzielte das Vierfache ihres Ausrufs und erfreut so auch den Einlieferer.
Spannende Bietergefechte erlebte man bei der erfolgreichen Frühjahrsauktion des Hauses Felzmann, waren doch Sammler und Händler aus der ganzen Welt im Saal und am Telefon in Düsseldorf zusammengekommen.
Für Briefmarken aus China überschlugen sich wieder einmal die Gebote. Mehr als ein halbes Dutzend Bieter, davon fünf am Telefon, steigerten eine Sammlung VR-China auf ganze 44.000 € (Ausruf 25.000 €). Auch Deutsche Post in China erzielte Spitzenergebnisse. 80 Pfg. Handstempelaufdruck auf Kabinett-Briefstück wurden für 3.900 € zugeschlagen. Ebenso begehrt war der Nachlass eines deutschen Postsekretärs in China. Mit 5.000 € wurden rund 90 Belege bis 1914 für das Fünffache ihres Ausrufs versteigert. Der für 250 € ausgerufene „Rest“ stieg auf satte 1.700 €.
Insgesamt wurde das hochwertige Angebot Deutscher Kolonialphilatelie begeistert nachgefragt. Unter den Spitzen fand sich einer der seltenen handschriftlichen Entwertungen Waterberg aus Deutsch-Südwestafrika. Für 8.900 € wurde der Inlandsbrief vom Ort der Entscheidungsschlacht des Aufstands der Herero ersteigert.
Gerade bei hochpreisigen Losen ist es wichtig, dass genau der richtige Kunde mitbietet. So wurde auch eine hervorragende Brustschild-Sammlung, die für nicht weniger als 50.000 € angeboten wurde, erfolgreich versteigert. Ein umfangreicher Nachlass Deutschland wurde erst nach endlosen Bietergefechten zugeschlagen. Auf 16.000 € stieg das für 5.000 € ausgerufenen Loses.
Aufsehenerregende Ergebnisse erzielten ebenfalls die Ausgaben der Deutschen Besetzung Serbiens. Sensationell ist der Zuschlag für einen 20er-Block der 7 Din. Sonderausgabe Nisch 1943, der mit 150 € startete. Schnell erhöhten die Bieter ihre Gebote für das Prachtexemplar mit fehlerhaftem Zuschlagsaufdruck. Bei 4.000 € fiel schließlich der Hammer für das vermutliche Unikat. Die Probedrucke „Klöster“ von 1942 sind als Paare ebenfalls einmalig. Nicht weniger als 4.400 € waren die Rand- bzw. Eckrandpaare der insgesamt 5 Wertstufen einem Sammler wert.
Ausgezeichnete Zuschläge erzielten auch SBZ-Raritäten, wie 12 Pfg. Wiederaufbau Mi.-Nr. 65aF (seltene Zähnung, Ausruf 3.500 €). Erst bei 4.800 € setzte sich der Bieter im Saal gegen einen Telefonbieter durch. Der Verkehrsausstellungsblock 1953 BRD im kompletten Minister-Motivbuch erzielte 8.000 €.
Aus dem umfangreichen Österreich-Angebot brachte nicht nur 10 S Dollfuß ungezähnt mit 4.200 € ein hervorragendes Ergebnis. Drei Farbvarianten dieser Marke als blockformatiger Probedruck, davon zwei nur die Fahne, erzielten 3.150 €. Auch 6,40 S Innsbruck übertrafen mit 1.700 € ihren Ausruf um 500 €.
Selbstverständlich hatte das Auktionshaus Felzmann auch für Luftpost- und Zeppelinspezialisten Raritäten im Angebot. Eines von vermutlich 15 Einschreiben des Geschwaderflugs von General Balbo, aufgegeben in Bengasi, erzielte 2.400 €. Für ganze 5.000 € wurde ein Crashbeleg der Besatzungs-Pocket-Mail des Unglücksflugs des LZ 129 Hindenburg versteigert. 
Wer selbst für seine Schätze Top-Ergebnisse erzielen will, kann nun für die kommende Auktion (25.–29. Juni 2013) bei Felzmann einliefern.

5.3.2013 wm

Multilaterale 2014: Info 1 erschienen / Website online

(as) Die Multilaterale Ausstellung 2014 im Rang 1 Ausstellung der Verbände Österreichs, Liechtensteins, der Schweiz, der Niederlande und Deutschlands findet vom 29.–31.8.2014 in der Haldensleber Ohrelandhalle statt. Soeben ist das Info 1-Heft der Multilateralen 2014 erschienen. Auf 24 Seiten finden sich folgende Informationen:
Ausstellungsbedingungen
Anmeldeformulare für Exponate und Literatur
Vorstellung der Region Haldensleben/Magdeburg/Wolfsburg
Touristisches Programm
Anmeldeformulare für die Bustouren sowie Hotelreservierung
Hotelliste und Anfahrtsplan
Die Info 1 ist erhältlich bei: Alfred Schmidt, Roland-Apotheke, Gerikestr. 4, 39340 Haldensleben, E-Mail: info@multilaterale2014.de, Tel. 0 39 04/7 15 20
Zeitgleich ist auch die Website online gestellt worden. Hier finden sich noch etwas detailliertere Informationen, sämtliche Formulare, die Info 1 als PDF-Datei sowie viele schöne Fotografien der Region um Haldensleben, die zu einem Besuch anregen sollen. Zu finden ist das Internetangebot unter: www.multilaterale2014.de

5.3.2013 wm

Papst-Stempel war der Renner – gefragter Janosch-Ersttag

(gaf) Die Präsentation der Janosch-Briefmarken und der besondere Stempel der Deutschen Post zum Ende der Amtszeit von Papst Benedikt haben beim Publikum der Internationalen Briefmarken-Börse München 2013 die große Resonanz gefunden. Auch die Präsentation der Briefmarken aus dem Vatikan zur Sedisvakanz, also der Zeit zwischen zwei Papst-Amtszeiten, passte haargenau zu den Erwartungen der Sammler. Viele Sammler nutzten die Gelegenheit, sich besondere Belege mit Sonderstempel und den zwei zeitgenössischen Motiven zu schaffen, die vom Künstler und Schriftsteller Janosch („Oh wie schön ist Panama“) speziell für die Sondermarken gestaltet worden war. Der auf Teneriffa lebende Künstler trat während der Eröffnungsveranstaltung in einer Videobotschaft auf, in der er eine Flaschenpost ins Meer warf. Den Text konnte Helmut Dallei von der Deutschen Post live verlesen.
Der besondere Stempel der Deutschen Post überraschte einige Messebesucher, die sogleich kurzentschlossen die letzten Briefmarken, die im April 2007 zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt erschienen waren, kauften und verklebten. Schon am zweiten Messetag konnte die Deutsche Post vermelden, dass alle Bestände sowohl auf der Messe als auch in der Philatelie-Versandstelle Weiden ausverkauft wurden. Alle diese Aktionen boten den bestmöglichen Rahmen für gute Umsätze des Fachhandels und der Verlage, die teils sehr lange Anreisewege in Kauf nahmen.
Zu ganz besonderem Leben erwachte die neue Sonderbriefmarke „Jugend musiziert“ am Messe-Freitag. Sechs Nachwuchsmusiker stellten sich der Herausforderung, mitten in der Messehalle klassische Musik auf höchstem Niveau zu Gehör zu bringen. Die jungen Tonkünstler und Claus Christianusch von Jugend musiziert Bayern konnten als Belohnung für ihren Einsatz von Sigrid Ostermeier (Deutsche Post) eine Spende über 500 Euro für ihren Verband entgegen nehmen, die durch den Verkauf einer Erinnerungskarte zusammen gekommen war.
Ehrenamtlich engagierten sich die Arbeitsgemeinschaften, der Landesverband Bayern, die Münchner Sammlervereine und der Prüferbund um Rat und Auskunft für alle Fälle. Auch Projektleiter Thomas Höpfner, der Ausstellungsexponate erstmals mittels digitaler Technik präsentierte, zeigte sich mit dem Verlauf der Münchner Messe sehr zufrieden. Im Forum für Sammler lieferten die Vorträge grundlegende und aktuelle Gesichtspunkte, die etwa Rüdiger Krenkel von der Stiftung für Philatelie und Postgeschichte Bonn oder die Rechtsanwälte Christopher Boening und Dr. Heiko Übler mit großem Nutzwert an das Publikum brachten.
Die nächste Internationale Briefmarken-Börse München wird von Donnerstag 6. März bis Samstag 8. März 2014 im MOC München-Freimann ausgerichtet. Aktuelle Informationen unter www.briefmarken-messe.de

4.3.2013 wm

Roland Meiners kündigt neue Auktionsserie an

(Köln/wm) Eine der wertvollsten heute weltweit noch existierenden Sammlungen aller Altdeutschen Staaten und aller Deutschen Auslandspostämter & Kolonien wird in den philatelistischen Kreislauf zurückgegeben: Die Professor-Franz-Sammlung. Roland Meiners, geschäftsführender Alleingesellschafter von Dr. Derichs-Auktionen (Köln/Berlin), kündigt für die Jahre 2013 bis 2015 eine Serie von acht bis zehn Versteigerungen mit eigenen Katalogen für diese bedeutende Sammlung an, die überwiegend am Stammsitz des Hauses in Köln, aber auch in der Berliner Niederlassung versteigert werden wird.
Den Auftakt macht eine „Aktentaschen-Auktion“ im Rahmen der Mai-Auktion des Hauses in Köln. „Aktentaschen-Auktion“ deshalb, weil der Inhalt dieser Raritätenauktion laut Aussage des Auktionators in eine Aktentasche passen würde. Angeboten und versteigert werden dann aus jedem altdeutschen Land ca. vier Lose sowie von jedem Auslandspostamt und jeder Kolonie ca. drei Lose, insgesamt also ca. 120 Raritätenlose, von denen jedes– so Meiners klare Ansage – für sich eine Titelseite sein könnte.
Diese Raritätenauktion ist aus Sicht des Auktionshauses quasi als „Appetizer“ für die dann folgenden Spezialauktionen gedacht, um den Interessenten einen Wink zu geben, welche Klasse und Qualität sie in den kommenden Jahren bei den „Professor-Franz-Auktionen“ erwartet. Der zweite Teil der Sammlung mit einer wesentlich höheren Anzahl von Objekten folgt dann im Rahmen der Berlin-Auktion Ende August.
Roland Meiners erklärte auf Nachfrage: „Nachdem ich im Herbst 2011 den Versteigerungsauftrag für den gewaltigen Hepner-Nachlass erhalten habe, hätte ich nicht gedacht, dass noch einmal und dann so schnell ein Auftrag in ähnlicher Größenordnung auf mich zukommt. Auf meine neue Aufgabe freue ich mich sehr. Philatelistisch gesehen ist sie die größte Herausforderung in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Die Professor-Franz-Auktionen werden mir zahlreiche Begegnungen mit kleinen und großen Sammlern schenken, die sich für die Lose aus dieser Sammlung interessieren. Auf diese Kontakte – alte wie neue – bin ich gespannt.“
Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Eigentümer der Sammlung den Auktionserlös vollständig für caritative Zwecke spenden wird, jeweils hälftig an den katholischen Jesuiten-Orden (zweckgebunden für die Mission) und an die evangelische Stiftung Bethel.
Eines steht damit schon heute außer Zweifel: Für die Sammelgebiete Altdeutsche Staaten und Deutsche Auslandspostämter & Kolonien wird mit den „Professor-Franz-Auktionen“ ein neues Kapitel Auktionsgeschichte aufgeschlagen. Man darf also gespannt sein, wie das bekannte Auktionshaus diese bedeutende Kollektion auflösen und präsentieren wird.



4.3.2013 wm

Inhaltsverzeichnis „philatelie 2012“ erschienen

(wm) Die Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ – Herausgeber sind der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) und die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte – gehört zu jenen Fachblättern, deren Bezieher diese häufig jahrgangsweise binden lassen. Um solchen Lesern den schnellen Zugriff auf gewünschte Titel, Autoren oder Buchrezensionen zu erleichtern, erscheint jedes Frühjahr ein Jahres-Inhaltsverzeichnis, das man dann den gedruckten Zeitschriften beilegen kann. Für den abgeschlossenen Jahrgang 2012 liegt dieses nun ebenfalls beim BDPh vor. Interessenten können dies gegen 1,45 Euro Rückporto beim BDPh, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, oder digital mit einer Mail an info@bdph.de anfordern. Als erfolgreicher „Dauerbrenner“ erweist sich die seit November 2012 ebenfalls angebotene „philatelie-Edition 1948–2012“, bei der über 60 Jahre dieser Zeitschrift komplett als durchsuchbare und ausdruckfähige pdf-Dateien geliefert werden. Rund 30 000 Seiten auf einem 16 GB-Stick und dies für nur 149 Euro. Mitglieder des BDPh zahlen nur 79 Euro, was selbst im Vergleich zu anderen Angeboten dieser Art weltweit ein „Schnäppchen“ ist. Mit dieser „Archiv-Edition“ wurde die frühere „philatelie-DVD“ abgelöst. Ein erstes Update erfolgt im Frühjahr 2014. Informationen zu diesem Angebot der Zeitschrift sind erhältlich bei dem Vertriebsverlag Phila Promotion, E-Mail: mich.adler@t-online.de

4.3.2013 wm

Auf den Spuren von Heinrich Köhler & Co. Ein Symposium des Consilium Philatelicum am 25.–26. Mai 2013 in Wiesbaden

(wm) Am 23. April 1913 führte Heinrich Köhler in Berlin seine erste Auktion durch. 100 Jahre später würdigt das Consilium Philatelicum des BDPh die Lebensleistung Heinrich Köhlers und seiner Nachfahren. Das Symposium – es ist für jeden interessierten Sammler frei zugänglich – findet in den Geschäftsräumen des Auktionshauses Heinrich Köhler, Wiesbaden statt. Dort wird erstmals eine eigens für diese Veranstaltung zusammen gestellte Sonderschau zum Thema zu sehen sein, es werden aber auch namhafte Referenten das Thema mit ungewöhnlichen Einblicken in bisher wenig Bekanntes vertiefen. Zeitzeugen und Insider, die viele nur vom Namen her kennen, sind persönlich mit dabei. Denn wer könnte z.B. besser als jeder andere über das Kapitel „Schwenn und Köhler-Auktionen“ erzählen als der legendäre „Senkrechtstarter“ der 1960er-Jahre, Hartmut C. Schwenn, selbst? Die Organisatoren rechnen mit seiner persönlichen Teilnahme. Es dürfte also ein spannendes Wochenende in Wiesbaden werden – und dies an historischer Stätte. Voranmeldungen zur Teilnahme am Abenddinner bzw. am Symposium sind bis spätestens am 10. Mai 2013 an das Consilium Philatelicum, Wolfgang Maassen, Postfach 10, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/4 97 60, E-Mail: w.maassen@philcreativ.de zu richten. Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Das Detailprogramm können Interessenten jederzeit per Mail anfordern.
 

1.3.2013 wm

BRASILIANA 2013 – Anmeldeschluss verlängert!

Während der deutsche Kommissar des BDPh, Wolfgang Maassen, mittlerweile 63 Anmeldungen (!) für die kommende Weltausstellung der Philatelie in Rio de Janeiro pünktlich verschicken konnte, war dies anderen Ländern nicht in gleicher Weise möglich. Grund war die kurze Terminsetzung, denn erst zum Jahresende 2012 wurden – bislang auch nur digital – die Anmeldebedingungen vom Organisationskomitee der BRASILIANA verschickt. So verlängerte die Ausstellungsleitung der BRASILIANA nun nach vielfachen Interventionen anderer Verbände die Meldefrist für die Kommissare bis zum 31. März 2013. Auch deutsche Aussteller können innerhalb dieser Zeit, spätestens allerdings bis zum 21. März beim Kommissar eingehend, noch Exponate nachmelden. Kontaktadresse: Wolfgang Maassen, Postfach 57, 41366 Schwalmtal, E-Mail: W.Maassen@philcreativ.de

1.3.2013 wm

Sensationelle Ergebnisse bei Versteigerung der ersten Teils der Hugo Goeggel-Sammlung

Über 30 anwesende Bieter trauten bei der am 27. Februar versteigerten Sammlung Hugo Goeggels (Teil 1: Brasilien – Kolumbien – Ekuador) ihren Augen nicht. Zahlreiche Interessenten waren extra aus Brasilien, Argentinien und anderen Ländern angereist, um vielleicht bei der Auflösung dieser Grand-Prix-Sammlungen den ersten Zugriff zu haben – und sahen sich vielfach enttäuscht. Denn sie boten gegen eine starke Konkurrenz, die im Internet die Auktion verfolgte und gerade bei dem ersten Brasilien-Teil kaum für möglich gehaltene Ergebnisse erzielten. Die Ausrufpreise einzelner „Ochsenaugen“, der ersten Briefmarken Brasiliens von 1843, mit teils seltenen, meist bemerkenswert schönen Abstempelungen gingen in der Regel zum vier- bis fünffachen Preis weg. Nicht selten erreichten sie Zuschläge bis zum zehnfachen Ausruf und selbst das Spitzenlos, der legendäre Zwischensteg-Viererblock der 30 Reis-Marke (MiNr. 1), eine Weltrarität, wurde von drei Bietern von 200 000 CHF um 50 Prozent höher auf 300 000 CHF gesteigert. Jedes Los der Brasilien-Auktion wurde verkauft, eine Reihe gingen auch an einen bekannten deutschen Sammler, der sich diesem reizvollen Sammelgebiet neu verschrieben hat.
Bei Ekuador ging das kleinere und mittlere Material der ersten Ausgaben recht gut, es blieben allerdings einige Spitzenstücke liegen. Deutlich stärker liefen die Erstausgaben und die Belege der Vormarkenzeit von Kolumbien. Zur Hochform liefen die Bieter erneut bei der Goeggel-Sammlung „Kolumbien Luftpost“ auf: Auch für die Lose dieses Sammlungsteils (seltene Erstflugbelege) wurden enorme Preise, nämlich bis zum Vierfachen des Ausrufes, erzielt. SCADTA war noch besser gefragt und wohl selten dürfte man als erfahrener Auktionsbesucher erlebt haben, dass ein mit 500 CHF angesetztes Los auf 7 500 stieg oder ein ungebrauchter Satz der SCADTA-Marken von 1923 mit Aufdruck „BR.“ (Brasilien) von 150 auf 3 200 CHF. Selbst Experten wie der bekannte englische Händler Brian Moorhouse schüttelten ungläubig den Kopf. Der erste Teil dieser Goeggel-Sammlungen war ein sehenswerter Erfolg und man darf gespannt sein, ob die späteren Teile dieser Sammlungen auf ähnliche Resonanz stoßen.


1.3.2013 wm

Erste Vorschau auf RAPP-Auktion vom 27. Bis 31. Mai 2013

Auch in diesem Jahre ist es Peter Rapp und seinem Team wieder gelungen, ein besonders hochwertiges und qualitativ herausragendes Auktionsangebot zusammenzustellen. Mehrere Hundert Einlieferer aus aller Welt haben dazu beigetragen. Entsprechend international, ja weltläufig ist auch die Offerte. Hervorzuheben sind beispielsweise die Unternehmer-Sammlung „Elbe“ mit u.a. einer 20bändigen Helgoland-Kollektion sowie fantastischen Seltenheiten der deutschen Philatelie wie Saar 20 Mark BAYERN/SARRE, Deutsches Reich NSKK/NSFK, einem Probedruck des Heydrich-Blocks ohne Nummer, einem Gscheidle-Brief u.v.m. Dem stehen indes die bedeutende Berlin-Sammlung „Tempelhof“, die Kollektionen „Reutlingen“ aus altem Unternehmer-Nachlass (Deutschland, klassisches Griechenland, Altschweiz) und „Rheinburg“ (mit klassischen Beständen weltweit) nicht nach. Eine Spezialsammlung u.a. der klassischen schweizerischen Durheim-Ausgaben (mit einem Wert von über CHF 400'000.-) fügt sich da ebenso gut ins Bild wie ein tolles USA-Objekt (Wert über CHF 100'000.-), ferner ein hochwertiges numismatisches Spezialangebot, enorme Ansichtskartenbestände oder, ganz ungewöhnlich, eine Spezialbibliothek originaler alter Literatur zu Entdeckungsreisen nach Asien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert mit äußerst seltenen, bestens erhaltenen Werken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bottom_Webmaster

     Webdesign Jürgen Will                                                                                                                                                                                                                Impressum
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail