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Aktuelles vom APHV
Informationen aus dem Bundesverband

Termine zu Messen / Ausstellungen oder Veranstaltungen finden Sie ab sofort in unserem Veranstaltungskalender

16.4.2014 wm

Carla Michel – Treuenadel für 40-jährige Mitgliedschaft

(bdph) Beim Festakt zum 50-jährigen Vereinsjubiläum der Briefmarkenfreunde Hechingen am 5. April 2014, konnte Carla Michel (Mitglied ehrenhalber) ihre Auszeichnung entgegennehmen. Beim Start ihrer Sammelleidenschaft Anfang der 60er Jahre, waren Frauen in der Männergemeinschaft noch nicht sonderlich willkommen, erläuterte sie in ihrer kurzen, aber launigen Ansprache. Mittlerweile, ist die Ehrenvorsitzende der FG China-Philatelie nicht nur mit den Verdienst Nadeln in Vermeil des BDPh und für Forschung und Literatur ausgezeichnet, sondern auch langjährige Repräsentantin der Deutschen Post in Beijing bei Wettbewerben tätig. Als Ausstellerin war sie seit 1965 über 100 Mal national und international erfolgreich. Grund genug, die Auszeichnung durch BPDH-Präsident Uwe Decker und BDPh-Vizepräsident Alfred Schmidt gemeinsam vorzunehmen.
 

16.4.2014 wm

Lobbyarbeit in Berlin – Stippvisite im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

(bdph) Eine Geschäftsreise nach Berlin konnte BDPh-Präsident Uwe Decker nutzen und knüpfte Kontakte für den BDPh und die Philatelie auf der politischen Bühne. Ministerin Dr. Barbara Hendricks war lange Jahre parlamentarische Staatssekretärin unter insgesamt drei Finanzministern und ist mit der Materie bestens vertraut.  Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im BMUB gab zum Abschied die besten Wünsche an seine Heimatstadt Deggendorf mit, in der der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine am 18. Mai seine Hauptversammlung durchführt.
 

16.4.2014 wm

Das älteste Briefmarkenauto der Welt?

(wm) Die Deutsche Philatelisten-Jugend hatte eines, bei Messen und Ausstellungen früherer Jahre war bereits eines zu sehen. Wann aber gab es das vermutlich erste Briefmarkenauto in der Welt? Diese Frage könnte ein kurzer Beitrag in „Popular Science“ (USA) vom November 1936 beantworten. Denn E. Hadley aus Casper/Wyoming präsentierte damals ein ungewöhnliches „Exponat“, eine „rollende Briefmarkensammlung“, deren 10 000 Marken von fünf jungen Damen innerhalb von sechs Wochen auf seinen Wagen geklebt und danach mit einer Wetterschutz versehen worden waren.

16.4.2014 wm

Dr. Wolfgang Leupold prüft künftig RSFSR 1918–1923

Der bekannte Schleizer Russland-Spezialist, ein namhafter Aussteller, Juror und forschender Philatelist, hat sich dem Verband Österreichischer Briefmarkenprüfer angeschlossen und prüft für diesen ab sofort Marken der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik von 1918–1923. Die wechselhafte Postgeschichte der Revolutions- und Bürgerkriegszeit, der Inflation und der Marken aus der frühen Sowjetzeit waren von jeher eines der Schwerpunktgebiete seiner Forschung, für die Leupold bereits seit den 1980er-Jahren mit zahlreichen Fachartikeln in Erscheinung trat. Er ist international gut vernetzt, auch mit bekannten Experten und Prüfern des Auslandes, zudem ist er Mitglied der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten. Derzeit arbeitet er an einem umfangreichen Werk über die Bewertung und Einordnung von Belegen der Inflationszeit 1918–1923. Kontakt: Leupold-schleiz@t-online.de

14.4.2014 wm

Die Welt der Philatelie trifft sich in Zürich zur Corinphila-Auktion vom 20. bis 24. Mai 2014

(Zürich) Bekanntlich legt das Auktionshaus Corinphila großen Wert darauf, hochwertige Kollektionen einzelner Gebiete stets in gebührendem „Rahmen“ in Form von Sonderkatalogen zu präsentieren. Es wird Philatelisten ebenso wie Liebhaber philatelistischer Literatur freuen, dass neben dem Hauptkatalog sowie einem Spezialangebot Schweiz und Liechtenstein zur kommenden Auktion, die vom 20. bis 24. Mai 2014 in Zürich stattfinden wird, weitere drei dieser edlen Ausgaben, stets mit Festeinband (Hardcover) im Großformat, erschienen sind.
Den Auftakt macht die international mit Gross-Gold prämierte Sammlung ‚Klassik-Peru 1857–1873‘ von Julio Lugon Badaracco (Auktionskatalog 187). Der am Dienstag, den 20. Mai 2014 zur Versteigerung kommende 1. Teil enthält neben dem berühmten Farbfehldruck der Medio Peso rosarot im Paar mit der Normalmarke Una Peseta (Los 5040; Startpreis CHF 12‘500) aus der Sammlung Philipe La Renotiere de Ferrari (1921/23) zahlreiche Raritäten der Steindruckausgaben mit ungebrauchten Einheiten und seltenen Briefen. Auch die mit der berühmten ‚Lecoq-Druckmaschine‘ auf Markenrollen hergestellten Ausgaben ab 1862 sind mit vielen Streifeneinheiten, seltenen Stempeln und Briefen hervorragend vertreten.
Mit dem 3. Teil der Internationalen Gross-Gold Sammlungen von Dr. Hugo Goeggel, ‚Kolumbien – Koloniale Postgeschichte 1514–1810‘, ‚Kolumbien – Die ersten Ausgaben 1859-1864‘ sowie der fantastischen Sammlung ‚Kolumbien Pionierluftpost 1919–1930‘, präsentiert der Sonderauktionskatalog 188 erneut Südamerika-Philatelie der Extraklasse.
„Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Teile erwarten wir wieder zahlreiche Sammler persönlich in Zürich zur Auktion. Auch aus Südamerika haben sich wieder Interessenten angekündigt, was uns natürlich besonders ehrt“, so Corinphila Geschäftsführer Karl Louis. Die Versteigerung findet ebenfalls am Dienstag, den 20. Mai 2014 statt.
Der Corinphila-Sonderauktionskatalog 189 dokumentiert die einmalige Kollektion ‚Österreich und Ungarn‘ von Ing. Pietro Provera, der für seinen außergewöhnlichen philatelistischen Geschmack bekannt ist, insbesondere für eine herausragende ‚Provera-Qualität‘. Stücke für seine Sammlung mussten nicht nur selten, sondern auch qualitativ herausragend sein, so z.B. die Halbierung der 1850/54 2 Kreuzer schwarz auf Drucksache (Todesanzeige). Startpreis für das als Los 3101 angebotene Stück ist CHF 25‘000. Die Sammlung ‚Provera‘ ist so umfangreich mit interessanten und seltenen Briefmarken und Briefen besetzt, dass Corinphila am Freitag, dem 9. Mai 2014 im Steigenberger Hotel Herrenhof Wien (Herrengasse 10, A-1010 Wien) von 11 bis 17.30 Uhr eine Sonderbesichtigung der Österreich-Lose organisiert hat. Auch das restliche im Hauptkatalog 186 enthaltene Österreich-Angebot ist absolut erstklassig und wird ebenfalls in Wien zur Besichtigung präsentiert.
Das zur Versteigerung kommende Spezialangebot Schweiz und Liechtenstein (Auktionskatalog 190) ist ebenfalls von außergewöhnlichem Umfang. Fast 2.000 Lose von Vorphilatelie bis zu den Raritäten der Modernen Ausgaben werden Freitag, den 23. und Samstag, den 24. Mai 2014 ausgerufen. Unter den Spitzenstücken ist ein Achterblock der Genfer ‚Waadt 5‘ (Los 6302; Startpreis CHF 40‘000), dessen ‚Provenienz‘ sich über 100 Jahre bis zur Sammlung von Paul Mirabaud, dem Präsidenten der Banque de France, zurückverfolgen lässt. Daneben finden die Sammler eidgenössischer Philatelie zahlreiche seltene Abstempelungen auf Kantonal-, Rayon- und Strubelausgaben sowie postgeschichtlich interessante Auslandsbriefe. Darüber hinaus sind auch bei den modernen Ausgaben der Schweiz nach 1907 viele seltene Varianten und Spezialitäten im Angebot.
Der Hauptkatalog ‚Alle Welt‘ enthält unter anderem ein beeindruckendes Spezialangebot ‚Großbritannien Queen Elisabeth II – Zähnungs- und Druckvarianten‘. Die von den 1960er bis Anfang 80er Jahre zusammengetragene und seitdem unberührte Kollektion stellt eine der größten jemals existierenden Sammlungen dieses modernen Themas dar. Unter den dort enthaltenen zahlreichen Raritäten der modernen britischen Philatelie, die nun nach vielen Jahren erstmals wieder angebotenen werden, befindet sich auch ein Viererblock der Sonderausgabe 1963 ‚Rotes Kreuz‘, bei dem aufgrund der fehlenden Druckfarbe ‚Rot‘ die ‚Roten Kreuze‘ fehlen! (Los 2031; Startpreis CHF 25‘000).
Neben Klassischer Philatelie und Postgeschichte aus den verschiedensten internationalen Sammelgebieten ist auch das Angebot Israel und Palästina, Türkei (‚Bill Robertson Kollektion‘) sowie Ägypten von besonderer Güte.
Das vollständige Angebot aller fünf Auktionskataloge ist unter www.corinphila.ch verfügbar. Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Auktionen, Wiesenstr. 8, 8034 Zürich, Schweiz, Tel.: + 41 (0)44 389 91 91, E-Mail: info@corinphila.ch, Internet: www.corinphila.ch

14.4.2014 wm

CPh-Symposium „Außenseiter“ mit Überraschungsgast Uwe Decker!

(wm) „Es war das beste Außenseiter-Spitzenreiter-Symposium, das es je gab!“ – Darin waren sich fast alle der rund 50 Teilnehmer im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte am 12. April 2014 einig. Geladen hatte das Consilium Philatelicum des BDPh. Und alle kamen. Völlig überraschend aber und mit lautem Willkommensbeifall begrüßt, stand sogar BDPh-Präsident Uwe Decker in der Tür und konnte sich selbst von der exzellenten Stimmung, den abwechslungsreichen Referaten, den sehenswerten Exponaten und der Leistung der Aussteller sowie der Organisatoren ein Bild machen.
Resümee des Tages: Ein bestens gestricktes, abwechslungsreiches Vortrags-Programm trifft auf Interesse, Begeisterung und Faszination, unterhält kurzweilig und bildet weiter. Wunsch der Gäste: „Zugabe“! Also eine Wiederholung im kommenden Jahr, voraussichtlich wieder im April am gleichen Ort. Der Beifall der Besucher dankte Organisatoren, besonders aber auch Karin und Günter Korn sowie Wolfgang Peschel, für den reibungslosen Ablauf und diesen netten „Erlebnistag“ im Haus der Philatelie und Postgeschichte. Einhellige Meinung: Das war „Spitze“!

14.4.2014 wm

Unvergessliche Tage am Bodensee – Unterwegs mit dem BDPh

(wm) Vom 26. bis 28. September 2014 bietet der BDPh in Lindau am Bodensee eine Philatelie-Veranstaltung der Sonderklasse mit Präsentationen der Post, des Bundesfinanzministeriums, mit einer Busfahrt durch die vier teilnehmenden Länder (A, FL, CH, D) und – wer denn gerne will – selbst mit einem Rundflug des Zeppelin NT! Das Programm liegt nun in einer kleinen Broschüre vor, das jeder Interessent gegen Rückporto von 1,45 Euro beim BDPh anfordern kann (BDPh, Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn). Kontakt: info@bdph.de

 

11.2.2014

Neuer Nachportoaufkleber

(Axel Brockmanns, AIJP) Gebührensicherung heißt das Stichwort bei der Deutschen Post. Damit das ausgeworfene Nachentgelt bei der Zustellung nicht vergessen wird, sorgt neuerdings ein blauer Aufkleber für erhöhte Aufmerksamkeit beim Zustellpersonal.
Interessant an diesem Beleg ist zudem, dass das zunächst eingetragene Nachentgelt wieder gestrichen wurde. Der Vermerk „Antwort“ oberhalb der Empfängerangaben und der Eintrag „Entgelt zahlt Empfänger“ im Freimachungsfeld weisen diesen Brief als Werbeantwort aus. Für Werbeantworten ist der Empfänger Entgeltschuldner; daher verlangt die Post einen entsprechend gedruckten Vermerk, um einen Missbrauch zu vermeiden. Bei Werbeantworten muss der Empfänger nur das normale Entgelt für Karte oder Brief bezahlen – ein Einziehungsentgelt wird nicht (mehr) erhoben. Daher wurde der höhere mit Blaustift vermerkte Einziehungsbetrag von € 1,96 (Briefentgelt € 1,45 plus Einziehungsentgelt € 0,51) wieder gestrichen. Das „krumme“ Einziehungsentgelt ist übrigens ein Überbleibsel aus der Euro-Einführung, wobei das frühere Einziehungsentgelt von DM 1,00 mit € 0,51 in die neue Währung umgerechnet wurde.

11.4.2014 wm

RESPONSEPLUS bei der Drogeriemarktkette dm

(Axel Brockmanns, AIJP) In Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Kinderschutzbund und NABU führte die Drogeriemarktkette dm einen Wettbewerb durch, bei dem „HelferHerzen“ für Engagement vergeben wurden. Das besondere an der Aktion war ein Umschlag, der kostenlos in den dm-Filialen abgegeben wurde und mit dem der Teilnahmebogen mit einem persönlichen Gruß und Einladung zur Teilnahme vom Kunden an einen beliebigen Dritten verschickt werden konnte. Die Aktion war bis zum 15. März 2014 befristet und wurde bis zum 31.3.2014 verlängert.
Das Porto zahlt der Auftraggeber direkt an die Post; allerdings nur für die tatsächlich verschickten Sendungen. Für Abrechnungszwecke ist oberhalb der Empfängerangaben ein Barcode/Matrixfeld vorhanden, welches in den Briefzentren entsprechend ausgelesen werden kann.

11.4.2014 wm

„Der Kunde hat gewonnen“!

(bdb) Zufrieden zieht der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V. (BDB), Harald Rauhut, Bilanz zur Marktentwicklung der ersten drei Monate des Jahres. „Die Mehrwertsteuer-Erhöhung zum 1. Januar 2014 hat für den Käufer auf Auktionen nicht zu einer Preiserhöhung geführt“, so Rauhut. Vielmehr habe es sich ausgezahlt, dass die deutschen Auktionatoren sich intensiv auf diese Mehrwertsteuererhöhung vorbereitet haben. Das Ziel, zum einen eine Weitergabe dieser Mehrwertsteuer-Erhöhung an den Käufer zu meiden, zum anderen die Interessen des Einlieferers zu wahren, sei rund herum erreicht. Rauhut: „Der Kunde hat gewonnen!“

11.4.2014 wm

Der erste Jugend-Phila-Bildungskongress – ein Knaller

(ud) Gemeinsam geht es besser…….das haben die drei Verbände BDPh, LV und Landesring Südwest schon im Vorfeld bei der Organisation gewusst. Unter dem Motto: „Drei Verbände – ein Ziel“, hatte jeder Verband Referenten gestellt und den interessierten Vereinsvertretern am 5. April 2014 am Landesverbandstag in Südwest ein Vorprogramm geboten.
Rund 15 Vereine bekamen zu den Themen Briefmarke und Bildung, Briefmarken AG und Gründung einer Jugendgruppe sowohl Theorie als auch praktische Erfahrungen von Vollprofis vermittelt. Von der ersten Minute an war die Presse anwesend und die zur Begrüßung erschienene Bürgermeisterin Dorothea Bachmann aus der Zollernstadt Hechingen war über eine Stunde anwesend, diskutierte mit und stellte spontan das Rathaus für eine Lehrermultiplikatoren Veranstaltung zur Verfügung.
Bundesvorstandsmitglied Helma Janssen erläuterte das Konzept Briefmarke und Bildung, Gymnasialdirektorin Karin Kriesell die aktuelle Umsetzung mit der 5. Klasse am Gymnasium in Haigerloch mit Anschauungsmaterial der Gruppenarbeiten, Hans Steche die Arbeit mit der Briefmarken AG an der Schule in Fellbach und Jugendvertreter Christian Helfert und Hans Pendelin aus Markgröningen die Betreuung einer Jugendgruppe im Verein.
Das Konzept hatte sehr hohen Praxisbezug und zeigte die Machbarkeit auf. Jetzt gilt es, die von den Verbänden erarbeiteten Rahmenbedingungen, durch die Vereine umzusetzen und die Zukunft in die Hand zu nehmen. Für weitere Hilfe steht das Expertenteam und die Bundesstelle „Jugend, Familie, Bildung“ des BDPh‘s jederzeit zur Verfügung.

11.4.2014 wm

Großtausch mit Börse und Vereinszukunft Sachsen-Anhalt und Umgebung

(nh) Am 27. April 2014 veranstalten die Bundesfreunde des Vereins „Globus“ e.V. in Magdeburg von 9 Uhr bis 13.30 Uhr in der AOK Geschäftsstelle, Lüneburgerstr. 9 (Eingang über Telemannstr.-Parkplatz) ihren Großtausch mit ansässigen und überregionalen Händlern. Zeitgleich findet eine Ausstellung mit Vereinsobjekten wie „Magdeburg sammelt im Globus“ und weiteren statt. Die Ausstellungsobjekte werden vor Ort präsentiert und von Vereinsmitgliedern betreut. Des Weiteren werden die Schmuckumschläge „Dom Magdeburg“ und „Kulturhistorisches Museum Magdeburg“ angeboten. Vorgesehen ist auch ein Treffen mit den umliegenden Vereinen um Magdeburg. Dabei geht es um eine gemeinsame Strategie für die Zukunft. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Rang 1 Ausstellung in Haldensleben sein. Hier geht es um die Unterstützung des Vereins Haldensleben bei der Durchführung und um den Aufbau der Ausstellung. Weitere Informationen erteilt der Sammlerfreund Norbert Helm, Jakobstr. 18 in 39104 Magdeburg, Tel. 0391-8111460 mit AB., E-Mail: helm-n@t-online.de

11.4.2014 wm

Start in die Kreuzfahrtsaison in Kiel

(mm) Am Mittwoch, den 30 April 2014 richtet der Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V. eine Briefmarkenschau in der Stadtbücherei Kiel, Andreas-Gayk-Straße, zwischen 10 und 16 Uhr aus. Der Verein ist mit einem Stand vertreten und führt die Sammlerbelege (Ganzsachen und Festumschläge) mit Abbildungen der MS „COSTA PACIFICA“ mit dem Sonderstempel. Mit dabei ist auch wieder das Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post mit dem gesamten Markenbestand sowie dem abgebildeten Sonderstempel. Neben der Costa Pacifica sind auch die Fährschiffe der Stena Line und der Color Line im Hafen. Schriftlich Bestellungen der Sammlerbelege sind zu richten an: Michael Bergmann, Kieler Philatelisten-Verein, Postfach 28727, 24027 Kiel

11.4.2014 wm

Kieler Briefmarkenbörse

(mm) Die diesjährige Kieler Briefmarkenbörse wird wieder von der Arbeitsgemeinschaft Kieler Briefmarkensammler-Vereine e.V. am 26. April 2014 im Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Neben einem Großtauschtag und vielen Händlerständen sind die vier Kieler BDPh-Vereine mit Infoständen vertreten. Die Deutsche Post führt einen Sonderstempel zum Thema  „Schiffbau in Kiel“ mit Abbildung der Yacht „Christina“. Die Yacht wurde 1942/43 bei der Werft Canadian Vickers als River-Klasse-Fregatte HMCS Stormont (K327) der kanadischen Marine gebaut und nahm auch an der Landung der Alliierten in der Normandie teil. 1948 wurde das Schiff von Aristoteles Onassis für nur 34.000 US-Dollar gekauft und bei den Howaldtswerken in Kiel von Ende 1952 bis Mitte 1954 für mehrere Millionen US-Dollar zur Privatyacht umgebaut. Zahlreiche Persönlichkeiten waren auf der Christina O zu Gast oder nahmen an deren Fahrten teil. Winston Churchill nahm insgesamt an acht Fahrten teil. Auf einer dieser Fahrten traf er den noch jungen John F. Kennedy. Auf der Yacht wurden auch die Hochzeitsfeierlichkeiten von Grace Kelly und Rainier III. (Monaco) abgehalten. Fast jede Kabine hat prominente Nutzer gehabt, darunter Maria Callas, Frank Sinatra, Richard Burton mit Elizabeth Taylor, Greta Garbo, John Wayne, König Faruk von Ägypten, Aga Khan, Marilyn Monroe, Eva Peron, John D. Rockefeller und J. Paul Getty. Nach Onassis Tod schenkte seine Erbin Christina Onassis die Yacht dem griechischen Staat. Ein passendes Belegprogramm mit Ganzsache, Festumschlag und Gedenkblatt werden angeboten. Bestellungen hierfür können an Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel gesandt werden.

11.4.2014 wm

Für Jugendliche kostenlos…

(mm) Im Dezember letzten Jahres belegte die Motivgruppe Musik beim ersten „CG International Philatelic Promotion Award“ den zweiten Platz. Das dafür ausgelobte Preisgeld will die Motivgruppe Musik jetzt gezielt in die Jugendarbeit investieren und bietet deshalb allen Kindern und jungen Sammlern bis 25 Jahren, die sich für das Sammelgebiet Musik oder Tanz auf Briefmarken interessieren, eine kostenlose Jahresmitgliedschaft an. Das Angebot umfasst neben dem Mitteilungsblatt „Der Musikus“ auch den Zugang zum Mitgliederbereich im Internet und ein philatelistisches Willkommenspaket, passend zum Sammelgebiet. Darüber hinaus wird sich der Vorstand um Patenschaften bemühen, die den jungen Sammlern auch in den Folgejahren eine kostenfreie Mitgliedschaft ermöglichen soll. Interessierte junge Sammler oder auch Gruppenleiter, die das Thema „Musik“ in ihrer Jugendgruppe bearbeiten, erhalten weitere Informationen bei der Motivgruppe Musik, c/o Peter Lang, Rotkamp 14, 13053 Berlin (motivgruppe.musik@gmx.de) oder auf der Internetseite der Motivgruppe Musik unter www.motivgruppe-musik.de.

11.4.2014 wm

Jubiläen in Eschenbach

(mm) Am 27. April 2014 findet in der Aula der Markus-Gottwalt-Schule Eschenbach (Grund- und Mittelschule), Jahnstraße 15, von 10 Uhr bis 17 Uhr eine Briefmarkenschau anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Briefmarkenfreunde Eschenbach in der Oberpfalz“ sowie der nun 25 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft Eschenbach OPf. mit Eschenbach Luzern (Schweiz) statt. Dazu präsentiert der örtliche Verein im Rahmen dieses Tages einen Sonderumschlag, die Deutsche Post hat einen passenden Sonderstempel im Angebot. Echt gelaufene Belege können bei Vorkasse von 2,50 Euro je Beleg, bar oder in postgültigen Briefmarken, bei folgender Adresse bestellt werden: Hermann Dietl, Schulstraße 22, 92655 Grafenwöhr. Es wird versucht eine ortsbezogene Briefmarke Individuell der Deutschen Post zu verwenden.

11.4.2014 wm

Frühjahrstreffen der ArGe SBZ

(mm) Die Arbeitsgemeinschaft Sowjetische Besatzungszone OPD-Ausgaben 1945/46 e.V. lädt recht herzlich zum diesjährigen Frühjahrstreffen vom 25. bis 27. April 2014 nach Wernigerode ein. Dieses  findet parallel mit dem Frühjahrstreffen der ARGE DDR-Spezial statt. Dazu wird es am Freitagnachmittag ab 17 Uhr eine Begrüßung der Teilnehmer und gegenseitige Vorstellung der Arbeit der ARGE SBZ und der ARGE DDR-Spezial geben. Die Jahreshauptversammlung wird am Sonnabend, dem 26. April 2014, ab 10:30 Uhr stattfinden. Es ist gelungen, für beide Tage Referenten für insgesamt drei Fachvorträge zu gewinnen. So sind Vorträge zu den Themen „Lokalausgaben Meißen“, „Zensurmaßnahmen der sowjetischen Militäradministration“ sowie „Streng geheim - Dienstpost in der SBZ und DDR“ geplant. Zusätzlich zu den Vorträgen, welche für beide Arbeitsgemeinschaften offen sind, wird am Sonnabendnachmittag ab ca. 13 Uhr eine gemeinsame Tauschbörse veranstaltet. Weitere Informationen bei Ingolf Kling, E-Mail: kling@arge-sbz.de

11.4.2014 wm

Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014

(mm) Am 30. April 2014 öffnet die Baden-Württembergische Landesgartenschau in Deutschlands Ältester Stauferstadt Schwäbisch Gmünd seine Tore. Bis zum 12. Oktober 2014 können Pflanzenfreunde die Blumenpracht in einer einzigartigen Kulisse auf der Landesgartenschau genießen. Der Briefmarkensammlerverein Gamundia 1886 e.V. und die Jungen Briefmarkenfreunde Schwäbisch Gmünd sind vom 30. April 2014 bis 4. Mai 2014 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post Philatelie auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd vertreten. Zur Eröffnung werden zwei Sonderstempel, eine Ansichtskarte und ein Erinnerungsbeleg sowie fünf Briefmarken Individuell aufgelegt. Die Entwürfe entstammen aus der Feder von Gamundia-Mitglied Bernhard Tischler und wurden teilweise von Sebastian Rothaug für den Druck verarbeitet. Das Belegmaterial ist im genannten Zeitraum (solange der Vorrat reicht) am Stand des BSV Gamundia 1886 e.V. der Jungen Briefmarkenfreunde Schwäbisch Gmünd erhältlich. Die Sonderstempel erhalten Sie am Stand des Teams „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post. Aktuelle Informationen zum genauen Standort auf der Landesgartenschau, Vorbestellungen und weitere Informationen rund um die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd erhalten Interessenten unter www.bsv-gamundia.jimdo.com

8.4.2014 wm

Urheberrecht & Philatelie

(wm) Die AIJP, der Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten, führte im September 2013 in Moskau anlässlich der ROSSICA 2013 ein Symposium zum Thema Urheberrecht durch, zu dem der Präsident des Verbandes, Wolfgang Maassen, einen viel beachteten Vortrag hielt. Mittels neuester Beispiele aus dem Rechtsleben wurden Bestimmungen, Richtlinien und Empfehlungen den Zuhörern in leicht verständlicher Form näher gebracht. Nachdem nun der in englischer Sprache gehaltene Vortrag auch in deutscher Fassung vorliegt, können Mitglieder der AIJP die Ausarbeitung auch in genannter Sprache erhalten. Eine Datei wird gerne bei Anfrage an W.Maassen@aijp.org per Mail zugeschickt.

8.4.2014 wm

Zur Erinnerung an Bernard („Bud“) A. Hennig

(wm) „Mr. Danzig“ ist nicht mehr unter uns! So nannten ihn anerkennend seine Freunde aus aller Welt, die den am 8. Januar 1917 in Berlin geborenen US-Amerikaner im Laufe vieler Jahre und Jahrzehnte zu schätzen gelernt hatten. Der studierte Jurist hatte seine ersten neun Lebensjahre in Deutschland gelebt, seine Schul- und Studienzeiten in den USA absolviert und sich mit seiner Familie in Chicago niedergelassen. In der Philatelie wurde er einer der ganz Großen: Er war Mitorganisator und Chairman der AMERIPEX 1986 Chicago, internationaler Juror und langjähriger Vorsitzender der Juroren-Kommission der American Philatelic Society, aber auch FIP-Vorstandsmitglied von 1980–1993. Zudem war er u.a. Chairman der AMERIPEX '86, Organisator des Ehrenhofes für die WORLD STAMP EXPO '89 und die WORLD COLUMBIAN STAMP EXPO '92. Als erfolgreicher Aussteller machte er sich jahrzehntelang einen Namen.
Hennig sammelte Danzig, unddies derart spezialisiert und kenntnisreich, dass er häufig „Mr. Danzig“ genannt wurde. Seine Danzig-Sammlung wurde in zwei Teilen 1994/1995 bei Heinrich-Köhler in Wiesbaden versteigert. Daneben pflegte er Sammelgebiete wie Deutsch-Ostafrika (versteigert bei Heinrich-Köhler-Wiesbaden 1975), Deutsche U-Boot-Post 1917, aber auch Vatikan, Flugpost Guatemala und frühe Flugpost USA. Er besaß aber auch eine Motivsammlung „Religion auf Briefmarken“.
Er war Gründungsmitglied der American Philatelic Research Library (Kurator von 1975–1999, Vorstandsmitglied, Vizepräsident und von 1995–1999 Präsident) und geschätztes Mitglied der Germany Philatelic Society, deren Präsident er ebenfalls zeitweise war. Natürlich gehörte er auch der American Philatelic Society an, bereits seit 1947, und er war deren Director von 1974–1979 und von 1987–1989. Seinem Heimatverein, dem Collectors Club of Chicago war er Zeit seines Lebens verbunden und ebenfalls im Club jahrelang als Präsident aktiv. Last but not least war er seit 1969 Mitglied des Berliner Philatelisten-Klubs.
Von seinen zahlreich erfahrenen Ehrungen seien nur einige besonders bedeutende erwähnt: 1982 zeichnete ihn die American Philatelic Society mit dem Luff-Award aus. Im gleichen Jahr zeichnete er die Roll of Distinguished Philatelists. 1986 ehrte ihn der Bund Deutscher Philatelisten mit seiner Ehrenmedaille und ein Jahr später der Berliner Philatelisten-Klub mit der Lindenberg-Medaille.
Bernard A. Hennig war einer derjenigen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg um die freundschaftliche Verbindung deutschstämmiger US-Philatelisten mit der deutschen Philatelie höchst verdient gemacht hat. Ihm ist es in erster Linie mit zu verdanken, dass zwischen der Germany Philatelic Society (GPS) und dem Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) ein jahrzehntelang bestens gepflegter Kontakt bis hin zu höchsten Verbandsebenen zustande kam. Er starb am 30. März 2014 im hohen Alter von 97 Jahren. All die, die ihn kannten, werden ihn, seine Offenheit und Herzlichkeit sicherlich vermissen. Er bleibt unvergessen, ein Freund!
 

8.4.2014 wm

Schiffspost mit der Gemeinschaft für Gegenwartsphilatelie e.V.

(mm) Anlässlich der Saisoneröffnung am Sonntag, 13. April 2014, wird auf der MS Deutsches Eck der Reederei Merkelbach (www.merkelbach.personenschiffe.de) eine Schiffspoststelle der Deutschen Post AG tätig sein, die einen Schiffspoststempel führt. Die MS Deutsches Eck startet ab Koblenz, Pegelhaus, Anlegebrücke 8, um 10.15 und 14.15 Uhr zu einer Großen Burgenrundfahrt, um 12.15 und 16.30 Uhr zu einer Kleinen Burgenrundfahrt. Alle Fahrten gehen über Stolzenfels, so dass eine Besichtigung des Schlosses empfohlen werden kann. Rückfahrten ab Stolzenfels nach Koblenz um 11.30, 12.55, 15.30 und 17.10 Uhr.
Für die Saisoneröffnungsfahrt werden ein Sonderumschlag mit farbiger Illustration (Preis: 1 Euro) sowie eine Plusganzsache „Schloss Stolzenfels“ mit farbiger Illustration und Eindruck des Sonderpostwertzeichens „Schloss Stolzenfels“ (Preis: 2,50 Euro) angeboten (Versandkostenanteil: 1 Euro). Bestellungen an: Helmut Stümmer, Postfach 11 02 22, 97029 Würzburg, E-Mail: helmut.stuemmer@t-online.de, Postbank: Nürnberg 29 36 97-851 (Blz 760 100 85), IBAN: DE47 7601 0085 0293 6978 51, BIC:  PBNKDEFFXXX. Wie schon bei früheren Schiffspoststellen auf dem Rhein können Sie auch Ihre adressierten und freigemachten Postkarten und Briefe für die Abstemplung und Weiterleitung (pro Beleg bitte 50 Cent beilegen) bis zum 10. April 2014 einreichen an: Rolf-Dieter Frantz, Römerstr. 3, 56337 Eitelborn. Die Sendungen erhalten außer dem amtlichen Schiffspoststempel einen Abdruck des Bordstempels und des Cachets der Saisoneröffnungsfahrt.

8.4.2014 wm

PHILA TOLBIAC 2014 in Zülpich

(mm) Die Briefmarkenfreunde und Münzsammler Zülpich e.V. haben ihre diesjährige Briefmarkenausstellung, die PHILA TOLBIAC 2014, unter das Motto der Landesgartenschau 2014, „Zülpich blüht auf“ gestellt. Vom 16. April bis 5. Mai 2014 findet in den Räumen des Zülpicher Geschichtsvereins in der Landesburg am Mühlenberg eine Briefmarkenausstellung der „Offenen Klasse“ statt. In 40 Rahmen werden acht Exponate zum Thema „Flora und Fauna“ ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Ein Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Deutschen Post ist mit einem Sonderstempel vor Ort, dazu passend halten die Briefmarkenfreunde eine Marke Individuell sowie Ganzsachen und Erinnerungsbelege bereit. Weitere Informationen bei: Edmund Thielens, Schumacherstraße 18, 53909 Zülpich, Tel. 02252 7488.

7.4.2014 wm

„Transpazifische“ Zuschläge, kleine Überraschungen und übertroffene Erwartungen bei der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion vom 25. bis 29. März 2014 in Wiesbaden

(Wiesbaden) Strahlender Sonnenschein und annähernd sommerliche Temperaturen begleiteten vom 25. bis 29. März 2014 die 357. Auktion des Hauses Heinrich Köhler in Wiesbaden. Passend zum Wetter zeigte sich die Welt der Philatelie in voller Pracht – mit einem herausragenden Angebot hochinteressanter Einzellose, Sammlungen und Nachlässe, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hatten.
Dass manchmal eben auch vermeintliche „Außenseiter“ zu überraschen wissen, zeigte sich bereits zum Auftakt der Auktion. Zwei Zähnungsraritäten aus Liechtenstein, die 35-Rappen- sowie die 2-Franken-Marken der Ausgabe von 1930, wurden von 4 000 Euro auf 8 000 Euro (Los 5) bzw. von 2 000 auf 4 000 Euro (Los 6) gesteigert. „Wirklich seltene moderne Ausgaben erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit und Wertschätzung“, freute sich Heinrich Köhler Geschäftsführer Dieter Michelson.
Eine ungewohnt starke Nachfrage wusste auch das Gebiet der klassischen Postgeschichte Polens zu verzeichnen. Diverse interessante Briefe, unter anderem aus der Zeit Polens unter russischer Herrschaft im 19. Jahrhundert, erzielten bemerkenswerte Zuschläge. Eine russische 20-Kopeken-Marke von 1858 auf Brief von Warschau nach Wlocawek (Los 336) wurde trotz kleiner Beanstandungen von 500 auf 5 600 Euro gesteigert. Ein weiterer Brief mit Russlands 1 Kopeken und 3 Kopeken mit Bahnpoststempel „D.B.“ auf Brief mit der Bromberg-Warschau Eisenbahn befördert (Los 340) stieg von 150 Euro auf 2 200 Euro. Und eine aus der kurzen Unabhängigkeit Polens stammende polnische 10 Kopeken Marke von 1860 auf Brief von Biala nach Wilna (Vilnius, Los 346) steigerte um das 13-fache von 200 Euro auf 2 900 Euro.
Ein Highlight im klassischen Sinne war die Versteigerung des zweiten Kiautschou Provisoriums im Paar. Das postfrische Zusammendruckpaar der zweiten Tsingtau-Ausgabe mit Aufdruck „5 Pf.“ und zusätzlichem Handstempelaufdruck „5“ auf alter Wertangabe bei der unteren Marke des Paares (MiNr. 2 und 3) erzielte einen Zuschlag von 46 000 Euro.


An Spannung und Überraschungen kaum zu überbieten, war die „transpazifische“ Versteigerung der „Sammlung Waldersee“, einer einmaligen Sammlung „Deutsche Post in China und Kiautschou“, die als Simultan-Auktion die Bieter in Wiesbaden ebenso wie bei Heinrich Köhlers Global Philatelic Network Partnerfirma John Bull Hongkong in die Auktionssäle lockte. Zahlreiche weitere Kunden nahmen via Telefon und Internet live an der Auktion teil und sorgten für spektakuläre Bietergefechte, die teils kein Ende nehmen wollten. Viele Lose wurden in immer neue Gebotshöhen gesteigert und das Gesamtergebnis übertraf letztlich alle Erwartungen: „Ein Preisniveau, das wir in dieser Höhe für Postgeschichte, Briefe und Kombinationsfrankaturen der Deutschen Post in China und Kiautschou noch nicht gesehen haben“ fasste Dieter Michelson die Versteigerung zufrieden zusammen. Den Spitzenzuschlag erzielte ein Brief aus Korea via China ins Deutsche Reich (Los 8140) mit chinesischen „Kleinen Drachen“ und deutschen Postwertzeichen der „Pfennig“-Ausgabe frankiert, der nach Start bei 35 000 Euro und langem Ringen zwischen einem Telefonbieter, der im Auktionssaal Wiesbaden zugeschaltet war, und einem Sammler in Hongkong schließlich bei 95 000 Euro zugeschlagen wurde. Die höchste prozentuale Steigerung verzeichnete ein bei der Lokalpost Nanking aufgegebener Brief (Los 8158) mit einer Adler/Krone 20 Pfennig Marke in Shanghai gestempelt. Er stieg um sagenhafte 3 600 Prozent von 500 auf 18 000 Euro!

Die Versteigerung der Sammlung „Waldersee“ bei Heinrich Köhler, ihre technische Ausführung  und die Auktionsergebnisse haben neue Maßstäbe in der Auktionsphilatelie gesetzt. Es wird wohl nicht die letzte Simultan-Auktion dieser Art zwischen Heinrich Köhler und einer der Schwestergesellschaften im Global Philatelic Network gewesen sein.


Weitere Informationen bei:
Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden
Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de
Internet: www.heinrich-koehler.de


7.4.2014 wm

Prüfgremium der Royal Philatelic Society London stellt der 1c-British Guiana von 1856 ein Echtheitsattest aus!

(wm) Es war nicht unbedingt von jedem Kenner der namhaften Philatelie-Raritäten dieser Welt so erwartet worden, das Urteil bestätigte aber bereits den Beschluss des Expert Commitees vom 17. Oktober 1935. Denn auch diese hielt damals nach eingehender Untersuchung diese damals nur in einem Exemplar bekannte Marke aus der ehemaligen Sammlung Philipp von Ferraris für echt. Nun bestätigte das Committee die damalige Entscheidung, nachdem sie zuvor zeitgemäße Techniken und Untersuchungsmethoden eingesetzt hatte: die Marke ist echt. Vorhandene Farbunterschiede auf der Markenrückseite seien auf Übermalungen früherer Zeiten anzusehen und kein Hinweis auf Manipulation. Damit steht dem erfolgreichen Verkauf der Marke im Juni 2014 bei Sotheby’s in New York nichts mehr im Wege. Das Auktionshaus schätzt den Wert auf zehn bis zwanzig Millionen Dollar.

7.4.2014 wm

Numismatik – Estland: 10-Euro Silbermünze „XXII. Olympische Winterspiele in Sotschi 2014“

(mm) Den XXII. Olympischen Winterspielen und der estnischen Olympiamannschaft hat Estland die Ausgabe einer 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 7.500, PP) gewidmet. Vom 7. bis 23. Februar 2014 war das russische Sotschi, eine Stadtregion am Schwarzen Meer, erstmalig Gastgeber der Winter Olympiaden. Es waren erst die zweiten Olympischen Spiele in Russland nach den Sommerspielen 1980 in Moskau. Die Münze bildet rückseitig ein Eisblumenmotiv ab, darunter das Logo der estnischen Olympiamannschaft (Olympische Flamme über Olympischen Ringen) sowie den Schriftzug „ESTONIA“ und daneben die Nominalangabe. Die Vorderseite zeigt das estnische Nationalwappen über der Staatsbezeichnung und dem Emissionsjahr.

7.4.2014 wm

Numismatik – Frankreich: Münzausgaben der Serie „Die Säerin“ (13. Ausgabe) – „Edikt von Pitres und erster Denier Karls des Kahlen“

(mm) Als 13. Ausgabe der Serie „Die Säerin“ hat Frankreich im Januar eine 10-Euro-Silbermünze (900/1.000, Auflage: 10.000, PP) sowie drei Goldmünzen zu 5 Euro (999,9/1.000, Auflage: 10.000, PP), 50 Euro (920/1.000, Auflage: 1.000, PP) und 100 Euro (920/1.000, Auflage: 500, PP) emittiert. Diese erinnern an das Edikt von Pitres und den ersten Denier (silbernen Pfennig) Karls des Kahlen aus der Pariser Münzstätte. Die motivgleichen Münzen bilden rückseitig das Faksimile des Edikts von Pitres ab, darauf den ersten Denier sowie Siegel und Porträt Karls des Kahlen, darunter die Wertangabe. Die Vorderseite zeigt Marianne als Säerin, daneben das Staatskürzel „RF“ und das Emissionsjahr „14“ umgeben von den 12 Europasternen.

7.4.2014 wm

Numismatik – Irland: 10-Euro-Silbermünze „John McCormack“

(mm) Im Rahmen der Serie „Europäische Musiker“ hat Irland eine 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 8.000, PP) zu Ehren des irischen Tenors John McCormack ausgegeben. McCormack wurde am 14. Juni 1884 im irischen Drumsna geboren und erhielt seine erste Ausbildung als Mitglied des Palestrina-Chors der Kathedrale von Dublin. Bereits 1902 gewann er einen Gesangswettbewerb in Dublin und sang 1904 bei der Weltausstellung in St. Louis. Nach weiteren Studien debütierte er 1906 als Opernsänger und absolvierte ab 1912 ausgedehnte Konzerttourneen, bei denen er weltweit bejubelt wurde. Er wurde zu einem der bestverdienenden Klassikstars seiner Zeit, dessen Erfolge sich auch in zahlreichen Schallplattenaufnahmen niederschlugen. Die Rückseite der Münze zeigt den singenden Tenor vor einer Grammophonplatte mit seinem Namen, daneben die Wertangabe. Die Vorderseite bildet die irische Harfe ab, außerdem die Landesangabe und des Ausgabejahr.

7.4.2014 wm

Numismatik – Luxemburg: 2-Euro-Sondermünze „175 Jahre Unabhängigkeit“

(mm) Anlässlich des 175. Jahrestages der Unabhängigkeit Luxemburgs hat das Großherzogtum im Februar eine 2-Euro-Sondermünze emittiert (Auflage: 500.000 in NP, 10.000 in Stgl., PP noch nicht bekannt). Die Geschichte Luxemburgs ist geprägt von den „großen“ Nachbarn Frankreich und Deutschland, aber auch den Entwicklungen in Belgien und den Niederlanden. Nach Zugehörigkeit zu Frankreich von 1794 bis 1814 wurde Luxemburg 1815 durch Beschluss des Wiener Kongresses zum Großherzogtum erhoben und zum deutschen Bundesstaat. Jedoch blieb das Land mit dem Königreich der Niederlande in Personalunion verbunden. Nach Anschluss an die belgische Revolution wurde der luxemburgisch sprechende Teil des Landes schließlich im Jahr 1839 unabhängig, die wallonische Hälfte wurde an Belgien abgetreten. Die nationale Seite der Münze zeigt das nach rechts gewandte Porträt des Großherzogs Henri sowie die Angaben „1839 /2014“, die Staatsbezeichnung „LETZEBUERG“ und den Hinweis „ONOFHÄNGEGKEET / 175 Joer“.

7.4.2014 wm

Numismatik – Österreich: 50-Euro Goldmünze „Klimt und seine Frauen – Judith II“

(mm) Seit 2012 widmet Österreich dem Künstler Gustav Klimt jährlich eine Münzausgabe, die seinen „berühmtesten“ Frauenbildnissen ein numismatisches Denkmal setzt. Kürzlich erschien die dritte Ausgabe der Serie „Klimt und seine Frauen“, welche auf den Namen „Judith II“ hört. Die 50-Euro-Goldmünze (986/1.000, Auflage: 30.000, PP) bildet vorderseitig einen Ausschnitt aus der Grafik „Nuda Varitas“ ab, die erstmals 1898 abgedruckt wurde und symbolisch auf die kompromisslose künstlerische Wahrhaftigkeit verweist. Außerdem lesen wir die Staatsbezeichnung und die Nominalangabe. Die Rückseite ziert ein Ausschnitt des Gemäldes „Judith II“, das 1909 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es revolutionierte das das Bild der Frau, die hier erstmalig als Femme Fatale dargestellt wurde. Zudem lesen wir den Buchstaben „I“ – der fünfteiligen Serie entsprechend der dritte Buchstabe aus Klimts Namen.

31.3.2014 wm

ROSSICA 2014: Eine Internationale Literaturausstellung vom 27.–29. Oktober in Moskau

Nach der erfolgreichen Ausstellung ROSSICA 2013 im September vergangenen Jahres in Moskau, veranstaltet die Russische Akademie der Philatelie gleich im Anschluss an die diesjährige Internationale Briefmarkenbörse in Sindelfingen erneut eine sehenswerte Ausstellung. Dieses Mal anlässlich des hundertjähriges Jubiläums der ersten russischen Wohlfahrtsmarken, die zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 erschienen sind. Die Veranstaltung wird, um die Werbung für die Philatelie in der Öffentlichkeit zu verstärken, an verschiedenen Standorten mitten im Herz Moskaus stattfinden: im Haus der Russischen Förderation, im Kongress-Center der Industrie- und Handelskammer und im Russland-Haus, benannt nach Alexander Solschenyzin.
Dieses Mal werden 1-Rahmen-Exponate aller Ausstellungsklassen, bevorzugt zum Thema Erster Weltkrieg, gezeigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht aber eine Internationale Literatur-Wettbewerbs-Ausstellung, für die die AIJP, der Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten, bereits das Patronat vergeben hat. Alle Mitglieder der Europäischen Akademie der Philatelie sowie der AIJP sind zur Teilnahme eingeladen.
Viele Verlage, Redakteure, Autoren, aber auch Arbeitsgemeinschaften, sind Mitglied der AIJP und haben die exklusive Möglichkeit zur Teilnahme an dieser Wettbewerbsausstellung, die dem FIP-Reglement folgend von einer Internationalen Jury bewertet werden wird. Die Bedingungen sind mit einem einzuschickenden Literaturexemplar sowie nur 10 Euro Teilnahmegebühr besonders günstig. Für deutsche Aussteller hat die AIJP bereits einen Sammelversand in Planung, um Ausstellern Kosten zu sparen. Näheres zu dem Ausstellungsreglement, zur AIJP und deren Möglichkeiten erfahren Interessenten bei W.Maassen@aijp.org. Auf Anfrage werden alle derzeit vorliegenden Informationen kostenfrei zugeschickt.

31.3.2014 wm

Eine Weltneuheit: Selbstklebende Klemmtaschen!

Am 27. März 2014 stellten Vertreter der bekannten niederländischen Albenfirma DAVO, vertreten mit Geschäftsführer Albert Ploeger und Verkaufsleiter Mike van der Werff, bei der Hückeswagener Firma „Alben und mehr“ eine Weltneuheit vor: Selbstklebende Klemmtaschen in verschiedenen Formaten. Klemmtaschen gibt es seit langem, aber bislang musste man diese immer mit der Zunge oder anderswie anfeuchten, um sie auf Albenblätter zu bringen. Diese „Qual“ hat nun ein Ende: Endlich lassen sich die bei Sammlern beliebten Klemmtaschen auch ohne Spucke aufs Papier bringen. „Alben & mehr“ wird der Exklusiv-Vertriebspartner sein und diese Neuheit mit einem DAVO-Stand bei den großen Philatelie-Messen in Essen und in Sindelfingen vorstellen.

31.3.2014 wm

Mitgliederversammlung der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V.2014

(Hamburg) Am 25. März 2014 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. statt. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter haben die bibliothekarische Arbeit wieder großartig unterstützt, so konnten alle anfallenden Arbeiten gut erledigt werden.
Die Nachfragen nach Kopien stiegen um ca. 20%, auch bei der Fernausleihe gab es eine Steigerung von 10%. Der Vorstand hat im abgelaufenen Jahr den Mietvertrag verlängert, so dass die Bibliothek weiterhin in der Schloßstraße 12 zu finden ist. Allerdings wird der Platz etwas knapp, einige wenige neue Regale können in diesem Jahr noch aufgestellt werden.
Der Buchbestand wächst und auch der Bestand an ausgewerteten Zeitschriftenaufsätzen, deren Anzahl inzwischen deutlich über 59 000 liegt. Für eine Recherche empfiehlt sich immer eine Anfrage in Hamburg!
Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V., Schloßstraße 12, D-22041 Hamburg, Postfach 70 22 52, D-22022 Hamburg, Tel. 040 / 251 23 40, Internet: www.philatelistische-bibliothek.de, E-Mail: auskunft@philatelistische-bibliothek.de . Öffnungszeiten: Di. 14 - 18 Uhr, Do. 14 - 19 Uhr, 1. Samstag im Monat 10 - 13 Uhr

31.3.2014

didacta in Stuttgart: BDPh wieder mit eigenem Stand dabei

(bdph) Als größte internationale Bildungsmesse war die didacta vom 25.–29. März 2014 erneut eine Bühne für alle im Bildungswesen Beschäftigten. Mehr als 900 Aussteller zeigten Trends und Entwicklungen in der Landeshauptstadt Stuttgart. Der BDPh ist seit Jahren mit einem eigenen Stand unter der Leitung des Bundesstellenleiters Siegfried Dombrowski dabei und präsentiert den interessierten Lehrer die Bildungshefte  „Bildung und Briefmarke“. Lehrmaterialien mit didaktischem Aufbau, die sich an den Lehrplänen orientieren und im Schulunterricht eingesetzt werden können. Die angebotenen Hefte sind mit Briefmarken bebildert und haben eine breite Themenvielfalt wie Märchen, Deutsche Einheit, Alter Fritz, Dinosaurier und weitere.
Der Stand bot auch in diesem Jahr die Gelegenheit, mit den entscheidenden Personen im Bildungsbereich Gespräche zu führen, zumal der BDPh mit Kultusminister Andreas Stoch in Baden-Württemberg einen Unterstützer hat.
Foto: v.l. Uwe Decker (BDPh-Präsident), Hans-Reiner Soppa  (Vorstandsvorsitzender und Direktor der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in BW), Siegfried Dombrowsky  

31.3.2014

Saxonia dampft 2014

(bdph) Bei einem gut besuchten Landesverbandstag der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe haben die Besucher in Ober-Mörlen am 23. März 2014 mit kleinem Zuschlag Großes bewegt. Zuerst konnte Professor Erhard Mörschel die Veranstaltung eröffnen und in schnellen Schritten die Tagesordnung abarbeiten. Ohne besondere Vorkommnisse wurden alle Vorstandsmitglieder entlastet und wieder gewählt. Danach berichtete BDPh-Präsident Uwe Decker den Delegierten die Arbeitsergebnisse des neuen Bundesvorstandes aus erster Hand.
Gerwin Hochkirsch von der Deutschen Post hatte ordentlich Arbeit, denn das Sonderpostamt mit Sonderstempel war gut frequentiert. Die Saxonia Marke wurde gezielt nachgefragt und war gegen Mittag prompt ausverkauft. Selbst den Präsentationsrahmen musste er öffnen und das letzte Eckrandstück fand einen Käufer.
Die Zuschlagsbeträge der Marke kommen der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte  zu Gute. Damit werden Ausstellungen, Seminare, Jugendarbeit, Literatur und philatelistische Bibliotheken gefördert.
 

25.3.2014 wm

Philatelie-Digital: Endlich deutscher Informationsblog zur Modernen Postgeschichte!

(wr) Der Internet-Berichtsplatz bietet, was Sammler über ein Jahrzehnt (1996–2007) lang an der einstigen DBZ-Berichtsserie „Briefe-Notizen“ und einer stattlichen Zahl an Sonderbeiträgen zum Thema „Bedarfspost-Philatelie“ schätzten. Die dort gebotene Fachlichkeit kann der Leser auch jetzt erwarten. Der Autor (Werner Rittmeier) kennt schließlich seit 40 Jahren Sammeln und Markt der deutschen Bedarfspost-Philatelie.
Philatelie-Digital bietet Mehrwert. Nichtssagendes, Eitelkeiten und ähnliches Strohfeuer findet man hier nicht. Philatelie-Digital liefert sorgfältig geschriebene Beiträge, nie zu lang, aber immer lang genug. Selbstverständlich findet die bewährte, alte deutsche Rechtschreibung Anwendung. Das Schöne: All der Mehrwert der Blog-Seiten ist kostenlos! Bedeutet: Direkte Lektüre am PC-Bildschirm oder Kopieren der Kurztexte und Ausdrucken. Fachbeiträge (längere Texte, Serien mit Folge-Beiträgen) sind als Pdf-Dateien archiviert. Auch hier gilt Onlinelesen oder Runterladen und Ausdrucken.
Berichtsgegenstand von Philatelie-Digital ist nichts weniger als deutsche und ausgewählte europäische Bedarfspost – wie sie war, wie sie sich aktuell präsentiert. Nichts wird aus den Fingern gesaugt, Transparenz ist Maßstab des Schreibens. Und was an interessanten Neuheiten wichtig ist, wird berichtet, kurz und knapp.
Vor allem aber bietet Philatelie-Digital eine große Menge an verifizierten und mit Kurzeinschätzungen versehene Internet-Adressen. Sie dienen zum Weiterlesen, zum Vertiefen, zum Über-den-Tellerrand-Schauen. Und auch nicht unwichtig: Hinter Philatelie-Digital stehen keine geschäftlichen Interessen. Veröffentlichungen erfolgen im 2-Wochen-Rhythmus. Kontakt: www.philatelie-digital.de, E-Mail: info@philatelie-digital.de

25.3.2014 wm

Erfolgreiche Felzmann-Frühjahrs-Auktion mit Sonnenschein

(Düsseldorf) Bei strahlendem Frühlingswetter fand vom 13.–15. März 2014 die 148. Briefmarken-Auktion bei Felzmann in Düsseldorf statt. Die hochkarätige Auswahl an philatelistischen Einzelstücken quer durch alle Sammelgebiete bot dabei auch allen Grund für strahlende Gesichter bei Käufern und Einlieferern. Ein spannender Nachtrag und der separate Sammlungskatalog komplettierten die Fülle des Angebotes. Bieter im Saal und an den Telefonen sorgten immer wieder für Spitzen-Zuschläge!
Für 7.500 Euro wurde ein besonders schöner Brief mit der ersten Briefmarke Finnlands  verkauft. Die 5 K. dunkelblau „große Perlen“ mit Poststempelentwertung Fredrikshamn aus dem Jahr 1859 ziert ein außergewöhnliches Luxus-Kuvert. Aus den raren 20 Belegen des berühmten italienischen Geschwaderfluges 1933 fanden etliche Stücke neue Liebhaber. Das Triptychon 5,25 + 44,75 L. „I-LEON“ mit eigenhändiger Unterschrift von Flugkapitän L. Leone wurde für 4.150 Euro zugeschlagen (Ausruf: 3.500). Kroatiens Sturmdivisionsblock in der seltenen Form als Ministergeschenkblock von 1945, postfrisch und mit zwei Signaturen auf dem Bogenrand erzielte 4.600 Euro (Ausruf: 3.000 Euro). Das Stück ist in dieser Form nahezu unbekannt und ziert wieder eine große Sammlung dieses Gebietes. Die Basler Taube auf Luxus-Briefstück 1849 erhielt den Zuschlag nach mehreren Geboten erst bei 8.500 Euro (Ausruf: 6.500). Auch eine weitere klassische Rarität brachte ein erfreuliches Ergebnis: der Sachsen-3er in ziegelrot mit Schnittlinien links und oben trägt einen zart aufsitzenden K2 CHEMNITZ 5. AUG 50 Stempel. Dieses Stück galt seit den Kriegswirren 1945 als verschollen. Der Hammer des Auktionators fiel hier bei 4.400 Euro (Ausruf: 2.500). Ein Markenheftchen aus dem Deutschen Reich, Germania 1911 mit rosa Deckel ging für 5.400 Euro an einen schriftlichen Bieter (Ausruf: 4.000 Euro).
Die größten Gebotssteigerungen wurden im Bereich der Sammlungsauktion verzeichnet. Insbesondere Käufer aus China, Russland und den USA lieferten sich per Telefon teilweise intensive Bietergefechte. Ein großer Erfolg war auch die Auflösung der umfassenden Sammlung Inflations-Bogen aus dem Deutschen Reich von Herrn Dr. Bunse. Der Ausruf der Sammlung konnte insgesamt von 13.800 Euro auf 26.680 Euro knapp verdoppelt werden. Den Zuschlag für eine weitere große Sammlung DEUTSCHES REICH 1872-1920 konnte sich ein Saalbieter sichern, der die 15 Bände für beachtliche 19.500 Euro erwarb (Ausruf: 10.000 Euro). Eine AFRIKA-Sammlung aus den Jahren 1854-1990 erhielt für 7.000 Euro den Zuschlag (Ausruf: 4.000 Euro). Eine ASIEN-Sammlung von ca. 1854-1990 mit u.a. Afghanistan, Ceylon, Hongkong, Indien, Kambodscha wurde für mehr als den doppelten Ausruf zugeschlagen und geht für 8.400 Euro an einen neuen Besitzer (Ausruf: 4.000 Euro). Eine Pracht-Sammlung CHINA der Kulturrevolutionsausgaben erzielte 11.500 Euro (Ausruf: 10.000 Euro). Bei einer weiteren CHINA-Sammlung von 1878 bis ca. 1970 schnellten die Gebote wieder in die Höhe, hier fiel der Hammer schließlich bei 15.000 Euro (Ausruf: 3.500 Euro). Der Spitzenwert von 13.500 Euro wurde für eine „Alle Welt“-Sammlung geboten, die mit 3x Penny Black und hohen £-Werten, wie auch anderen Ländern u.a. Schweiz, Frankreich und CSSR einen vielschichtigen Bestand versprach.
Die nächste Versteigerung im Auktionshaus Felzmann findet vom 24.-28. Juni 2014 statt.

20.3.2014 wm

Der Prüferbund BPP meldet

(hoe) Klaus-Peter Rühl, Wiesbaden, Mitglied der Gruppe der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Briefmarken im BPP, ist am 22. Februar 2014 im Alter von nur 57 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben.

20.3.2014 wm

Die Erste Briefmarke der Welt

(hk) Jeder, der sich mit dem Thema der legendären Penny Black beschäftigt, wird sofort in ihren Bann gezogen. So auch Alan Holyoake FRPSL, der erst seit 2001 Briefmarkensammler, Philatelist und Postgeschichtler ist. Dieser war am 7. Mai 2001 an Bord eines Flugzeuges von London nach Genf, als er in der Zeitung einen Artikel las mit der Überschrift „Die Königin muss ihre Briefmarken verkaufen“. Es ging um eine Auktion, die abgehalten werden musste, um das benötigte Kapital zu bekommen, damit ein Ersttagsbrief vom 6. Mai 1840 mit einem 10-er Block der One Penny Black in die Royal Collection eingefügt werden konnte.

Seitdem Alan Holyoake diesen Artikel gelesen hatte, ist er ein leidenschaftlicher Sammler und passionierter Aussteller auf allen Wettbewerbs- und Einladungsausstellungen der Welt. 2013 gab die Royal Philatelic Society London ein Buch über die Sammlung Alan Holyoakes heraus, das die Geschichte der Postreform und der Entstehung der One Penny Black und Two Pence Blue erzählt. Eine faszinierende Geschichte und eine faszinierende Sammlung, – abgebildet und erzählt auf 160 Seiten.

Dieses Buch ist anlässlich eines Vortrages von Alan Holyoake beim Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e.V. in DEUTSCHER SPRACHE erschienen. Sämtliche Einführungstexte zu den einzelnen Rahmen und alle Beschreibungstexte der einzelnen Stücke sind in der deutschsprachigen Ausgabe enthalten. Damit ist dieses Buch ein Standardwerk, nicht nur für Großbritannien-Sammler, sondern auch für Sammler aller anderen Gebiete und gleichzeitig ist es die perfekte Einführungslektüre für potentielle Neueinsteiger!

Bezug: Heinrich Köhler Briefmarkenhandel GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden; Preis 49 Euro plus Versandkosten

20.3.2014 wm

FEPA-Medaillen 2013


Der Vorstand der FEPA analysierte die Vorschläge, die von den Mitgliedsländern zur Vergabe der FEPA Medaillen 2013 eingereicht wurden, in der Vorstandssitzung am 17. Februar 2014 in Wien.

Die Empfänger der FEPA Preise sind:

FEPA Medaille 2013 für besonderen Einsatz in der organisierten Philatelie: Gunnar Dahlvig (Schweden)
FEPA Medaille 2013 für besondere philatelistische Studie und Forschung: Stephano Calliga (Griechenland)
FEPA Beurkundung als Anerkennung für hervorragende Aktivitäten zur Förderung der Philatelie:
* Society for Danish Postal History (Dänemark)
* APHIEST Belfort (Frankreich)
* Centro Italiano di Filatelia Tematica (Italien)
* Briefmarkenfreunde Heidenheim e.V. (Deutschland)
* Associação de Coleccionismo do Vale do Neiva (Portugal)
 

18.3.2014 mm

Ein „Oskar“ der Philatelie geht erneut nach Deutschland!

(pcp) Der Academy Award, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Oscar“, ist ein Filmpreis. Und was der US-amerikanischen Filmakademie und den Schauspielern in aller Welt der „Oscar“ bedeutet, findet auf der Ebene der weltweiten Philatelie ein Pendant in der 1921 mit Unterstützung des britischen Königs Georg V. eingeführten „Roll of distinguished Philatelists“ (RDP). Diese Rolle zu zeichnen respektive dazu eingeladen zu werden, gilt international als die höchste Ehrung in der Philatelie überhaupt.

In diesem Jahr wählte das Komitee des Philatelic Congress of Great Britain Robert Johnson und Christopher King aus dem Britischen Königreich, Wolfgang A. Maassen aus Deutschland und W. Danforth Walker aus den Vereinigten Staaten aus und lud diese ein, die Rolle am 12. Juli 2014 in Ypres (Ypern)/Belgien anlässlich eines Treffens der Royal Philatelic Society London und der Belgischen Akademie für Philatelie zu unterzeichnen. Erstmals findet damit die Unterzeichnung der „Roll“ auf dem Kontinent statt. Grund ist die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, die philatelistisch und postgeschichtlich in Ypres/Ypern gewürdigt werden wird. Bis zu 150 Philatelisten aus aller Welt werden zu diesem Ereignis anreisen.

Ohne die neuen Unterzeichner haben in den letzten knapp 100 Jahren 364 Philatelisten aus 40 Ländern diese „Roll of Distinguished Philatelists“ (RDP) gezeichnet, als erster König Georg V. selbst. Von den heute noch lebenden 79 „RDPlern“ aus 26 Ländern stammen 16 aus Großbritannien, zehn aus den USA, sechs aus Deutschland, fünf aus Frankreich, vier jeweils aus Belgien, Italien, Schweden und der Schweiz, je drei aus Australien und Kanada. Aber auch Philatelisten aus Japan, Korea, Thailand und Singapur gehören zu diesem illustren Kreis. Aus Deutschland wurden neben dem nun dafür ausgewählten Wolfgang A. Maassen zuvor Fritz Heimbüchler, Dr. Wolf Hess, Rolf-Dieter Jaretzky, Dr. Heinz Jaeger, Renate Springer und Harry von Hofmann diese Ehre zuteil. Wolfgang Maassen ist seit mehr als 25 Jahren Schriftleiter der Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“, Autor von mehr als 70 teils sehr umfangreichen Einzelpublikationen und über die Jahrzehnte als Organisator namhafter Veranstaltungen, aber auch als Verleger und Publizist in Erscheinung getreten. Seit 2005 ist er Präsident der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten.

18.3.2014 wm

PHILA HISTORICA 1/2014, hrsg. von W. Maassen, ist erschienen!

(pc) Die preisgekrönte kostenlose digitale Fachzeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte – sie wurde im Dezember 2013 mit dem erstmals verliehenen CG-Award für die beste Internetseite bedacht – erschien mit einer neuen fast 400 Seiten starken Ausgabe. Rückblicke auf die frühen Anfänge der internationalen, aber auch der deutschen Philatelie stehen im Vordergrund, wobei speziell ein Beitrag von Hans-Peter Garcarek zu der bislang fast unbekannten Zschiesche-Familie besondere Berücksichtigung verdient hat. Die Geschichte des Briefmarkenfalzes von seinen Anfängen bis heute wird ebenso gewürdigt wie der Deutsche Philatelisten-Kongress 1950 in Leipzig (Peter Fischer). In englischer Sprache reflektiert Brian Birch die Geschichte der Auktionen im 19. Jahrhundert, Alfred Peter stellt die Briefmarkengrafiker der SBZ und DDR vor, Hans-Jürgen Dobiat das Sammelgebiet Deutsche Kolonien und Auslandspostämter in Auktionskatalogen. Zahlreiche Rubriken ergänzen diese umfang- und inhaltsreiche Ausgabe. Kostenlose Downloads sind möglich, Voranmeldung bei W.Maassen@philcreativ.de erwünscht. http://www.phil-shop.de/Philatelistische-Literatur/Phila-Historica:::1_41.html

 

18.3.2014 wm

Jochen Heddergott präsentierte Indien in London

(wm) Anlässlich eines Treffens der Mitglieder der Royal Philatelic Society London präsentierte der namhafte deutsche Sammler Jochen Heddergott Auszüge aus seinem postgeschichtlichen Exponat mit seltenen Briefen, die von Indien ab 1785 ihren Weg nach London fanden. Postrouten via Southampton, Marseilles oder Triest waren im 18./19. Jahrhundert bevorzugte Versandrouten. Üblich war auchdie Inanspruchnahme eines professionellen Forwarders (Postbeförderers), z.B. von Thomas Fletcher Waghorn, obwohl dessen Dienste zu bezahlen waren, während andere dies noch kostenlos erledigten.
Heddergott konnte ein weiteres Rätsel entschlüsseln, dass Experten bereits von den ersten Mauritius Post Office-Marken auf Brief bekannt ist. Nämlich, dass Absender zuweilen einen inhaltlich gleichen Brief doppelt, aber auf verschiedenen Postrouten, laufen ließen. Er belegte dies mit zwei Briefen, die von Guernsey nach Madras befördert wurden: der eine über Aleppo und Bagdad, der andere über das Kap der Guten Hoffnung. Der Präsident des namhaften englischen Vereins – dieser ist der älteste noch bestehende Briefmarkensammlerverein in der Welt –, Chris King (im Foto rechts), sprach Heddergott den Dank der Mitglieder für sein außergewöhnliches Exponat und seinen faszinierenden Vortrag aus.

18.3.2013 wm

PHILA HISTORICA SPECIAL Nr. 1. Hrsg.: Wolfgang Maassen: Die Federico-Borromeo-Bibliothek

(pc) Seit mehr als 40 Jahren sammelt der weltweit bekannte italienische Philatelist Federico Borromeo d’Adda philatelistische und postgeschichtliche Literatur. Er trug während dieser Zeit eine der wertvollsten Bestände seltener Werke zusammen, die heute in privater Hand existieren. Erstmals ist es nun möglich, mit dieser Bibliografie einen Blick in die bislang nicht öffentlich erschlossene Bibliothek zu werfen. Denn auf mehr als 300 Seiten wird deren Bestand nach Gruppen geordnet katalogisiert. Der Bibliografie stellte Herausgeber Wolfgang Maassen eine Vita des bibliophilen Sammlers Borromeo voraus. Dies in deutscher und englischer Sprache, so dass dieses Werk für viele Buchliebhaber in aller Welt zu verstehen ist. Diese Publikation erscheint – wie bei allen PHILA HISTORICA-Publikationen – digital und ist kostenfrei auf der Internetseite http://www.phil-shop.de/Philatelistische-Literatur/Phila-Historica:::1_41.html herunterzuladen. Voranmeldung bei W.Maassen@philcreativ.de ist erwünscht. Sofern sich genügend Liebhaber für eine gedruckte Hardcover-Publikation finden, ist auch eine gebundene Druckausgabe geplant.

17.3.2014 wm

Bekannte Auktionshäuser versuchen es mit Internetauktionen

(wm) Das Auktionshaus Stade, bekannter Anbieter für Ansichtskarten aller Art, führt vom 7. März bis 4. April 2014 erstmals eine „Stade-Online-Auktion“ durch, bei der mehr als 16 000 Lose von Ansichtskarten versteigert werden sollen. (Kontakt: Stade-Auktionen, Markgrafenstraße 5, D-79639 Grenzach Tel. +49 (0)7621-98 95 870, info@stade-auktionen.de). Auch die Hildesheimer Auktionsfirma Veuskens geht nach 85 Saal-Auktionen erstmals mit einer „Veuskens Ansichtskarten- und Briefmarken-Fernauktion“ bis zum 6. April 2014 ins Rennen. Hauptaugenmerk dieser Auktion, so der Auktionator, sind historische Ansichtskarten Deutschland/Europa/Übersee mit Schwerpunkt der Jahre 1890 bis 1932. Aus der bekannten Ansichtskarten-Sammlung von Karl Stehle offeriert Klaus Veuskens in dieser Online-Auktion teils nie angebotene Ansichtskarten z. B. der Gebiete „Deutsche Ausstellungs- und Ereigniskarten“, „Deutsche Arbeiterbewegung“, „SPD“, „Zentrum“, „KPD“ usw., „Deutsche Kolonien“, „Der erste Weltkrieg“ (in all seinen Facetten) oder auch seltene Karten verschiedenster Orte. Daneben bietet er, sozusagen als Versuch, in dieser landersten Online-Auktion die Thematik „Meere/Ozeane“, einschließlich deren Tierwelt wie Fische, Schildkröten, Meeresvögel usw. an. Preisgünstige Ansätze zwischen 1 bis 25 Euro sollen die Regel sein, wovon sich der Interessent auf www.veuskens.de (Menü: Fernauktion) selbst ein Bild machen kann. (Kontakt: Max-Planck-Str. 10, Gewerbegebiet Glockensteinfeld, 31135 Hildesheim, Germany, Phone: +49 (0)5121 / 999 00 9 – 0 / Fax: +49 (0)5121 / 999 00 999, www.veuskens.de, Mail: info@veuskens.de

17.3.2014 wm

Ålands Post startet neues Web-Auktionshaus

(wm) Was dem Handel lieb, ist den Postverwaltungen teuer? Offenbar ja, denn die Briefmarken-Versandstelle versucht sich auf völlig für sie neuem Terrain: mit eigenen Auktionen. Åland Auctions ist ein Web-Auktionshaus und wir planen jährlich 2-3 Auktionen durchzuführen. Versteigerungsobjekte sind älteres philatelistisches Material, Briefmarken, Belege, Karten, Münzen sowie andere Sammlergegenstände. Die Objekte werden von privaten Verkäufern angeboten und nicht von „Posten Åland“. Um qualitativ hochwertige Schätzungen sicherzustellen, hat Posten Åland den Experten Tom Granberg als Auktionator und Schätzer angestellt. Zu diesem Vorhaben führte Anita Häggblom, Direktorin der Posten Åland Frimärken wörtlich aus: „Åland Auctions ist ein neuer Geschäftszweig der Posten Åland Frimärken. Durch langjähriges Engagement und breites Fachwissen haben wir heute viel Erfahrung von philatelistischen Produkten. Åland Auctions plant jährlich, zwei bis drei Web-Auktionen durchzuführen. Die Auktionen beinhalten ein vielfältiges Angebot an schönen Einzelstücken und Sammlungen von Åland, Finnland, Schweden und weltweit. Die Gegenstände, die bei Åland Auctions versteigert werden, werden ausschließlich von privaten Verkäufern angeboten. Durch unser weltumfassendes Kundennetzwerk und jährliche Teilnahme an mehreren Briefmarkenmessen rund um Europa erreichen wir sowohl internationale Käufer als auch Verkäufer. Begleiten Sie uns auf ein spannendes Abenteuer in die Welt des Sammelns, um gemeinsam eine interessante und inspirierende Auktionsplattform für Sammler in der ganzen Welt zu schaffen.“ Man darf gespannt sein, ob dieses Vorhaben gelingt. Für den Auktionsmarkt dürfte dies eine weitere „Verdichtung“ bei zunehmend härterem Wettbewerb bedeuten. Ob solche Internetauktionen längerfristig von Erfolg gekrönt sein werden, wird die Zukunft zeigen.

17.3.2014 wm

Die REMSMA 2014 bringt die Kinder zu den Briefmarken

(dw) Dass der Remsecker Verein immer für eine Überraschung gut ist, zeigt die REMSMA 2014. Die Rang 3-Ausstellung, die vom 29.-30. März 2014 in der Bürgerhalle Hochberg in Remseck/Neckar stattfindet, bietet neben interessanten Sammlungen, einer Sonderpostfiliale, Händlern und einer Jugendecke eine ganz besondere Attraktion: die diesjährige Hauptversammlung des Landesring Süd-West mit Neuwahlen des Vorstandes wird offen in das Geschehen integriert. „Wir freuen uns schon riesig auf Remseck“, erklärt Michaela Kohlhagen, Vorsitzende des Landesrings. „Wir möchten unseren Jugendgruppen in Remseck ein tolles Programm mit viel Spaß und Kurzweil anbieten. Neben der Hauptversammlung gibt es ein Rahmenprogramm für Jugendliche und am Samstagabend das LR-Bowlingturnier.“ Wer wohl den ersten „Strike“ wirft? „Für unseren Verein steht die Jugendarbeit im Mittelpunkt“, bestätigt stolz Ausstellungsleiter Dieter Schaile, der gleichzeitig Regionalvertreter Nord-Württemberg ist. Die Remsecker Jugendgruppe, umfasst immerhin sieben Jugendliche. Auf 50qm Ausstellungsfläche werden zahlreiche Jugendexponate gezeigt. Damit wird die Mindestfläche um das Doppelte überboten. Gerne können auch interessierte Gäste und Sammler an der Hauptversammlung teilnehmen. Diese findet am Samstag, den 29.03.2014, ab 14 Uhr in der Bürgerhalle Hochberg statt. Die REMSMA 2014 hat am 29.03.2014 von 10 bis 16 und am 30.03.2014 von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei!

13.3.2014 wm

Beendigung der Prüfertätigkeit im BPP

(bpp) Herr Uwe Kleymann, Prüfgebiete: Deutsche Besetzungsausgaben 2. Weltkrieg (Albanien, Kotor, Laibach, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Zante, Zara), beendet mit sofortiger Wirkung seine Prüftätigkeit im BPP (11.3.2014)

13.3.2014 wm

„Außer Kontrolle“: Leben in einer überwachten Welt

(wm) Das Berliner Museum für Kommunikation präsentiert vom 21.3. bis 24.8.2014 eine bemerkenswerte Ausstellung, die ein derzeit weltweit diskutiertes Thema, nämlich der Überwachung von Bürgern in einem Staat, mit dieser Ausstellung, aber auch mit zahlreichen Zusatzangeboten aufgreift. Es gibt Führungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch für Lehrer und Eltern, außerdem ein Ferienprogramm, Verträge, einen Zeitzeugenabend und weitere Veranstaltungen. Insgesamt ist es ein bemerkenswertes Programm von erheblichem Umfang, bei der die Frage nach den Menschen- und Persönlichkeitsrechten immer im Vordergrund stehen wird. Ausführliche Informationen sind auf den Internetseiten www.mfk-berlin@mspt.de bzw. www.mfk-berlin.de erhältlich.

13.3.2014 wm

2 800 Krügerrand-Münzen gestohlen!

(wm/br)) Am 8. März 2014 fand bei der Fa. Finanz AG in CH-6300 Zug ein Einbruch statt, bei dem ca. 2 800 Krügerrand-Münzen gestohlen wurden. Die Münzen repräsentieren einem Wert in Millionenhöhe. Die Kriminalpolizei in Zug bittet um Mitteilung von Informationen, die in Zusammenhang mit diesem Einbruch stehen könnten bzw. um Meldung, wenn es zu Angeboten kommt, die mit diesem Einbruch in Verbindung zu bringen sind. Kontakt: Kriminalpolizei/Kapitaldelikte, An der Aa 4, 6300 Zug, Schweiz, Tel. 0 41 728 41 41, Fax 0 41 728 41 79, www.zugerpolizei.ch

13.3.2014 wm

345. Schwanke-Auktion (11.–12.4.2014) mit starken Deutschland- und Sammlungsteil

(wm/hjs) ALTDEUTSCHLAND beginnt mit zwei schönen Stücken der BAYERN Nr. 1 gestempelt, dabei ein Exemplar mit Plattenfehler XXX (800 €). Seltene Briefe bietet HELGOLAND mit u.a. einer Mi.Nr. 9 auf Pilger-Karte (2500 €), LÜBECK mit einem Brief Mi.Nr. 1 und 3 (€ 2500) oder SCHLESWIG-HOLSTEIN mit den Postschillingen auf zwei attraktiven Briefen (Mi.Nr. 1 auf Brief, € 2900, Mi.Nr. 2 auf Brief, € 4000).
300 Lose DEUTSCHES REICH, über 300 Positionen DEUTSCHE GEBIETE, von den Kolonien bis zu den Besetzungsausgaben des 2.Weltkrieges und über 300 Lose „DEUTSCHLAND nach 1945“ (dabei viele seltene Abarten der SBZ) komplettieren das insgesamt ca. 1250 Lose umfassende Angebot.
Die über 1300 SAMMLUNGEN und POSTEN, die am zweiten Auktionstag, dem 12.April 2014, zur Versteigerung gelangen, starten mit einer Reihe interessanter, komplett belassener Nachlassposten. Dabei sind die unvermeidlichen „Schrankwände“, also Partien mit gleich einmal 50, 60, 70 oder noch mehr Bänden, aber auch der gesamte Bestand an Referenzmaterial eines Berufsphilatelisten (Schätzpreis € 1500) verdient Aufmerksamkeit. Etliche Stücke in dieser Partie zeigen, dass auch die Herren Experten nicht immer einer Meinung sind oder waren. Komplette und weniger komplette Sammlungen deutscher Gebiete in allen Preislagen schließen sich an. Ländersammlungen europäischer und überseeischer Gebiete (über 600 Lose), Sammlungen Motivgebiete (auch hier wieder ein „Kleiderschrank voll“ in über 75 Alben, € 1500, oder eine Sammlung OLYMPISCHE SPIELE in 32 Alben, € 2500), Ansichtskarten und 23 Nachlässe MÜNZEN komplettieren das Angebot.
Der Katalog ist seit dem 5.März online; die gedruckte Version wurde am 12.März 2014 verschickt. Info: http://www.schwanke-auktionen.de

12.3.2014 wm

17. Internationale Briefmarken-Börse München 2014: Gefragte Autogrammstunde mit Peter Gaymann – unterhaltsame Philatelie

(jb) Eine Autogrammstunde mit dem Briefmarken-Entwerfer Peter Gaymann hat beim Publikum der Internationalen Briefmarken-Börse München 2014 große Resonanz gefunden. Der International bekannte Künstler (P. Gay) nutzte seinen persönlichen Auftritt im „Forum für Sammler“ zu einer Life-Präsentation, mit der er einen höchst unterhaltsamen Einblick in sein „Huhniversum“ gewährte. Die Deutsche Post, mit Abstand größter Aussteller, vermeldet als besonderen Renner ein Schreibset mit Briefbögen, Umschlägen und Marken – alles von Gaymann gestaltet. Besonders nachgefragt wurden bei der Deutschen Post der Sonderstempel zur Präsentation der beiden Gaymann-Sondermarken und ein Eisenbahn-Motiv. Großen Besucherzuspruch verzeichnete die veranstaltende Messe Sindelfingen insbesondere am ersten Messetag. Besonders diejenigen Händler zeigten sich zufrieden mit den Umsätzen, die ihr Angebot den besonderen Wünschen der Sammlerinnen und Sammler angepasst hatten. Die Vorträge waren überwiegend gut besucht. Das gilt nicht nur für die fest eingerichteten „Gespräche mit MICHEL“, sondern auch für Informationen zu Fälschungen, Rechtsfragen und das Prüfwesen.

Im großzügig und übersichtlich gestalteten „Zentrum Philatelie“ engagierten sich ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaften, der Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine, der Landesring der Philatelistenjugend, die Münchner Sammlervereine und der Prüferbund bei Rat und Auskunft für alle Fälle. Auch Projektleiter Thomas Höpfner, der Ausstellungsexponate zum zweiten Mal mittels digitaler Technik präsentierte, zeigte sich mit dem Verlauf der Münchner Messe zufrieden. Mit einer Reihe von Werbemaßnahmen hatte die Messe Sindelfingen auf die Internationale Briefmarken-Börse München 2014 aufmerksam gemacht. So wurden erstmalig zahlreiche Plakate in den U-Bahnstationen der Metropole aufgehängt.

Die nächste Internationale Briefmarken-Börse München wird von Donnerstag 5. März bis Samstag 7. März 2015 im MOC München-Freimann ausgerichtet.
Aktuelle Informationen unter www.briefmarken-messe.de

12.3.2014 wm

Zur Erinnerung an Hildegard Langwost

(wm) Am 28. Februar 2014 verstarb Hildegard Langwost. Sie war Mitglied des Ersten Frauen-Philatelisten-Clubs in Deutschland und hatte diesen – zusammen mit Ellen Holz und weiteren Mitstreiterinnen – am 11. November 1977 in Berlin gegründet. Nach dem zu frühen Tot der ersten Vereinsvorsitzenden, Ellen Holz, übernahm Hildegard Langwost 1988 das Amt der Vereinspräsidentin. Für ihre Verdienste um die Förderung der Philatelie wurde sie 1992 von Renate Brandt mit der Richard-Renner-Medaille ausgezeichnet. Hildegard Langwost war Jahrzehntelang als Verbandsphilatelistin aktiv, zumal auch ihr Gatte Heinz-Jürgen Langwost in und über Niedersachsen hinaus sichtbare Akzente, besonders im Bereich Sammlerschutz, gesetzt hatte. Sie war aktive Ausstellerin und Organisatorin zahlreicher Präsentation ihres Clubs auf Messen und Ausstellungen.

12.3.2014 wm

Christoph Gärtner-Auktionen übernimmt das Auktionshaus Pumpenmeier

(wm) Die 155. Auktion des Kirchlengerner Auktionshauses Pumpenmeier im Januar 2014 dürfte die letzte der von Bernd Jurkewitz geleiteten Firma gewesen sein, denn unlängst wurde bekannt, dass das Auktionshaus Christoph Gärtner das seit mehr als 40 Jahren bestehende Unternehmen übernommen hat. Es wurde 1971 gegründet und ging aus den damals vom Polarpost-Verein Bielefeld durchgeführten Auktionen hervor. Seit dem 1. März 2014 gehört es nun Christoph Gärtner, der Namen, Einrichtung und Lager übernommen hat. Mit dem Slogan „Großer Bahnhof für die Philatelie“ warb Jurkewitz sehr treffend, denn sein Haus war bisher in einem historischen Bahnhof untergebracht, der unter Denkmalschutz steht. Das Büro wird aber weiterbestehen, denn Bernd Jurkewitz und seine Mitarbeiter werden künftig für die in Bietigheim-Bissingen niedergelassene Firma Gärtner den norddeutschen Raum intensiver betreuen.

10.3.2014 wm

Über 1200 Lose internationaler Philatelie bei 345. Schwanke-Auktion (11.–12.4.2014)

(hjs/wm) Am 11.April geht es bei dem bekannten Hamburger Auktionator Hans-Joachim Schwanke internationl zu. Im EUROPA-Teil (750 Lose) verdient eine klassische BELGIEN-Marke Beachtung: Eine 40 c. rosa der Ausgabe von 1865 (Mi.Nr. 17), die versehentlich UNGEZÄHNT blieb und unbeanstandet befördert wurde. Der belgische „C.O.B.“-Spezialkatalog erwähnt solche ungezähnten Stücke zwar, notiert aber keine Preise, wie natürlich auch im „Michel“ so etwas nicht gelistet ist (Schätzpreis € 2500).
FINNLAND ist mit gut 50 Losen vertreten, vorwiegende klassische Marken, dabei die Zungenausgaben nach A-, B- und C-Zähnung etwas spezialisiert und sämtlich vom Verbandsprüfer Schwenson attestiert/befundet. FRANKREICH bietet über 60 Lose, auch hier die Klassik im Vordergrund, mit u.a. Mi.Nr. 7 im Viererblock gestempelt (1500 €), Mi.Nr. 3x Kehrdruckpaar (1500 €) oder Mi.Nr. 16 im Fünferstreifen mit einem Kehrdruck auf Briefvorderseite nach Kolumbien, ein vermutlich einmaliges Stück (3500 €).
ITALIEN bietet in über 70 Losen Interessantes ab den italienischen Staaten, dabei u.a. SARDINIEN 1851, 40 cmi. karmin mit Rautenstempel von Genf – aus der Zeit, da das Postamt in Genf sardische Marken verkaufte; ausser dieser Marke ist nur noch ein Brief bekannt - € 2500; oder die seltenste Farbe der 1855er-Ausgabe, 5 cmi. „verde giallo vivace“ gestempelt (2000 €). Für Freunde der Klassik auch eine 80 cmi. TOSCANA letzte Ausgabe – Mi.Nr. 22 -, das vermutlich schönste ungebrauchte Exemplar, 2200 €. Dann die Ausgaben von Königreich, Soziale Republik bis hin zu den Auslandsposten, dabei ein Paar der italienischen Post in der Levante Mi.Nr. 15 I ** (2200 €).
NIEDERLANDE – zu erwähnen zwei Klasse-Spezialsammlungen der 1.Ausgabe (Mi.Nr. 1-3) mit 197 Marken und 17 Briefen (7000 €) und der 2.Ausgabe (Mi.Nr. 4-6) mit allein 23 Probedrucken und 38 schönen Briefen (8000 €). NORWEGEN mit schönen Briefen und Briefstücken mit Farbfrankaturen der 2.-4.Ausgabe, über 60 Lose RUSSLAND ab Mi.Nr. 1 (dabei ein Exemplar mit entferntem Federzug, aber unseres Erachtens Originalgummierung (!) sowie ein gestempeltes Stück vom Unterrand zu € 500).
SCHWEIZ wie gewohnt reichhaltig mit über 100 Losen, dabei viel schöne Klassik, alle modernen Standardausgaben, ein besonderes Stück die Flugpostmarke Mi.Nr. 286 K – kopfstehender Aufdruck – postfrisch zu € 3000.
ÜBERSEE bietet gute Abteilungen von CHILE (Colonköpfe, Postgeschichte), CHINA – allein über 60 Lose Volksrepublik mit vielen Blocks, dabei engros-Lots des Tischtennis-Blocks (Mi. Block 7), und zwar eine Partie mit zehn postfrischen Exemplaren (6000 €) und ein Los mit zehn gestempelten Stücken (alle mit rotem Sonderstempel, 3000 €); auch der „Schauspieler“-Block fehlt nicht. Ein postfrisches Stück mit den üblichen kleinen Gummi-Unebenheiten startet mit € 5000.
SAUDI-ARABIEN ist gut bestückt mit einer Reihe von teuren Werten der „Staudamm, Ölraffinerie, Convair“-Ausgaben, alles in feinster postfrischer Qualität, SYRIEN bietet eine Reihe nie gesehener Aufdruckvarianten der frühen Zeit und USA beschließt den Übersee-Part mit einigen guten Transatlantik-Belegen.
Der Katalog ist seit dem 5.März online; die gedruckte Version gelangt ab dem 12.März 2014 zum Versand. Info: http://www.schwanke-auktionen.de


10.3.2014 wm

Schwanke präsentiert erneut Literatur-Seltenheiten

(hjs/wm) Die Philatelistische Literatur wird in der 345. Auktion vom 11.-12.April einmal mehr im Mittelpunkt stehen. Dieses Mal sind es Bibliographien, denen er ein besonderes Kapitel widmt. Einige bemerkenswert seltene Stücke seien genannt:
„Die Philatelistische Litteratur“ 1895-96, 24 komplette Ausgaben, die als Beilagen zur Zeitschrift „Die Post“ erschienen (€ 60), „Verzeichnis der wichtigsten Werke ...“ von Rommel aus dem Jahre 1907 (€ 40), „Bibliographie der deutschsprachigen philatelistischen Literatur“ von Fr. Leitenberger aus dem Jahre 1925 (€ 40), aus neuerer Zeit „Standard Index to Philatelic Literatur“ by Harris 1926-32 (€ 80), ein Run der Zeitschrift „Philatelic Literature Review“ 1942–2012 komplett (!) (€ 400) oder „Philatelic Literature. A History and a select by biographie. 1861–1991“ von Manfred Amrhein, komplett in 4 Bänden (€ 350).
Die Firma Sylvester Colby aus New York veranstaltete in den Jahren von 1950 bis 1972 Auktionen mit ausnahmslos philatelistischer Literatur. Ein kompletter Run (14 Kataloge) dieser wirklich raren Auktionsserie – die Firma ging in der heute weltbekannten Auktionsfirma Siegel, New York, auf – startet mit € 300. Man sieht bereits an den Schätzpreisen, dass sich hier Gelegenheiten bieten, bibliophile Seltenheiten zu erwerben!
Auch dieses Literaturangebot (insgesamt weit über 300 Titelaufnahmen) wird Interessenten wieder als Sonderdruck zu Verfügung stehen.
Der Katalog ist seit dem 5.März online; die gedruckte Version gelangt ab dem 12.März 2014 zum Versand. Info: http://www.schwanke-auktionen.de

6.3.2014

Schwanke versteigert Weltraritäten!

(wm/hjs) Das Hamburger Auktionshaus Schwanke ist immer für eine Überraschung gut. Während der 345. Auktion am 11./12. April kommen zwei Marken zum Ausruf, die wahrlich das Prädikat „Weltrarität“ verdient haben. Als erste Kanadas 12 Pence schwarz der Ausgabe von 1851 „The black Queen“. Die Marke gehört sicherlich zu den Legenden der Philatelie. Nur rund 1 450 Exemplare gelangten zum Verkauf an die Postschalter und davon sind die meisten im Verlauf der 163 Jahre ihres Erscheinens verloren gegangen. Im allgemeinen geht man davon aus, dass heute überhaupt nur noch etwa 50 Exemplare dieser seltensten kanadischen Briefmarke existieren, ungebrauchte und gestempelte Stücke sowie einige Briefe zusammengenommen. Der maßgebliche englische Katalog von Stanley Gibbons notiert dann auch die stolze Summe von 180.000 Pfund für eine ungestempelte und immerhin noch 100.000 Pfund für eine gestempelte Marke. Das Exemplar, das Schwanke in seiner kommenden Auktion anbieten kann, galt lange als verschollen und ist nun nach Generationen wieder aufgetaucht. Die vollrandige Marke hat im Papier gewisse Mängel, darf insgesamt jedoch als ein sehr attraktives Exemplar dieser Weltseltenheit bezeichnet werden. Ein Fotoattest der Royal Philatelic Society, London, bestätigt die Echtheit. Der Ausrufpreis von 3000 Euro sollte, so meint Schwanke, die Phantasie der Interessenten beflügeln! Und da wir gerade von Weltseltenheiten sprechen: das wohl breitrandigste Exemplar einer Four Cents Magenta von British Guyana, Ausgabe 1856, kann Schwanke ebenfalls vorstellen: Auch diese Marke zählt mit zu den seltensten Stücken, die das Britische Weltreich zu bieten hat. Das empfindliche Glanzpapier weist einige Brüche auf – die kleinen Farbabsplitterungen sind auf dem Foto gut zu sehen–- dennoch darf das Stück zu den am besten erhaltenen Exemplaren dieser Marke gezählt werden, und dies wird im Fotoattest auch bestätigt. Der Ausrufpreis wird 4000 Euro betragen. Der Katalog ist seit dem 5.März online; die gedruckte Version gelangt ab dem 12.März 2014 zum Versand. Siehe: www.schwanke-auktionen.de

6.3.2014 wm

76. Verbandstag des Philatelistenverbandes Mittelrhein e.V. in Leverkusen

(mm) Am Sonntag, 23. März 2014, findet im Agamsaal des Forums, Leverkusen, Stadtmitte, von 10 bis 14 Uhr, der 76. Verbandstag des Philatelistenverbandes Mittelrhein e.V. statt, der von der Gemeinschaft für Gegenwartsphilatelie e.V. ausgerichtet wird. Aus diesem Anlass wird ein Sonderstempel eingesetzt, der beim Stand des Teams „Erlebnis Briefmarken“ und bei der Deutschen Post AG, Sonderstempelstelle, 53253 Bonn, geführt wird, und an die Landesausstellung vom 29. Mai bis 1. Juni 1914 in Windhuk (Deutsch-Südwestafrika) vor 100 Jahren erinnert. Die bildliche Darstellung des ovalen Sonderstempels gibt den historischen Sonderstempel zur damaligen Ausstellung wieder. In einer beschränkten Auflage wird eine Marke Individuell (60 Cent) aufgelegt, die das Kaiserliche Postamt (erbaut in den Jahren 1903/04) an der Kaiser(-Wilhelm)-Straße, Windhuk, zeigt (siehe Bild), und ungebraucht zum Preise von 2,50 € zuzüglich Versandkosten von 1 € bezogen werden kann. Ein Blanko- Sonderumschlag ohne Markeneindruck ist zum Preise von 1 € erhältlich. Bestellungen an: Helmut Stümmer, Postfach 11 02 22, 97029 Würzburg, Ruf (0931) 15778, e-mail: helmut.stuemmer@t-online.de.

4.3.2014 wm

Ein rundes Jubiläum in Luxemburg

(Günter Lanser) Wenn es das Großherzogtum Luxemburg im westlichen Herzen Europas noch nicht gäbe, dann müßte es erfunden werden. Aber auch die dortige Post und vor allem die »F.S.P.L..«, also der »Verband der dortigen Philatelisten.« Schließlich wurde der Verband, dem heute noch immerhin 35 Vereine angehören, am 22. Februar 1934 durch die vier Präsidenten der Vereine in »Philatelia Differdange«, »Cercle d'Echanges Phila Dudelanqe«, »Cercle philatelique d'Esch-sur-Alzette« und vor allem durch den ältesten, am 30. März 1890 gegründeten Verein im Großherzogtum, der »UTL« - »Union des Timbrophiles de Luxembourg« -, gegründet. Dieser kleine Verband brachte einige weltgewandte und bedeutende Philatelisten hervor, wie auch einige Direktoren und zwei Vorsitzende der »FIP«.
Dem Jubiläum wurde nun durch die Luxemburgische Post ein Block im Nennwert von € 1,45 gewidmet. Die Besonderheit dieser Ausgabe ist aber der Druck auf reiner Seide mit den feinsten Fäden, die es gibt. Für die Briefmarkenentwerferin, die 1984 in Luxemburg geborene Anne Melan, war es sicherlich eine große Herausforderung, die ihr meisterlich gelungen ist. Wir gratulieren allen, besonders, weil eine solche Sonderausgabe zu einem philatelistischen Verbandsjubiläum einzigartig sein dürfte.

4.3.2014 wm

Luxemburger FIP-Präsident a.D. Jos Wolff feiert 80. Geburtstag

(wm) Die Blockausgabe der Post in Luxemburg zum 80jährigen Bestehen des Luxemburger Sammlerverbandes fällt nahezu zeitgleich auf einen runden Geburtstag, den der langjährige frühere Verbandspräsident Joseph Wolff – er war für Jahrzehnte seit 1973 Vorstandsmitglied, aber auch eine ähnliche lange Zeit nach 1988 im Vorstand des Weltverbandes der FIP, zuletzt sogar deren Präsident – am 16. März 2014 feiert. Denn Jos Wolff wird ebenfalls 80 Jahre, ist dann also fast gleich alt wie sein Verband. In der internationalen Welt der Philatelie war der erfolgreiche Geschäftsmann aus Luxemburg zu Hause. Er organisierte unvergessene Welt-Jugend-Ausstellungen, war vielfach Landeskommissar und Juror bei Spitzenveranstaltungen. Er selbst blieb aber stets auf dem Boden und den Sammlern seiner Region verbunden. Er förderte die sog. Maximaphilie und ist seit langer Zeit einer der engagierten Berichterstatter in bekannten Tageszeitungen, deren Lesern er die Neuheiten aus aller Welt und anderes Berichtenswerte näher bringt. International wurde er vielfach in Europa und bis hin nach Asien hoch geehrt: die Zeichnung der „Roll of Distinguished Philatelists“ in England im Juli 2003 dürfte eine besondere Erwähnung wert sein. Wolff ist als Fachjournalist hochgeschätztes Mitglied der AIJP, dem Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten.

28.2.2014 wm

Numismatik – Belgien: 5-Euro-Silbermünze „75 Jahre Le Journal de Spirou“

(mm) Anlässlich des Jubiläums der ersten Ausgabe der Comic-Zeitschrift „Le Journal de Spirou“ am 21. April 1938 erschien im November des letzten Jahres eine 5-Euro-Silbermünze in zwei motivgleichen Ausführungen (925/1.000, Silber, Auflage: 2.500 und 925/1.000, Silber, Teilbereiche eingefärbt, Auflage: 2.500). Der Hotelpage Spirou, Titelheld und Namensgeber der gleichnamigen Comic-Reihe, wurde von dem französischen Künstler Robert Velter geschaffen und erfreut sich seit den ersten Ausgaben bis über die Landesgrenzen hinaus großer Beliebtheit. Die Münze zeigt rückseitig eine Zeichnung Spirous mit seinem ständigen Begleiter Pips, einem Eichhörnchen, sowie den Hinweis auf das 75-jährige Jubiläum. Die Vorderseite bildet eine Karte der EU-Mitgliedsstaaten ab, daneben zwölf Sterne, die Staatsbezeichnung in den Landessprachen Französisch, Niederländisch und Deutsch sowie Nominalangabe und Ausgabejahr.

28.2.2014 wm

Numismatik – Deutschland: 2-Euro-Sondermünze „Präsidentschaft der Länder im Bundesrat – Niedersachsen“

(mm) Im Rahmen der „Bundesländer-Serie“ wurde anlässlich der Präsidentschaft Niedersachsens im Bundesrat am 7. Februar 2014 eine 2-Euro-Sondermünze (Auflagezahlen noch nicht bekanntgegeben) der Stiftskirche St. Michaelis in Hildesheim gewidmet. Die zwischen 1010 und 1033 erbaute ehemalige Benediktiner-Abteikirche wurde 1945 von Bomben zerstört und zwischen 1947 und 1960 schließlich wiederaufgebaut. 2010 wurde der 1000. Geburtstag der Grundsteinlegung gefeiert. Die Münze bildet auf der nationalen Seite eine Ansicht der Kirche ab, darunter die Legende „NIEDERSACHSEN“ sowie die Angabe „D“ und darüber das Emissionsjahr 2014. Im äußeren Ring der Münze sieht man die 12 Europa-Sterne.

28.2.2014 wm

Numismatik – Griechenland: 200 Euro-Goldmünze „Griechische Kultur – Hippokrates von Kos“

(mm) Zu Ehren des wahrscheinlich berühmtesten Mediziners der Antike, Hippokrates von Kos (460–377 v.Chr.), brachte Griechenland im Dezember 2013 eine 200-Euro-Goldmünze (916/1.000, Auflage: 1.200, PP) heraus. Die im Rahmen der Serie „Griechische Kultur“ erschienene Ausgabe würdigt zugleich die von Hippokrates begründete wissenschaftliche Medizin. Auch heute noch ist Hippokrates durch den nach ihm benannten hippokratischen Eid in der Medizin allgegenwärtig. Die Rückseite der Münze zeigt eine nach links gewandte Büste, das Emissionsjahr 2013 sowie die Legende „HIPPOKRATES VON KOS 460 v.Chr. – 377 v.Chr.“. Vorderseitig sind die Darstellung eine Heilungsszene, das Wappen der Republik, Staatsbezeichnung und Wertangabe zu sehen.

28.2.2014 wm

Numismatik – Malta: 10-Euro-Silbermünze „Bedeutende Malteser – Sir Paul Boffa“

(mm) Im Rahmen der Serie „Bedeutende Malteser“ hat die Zentralbank Maltas im November 2013 eine 10-Euro-Silbermünze (925/1.000, Auflage: 2.500, PP) zu Ehren des maltesischen Arztes und Politikers Paul Boffa (1890–1962) herausgegeben. Der Mediziner war erster Nachkriegs-Premierminister Maltas und setzte sich während seiner Amtszeit unter anderem für einen stärkeren Gebrauch der maltesischen Sprache in den Gerichten sowie für eine Stärkung der Grundschulausbildung sowie des Renten- und Pensionssystems ein. Für seine Verdienste wurde er 1956 zum „Sir“ und Ritter geschlagen. Die Münze zeigt auf der Rückseite ein Büste Boffas umgeben von den Lebensdaten, der Nominalangabe sowie der Legende „SIR PAUL BOFFA • ARZT UND POLITIKER“ auf maltesisch. Die Vorderseite bildet das Wappen Maltas ab, umgeben von Staatsbezeichnung, Emissionsjahr und den 12 Europa-Sternen.

28.2.2014 wm

Numismatik – Österreich: 25-Euro-Bimetallmünze „Evolution“

(mm) Der „Evolution“ widmete Österreich eine 25-Euro Bimetall-Münze (Ring: 900/1.000, Silber, Kern: Niob, 998/1.000, Auflage 65.000, Hgh.), die seit dem 22. Januar 2014 erhältlich ist. Passend zum Thema Evolution kündigte die Münze Österreich für diese Ausgabe eine zum ersten Mal eingesetzte Prägetechnologie an, die bei der zweifärbigen Münze „Evolution“ angewandt wurde und dazu führt, dass die Münze in zwei Farben glänzt. Die Wertseite der Münze zeigt verschiedene Symbole aus der Evolutionsmedizin, darunter die berühmte DNA-Doppelhelix, Mikroskop und Reagenzglas sowie die Angabe RNA und DANN. Umgeben wird die Bildkomposition von der Legende „REPUBLIK ÖSTERREICH / 25 EURO / 2014 / EVOLUTION“. Die Rückseite setzt die evolutionäre Entwicklung vom Primaten zum Menschen ins Bild, umgeben von der Darstellung diverser Pflanzen und Tiere.

24.2.2014 wm

Der neue Verwaltungsrats-Vorsitzende des BDPh kommt aus Nordrhein-Westfalen

Nach mehr als zwanzig Jahren Amtszeit als Vorsitzender des Verwaltungsrates im BDPh trat Dr. Eckart Bergmann, Vorsitzender des Landesverbandes der Philatelisten in Thüringen, nicht mehr an, um sich erneut wählen zu lassen. Diese Entscheidung hatte er bereits Mitte des letzten Jahres angekündigt. Am 22. Februar 2014 wählten die Vorsitzenden der Verbände im BDPh einen Nachfolger und die Entscheidung fiel mit deutlicher Mehrheit auf Werner Müller aus Lünen, den Vorsitzenden des Verbandes der Philatelisten in Nordrhein-Westfalen. Müller gilt als sehr erfahren, ruhig und besonnen, aber auch als stets offen für Innovationen und zukunftsweisende Veränderungen. Zu seinem Stellvertreter wurde H.-Gerd Treschnak aus Hemer gewählt. Während der Sitzung des Verwaltungsrates stellte Uwe Decker, Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten, mit einer PP-Präsentation die Maßnahmen vor, die bereits in den ersten vier Monaten der Amtszeit des in Heidenheim im Oktober 2013 gewählten neuen Vorstandes in Angriff genommen wurden. Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich sehr überzeugt und sind sich gewiss, dass bereits viel auf den Weg gebracht wurde. Näheres dazu wird der BDPh in den kommenden Monaten veröffentlichen.

22.2.2014 wm

Premiere: Sindelfingen startet 1-Rahmen-Wettbewerb!

(jb) Seit Jahrzehnten ist der internationale Wettbewerb „Postgeschichte Live“ fester Bestandteil der Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen. Zur diesjährigen Veranstaltung vom 23. bis 25. Oktober 2014 wird die postgeschichtliche Ausstellung um einen 1-Rahmen-Wettbewerb erweitert, in dem alle wesentlichen Aspekte eines eng begrenzten Themas bearbeitet werden können. Mit dieser Neuerung – zunächst als Pilotprojekt – kommt der Veranstalter den Wünschen zahlreicher Aussteller entgegen. Darüber hinaus sollen die modernen postgeschichtlichen Sammlungen ab 1921 ein stärkeres Gewicht bekommen.

Die aktuellen Unterlagen können Interessenten bei folgender Adresse kostenlos anfordern: Messeagentur Billion, Freiligrathring 13 a, D-40878 Ratingen, Telefon 02102/5 06 75, Fax 02102/89 58 25, info@briefmarken-messe.de.
Aktuelle Informationen zur Sindelfinger Börse finden Sie jeweils im Internet unter www.briefmarken-messe.de.

22.2.2014 wm

Wer war der erste deutsche professionelle Briefmarken-Versteigerer?

(wm) Die Frage scheint einfach, denn dazu fällt meist jedem Heinrich Köhler ein, der im April 1913 in Berlin seine erste Auktion durchführte. Letztes Jahr feierte das seit 1949 in Wiesbaden beheimatete Traditionshaus sein hundertjähriges Bestehen. Dennoch: Diese Antwort ist falsch! Die ersten Briefmarkenauktionen in Deutschland führten Philipp Kosack und Moritz de Vries von 1900–1902 durch. Beide führten die erste Auktionsfirma in Deutschland, die allerdings schon bald wegen Arbeitsüberlastung ihren Auktionsbetrieb einstellte. Allerdings waren auch sie nicht die ersten deutschen Briefmarkenhändler, also gewerblichen Betreiber von Versteigerungen, denn solche wurden von anderen Deutschen fast zehn Jahre früher im Ausland durchgeführt. Vor Kosack/de Vries war es R. F. Albrecht, ein in den 1880er-Jahren in die USA ausgewanderter ehemaliger Berliner, der von 1892–1898 immerhin 46 Auktionen in New York veranstaltete. Zeitgleich hatte Wilhelm Sellschopp in San Francisco von 1892–1894 sieben Versteigerungen durchgeführt, – beide also lange Jahre bevor in Deutschland das Auktionsfieber ausbrach. Wilhelm Sellschopp kehrte 1899 nach Deutschland zurück, seine US-Niederlassung wurde 1906 nach dem großen Erdbeben und Brand in San Francisco geschlossen.


21.2.2014 wm

154. Rauhut & Kruschel-Auktion: Fast 1 Mio Euro Umsatz in vier Stunden!

(wm) Harald Rauhut konnte es wohl selbst kaum fassen: Die jüngst beendete Versteigerung brachte insgesamt über 1,6 Mio Euro Umsatz (inkl. Aufgelder), wobei die 420 Lose aus der bei ihm traditionell reichhaltig sortierte Nachlassabteilung davon alleine einen Umsatz von einer Million ausmachten. Ein interessantes Detail zeigt auf, wie lebendig der Auktionsmarkt derzeit ist: Denn Rauhuts Auktionssaal war bei der Sammlungsversteigerung proppevoll besetzt und die anwesenden Bieter setzten sich nahezu immer gegen schriftliche Bieter durch. Nur fünf Nachlass-/Sammel-Lose gingen an solche Bieter, 420 aber an Saal-Bieter. Was zeigt, dass man gerade bei Sammlungsversteigerungen einerseits die Lots besichtigen muss, aber auch bei der Versteigerung selbst vor Ort sein sollte, – zumindest dann, wenn man auf jeden Fall Erfolg haben will.

20.2.2014 wm

British Guiana One Cent von 1856: Die teuerste Marke der Welt steht wieder zum Verkauf!

(wm) Lange hatte man gerätselt, wo die legendäre Once-Cent-Marke British Guianas aus dem Jahr 1856 abgeblieben sein könnte. 1986 war sie von ihrem damaligen Besitzer, John du Pont, letztmalig bei der Ameripex International Stamp Show in Chikago ausgestellt worden. Du Pont, Erbe der sagenumwobenen Du-Pont-Dynastie, war als Sammler bekannt, besaß u.a. eine umfangreiche Br. Guiana-Sammlung, zu der diese 1c-Marke, von der nur ein für echt gehaltenes Exemplar bekannt sein soll, gehörte. 1997 wurde du Pont des Mordes an seinem Freund Dave Schulz, eines olympischen Freestyle-Ringers, angeklagt, überführt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Multimillionär starb am 9. Dezember 2010. Nach mehr als drei Jahren steht die Weltrarität nun am 17. Juni 2014 bei Sotheby’s in New York zum Verkauf. Nachdem sie bei drei früheren Verkäufen jeweils Weltrekordmarken der Zuschlagspreise erzielt hatte, geht die Auktionsfirma auch dieses Mal von einem zu erwartenden Spitzenergebnis aus und beziffert den Schätzwert auf 10–20 Millionen US-Dollar. Im Anschluss an die New Yorker Auktion versteigert das bekannte Genfer Auktionshaus David Feldman S.A. am 27. Juni 2014 die eigentliche Br. Guiana-Sammlung du Ponts, in der über 200 größte Seltenheiten dieses Gebietes enthalten sind. Außerdem kommt bei derselben Versteigerung die bekannte Weltklasse-Sammlung Tasmanischer Marken und Briefe des Japaners Koichi Sato zum Verkauf.

20.2.2014 wm

Dr. Cheryl R. Ganz verabschiedet sich in den Ruhestand

(wm) Die sympathische Expertin und Philatelistin Cheryl Ganz genießt weltweites Ansehen. Sie ist die Chefkuratorin der Philatelieabteilung des weltbekannten Smithonian National Postal Museums ins Washington, die sie seit 2005 leitend betreut hat. Ende Februar 2014 verlässt sie das Haus, das dank ihrer kreativen Gestaltungskraft in diesem vergangenen Jahrzehnt zahlreiche innovative Ausstellungen, Gestaltungsimpulse und Treffen aller Art erlebt hat. Sie war die leitende Kuratorin, die für das Millionenprojekt der neuen William H. Gross Stamp Gallery verantwortlich zeichnete, für das sie das Konzept der Neugestaltung entwickelte, deren eindrucksvollen Ergebnisse seit September 2013 zu besichtigen ist. Ganz – sie ist deutscher Abstammung, ihre Vorfahren wanderten bereits mit der „Mayflower“ im 17. Jahrhundert aus – gilt als eine erfahrene kenntnisreiche Philatelisten, die über lange Zeit auch durch wertvolle Fachbeiträge in zahlreichen Zeitschriften, Büchern und akademischen Journalen in Erscheinung getreten ist. „Es wird niemals mehr eine zweite Cheryl geben“, lässt sich Allen Kane, der Direktor des Museums zitieren und gab bekannt, dass das National Postal Museum zur besonderen Anerkennung ihrer Verdienste Cheryl Ganz den Titel eines „Curator of Philately Emerita“ zuerkannt hat. So etwas hat es in der Geschichte des Nationalen Postmuseums noch nie zuvor gegeben und ist die Würdigung einer ebenso einmalige Lebensleistung.

19.2.2014

Der Bund Philatelistischer Prüfer meldet …

(hoe) Fachprüfer Tilo Rismondo, BPP, unterbricht seine Prüftätigkeit (Prüfgebiet: Sachsen, Österreich) bis zum 30. April 2014.

19.2.2014

„Bordeaux-Brief“ wird vermisst!

(wm) Bereits bei der 344. Schwanke-Auktion konnte Auktionator den „Bordeaux-Brief“ aus der Georg D. Mehrtens-Sammlung nur unter Vorbehalt zuschlagen, denn dieser war von einem Prüfauftrag noch nicht wieder zurück gekommen. Natürlich handelte es sich nicht um den legendären Bordeaux-Brief mit den beiden Post-Office-Marken von Mauritius, denn Mehrtens sammelte Helgoland. Als „Helgoländer Bordeaux-Brief“ gilt ein Brief mit der MiNr. 4 und MiNr. 2 als 7-Shilling-Porto, das für diesen Brief nach Bordeaux/Frankreich benötigt wurde. Der Brief ist sauber und zentrisch mit dem englischen Rundstempel HELIGOLAND FE 25 1868 entwertet und ist als solcher mit dem Höchstwert der ersten Ausgabe vermutlich ein Unikat.
Der Brief – er wurde bei der Auktion für 11 000 Euro zugeschlagen – ging, so bisherige Erkenntnisse, offenbar auf dem Postwege verlustig. Hinweise sind erbeten an das Auktionshaus Schwanke, Kleine Reichenstr. 1, 20457 Hamburg, Tel. 0 40/33 71 57, E-Mail: info@schwanke-auktionen.de

18.2.2014

Von Altdeutschland nach Übersee und sogar bis zum Mond:
Highlights der Heinrich Köhler Frühjahrsauktion vom 25. bis 29. März 2014

(pr/wiesbaden) Im Rahmen der ersten Auktion des laufenden Jahres bringt Deutschlands ältestes Auktionshaus, Heinrich Köhler aus Wiesbaden, vom 25. bis 29. März 2014 erneut eine beeindruckende Vielfalt an hochwertigen Einzellosen, Sammlungen und Nachlässen zum Ausruf, die vielerorts für große Aufmerksamkeit sorgen werden. Und dies im wahrsten Sinne, findet ein Teil der Frühjahrsauktion nämlich erstmalig parallel auch in Hongkong bei dem Auktionshaus John Bull, Partnergesellschaft im Global Philatelic Network, als Saalauktion statt. Die Idee der „Simultan-Versteigerung“ liegt unter anderem in den außerordentlichen Einlieferungen für diese Auktion begründet, darunter die Sammlung „Waldersee“, eine herausragende Sammlung „Deutsche Post in China und Kiautschou“, die eigens in einem Sonderkatalog gewürdigt wird. Von den zahlreichen spektakulären Einzellosen sei an dieser Stelle ein Brief mit Mischfrankatur Deutsches Reich Ausgabe 1880 zu 20 Pfennig und China 1885 Kleiner Drachen 3 Candarin lila in Korea verwendet (!) genannt. Als weiteres Spitzenlos kommt ein postfrisches Zusammendruckpaar der zweiten Tsingtau-Ausgabe mit Aufdruck „5 Pf.“ und zusätzlichem Handstempelaufdruck „5“ auf alter Wertangabe bei der unteren Marke des Paares (MiNr. 2 und 3) zum Ausruf. Darüber hinaus sind die Sammelgebiete Deutsche Kolonien und Auslandspostämter mit der Sammlung „Rosenhaus“ sowie zahlreichen weiteren Einlieferungen hochwertiger Einzellose in der kommenden Auktion äußerst stark besetzt, sodass hier mit großem Interesse zu rechnen ist.

Der Altdeutschland-Teil besticht unter anderem mit Marken und Briefen der Sammelgebiete Bremen, Bayern und Sachsen, insbesondere mit einer Briefe-Sammlung „Sachsen: Ein- und ausgehende Post Osmanisches Reich und Fernost“, die viele beeindruckende Stücke zu bieten hat. Von Stempelsammlern und Postgeschichtlern gleichermaßen „heiß“ erwartet, ist der 2. Teil der Sammlung „Niederrhein“, der wieder zahlreiche Raritäten der Nummern- und Ortsstempel Preussens umfasst. Dokumentiert wird diese Sammlung erneut in einem exklusiven Sonderkatalog. Post- und zeitgeschichtlich interessierte Sammler werden sich zudem über eine einmalige Spezialsammlung „Cholerapost in Deutschland“ von Dr. Klaus Meyer freuen. Das Sammelgebiet Deutsches Reich stellt als kleines Highlight eine Sammlung Marken mit Proben, Essays und Farben inklusive erstmals (!) angebotener Vorlagekartons in den Fokus. Ein weiterer Höhepunkt ist die Auflösung einer Alle Welt Marken-Sammlung 1840 bis ca. 1937 mit Schwerpunkt British Commonwealth, die viele Raritäten und Besonderheiten enthält. Darüber hinaus kommen zahlreiche hochwertige Einzellose europäischer Sammelgebiete sowie aus Übersee zum Ausruf, die vom „Klassiker“ bis hin zum „modernen Ausnahmestück“ reichen, wie z.B. ein Original „Mondbrief“, der 1971 mit der Apollo 15 zum Mond (und zurück) befördert wurde. Abgerundet wird die Heinrich Köhler Frühjahrsauktion von einem großen Angebot hochinteressanter Sammlungen und werthaltiger Nachlässe. Vor allem die Auflösung eines Händlerlagers als „Wunderboxen-Auktion“ lässt garantiert spannende Bietergefechte erwarten.

Heinrich Köhler Geschäftsführer Dieter Michelson und sein Team erwarten die kommende Auktion mit Vorfreude: „Aus den verschiedensten Sammelgebieten kommen zahlreiche hochinteressante Lose zum Ausruf. Die ganze Welt der Philatelie zeigt sich in Wiesbaden in voller Pracht und wir freuen uns auf die erste Auktion des Jahres 2014.“
Weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Heinrich Köhler Auktionshaus GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 48, 65183 Wiesbaden, Telefon: 06 11/39 38 1, Telefax: 06 11/39 38 4, E-Mail: info@heinrich-koehler.de, Internet: www.heinrich-koehler.de

18.2.2014

Münchner Phil. Bibliothek legt stark zu!

(wm) Einen besseren Nachweis der Existenzberechtigung hätte sich Robert Binner, der Leiter der Philatelistischen Bibliothek München, gar nicht wünschen können: Im vergangenen Jahr stieg die Ausleihe insgesamt um über 11 Prozent, knapp 6 800 Personen nutzen den Lesesaal, rund 1 550 liehen sich dort Bücher aus. Allein für die BDPh-Fernleihe wurden in 130 Sendungen über 403 Bände verschickt.
Ebenso erfreulich: Der verfügbare Gesamtbestand stieg zum Jahresende 2013 auf 56 345 Titel, was ein Plus von deutlich über 1 000 Titeln zum Vorjahr ausmacht. Damit dürfte die Münchner Philatelistische Bibliothek ihre weltweite Spitzenstellung auch weiterhin behaupten. Nicht nur die Buchspenden des BDPh (IPHLA-Exponate), sondern auch zahlreiche private Schenkungen machten diesen enormen Zuwachs möglich, der in Zeiten knapper Kassen nicht selbstverständlich ist.

18.2.2014

Flüssiges Gold bei der letzten Gärtner-Auktion brachte mehr als 200 000 Euro

(wm) Briefmarken sind nicht gemeint, Münzen – was vielleicht nahe liegen könnte – auch nicht, denn trinken kann man auch diese nicht. Beides, Marken und Münzen, ist man bei Christoph Gärtners Auktionen gewohnt und kam auch Mitte Februar nahezu tonnenweise mit großem Erfolg unter den Hammer. Eher ungewöhnlich war eine angeblich größte Whiskyflaschen-Sammlung Europas: 2 600 teils höchst dekorative, teils auch skurrile Einzelflaschen, die ein norddeutscher Sammler, Hansi Peymann, über viele Jahre zusammengetragen hatte. Whiskey aller Sorten und Herkunft, aber auch spezielle Anlass- und Sondereditionen in den verrücktesten Flaschenformen und Ausführungen.
Was ist so etwas wert? Manche sog. Kenner glaubten vor der Auktion, die Kollektion bringe keine 30 000 Euro. Gärtner war mutig – und der Erfolg gab ihm recht. Denn während der Auktion konnte er bereits mit 120 000 Euro starten. Sechs Interessenten trieben dann den Preis derart in die Höhe, dass der erfolgreiche Bieter aus Osteuropa schließlich 208 000 Euro für sein „flüssiges Gold“ ausgeben muss. Austrinken wird er die edlen Tropfen deshalb trotzdem nicht, vielleicht aber einmal ausstellen, denn allein die teuerste Flaschen schätzten Experten auf rund 15 000 Euro.

18.2.2014

Links zu Presseartikelseiten verstoßen nicht gegen das Urheberrecht

(wm) Der Europäische Gerichtshof hat mit seiner 4. Kammer am 13. Februar 2014 ein Urteil von Tragweite gefällt. Bei einem Streit zweier Parteien ging es um die Frage, ob ein Urheberrechtsverstoß vorliege, wenn ein Seitenbetreiber Links setze, die auf einsehbare vollständige Pressetexte verweise, an der ihr selbst nicht das Urheberrecht zustehe. Für Recht erkannt wurde nun, „dass keine Handlung der öffentlichen Wiedergabe … vorliegt, wenn auf einer Internetseite anklickbare Links zu Werken bereitgestellt werden, die auf einer anderen frei zugänglich sind.“

13.2.2014 wm

Erinnerungen an Detlef Hilmer († 29. Januar 2014)

Völlig überraschend verstarb am 29. Januar 2014 Detlef Hilmer, den viele Philatelisten in aller Welt als „König der Ansichtskarten“ kannten. Geboren wurde er am 26. Januar 1942 in Brig/Schlesien, kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Göppingen und studierte Anfang der 1960er-Jahre Kunst. Im August 1968 begann er mit dem Briefmarkenhandel und übernahm – zusammen mit seinem Freund Rolf Müller 1973 das Traditionsgeschäft „Briefmarken Stolow“ am Marienhof in München. Zehn Jahre später ließ sich Hilmer mit einem noch heute bestehenden Ladengeschäft am Münchner Hauptbahnhof nieder, der fortan zur Anlaufstelle für Sammler aus aller Welt werden sollte. Der Laden blühte und gedieh und wurde zu einem der größten in Deutschland. Bei allen Freunden von Ansichtskarten, Ganzsachen und Bedarfspost war Hilmers Geschäft bekannt. In den letzten Jahren verlegte er sich mehr und mehr auf Banknoten, die er als Handelsware für sich entdeckt hatte und wurde auch hierbei zu einer ersten Adresse. Seine Kunden schätzten die familiäre Atmosphäre, den persönlichen Umgang, den locker-freundlichen Ton und das einmalige Ambiente. Hilmer wird der deutschen Philatelie fehlen.
 

13.2.2014 wm

Neuauflage der ROSSICA im Oktober 2014 in Moskau

Nach dem Erfolg der ROSSICA 2013 tritt der Nationale Akademie der Philatelie in Russland mit einer weiteren Ausstellung vom 22. bis 25. Oktober 2014 wieder in Erscheinung. Diese Ausstellung findet im Gebäude des „Federation Council“ statt, dem Oberhaus des Parlamentes in Moskau. Passend zur Bedeutung des politischen Standortes ist das für die zugelassenen 1-Rahmen-Exponate gewählte Thema, das dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gewidmet ist. Da Russland in diesem Jahr das „Jahr der Kultur“ feiert, findet zusätzlich eine internationale philatelistische Literatur-Ausstellung statt, die dem Motto „Philatelie, ein integraler Bestandteil der modernen Kultur“ folgen wird. Die AIJP, der Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten, sowie die Europäische Akademie der Philatelie wurden bereits von Dr. A. Strygin, dem Präsidenten der russischen Akademie, um ihr Patronat angefragt. Der gewählte Ausstellungstermin ist – aus deutscher Sicht – für Teilnehmer wenig günstig, denn nahezu zeitgleich findet in Sindelfingen die nächste Internationale Briefmarkenbörse statt, zu der bekanntlich ebenfalls namhafte Aussteller und Experten aus aller Welt sich treffen.

13.2.2014 wm

Vorstandswechsel in der ArGe Estland

(mm) Die Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Estland Anfang Oktober 2013 in Soest brachte einen Wechsel an der Führungsspitze. Nach 10 Jahren Tätigkeit stand Dr. Peter Feustel nicht mehr für das Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Dipl. Kaufmann Thomas Löbbering aus Holzappel einstimmig gewählt. Löbbering hat sich seit 18 Jahren mit einer postgeschichtlichen Ländersammlung Estland spezialisiert und ist Prüfer für Estland im BPP. Die ArGe hat einen stabilen Mitgliederbestand und plant für Anfang Juli 2014 gemeinsam mit der ForGe Litauen eine Reise in das Baltikum mit dem Besuch der estnischen Briefmarkenausstellung in Pernau.

13.2.2014 wm

Neuer Vorsitzender der ArGe Jugoslawien

(mm) Auf der Jahreshauptversammlung der ArGe Jugoslawien am 10. Januar 2014 in Köln wurde Dr. Jan Ulrich Clauss zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zu dem Treffen kamen 24 philatelistische Experten aus Berlin, Belgrad (Serbien), Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Stuttgart und Wiesbaden. Festredner war der Belgrader Edition d´Or-Autor Predrag Antic, der zu seiner Sammlung Fürstentum Serbien sprach. Das neue „Transnationale Netzwerk der Balkanphilatelie“ besteht aus 130 Fachleuten aus ganz Europa, insbesondere Deutschland und ex-Jugoslawien. Es wird von der in Bonn ansässigen Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte unterstützt.

13.2.2014 wm

Auszeichnung für einen Philatelisten durch den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

(mm) Jürgen Simon aus Langenselbold, Schatzmeister der Briefmarkenfreunde Kinzigtal, wurde im November 2013 der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Jürgen Simon feierte in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag, seit 35 Jahren ist er Mitglied im Verein „Briefmarkenfreunde Kinzigtal e.V.“. Während der 35-jährigen Mitgliedschaft hat sich Simon in außerordentlicher Weise für den Verein verdient gemacht. Seit 30 Jahren ist Jürgen Simon ohne Unterbrechung Schatzmeister des Vereines. Der Ehrenbrief des Landes Hessen wurde verliehen weil er für weit über 20 große Veranstaltungen verantwortlich zeichnete, in erster Linie als Ausstellungs- oder Veranstaltungsleiter für etliche Rang III bzw. Rang II Ausstellungen. Viele Sonderstempel wurden durch Jürgen Simon umgesetzt, die für die Philatelie, die Stadt Langenselbold, den Main-Kinzig-Kreis sowie den Verein geworben haben. Auf Antrag des ehemaligen Vereinsvorsitzenden, Herbert Fischer aus Brachttal, wurde die Auszeichnung vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa befürwortet.

13.2.2014 wm

Einstiegsklasse auf der 14. Briefmarken- und Münzen-Börse in Löhne

(wb) Mit dem Slogan „Teilnehmen ist wichtiger als siegen“ bewirbt der BDPh die Einstiegsklasse für Aussteller. Das Ausstellungswesen ist eine tragende Säule der Philatelie und eine hervorragende Möglichkeit, dieses Hobby einem breiten Publikum näher zu bringen. Der BMSV Löhne und Umgebung e.V. unterstützt gern diesen Aufruf und bietet auf der 14. Briefmarken- und Münzen-Börse des Vereins am 25. Mai 2014 allen Sammlern, vom Erstausteller bis zum „alten Hasen“, die Möglichkeit, ihr Ein-Rahmen-Exponat zu präsentieren. Veranstaltungsort ist die zentral gelegene und mit Bahn oder Auto gut erreichbare Werretalhalle, Bünder Straße 14 in 32584 Löhne. Die Durchführung der Ausstellung und die Bewertung der Exponate erfolgt nach den zurzeit gültigen Bestimmungen des BDPhs zur Einstiegsklasse. Anmeldeschluss ist der 26. April 2014. Die Anmeldeunterlagen können bei Rainer Schwerin, Gumbinnener Straße 6, 32584 Löhne, Telefon 05732/3640, Email: schwerin-rainer@t-online.de angefordert oder auf der Vereins-Homepage unter www.bmsv-loehne.de herunter geladen werden. Bei einer schriftlichen Anforderung wird um 90 Cent Rückporto gebeten.

13.2.2014 wm

Zwei Geburtstage, ein Sonderstempel

(mm) Der eine Verein veranstaltet seinen 80. Briefmarkengroßtauschtag, der andere Verein besteht seit 90 Jahren. Was liegt da näher, dies gemeinsam zu feiern. Daher haben sich die beiden Vereine, der Handballbundesligist GWD Minden und der Briefmarkensammlerverein Minden, zu einem gemeinsamen Sonderstempel zu diesen Doppeljubiläum verständigt. Erscheinen wird dieser Stempel nun auf dem Großtauschtag des BSV Minden am 23. Februar 2014 im neuen Forum des Ratsgymnasiums Minden. Vom BSV werden hierzu zwei Plusbriefe mit besonderen Zudrucken aufgelegt. Einige Sammler haben auch wieder verschiedene Ausstellungssammlungen zusammengestellt, die als Rahmenprogramm Werbung für das Hobby „Briefmarkensammeln“ machen sollen. Gezeigt werden „Schätze der Philatelie“ als Faksimile, „Mein Verein Schalke 04“ sowie zwei Sammlungen zum Thema „Handball“. Eine Fußballsammlung rundet das Rahmenprogramm ab. Als besondere Zugabe wird ein Spieler des Handballbundesligisten GWD Minden in einer Autogrammstunde Werbung für den Handball machen. Für unsere jungen Briefmarkensammler gibt es auch wieder eine Grabbelecke mit einigen Tausend Briefmarken.

13.2.2014 wm

Philatelietag/Großtauschtag in Neuwied

(mm) Am 9. März 2014 veranstalten die Briefmarkenfreunde Neuwied ab 10 Uhr wieder ihren Philatelietag in der Volkshochschule Neuwied, Heddesdorfer Straße. Neben Philatelie- und Großtauschtag mit überregionalen Händlern wird eine Briefmarkenausstellung der „Offenen Klasse“ präsentiert. In diesem Jahr wird zudem mit einem Sonderstempel an Gerhard Moritz Roentgen erinnert, der 1824 zum ersten Mal mit einem Dampfschiff den Mittelrhein erreichte. Dieser ist vor Ort bei einem Sonderpostamt erhältlich. Passend dazu zeigen eigens vom Verein herausgegebenen Ganzsachen eine Abbildung des Dampfschiffes „De Zeuuw“ und einen Scherenschnitt des Konterfeis von Roentgen. Die Ganzsachen sind vor Ort und beim Vorstand des Vereins erhältlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung erteilt der 1. Vorsitzende der Briefmarkenfreunde Neuwied, Jürgen Glahé, Hinter dem Backhaus 1, 56218 Mühlheim-Kärlich, Tel. 02630 1339, E-Mail: mk.glahe@t-online.de

13.2.2014 wm

Umfrage nach der weltweit schönsten Luftfahrtbriefmarke – Ausgabejahr 2012

(mm) Die Motiv-Arbeitsgemeinschaft Luftfahrt e.V. lädt alle Philatelisten und alle an der Luftfahrt Interessierten zur Teilnahme an der traditionellen Umfrage nach der schönsten Luftfahrtbriefmarke über das Internet ein. Auf der hauseigenen Internetseite hat die ArGe  eine Präsentation von weltweit 81 Postwertzeichenemissionen eingerichtet, die im Jahre 2012 ausgegeben wurden, einen Bezug zur Luftfahrt aufweisen und in den Publikationen des Schwaneberger Verlags Unterschleißheim katalogisiert wurden (MICHEL-Kataloge, MICHEL-Rundschau). Die Markenpräsentation enthält ein Formular zur Stimmabgabe, in das der Umfrageteilnehmer seine Favoriten für die Plätze 1 bis 3 eintragen und über eine Schaltfläche zur Auszählung absenden kann. Die Umfrage ist über http://www.arge-luftfahrt.de/ bzw. am einfachsten über den Link http://www.arge-luftfahrt.de/?ngt=w7ddc01171b17d9ed784824378072807 zu erreichen. Die Umfrage endet am 30. April 2014, die Ergebnisse werden danach auf der Webseite und in der Vereinsschrift LUFTFAHRT veröffentlicht

24.1.2014 wm

Vor 50 Jahren (Ein Zeitdokument)

(Dr. Ernst Schlunegger) Es sind genau 50 Jahre her seit der Postaufgabe des vorliegenden Umschlages. Er enthielt das gedruckte Mitteilungsblatt NAVICULA Nr. 8 der FIPCO-Arbeitsgemeinschaften III c/2 «Schiffe & Schifffahrt»  und IVa «Medizin».  Der Absender wurde von der Behörde in der DDR als «Firma» eingestuft, die Einfuhr des Mitteilungsblattes im Umfang von 16 Seiten war nicht genehm. Nicht eingeschriebene Sendungen in die DDR erreichten den Empfänger auch nicht, doch wurde dann ein Ausweg gefunden, indem solche Mitteilungsblätter an eine Kontaktadresse in Ungarn gesandt wurden, und das dort ansässige Mitglied konnte dann die Sendung ohne Probleme in die DDR weiterleiten.
Auf der anderen Seite erinnern wir uns, dass in jener Zeit die Deutsche Bücherei Leipzig (Nationalbibliothek) immer Gratisbelegexemplare unserer Broschüren und Publikationen anforderte. Im Herbst 1964 wurde ja dann die FIPCO, wie der internationale Motivsammler-Verband hiess, aufgelöst und die Motivkommission der FIP inkorporiert. Aus den Arbeitsgemeinschaften wurden die FIP-Motivgruppen. Das Mitteilungsblatt NAVICULA gibt es heute noch, mit Nr. 297 im 55. Jahrgang, mit insgesamt rund 11‘000 Seiten. Die Leitung der Motivgruppe steht seit 1974 unter Ing. Ingo Maahz aus Südbrookmerland.

24.1.2014 wm

AIJP-Journalistenverband mit sattem Zuwachs 2013!

(wm) 2013 war für die AIJP, dem Weltverband philatelistischer Autoren und Journalisten, erneut ein rekordverdächtiges Zuwachsjahr. Selbst „abgangsbereinigt“ dürfte der Zugang neuer Mitglieder bei weit über 10 Prozent liegen, denn immerhin fanden 62 Neumitglieder den Weg zu diesem Verband. Die Schwerpunkte der Verbandsarbeit wurden 2012/2013 mehrfach bei großen internationalen Ausstellungen deutlich: Im November 2012 bei der IPHLA in Mainz, im September 2013 bei der ROSSICA in Moskau und zuletzt bei der Sonderausstellung Internationaler Philatelistischer Literatur bei der MONACOPHIL im Dezember 2013. Allein in Monte-Carlo traten nahezu 20 neue Mitglieder in die AIJP ein. Für philatelistische Verbände sind solche Zuwachszahlen höchst ungewöhnlich. AIJP-Präsident Wolfgang Maassen interpretiert die Ergebnisse denn auch recht vorsichtig: „Wir haben uns in den letzten 18 Monaten weltweit engagiert, zu Gunsten der Autoren und Literatur-Spezialisten. Wir haben viel Unterstützung von anderen Verbänden und namhaften Vereinen erfahren, so dass wir dankbar sein müssen für das Erreichte, uns darauf aber nicht ausruhen können.“ Wie die AIJP mitteilte, wird sie 2014 bei der Multilateralen Ausstellung in Haldensleben, vielleicht sogar im Oktober erneut in Russland bei einer Literatur-Ausstellung aktiv. Näheres über die AIJP erfahren Interessenten auf der Internetseite www.aijp.org bzw. auch direkt von W.Maassen@aijp.org

27.1.2014 wm

32. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen: 12. MAMA – britische Gäste – internationaler Fachhandel

(gaf) Einmalig in Deutschland waren die Ergebnisse der Rangausstellung MAMA 2013 auf der Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen. Von den 56 ausgestellten Sammlungen erhielten 32 Exponate eine Goldmedaille und 22 Exponate eine Vermeilmedaille zugesprochen. Dabei war die von Walter Marchard geleitete Jury hochkarätig besetzt. Auf der kommenden Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen vom 23.–25. Oktober 2014 findet die 12. MAMA – Markgröninger Markenausstellung – im Rang 3 statt. Damit wird das Dutzend voll. Zum Einsatz kommen die modernen Stiftungsrahmen. Die Präsentation im Rahmen der Internationalen Briefmarken-Börse sowie die Lichtverhältnisse werden vom ausrichtenden Verein als hervorragend eingestuft. Die Ausstellungsunterlagen sind bei Walter Herzog, Breslauer Str. 23, 71701 Schwieberdingen walter.hg@web.de erhältlich. Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2014. Der Termin der kommenden Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits fest im Terminkalender vieler Sammler: 23. bis 25. Oktober 2014. Verbindlich ihre Beteiligung am internationalen Wettbewerb „Postgeschichte – live“ zugesagt hat die renommierte Royal Philatelic Society London (RPSL). Die postgeschichtliche Ausstellung wird zudem erstmals durch einen Ein-Rahmen-Wettbewerb erweitert. Im Jugendbereich ist das Thema Fußball als Schwerpunkt geplant. Für Fragen rund um die Organisation der Messe, einschließlich Standbuchungen, zeichnet Jan Billion verantwortlich. info@briefmarken-messe.de

23.1.2014 wm

Wechsel bei Dresdner Briefmarken-Auktion

(wm) 2013 erinnerte das bekannte Auktionshaus in Dresden an sein 55jähriges Bestehen. Zum 1. Januar 2014 wechselte die Geschäftsführung, die nunmehr von Thomas Autengruber und Henry Biebaß wahrgenommen wird. Klaus Merting wird im Impressum der Firma weiterhin als Auktionator aufgeführt. Biebaß ist DDR-Spezialisten als Leiter der Arbeitsgemeinschaft DDR-Spezial gut bekannt. Die nächste Auktion soll voraussichtlich im Juni 2014 stattfinden. Und zur Ausrichtung des Hauses kann man auf der Internetseite der Firma lesen:
„56 Jahre Markterfahrung, ein Team, das seit der ersten ‚Nachwendeauktion‘ (1990) kontinuierlich für alle Kunden bereit steht und Zuschlagsquoten über 90 % erzielt: Das sind Garanten für einen erfolgreichen Briefmarkenverkauf. Bei jeder Auktion beauftragen über 100 private Einlieferer, Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter die Dresdner Briefmarkenauktion, ihre Briefmarken- und Münzschätze zu Höchstpreisen zu versteigern. Faire Kommissionssätze, exakte Abrechnung nach der Auktion und ein überdurchschnittlich hohes Zuschlagsniveau haben uns zum umsatzstärksten Haus in den neuen Bundesländern werden lassen. Unsere Spezialgebiete sind: Sowjetische Besatzungszone, DDR, Osteuropa: Hier haben wir Privatkunden, die häufig nur in Dresden kaufen.“

23.1.2014 wm

Köhler-Kartei durch Müller-Mark-Aufzeichnungen ergänzt

(wm) Der Sonderteil der 343. Schwanke-Auktion am 22. November 2013 war von Spezialisten heiß umkämpft, zumal die Reihe von 15 Losen des Müller-Mark-Archives zu den altdeutschen Sammelgebieten. Bekanntlich hatte der namhafte Experte aus Berlin nach seinen diversen Auflagen der Reihe „Altdeutschland unter der Lupe“ in den 1970er-Jahren eine völlig neue Buchausgabe geplant, in der er die Provenienzen aller bedeutenden Stücke um Nachweise ab den 1920er-Jahren zu bereichern beabsichtigte. Das Buch erschien aber nie, da Müller-Mark nach Japan auswanderte. So blieb es ein unbekannter, aber einmaliger Fundus, – nicht nur für Spezialisten und Auktionatoren. Einzeln je nach Gebiet ausgerufen ergaben die Ansatzpreise dieser nie veröffentlichten Archivbände eine Summe von gut 6 000 Euro. Dabei blieb es aber nicht, denn mehrere Bieter steigerten die Einzellose deutlich hoch, so dass letztlich ein Gesamtgebot der Firma Heinrich Köhler in Wiesbaden mit nahezu 18 000 Euro den Zuschlag erhielt.
Das Wiesbadener Auktionshaus wertet den Erwerb als Vorteil für ihre Einlieferer. Nicht nur, weil damit die bereits bestehende von Heinrich Köhler persönlich vor circa 90 Jahren begonnene Registratur bekannter Seltenheiten eine wesentliche Fortführung und Ergänzung erfährt, sondern in erster Linie, weil damit künftige Losbeschreibungen noch fundiertere Herkunftsnachweise der Seltenheiten möglich machen. Dieter Michelson, Mitinhaber und Geschäftsführer des Hauses begründete seine Beweggründe für den nicht ganz billigen Einkauf so: „Bei der Kaufentscheidung für eine seltene Marke sind die Provenienzen, also das Wissen über Herkunft und Vorbesitzer einer Marke, für die Sammler oftmals von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb sei das Müller-Mark-Karteikarten-Archiv von hohem Wert für das eigene Haus, aber auch für die deutsche Philatelie.
 

20.1.2014 wm

Bildung trifft Philatelie: Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch im Gespräch mit BDPh-Präsident Uwe Decker

(bdph) Die erste Bildungskonferenz des Zollernalbkreises führte Kultusminister Andreas Stoch aus der Landeshauptstadt Stuttgart in die schwäbische Provinz. Im Anschluss einer Diskussionsrunde bestand die Gelegenheit, dem Minister das BDPh-Konzept „Briefmarke und Bildung“ zu erläutern.
Seit einigen Jahren hat die Bundesstelle Jugend, Familie, Bildung -Helma Janssen und Siegfried Dombrowski- Arbeitshefte für die Schularbeit entwickelt, die sich an den Lehrplänen orientieren. Sie sind methodisch und didaktisch so aufgebaut, dass die Lehrer diese im Unterricht einsetzen können und eine Unterstützung und Erleichterung ihrer Arbeit haben. „Briefmarke  und Bildung“ bietet sich auch für die Gestaltung von Schul-AG’s und Ganztagsangeboten an. Eine gute Chance Briefmarken Kindern und Jugendlichen näher zu bringen.
Minister Stoch war an diesem Thema sehr interessiert und wird sich diesem annehmen. Die Philatelie ist ihm nicht ganz fremd – bereits beim 113. Deutschen Philatelistentag in Heidenheim war er Ehrengast beim Festakt.

20.1.2014 wm

Erste Europäische Sammler-Messe (ECC) in Torremolinos/Spanien

Zum ersten Mal findet vom 27. Februar bis zum 2. März 2014 die ECC, die „European Convention for Collectors“, im Palacio de Congresos de Torremolinos statt. Die Messe wird getragen von den spanischen Verbänden des Briefmarken- und Münzhandels und wird von der IFSDA, dem Weltverband des Briefmarken-Berufshandels unterstützt. Torremolinos, die bekannte Stadt im Süden von Malagá am Mittelmeer gelegen, wirbt mit gutem warmen Wetter um diese Jahreszeit, seiner großstädtisch-urbanen Struktur, mit andalusischem Charme und günstigen Hotelpreisen zwischen 50 bis 70 Euro in seinen 3- bis 4-Sterne-Hotels. Der Tagespresse (Costa-Blanca-Nachrichten) war kürzlich zu entnehmen, dass sich ganze Vereine mit dem Bus auf den Weg machen, diese Messe zu besuchen, die neben den bislang aus anderen europäischen Ländern bekannten, ein weiterer attraktiver Anziehungspunkt für Sammler werden soll. Weitere Informationen, auch in englischer Sprache, gibt es auf der Webseite www.ecc2014.com

20.1.2014 wm

Rumänisches Philatelie-Archiv kommt unter den Schutz der rumänischen Nationalbank

(wm) Die Privatisierung vormals staatlicher Postbehörden schreitet in vielen Ländern voran. Zahlreiche solcher Postverwaltungen waren bislang gleichzeitig auch Hüter von Postmuseen, die teils unermessliches Kulturgut zur Geschichte des Verkehrs und der Kommunikation bewahrt und gepflegt haben. So auch in Rumänien, wo die Rumänische Post das Nationale Philatelie-Archiv in Bukarest betreut. Spätestens seit der letzten Weltausstellung in Bukarest 2008 sind Teile der wertvollen Sammlungen, darunter auch die Original-Druckstöcke der legendären „Ochsenkopf-Ausgaben“ Rumäniens, weithin bekannt.
Ende 2013 hat das Rumänische Parlament mit Gesetz Nr. 298/2013 nun beschlossen, dass diese Schätze eine neue Heimat in der Nationalbank von Rumänien finden sollen und damit als nationales Kulturgut auch weiterhin einen sicheren Aufbewahrungsort und eine dauerhafte Pflege erfahren.

17.1.2014 wm

Rauhut meldet Rekord-Tonnage!

(wm) Dass bei zahlreichen Auktionshäusern die Abteilung „Nachlässe, Sammel-Lots und Gebotslose“ von Tag zu Tag wächst, ist bekannt. Es geht auch das Gerücht, dass ein Auktionator bereits mit dem Sattelschlepper zuweilen reist, um die Ware bundesweit einzusacken. Was natürlich nur ein Gerücht ist, denn in Wirklichkeit holte dieser Auktionator vor Jahr und Tag eine große Übersee-Einlieferung, die Ware eines US-amerikanischen Ganzsachenhändlers ab. Kein Gerücht, sondern genau kalkulierte, nämlich mit einem neu vom Haus Rauhut & Kruschel eingeführten Versandsystem (mit Wiegeeinrichtung) gemessene Zahlen sind die Angaben von Harald Rauhut: Von Ende August bis Ende Dezember 2013 hatte er über 25 Tonnen (!!) neue Einlieferungen erhalten. Davon entfielen allein auf die 400 Nachlass- und Gebotslose zu Beginn seiner Sammellos-Abteilung etwa 15 Tonnen. Da Rauhut seinen Außendienst-Termine praktisch alle selbst wahrnimmt, hatte er entsprechend viel zu schleppen. „Da bin ich doch froh, so sportlich zu sein“, meinte er denn auch lachend, denn seine Angebote machten auch den Kunden Freude.

17.1.2014 wm

Über 60 Ausstellermeldungen für die LONDON 2015

Im Mai 2015 findet in London die Internationale Ausstellung EUROPHILEX statt, an der sich europäische Sammler beteiligen und ihre Exponate bis Ende 2013 melden konnten. Deutschland ist wieder einmal gut vertreten, denn es trafen Meldungen für 62 Exponate, darunter auch zahlreiche Literatur-Exponate ein. Ungeklärt ist derzeit noch die Teilnahme von jugendlichen Sammlern, die nur jeweils mit 1-Rahmen-Exponaten zugelassen waren, was international eigentlich unüblich ist. Sollte diese Gruppe noch zugelassen werden, dürfte sich die Zahl der deutschen Aussteller auf nahezu 80 Teilnehmer hin bewegen. Sofern sie alle zugelassen werden, was angesichts des begrenzten Platzes eher fraglich ist. Die Zulassungsergebnisse werden erst in einigen Monaten bekannt gegeben.

17.1.2014 wm

MonacoPhil-Literatur-Katalog portofrei erhältlich!

(wm) Nicht wenige Besucher und Bewunderer der Internationalen Literatur-Raritäten-Ausstellung während der letzten MONACOPHIL in Monte-Carlo zeigten sich Anfang Dezember 2013 überrascht und erfreut. Manche sprachen gar von einem „Meilenstein“, der den Autoren Wolfgang Maassen/Vincent Schouberechts mit dem Fachbuch „Meilensteine der Internationalen Philatelistischen Literatur des 19. Jahrhunderts“ selbst gelungen sei. Mit über 500 Großformatseiten in Farbe präsentiert das edel ausgestattete Werk eine Geschichte der philatelistischen Literatur seit ihren ersten Anfängen, wie sie so noch nie beschrieben, zumal noch nie illustriert wurde. Die Unterstützung der namhaftesten Experten in aller Welt machte dieses Gemeinschaftswerk in englischer und französischer Sprache möglich. Der Club de Monte Carlo kündigte nun an, dass dieses Buch für 60 Euro INKLUSIVE Portokosten bei Bestellung erhältlich ist. „Sparfüchse“ wissen, wie teuer das Porto aus dem Ausland ist, was sie also sparen können. Bestellscheine sind per E-Mail anzufordern bei: W.Maassen@philcreativ.de
Deutsche Leser mag noch interessieren, dass in absehbarer Zeit auch eine deutsche Übersetzung zu diesem Werk, bereichert durch Indizes, erhältlich sein wird.

9.1.2014 wm

Die 344. Schwanke-Auktion vom 7.–8.Februar 2014 präsentiert die Georg D. Mehrtens-Kollektion „HELGOLAND“

(hjs) Gebürtiger Bremer, Schifffahrtskaufmann – was lag da für Georg Mehrtens näher, als die postgeschichtliche Bedeutung von Schifffahrtswegen und Handelsplätzen zu erforschen und durch Originalbelege darzustellen? Neben anderen hervorragenden Sammlungen galt daher Georg Mehrtens Liebe insbesondere maritim ausgerichteten Themen wie den Transitverbindungen Dänisch-Westindiens oder der Transatlantik Mail über Bremen, einer international mit „Gross-Gold“ prämiierten Sammlung. Helgoland passt da ganz vortrefflich in diese „maritime“ Reihe.
Georg Mehrtens war in der glücklichen Lage, vor einiger Zeit eine bedeutende Sammlung des Gebietes geschlossen erwerben zu können. Diese Sammlung enthielt u.a. etliche Stücke aus den berühmten Sammlungen von Burrus und Romanow. Viele Objekte können jetzt – nach 40 (Romanow-Auktion 1976 bei Kruschel) bzw.  50 Jahren (Burrus-Auktion bei Grobe)  – erstmals wieder einzeln erworben werden.
Unter den vielen kostbaren Frankaturen der Schilling-Zeit befindet sich der einzige „Recomandirt“-Brief mit der ersten Markenausgabe von Helgoland. Der Brief mit 3 Exemplaren der MiNr. 3 ist adressiert an „Seine königliche Hoheit Prinz Georg von Preussen“ der im Juli 1873 im Kurtort Kaltbad Rigi in der Schweiz weilte. Ein seit Jahrzehnten bekanntes Unikat aus der Kapitän-Sachse-Sammlung. (Schätzpreis 15.000 Euro) Der Helgoland-Sonderteil umfasst gut 170 Positionen. Darin seltene Entwertungen, besondere Destinationen, Bogen- und Bogenteile, eine umfangreiche Abteilung der Ganzsachen und diverse Studien zu den Neudrucken.
Der Online-Katalog ist unter http://www.schwanke-auktionen.de seit dem 4.Januar 2014 zu sehen. Ein gedruckter (Sonder-)Katalog wurde ab dem 7.1.2014 versandt.

9.1.2014 wm

344. Schwanke-Auktion vom 7.–8.Februar 2014: Erneut mit seltener philatelistischer Literatur

(hjs) Die Auflösung zweier Bibliotheken (und weiterer Werke) präsentiert das Hamburger Auktionshaus in einem Sonderkatalog; er umfasst etwa 700 Titel mit einigen interessanten Schwerpunkten.
Werke zum Thema Post sowie Postrouten, Postverträge und Postgebühren ab Mitte des 18.Jahrhunderts sind besonders zu nennen, z.B. „Post-Tabellen oder Verzeichniß deren Post-Strassen in dem Kayserlich Römischen Reich“ von Franz Joseph Heger aus dem Jahre 1763, mit vielen Tabellen und damals auch als Reisehandbuch „konzipiert“ (€ 200) oder „Geschichte der Briefgeheimniss-Verletzungen und des Cabinet noir in Frankreich“ von Emil König aus dem Jahre 1881 (€ 40). Unter den vielen teils seltenen Handbüchern und Monographien verdienen ca. 50 Titel zum Gebiet „Frankreich“ Erwähnung, darunter seltene frühe Titel wie „Liste Generale des Poste de France dressé par Ordre de son Eminence Monseigneuer le Cardinal Dubois“ aus dem Jahre 1722 (€ 100), aber auch Vorzugsausgaben oder Stücke mit Autorenwidmung wie z.B. „Les Marques Postales de la Grande-Armée par son histoire 1805-1808“ von Ph.F. de Frank aus dem Jahre 1948, in einer Auflage von nur 600 Stück gedruckt auf Velinpapier (€ 200). Unter den englischsprachigen Titeln findet sich auch ein kompletter Run der „Edward B.Proud“-Bände zur Postgeschichte der englischen Kolonien (43 Bände, alle einzeln angeboten).
Frühe Kataloge z.B. von Moens, Moschkau, Scott oder Zschiesche (Zschiesche-Katalog aus dem Jahre 1875, 58 Seiten in festem Einband, Schätzpreis € 40), selten angebotene Journale (u.a. „Der Deutsche Philatelistische Bücherwurm“, Jg. 1930–1937 komplett, € 180) und über 100 Positionen „Auktionskataloge“ dürfen Interessenten ebenfalls erwarten. In letzterer Abteilung finden sich seltene frühe Kataloge von renommierten Häusern wie M. Kurt Maier, Berlin; Ernst Stock, Berlin; Holtz & Giebeler, Danzig oder Larisch, München; daneben bedeutende „Name sales“ mit einer kompletten Originalausgabe der „Ferrari“-Kataloge aus dem Jahren 1921–25 mit dem seltenen Index von Napier (€ 1200).
Der Online-Katalog ist unter http://www.schwanke-auktionen.de seit dem 4.Januar 2014 zu sehen. Ein gedruckter (Sonder-)Katalog wurde an für Literatur registrierte Interessenten ab dem 7.1.2014 versandt; dieser kann aber jederzeit auch gesondert angefordert werden.

9.1.2014 wm

344. Schwanke-Auktion vom 7.–8.Februar 2014: Altdeutschland bis Übersee

(hjs) Der Hauptkatalog bietet wie immer die ganze Bandbreite guter Einzellose von Altdeutschland bis Übersee, insgesamt gelangen über 2300 Einzellose sowie 1500 Sammlungen und Posten zum Ausruf. Das dürfen Interessenten erwarten:
NORWEGEN – mit über 40 Losen aus der klassischen Periode verdient besondere Erwähnung. Neben einigen ausgesuchten Exemplaren der Nummer 1, darunter die prominente Abart „Dobbelfoot“ (€ 750) sind es besonders Briefe mit der zweiten und dritten Freimarkenausgabe, auf die hinzuweisen ist.
SOWJETUNION – der russische „Standard“-Spezialkatalog verzeichnet nach 1945 insgesamt vier „Unverausgabte“, also Marken, die zur Ausgabe vorbereitet waren, aber aus verschiedenen Gründen nicht an die Postschalter gelangten. Aus den Jahren 1958–59 sind dies zwei Marken zum „8. Mendelejew-Kongress“ und ein Wert „Führende Industriezentren“, im Katalog mit den Nummern XIX, AXIX und XX bezeichnet. Wie es oft mit solchen unverausgabten Marken ist, entgingen einige Stücke der Vernichtung und kamen damit in den philatelistischen Markt. Alle drei genannten Stücke kann Schwanke jetzt auf einem Recobrief anbieten. Natürlich ist der Beleg auf Initiative eines Philatelisten entstanden, an der Seltenheit ändert dies aber nichts (€ 7000).
CHINA – das derzeit am meisten gefragte Sammelgebiet ist ordentlich vertreten mit Ausgaben aus der Zeit ab den „Grossen Drachen“ bis hin zu etlichen gesuchten Stücken der Volksrepublik. Teilweise noch nicht im Mittelpunkt stehen die oftmals bemerkenswerten Ausgaben der ausländischen Postanstalten.
Wussten Sie, das die belgische Postverwaltung Markenausgaben für ihre Legation in Peking plante? Probedrucke waren bereits angefertigt, belgische Freimarken mit Aufdruck „Chine“ und der Wertangabe in „cents“. Ein solches „Musterstück“ wird zusammen angeboten mit einer aus Peking gelaufenen Postkarte, deren Absender als Mitglied der „Légation Belge en Peking..“ unterschrieben hat. (€ 4500).
Eine Seltenheit der BUNDESREPUBLIK – eine wegen fehlerhafter Inschrift nicht verausgabte Marke aus dem Jahre 1990. Das „D“ war zu groß und die Zeichnung wurde dann etwas verändert. Solch ein Exemplar (Mi.Nr. XIV) notiert im Michel mit € 18.000 und soll, versehen mit einem Fotoattest von Herrn Schlegel € 3750 einspielen.
Der zweite Auktionstag (8. Februar 2014) ist dann wieder den Sammlungen und Posten vorbehalten. Rund 1500 Positionen gelangen unter den Hammer, und wer Schwankes Auktionen kennt, weiß, dass fast alles aus Privatnachlässen oder Sammlungsauflösungen stammt. Das Hamburger Auktionshaus versteigert nach wie vor als Vermittler, Mehrwertsteuer wird – wie bei Schwanke seit nunmehr über 40 Jahren – NUR auf die Verkaufsprovision berechnet.
Der Online-Katalog ist unter http://www.schwanke-auktionen.de seit dem 4.Januar 2014 zu sehen. Ein gedruckter (Sonder-)Katalog wurde ab dem 7.1.2014 versandt.

6.1.2013 wm

Harald Rauhut peräsentiert bedeutende Spezialsammlungen Hannover und Preußen!

(hr) 10 000 Lose mit einem Gesamtschätzwert von über 3 Mio Euro offeriert Harald Rauhut in der 154. Rauhut & Kruschel Auktion am 14. und 15. Februar 2014. Traditionell liegt der Schwerpunkt wieder auf deutscher und europäischer Klassik und Postgeschichte. In einem Sonderkatalog wird die Spezial-Sammlung „Hannover'sche Briefsammlung“ von Dr. Johannes Blahak detailliert aufgelöst, mit einer Vielzahl von Unikaten.
In einem zweiten Sonderkatalog werden 650 ausgewählte Einzelstücke präsentiert. Dabei ist auch eine bisher unbekannte Preußen-Nummernstempel-Sammlung, die bereits im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zusammengetragen wurde und zu unglaublichen 88% vollständig ist (ca. 1 750 von 1 987 verschiedenen Nummernstempeln sind belegt). Abgerundet wird die Auktion von einem umfangreichen Angebot unberührter Nachlässe, Sammlungen und Partien. Der Auktionskatalog wird am 15. Januar 2014 versandt und ist unter harald.rauhut@rauhut-auktion.de erhältlich. Ab dem 18. Januar 2014 finden Interessenten den Auktionskatalog ebenfalls im Internet auf der vollständig neu gestalteten Homepage, die jetzt einen einfacheren Zugriff auf den Auktionskatalog ermöglicht (www.rauhut-auktion.de).

6.1.2013 wm

Naumburger Philatelisten 2014 feiern vierfach im Jubiläumsjahr

(hpg) Der Naumburger Briefmarkensammler-Verein 1904 e. V. begeht im Jahr 2014 vier nicht alltägliche philatelistische Ereignisse: Am 16. Januar 2014 werden die Vereinsmitglieder auf einer besonderen Monatsversammlung die Gründung der Sektion Naumburg im Internationalen Philatelisten-Verein Dresden vor genau 125 Jahren würdigen. Als am 16. Januar 1889 die Naumburger Sektion mit sechs Mitgliedern gegründet wurde, besaß der Dresdner Stammverein weltweit 34 Sektionen mit 1 202 Mitgliedern. Zu diesem Gründungszeitpunkt war aus dem heutigen Sachsen-Anhalt nur die Sektion in Magdeburg (gegründet am 1. Oktober 1881) existent. Bis Ende 1899 folgten noch die Sektionen in Halle a. d. S. (1. Juli 1890) und in Bernburg (19. November 1892). Interessenten, die an der Monatsversammlung, die in Naumburg, im „Hotel zur Alten Schmiede“ um 19.oo Uhr beginnt, sind herzlich willkommen. Ein Umschlag mit Schmuckzudruck wird herausgegeben.
Das zweite Jubiläum des Vereins begehen die Naumburger Philatelisten am 4. und 5. April 2014, als sich vor 110 Jahren in der Domstadt vier Briefmarkensammler zusammenfanden, um den „Postwertzeichen-Sammler-Verein“ ins Leben zu rufen. Bäckermeister Carl Scholz war sein erster Vorsitzender. Zu diesem Vereinsjubiläum wird an einem zweitägig eingerichteten Sonderpostamt ein Sonderstempel abgeschlagen, verschiedene Sonderbelege wird es geben und eine Werbeschau an beiden Tagen wird als historische Reminiszenz der Philatelie in Naumburg gestaltet. Mit einer abendlichen Festveranstaltung am 4. April (nur für geladene Teilnehmer) wird das historische Ereignis gewürdigt. Ein Symposium am 5. April soll sich mit philateliegeschichtlichen Aspekten beschäftigen. Eine Festschrift wird die Geschichte des Naumburger Briefmar-kensammler-Vereins 1904 e.V. sowie Beiträge zur Philatelie- und Postgeschichte Naumburgs zum Inhalt haben. Ort dieser zweitägigen Veranstaltung ist ebenfalls das „Hotel zur Alten Schmiede“. In seiner Mitgliederversammlung am 8. Mai 2014 nimmt der Verein den 85. Todestag von Alwin Zschiesche zum Anlass, Leben und Werk eines deutschen Altmeisters der Philatelie zu würdigen. 23 Tage vor seinem 86. Geburtstag, am 31. Mai 1929, verstarb in Wiesbaden, der fast 30 Jahre in Naumburg lebende und wirkende, zu den national und international bekannten Pionieren der deutschen Philatelie gehörende Alwin Zschiesche. In einer Festrede sollen sein Leben und seine Leistungen u. a. anhand neuer Forschungsergebnisse dargestellt werden. Eine Karte mit Schmuckzudruck soll an Alwin Zschiesche erinnern. Interessenten sind auch zu dieser Veranstaltung in das „Hotel zur Alten Schmiede“, Beginn 19.00 Uhr, eingeladen.
Den abschließenden Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Naumburger Briefmarken-Vereins bildet der „Tag der Briefmarke“ des Landesverbandes Sachsen-Anhalt am 20. September 2014. Zwei Sonderstempel, philatelistische Belege und ein Sonderpostamt werden diesen Tag in Naumburg würdig gestalten. Alle interessierten Freunde der Briefmarke werden sich zudem in einer Werbeausstellung über das Schaffen der Philatelisten in der Domstadt an der Saale informieren können. Veranstaltungsort ist das Hotel „Kaiserhof“, in der Nähe des Naumburger Bahnhofes. Zu den Veranstaltungen im April und September 2014 werden im Sachsen-Anhalt-Kurier noch detailliertere Informationen veröffentlicht.

6.1.2013 wm

4. Wittekind-Tauschtag am 26. Januar 2014 in Hiddenhausen/Ostwestfalen – Karl der Große und die Sachsen

(ws) „Wittekindkreis“ nennt sich der Kreis Herford in Ostwestfalen stolz und beruft sich dabei auf den berühmten Herzog der Sachsen, der sich erst nach langem Ringen dem übermächtigen Frankenherrscher Karl beugen musste. Am 26. Januar 2014 begegnet er seinem langjährigen Widersacher wieder – im Stempelbild zum 4. Wittekind-Tauschtag in der Gemeinde Hiddenhausen (Kreis Herford). Anlass für diese Motivauswahl des ausrichtenden Herforder Sammlervereins ist neben dem regionalen Bezug der 1200. Todestag von Karl dem Großen im Jahr 2014. Die überregional bedeutende Sammlerbörse findet wie schon im Vorjahr im evangelischen Gemeindehaus „Rabeneck-Haus“, Neuer Weg 3, in Hiddenhausen statt. Parkmöglichkeiten sind in der Nähe des „Rabeneck-Hauses““ in ausreichender Anzahl vorhanden. Der Tauschtag ist von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Die Deutsche Post AG ist bei dem Tauschtag vor Ort mit dem „Erlebnis: Briefmarken“-Team vertreten. Der Herforder Sammlerverein hat neben dem aktuellen Drucksachenprogramm auch noch zahlreiche Belege von früheren Veranstaltungen im Angebot. Für Kinder und Jugendliche wird ein Rate- und Spieleprogramm organisiert. Für einen preisgünstigen Imbiss ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt zum Tauschtag ist frei; Tischreservierungen sind für 10 Euro pro Tisch möglich. Kontakt: Briefmarkengilde Wittekind Herford e.V., Rüdiger Griese, Siedlungstraße 17, 32120 Hiddenhausen, E-Mail an briefmarkenfreunde-herford@web.de oder unter www.briefmarken-herford.de

6.1.2013 wm

Sonderstempel und -belege zur Armin Mueller-Stahl-Ausstellung

(ga) In Fortsetzung der erfolgreichen Kunstausstellungen der vergangenen Jahre werden in der Nürtinger Kreuzkirche vom 10. Januar bis zum 23. Februar 2014 Grafiken des bekannten Schauspielers Armin Mueller-Stahl ausgestellt – täglich von 12 bis 18 Uhr, außer montags. Bekannt ist er heute in erster Linie als einer der wenigen international renommierten deutschen Schauspieler. Weniger bekannt ist, dass er sich seit Jahren der Malerei widmet und auch hier große Erfolge in der Kunstszene verbucht. Der Verein der Briefmarkenfreunde Nürtingen/Neckar e.V. beteiligt sich auch dieses Mal mit passenden Sonderumschlägen, einem Sonderstempel, individuellen Briefmarken sowie mit einer Ganzsache (Pluskarte mit DS „Maiglöckchen“) daran. Für die Gestaltung dieses philatelistischen Materials darf der Verein eine Original-Lithografie Mueller-Stahls mit Hölderlin-Motiv verwenden, die er eigens zu dieser Ausstellung kreiert hat. Daneben werden auch wieder Motive aus einem Schülerwettbewerb zur Verfügung stehen. Post, die man in der Ausstellung bis spätestens zum 05. Februar aufgibt, erhält den Sonderstempel „Armin Mueller-Stahl - Ausstellung“. Alle Belege wie auch die Briefmarken sind jeweils am Wochenende in der Ausstellung erhältlich. Auskunft erteilt gerne Johannes Häge, Aichtal, Tel. 07127-59540.

6.1.2013 wm

Kieler Frieden und die Unabhängigkeit Norwegens

(mb) In Kiel findet im Kalenderjahr 2014 eine ganz besondere Feierlichkeit statt. Am 2014 jährt sich zum 200. Mal der Tag, an dem der Kieler Frieden geschlossen wurde. Dieser beendete die Napoleonischen Kriege in Europa und führte im Anschluss zur Staatsgründung Norwegens. Somit ist der 14. Januar sowohl in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt als auch im Westen Skandinaviens ein Festtag. Da 2014 gleichzeitig der 200. Jahrestag des norwegischen Grundgesetzes ist, soll auch in den norwegischen Botschaften weltweit gefeiert werden. Am Beginn des Kiel-Norwegischen Festtages steht aber ein Termin an der Gedenkstele zum Kieler Frieden in der Dänischen Straße 21. Die Granitsäule von 2010 trägt die Inschrift: „An dieser Stelle stand der Buchwaldsche Hof, 1621 errichtet als Adliger Freihof, 1944 im Kriege zerstört. 1814 wurde hier der Kieler Friede zwischen Dänemark, Schweden und England geschlossen.“
Der Vertrag von Kiel ist eine der sehr wenigen internationalen Begebenheiten, die 2014 gefeiert werden, und gibt Kiel eine besondere Stellung bei den Feierlichkeiten. Der Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V. richtet vom 13. – 15. Januar 2014 in der Einkaufspassage „Holstentörn“ vor KARSTADT eine norwegische Briefmarkenausstellung durch und hat hierzu die norwegische Post und das Team Erlebnis Briefmarken aus Hamburg zur Beteiligung eingeladen. An seinem Vereins-Werbestand werden Sammlerbelege und Infomaterialien angeboten. Die norwegische Post führt einen Sonderstempel mit Abbildung des Buchwaldschen Hofes in Kiel und führt  eigene Belege. U.a. mit Bildnis vom ersten König , Karl III. Johann König von Norwegen. Zusätzlich wird ein auch norwegischer Schiffspoststempel an Bord einer Color Line Fähre von Oslo nach Kiel (Fahrt zum Kieler Frieden) eingesetzt. Die Deutsche Post führt an ihrem Stand im Holstentörn neben dem Vereinsstand  auch den deutschen Sonderstempel – der ebenfalls den Buchwaldschen Hof zeigt. Die beiden Postverwaltungen sind nur am Jubiläumstag – 14.1.2014 – anwesend. Eine genaue Bestellliste kann zu Beginn des Neuen Jahres beim Vorsitzenden Michael Bergmann vom Kieler Philatelisten-Verein, Pf. 2827, 24027 Kiel abgefordert werden.

6.1.2013 wm

Einstiegsklasse auf der 14. Briefmarken- und Münzen-Börse in Löhne

(wb) Mit dem Slogan „Teilnehmen ist wichtiger als siegen“ bewirbt der Landesverband die Einstiegsklasse für Aussteller. Auf der 14. Briefmarken- und Münzen-Börse des BMSV Löhne und Umgebung e.V. am 25. Mai 2014 haben alle Sammler, vom Erstausteller bis zum „alten Hasen“, die Möglichkeit, ihr Ein-Rahmen-Exponat zu präsentieren. Veranstaltungsort ist die zentral gelegene und mit Bahn oder Auto gut erreichbare Werretalhalle, Bünder Straße 14 in 32584 Löhne. Anmeldeschluss ist der 26. April 2014. Die Anmeldeunterlagen können bei Herrn Rainer Schwerin, Gumbinnener Straße 6, 32584 Löhne, Telefon 05732/3640, Email: schwerin-rainer@t-online.de angefordert oder auf der Vereins-Homepage www.bmsv-loehne.de herunter geladen werden. Bitte vergessen Sie nicht bei einer schriftlichen Anforderung 90 Cent Rückporto beizulegen. Wir würden uns über eine rege Beteiligung freuen.

27.12.2013 wm

Numismatik – Deutschland: 10-Euro-Gedenkmünze „300 Jahre Fahrenheit-Skala“

(mm) Mit der Ausgabe einer weiteren 10-Euro-Gedenkmünze (CuNi25 bzw. 625/1.000 Silber) wird die Bundesregierung 2014 das Jubiläum „300 Jahre Fahrenheit-Skala“ würdigen. Die Münze erinnert gleichzeitig an den Pionier der exakten Thermometer, D.G. Fahrenheit (deutscher Physiker, 1686–1736), der im Jahr 1714 diese Skala definierte und somit einen Meilenstein der Messtechnik schuf. Der Entwurf des Künstlers Victor Huster aus Baden-Baden zeigt auf der Bildseite die Darstellung eines Fahrenheit-Thermometers im Kontext anderer abstrahiert dargestellter Temperaturskalen. Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „J“ der Hamburgischen Münze, die Jahreszahl 2014 sowie die zwölf Europasterne. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „EIN MEILENSTEIN DER MESSTECHNIK“.

27.12.2013 wm

Numismatik – Frankreich: Münzausgaben „Asterix der Gallier“

(mm) Zu Ehren der beliebten Comicserie „Asterix der Gallier“ hat Frankreich im Oktober eine 10-Euro-Silbermünze (900/1.000, Auflage: 10.000, PP) sowie eine 50-Euro-Gold- (920/1.000, Auflage: 1.000, PP) und eine 100-Euro-Goldmünze (920/1.000, Auflage: 500, PP) herausgegeben. Der erste „Asterix-Comic“ erschien 1959 in Frankreich und entwickelte sich zu einer Erfolgsserie, die ihresgleichen sucht. In 107 Sprachen übersetzt verkauften sich die Abenteuer des Galliers und seiner Freunde bis heute weit über 350 Millionen Mal. Auch in deutscher Mundart, lateinischer Sprache und verschiedensten Filmen gibt es die ursprünglich von Alberto Uderzo (Zeichnungen) und René Goscinny (Texte) geschaffenen Comics zu bewundern. Die drei Münzen zeigen rückseitig drei Szenen aus verschiedenen Asterix-Abenteuern vom ersten aus dem Jahr 1959 bis heute sowie jeweils das Ausgabejahr. Die motivgleichen Vorderseiten zeigen die bekannte „historische“ Karte Galliens mit der Lupe über dem Dorf der unbeugsamen Gallier. Zudem lesen wir das Staatskürzel RF und die jeweilige Wertangabe.

27.12.2013 wm

Numismatik – Griechenland: 2-Euro-Gedenkmünze „100. Jahrestag der Vereinigung Kretas mit Griechenland“

(mm) Anlässlich des 100. Jahrestages der Vereinigung Kretas mit Griechenland emittierte die Griechische Nationalbank im Oktober eine 2-Euro-Gedenkmünze (Auflage: 742.500 in NP, 7.500 in Stgl. und 4.000 in PP). Die wechselvolle Geschichte der Insel, die zuletzt vor gut 100 Jahren im Zuge des 1. Balkankrieges von den osmanischen Türken erobert und am 30. Mai 1913 im Londoner Vertrag mit Griechenland vereinigt wurde, findet sich in einer symbolischen Darstellung des kretischen Kampfes auf der Münzrückseite. Daneben lesen wir die Staatsbezeichnung, die Jubiläumsangabe 1913–2013 sowie die Legende „100. Jahrestag der Vereinigung Kretas mit Griechenland“ auf Griechisch, umgeben von den zwölf Europasternen.

27.12.2013 wm

Numismatik – Niederlande: 2-Euro-Sondermünze „200 Jahre Königreich“

(mm) Zum 200-jährigen Bestehen des Königreichs hat die Niederlande am 25. November 2013 eine 2-Euro-Sondermünze (Auflage: 3.500.000 in NP, 25.000 in Stgl. und 10.000 in PP im Etui plus 2.500 in PP in KMS 2013) verausgabt. Die Münze bildet rückseitig eine konzentrische Anordnung der Umrisse aller niederländischen Monarchen ab, umgeben von der Legende „WILLEM-ALEXANDER KONIN DER NEDERLANDEN / 200 JAAR KONKRIJK / 2013“.

27.12.2013 wm

Numismatik – Österreich: 100-Euro-Goldmünze „Der Rothirsch“

(mm) Als erste Ausgabe der neuen Münzserie „Unseren Wildtieren auf der Spur“ kam am 13. November 2013 eine 100-Euro-Goldmünze (986/1.000, Auflage: 30.000 in Proof) an die Schalter, welche dem Rothirsch gewidmet ist. Der Rothirsch zeichnet sich durch sein majestätisches Geweih aus und gehört zu den größten freilebenden Wildtieren Europas. In der Natur Österreichs ist der Rothirsch vor allem in den Gebirgswäldern sowie teils in den Heide- und Moorgebieten zu finden. Auf der Münzvorderseite ist ein röhrender Platzhirsch zu sehen, außerdem lesen wir die Staatsbezeichnung, Ausgabejahr und Nominalangabe. Rückseitig ist eine Hirschfamilie in freier Wildbahn abgebildet.

19.12.2013 wm

PHILA HISTORICA als gedruckter Jahresband 2013 erhältlich!

(wm) Der Titel PHILA HISTORICA steht für eine digitale, kostenlos für Jedermann im Netz frei erhältliche Fachzeitschrift für Philatelie- und Literaturgeschichte, die seit Anfang 2013 erscheint. 2013 kamen vier Ausgaben mit insgesamt knapp 1000 (!) Seiten heraus, die vom Herausgeber Wolfgang Maassen verantwortet wurden, der auch die Mehrzahl der Beiträge verfasst hat. Diese digitale Zeitschrift hat im In- und Ausland enormen Anklang gefunden, weil sie nicht nur spannend, leicht lesbar, sondern auch reichlich bebildert ist, zudem fast nur – teils gar sensationelle – Erstveröffentlichungen brachte, die man ansonsten noch nirgendwo lesen konnte. Für das hohe Niveau und die professionelle Herstellung des Blattes wurde das Magazin sogar bei der MonacoPhil 2013 mit dem CG-Sonderpreis für digitale Medien vom Auktionshaus C. Gärtner ausgezeichnet.
Der Wunsch zahlreicher Geschichtsliebhaber und Bibliotheken war es, diese Zeitschrift – zumindest als Jahresband – auch gedruckt erhalten zu können. Dank der Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Philateliegeschichte wird es nun möglich, diesen Wunsch zu erfüllen. Ende Januar 2014 erscheint das 1000-Seiten-Hardcover-Werk (Umschlag vierfarbig, mit Fadenheftung, 90g-Werkdruckpapier, Innenteil: schwarzweiß, Digitaldruck) für alle Interessenten, die bereits im Herbst 2013 ein solches Exemplar erwerben wollten. Da nur eine geringe zweistellige Auflage gemäß der Vorbestellungen produziert wird, stehen für den Freiverkauf an bislang nicht registrierte Bezieher zum Preis von 85 Euro zzgl. 5 Euro Paketporto (Inland) nur ca. 10 Exemplare zur Verfügung. Bestellungen werden nur bis Ausverkauf entgegengenommen von W.Maassen@philcreativ.de. Es erfolgt kein Nachdruck.

19.12.2013 wm

„philatelie-Stick“ durchbricht die 30.000er-Schallmauer!

(wm) Die Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“, das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten, ist nach wie vor das einzige Fachblatt, das Interessenten auch als komplett auf einem Stick gespeicherte pdf-Dateien digital lesen, durchsuchen und ausdrucken können. Diesen Stick gibt es seit Herbst 2012 und er erfreut sich guter Nachfrage. Zumal er nur 149 Euro, für BDPh-Mitglieder bei Nachweis ihrer Mitgliedsnummer sogar nur 79 Euro kostet (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten). Dafür kann man alle Ausgaben der „philatelie“ bzw. der seit 1948 erschienenen „Bundesnachrichten“ einsehen, auch alle seit 1967 herausgekommenen Ausgaben von „Philatelie und Postgeschichte“. Insgesamt bietet der Stick 440 nach Stichworten zu durchsuchende pdf-Dateien aller gedruckten 30.314 Seiten der Ausgaben von 1948–2013. Ein schier unerschöpfliches Reservoir an Wissen!
Ab sofort liegt der „philatelie-Stick“ in um die Dateien bis Ende 2013 erweiterter Form zum gleichen Preis wie bisher vor. Bisherige Bezieher werden für ein Ergänzungs-Update in absehbarer Zeit vom Vertriebsverlag Phila Promotion, dem Verlag für den BDPh, benachrichtigt. Neubestellungen sind zu richten an: Phila Promotion GmbH, Postfach 1527, 53405 Remagen, Tel. 02 28/30 858 16, Fax 02 28/30 858 18.

19.12.2013 wm

Privatpost – Brief und Mehr präsentiert Markenkunst aus Kinderhand

(mm) Im Sommer 2013 hatte der private Postdienstleister unter dem Motto „Wenn ich groß bin…“ bei ausgewählten Grundschulen zum  Briefmarken-Malwettbewerb gerufen. Zwischen Sommer- und Herbstferien hatten die kleinen Künstler Gelegenheit ihre Zukunftswünsche als Bild aufs Papier zu bringen. Aus fast 500 zugesandten Zeichnungen sind fünf Bilder ausgewählt worden, die sich nun den Kunden als Briefmarke präsentieren. Brief und mehr bietet die Marken in den Servicepoints direkt bzw. über den Webshop auf www.briefundmehr.de an. Die Kindermarken für 52 Cent sind für Briefe nutzbar, die an einen Ort geschickt werden, dessen Postleitzahl mit der 4 beginnt. Für den deutschlandweiten Versand wird die Marke ganz einfach mit einer Zuschlagsmarke ergänzt.

19.12.2013 wm

Privatpost – Weihnachtsmarke von Nordbrief

(mm) Seit dem 25. November 2013 ist eine Weihnachtsmarke der Nordbrief Rostock GmbH erhältlich, mit der alle Kunden und Sammler Ihre Weihnachtspost frankieren können. Die Marke mit dem Wert von 0,50 Euro zeigt einen hell erleuchteten Weihnachtsbaum vor einem Haus in Schneelandschaft und wünscht „Frohe Weihnacht“. Passend zur Marke gab es einen Ersttagsstempel, der – ebenso wie die Marke – von dem Rostocker (Briefmarken-) Grafiker Jochen Bertholdt entworfen wurde. Die Marken sind in allen Nordbrief-Verkaufsstellen in Norddeutschland oder im Internet unter www-nordbrief.de erhältlich.

19.12.13 wm

Privatpost – CITIPOST-Weihnachtsmarke

(mm) Unter dem Motto „Engel öffnen Türen“ hat das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspenderregister (NKR) auch in diesem Jahr einen Adventskalender herausgebracht, dessen Verkaufserlös zur Finanzierung der Arbeit des NKR dient. Um dieser Aktion zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, unterstützt die CITIPOST GmbH das NKR mit der Herausgabe einer Sonderbriefmarke. Zusätzlich werden 10% des Erlöses aus dem Briefmarkenverkauf direkt als Spende an die Initiative weitergeleitet. Die Marke zeigt das Bildmotiv des NKR-Adventskalenders (Schloss Herrenhausen) und ist mit dem Nominalwert von 0,50 Euro für den bundesweiten CITIPOST-Briefversand einsetzbar. Wie das Unternehmen Anfang Dezember meldete ist die erste Auflage von 10.000 Exemplaren bereits vergriffen – eine zweite Auflage ist inzwischen wieder über die Madsack-Geschäftsstellen, bei der CITIPOST GmbH sowie im Onlineshop unter www.citipost.de verfügbar.

19.12.13 wm

Privatpost – Märkische Post: Neue Tarife – neue Marken

(mm) Bereits seit August hat der private Briefdienstleister Märkische Post seine Tarifstruktur vereinfacht. Aus den ehemaligen Tarifen „Neue Bundesländer“ und „Alte Bundesländer“ wurde der Tarif „deutschlandweit“, wodurch nun bei allen Leistungen ein Preis pro Wertstufe für ganz Deutschland gilt. Passend zur Umstellung sind neue Briefmarken zur Frankatur veröffentlicht worden. Diese umfassen eine Serie mit Blumen sowie eine von Kindern gestaltete Serie zum Thema Grimms Märchen. Erhältlich sind die Marken im Internet unter www.maerkische-post.de/briefmarken oder telefonisch unter 0335 5530402.

18.12.2013 wm

Kurt Link, Mitglied des Consilium Philatelicum verstorben

(ef) Kurt Link aus Gotha, einer der bekanntesten deutschen Philatelisten, hat am 16. Dezember im Alter von 88 Jahren für immer die Augen geschlossen. Seit 1956 war er Mitglied im Gothaer Verein und in den 1960iger Jahren Vereinsvorsitzender. 1973 wurde er stellvertretender Vorsitzender im Zentralvorstand des Philatelistenverbandes der DDR, das blieb er bis zu dessen Auflösung 1990. Im Wesentlichen war er für das Ausstellungs- und Jurywesen verantwortlich. Er war Ehrenmitglied im BSV Gotha und im LV Thüringer Philatelisten. Kurt Link erhielt als Erster die Gaston Nehrlich Medaille, die höchste Auszeichnung des Vereins, nach der Wiedereinführung der Medaille 2010. Eine Vielzahl von Auszeichnungen schmücken sein Arbeitszimmer. Alles hier aufzuzählen ist nicht möglich, aber mit drei Goldmedaillen auf Weltausstellungen 1980 in Oslo, 1981 in Wien und 1982 in Paris war er der erfolgreichste Aussteller der DDR. Der leidenschaftliche Aussteller Kurt Link, war Preisrichter seit 1969, von 1978 bis 1993 auch FIP Preisrichter, von 1985 bis 1990 war er Mitglied der FIP-Kommission Postgeschichte. Anfang der 1990iger Jahre stand plötzlich der Verein kurz vor der Auflösung. Link scheute sich nicht, obwohl inzwischen Rentner, dem Verein wieder für zwei Wahlperioden als Vorsitzender seine Erfahrungen und Kraft zu geben. Er war es, der in den Archiven gründlich recherchierte und die Geschichte der Philatelie In Gotha erforschte und nunmehr in drei Bänden veröffentlichte.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
Eckehard Fromm, 1. Vorsitzender BSV Gotha

Auszug aus „Wer ist wer in der Philatelie?“ (von Wolfgang Maassen, 3. Auflage)
Link, Kurt
Geb. am 5. März 1925 in Krakau/Ostpr.; gest. am 16. Dezember 2013. Dipl.-Ökonom. Link war Fachschuldozent in Gotha. Sammler war er seit den 50er-Jahren, Aussteller ab 1956 und Juror national seit 1969 sowie international 1978–1993. Von 1985–1990 gehörte er der FIP-Kommission für Postgeschichte an.
Spezialgebiete: DDR-Sammlung seit 1956; Weltraum-, Arktis- und Polarforschung.
Mitglied: AG Gotha (1964–1976 Vorsitzender; Ehrenmitglied). Seit Gründung des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR gehörte er diesem an: 1969 war er Mitglied des Zentralvorstandes, 1973 Leiter des Zentralen Fachausschusses Austellungs- und Jurywesen, 1970 Mitglied des Engeren Vorstandes und 1978 stellv. Verbandsvorsitzender. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Erarbeitung und Durchsetzung der Ordnungen für das Ausstellungs- und Jurywesen der 70er/80er-Jahre. Anfang der 1990er-Jahre stellte er sich – damals bereits Rentner – erneut für zwei Wahlperioden als Vorsitzender des BSV Gotha zur Verfügung. Der LV Thüringer Philatelisten ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Seit 1999 war er Mitglied des Consilium Philatelicum des BDPh.
Autor: Link publizierte verschied. Studien zur regionalen Postgeschichte Thüringens, u.a. Erforschung und Publizierung der Geschichte „C. Mevius-Erben“ als Botenanstalt. Zwischen 2005 und 2008 erschien sein dreibändiges Werk „Zur Geschichte der Philatelie in Gotha“.
Exponate: Wo ist des deutschen Vaterland? (Gold bei der Nationalen Ausstellung der DDR zum 15. Jahrestag); Zur Geschichte der Deutschen Post (u.a. Gold in der DDR und 3 x Gold international (Oslo 1980, Wien 1981, Paris 1982). Link stellte in den Klassen Traditionell, Thematik, Luftpost, Postgeschichte aus, zuletzt 2004 in einer Sonderschau in Wernigerode das Exponat „Zur Geschichte der Philatelie in Gotha nach 1945“, das auch Grundlage für seine gleichnamige Publikation war.
Ehrungen: Gold-Ehrennadel des Phil.-Verbandes 1969, Joh.-R.-Becher-Medaille in Gold 1975, Gold-Ehrennadel des Kulturbundes 1987; Silber-Ehrennadel des BDPh 1997; Gaston-Nehrlich-Medaille des BSV Gotha (2010);

18.12.2013 wm

Rainer von Scharpen von der Europäischen Akademie der Philatelie geehrt!

(wm) Bei der Jahreshauptversammlung der Europäischen Akademie für Philatelie (AEP) am 6. Dezember in Monto Carlo, die während der MonacoPhil 2013 stattfand, erhielt Rainer von Scharpen aus der Hand des scheidenden Präsidenten, Henk Slabbinck, die Verdienstmedaille „Mérite Philatélique Européen“ für besonderen Einsatz. Er hatte u.a. im Jahr 2002 eine Ausstellung der AEP in Tunis organisiert, 2010 den AEP-Salon auf der Briefmarkenmesse Sindelfingen und das Symposium „Postgeschichte Live“, das in dem Jahr ausschließlich von Gastrednern der AEP bestritten wurde. 2012 organisierte er alle Vorträge von AEP-Mitgliedern in einem AIJP-Symposium während der IPHLA in Mainz zu den „Anfängen der philatelistischen Literatur in Europa“. Darüber hinaus stellte er enge freundschaftliche Kontakte mit der Polnischen Akademie für Philatelie her.

18.12.2013 wm

Umfrage nach der weltweit schönsten Luftfahrtbriefmarke – Ausgabejahr 2012

(ds) Die Motiv-Arbeitsgemeinschaft Luftfahrt e.V. lädt alle Philatelisten und alle an der Luftfahrt Interessierten zur Teilnahme an der traditionellen Umfrage nach der schönsten Luftfahrtbriefmarke über das Internet ein. Auf der ArGe-Webseite hat die Gruppe eine Präsentation von weltweit 81 Postwertzeichenemissionen eingerichtet, die im Jahre 2012 ausgegeben wurden, einen Bezug zur Luftfahrt aufweisen und in den Publikationen des Schwaneberger Verlags Unterschleißheim katalogisiert wurden (MICHEL-Kataloge, MICHEL-Rundschau).
Die Markenpräsentation enthält ein Formular zur Stimmabgabe, in das der Umfrageteilnehmer seine Favoriten für die Plätze 1 – 3 eintragen und über eine Schaltfläche zur Auszählung absenden kann. Die Umfrage ist über http://www.arge-luftfahrt.de/ bzw. am einfachsten über den Link http://www.arge-luftfahrt.de/?ngt=w7ddc01171b17d9ed784824378072807 zu erreichen.
Die Umfrage endet am 30. April 2014, ihr Ergebnis wird danach auf der Webseite und in der Vereinsschrift LUFTFAHRT veröffentlicht.

18.12.2013 wm

Verleihung des 1. CG Awards während der Monacophil: Internationaler CG Förderpreis Philatelie  des Auktionshauses Christoph Gärtner

(kw) Während der Moncophil wurde am 6. Dezember 2013 im Top Car Collections Museum erstmals der CG Award vergeben. Der Förderpreis dient der Förderung und Erhaltung der philatelistischen Forschung und des philatelistischen Wissens. Er richtet sich weltweit an Arbeitsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Clubs sowie Herausgeber philatelistischer Zeitschriften und Mitteilungsblätter, die mindestens ein Mal pro Kalenderjahr ein Periodikum veröffentlichen. Teilnahmeberechtigt waren alle Publikationen die zwischen dem 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 erschienen sind.
Rainer von Scharpen, Generalsekretär der AIJP, BDPh e.V. und Leiter der Bundesstelle Literatur, erläuterte als Mitglied der 8-köpfigen international besetzten Jury  die Zielsetzung des CG Förderpreises Philatelie, der sich von Literaturpreisen unterscheidet, da er auch Online-Publikationen und das Thema Jugendförderung sehr stark berücksichtigt. Er verwies nochmals auf das unabhängige Urteil der Internationalen Jury.
Die weiteren Jurymitglieder sind: Koh Seow Chuan, Singapore, ehemaliger FIP-Präsident; Richard Johnson, Südafrika, Präsident IFSDA; Prof. Dr. Damian Läge, Schweiz, ehemaliger Vorsitzender FIP Thematik Kommission; Patrik Maselis, Belgien, Président Club de Monte-Carlo; Wayne Menuz, USA, 1st Vice-President United Postal Stationery Society; Henk Slabbink, Belgien, Président Academie Européenne de Philatélie; Walter Marchart, Deutschland ehemaliger Vize-Präsident BDPh e.V.
Jedes Jury-Mitglied urteilte für sich und vergab seine Punkte ohne Absprache mit den anderen Juroren. Per Computer wurde dann die Durchschnittspunktzahl errechnet und somit die Preisträger ermittelt.  
Insgesamt 46 Publikationen waren eingereicht worden, und die Jury lobte die Vielfalt und die Qualität der Exponate. Der Auktionator und Preisstifter Christoph gab offiziell die 10 Preisträger für das beste Gesamtobjekt „Druck, digitale Medien und Nachwuchsförderung“ bekannt und überreichte zusammen mit Rainer von Scharpen den 1. Preis, dotiert mit 3.000,- Euro, an Claus Schmidt von der Forschungsgemeinschaft China Philatelie für das Magazin „China Philatelie“.
Den 2. Preis, dotiert mit 600,- erhielt die Motivgruppe Musik e.V. für „Der Musikus“, der 3. Preis, dotiert mit 300,- Euro ging an die Poststempelgilde e. V. für den „Gildebrief 240“. Der 4. bis 10. Preis war jeweils mit 150,- Euro dotiert. Der 4. Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft Bayern (klassisch) im BDPH e.V. für den „Rundbrief September“, der 5. Preis an die Hong Kong Philatelic Society für „The Hong Kong Philatelic Society Journal“, der 6. Preis an die Motivgruppe Ornithologie e.V. für „Rundbrief der Motivgruppe Ornithologie e.V.“, der 7. Preis an die Arbeitsgemeinschaft der Sammler deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. für „Berichte für Kolonialbriefmarkensammler“, der 8. Preis  an die Arbeitsgemeinschaft Ungarn e.V. im B D Ph e.V. für „das ARGE UNGARN Jahrbuch 2013“, der 9. Preis an die Royal Philatelic Society of London für “The London Philatelist”, der 10. Preis an die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk e.V. für den Rundbrief der Arge NDP Nr. 91.
Über den Sonderpreis „Digitale Medien“, dotiert mit 1.500,- Euro, freute sich der Herausgeber Wolfgang Maassen für seine Zeitschrift PHILA HISTORICA. Den Sonderpreis „Jugendarbeit, Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit“, dotiert mit 750,- Euro nahm Takashi Yoshida, Stampedia Inc., für „Stamp Club“ persönlich entgegen.
Die Verleihung des nächsten CG Awards ist auf der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen im Oktober 2014 vorgesehen. Bewerber können sich über www.cg-award.com ab Februar 2014 anmelden.

18.12.2013 wm

Vermisstes Buch wird gesucht!

(mg) Einem Leser der Philatelistischen Bibliothek Hamburg e.V. ist das folgende Buch von Manfred Görgen auf einem Tauschtag abhanden gekommen: „Czeslaw Slania: die Briefmarken; Zusammenstellung der Briefmarken als Handbuch zur Slania-Sammlung“. Das Buch ist 2001 im Selbstverlag erschienen. Sollte jemandem dieses Buch angeboten werden, bitten wir zu prüfen, ob es sich vielleicht um unser Exemplar handelt. Im Buch befinden sich Besitzstempel der Philatelisten Bibliothek Hamburg e.V. Da das Buch zur Zeit nicht im Handel angeboten wird, bitten wir um Nachricht, wenn ein Sammler sich von seinem Exemplar trennen möchte. Bitte wenden Sie sich an diese Adresse: Philatelistische Bibliothek Hamburg e.V., Schlossstrasse 12, 22041 Hamburg, Tel.: 040-2512340, Internet: www.philatelistische-bibliothek.de

18.12.2013 wm

Letzte Chance für LONDON 2015-Aussteller

(wm) Bekanntlich läuft die Anmeldefrist für Aussteller, die bei der Internationalen FEPA-Ausstellung mit FIP-Anerkennung, der LONDON 2015, dabei sein wollen, Ende Dezember 2013 ab. Meldungen, die bis dahin bei BDPh-Kommissar Wolfgang Maassen (W.Maassen@philcreativ.de) eintreffen, werden nach London gemeldet. Meldungen für Thematik-Exponate werden an die nahezu zeitgleich stattfindende Europäische Meisterschaft der Thematischen Philatelie in Essen weitergeleitet.
Die allerletzte Möglichkeit, auch für deutsche Aussteller, die dem BDPh angehören, sich mit einem Exponat für diese bedeutende Ausstellung zu qualifizieren, haben nun die Veranstalter noch für die „Spring Stampex“ vom 19.–22. Februar 2014 im Londoner Business Design Centre eingeräumt. Bis zum 15. Januar 2014 hat man damit als Aussteller die Chance, sich bei dieser Nationalen Ausstellung anzumelden und sich, sofern erfolgreich, noch für den Wettbewerb der Internationalen 2015 kurzfristig durch Mitteilung bis zum 28. Februar 2014 beim BDPh-Kommissar zu melden. Die Teilnahme bei dieser Londoner STAMPEX ist und bleibt allerdings die einzige Ausnahme für eine Spätmeldung. Alle anderen Interessenten sollten ihre Anmeldungen bis zum Jahresende 2013 bei BDPh-Kommissar Wolfgang Maassen einreichen. Weitere Informationen sind von ihm erhältlich.

14.12.2013 wm

Ausschluss „Via Copia“ aus dem Berufsverband des deutschen Münzhandels

Die Verbandsgeschäftsstelle teilte am 14.12. mit: „Aufgrund zahlreicher und massiver Beschwerden, musste der Berufsverband bedauerlicherweise das Mitgliedsunternehmen VIA COPIA – NÜRNBERGER EDELMETALLE, GF Stefano Boffilo, mit sofortiger Wirkung aus dem Verband ausschließen. Der Ausschluss ist rechtskräftig.
Leider ist die Firma Via Copia bisher unserer Aufforderung, das Logo des Berufsverbandes von ihrer Homepage zu entfernen, nicht nachgekommen. Gegebenenfalls wird es erforderlich sein, hierzu gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.“

14.12.13 wm

GOLDPREIS 2014

(tbr) Auf die wiederholte Nachfrage beim BMF, ob es zwischenzeitlich eine Festlegung des durchschnittlichen Goldkurses gäbe, den der Münzhandel zur Errechnung der 180 % MwSt-Freigrenze im Jahr 2014 heranziehen könne, hat die Geschäftsstelle des Berufsverbandes des deutschen Münzhandels nachfolgende Antwort des Ministeriums erhalten:
Je Kilogramm beträgt in 2014 der maßgebliche Goldpreis 29.653 € bzw. der Silberpreis 505 €.
Ferner weise ich Sie darauf hin, dass der Anwendungsbereich des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Sammlermünzen durch Artikel 10 Nummer 5 des Gesetzes zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 26. Juni 2013 an die Vorgaben in Artikel 103 Absatz 1 Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie angepasst wurde . Die Änderungen treten am 1. Januar 2014 in Kraft. Die Änderungen haben zur Folge, dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz nur noch in den Fällen der Einfuhr von Sammlermünzen anwendbar sein wird. Lieferungen im Inland sowie innergemeinschaftliche Erwerbe werden ab dem 1. Januar 2014 stets dem allgemeinen Steuersatz von 19 % unterliegen, ohne dass es auf eine Ermittlung des Edelmetallpreises ankommt“.

14.12.13 wm

Raubüberfall auf Reinhard Grünert, Briefmarken & Münzen am Dom, Osnabrück

(tbr) Nachfolgende Mitteilung (nebst der diesem Rundschreiben beigefügten Anlage) erhielten wir von unserem Mitgliedsunternehmen, um deren Beachtung wir bitten:
„Am Samstag, 7.12.2013, wurde in das Ladengeschäft des Verbandsmitglieds Reinhard Grünert in Osnabrück eingebrochen. Der Inhaber war nach Geschäftsschluss für ca. 5–10 min. (ca. 13:40 h–14:00 h) auf den hinter dem Geschäft stattfindenden Wochenmarkt gegangen. Das innere Rollgitter war deshalb nicht herab gelassen. Die Täter haben die hintere Haustür aufgebrochen und dann die abgeschlossene Ladentür eingetreten. Sie entwendeten offenbar gezielt zwei Kassetten mit hochwertigen Goldringen aus dem Schaufenster. Ansonsten wurden nur wahllos Dinge mitgenommen, die ihnen wohl zufällig ins Auge fielen. Die Kassenschublade wurde z.B. nicht geöffnet, auch offen herum liegende Silberunzen u. ä. wurden nicht mitgenommen. Die Täter können nur wenige Minuten im Laden gewesen sein.
Als der Inhaber nach wenigen Minuten vom Markt zurück kehrte, kamen ihm die Täter im Hauseingang entgegen. Es handelte sich um drei junge Männer, vermutlich nicht älter als 25 Jahre mit arabischen Aussehen. Zeugen wollen jedoch russische Worte vernommen haben. Der Inhaber entriss dem einen Täter den Karton mit der gestohlen Ware und hielt ihn fest. Die anderen beiden Täter flüchteten zunächst. Einer kehrte jedoch um und besprühte den Inhaber mit Pfefferspray. Dann flüchteten alle. Zeugen wollen gesehen haben, dass insgesamt 5 Männer flüchteten und es wird angenommen, dass die Täter per Handy im Geschäft gewarnt wurden, dass der Inhaber zurück kehrt.
Entwendet wurden: ca. 150 2 und 5 Mark Hindenburg; 250 bis 300 2 Euro alle Länder Ausgaben von 2013; je ca. 15x in Kapseln od. Tüten und Luxemburg „Hochzeit“ 2012; 5 verschiedene 50 Cent Vatikan in Coincard; 80 bis 100 Goldringe 585 und 750er Gold, z.T. mit Brillianten, Steinen etc. in 2 schwarzen Lederkassetten mit Sichtdeckel aus Plexiglas, beigefarbenes helles Veloursfutter; 1 1-Unze Philharmoniker Gold; 3 2-Rand Südafrika; 1 1/4 Unze Krügerrand; 1 100-Euro Deutschland; 2 Hereaus Silberbarren je 1 kg (neu).
Die 2 Euro-Stücke waren in Kapseln in drei BEBA-Schubern untergebracht, ansonsten lose in Münzkapseln oder kleinen Plastiktüten (Lindner 780).
Für Angaben zur Sache wenden Sie sich bitte an: Reinhard Grünert, Hasestraße 47, 49074 Osnabrück, Tel. 0541-26808 oder die zuständige Kriminalpolizeidienststelle Polizei Osnabrück, ZKD, FK 2.1, Kollegienwall 6-8, 49074 Osnabrück, Sachbearbeiter Herr Brune (oder Vertretung) Tel: 0541/327-3211

13.12.2013 wm

Nach dem Preis ist vor dem Preis: Rauhut-Literaturpreis 2014

(wm) Der Rauhut-Literatur-Förderpreis hat sich seit 2011 etabliert und der Stifter, das Auktionshaus Rauhut & Kruschel, unterstützt damit Arbeitsgemeinschaften des BDPh und deren literarischen Schaffen. In den Verleihungsbedingungen – einsehbar auf der Internetseite des Bundes Deutscher Philatelisten unter www.bdph.de/index.php?id=1087 heißt es dazu: „Mit dieser Auszeichnung können jährlich bis zu zwei Arbeitsgemeinschaften Ehrung und Würdigung ihrer Leistungen erfahren, deren regelmäßig erscheinenden Rundbriefe/Forschungsberichte sich im vorhergehenden Jahr durch besonders hochwertige Gestaltung und inhaltliche Ausprägung hervorgetan und qualifiziert haben.“
Arbeitsgemeinschaften, die an diesem Wettbewerb teilnehmen wollen, müssen bis zum 1. April 2014 den letzten Jahrgang ihrer Rundbriefe/Forschungsberichte bei Alfred Schmidt, Bornsche Straße 10, 39340 Haldensleben einreichen. Eine Teilnahme kann sich wahrlich für ArGen lohnen, denn der erste Preis ist mit 1 500 Euro, der zweite Preis mit 1 000 Euro dotiert. Die Verleihung der Preise ist auch für das Jahr 2014 bei der Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen vorgesehen.

13.12.2013 wm

Vorschau: 135. Auktion Dr. Reinhard Fischer, Bonn

(bv) Mit der 135. Auktion beginnt für das Auktionshaus in Bonn am Rhein das nunmehr 30 Geschäftsjahr. Zum Aufruf kommen über 8.500 Lose. Schwerpunkte: Altdeutschland mit starkem Preußen-Teil (viele Stempel), Deutsches Reich: zahlreiche Typen und Besonderheiten, dabei u. a. vierfarbiger Probedruck der Mi.-Nr. 46 ungezähnt (1.600), unverausgabte Burg Rheinstein (7.000), postfrische Nothilfeblocks (1.000), seltene Essays, Markenheftchen, Zusammendrucke und Heftchenblätter, Deutsche Kolonien und Auslandspostämter Auflösung einer hervorragenden Spezialsammlung mit zahlreichen Vorläuferausgaben, Briefen, ** Werten etc.
Außerdem: Deutsche Gebiete 1914/1935, interessantes Angebot mit u. a. Schleswig D1/14 ** (2.000), Danzig 47/49 * (1.700), 49 gestempelt (1.100), 49I ungebraucht (800), 70Y ungebraucht (600), 124Z ungebraucht (1.300), Saargebiet mit der  Auflösung einer gr. Spezialsammlung, dabei viele Aufdruckbesonderheiten, Probedrucke etc., weiterhin Memel mit u. a. postfrischem „Grünaufdruck“ (1.100).
Besetzung II.Weltkrieg mit gesuchten Standardausgaben, dabei Sudetenland mit Seltenheiten, weiterhin Generalgouvernement mit I/III L ** (1.200), Montenegro 10/14 ** mehrfach (ab 300), Russland mit Blockausgaben
Deutschland nach 1945: Gigantisches Angebot mit vielen Raritäten, dabei Auflösung einer Abartensammlung Bundesrepublik Deutschland mit vielen interessanten Stücken und Besonderheiten.
Europa: interessante Offerten vor allem bei Liechtenstein, Schweiz und Österreich mit u. a. rosa Merkur (3.500) sowie Wipa-Block in ** und gestempelt (je 1.000)
Sammlungen: über 900 überwiegend aus Privathand stammende Sammlungen, Posten und Partien, dabei viele Briefposten und Fundgruben sowie Ländersammlungen von Altdeutschland – Übersee
Numismatik: rund 400 Lose mit vielen Goldmünzen und interessanten Silberprägungen
Kontakt: Dr. Reinhard Fischer, Joachimstr. 7, 53113 Bonn, Tel. 02 28/26 31 30, Fax: 02 28/21 33 81, www.reinhardfischerauktionen.de

12.12.2013 wm

Bruno Crevato-Selvaggi: neuer Präsident der AEP

(Antoine Clavel) Die Mitgliederversammlung der Europäischen Akademie der Philatelie wählte am 7. Dezember 2013 in Monaco einen neuen Präsidenten. Dieser kommt aus Italien und heißt Bruno Crevato-Selvaggi, der damit die Nachfolge des Belgiers Henk Slabbinck antreten wird. Er will das Programm seines Vorgängers fortführen, also Philatelie auf hohem Niveau weiter fördern, dabei aber auch die soziale Aspekte der Philatelie berücksichtigen.
 

12.12.2013 wm

Erstmalige Verleihung des CG-Award in Monaco

(wm) Wer in dem am 6. Dezember 2013 erstmals während der MonacoPhil verliehenen Christoph-Gärtner-Preis nur eine Art weiteren Literaturpreis vermutet hätte, sah sich bereits zu Beginn der ansprechend ausgerichteten Preisverleihungszeremonie getäuscht. Die Verleihung der Preise fand im Top Car Museum statt – dort, wo Fürst Albert II. seine Auto-Kollektion zur Schau stellt und in diesem Jahr die Schweden und Bibliophilen ihre Schätze zeigten. Denn Christoph Gärtner und Rainer von Scharpen, die die Veranstaltung moderierten, legten Wert darauf, dass diese Preise alles andere als üblich seien. Dies mache allein der Name deutlich, denn „CG Award“ ist eine Verkürzung. Richtiger heißt der Preis „CG International Philatelic Promotion Award“, wobei die Betonung einerseits auf international, andererseits auf Promotion, also auf Förderung liegt. In der ersten Gruppe, Druck und neue Medien, ging der erste Preis für das beste Gesamtobjekt, verbunden mit einem Preisgeld von 3 000 Euro, an die Forschungsgemeinschaft China Philatelie, mit der auch besonders deren Zeitschrift „Die China Philatelie“ gewürdigt wurde. Die Plätze 2–10 in dieser ersten Gruppe gingen an die Motivgruppe Musik (2), die Poststempelgilde (3), die ArGe Bayern (klassisch) (4), die Hong Kong Philatelic Society (5), die ArGe der Sammler deutscher Kolonialpostwertzeichen (6), die ArGe Ungarn (7), die Royal Philatelic Society London (8) die Arge Ungarn (9) und die ArGe Norddeutscher Postbezirk (10). Sie alle konnten sich nicht nur über gute Platzierungen, sondern auch über ein Preisgeld von jeweils 150 Euro freuen.
In der zweiten Gruppe (Präsentation Neue Medien) ging der Preis (verbunden mit einem Preisgeld von 1 500 Euro) an den Herausgeber und Macher der kostenlosen digitalen Zeitschrift PHILA HISTORICA, die sich jeder weltweit aus dem Netz herunterladen kann. Mit 1000 Seiten und einem lesenswerten Inhalt hat dieses Fachblatt von Wolfgang Maassen bereits im ersten Jahr weithin anerkannte Akzente gesetzt und hohe Anerkennung gefunden.
In der dritten Gruppe ging der „Preis für die beste Jugendarbeit und Nachwuchsförderung“ an Takashi Yoshida aus Japan, der ebenfalls persönlich anwesend war. Seine digitale und gedruckte Präsenz für junge Sammler, in jugendnaher Form, teils gar mit Comics farbig aufgemacht, verdiente diese besondere Würdigung, auch den Scheck über 750 Euro.

11.12.2013 wm

ASCAT-Grand Prix in Monaco am 5. Dezember 2013 an Dr. Jacques Rogge verliehen

(wm) Auch in diesem Jahr verlieh die ASCAT während der MonacoPhil-Ausstellung in Monte-Carlo ihren hochrangigen Preis an eine bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die sich durch die Förderung der Philatelie besonders verdient gemacht hat. Die Wahl des Gremiums fiel auf Graf Dr. Jacques Rogge (geb. am 2. Mai 1942 in Gent). Der Präsident der ASCAT, Hans Hohenester, führte in seiner kurzen Laudatio aus:
„Es ist für die ASCAT, den weltweiten Zusammenschluss der führenden Katalog-, Alben- und Zeitschriftenverleger für Sammler, eine besondere Freude, mit dem ASCAT Grand Prix 2013, einer der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen, Dr. Jacques Rogge auszuzeichnen. Dr. Jacques Rogge ist der Ehrenpräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Von Beruf ist er orthopädischer Chirurg. Er nahm bereits 1968, 1972 und 1976 selbst im Segeln an den Olympischen Spielen teil. Dr. Jacques Rogge erhält den Preis für sein großes Engagement für die Olympischen Spiele und für die Förderung des Olympischen Museums, zudem für seine lebenslange Unterstützung der Philatelie.“ Rogge war von 2001 bis 2013 Präsident des IOC in Lausanne. Er hatte das 1993 von Juan Antonio Samaranch, seinem Vorgänger, gegründete Museum bedeutend erweitert, zumal auch die philatelistischen Sammlungen von berufenen Fachkräften pflegen lassen.

11.12.2013 wm

Eine Meldung der World Money Fair für Aussteller

(tb) Folgende Warnmeldung von seitens einiger Aussteller hat uns heute erreicht: Aktuell werden unsere Aussteller von einer Firma namens „Exhibitors Housing Services“ telefonisch kontaktiert, um ihre kostenpflichtige Unterstützung bei der Buchung von Hotelzimmern für die World Money Fair 2014 anzubieten. Dabei berufen sie sich auf die World Money Fair 2014 und geben vor in unserem Namen zu handeln. Bitte beachten Sie, dass wir weder diese besagte Firma noch irgendeine andere Firma beauftragt haben, Sie zu kontaktieren, um Ihnen kostenpflichtige Angebote zu unterbreiten (weder per Telefonanruf, E-Mail oder Brief). Sollten Sie einen Anruf bzw. Schreiben dieser oder ähnlicher Firmen erhalten, reagieren Sie nicht darauf! Sollten Sie bereits reagiert haben, widerrufen Sie Ihren Auftrag und zahlen Sie in keinem Fall die geforderte Gebühr.

10.12.2013 wm

Warnung der Deutschen Post vor unberechtigten Sendungsabholungen

(wm) Wie die Deutsche Post am 28. November 2013 in einem „Info-Exclusiv“ mitteilte, häufen sich Versuche, Frachtsendungen ohne Berechtigung abzuholen. Personen gäben sich als Paketfahrer aus und behaupteten, sie seien zur Abholung angeblich berechtigt, ohne sich entsprechend mit einem von der zuständigen NL Brief ausgestellten Ausweis legitimieren zu können. Die Deutsche Post kennt das Problem und weist ihre Mitarbeiter auf die Notwendigkeit solcher Dienstausweis-Legitimierung hin, denn ansonsten darf keine Sendungsübergabe stattfinden.

10.12.2013 wm

Warninformation: Entwendete Münzen

Norbert Hampf in Böblingen zeigt nachfolgende Zusammenstellung auf dem Postweg  entwendeter Münzen aus den Münzalben Nr. 1 und 6 an. Sämtlichen Katalognummern liegt der Jäger-Münz-Katalog zugrunde:
Jg.: Nr. 1–3 kpl., Nr. 10–12 kpl., Jg. Nr. 354–357, 360, 365–369, 371–372, 373 b, 374–379 – jeweils komplett. Der Erhaltungsstand der Münzen war ss = sehr schön bzw. vz = vorzüglich. Der Katalogwert betrug 17.300 Euro. Zweckdienliche Hinweise an die Geschäftsstelle des APHV oder an Norbert Hampf, Schwabstr. 103, 71032 Böblingen erbeten. Tel. 0 70 31/23 65 45, Fax 0 70 31/22 65 51.

11.12.2013 wm

Anwendung der Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) durch Unternehmer des Münz- und Briefmarkenhandels

(wm) Am 29. November 2013 teilte das Bundesministerium der Finanzen den Berufsverbänden des deutschen Münzen- und Briefmarkenhandel die Übergangsregelung für zum 31. Dezember 2013 vorhandene Warenbestände mit. Diese waren zuvor bei mit den Ländern geführten Gesprächen erfolgreich behandelt worden und die entsprechende Verwaltungsanweisung sollte daraufhin in Kürze im Bundessteuerblatt veröffentlicht werden. Nachfolgend der offizielle Text dieser Anweisung:
„Übergangsregelung für zum 31. Dezember 2013 vorhandene Warenbestände. Änderung von Abschnitt 25a.1 Absatz 12 UStAE
Die Unternehmer des Münz- und Briefmarkenhandels haben in der Vergangenheit vielfach gemäß § 25a Absatz 8 UStG auf die Anwendung der Differenzbesteuerung verzichtet und auf ihre Umsätze die allgemeinen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes angewendet. Vor dem Hintergrund der Änderungen des Umsatzsteuergesetzes im Bereich des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Sammlungsstücke (Artikel 10 Nummer 5 des Gesetzes vom 26. Juni 2013, BGBl. I S. 1809) beabsichtigen viele Unternehmer, ab dem 1. Januar 2014 verstärkt die Differenzbesteuerung anzuwenden. Dieser Übergang ist sowohl hinsichtlich der Frage, welche Gegenstände die Voraussetzungen des § 25a Absatz 1 Nummer 2 UStG erfüllen, als auch hinsichtlich der Ermittlung des Einkaufspreises mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird es deshalb für die Anwendung der Differenzbesteuerung nach § 25a Absatz 1 UStG nicht beanstandet, wenn Unternehmer, deren Haupttätigkeit im Handel mit Münzen oder Briefmarken oder deren öffentlicher Versteigerung besteht, für zum 31. Dezember 2013 vorhandene Warenbestände folgendes vereinfachte Verfahren anwenden:
I. Ermittlung der Umsatzsteuer nach der Einzeldifferenz (§ 25a Absatz 3 UStG)
1. Der Unternehmer teilt die Anzahl der am 31. Dezember 2013 vorhandenen Gegenstände in einem Verhältnis 60 : 40 auf. Für 60 % der vorhandenen Gegenstände kann davon ausgegangen werden, dass sie die Voraussetzungen des § 25a Absatz 1 Nummer 2 UStG erfüllen und einer Anwendung der Differenzbesteuerung zugänglich sind („60-%-Topf“). Für die verbleibenden 40 % kann davon ausgegangen werden, dass es sich um Gegenstände handelt, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen und deren Lieferungen grundsätzlich den allgemeinen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes unterliegen („40-%-Topf“). Der Unternehmer ordnet die vorhandenen Gegenstände einem der beiden Töpfe zu. Diese Zuordnung ist vom Unternehmer aufzuzeichnen.
2. Veräußert der Unternehmer einen Gegenstand, der dem „60-%-Topf“ zugeordnet wurde, kann der Einkaufspreis mit 70 % des Verkaufspreises geschätzt werden.
3. Die Lieferungen von Gegenständen, die dem „40-%-Topf“ zugeordnet wurden, unterliegen den allgemeinen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes.
II. Ermittlung der Umsatzsteuer nach der Gesamtdifferenz (§ 25a Absatz 4 UStG)
1. Der Unternehmer teilt die Anzahl der am 31. Dezember 2013 vorhandenen Gegenstände, deren Einkaufspreis 500 Euro nicht übersteigt, in einem Verhältnis 60 : 40 auf. Für 60 % der vorhandenen Gegenstände kann davon ausgegangen werden, dass sie die Voraussetzungen des § 25a Absatz 1 Nummer 2 UStG erfüllen und einer Anwendung der Differenzbesteuerung zugänglich sind („60-%-Topf“). Für die verbleibenden 40 % kann davon ausgegangen werden, dass es sich um Gegenstände handelt, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen und deren Lieferungen grundsätzlich den allgemeinen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes unterliegen („40-%-Topf“). Der Unternehmer ordnet die vorhandenen Gegenstände einem der beiden Töpfe zu. Diese Zuordnung ist vom Unternehmer aufzuzeichnen.
2. Veräußert der Unternehmer einen Gegenstand, der dem „60-%-Topf“ zugeordnet wurde, kann der Einkaufspreis dieses Gegenstandes mit 70 % des Verkaufspreises geschätzt werden. Die Summe der innerhalb eines Besteuerungszeitraums geschätzten Einkaufspreise kann bei der Berechnung der Umsatzsteuer nach der Gesamtdifferenz (§ 25a Absatz 4 UStG) von der Summe der Verkaufspreise dieses Besteuerungszeitraums abgezogen werden. Der Abzug der Summe der tatsächlichen Einkaufspreise dieses Besteuerungszeitraums bleibt hiervon unberührt. Für Kalenderjahre, in denen der Unternehmer die Einzeldifferenzmethode anwendet (Abschnitt 25a.1 Absatz 14 UStAE), unterbleibt ein Abzug der geschätzten Einkaufspreise. Ein Übertrag auf andere Kalenderjahre ist nicht möglich.
3. Die Lieferungen von Gegenständen, die dem „40-%-Topf“ zugeordnet wurden, unterliegen den allgemeinen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes.
4. Für Gegenstände, deren Einkaufspreis 500 Euro übersteigt, sind die Regelungen in Abschnitt I anzuwenden.
III. Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses
Abschnitt 25a.1 Absatz 12 Satz 6 Nummer 2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses vom 1. Oktober 2010, BStBl I S. 846, der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 28. November 2013 - IV D 2 - S 7200/13/10004 (2013/1093635), geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
„2. 1Übersteigt der Gesamteinkaufspreis den Betrag von 500 €, ist der auf die einzelnen Gegenstände entfallende Einkaufspreis grundsätzlich im Wege sachgerechter Schätzung zu ermitteln. 2Die Schätzung kann auf wertbestimmende Einzelgegenstände solange beschränkt werden, bis der Gesamtbetrag für die restlichen Gegenstände 500 € oder weniger beträgt. 3Erwirbt der Unternehmer eine Vielzahl gleichartiger Gegenstände (z.B. eine Münz- oder Briefmarkensammlung) kann sich die Schätzung des anteiligen Einkaufspreises auf die Gegenstände beschränken, deren Einkaufspreis 500 Euro übersteigt.
Beispiel 1:
1Der Antiquitätenhändler A kauft eine Wohnungseinrichtung für 3 000 €. 2Dabei ist er insbesondere an einer antiken Truhe (geschätzter anteiliger Einkaufspreis 1 500 €) und einem Weichholzschrank (Schätzpreis 800 €) interessiert. 3Die restlichen Einrichtungsgegenstände, zu denen ein Fernsehgerät (Schätzpreis 250 €) gehört, will er an einen Trödelhändler verkaufen.
4A muss beim Weiterverkauf der Truhe und des Weichholzschranks die Bemessungsgrundlage nach der Einzeldifferenz ermitteln. 5Das Fernsehgerät hat er den Gegenständen zuzuordnen, für die die Bemessungsgrundlage nach der Gesamtdifferenz ermittelt wird. 6Das Gleiche gilt für die restlichen Einrichtungsgegenstände. 7Da ihr Anteil am Gesamtpreis 450 € beträgt, kann von einer Ermittlung der auf die einzelnen Gegenstände entfallenden Einkaufspreise abgesehen werden.
Beispiel 2:
1Der Münzhändler M erwirbt eine Münzsammlung für 5 000 €. 2Darin enthalten sind zwei besonders wertvolle Stücke, mit einem geschätzten anteiligen Einkaufspreis von 600 € bzw. 900 €. 3Die Einzelwerte der übrigen Münzen liegen unter 500 €.
4M muss beim Weiterverkauf die Bemessungsgrundlage der beiden besonders wertvollen Münzen nach der Einzeldifferenz ermitteln. 5Für die übrigen Stücke kann M die Gesamtdifferenzmethode anwenden. 6Dabei kann die Summe der Einkaufspreise mit 3 500 € angesetzt werden, ohne dass es einer Ermittlung des auf die einzelne Münze entfallenden Einkaufspreises bedarf.“
IV. Anwendungsregelungen
Die in den Abschnitten I und II dieses Schreibens dargestellten Vereinfachungsregelungen gelten für nach dem 31. Dezember 2013 und vor dem 1. Januar 2017 ausgeführte Umsätze. Veräußert der Unternehmer nach dem 31. Dezember 2016 Gegenstände, die bereits am 31. Dezember 2013 in seinem Bestand waren, gelten die allgemeinen Regelungen zur Anwendung der Differenzbesteuerung. Dies betrifft insbesondere die Nachweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen des § 25a Absatz 1 Nummer 2 UStG und die Höhe des Einkaufspreises für den einzelnen Gegenstand.
Die Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses in Abschnitt III dieses Schreibens ist in allen offenen Fällen anzuwenden.
Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht und steht ab sofort für eine Übergangszeit auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums der Finanzen (http://www.bundesfinanzministerium.de) unter der Rubrik Themen - Steuern - Steuerarten - Umsatzsteuer - Umsatzsteuer-Anwendungserlass zum Herunterladen bereit.“

30.11.2013 wm

Beendigung der Prüfertätigkeit im BPP

(bpp/hoe) Zum 31.12.2013 endet satzungsgemäß die ordentliche Mitgliedschaft von Herrn Wolfgang Flemming (Prüfgebiete: Baden, Lübeck, Preußen, Norddeutscher Postbezirk, Elsass-Lothringen und Feldpost 1870-71) im BPP. Herr Karl-Albert Louis nimmt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Großbritannien Mi.-Nr. 1–101 ab 15.1.2014 wieder auf.

30.11.2013 wm

Erfolgreiches Weiterbildungswochenende des BPP in Bonn

(bpp/hoe) Am letzten Septemberwochenende hatte der BPP nach Bonn ins „Haus der Philatelie“, den Sitz des BDPh, geladen. Vierundzwanzig aktive BPP-Prüfer (und damit fast jedes vierte BPP-Mitglied) waren gekommen, um sich an zwei Tagen umfassend mit der „Stempelprüfung mit Hilfe des Computers“ und dem „Erstellen von Attesten und Befunden“ zu beschäftigen. Die Referenten Rolf Tworek, Wilhelm van Loo und Christian Geigle hatten interessante Vorträge ausgearbeitet, die um praktische Übungen ergänzt wurden. Ausführliche Diskussionen schlossen sich an, so dass am Ende der Veranstaltung alle Teilnehmer zufrieden nach Hause fuhren. „Gerade für unsere jungen Prüfer ist ein solches Weiterbildungsseminar ideal“, freute sich BPP-Präsident Geigle. „Sie lernen von den Älteren, bringen aber auch selber neue Ideen und Gedanken ein. Ich habe noch nie bei einer Philatelie-Veranstaltung so viele Laptops auf den Tischen gesehen!“ Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist fest geplant.
(Bild: van Loo)

30.11.2013 wm

Internationale Briefmarken-Börse München: Termine bis 2017 fix!

(jb) Die Messe Sindelfingen hat die Termine für die Internationale Briefmarken-Börse München im MOC für die Jahre 2015 bis 2017 reservieren lassen: 5.–7. März 2015, 3.–5. März 2016 und 2.–4. März 2017. Dadurch können Aussteller und Besucher langfristig planen. Zu den festgelegten Terminen findet nach derzeitiger Planung auch die NUMISMATA im selben Veranstaltungskomplex statt. Die nächste Münchner Briefmarken-Börse ist für den 6. bis 8. März 2014 angesetzt, ebenfalls am NUMISMATA-Wochenende.
Weitere Infos unter www.briefmarken-messe.de.

30.11.2013 wm

Saxonia unter Dampf – Der besondere Weihnachtsbeleg

(ud) Sie möchten einen Brief, der mit der Christkindlesbahn befördert wurde und direkt zu Ihnen nach Hause geschickt wird? Kein Problem! Der Museumsverein Schwäbische Albbahn wird am 24. Dezember 2013 um 11 Uhr und 14 Uhr mit dem Christkindleszügle zwei Fahrten durch das weihnachtliche Schandental von Münsingen nach Schelklingen durchführen. Mit im Zug sind das Christkind und der „Pelz-Märte“. Die Sammlerpost wird im Gepäckwagen transportiert, anschließend an die Sonderstempelstelle Himmelstadt weiter geleitet und dann an den angegebenen Empfänger direkt zugestellt. Senden Sie einfach bis zum 19.12.2013 eine E-Mail mit der/den Empfänger-Anschrift(en) (nur Adresse in Deutschland möglich) an info@bdph.de und überweisen Sie pro Beleg 3,00 Euro auf folgendes Konto: Kontoinhaber: Bund Deutscher Philatelisten, Bankleitzahl: 577 513 10, Kreditinstitut: Kreissparkasse Ahrweiler, Kontonummer: 410 209, Verwendungszweck: Cristkindlesbahn (IBAN: DE03 5775 1310 0000 4102 90; BIC: MALADE51AHR). Mit dieser Briefbeförderung unterstützen Sie die „Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte“ und damit Projekte der Philatelie von der Jugendarbeit bis hin zu Veranstaltungen von Briefmarkensammler-Vereinen. Seien Sie vom Anfang an dabei: Mit der Nummer 1 der BDPh-Belege-Edition, die mit dieser Aktion startet und in 2014 fortgesetzt wird. Machen Sie sich selbst oder einem Sammlerfreund eine kleine philatelistische Freude! Mit kleinem Plus Großes bewegen.Sie wollen selbst mit fahren? Fahrkarten für das Christkindleszügle können Sie sich auch im Vorverkauf sichern, die Sitzplatzreservierung ist im Preis natürlich enthalten. Telefonisch Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr unter 07381/5017556 oder per E-Mail an info@bahnhof-muensingen.de.  www.bahnhof-muensingen.de

25.11.2013 wm

„1-Rahmen-Teamwettbewerb für philatelistische Arbeitsgemeinschaften“

Der VPhA lädt zum 3. Teamwettbewerb nach Mondorf-les-Bains in Luxemburg ein. Gemeinsam mit den luxemburgischen Freunden, werden im Rahmen der EXPHIMO 2014 während des 56. Internationalen philatelistischen Salons die Arbeitsgemeinschaften vom 07. – 09. Juni durchgeführt. Postgeschichtliche und Thematische Exponate der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften hoffen auf die Auszeichnung mit dem begehrten Wanderpokal. Die Ausstellungsbedingungen und Anmeldeformulare können auf der Homepage des VPhA www.vpha.de im Menüpunkt Ausstellungswesen oder bei der VPhA-Geschäftsführung, Ingrid Kohlhagen, Eisenlohrstr. 57, D-79115 Freiburg per Brief (Rückporto 1,45 Euro nicht vergessen) oder per Mail ingrid.kohlhagen@vpha-online.de angefordert werden. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2013.

25.11.2013 wm

44. MMB in Friedrichshafen

(mm) Die 44. Auflage der MMB-Börse in der Halle B1 der Neuen Messe Friedrichshafen erfolgt am Sonntag, den 19. Januar 2014 von 9–17 Uhr. Diese von einem Verein durchgeführte Börse ist einmalig in ihrer Art im süddeutschen Raum und wie in den vergangenen Jahren werden bis zu 3 000 Besucher und 250 Aussteller erwartet. Die Börse vereint die Sammler von Briefmarken, Münzen, Mineralien und Modeschmuck. Es werden Rat und Auskunft erteilt an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten, des Mobilen Beratungsdienstes des LV Südwest und der Bayerischen Akademie. Selbstverständlich ist auch die Deutsche Post wieder vor Ort. Der Fachhandel bietet zudem eine Auswahl an Zubehör für Sammler sowie weltweite Kataloge. Auch Verkaufsware zu den Sammelgebieten Ansichtskarten und Ganzsachen wird erhältlich sein. Abgerundet wird das Angebot von diversen Jugendaktionen.

25.11.2013 wm

Geester Briefmarken- und Schnäppchenbörse

(mm) Am 29. Dezember 2013 richten die Briefmarken- und Münzenfreunde der Geest e.V. – Harsefeld ihre zweite Briefmarken- und Schnäppchenbörse aus. Die Börse im Dezember 2012 brachte dem Verein neben gutem Besuch von rund 230 Gästen und voll belegten Angebotstischen 12 „Schnuppermitglieder“, die von dem Angebot Gebrauch machten, ein Jahre kostenlos, die Vorteile einer Mitgliedschaft im Verein zu testen. Auch für das Jahr 2014 wird eine Schnuppermitgliedschaft angeboten und wer ein Schnuppermitglied wirbt, nimmt automatisch an einer 50-Euro Verlosung teil. Weitere Informationen vor Ort bei der Börse im Hotel Eichhorn, Herrenstraße in Harsefeld oder beim Vorsitzenden Günter Borchers, Tel. 04169 908426, E-Mail: borchers-sauensiek@online.de
 

25.11.2013 wm

Neue Jugendgruppe in Stuttgart-Gablenberg

(sm) Der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (der älteste Verein im „Ländle“) hat sich dazu entschlossen, eine neue Jugendgruppe zu gründen, deren mehrmonatige Probephase jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde und nun ein „offizielles“ Angebot ist: Einmal im Monat, an jedem zweiten Mittwoch eines Monats, treffen sich Kinder ab sechs Jahren (zunächst) mit Müttern, Vätern, Opas oder sonstigen Begleitpersonen im Bürgerhaus Muse-O, Stuttgart-Ost, Gablenberger Hauptstraße 130, ab 17.30 Uhr, um mit den Kleinen das ABC des Briefmarkensammelns zu beginnen, das Ganze natürlich gestaltet auf eine altersgerechte Art. Geleitet und betreut wird die Jugendgruppe von erfahrenen Philatelisten.  Die Teilnahme ist kostenlos. Mitzubringen sind möglichst schon vorhandene Marken, ein Einsteckalbum und eine Briefmarkenpinzette – falls vorhanden, auch eine Lupe. Weitere Informationen erteilt der Pressereferent des Vereins, Siegfried Mistele, Tel. 07031 801288, E-Mail: mistele@wphv.de

20.11.2013 wm

ArGe Polen spendet für die Jugend

(sp) Seit fast 15 Jahren organisieren die Mitglieder der ArGe Polen regelmäßig Briefmarken-Spendenaktionen für die Jugend-Philatelie, wobei die Spenden überwiegend nach Polen gebracht werden. Wie in der Vergangenheit, so auch in diesem Jahr haben Mitglieder der ArGe Polen zur der Jahreshauptversammlung im September 2013 nach Soest zahlreiche Kartons mit „Briefmarken und Zubehör“ mitgebracht. Viele hundert Kilogramm philatelistischen Materials – Briefe, Marken aber auch Zubehör – finden durch den Vorsitzenden, Stefan Petriuk, so Ihren Weg nach Kargowa in Polen zum dortigen Jugend-Briefmarkenverein, der zu den aktivsten und Mitgliederstärksten in Polen gehört. Von dort aus werden die Briefmarkenspenden durch den Vorsitzenden des Vereins, Janusz Baszynski, weitere Jugendvereine in Polen verteilt Diese Briefmarkenspenden sind eine der besten Investitionen in die Zukunft der Philatelie.

20.11.2013 wm

50 Jahre BSG Marktbreit – ein Jubeljahr neigt sich dem Ende

(mm) Die Briefmarken – Sammlergemeinschaft Marktbreit am Main e.V. hat im Jahr 2013 ihren runden Geburtstag gefeiert. Zum Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres lassen die Glocken der „Marktbreiter Schlossweihnacht“ am 7./8. Dezember 2013 dieses Jubiläumsjahr zu Ende gehen. Aus gegebenem Anlass präsentieren sich die Sammlerfreunde im Rathaus der Stadt Marktbreit mit einem Stand. Es werden die begehrten Marken Individuell „Marktbreiter Motive“ und weitere Drucksachen des Jahres angeboten. Als besonderes Schmankerl soll eine Pluskarte individuell zum Weihnachtsmarkt aufgelegt werden. Nach einem Großtauschtag und einer tollen Ausstellung im Rang 3, beendet die Teilnahme an der „Marktbreiter Schlossweihnacht“ ein ereignisreiches Jahr. Kontakt: Stefan Mloschin, Unterickelsheim 60, 97340 Martinsheim, Tel.: 09339-989396, E-Mail: stefan.mloschin@t-online.de

19.11.2013 wm

Eisenbahnjubiläum in Schwedt

(mm) Am 21./22. September 2013 veranstaltete der Schwedter Briefmarken-Sammlerverein e.V. zum fünften Mal eine Briefmarkenausstellung „Populäre Philatelie“. Anliegen war es dabei, neben spezialisierten und hoch bewerteten Wettbewerbs-Exponaten der Vereinsmitglieder auch Sammlungen der Offenen Klasse zu zeigen und damit das gesamte Spektrum der Philatelie von der Klassik bis zur Moderne vorzustellen. Da das Land Brandenburg in diesem Jahr die Jubiläen der Eisenbahnstrecken Berlin–Potsdam (1838, 175 Jahre), Berlin–Stettin 1843 (170 Jahre), Angermünde–Stralsund (1863, 150 Jahre) und Angermünde– Schwedt (1873, 140 Jahre) begeht, stand die Eisenbahn natürlich ganz im Mittelpunkt der Schau. Passend dazu gab es Souvenirumschläge mit dem Streckenverlauf von Angermünde nach Schwedt und den Ansichten der Bahnhöfe beider Orte. Der Sonderstempel zeigt eine auf dieser Linie eingesetzte und in den Stettiner Vulcan-Werken gebaute Lokomotive vor dem 1945 zerstörten Bahnhofsgebäude in Schwedt. Als besondere Attraktion erwies sich eine Leihgabe des Museums der Stadt Schwedt: Ein originaler „Nivellements und Situations Plan der Eisenbahn von Angermünde nach Schwedt“ aus dem Jahre 1861, der die vermessene, später aber nicht realisierte, Streckenführung neben der Chaussee im Detail zeigt.
Weil das eigentliche Jubiläum der Eröffnung der Eisenbahnlinie Angermünde – Schwedt am 13. Dezember (1863) war, finden an diesem Tage 2013 in beiden Fahrtrichtungen Sonderpost-beförderungen statt, die mit Bestätigungsstempeln dokumentiert werden. Dazu kommt auch der Sonderstempel mit neuem Datum nochmals zum Einsatz und es gibt eine Pluskarte mit dem Zudruck des Streckenverlaufs und einer Marke Individuell mit der auch im Stempel abgebildeten Lokomotive. Weitere Informationen unter www.briefmarkensammler.schwedt.de oder bei: Wolfgang Ehrhardt, Tel. 03332 22989 bzw. Dr. Hans-W. Meiners, Tel. 03331 23310.

18.11.2013 wm

In Rio de Janeiro lagern Millionenschätze der Philatelie

(wm) Während in Europa viele dem kommenden Winter entgegensehen, ist In Rio Frühling und der Sommer nicht mehr weit. Fast 80 Kommissare aus Ländern aller Kontinente haben wertvolle Exponate namhafter Sammler nach Rio de Janeiro gebracht und bei der Ausstellungsleitung abgegeben. Gesichert ruhten sie für Stunden in einem Sicherheitsbereich, werden aber bis zur Eröffnung am 19.11. aufgebaut. Die Weltausstellung der Philatelie geht bis zum 25.11.2013 und spätestens dann weiß man auch, wie die deutschen Aussteller abgeschnitten haben. Über 60 Teilnehmer zählt die deutsche Delegation, die damit nach dem Veranstalterland vielleicht die zweitgrößte sein könnte. Aber: die Konkurrenz ist stark. Generell zählt wie bei Olympia: „Dabei sein, ist alles!“
Abb: Ein Blick in den sog. „Bin-Room“, dem Lagerraum der Ausstellung. Fleißige Kräfte sammeln hunderte Exponate ein und ordnen diese, so dass ein Aufbau schnell erfolgen kann. Foto: Wolfgang Maassen

18.11.2013 wm

Internationale Briefmarkenausstellung „PHILAKOREA 2014”: Anmeldeschluss am 5. Dezember 2013”

(bvk) Wer sich noch nicht zur Internationalen Briefmarkenausstellung  „PHILAKOREA 2014“ angemeldet hat, für den wird es jetzt höchste Zeit. Anmeldeschluss ist der 5. Dezember 2013. Anmeldeformulare und das INFO 01 mit allen Erläuterungen sind beim Kommissar des BDPh Harald Wunderlich, Opernplatz 15, 45128 Essen, Tel. 02 01/47 44 88 oder per Email: Harald.Wunderlich@gmx.de zu erhalten.
Die Ausstellung findet vom Donnerstag, dem 7. August bis zum Dienstag, dem 12. August 2014 in der Südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Neben der Internationalen Briefmarkenausstellung DUBAI 2014 ist es somit die zweite Weltausstellung in 2014. Eine Jugendklasse für die Altersgruppen A, 13–15 Jahre, Altersklasse B, 16–18 Jahre und Altersklasse C, 19–21 Jahre gibt es ebenfalls auf der FIP Ausstellung „PHILAKOREA 2014“.

18.11.2013 wm

Großtauschtag und Weihnachtsstempel in Kiel

(mb) Der Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V. widmet seinen diesjährigen Weihnachtstempel (es ist der 20. in Folge, den der kleine Verein mit nur 185 Mitgliedern stets sponsert) – wie schon seit 2 Jahrzehnten – allen Seeleuten, die Dienst an Bord leisten. Am 15. Dezember finden eine Briefmarkenschau und ein Großtauschtag zwischen 9 und 15 Uhr im Vereinsheim, Saal „Kaiser Friedrich“, Hasseldieksdammer Weg 2/Wilhelmplatz, in Kiel statt. Der Sonderstempel mit passendem Belegprogramm steht zur Verfügung. In diesem Jahr ist das Programm dem S-Boot „Wiesel“ vom 7. Schnellboot Geschwader der Deutschen Marine gewidmet, das sich im Mittelmeereinsatz vor dem Libanon befindet. Die Soldatinnen und Soldaten der Besatzung feiern Weihnachten fern der Heimat. Schriftliche Bestellungen und ein genaues Belegprogramm können abgefordert werden. Kontakt: Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V.; Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel. Tel: 04340-4316; Fax: 04340-4318; -E-Mail. info@kieler-philatelistenverein.de

18.11.2013 wm

60 Jahre ARGE SAAR

(mk) Im Juni 1953 wurde im Landesverband der Briefmarkensammler des Saarlandes zur Vorbereitung der Herausgabe eines „SAAR-Handbuchs“ (SHB), dessen erste Lieferung 1958 erschien, von Experten eine „Handbuchkommission des Landesverbands Saar“ gebildet. Darin sieht die „Bundesarbeitsgemeinschaft Saar für Philatelie und Postgeschichte“, wie sie sich später nannte, ihren Gründungsakt. Zum 60-jährgen Bestehen trafen sich nun im Schlossberg-Hotel in Homburg/Saar die Mitglieder. Im Zuge dieses Treffens wurde neben Programmpunkten die inzwischen 28. Lieferung des SHB, welches nun im DIN A4 Format erscheint, vorgestellt . Die ArGe hat sich vorgenommen das SHB völlig zu überarbeiten und zu ergänzen und steht damit weiterhin zu ihrem Gründungsauftrag. Weitere Informationen im bei: ArGe Saar, GF Manfred Kappes, Im Driesch 7, 66292 Riegelsberg, E-Mail: info@arge-saar.de, www.arge-saar.de

18.11.2013 wm

Philatelistische Ehrung für Wolfsburger Fußball-Damen

(mm) Anlässlich des Triple-Erfolges – Deutscher Meister, DFB-Pokal- und Champions League Sieger – hat der Philatelistenclub Wolfsburg und Umgebung e.V. die Fußball-Frauen-Mannschaft des VFL Wolfsburg philatelistisch mit einem Sonderstempel und dazu passendem Plusbrief gewürdigt. Außerdem ist ein Erinnerungsblatt im Format DIN A4 mit den Unterschriften der Spielerinnen erschienen, das mit einem Spendenbetrag erworben werden kann. Ein Teil des Verkaufserlöses wird an ein Hospiz gespendet. Weitere Informationen bei: Phila-Club Wolfsburg, Schillerstraße 46, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361 16565, E-Mail: Wolfgang.Heuberger@Philatelisten-Club-Wolfsburg.de

17.11.2013 wm

Spalatinehrung in Lutherstadt Wittenberg

(de) Die Wittenberger Philatelisten begleiten seit 2008 die Lutherdekade mit der jährlichen philatelistischen Würdigung von Wittenberger Persönlichkeiten der Reformation, der Universität und des Kurfürstlichen Hofes. Am 16. – 17. Januar 2014 erfährt Georg Spalatin als Steuermann der Reformation seine postalische Ehrung. Das Team Erlebnis Briefmarken der Deutschen Post AG Hamburg wird am Donnerstag, den 16. Januar 2014 von 10 – 18 und am Freitag, den 1. Januar von 10 – 16 Uhr im Wittenberger ARSENAL am Arsenalplatz 1 (direkt hinter dem Rathaus) vor Ort sein. Der Wittenberger Briefmarkensammlerverein bietet einen farbigen Schmuckumschlag mit passendem Sonderstempel SPALATIN an. Bestellungen an: Dr. Richard Thomas, Rebenweg 24, 06886 Lutherstadt Wittenberg Tel. 03491 / 874405 E-Mail: dr.r.thomas@web.de

17.11.2013 wm

DASV ehrt Horst Diederichs

(kw) Die SAVO-Plakette 2013 des Deutschen Altbriefsammler-Verein e.V. (DASV) für besondere Leistungen auf dem Gebiet der (vorphilatelistischen) Postgeschichte wurde anlässlich der „Postgeschichte live“ in Sindelfingen im vergangenen Oktober an Herrn Horst DIEDERICHS aus Ottobrunn verliehen. Intensive archivalische Recherchen des Geehrten haben zu vielfältigen Forschungsergebnissen und herausragenden Publikationen insbesondere zum braunschweigisch-lüneburgischen Postwesen geführt. Horst Diederichs ist dabei – ich zitiere den Laudator Friedrich NÖLKE – „auch dorthin gegangen wo es weh tut“ … Wir gratulieren herzlich.

15.11.2013 wm

Zur Erinnerung an Hans Paikert

(wm) Am 13. November 2013 verstarb der namhafte Krefelder Philatelist, Autor und Publizist Hans Paikert. Geboren am 8. März 1933 in Düsseldorf hatte er wie kaum ein zweiter die deutsche Verbandsphilatelie seit den 1960er-Jahren geprägt. Seine Eloquenz, sein ausgeprägtes Marketing- und PR-Geschick führte ihn bereits damals in Spitzenfunktionen der Philatelie. Von 1965 bis 1975 war er Vorsitzender des Düsseldorfer Philatelistenclubs Jan Wellem, zeitweise auch der ArGe Düsseldorfer Briefmarkensammler-Vereine, für die er damals die von tausenden Sammlern besuchte Großtauschtage inszenierte. Dem Bundesvorstand des BDPh gehörte er von 1970 bis 1978 an, ab 1973 als Vizepräsident des Verbandes. Bis heute nachwirkend ist sein Verdienst, erstmals Internationale Briefmarkenmessen in Deutschland einzuführen. Ab 1976 organisierte er – zusammen mit Friedrich Wilhelm Blecher – die erste in Essen, die dank seiner genialen Fähigkeit, die Interessen der Sammler und des Handels wahrzunehmen, zu einem „Welthit“ wurde. Die ersten Essener Briefmarkenmessen zählten bereits nach zehn Jahren viele hunderttausende Besucher.

In seinen späteren Jahren konzentrierte er sich mehr und mehr auf eigene Autorenarbeiten und das Verlegergeschäft. 1989 wurde er Mitherausgeber der „Deutschen Briefmarken-Revue“ (vormals „sammler-dienst“) und bis zu seinem Tod hinterließ er in nahezu jedem Heft seine Spuren. Zahllose Artikel zeugten von seiner herausragenden Fähigkeit der Recherche und Schreibe, des systematisch-strukturierten Ausleuchtens selbst schwierigster und komplexester Zusammenhänge, die er meisterhaft sprachlich vorzustellen wusste. Sammler blieb er bis zuletzt, er, der bereits vor mehr als 40 Jahren international mit seinen Exponaten zigfach Groß-Gold und Ehrenpreise bis hin zum Grand Prix mit Themen wie „Europäische Bewegung“ und „Völkerbund“ errungen hatte.

In den letzten Jahren zog er sich mehr und mehr von der Öffentlichkeit zurück. Gerade die Verbandsphilatelie hatte ihm da längst ihren Dank für seine unermüdliche Schaffenskraft abgestattet. Mitglied des Consilium Philatelicum (CPh) des BDPh war er nahezu seit Beginn an. Ihm verdankt der BDPh und das CPh das dreiteilige Werk zu den Internationalen Ausstellungen in Deutschland. Für seine UPU-Studie wurde er 1980 mit dem Sieger-Literatur-Preis ausgezeichnet, – für sein Verbandsschaffen bereits fünf Jahre zuvor mit der goldenen Verdienstnadel des BDPh. Im „Wer ist wer in der Philatelie?“ des heutigen Vorsitzenden des Consiliums war bereits 1999 zu lesen: „Paikert hatte und hat maßgeblichen Anteil an Entwicklungen und am Erscheinungsbild der zeitgenössischen Philatelie.“ Das galt bis heute hin, denn ihm verdankte die Philatelie eine gesellschaftliche Akzeptanz, wie man sie vor 1970 kaum gekannt hatte. Hans Paikert wird der deutschen Philatelie fehlen, aber er wird auch unvergessen bleiben.

15.11.2013 wm

Deutsche Post gibt zur Portoerhöhung sechs neue Ausgaben heraus!

(wm) Dem Vernehmen nach will die Deutsche Post in diesen Tagen die für Januar 2014 geplante Portoerhöhung bestätigen. Vorab sickerten weitere Einzelheiten zu Neuausgaben durch, die ab 5. Dezember für Postkunden und Sammler erhältlich sein sollen. Geplant seien sechs neue Ausgaben: Von der neuen 60c-„Kaiserkrone“-Marke der Blumenserie eine nassklebende Ausgabe, das gleiche Motiv selbstklebend in einem Markenset und in einer Marken-Box. Des weiteren wird die bereits seit längerem angekündigte „Trauermarke“ als Sondermarke erscheinen, zudem eine 2 Cent-Marke, mit der das bisherige Porto von 58 Cent auf 60 Cent aufzufrankieren ist.

13.11.2013 wm

Rekordzuschlag für die Sachsensammlung – Erfolgreiche Herbstauktion bei Felzmann

(Düsseldorf) Den wohl kuriosesten Zuschlag der Herbstauktion bei Felzmann erhielt die mehrfach mit Gold prämierte Ausstellungssammlung KÖNIGREICH SACHSEN 1598-1868. Auktionator Ulrich Felzmann schlug die Markenausgaben nach mehreren Geboten aus dem Saal für 55.555 Euro zu. Die drei Auktionstage boten den Besuchern zahlreiche Highlights quer durch alle philatelistischen Sammelgebiete. Der Gesamtzuschlag der Auktion lag bei über 3 Mio. Euro (inkl. Aufgeld, ohne Mwst.)
Mit den Aufdruck-Marken der ostafrikanischen Insel Mafia von 2 ½ H bis 3 R wurde eine absolute Kolonial-Rarität erfolgreich versteigert. Der Satz mit allen zehn Werten in postfrischer Erhaltung erhielt für 27.800 Euro den Zuschlag. Ebenfalls erfreulich war das Ergebnis für das wohl schönste bekannte Exemplar der Altdeutschland-Rarität Baden Landpostporto 12 Kr. auf hellgelb. Die seltene Marke wurde mit 19.000 Euro deutlich über der Michel-Notierung zugeschlagen.
Spannend wurde es immer wieder bei langen Bietergefechten. So schnellten die Gebote für eine Inselpost-Sammlung in vier Bänden aus den Jahren 1944-1945 in die Höhe. Der Hammer fiel schließlich bei 21.000 Euro (Ausruf 10.000 Euro). Auch Nachkriegsraritäten fanden oft mehrere Liebhaber, so dass die Markenausgabe 5 Pfg Provinzwappen mit sehr seltenem Wasserzeichen Stufen steigend bei einem Ausruf von 10.000 Euro, bis 14.000 Euro gesteigert wurde. Von dieser SBZ-Rarität sind bisher nur drei gestempelte Exemplare bekannt. Ebenso umkämpft waren die Marken DDR 24 Pfg Winterolympiade und 24 Pfg Dt.-Chin.-Freundschaft, die bei einem Ausruf von 250 Euro bzw. 300 Euro von zwei Telefonbieter auf jeweils 1.700 Euro gesteigert wurden. Enormes internationales Interesse konnte mit der Auflösung eines umfangreichen Japan-Fundes verbucht werden. Der unberührte Nachlass seltener Klassikmarken hatte einen Gesamtausruf von 26.000 Euro und erzielte Zuschläge von insgesamt weit über 90.000 Euro.

13.11.2013

Olympiamarke aus Liechtenstein made in Russia!

Postverwaltungen lassen sich heute viel einfallen, um ihre Marken gut zu verkaufen. Die am 11.11.2013 vorgestellte Sondermarke zu den kommenden Winterspielen in Sotschi war alles andere als ein Karnevalsscherz: Entworfen von zwei russischen Künstlern, Natalia Brovka und Alexander Doll, will die Marke hervorstechen. Hierzu wurde, so berichtete einen Tag später die Zeitschrift „Vaterland“, ein aus Russland stammender Stein zermahlen, mit Farbe vermischt und mittels Thermografie auf die Marke gebracht. So kann also künftig jeder russisches Naturgut auf einer Briefmarke aus Liechtenstein mit nach Hause tragen. Das Olympische Komitee wird sich freuen, ist sie doch auch am Verkauf von Briefmarken durch ihre Lizenzgebühren gut beteiligt.

11.11.2013 wm

Meldefrist für LONDON 2015 läuft zum Jahresende ab!

(wm) Auch wenn bereits zahlreiche Anmeldungen deutscher Interessenten für diese FEPA-Ausstellung in London (mit Thematik-Klasse bei der IBM Essen) vorliegen, sollten Aussteller den früh liegenden Anmeldeschluss zum 31. Dezember 2013 beachten. Bekanntlich finden die Londoner Briefmarken-Ausstellungen europa-, weltweit stets große Beachtung und die Nachfrage ist groß. Vorgesehen sind nahezu alle Klassen, wobei die Thematik-Konkurrenz eine Woche vor der Ausstellung während der Internationale Briefmarken-Messe Essen stattfindet. Bei der Literatur-Klasse wurden die Untergruppen um die Gruppe „Zeitschriften“ ergänzt. Weitere Informationen und Anmeldeformulare sind beim BDPh-Kommissar Wolfgang Maassen erhältlich. Kontakt: w.maassen@philcreativ.de

11.11.2013 wm

Zur Erinnerung an Han Vermeulen

(wm) Am Donnerstag, den 7. November 2013, verstarb in Eindhoven der bekannte Philatelist Han Vermeulen aus Budel. Er wurde 74 Jahre alt. Bekannt war der ehemalige Besitzer mehrerer Baumärkte durch sein Engagement für die Sammelgebiete Alt-Baden und Thurn & Taxis. 2006 hatte er ein prächtiges 352 Seiten-Buch „Thurn und Taxis in Baden. Die Kaiserliche Reichspost und Lehenspost in Baden“ veröffentlicht, das allseits – ähnlich wie seine zahlreichen Sammlungen – großen Anklang fand und mit Gold auf Ausstellungen prämiiert wurde. Vermeulen war Mitglied zahlreicher Arbeitsgemeinschaften im BDPh, aber auch berufenes Mitglied des Consilium Philatelicum des BDPh. Für mehrere Jahre gehörte er zudem dem Vorstand der AIJP, dem Weltverband der Autoren und Philatelie-Journalisten an. Sein Einsatz für die deutsche Philatelie wird unvergessen bleiben.

11.11.2013 wm

Kommt die Porterhöhung bei der Deutschen Post?

(wm) Erste Spatzen pfeifen es von den Dächern: Eine Portoerhöhung soll zum Neuen Jahr, also ab Januar 2014 anstehen. Angeblich sollen hierfür bereits am 5. Dezember 2013 neue Dauer- und Sondermarken erscheinen, damit die neuen Portostufen auch für den Postkunden sinnvoll mit Einzelfrankaturen zu frankieren sind. Neue Wertstufen der Dauerserie „Blumen“, aber auch die aufgeschobene „Trauermarke“ stehen dazu in der Diskussion.
Für Sammler, die Ersttagsbelege und Frankaturen sammeln, ergibt sich damit die nicht einfache Aufgabe, für die Zeit vom 5. bis 31. Dezember portogerechte Ganzstücke zu dokumentieren. Man sollte diese Phase im Auge behalten, denn bekanntlich sind solche Übergangsepochen sehr schnelllebig. Näheres wird sicherlich, insofern die bislang vorliegenden Meldungen sich als Tatsache bestätigen sollten, in Kürze veröffentlicht.

11.11.2013 wm

Schmuckvolle Weihnachtspost mit „Tag der Briefmarke“-Ausgabe

(wm) Nicht nur Rudolf Lutz in Forstinning wirbt für diese Idee, zahlreiche andere Sammler machen es ihm nach: In diesem Jahr statt der „Weihnachtsmarke“ die schöne Sondermarke zum „Tag der Briefmarke“ auf die Weihnachtspost zu kleben. Bereits zur Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen warb Rudolf Lutz für seine Idee, denn es liegt ihm am Herzen, dass Briefmarkensammler mit dem Zuschlag zur Marke auch das eigene Anliegen der Förderung der Philatelie unterstützen. Und womit könnte man dies besser als mit dieser Marke? Da die Marke voraussichtlich im nächsten Jahr kaum noch portogerecht zu verwenden ist, liegt es nahe, dies noch in diesem Jahr zu tun: eben auf der Weihnachtspost, die Sammler an Sammler schicken. Gleichzeitig schaffen sie damit vielleicht auch nicht so häufige Belege, die für Sammler von besonderem Wert sind – und tun auf jeden Fall etwas zum guten Zweck!

11.11.2013 wm

Beeindruckende Resultate der Köhler-Jubiläums-Auktion in Wiesbaden

(Wiesbaden) Insgesamt wechselten bei der Auktion zum 100-jährigen Jubiläum des 1913 in Berlin gegründeten Unternehmens seltene Sammlerbriefmarken für über 5 Millionen Euro (inkl. Aufgeld) den Besitzer. Damit bestätigt sich die sehr gute Marktverfassung für Sammlerbriefmarken.
Ein von Sammlern lang ersehnter Höhepunkt der Auktion war der zweite Teil der Versteigerung von Briefen der Altdeutschen Staaten ins Ausland, aus der Sammlung des Schweizers Sylvain Wyler. Den komplette Zuschlagserlös in Höhe von ca. EURO 1,3 Millionen spendet der zurückhaltende Eidgenosse der in Israel ansässigen Stiftung Kiriat Yearim. Die Stiftung in Jerusalem fördert benachteiligte Kinder unabhängig von ihrer Sprache, Herkunft oder Religion.
Eine Spezialsammlung ‚Bayern‘ des fränkischen Sammlers Walter Hussnätter wurde in 237 einzelne Lose aufgeteilt und erzielte bei einem Ausruf von EURO 266.000,- einen Gesamtzuschlag in Höhe von EURO 443.000,-. Dies bedeutet eine Steigerung von 67%, dabei blieben weniger als ein Dutzend Lose ohne Abnehmer. Ein Notarsbrief in die Vogesen mit einer phantastischen Frankatur in Höhe von 114 Kreuzern wurde von EURO 15.000,- bis auf 28.000,- gesteigert!
„Die starke Nachfrage nach seltenen Briefmarken hält unvermindert an. In der Zeit der Finanzkrise schätzen die Sammler, dass sich das Hobby „Philatelie“ auch unter Anlageaspekten attraktiv erweist. Da gibt es viele Kunden, die ihr Geld lieber in Briefmarken anlegen, statt es bei fast ‚Null‘-Zinsen auf die Bank zu bringen“, erklärt Köhler-Geschäftsführer Dieter Michelson die hohen Resultate. Sammler und Händler waren speziell für diese Auktion vom 8. bis 12. Oktober 2013 aus aller Welt nach Wiesbaden angereist, aus vielen europäischen Staaten, aber auch aus Übersee wie etwa Brasilien, Israel und Nordamerika. Gefragt waren insbesondere alte Briefe mit seltenen Briefmarken, die in exotische Länder adressiert waren. Aber auch seltene Briefmarken aus der Zeit des zweiten Weltkrieges erfreuen sich zur Zeit einer besonders hohen Sammlernachfrage.


11.11.2013 wm

27. Herbsttreffen der ArGe Osmanisches Reich / Türkei e.V.

(ww) Vom 15. bis 17. November 2013 findet das traditionelle Herbsttreffen mit JHV der Arbeitsgemeinschaft Osmanisches Reich / Türkei e.V. wieder im Hotel Coellner Hof, Hansaring 100, in Köln statt – auch dieses Jahr wieder mit internationaler Beteiligung. Neben der Philatelie, also dem Sammeln von Briefmarken und postalischen Belegen, beschäftigt sich die ArGe auch mit der Postgeschichte und der Geschichte des Osmanischen Reiches und der Türkei. Die Herbsttreffen finden immer in harmonischer Atmosphäre statt. Es werden philatelistische Ratschläge erteilt und intensiv Informationen und Materialien ausgetauscht. Gäste und Rat suchende Philatelisten dieses umfangreichen und hoch interessanten Sammelgebietes sind herzlich willkommen. Informationen erhalten Sie über: Wilhelm Weber, PK.13, 35680 Foca7Izmir, Türkei oder per E-Mail an Willi.Weber40@gmx.de

11.11.2013 wm

Japanischer Flottenbesuch in Kiel

(mb) Jährlich im November richtet der Kieler Philatelisten-Verein v. 1931 e.V. einen Tag der offenen Tür aus, an dem alle Vereinsleistungen und die Bücherei den Besuchern vorgestellt werden. In diesem Jahr findet der Großtauschtag am 17. November 2013 von 9 bis 15 Uhr im Vereinsheim, Saal „Kaiser Friedrich“, Hasseldieksdammer Weg 2/Wilhelmplatz statt. Die Ausstellung kümmert sich um den vereinseigenen 1-Rahmen Wettbewerb, für den die Besucher die Jury bilden. Der Verein hat bei der Deutschen Post einen passenden Sonderstempel beantragt, der gleichzeitig auf den Besuch des Japanischen Schulgeschwaders  an der Kieler Tirpitzmole eingeht. Hierfür wurde  auch ein passendes Belegprogramm aufgelegt, das bei dem 1. Vorsitzenden Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel angefordert werden kann. Tel. 04340 4315, Fax: 04340 4318 oder info@kieler-philatelistenverein.de

11.11.2013 wm

Mozart-Sonderstempel zum Großtauschtag in Koblenz

(mm) Dem 250. Jahrestag des Aufenthalts von Wolfgang Amadeus Mozart in Koblenz widmet der Verein für Briefmarkenkunde Koblenz von 1886 e.V. seinen traditionellen Großtauschtag, der am 17. November 2013 von 9 bis 14 Uhr in der Fachhochschule, Bereich II auf der Karthause, Konrad-Zuse-Straße 1 stattfinden wird. Das Belegprogramm umfasst einen zum Anlass passenden Sonderstempel sowie einen Schmuckumschlag, die während des Großtauschtages vom Team „Erlebnis: Briefmarken“ bzw. vom Verein angeboten werden. Eine Briefmarkenwerbeschau ist den Themen „Mozart in der Philatelie“ und „Hochwasser“ gewidmet, außerdem werden Händler aus der Region vor Ort sein. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.briefmarkenfreunde-koblenz.de sowie unter der Telefonnummer 0261 51408.

11.11.2013 wm

25 Jahre Motivgruppe „Film – Kino – Fernsehen“

(mm) Am 24. November 2013 feiert die Motivgruppe und Arbeitsgemeinschaft „Film – Kino – Fernsehen“ ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Sonderstempel. Die Briefmarkenfreunde Bersenbrück die ebenfalls dieses Jahr Jubiläum feiern – und zwar ihr 30-jähriges – führen den Sonderstempel mit Sonderpostamt während ihres Großtauschtages am 24. November 2013 in Kooperation mit der Motivgruppe. Vor 100 Jahren kam der erste abendfüllende Spielfilm „Der Student von Prag“ auf die Leinwand, der auch gleichzeitig der erste bedeutsame Kunstfilm war. Der Sonderstempel zeigt den Schauspieler Paul Wegener der den Studenten von Prag verkörperte. Paul Wegener war ein begnadeter Theaterschauspieler. Beim Film leistete er Pionierarbeit. Sein früher Einsatz für das neue Medium hatte entscheidenden Einfluss auf die Akzeptanz des Films als Kunstform in Deutschland. Neben dem Sonderstempel wird auch noch ein Plusbrief Individuell herausgebracht mit dem Filmplakat „Der Student aus Prag“ und als Markeneindruck die Unterschrift des Drehbuchautors Hanns Heinz Ewers. Zusammen mit dem Sonderstempel ein ideale Einheit als Sammelbeleg. Dieser Beleg ist mit oder ohne Sonderstempel für 3 Euro beim 2. Vorsitzenden der Motivgruppe Film-Kino-Fernsehen, Frank Heisig, Tiefer Weg 44, 49577 Ankum, E-Mail: frank.heisig@online.de erhältlich.

11.11.2013 wm

Stefan Petriuk in Polen ausgezeichnet

(mm) Stefan Petriuk, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Polen im BDPh, wurden am 28.September 2013 in Toru?/Thorn, Polen vom „Polnischen Kapitel der Philatelie“ mit dem „Oskar“ der polnischen Philatelie, der Statuette „PRYMUS“, für sein Gesamtschaffenswerk zu Gunsten der polnischen Philatelie geehrt. Gleichzeitig wurde das Organisationskomitee der Deutsch-Polnischen Bilateralen Briefmarkenausstellung KARGOWA 2012 im Rang 1 mit Janusz Baszynski aus Kargowa/Polen, Sebastian Ciemnoczolowski, Bürgermeister von Kargowa/Polen, und Stefan Petriuk aus Langballigholz/Deutschland in der Kategorie beste „Philatelistische Organisation des Jahres 2013“ mit einem „PRYMUS“ ausgezeichnet. Ein weiterer PRYMUS wurde dem erst kürzlich aus seinem Amt geschiedenen Päsidenten der FEPA, Jørgen Jørgensen, für seine Tätigkeit für die Philatelie verliehen.

11.11.2013 wm

Garstner Advent und Kutschenpost nach Christkindl

(mm) Anlässlich des 37. Garstner Advents veranstaltet der Klub der Briefmarkensammler Steyr am 29. und 30. November 2013 jeweils ein Sonderpostamt. Veranstaltungsort ist der Mehrzwecksaal der Gemeinde Garsten neben der Hauptschule, der am 29. November von 10 bis 16 sowie am 30. November von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein wird. Das Belegprogramm ist wie immer reichlich und umfasst verschiedene Schmuckkuverts und Sonderstempel. Und auch eine Postkutsche wird in diesem Jahr wieder von Garsten nach Christkindl zum Weihnachtspostamt fahren. Die Kutschenbriefe können mit der Weihnachtsmarke 2013 oder einer eigens für die Kutschenfahrt aufgelegten personalisierten Briefmarke frankiert und beim Sonderpostamt Garstner Advent am 30. November in der Zeit von 10 bis 14 Uhr aufgegeben werden. Zu beziehen sind die Kutschenbriefe und die personalisierten Marken bei: KBMS Steyr, Buchholzstraße 23, 4451 Garsten, Österreich, Tel. /Fax 07252 54182, E-Mail: bernd.prokop@kbms.at

7.11.2013 wm

Roland Meiners kündigt bedeutende Auktion „Deutsche Kolonien“ an

(wm) Das Köln/Berliner Auktionshaus Dr. Derichs ist einmal mehr für eine Überraschung gut. Erst im März wurde die Professor-Franz-Auktionsserie angekündigt und gerade ist der dritte von sieben Auktionskatalogen für diese Sammlung erschienen, nachdem die ersten beiden Teile im Mai in Köln und im August in Berlin mit großem Erfolg von Auktionator Roland Meiners am Markt platziert werden konnten.
Jetzt kommt die Nachricht, dass am 22. März 2014 in der Berliner Niederlassung eine Sammlung „Deutsche Auslandspostämter & Kolonien“ in einer Sonderauktion versteigert wird, von der Roland Meiners, geschäftsführender Alleingesellschafter des Hauses und selbst BPP-Prüfer für Deutsch-Südwestafrika, sagt, dass diese eine der bedeutendsten Kolonial-Versteigerungen der Nachkriegszeit werden wird. Nur ganz exemplarisch seien an dieser Stelle bereits einige Spitzenstücke erwähnt:
• Deutsche Post in China: Tarifgerechte Einzelfrankaturen 30 und 80 Pfg. „China-Handstempel“ auf Bedarfsbriefen oder eine Petschili-Paketkarte mit u.a. zwei Exemplaren der 3-Mark-Marke „Deutsches Reich“.
• Deutsche Post in der Türkei: Fehldruck „22 Piaster“ auf Brief.
• Deutsch Neuguinea: Vorläufer Mi.Nr. 41 „Hatzfeldthafen“ als Zusatzfrankatur auf Ganzsache oder Vorläufer-Paketkarte „Kerawara“ mit Massenfrankatur.
• Deutsch-Ostafrika: Stempel „Kisaki“ auf Luxuskarte oder zwei vollständige Paketkarten mit Massenfrankaturen der Kreuzer-Königsberg-Marken (u.a. „Dodoma 1916“).
• Deutsch-Südwestafrika: Stempel „Bergland“ auf Ganzstück oder vollständiger Langstempel „Grootfontein (Gross-Namaland)“ auf Luxus-Briefstück.
• Die Südsee-Kolonien mit allen Halbierungen auf Ganzstücken, meist doppelt (linke plus rechte Hälften), so auch zwei Karten „Marschall-Inseln MiNr. 12H“ (50 Pfennig).
• Samoa mit V39 im waagerechten Paar innerhalb einer Vierfarbenfrankatur auf Traumbrief.
• Togo mit Einschreibbrief „Avhegame“.
Ganz besonders bemerkenswert an diesem Angebot ist die Tatsache, dass die Spitzenstücke zwar zum Teil der Forschung bekannt waren, jedoch nur von Abbildungen aus Auktionskatalogen der Vorkriegszeit. Im Wesentlichen wurde diese Sammlung zwischen 1920 und 1940 aufgebaut und dann in der frühen Nachkriegszeit noch durch das ein oder andere Stück ergänzt. Erinnerungen an den Verkauf der legendären „Stenger-Sammlung“ im Jahre 2005 kommen dabei auf, und Meiners meint, solche Vergleiche seien durchaus berechtigt.
Das Auktionshaus Dr. Derichs plant einen Katalog mit Leinen-Festeinband plus Schutzumschlag für diese Sammlung, ganz ähnlich in der Aufmachung wie die Professor-Franz-Kataloge. Die vollständige Sammlung wird in einer einzigen Auktion versteigert werden – knapp 1 000 Lose von allen Deutschen Auslandspostämtern und Kolonien wird das Angebot umfassen. Ausgerufen werden alle Lose mit sehr moderaten Startpreisen. Meiners dazu wörtlich: „Es soll eine richtige Auktion werden, nach der der Markt weiß, wo er momentan steht.“
Der Auktionskatalog wird nach der Versteigerung ein Standardwerk zum Thema „Deutsche Kolonien“ sein und kann schon jetzt im Stammhaus in Köln oder in der Berliner Dr. Derichs-Niederlassung angefordert werden. Kontakt: Dr. Derichs-Auktionen, Burgmauer 22 (gegenüber Dom), 50667 Köln, Telefon 02 21/2 57 66 02, Fax 02 21/2 57 67 45, E-Mail: derichs_gmbh@web.de

6.11.2013 wm

Sieger-Preis für philatelistische Literatur 2013 für Dr. Andreas Birken und Hans-Henning Gerlach

(wm) Bekanntlich sind die unvergessenen großartigen Handbücher von Albert Friedemann und Dr. Friedrich Steuer bis heute die Grundlagenwerke für jeden Sammler der Briefmarken, Stempel und postalischen Belege deutscher Kolonien. Dieses Wissen früherer Zeit wurde in den letzten beiden Jahrzehnten von zwei Könnern in kartografisclier und lexikalischer Form in eindrucksvoller Weise „übersetzt“.
Der erste von beiden verstarb leider schon 2010. Geboren 1938 in Tübingen wurde er Kartograph und war gelernter Dolmetscher. Er veröffentlichte zahlreiche Atlanten, darunter bereits 1981 einen „Weltatlas der Philatelie“ sowie 1986 einen „Atlas zur Eisenbahngeschichte“. Sein Buch „Philatelie für Kenner, Könner und Kanonen“, das in Istanbul 1991 herauskam, zeigt ihn als humorvollen Menschen und mit seinen „Karl May-Atlanten“ (1997 und 2003) erreichte er weltweite Anerkennung. Insgesamt erzielten seine Werke eine Auflage von über 100 000 Exemplaren und seine Verdienste wurden auch im „Deutschen Schriftsteller Lexikon“ 2007 gewürdigt.
Mit dem zweiten hier zu ehrenden Autor war er besonders durch zwei Buchreihen eng verbunden: Mit einem mehrteiligen „Atlas und Lexikon zum Ersten Weltkrieg“ (Königsbronn 2002 bis 2005) und eben mit der bereits erwähnten Reihe der Atlanten zur deutschen Kolonialgeschichte. Dieser zweite Autor wurde 1942 in Stuttgart geboren. Er studierte von 1963 bis 1970 in Tübingen Geschichte, Politik, Anglistik und Islamkunde. Von 1970–1978 war er als Assistent an der Abteilung für neuere Geschichte des Historischen Seminars der Universität Tübingen. Von 1978–1981 war er Leiter der Dokumentation bei der Zeitschrift MERIAN in Hamburg und von 1981 bis 2001 Redakteur beim GLOBUS-Kartendienst in Hamburg. Seit 2001 arbeitet er als freier Publizist, Kartograph und Komponist in der Hansestadt.
Das Kapitel des Sieger-Preises für philatelistische Literatur verlieh beim diesjährigen 113. Deutschen Philatelistentag in Heidenheim den Preis für das Jahr 2013 an Herrn Hans-Henning Gerlach (posthum) und an Herrn Dr. Andreas Birken für ihr literarisches Lebenswerk, nicht zuletzt aber für ihre großartige Reihe der sechs Handbücher „Deutsche Kolonien und deutsche Kolonialpolitik“.

4.11.2013 wm

Einsamer Auktionsrekord bei der 26. Christoph Gärtner-Auktion

(wm) An Auktionsumsätze zwischen ein bis vier Millionen Euro hat man sich ja bei Deutschlands Spitzen-Versteigerungshäusern beinah schon gewohnt. Was aber der Ergebnisbericht des Auktionshauses Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen für die mehrtägige Oktober-Versteigerung der Firma ausweist, klingt beinah „extraterristisch“: Mehr als 12 Millionen Euro inkl. Aufgeld (!) spielten fast 4 000 Bieter für die zehntausenden Lose von über 1200 Einlieferern aus aller Welt ein. Nicht nur kleine und große Einzelstücke waren bis zum 20-, 30-, 50- und mehrfachen nachgefragt, selbst auch Sammlungen in sechsstelliger Größenordnung. So brachte es eine Württemberg-Sammlung von Marken und Belegen bei einem Ausruf von 200 000 Euro auf 240 000 Euro inkl. Aufgeld, drei Lose von Brustschildsammlung stiegen von 630 000 auf 780 000 Euro und die 456 Lose der berühmten Karl-Stehle-Ansichtskarten kletterten auf mehr als das Dreifache: sie spielten bei einem Ausruf von 518 000 Euro stolze 1.722.000 Euro ein. Ebenso rekordverdächtig klingt die Zahl von 20 000 verschickter Kataloge, die in mehr als 140 Länder dieser Welt gehen. Bedenkt man, dass dem Auktionshaus für diese Auktion nur einige Monate an Vorbereitungs- und Produktionszeit zur Verfügung standen, relativiert sich selbst ein 30 Millionen-SFr.-Umsatz des Schweizer Auktionshauses Peter Rapp vor einigen Jahrzehnten, denn dieser hatte damals fast 1,5 Jahre Zeit, das damalige Spitzenmaterial zusammenzutragen. Gärtner hält es selbst für möglich, diesen damaligen Rekord zu brechen und wer ihn kennt, zweifelt nicht daran, dass er es versuchen wird.

4.11.2013 wm

MONACOPHIL 2013 vom 5.–7. Dezember 2013!

(wm) In der Novemberausgabe der viel gelesenen Verbands- und Fachzeitschrift „philatelie“ wurde versehentlich ein falsches Datum für diese kommende Spitzenveranstaltung der internationalen Philatelie in Monte-Carlo, Monaco, publiziert. Denn die Ausstellung findet nicht vom 4.–6. Dezember, sondern einen Tag später beginnend, vom 5.–7. Dezember 2013, statt. Alle näheren Details über diese besondere Veranstaltung finden Interessenten auf der Internetseite www. http://www.monacophil.eu.

4.11.2013 wm

Sind MICHEL-Nummern künftig für Jedermann frei verwendbar?

(wm) Diese Frage beantworteten am 24. Oktober 2013 Kontrahenten des Philotax- und des Schwaneberger Verlages sehr unterschiedlich. Unstrittig ist – nach entsprechenden Urteilen des BGH und OLG München allerdings die Verwendung der Nummern als Referenz-Nummer in eigenen Katalogen. Bekannt wurde nun auch, dass der Schwaneberger Verlag, der Herausgeber der bekannten MICHEL-Kataloge, einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main zu folgen hat, im Wege der einstweiligen Verfügung bei Androhung eines Ordnungsgeldes von 250 000 Euro die Aussage zu unterlassen, „Die Verwendung der MICHEL-Nummerierung – auch einzelner MICHEL-Nummern – in Katalogen, Alben und sonstigen systematischen Briefmarkenverzeichnissen ist ohne Genehmigung des Verlags nicht gestattet.“

Soweit bekannt, hat der Schwaneberger Verlag diese Aussage nunmehr aus seinen AGB und Internetseiten entfernt. Daraus zu schließen, dass deshalb die Verwendung aller MICHEL-Nummern für Jedermann frei sei, dürfte vielleicht vorschnell sein, zumal der Verlagsrepräsentant bei der Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen betonte, die bisherigen Urteile beträfen ja eigentlich nur das Katalognummernsystem des von Philotax bestrittenen Markenheftchen-Katalog. Dass zumindest Philotax dies anders sieht, ist bekannt und der Verlag kündigte zum 1. November auch umgehend das Erscheinen von zwei neuen Katalogwerken an, in denen MICHEL-Nummern zumindest auch als Referenznummern enthalten sind.

4.11.2013 wm

Internationaler Kalender für Briefmarkensammler 2014 erschienen

(wm) Er ist klein, fein und nützlich, dazu noch preisgünstig und unverwechselbar: der handliche DIN A6-große Jahreskalender des BDPh, den der Phil*Creativ-Verlag seit 1992 verlegt. Auf 142 Seiten bietet er nicht nur ein Jahreskalendarium, sondern auch nahezu alle wichtigen Adressen und Termine der deutschen Philatelie. Also des Bundes Deutscher Philatelisten, aller Prüfer im BPP, der Arbeitsgemeinschaften, der Bibliotheken, Museen und Fachzeitschriften und vieles andere mehr. Der Einzelpreis für den Kalender beträgt 6 Euro. Vereine und Mehrfachbezieher erhalten den Kalender bei Mindestbestellung von fünf Exemplaren für nur 2,30 Euro je Stück, zzgl. Porto. Billiger geht’s kaum mehr!

29.10.2013 wm

David Feldman versteigert preisgekrönte Strubel-Sammlung

(wm) Über vier Jahrzehnte wurde diese Sammlung von Steve Turchik aufgebaut und in diesen 45 Jahren fand der Sammler sehr ungewöhnliche und seltene Stücke vom ersten Münchner bis zum letzten Berner Druck, die Kenner mit dem Prädikat „außergewöhnlich“ versehen. Dabei sind u.a. beide Farbfehldrucke der 5 Rp. Blau Berner und Münchner Druck, verschiedene Halbierungen der 5, 10 und 20 Rp., seltene Abstempelungen in verschiedenen Farben, die 1 Fr. im Sechserblock, aber auch Rayon/Strubel-Mischfrankaturen. Gerade bei Frankaturen beinhaltet die Kollektion Spektakuläres, nämlich Briefe zu seltenen Destinationen. Eine Vorabbroschüre informiert Interessenten über dieses Angebot, das über zwei Jahre hinweg in einzelnen Auktionen zur Versteigerung kommen sol. Kontakt: A. Thorell, info@davidfeldman.com

29.10.2013 wm

LONDON 2015 wirbt mit historischen Ausstellungskatalog-Ansichten

(wm) Zur Briefmarkenmesse in Sindelfingen erschien bereits die dritte einer auf 15 Karten angelegten Serie, die jeweils eine historische Erinnerung an frühere Ausstellungen in Großbritannien präsentieren. Die Nr. 1 erschien zur Ausstellung in Thailand im August 2013 und war der Ausstellung von 1890 gewidmet, die Nr. 2 gab es in London, Moskau und Madrid. Diese Karte zeigte den Titel des Ausstellungskataloges von 1897. Die nun in Sindelfingen und zuvor in Budapest verbreitete Karte reproduziert den Titel der Bankett-Karte der Ausstellung von 1906. Weitere zwölf Karten sind vorgesehen und sie werden bei kommenden Veranstaltungen abgegeben. Eine nette Idee, für eine Großveranstaltung zu werben! Interessenten wenden sich an Chrissie Baker unter exhibiting@abps.org.uk. Über die London 2015 erfährt man mehr im Internet (www.london2015.net)

29.10.2013

Rauhut-Förderpreis geht an die ArGe Thurn & Taxis und die Poststempelgilde

(wm) Mittlerweile hat sich der Rauhut-Literatur-Preis für Arbeitsgemeinschaften zu einer festen Institution entwickelt. Jeweils zwei ArGen werden jährlich für gut gemachte Forschungsberichte ausgezeichnet. In Sindelfingen stellte Harald Rauhut, der Stifter des Preises und Inhaber des Auiktionshauses Rauhut & Kruschel, die diesjährigen Preisträger vor, die nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Scheck mit nach Hause nehmen konnten. Bei der Vergabe führte er wörtlich aus:
„Der 2. Platz gehört verdientermaßen an die Poststempelgilde e.V. – Schon eine 66 Jahre alte Arbeitsgemeinschaft ist etwas Besonderes, ebenso fast 240 Rundbriefe. Dass die Poststempel-Gilde nicht alt, sondern modern ist, zeigt ihr Rundbrief, der mit großer Themen-Vielfalt ein aktives Verbandsleben widerspiegelt und in farbiger Aufmachung, und gut strukturiert, anregt, sich mit den vielfaltigen Facetten aus Poststempelkunde zu beschäftigen. Herzlichen Glückwunsch und bitten machen Sie so weiter.
Der 1. Platz ist erneut einer klassischen Arbeitsgemeinschaft vorbehalten und geht an die ArGe Thurn und Taxis e.V. Bereits bei den vergangenen Prämierungen gehörten die Rundbriefe in die Spitzengruppe. Auf den ersten Blick auffällig die professionelle Aufmachung und gelungene Typographie. Man merkt, dass dahinter ein Fachmann steckt, der es geschafft hat, die Artikel der einzelnen Mitglieder in ein optisch ansprechendes und homogenes Gesamtwerk umzusetzen, bei dem nicht nur Aufmachung, sondern auch Inhalt stimmen. Berichte von Auktionen, Warnungen aus dem Alltag des zuständigen Verbandsprüfers (eine löbliche Zusammenarbeit, die man sich gerne von anderen ArGen wünschen würde), Postgeschichtliches und Historisches, verbunden mit kurzen Nachrichten und Leser-Diskussionen, machen in der Vielfalt den Reiz des Rundbriefes aus. Alleine der Artikel in einem der vergangenen Rundbriefe über den Fälscher Michalsky wäre schon ein Sonderpreis wert gewesen, hier der verdiente 1. Preis für die ArGe Thurn und Taxis.“

29.10.2013 wm

Neugründung einer ArGe für echt gelaufene FDC geplant

(wm) Jürgen Czarnetzki (Jägerstr. 29 A, 13595 Berlin, Tel. 0 30/361 13 31) plant die Gründung einer ArGe, die sich mit Ersttagsbelegen näher beschäftigen will. Nicht nur mit deren portogerechter Beschaffung in von Mitgliedern gewünschter Form, sondern auch mit deren Erforschung, zumal früherer Belege dieser Art. Interessenten können sich gerne bei ihm zwecks weiterer Information unter der vorgenannten Adresse melden.

22.10.2013 wm

Vorschau zur 696. Weiser-Auktion am 7.12.2013 mit einer Weltrarität aus China

(Fft. a.M.) Das Auktionshaus Weiser versteigert im Dezember, im Rahmen einer Asien-Spezial-Auktion einen der wertvollsten Briefe aus dem Kaiserreich China. Eine Welt-Rarität, die noch nie auf einer Auktion angeboten wurde. In der Beschreibung heißt es: „China 1897, Red Revenue, 1 C. auf 3 C. rot / Typ I und 4 C. auf 3 C. rot / Typ I., mit Beifrankatur, Aufdruck-Ausgabe 'Kaiserliche Post', Mi.-Nr. 18 III, 21 III, 24 III, 25 III und 28 II (zusammen 60 C.), über die französische Post in China, mit Mi.-Nr. 8 I (50 C.), auf R-Brief (Geldbrief-Umschlag) von Shanghai, vom 22.04.1897, mit zusätzlichem Zollstempel, bis Neapel (24.5.1897) per Schiffspost, von dort über Rom, mit Bahnpost 'Roma-Pologna' nach Oppeln in Deutschland, dazu der Einschreiben-Aufgabeschein mit Stempel 'SHANGHAI-CUSTOMS / APR.22 1897' und Unterschrift des Postmeisters, adressiert an den Hauptmann Böhmer, einem bekannten Offizier der deutschen Schutztruppen.“
Weltweit gibt es nur etwa 250 Briefe mit Red Revenue-Frankaturen und die meisten sind Einzelfrankaturen der kleinen Wertstufen zu 1 cent und 2 cents. Aus der Zeit vor 1900 existieren nur etwas 20 Mischfrankaturen mit der Sonder-Ausgabe zum 60.Geburtstag der Kaiserin Mutter. Diese 4 cents-Red Revenue in Mischfrankatur mit den hohen Werten der Aufdruck-Ausgabe gilt als einer der schönsten und wertvollsten Belege aus dem Kaiserreich China (geschätzter Wert EUR 150.000,-- bis EUR 250.000,-- / Ausruf: EUR 30.000,--).
Eine Vorschau ist bereits jetzt auf der Internetseite www.Auktionshaus-Weiser.de online. Der vollständige Auktions-Katalog ist ab den 10.11.2013 online. Der gedruckte Katalog kann kostenlos bei der Auktionatorin, Frau Weiser, angefordert werden (Tel.: +49 (0)69 - 67 51 48).

22.10.2013 wm

Hallescher Ganzsachensammlerverein e. V. wird 50!

(Halle) Zu seinem Jubiläum im Oktober 2013 hat der Halleschen Ganzsachensammlerverein eine Jubiläumsganzsache (VGS) mit Sonderstempel aus gleichem Anlass erstellt. Die Jubiläumsganzsache ist auf 100 Exemplare begrenzt. Als Stempeldatum wurde der 19.10.2013 gewählt, da an dem Tag der Landesverband den Tag der Briefmarke in Halberstadt beging. Die Vereinsganzsache soll damit ein Beitrag zum diesjährigen Tag der Briefmarke in Sachsen-Anhalt sein, ohne dies im Stempel und im Zudruck ausdrücklich zu nennen.
Der Preis der VGS mit Sonderstempel beträgt 2,50 €, sofern adressiert. Bei nicht adressierten Belegen mit Sonderstempel 2,50 € + Porto und Versand. Interessenten für die Vereinsganzsache auf Plusbrief-Basis können sich für eine Bestellung an folgende Adresse wenden: Helmut Voßwinkel, John-Schehr-Str. 19, 06231 Bad Dürrenberg, Tel.: 0 34 62/ 21 00 03, E-Mail: hel2voss@gmx.de

22.10.2013 wm

Vorbericht 134. Versteigerung des Auktionshauses Dr. R. Fischer, Bonn

(Bonn) Am 15. und 16. November lädt das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer zur 134. Auktion ein. In zwei großformatigen Luxuskatalogen wird ein Angebot von ca. 13.000 Losen mit einem Schätzwert von 2,4 Millionen Euro offeriert. Es ist das bisher wertmäßig größte Angebot des Auktionshaus, ebenso wird es das umfangreichste numismatische Angebot. Philatelisten haben die Auswahl zwischen 10.000 Losen, dabei sind zahlreiche Besonderheiten, Raritäten und gesuchte Standard-Ausgaben im Angebot. Durch die Auflösung mehrerer spezialisierter Sammlungen deutscher Sammelgebiete gibt es von Altdeutschland bis zu den Ausgaben der Bundesrepublik zahlreiche interessante Lose. Schwerpunkte setzen Preußen, Deutsches Reich, Deutsche Kolonien, Deutsche Nebengebiete, Deutsche Besetzung im 2. Weltkrieg sowie die Lokalausgaben und alle anderen Nachkriegsausgaben. Auch im Bereich Europa und Übersee gibt es nicht zu vernachlässigende Offerten. So werden von Japan einige Seltenheiten angeboten, ebenso interessante Stücke von Österreich, Jugoslawien oder Kroatien.
Der Schwerpunkt liegt beim Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer traditionell auf den deutschen Sammelgebieten, von Altdeutschland bis Bundesrepublik Deutschland kommen praktisch aus allen Zeitepochen Marken, Belege etc. zum Aufruf. Eines der Highlights der 134. Auktion ist die Kiautschou Mi.-Nr. 26B, die erst jetzt 100 Jahre nach Ausgabe entdeckt wurde, bei dem im Auktionshaus Dr. Fischer angebotenen ungebrauchten, einwandfreiem Exemplar handelt es sich um das zweite gefundene Stück, der Michel wird diese Marke im Katalog des Jahres 2014 erstmalig katalogisieren. Der Prüfer Jäschke-Lantelme geht von einer Auflage von nur 40 Exemplaren aus – davon dürften heutzutage nicht mehr allzu viele erhalten sein. Der Startpreis beträgt 10.000 Euro und lässt eine spannende Auktion erwarten. Auch ansonsten ist das Angebot der Deutschen Kolonien sehr hochwertig.
Die sog. Deutschen Nebengebiete bieten zahlreiche gesuchte Ausgaben und Besonderheiten, dabei u. a. Saargebiet mit Farben, Aufdruck-Besonderheiten und gesuchten Standard-Ausgaben zu moderaten Ansatzpreisen. Die Ausgaben der „Deutschen Besetzung II. Weltkrieg“ bringen zahlreiche gesuchte Stücke zum Aufruf, dabei u. a. ein reichhaltiger Teil Sudetenland, aber auch fast alle anderen Ausgaben von Albanien bis Zara sind mit zahlreichen gesuchten Stücken vertreten, ebenso die Feldpostausgaben. Gleiches gilt natürlich auch für Deutschland nach 1945.
Europa und Übersee bieten im Einzellos-Teil interessante Ausgaben und sind mit ca. 300 Losen vertreten. Das umfangreiche Sammlungs-Angebot mit über 1.000 Losen bietet zahlreiche Nachlässe, Fundgruben und Ländersammlungen.
Mehr Informationen rund um die Auktion und über das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer erhalten Sie im web unter www.ReinhardFischerAuktionen.de Dort sind ebenso alle Einzellose sowie vorhandene Atteste abgebildet, weiterhin wurden über 500 Sammlungen komplett fotografiert und können online besichtigt werden.

17.10.2013 wm

Der neue BDPh-Vorstand stellt sich dem Publikum in Sindelfingen

(ga) Am vergangenen Wochenende hat die Hauptversammlung des Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) mit großer Mehrheit einen wirklich neuen Bundesvorstand gewählt. Das fünfköpfige Team um Uwe Decker ist angetreten, „kräftig durchzulüften“ und alte Zöpfe abzuschneiden. Es ist das erklärte Ziel, die organisierte Philatelie zu modernisieren, um dieses schöne Hobby möglichst vielen Menschen in einem veränderten Umfeld näherzubringen. Wo könnte sich der neugewählte BDPh-Bundesvorstand besser einem breiten Publikum präsentieren als auf der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen?! So gibt es seit eben einen neuen Programmpunkt im Forum für Sammler: Freitag, 25. Oktober 2013, 15.30 Uhr: Der neue BDPh-Bundesvorstand stellt sich vor.

17.10.2013 wm

343. Schwanke-Auktion vom 21.-23.November 2013 – eine Vorschau (III): Der Hauptkatalog und die Sammlungen

Der Hauptkatalog der 343. Auktion bietet immerhin auch rund 5000 Positionen, und auch hier gibt es interessante Angebote, z.B. die „Sir Wilson“- Sammlung. Belege aus möglichst vielen verschiedenen Ländern, unterschiedliche Frankatur-Kombinationen und ungewöhnliche Destinationen zusammenzutragen – das war das grosse Thema der „Sir Wilson“-Sammlung. Es geht dabei um den Zeitraum von circa 1890 bis 1935. Am Ende entstand eine wundervolle philatelistische Weltreise, die, in insgesamt 367 Lose aufgeteilt, den Leser mitnimmt in „die gute alte Zeit“, wo oftmals schon in der Zeit vor dem Weltkrieg Philatelisten in den fernsten Ecken der Welt höchst attraktive Poststücke auf die Reise schickten. So spannt sich der Bogen von Bayern über deutsche Gebiete wie Marienwerder, Oberschlesien oder Saar zu verschiedenen ungewöhnlichen europäischen Ländern wie Montenegro, Ostrumelien oder Wendensche Kreispost bis hin zu einer Vielzahl kleinster Überseegebiete, wobei hier insbesondere das Britische Weltreich stark vertreten ist. Von „Aden“ bis „Victoria“ enthält das Angebot schön anzusehende und teils auch seltene Zeitzeugen, zum sehr großen Teil Ganzsachen mit Zusatzfrankaturen und sehr oft als Einschreiben an die jeweiligen Destinationen gerichtet. Insgesamt 1300 Einzellose EUROPA und ÜBERSEE schließen sich an diese Angebote an. Schwerpunkte im Europa-Teil sind Frankreich, Österreich (mit hochwertigen klassischen Frankaturen), Russland und die Schweiz. Britische und Französische Kolonien sowie etwa 70 Lose „China“ setzen Akzente im Übersee-Teil. DEUTSCHLAND: Die gut 1300 Positionen des Einzellos-Angebotes sollte man genau studieren. Wie immer, sind praktisch alle guten Standard-Ausgaben vorhanden. Am Sonnabend, dem 23.November, kommen genau 1 611 Sammlungen und Posten unter den Hammer. Gut 50 Posten Münzen und Banknoten ergänzen das Angebot.

16.10.2013 wm

World Stamp Show New York 2016 wirft ihre Schatten voraus!

(wm) Eine Erstinformation zur Weltausstellung der Philatelie in New York 2016 ist nun auf der Webseite www.ny2016.org einzusehen. Die Ausstellung findet vom 28. Mai bis 4. Juni 2016 im Jacob Javits Convention Center statt. Das 5-Seiten-Dokument präsentiert ein Grußwort von Präsident Wade Saadi, wirbt um ehrenamtliche Helfer und lädt zur Standbuchung ein.

16.10.2013 wm

Dreister Einbruch mit Folgen

(tb) Am 14.10.2013 gegen 05:00 Uhr morgens wurde Herr Bauer, Thüringer Edelmetallkasse in Erfurt, Mitgliedsfirma des Bundesverbandes des Deutschen Münzenfachhandels, von zwei maskierten Tätern überfallen. Diese gingen äußerst brutal vor und erbeuteten bei dem Überfall folgende Ware:

38 Komplett Sätze 2 Schilling
400 gr. Feinsilber in Form von MDM Medaillen, 999er Silber
520 DM in Form von 5 und 10 DM Gedenkmünzen
600 Kleinmünzen Mittelalter bis Altdeutschland, davon: 50 Doppelgroschen 1/12 Taler aus Sachsen 1764
4 2/3 Taler mit großem Zain Ende, Sachsen – Coburg – Gotha 1679

Vor dem Ankauf dieser Ware wird dringend gewarnt! Sachdienliche Hinweise, die zum Wiederauffinden der Beute und/oder zur Ergreifung der Täter führen können, werden erbeten an die Polizei in Weimar, Telefon: 0 36 43 / 882 – 0 oder unmittelbar an Herrn Bauer, Thüringer Edelmetallkasse, Telefon: 1 01 51 / 55 4 55 6 53.

15.10.2013 wm

343. Schwanke-Auktion vom 21.-23.November 2013 – eine Vorschau (II): Vom amerikanischen Bürgerkrieg zu Altdeutschland und phil. Literatur

Die RICHMOND COLLECTION: Zweifellos gehören sie zu den faszinierendsten Gebieten der Philatelie...die Konföderierten Staaten von Amerika. Die CSA, die nur einen blutigen Bürgerkrieg lang existierten, brachten in den etwa vier Jahren ihres Bestehens mehr philatelistische Top-Raritäten hervor als jedes andere Land. Sowohl im historischen als auch im philatelistischen Sinne sind sie eine Einmaligkeit.
Es liegt in der Natur der CSA-Philatelie, dass dieses einzigartige klassische Sammelgebiet hinsichtlich seiner Qualität weitaus toleranter behandelt werden muss als die Klassik der meisten anderen Staaten. Eine Fülle von Fakten macht es praktisch unmöglich, die Qualität einer CSA-Rarität mit der einer von Altdeutschland vergleichen zu wollen. Die Qualitätsbeschreibung der Lose berücksichtigt diese Tatsache. Das bedeutet, dass minimale Beanstandungen, die für viele konföderierte Briefe typisch und normal sind, nicht kleinlich beschrieben wurden, weil sie eben für Poststücke der CSA einfach dazu gehören. Bei Stücken, die effektive Fehler aufweisen – die nicht mehr als „üblich“ zu bezeichnen sind – wurden diese natürlich im Text beschrieben.
Der überwiegende Teil der „Richmond Collection“ stammt aus der vor über 20 Jahren verkauften Sammlung des grossen amerikanischen Philatelisten Dr. Roger Schnell. In der folgenden Zeit wurde der ursprüngliche Bestand mit Geschmack und Sachkenntnis weiter ausgebaut.
Und dann wäre an dieser Stelle noch ein wirklich schwergewichtiges Angebot von HAMBURG (und dabei geht es nicht nur um Carl H.Lange!) und von BERGEDORF zu nennen. Die Verwendung preußischer Marken in Bergedorf ist allein schon von großer Seltenheit. Findet man die Stempel der Bergedorfer Landpost, also von „Kirchwerder“ oder von „Geesthacht“, kann man meist von Unikaten sprechen. Zwei solcher Stücke bieten wir an: „Kirchwerder“ auf einer Preussen-Ganzsache (2 000 Euro) und „Geesthacht“ auf einem Brief mit der Preussen Nr. 16 (Euro 7 500). Zumindest der letztgenannte Brief ist ein Unikat; dieser Brief wurde vor über 50 Jahren zuletzt angeboten und dürfte mit zum Seltensten zählen, das nicht nur Bergedorf, sondern das ganze Sammelgebiet „Altdeutschland“ zu bieten hat.
Neben vorgenannten Raritäten bietet Schwanke wie jedes Jahr viele „kleine“ Lose ab 50 Euro an, dabei reizvolle Lots oder Posten. Wie immer sind auch einige dabei, die zu Gunsten der Philatelistischen Bibliothek in Hamburg versteigert werden.
PHILATELISTISCHE LITERATUR – auch zum Jahresschluss 2013 gibt es ein starkes Angebot von rund 300 Losen, darunter bibliophile Seltenheiten. Genannt sein sollten Suppantschitsch „Bibliographie … der gesamten deutschen philatelistischen Literatur..“, 1891 (€ 400), ein Hamburger Adressbuch aus dem Jahre 1846 (€ 100), Wilsons „Royal Collection“ aus dem Jahre 1952 (€ 350), „Magazin für Briefmarken-Sammler“ von Zschiesche & Köder aus dem Jahre 1863 (!) (€ 300) und das „Journal of the Philatelic Library Society“ 1908-13 (7 Bände). Diese von namhaften Philatelisten wie E. Bacon in London gegründete Gesellschaft existierte von 1908-1918; das Journal dieser Vereinigung wurde nur an die Mitglieder verteilt und ist heute von großer Seltenheit. Selbst in bekannten Bibliotheken finden sich heute nur Fotokopien, meist nur einzelner Ausgaben (Schätzpreis € 500). Einige Lexika und Landkarten ergänzen das Angebot, darunter ein sehr seltener Baedecker aus dem Jahre 1852 „Rheinreise von Basel bis Düsseldorf“ (€ 350).

16.10.2013 wm

53. AIXPHILA-Auktion am 29. und 30. November 2013

(ho) Im Mittelpunkt der 53. AIX-PHILA-Auktion Ende November in Aachen steht die Deutschland-Philatelie mit einer Fülle von oft attestierten Spitzenwerten. Dabei kommt unter anderem eine Viererblocksammlung teilweise detailliert, zum Teil auch gebietsweise unter den Hammer. Neben etlichen Brustschilden seien hier Chicagofahrt, Wagnersatz oder von der Bizone die komplette Serie Band/Netzaufdrucke auf Ziffern stellvertretend genannt (Ausruf je 1.500 €). Die komplette Bundesrepublik in Viererblöcken startet mit 3.000 €, Westberlin ebenso und die DDR mit 1.500 €. Altdeutschland mit einigen Raritäten und sehr guten Belegen ist ebenso reichhaltig vertreten wie die übrigen deutschen Gebiete vor und nach 1945. Bei Europa fallen Liechtenstein und Österreich mit u.a. Vaduz- und Wipablöcken auf, bei Übersee die VR China mit gesuchten Serien aus der Zeit der Kulturrevolution. Vorab kommt ein kleiner aber feiner Münzteil zur Versteigerung, aus dem vor allem zahlreiche preußische Talerstücke herausragen. Der zweite Auktionstag dürfte wieder für ein volles Haus sorgen, wenn mehr als 1 500 Sammlungen, Posten und Nachlässe versteigert werden. Neben etlichen Kollektionen von Altdeutschland über Deutsches Reich mit Gebieten bis Nachkriegsdeutschland sorgt ein großer Händlerbestand Markenheftchen (Ausruf 2.500 €) und Rollenmarken Bundesrepublik und Berlin (1.500 €) für Aufmerksamkeit. Nahezu komplette Sammlungen unserer Nachbarländer Belgien (Startpreis 1.500 €), Frankreich (2.000 €), Niederlande (2.500 €) oder Österreich (1.500 €) stehen ebenso auf dem Programm wie exotische Länder oder Motive. Richtig loslegen können Sammler, Anleger und Händler aus Nah und Fern bei mehreren Dutzend teils großvolumiger Nachlässe und Wunderkartons, die zu Startpreisen von 10 bis 2.000 € ins Rennen geschickt werden.

15.10.2013 wm

BDPh-Vorstandwahlen entschieden. Das „Team Decker“ gewann eindeutig!

(wm) Kurze Zeit bei manchem Delegierten der Hauptversammlung des BDPh in Heidenheim am 12. Oktober 2013 erstaunte Gesichter, dann folgte lautstarker Jubel und Beifall. In der ersten Wahlrunde zum neuen Präsidenten des BDPh setzte sich Uwe Decker mit 38.841 Stimmen (Prozentanteil aller Stimmen: 86%) gegen seinen Mitbewerber Dr. Eckart Bergmann (4.431 Ja-Stimmen, entsprechend 10% bei 4% nicht abgegebener oder ungültiger Stimmen) durch.
Mit teils noch höheren Ergebnissen wurden die anderen Mitglieder des sog. „Decker-Teams“ in den Vorstand gewählt. Dazu zählen nun:

Alfred Schmidt, Vizepräsident: mit 39.678 Stimmen gewählt (88%)
Michael Fukarek, Schatzmeister: mit 39.899 Stimmen gewählt (88%)
Helma Janssen, Beisitzer: mit 43.917 (97%)
Thomas Höpfner, Beisitzer: mit 41.107 (91%)

Die weiteren Kandidaten des sog. „Kompetenzteams“ unter Dr. Bergmann erhielten nur eine geringe Zahl von Wahlstimmen: Franz-Karl Lindner, der bisherige Vizepräsident: 5.433 (12%), Walter Bernatek, der für das Schatzmeisteramt kandidierte: 5.242 (12%) und Franz-Josef Pütz 6.655 (15%).

15.10.2013 wm

Mitgliederanträge beim „Bundestag“ in Heidenheim ohne Chance!

(wm) 13 Anträge aus Reihen der Mitglieder lagen in Heidenheim vor, 12 wurden abgelehnt bzw. vier von diesen konnten wegen fehlender formaler Voraussetzungen (Terminfristbeachtung) nicht zugelassen werden. Eine Notwendigkeit, den Bundesvorstand um eine Person zu ergänzen (was die Satzung des BDPh durchaus vorsieht), sahen die Delegierten nicht. Der Antrag auf Wiedereinführung des jährlichen Deutschen Philatelistentages hatte ebenso keine Chance. Selbst ein Antrag, UV-Licht hemmende Folien auf die Exponatrahmen zu kleben, um der künftigen Zerstörung des wertvollen Kulturgutes Briefmarke zumindest begrenzt entgegenzuwirken, kam nicht durch. Dies obwohl der Antragsteller den Vorschlag gemacht hatte, die erheblichen Kosten ggf. über Jahre hinweg zu verteilen. Immerhin: Dieser Antrag wurde dem neuen BDPh-Vorstand zur weiteren Prüfung überlassen.

15.10.2013 wm

Zahlreiche Ehrungen beim 113. Deutschen Philatelistentag in Heidenheim

(wm) Lutz Richter (Deutsche Post) wurde die Ehrenmedaille des BDPh, Rüdiger Krenkel und Günter Formery der Alois-Wilhelm-Bögershausen-Preis, Hans-Henning Gerlach und Dr. Andreas Birken der Sieger-Preis für philatelistische Literatur, Christian Klouda die Verdienstnadel des BDPh in Gold und Herbert Wagner die Richard-Renner-Medaille zuerkannt. Bereits bei der Hauptversammlung des BDPh hatten die Delegierten den scheidenden BDPh-Präsidenten Dieter Hartig, der zwölf Jahre lang sein Amt wahrgenommen hatte, mit hoher Mehrheit zum Ehrenpräsidenten des BDPh gewählt.

15.10.2013 wm

343. Schwanke-Auktion vom 21.-23.November 2013 – eine Vorschau (I)

„It is SPECIALS-Time “, bezeichnet der Hamburger Auktionator Hans-Joachim Schwanke die jeweils letzte Auktion eines Jahres. Denn auch in diesem Jahr gelangen neben erlesenen Raritäten viele Kuriosa und Besonderheiten, verrückte Posten und Investmentlose zum Verkauf. Einige Beispiele seien kurz – den großen Namen ihrer Vorbesitzer folgend – genannt:
Carl H. Lange war bis zum Beginn der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein bekannter Hamburger Briefmarkenhändler. Außerdem wirkte er Jahrzehnte als Prüfer. Kaum bekannt ist, dass er auch Versteigerer war. 1921 gründete Carl H. Lange mit fünf Partnern die „Postwertzeichen-Auktions-Gesellschaft“. Mitgesellschafter waren die zu ihrer Zeit bekannten und geschätzten Händler August Drahn (Köln), J.W. Von Arkel (Bremen), Paul Brix (Berlin), Konrad Schneider (München) und Robert Zöbisch (Plauen). Alle Versteigerungen fanden in Berlin statt. Die erste im März 1922. Als Auktionator fungierte Carl H. Lange. Schon einen Monat später folgte die 2. Auktion; sie wurde von August Drahn geleitet. Mit den anderen Herren ging es weiter und bereits im Dezember 1922 gab es die 6. Auktion. In der zweiten Jahreshälfte 1923 beendeten die Milliarden- und Billionenbeträge der Hochinflation die Tätigkeit der „Postwertzeichen-Auktions-Gesellschaft“.
Als erstes Los unserer Specials präsentiert Schwanke nun den uralten und umfangreichen Studien-Bestand „HAMBURG“ von Carl H. Lange mit ein paar hundert (!) frankierten Briefe, eine Fülle verschiedener, teils seltener Stempelstudien, inklusive einer Reihe von Stücken mit dem ersten Maschinenstempel, Abarten und Ganzsachen, daneben Aufzeichnungen Carl H. Langes für eine Überarbeitung des „Hamburg-Teils“ im Kohl-Handbuch. (Startpreis 17.500 Euro).
Ewald Müller-Mark ist sicher allen ernsthaften Altdeutschland-Sammlern bekannt durch sein Standardwerk „Altdeutschland unter der Lupe“. Aus seiner Feder stammen aber viele andere höchst bemerkenswerte Fachaufsätze und Artikel, die meist in loser Folge erschienen, z.B. über die „50 Besten Europas“ usw.
Müller-Mark`s Traum war es, ein zweites Standardwerk über Altdeutschland zu veröffentlichen, das sich mit den herausragenden Stücken dieses Sammelgebietes beschäftigen sollte, deren Häufigkeit, deren Provenienzen und deren Preisentwicklung über die letzten 100 Jahre. Sein Archiv, das er auch zu diesem Zweck angelegt hatte, umfasst 28 Bände, die das Vorkommen einzelner Stücke auf Auktionen teilweise bis vor den ersten Weltkrieg zurück verfolgt, dabei auch Stücke notiert, die auf Grund zweier Weltkriege als verschollen gelten. Zusätzlich sind viele Anmerkungen Müller-Mark`s enthalten sowie unveröffentlichtes Material (z.B. liegen im „Baden“-Teil Original-Pressefotos aus dem damaligen Prozess gegen Prof. Ehret bei.)
Natürlich kann das Archiv keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, auch hört die Registratur etwa Mitte der 1970er Jahre auf; für einen forschenden Philatelisten, der als Autor oder Verleger vielleicht ambitioniert an ein neues Werk zum Thema „Altdeutschland“ herangehen möchte, bietet Müller-Mark`s Archiv eine unschätzbare Fundgrube.
Wir bieten dieses Material länderweise an, von „Baden“ bis „Württemberg“, jedoch soll einem Gesamtgebot ggf. der Vorzug gegeben werden. (Schätzpreis insgesamt 6 000 Euro)
Friedrich Starauschek... war im vergangenen Jahrhundert einer der bedeutendsten deutschen Berufsphilatelisten und Prüfer für weltweite Klassik. Seit den 1920er-Jahren wirkte Starauschek als Chefphilatelist des Hauses Heinrich Köhler (Berlin), und dies bis zum Jahre 1949. Er war das Zeichen „H. Köhler“, bis er später – nach dem Tode Heinrich Köhlers - mit „Star“ oder „Starauschek“ signierte.
Einen reizvollen Teil aus seiner Vergleichs- und Prüfsammlung bietet Schwanke geschlossen an. Aus dem bemerkenswerten Material verdienen Ihre Aufmerksamkeit u.a. Stücke mit „pro und contra“-Beurteilungen. Außerdem sind diverse persönliche Aufzeichnungen und Schriftwechsel enthalten. (Schätzpreis 1500 bis 2000 Euro).
Last but not least - Kapitän W. Sachse war in seinem „ersten Leben“ Reedereioberinspektor von Beruf – doch ist sein Name philatelistisch verbunden mit solch anspruchsvollen Sammelgebieten wie „Griechenland/Hermesköpfe“ oder „Helgoland“. Für beide Gebiete war er ein anerkannter Prüfer, und wenn man heute Marken dieser Gebiete mit seiner Signatur sieht, kann man diese unbedenklich erwerben. Der über Jahrzehnte als „Mister Helgoland“ bekannte Prüfer Hellmuth Lemberger konnte sein Standardwerk über Helgoland nur schreiben, weil er in den 1950er Jahren die Sachse-Sammlung erwerben konnte. Am 21. November 2013 wird dieses einmalige Objekt nunmehr den Besitzer wechseln. Der Schätzpreis liegt zwischen 18- bis 22.000 Euro.
Der komplette Katalog wird ab dem 20. Oktober online stehen; die Printversion wird ab dem 22.10. von der Druckerei verschickt. http://www.schwanke-auktionen.de/auctions/343/preview

9.10.2013 wm

Alan Holyoake präsentiert seine „Grand Prix-Sammlung“ der ersten Briefmarken der Welt in Berlin am 21. Oktober 2013

(wm) Erneut lädt der Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e.V. zu einem einmaligen Ereignis nach Berlin ein: Am 21. Oktober 2013 findet im Hotel Sylter Hof, Kurfürstenstr. 114–116 in 10787 Berlin (ab 19.30 Uhr beginnend mit kleinem Empfang) ab 20 Uhr eine Präsentation zum Thema „Großbritannien – die ersten Briefmarken der Welt 1 und 2d“ statt.
Holyoakes Sammlung – sie gewann den Grand Prix der LONDON 2010 – gilt als die beste, die jemals zu den ersten Briefmarken der Welt zusammengetragen wurde. Dank der Unterstützung des Auktionshauses Heinrich Köhler, Wiesbaden, und dessen geschäftsführenden Mitinhaber Dieter Michelson wurde sie komplett ins Deutsche übersetzt, so dass die Präsentation auch in deutscher Sprache erfolgt. Erst vor wenigen Monaten erschien ein großformatiger Luxusband in englischer Sprache über die weltweit einmaligen Stücke, die Holyoake zusammentragen konnte; in Berlin wird es zum Vortrag ebenfalls eine exklusive Dokumentation geben. Wer in die Frühgeschichte der ersten Briefmarken der Welt eintauchen will, sollte diesen Vortrag nicht verpassen. Jeder interessierte Sammler, nicht nur die Mitglieder des Klubs, ist herzlich eingeladen und der Eintritt ist frei.

9.10.2013 wm

Neues aus dem Prüferbund (BPP)

Zum 31. Dezember 2013 endet die ordentliche Mitgliedschaft folgender Verbandsprüfer im Bund Philatelistischer Prüfer:

Dr. Jobst von Heintze (Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 16, 36, 37 und 38)
Günter Lieder (Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 37 und 38)
Peter Marxer (Prüfgebiet: Liechtenstein)
Horst K. Schmidt (Prüfgebiete: Zusammendrucke, Markenheftchen, Rollenmarken Berlin und BRD).

9.10.2013 wm

Saxonia-Ausverkauf am letzten September Wochenende: Erlebnisteams in Speyer und Püttlingen leergekauft

(Uwe Decker) Das vorletzte Wochenende war in mehrfacher Hinsicht von Erfolg gekrönt. In Speyer trafen sich die jungen Briefmarkenfreunde zur diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM), die sowohl vom Stiftungswettbewerb mit dem Thema „Welterbe“, als auch mit einer kombinierten Rang 2/3-Jugendausstellung begleitet wurden. Die Besucher haben die Mitarbeiter des Sonderpostamts kalt erwischt. Aufgrund der großen Nachfrage, kam am Samstag, dem 28.9.13 um 15.27 Uhr die Meldung: „Saxonia“ AUSVERKAUFT !!!
Rund 150 Kilometer weiter fand im saarländischen Püttlingen die „Köllertal 2013“ statt. Eine kleine aber feine Rang 3-Ausstellung, bei der bereits zur Eröffnung bei den Anwesenden kräftig Werbung gemacht wurde. Um die für die Philatelie so wichtigen Bereiche Jugendarbeit und Ausstellungswesen zu fördern, kann jeder mit kleinem Zuschlag Großes bewegen. Das ließen sich die Aussteller, Besucher und Organisatoren nicht zweimal sagen. Am Sonntag, dem 29.9.13 um 11.58 Uhr musste Volker Stickel von Erlebnisteam passen und konnte die Kaufwünsche nicht mehr befriedigen – AUSVERKAUFT !!!
Nachdem der Pressespiegel auf der BDPh Homepage zur Marketingkampagne von Tag zu Tag länger wird, spiegelt sich das auch bei den Sonderpostämtern wieder. Im September wurden die Sonderpostämter in Heidelberg, Waldstetten, Speyer und Püttlingen leergekauft. Wo wird das nächste sein ? Es gehört mittlerweile zum guten Ton, die Post mit der Saxonia zu frankieren – und das ist gut so.
Stimmen:
„Ich freue mich über das ausverkaufte Postamt, weil damit ganz viele Jugendgruppen unterstützt werden können.“ Michaela Kohlhagen, 1. Vorsitzende des Landesring Südwest e.V.
„Ich freue mich über das ausverkaufte Postamt, weil wir engagierte Sammler haben, die die Philatelie unterstützen.“ Joachim Schorr, Ausstellungsleiter „Köllertal 2014“
„Nach Heidenheim werde ich mehr Saxonia mitbringen und die Stückzahl um eine Null erhöhen.“ Volker Stickel, Team "Erlebnis: Briefmarken", Koordinator für den Bereich Südwest

9.9.2013 wm

Junge-Sammler-Werbung: Es geht doch! Ein Erlebnisbericht zur „Modell-hobby-spiel“ in Leipzig Anfang Oktober 2013

(ps/wm) Nicht wenige klagen: Es gäbe keinen Nachwuchs, kein Jugendlicher interessiere sich noch für Briefmarken, bestenfalls für elektronische Medien und die Welt gehe für Philatelisten sowieso bald unter. Ob das so stimmt? Ein völlig anderes Bild zeichnet Peter Schreitmüller, Geschäftsführer von „Alben und mehr“, einer Briefmarken- und Zubehörfirma in Hückeswagen. Er schilderte sein Erlebnis wie folgt:
„Nach dem Anruf von Arnim Hölzer, der noch einen Stand vermieten wollte, habe ich kurz entschlossen 3 m Standfläche gebucht. Nach dem Motto: ‚Frage nicht, was der Verband für Dich tun, sondern was Du für den Verband tun kannst.‘ Dann sind wir los. Zu dritt nach Leipzig: Stand und auch die Zuladung vom APHV (ich weiß, warum Arnim Hölzer mich ausgesucht hat!) waren okay und wir sind wir freudig erwartet worden.
Sechs Leute haben angepackt und ruck zuck war alles erledigt. Der APHV, vertreten durch Geschäftsführer, Präsident mit Familie und mehr, Frau Poland von Michel, Chefredakteur und Mitarbeiter vom Briefmarkenspiegel, der BDPh mit seinen Vereinen, Herr Karte und Herr Müller vom APHV haben Großartiges geleistet.
Tausende (kein Witz!) Kinder und Jugendliche haben mit Begeisterung am APHV-Stand am Glücksrad gespielt, Briefmarken nach Katalog im MICHEL gesucht, gewaschen, getrocknet (Safe) und bestimmt. Andere haben aus getrocknetem, gereinigtem Sand (von mir befördert, seitdem sagt mein Schwiegersohn, ich hätte einen Knall), Münzen ausgegraben und nach Leuchtturm-Katalog bestimmt. So muss man Sammler machen! Der Erfolg gibt dem APHV und dem BDPh absolut Recht! Wir müssen nicht in Essen, Sindelfingen, etc. neue Sammler suchen, sondern auf Verbrauchermessen wie dieser.
APHV-Mitglieder müssen unbedingt spenden. Sei es Geld, Marken, Münzen und mehr: Die Jugend ist mit Begeisterung dabei und dankt es uns. Es gibt viel zu tun! Arnim Hölzer, seine Familie und alle Mitarbeiter machen es vor. Helfen Sie alle mit, denn diese Kinder und Jugendlichen können unsere Sammler und Kunden von morgen werden!“

8.10.2013 wm

Neuer FEPA-Vorstand in Madrid gewählt!

(wm) Die FEPA ist der Verbund nationaler euorpäischer Philatelistenverbände, die als Kontinentalverband innerhalb des Weltverbandes, der FIP, die Interessen europäischer Sammler und besonders der Aussteller vertritt. Nach 12 Jahren trat der bisherige Präsident, Jörgen Jörgensen, aus Dänemark nicht mehr an. Als sein Nachfolger wurde einstimmig José Ramon Moreno aus Spanien gewählt, sein Stellverteter und Vizepräsident ist der bisherige Direktor Dr. Giancarlo Morolli aus Italien, Schatzmeister ist künftig Alfred Kunz aus Österreich und als Sekretär/Geschäftsführer steht Bojan Bracic aus Slowenien weiter zur Verfügung. Deren einstimmiger Wahl standen fünf Kandidaten für die ebenfalls zu wählenden Direktorenposten gegenüber. Das Rennen machte Birthe King aus Großbritannien – die erste Frau im FEPA-Vorstand – sowie Nicos Rangos auf Zypern. Der neu gewählte Vorstand wird künftig sich dafür einsetzen, dass die europäischen Verbände mehr mit einer Stimme sprechen, gesamteuropäische Erfahrungen gelungener Veranstaltungen weitergeben, aber auch statt bisherigen „Insellösungen” mehr Europa-Konzepte (z.B. zu Versicherung und Transport von Sammlungen) realisieren. Stets mit Blick auf Vorteile für Aussteller bedacht, sollen aber auch gute Erfahrungen einzelner Verbände mehr als bisher weitergegeben werden und als Vorbild dienen können.
 

8.10.2013 wm

Die LONDON 2015 kooperiert mit den EUROPÄISCHEN MEISTERSCHAFTEN FÜR THEMATISCHE PHILATELIE (ECTP)

(Werner Müller) Die Organisatoren der „London 2015 EUROPHILEX“ und der „Europäische Meisterschaften für thematische Philatelie (ECTP)“ haben vereinbart, im Mai 2015 ihre bedeutenden europäischen Ausstellungen gemeinsam durchzuführen. Diese Form der internationalen Zusammenarbeit ist ein Novum in der Welt der Ausstellungen. Bekanntlich wird die ECTP in Essen vom 7.–9. Mai 2015 und die LONDON 2015 EUROPHILEX im Business Design Centre, Islington vom 13.–16. Mai Jahr 2015 stattfinden. Diese nahezu zeitgleiche Parallelität der Termine hätte für interessierte Thematik-Aussteller zu einer größeren Benachteiligung geführt, da sie sich für eine der beiden Großveranstaltungen hätten entscheiden müssen.

Um diese Duplizität zu vermeiden und gleichzeitig die Möglichkeiten für Aussteller ECTP zu maximieren, wird nun die ECTP zum thematischen Zweig der London 2015. Das heißt: Alle thematischen Exponate werden in Essen nach den gleichen internationalen Standards wie in London gezeigt und beurteilt werden; sie werden auch die London 2015-Medaillen erhalten. Die besten Exponate in jeder der neun thematischen Gruppen werden außerdem in London gezeigt, dabei aber nicht noch einmal beurteilt werden. Wohl aber sind diese Exponate qualifiziert, um für die Grand Prix Auszeichnungen in Betracht gezogen zu werden. Im Klartext bedeutet dies: Thematik-Aussteller schicken ihre Anmeldungen für thematische Exponate an die ECTP, die diese bearbeitet. Sie haben dabei den Vorteil einer verlängerten Anmeldefrist, die bis zum 30. September 2014 läuft (statt bis Januar 2014 bei der LONDON 2015). Alle thematischen Exponate werden dann in Essen bei der ECPT zu sehen sein, die neun besten danach auch in London. Weitere Details finden Interessenten auf der Website der ECTP ab November 2013 [www.ectp.de]. Diese spannende Entwicklung hat die volle Unterstützung der Federation of European Associations Philatelie (FEPA) welche das Patronat sowohl der London 2015 als auch der ECTP erteilt hat. Beide Ausstellungen werden auch volle FIP Recognition (Anerkennung) haben. London 2015-Chairman Bill Hedley sagte: „Wir freuen uns, mit unseren Kollegen in Essen zusammen zu arbeiten, um eine erstklassige europäische Show zu erstellen. Von diesem neuen Ansatz profitieren die Aussteller und dieser wird dazu beitragen, die Zukunft wettbewerbsfähiger Philatelie in Europa zu sichern.“
Weitere Details über die LONDON 2015 finden Interessenten auf www.london2015.net.

LONDON 2015 TEAMS UP WITH THE EUROPEAN CHAMPIONSHIP FOR THEMATIC PHILATELY

The Organisers of London 2015 EUROPHILEX and the European Championship for Thematic Philately (ECTP) have agreed to work together to create a joint exhibition in May 2015. This international co-operation is a new departure in the world of exhibitions. The ECTP will be held in Essen on 7-9 May 2015, and LONDON 2015 EUROPHILEX will take place at the Business Design Centre, Islington on 13-16 May 2015. To maximise the opportunities for exhibitors, ECTP will be the thematic arm of London 2015. All thematic exhibits will be shown and judged in Essen to the same international standards as in London and they will be awarded London 2015 medals. The winning exhibits in each of the nine thematic groups will be displayed in London but will not be judged again. They will also be eligible to be considered for the Grand Prix awards. Entries for thematic exhibits will be sent to ECTP and processed there. Further details can be found on the ECTP website from November 2013 [www.ectp.de]. This exciting development has the full support of the Federation of European Philatelic Associations (FEPA), which has given patronage to both London 2015 and ECTP. Both shows will also have FIP recognition. London 2015 Chairman Bill Hedley said, ‘We are delighted to be able to work with our colleagues in Essen to produce a first-class European show. This new approach will benefit exhibitors and will help to secure the future of competitive philately in Europe.' For further details about LONDON 2015, go to www.london2015.net

3.10.2013 wm

Neuer Sonderbeleg zum Reformationsjubiläum aus Lutherstadt Wittenberg

(de) Die Wittenberger Philatelisten begleiten die Reformationsvorbereitungen innerhalb der Reformationsdekade in jedem Jahr mit Sonderbelegen und einem dazu passenden Sonderstempel. In diesem Jahr erscheint nach dem Sonderstempel für Friedrich den Weisen noch ein zweiter Beleg für Martin Pollich von Mellerstadt, den ersten Rektor der Wittenberger Universität. Die Sonderpostfiliale wird wieder im neuen Shopping-Center Arsenal hinter dem alten Rathaus eingerichtet (Öffnungszeiten: 30. Okt. 2013 von 10–18 Uhr und 31. Okt. 2013 von 11–17 Uhr). Stempelwünsche sind zu richten an: Dr. Richard Thomas, Rebenweg 24, 06886 Wittenberg, Tel.: 03491/874405 (oder 406139), E-Mail: dr.r.thomas@web.de

3.10.2013 wm

ArGe Zoologie in Sindelfingen

(mm) Unter dem Motto „Zähne zeigen – Jugendraubtiertage 2013“ veranstaltet der LR Südwest der DPhJ während der Briefmarkenbörse Sindelfingen eine Werbeschau. Die ArGe Zoologie hatte dem LR Südwest Ihre Unterstützung angeboten, welche dankend angenommen wurde. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit beteiligen sich Mitglieder der ArGe mit vier Exponaten an der Werbeschau. Außerdem wird der Werberahmen der ArGe gezeigt und es erfolgt eine Vorstellung der ArGe Zoologie und ihrer Arbeit am 24. Oktober 2013 nachmittags im Bereich der Werbeausstellung.

3.10.2013 wm

Ostalb-Großtauschtag in Gaildorf

(ab) Am Sonntag, dem 3. November 2013 dreht sich beim Gaildorfer Ostalb-Großtauschtag mal wieder alles um Briefmarken, Ansichtskarten und Münzen. Im Kernersaal der Limpurghalle und im Foyer erwartet die Besucher von 9 bis 16 Uhr ein buntes Angebot rund um die Philatelie: Neben Briefmarkenhändlern aus ganz Süddeutschland wird in diesem Jahr auch die Briefmarkenstelle der Remstalwerkstätten wieder Marken und Briefe für einen guten Zweck anbieten. Der Mobile Beratungsdienst des LV Süd-West steht für fachliche Fragen ebenso bereit wie die Mitglieder des BSV Gaildorf. Für junge Briefmarkenfreunde hat die Jugendgruppe des Vereins wieder Geschenke organisiert und berät beim Aufbau und der Ergänzung der eigenen Sammlung. Die Briefmarkenschau im Foyer wird zum zweiten Mal als Vereinsmeisterschaft ausgetragen, bei der sich auch die Jugendgruppe beteiligt. Im Foyer hat auch wieder das Erlebnis-Briefmarken Team aus Pforzheim seinen festen Platz. Auch in diesem Jahr wieder im Gepäck: Der Sonderstempel mit dem Vogel des Jahres 2013, der Bekassine. Der Verein hat dazu ein Belegprogramm aufgelegt. Wer an passenden Ganzsachen und Umschlägen mit dem Sonderstempel Interesse hat, wendet sich bitte an:  Joachim Rupp, Prescherstraße 38 in 74405 Gaildorf. Dort sind auch noch einzelne Belege der Vorjahre in geringer Zahl verfügbar. Informationen finden sich auch auf der Internetseite des Vereins unter www.bsv-gaildorf.de

3.10.2013 wm

Großtauschtag in Solingen

(mm) „110 Jahre aktive Solinger Vereinsphilatelie – weltoffen und heimatverbunden“ – unter diesem Motto steht der 32. Briefmarken-Großtauschtag in Solingen, welcher am 27. Oktober 2013 von 9 bis 15 Uhr im Theater und Konzerthaus der Stadt Solingen, Konrad-Adenauer-Straße 71 stattfinden wird. Der Großtauschtag mit Ausstellung der Offenen Klasse ist jetzt schon eines der Highlights im Jubiläumsjahr des Vereins, der mit 173 Mitgliedern zu den größten im Lande gehört. Bei freiem Eintritt wird den Besuchern wie gewohnt viel geboten: Börse, Beratung, Händlerstände, Vereinsbasar, Wühltisch, Tombola, Exponate u.v.m. Auch das Team „Erlebnis: Briefmarken“ wird vor Ort sein und einen Sonderstempel abschlagen, zu dem es passenderweise einen Sonderumschlag sowie eine Briefmarke Individuell geben wird. Weitere Informationen: Günter Hindrichs, Ludwigsdorfer Weg 7, 42699 Solingen, Tel. 0212/67668

3.10.2013 wm

Bayrisch-Salzburgisches Sammlertreffen

(mm) Der Briefmarkensammlerverein Bad Reichenhall präsentiert gemeinsam mit der Gemeinschaft der Salzburger Briefmarkensammlervereine auch in diesem Jahr einen internationalen Großtauschtag. Das „Bayerisch-Salzburgische Grenzlandtreffen“ findet am 10. November 2013 von 9 bis 14 Uhr in der Mehrzweckhalle Freilassing, Prielweg 5 statt. Das Thema dieses gemeinsamen „Tag der Philatelie“ lautet „Weltweite Kommunikation“ und dazu passend wird es interessante Exponate, eine Vielzahl an Ausstellern sowie einen Sonderstempel u.v.m. geben. Informationen bei: Horst Sobotta, Kurfürstenstr. 24, D-8230 Bad Reichenhall, Tel. 08651 1292, E-Mail: HorstSobotta@aol.com

2.10.2013 wm

Niederlande planen Änderung des Urheberrechts

(wm) zum 1. Januar 2015 soll in den Niederlanden – so eine vom Staat (Rijksoverheid) vor kurzem veröffentlichte Information, die René Hillesum, Chefredakteur der „Filatelie“ der Redaktion zur Verfügung stellte – eine nachhaltige Änderung des Urheberrechts erfolgen. Demzufolge wird der sog. „Schriftschutz im Urheberrecht“ abgeschafft. Gemeint ist, dass Werke ohne „ursprünglichen Charakter oder ohne persönliche geistige Wertschöpfung eines Autors“ künftig keinen Urheberrechtsschutz mehr genießen. Zu solchen Werken zählen, so die vorgesehene Gesetzesänderung, zum Beispiel Kataloge, Gebrauchsanweisungen, Fahrpläne, Theater-Programme und Telefonbücher. Ab 2015 sollen nur noch kreative Leistungen der Verfasser durch das Urheberrecht geschützt werden. Inwieweit durch diese Gesetzesänderungen auch philatelistische Kataloge betroffen sind, ist der kurzen Ankündigung nicht zu entnehmen. Bekannt ist allerdings, dass die Niederlande seit jeher als einer der Motoren in der Anpassung bestehender Rechtsnormen an neue Gegebenheiten gilt.

2.10.2013 wm

32. Auktion Peter F. Harlos KG: Postgeschichte einmal mehr vom Feinsten!

(Wunstdorf) Postgeschichte weltweit  – heißt das Motto der jährlich stattfinden Auktion der Peter F. Harlos KG. Harlos legt seinen 32. Katalog für den 16. November 2013 vor. Dieses Mal mit 5 000 handverlesenen Briefen und Karten aus aller Welt auf über 500 Farbseiten. Fast alle Sammelgebiete werden bedient. Der Katalog beginnt mit gesuchten Ansichts- und Ereigniskarten. Bayern bringt seltene Einzelfrankaturen auf Formularen zu sammlerfreundlichen Preisen. Bei NDP fällt ein Ersttagsbrief mit 600 € Ausruf auf, außerdem einer von fünf bisher bekannten gewordenen Ganzsachen-Vorläufer der Firma Remke. Deutsches Reich bringt seltene Portostufen (z.B. mehrere Eilboten Landbereich) und Destinationen. Ein Brustschild-Sondertarif nach Serbien soll für 400 € kosten. Weitere Kapitel behandeln die Postautomation, die Rohrpost, alte deutsche Sonderstempel, Ganzsachen mit Sonderdiensten. Die deutschen Auslandspostämter bringen auf über 40 Seiten seltene Stempel und die Auflösung einer Ansichtskarten-Sammlung.
Auffallend die Vielzahl von Zensurbriefen aus allen Zeiten, von 1914 bis 1949, von Aden bis Zypern. Schwerpunkte bilden diesmal auch Belege aus Österreich, Polen und Übersee. Gleich mehrere Kriegszensuren aus Ostasien auf Luftpostbriefen nach Europa werden angeboten.
Die deutsche Postgeschichte nach 1945 bringt zahlreiche seltene Ganzsachen und Notstempel. Eine AM-Post-Frankatur auf Postausweiskarte ist mit 500 € recht moderat ausgerufen.
Da bei Harlos die „social philately“ einen Schwerpunkt bildet, finden sich durch den gesamten Katalog Briefe, die eine zeitgeschichtliche Bedeutung haben: Wer hat wann wohin geschrieben und warum? Auffallend z.B. die vielen Belege, die jüdisches Leben in Deutschland dokumentieren, vom Beginn des 20. Jahrhunderts  bis hin zum Holocaust.
Auf 33 Seiten bietet Harlos Postgeschichte China mit seltenen Stempeln, Ansichtskarten und Luftpostbriefen. Ein 20seitiges Register erleichtert Heimat- und Motivsammlern das Auffinden gesuchter Belege. Neukunden erhalten den Katalog in Deutschland kostenlos. Eine Besichtigung der Lose auf der Messe in Sindelfingen ist bei Voranmeldung möglich. Kontakt: Peter F. Harlos KG, Postfach 61 64, 31509 Wunstorf, Tel. +049 (0) 5031 / 913770, Fax +049 (0) 5031 / 913771, E-Mail: info@harlos-auktion.de, www.harlos-auktion.de

2.10.2013 wm

AIJP-Treffen in Sindelfingen

(wm) Am 26. Oktober 2013 findet von 10–12 Uhr ein Treffen der Mitglieder der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Philatelie-Journalisten im Hotel Mercure, gleich neben der Messe Sindelfingen, statt. In diesem Jahr ist dies ein wichtiges Treffen, denn bei dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung werden der neu bestimmte Generalsekretär, Rainer von Scharpen, bestätigt und Victor Manta kandidiert für einen der Direktorenposten im Vorstand. Erstmals ist fast der komplette Vorstand der AIJP zu Gast. Besondere Brisanz erhält das Treffen durch einen für alle Autoren und Journalisten wichtigen Kurzvortrag von AIJP-Präsident Wolfgang Maassen zum Thema „Urheberrecht in der Philatelie“, zu dem seit kurzer Zeit bemerkenswerte Urteile vorliegen. Außerdem gibt es eine Vorausschau auf die MONACOPHIL 2013, die Anfang Dezember in Monte-Carlo stattfindet und bei der die AIJP eine einmalige Ausstellung philatelistischer Literatur mitorganisiert. So sind nicht nur Mitglieder der AIJP, sondern auch interessierte Zuhörer aus allen Arbeitsgemeinschaften, Autoren und Journalistenkollegen herzlich eingeladen.

2.10.2013 wm

Mitte Oktober erscheint ein schwergewichtiges Buch zum Jubiläum „100 Jahre Heinrich Köhler“

(wm) Passend zum runden Jubiläum des ältesten deutschen Auktionshauses, der Firma Heinrich Köhler in Wiesbaden, stellt Autor Wolfgang Maassen beim 113. Deutschen Philatelistentag in Heidenheim und zum Festabend der Auktionsfirma in Wiesbaden sein neuestes philateliegeschichtliches Werk („Heinrich Köhler und seine Nachfahren“) vor. Das 500-Seiten-Werk präsentiert mit über 900 Abbildungen (SW/Farbe) die Geschichte des Gründers, seiner Familie, aber auch die Höhen und Tiefen der namhaften Versteigerungsfirma bis in die jüngste Zeit. Das Buch liest sich streckenweise wie ein Wirtschaftskrimi, ist unterhaltsam und dennoch sorgfältig fachlich recherchiert, wie allein hunderte von Fußnoten und zigtausende einzelne Fakten ausweisen.
Das Hardcoverwerk mit Umschlag erscheint in der gewohnt aufwändigen Gestaltung der Reihe „Chronik der deutschen Philatelie“ und kostet 85 Euro. Die Original-Verlagsauflage ist auf 50 Exemplare limitiert und ab 15. Oktober beim Phil*Creativ Verlag in Schwalmtal erhältlich. Bezug: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 07 77, Fax 0 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, Internetbestellmöglichkeit auf: www.phil-shop.de

Verlags-Pressetext zu der Neuerscheinung "Heinrich Köhler und seine Nachfolger"
Vor 100 Jahren gründete Heinrich Köhler (1881–1945) in Berlin eine Auktionsfirma, die am 23. April 1913 ihre erste Versteigerung durchführte. Das Jubiläum ist vor wenigen Monaten bereits mit einem Symposium zur Firmengeschichte in Wiesbaden, dem heutigen Sitz des Unternehmens, begangen worden, und nun liegt – rechtzeitig vorbereitet und gestaltet – auch ein prächtiges Buch vor, das der durch eine ganze Reihe philateliehistorischer Werke bereits überaus bekannte Autor Wolfgang Maassen über Heinrich Köhler und seine Nachfolger geschrieben hat.
Heinrich Köhler war einer der bedeutendsten Berufsphilatelisten Deutschlands, sein Leben und Wirken wird im ersten Teil des Buches ausführlich vorgestellt – teilweise ausgeweitet zu einer interessanten Familiengeschichte. Im zweiten Teil der Publikation geht es um die Nachfolger seit 1945 und bis heute. Zunächst führten Heinrich Köhlers Frau Anna und seine Tochter Henriette die Auktion weiter. Dann ging sie an Hartmut C. Schwenn (1967), damals wohl der jüngste und weltweit bekannteste deutsche Auktionator, und anschließend (1970) an Volker Parthen über, der mit den Versteigerungen der John-Boker-Sammlung international berühmt wurde. Im 21. Jahrhundert gehörte die Firma unter dem unveränderten Traditionsnamen Heinrich Köhler zu einem spanischen Unternehmen und schließlich zu einem USA-Konzern. Das heutige Firmenkapitel begann, als 2012 die Familien Haub, Louis und Michelson Inhaber wurden und die Regie wieder von Deutschland aus übernahmen. Das ganze Buch ist reich und aufwändig bebildert und vermittelt einen in dieser Form bisher nicht veröffentlichten Überblick über ein bedeutendes Kapitel der Geschichte deutscher Philatelie und in Deutschland heimischen Auktionswesens. Ausführlich vorgestellt werden im Übrigen die bisherigen Preisträger des 1996 gestifteten Heinrich-Köhler-Preises sowie die bisher erschienenen Bände der Édition d'Or, mit denen die Auktionshäuser Heinrich Köhler und Corinphila hochprämierte Exponate bekannter Philatelisten aus der jüngeren Vergangenheit dokumentieren. Womit das Buch – mit Blick auf die fernere wie aktuelle Philateliehistorie – weitere Lese- und Nachschlageinteressen befriedigt. (Peter Fischer)

Wolfgang Maassen: Heinrich Köhler und seine Nachfolger, Großformat ca. DIN A4, knapp 500 Seiten in Farbe, 919 Schwarz-Weiß- und Farb-Abbildungen, 494 Fußnoten mit Verweisen und Quellenangaben. Leinen-Hardcover mit Gold-Prägedruck auf Titel und Buchrücken, mehrfarbiger Schutzumschlag. Limitierte Auflage: 50 Exemplare. Verkaufspreis: 85 Euro plus 5 Euro Versandspesen. Bezug: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 07 77, Fax 0 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, Internetbestellmöglichkeit auf: www.phil-shop.de

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